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		<title>PUMa - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-05-23T08:25:32Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Feedback_von_Gruppe_E_an_Gruppe_B_zum_Konzept_der_neu_entstandenen_Seiten&amp;diff=14399</id>
		<title>Feedback von Gruppe E an Gruppe B zum Konzept der neu entstandenen Seiten</title>
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				<updated>2018-02-16T13:29:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
;*+&lt;br /&gt;
- die Spaltung in 2 Themenfelder à 3 Möglichkeiten, sprich mindestens 6 Unterrichtseinheiten bietet eine Vielfalt an Aufgaben und zu behandelnden Unterthemen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- sehr zielorientiert, was der Lehrkraft immer vor Augen hält, was erreicht werden soll und was die SuS dadruch lernen und fördern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-die detailierte Beschreibung der Arbeitsaufträge und die sprachliche Transparenz sorgt für ein klares Verständnis der Aufgaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-gewählte Themen sind kinderfreundlich und sehr vielfältig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-jede Phase bietet adequate Aufgaben und greift nicht in die nächste Phase hinein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kaum Rechtschreibfehler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Verbesserungsvorschläge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- man könnte die Websiten in Klammern nach den verlinkten Quellen rauslassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 2. Möglichkeit Sicherung-2. Unterrichtsreihe: Zeit für die Erstellung des Videos zu kurz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-eventuell Namen der Links verändern? (selbstgesteuerte Problemlösung 3. Möglichkeit-2.Unterrichtsreihe)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

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		<title>Feedback von Gruppe E an Gruppe B zum Konzept der neu entstandenen Seiten</title>
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				<updated>2018-02-16T13:27:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- die Spaltung in 2 Themenfelder à 3 Möglichkeiten, sprich mindestens 6 Unterrichtseinheiten bietet eine Vielfalt an Aufgaben und zu behandelnden Unterthemen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- sehr zielorientiert, was der Lehrkraft immer vor Augen hält, was erreicht werden soll und was die SuS dadruch lernen und fördern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-die detailierte Beschreibung der Arbeitsaufträge und die sprachliche Transparenz sorgt für ein klares Verständnis der Aufgaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-gewählte Themen sind kinderfreundlich und sehr vielfältig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-jede Phase bietet adequate Aufgaben und greift nicht in die nächste Phase hinein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- kaum Rechtschreibfehler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- man könnte die Websiten in Klammern nach den verlinkten Quellen rauslassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- 2. Möglichkeit Sicherung-2. Unterrichtsreihe: Zeit für die Erstellung des Videos zu kurz?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-eventuell Namen der Links verändern? (selbstgesteuerte Problemlösung 3. Möglichkeit-2.Unterrichtsreihe)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

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		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Feedback_von_Gruppe_E_an_Gruppe_B_zum_Konzept_der_neu_entstandenen_Seiten&amp;diff=14395</id>
		<title>Feedback von Gruppe E an Gruppe B zum Konzept der neu entstandenen Seiten</title>
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				<updated>2018-02-16T13:25:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: Die Seite wurde neu angelegt: „- die Spaltung in 2 Themenfelder à 3 Möglichkeiten, sprich mindestens 6 Unterrichtseinheiten bietet eine Vielfalt an Aufgaben und zu behandelnden Unterthemen…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;- die Spaltung in 2 Themenfelder à 3 Möglichkeiten, sprich mindestens 6 Unterrichtseinheiten bietet eine Vielfalt an Aufgaben und zu behandelnden Unterthemen&lt;br /&gt;
- sehr zielorientiert, was der Lehrkraft immer vor Augen hält, was erreicht werden soll und was die SuS dadruch lernen und fördern&lt;br /&gt;
-die detailierte Beschreibung der Arbeitsaufträge und die sprachliche Transparenz sorgt für ein klares Verständnis der Aufgaben&lt;br /&gt;
-gewählte Themen sind kinderfreundlich und sehr vielfältig&lt;br /&gt;
-jede Phase bietet adequate Aufgaben und greift nicht in die nächste Phase hinein&lt;br /&gt;
- kaum Rechtschreibfehler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- man könnte die Websiten in Klammern nach den verlinkten Quellen rauslassen&lt;br /&gt;
- 2. Möglichkeit Sicherung-2. Unterrichtsreihe: Zeit für die Erstellung des Videos zu kurz?&lt;br /&gt;
-eventuell Namen der Links verändern? (selbstgesteuerte Problemlösung 3. Möglichkeit-2.Unterrichtsreihe)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=14281</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=14281"/>
				<updated>2018-02-16T11:55:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft präsentiert den SuS Zitate ohne jegliche Einleitung, um ihnen einen stummen Impuls in die Thematik, am Anfang der Stunde, zu geben. Die SuS werden darum gebeten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist. Die SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der für sie richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden. (Zeitbedarf: 6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?“&lt;br /&gt;
:„Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten?“&lt;br /&gt;
:„Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.“&lt;br /&gt;
:„Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karikatur am Anfang der Stunde präsentiert werden, um nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karikatur soll ein stummer Impuls sein und dazu dienen, die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu führen. (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Terror“, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von einem Gedankenexperiment einer Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien, moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(Zeitbedarf: 10min bis 1h10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die, Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch im HInblick auf die Fallbeispiele auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Die SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs traditionell in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:„Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.“&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft führt mit einem Lehrervortrag in den Eichmannprozess ein und stellt dabei die Rolle Hannah Arendts in Bezug auf den Eichmannprozess dar. Die Lehrkraft soll verdeutlichen, welche philosophischen und gesellschaftlichen Auswirkungen die Definition von Schuld nach Arendt hatte. Hierfür können die beiden Online Artikel, die unter der Rubrik Hintergrund zu finden sind, genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate von Hannah Arendt], die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. (Zeitbedarf: !!min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden idealerweise in vier Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zur Rechtsethik und sollen die Hauptargumente der Philosophen dann herausfiltern. Wichtig ist, dass zwei Gruppen jeweils einen Text zu einem Autor bekommen (beispielsweise: Radbruch) und, dass die anderen zwei Gruppen jeweils einen Text zu einem anderen Autoren bekommen (beispielsweise: Kelsen). Jede Gruppe soll zunächst selbständig arbeiten. Im zweiten Schritt sollen die zwei Gruppen, die den Text eines Autors bearbeitet haben, sich austauschen, sodass nach diesem Austausch beide Gruppen im Bilde über den anderen Text vom selben Autor sind. Hierfür können 2-3 Schüler jeder Gruppe mit dem Rest der anderen Gruppe zusammengehen, um sich wechselsseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (Zeitbedarf: 30-45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - [http://www.bpb.de/lernen/formate/methoden/46890/rollenspiel Rollenspiel]/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen sich die SuS zunächst auf ein Urteil einigen. Im nächsten Schritt sollen die SuS die Argumentation, die zu diesem Urteil geführt hat, schriftlich festhalten. &lt;br /&gt;
:Folgende Rollen sollten besetzt werden: Richter, Staatsanwalt, Strafverteidiger und Angeklagter. Je nach Gruppengröße können noch Rollen wie z.B. Nebenkläger, Zeugen und Angehörige hinzugefügt werden. Die selbstgesteuerte Problemlösung endet mit der Aufführung der Sketche. Die Lehrkraft entscheidet nach eigenem Ermessen, wie viele Gruppen aufführen.&lt;br /&gt;
:Diese Arbeitsform fördert die Empathiefähigkeit, den diskussionsfreudigen Prozess der Konsensfindung und trainiert das durchdachte Argumentieren. (60-90Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage diskutiert werden. Die einzelnen Gruppen stellen ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen fördern. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Werthaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben könnten. Zudem steht es der Lehrkraft frei auch andere Zitate aus dem historischen Kontext zu nutzen, hierdurch kann ein differenzierteres Bild erschaffen werden und die Schülerschaft wird zum Abwägen von Positionen animiert. (Zeitbedarf: 25Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase nutzen die SuS das Wissen, das sie sich in den einzelnen Gruppen erarbeitet haben und teilen dieses mit dem Plenum. Hier soll ein Vergleich der Texte der beiden Autoren (beispielsweise:Radbruch und Kelsen) stattfinden, sodass sich die Gruppen in einem offenen Gespräch über die Positionierung der Philosophen austauschen. Das Ziel ist,dass anschließend alle SuS über alle vier Texte informiert sind. Man könnte im Anschluss noch die Positionen der SuS zu den Philosophen im Plenum besprechen.(Zeitbedarf: 20-25Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit den SuS wird das Ergebnis der Onlineumfrage zu dem Film erarbeitet, hierbei sollen die SuS ihre Urteile und vor allem ihre Argumentationen mit dem Urteil aus dem Film vergleichen.Bei dieser Aufgabe geht es nicht darum den SuS eine &amp;quot;richtige&amp;quot; Lösung zu präsentieren. Ziel ist es ihnen die moralische Entscheidung, die eine repräsentative Umfrage darstellt, zur Diskussion bereit zustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das entstandenen Diskussionsbedürfnis können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' kanalisiert werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*''Inwiefern unterscheidet sich mein Urteil von dem der Online-Umfrage? Welche Argumente haben für mich persönlich mehr Gehalt? Wie fällt meine Entscheidung aus, nachdem ich das Urteil gesehen habe.&lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (Zeitbedarf: 15-20Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die SuS wirklich zu ihrer Meinung stehen, sollte die Tatsache, dass das Urteil nicht absolut sondern repräsentativ ist schon zu Anfang dieser Phase durch die Lehrkraft verdeutlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase sichern die Schülerinnen und Schüler die bereits erarbeiteten Argumente in Stichpunkten. Diese Phase dient der Sicherung der bisher rein verbalen Argumente. SuS üben ihre eigenen Gedanken und die anderer festzuhalten, um diese für den weiteren Prozess zu Verfügung zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
[http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien präsentiert. Das Schema fasst absolute Straftheorien, relative Theorien und Vereinigungstheorien zusammen. Anhand dieses Schemas sollen die SuS, nach der umfassenden Erklärung und Diskussion, die Philosophen der zuvor gelesenen Texte den verschiedenen Straftheorien, wenn möglich, zuordnen. (Zeitbedarf: 20Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=14111</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-16T11:02:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Sicherung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft präsentiert den SuS Zitate ohne jegliche Einleitung, um ihnen einen stummen Impuls in die Thematik, am Anfang der Stunde, zu geben. Die SuS werden darum gebeten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist. Die SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der für sie richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden. (Zeitbedarf: 6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?“&lt;br /&gt;
:„Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten?“&lt;br /&gt;
:„Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.“&lt;br /&gt;
:„Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel „Keine Verjährung für die NS-Vebrechen“. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten. (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Terror“, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien, moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(Zeitbedarf: 10min bis 1h10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:„Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.“&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 „Der Eichmann Prozess“] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 „Das Böse in der Welt“] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. &lt;br /&gt;
:ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate von Hannah Arendt], die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. (Zeitbedarf: !!min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden idealerweise in vier Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zur Rechtsethik und sollen die Hauptargumente der Philosophen dann herausfiltern. Wichtig ist, dass zwei Gruppen jeweils einen Text zu einem Autor bekommen (beispielsweise: Radbruch) und, dass die anderen zwei Gruppen jeweils einen Text zu einem anderen Autoren bekommen (beispielsweise: Kelsen). Jede Gruppe soll zunächst selbständig arbeiten. Im zweiten Schritt sollen die zwei Gruppen, die den Text eines Autors bearbeitet haben, sich austauschen, sodass nach diesem Austausch beide Gruppen im Bilde über den anderen Text vom selben Autor sind. Hierfür können 2-3 Schüler jeder Gruppe mit dem Rest der anderen Gruppe zusammengehen,um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (Zeitbedarf: 30-45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen sich die SuS zunächst auf ein Urteil einigen. Im nächsten Schritt sollen die SuS die Argumentation, die zu diesem Urteil geführt hat, in Form eines &amp;quot;Drehbuchs&amp;quot; festhalten. &lt;br /&gt;
:Folgende Rollen sollten besetzt werden: Richter, Staatsanwalt, Strafverteidiger und Angeklagter. Je nach Gruppengröße können noch Rollen wie z.B. Nebenkläger, Zeugen und Angehörige hinzugefügt werden. Die selbstgesteuerte Problemlösung endet mit der Aufführung der Sketche. Die Lehrkraft entscheidet nach eigenem Ermessen, wie viele Gruppen aufführen.&lt;br /&gt;
:Diese Arbeitsform fördert die Empathiefähigkeit, den diskussionsfreudigen Prozess der Konsensfindung und trainiert das durchdachte Argumentieren. (60-90Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage diskutiert werden. Die einzelnen Gruppen stellen ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen fördern. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Werthaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben könnten. Zudem steht es der Lehrkraft frei auch andere Zitate aus dem historischen Kontext zu nutzen, hierdurch kann ein differenzierteres Bild erschaffen werden und die Schülerschaft wird zum Abwägen von Positionen animiert. (Zeitbedarf: 25Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase nutzen die SuS das Wissen, das sie sich in den einzelnen Gruppen erarbeitet haben und teilen dieses mit dem Plenum. Hier soll ein Vergleich der Texte der beiden Autoren (beispielsweise:Radbruch und Kelsen) stattfinden, sodass sich die Gruppen in einem offenen Gespräch über die Positionierung der Philosophen austauschen. Das Ziel ist,dass anschließend alle SuS über alle vier Texte informiert sind. Man könnte im Anschluss noch die Positionen der SuS zu den Philosophen im Plenum besprechen.(Zeitbedarf: 20-25Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit den SuS wird das Ergebnis der Onlineumfrage zu dem Film erarbeitet, hierbei sollen die SuS ihre Urteile und vor allem ihre Argumentationen mit dem Urteil aus dem Film vergleichen.Bei dieser Aufgabe geht es nicht darum den SuS eine &amp;quot;richtige&amp;quot; Lösung zu präsentieren. Ziel ist es ihnen die moralische Entscheidung, die eine repräsentative Umfrage darstellt, zur Diskussion bereit zustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das entstandenen Diskussionsbedürfnis können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' kanalisiert werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*''Inwiefern unterscheidet sich mein Urteil von dem der Online-Umfrage? Welche Argumente haben für mich persönlich mehr Gehalt? Wie fällt meine Entscheidung aus, nachdem ich das Urteil gesehen habe.&lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (Zeitbedarf: 15-20Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die SuS wirklich zu ihrer Meinung stehen, sollte die Tatsache, dass das Urteil nicht absolut sondern repräsentativ ist schon zu Anfang dieser Phase durch die Lehrkraft verdeutlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
[http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien präsentiert. Das Schema fasst absolute Straftheorien, relative Theorien und Vereinigungstheorien zusammen. Anhand dieses Schemas sollen die SuS, nach der umfassenden Erklärung und Diskussion, die Philosophen der zuvor gelesenen Texte den verschiedenen Straftheorien, wenn möglich, zuordnen. (Zeitbedarf: 20Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=14030</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=14030"/>
				<updated>2018-02-16T10:40:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Kontrollierte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft präsentiert den SuS Zitate ohne jegliche Einleitung, um ihnen einen stummen Impuls in die Thematik, am Anfang der Stunde, zu geben. Die SuS werden darum gebeten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist. Die SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der für sie richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden. (Zeitbedarf: 6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?“&lt;br /&gt;
:„Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten?“&lt;br /&gt;
:„Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.“&lt;br /&gt;
:„Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel „Keine Verjährung für die NS-Vebrechen“. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten. (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Terror“, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien, moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(Zeitbedarf: 10min bis 1h10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
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:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:„Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.“&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
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;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 „Der Eichmann Prozess“] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 „Das Böse in der Welt“] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. (Zeitbedarf: !!min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden idealerweise in vier Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zur Rechtsethik und sollen die Hauptargumente der Philosophen dann herausfiltern. Wichtig ist, dass zwei Gruppen jeweils einen Text zu einem Autor bekommen (beispielsweise: Radbruch) und, dass die anderen zwei Gruppen jeweils einen Text zu einem anderen Autoren bekommen (beispielsweise: Kelsen). Jede Gruppe soll zunächst selbständig arbeiten. Im zweiten Schritt sollen die zwei Gruppen, die den Text eines Autors bearbeitet haben, sich austauschen, sodass nach diesem Austausch beide Gruppen im Bilde über den anderen Text vom selben Autor sind. Hierfür können 2-3 Schüler jeder Gruppe mit dem Rest der anderen Gruppe zusammengehen,um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (Zeitbedarf: 30-45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen sich die SuS zunächst auf ein Urteil einigen. Im nächsten Schritt sollen die SuS die Argumentation, die zu diesem Urteil geführt hat, in Form eines &amp;quot;Drehbuchs&amp;quot; festhalten. &lt;br /&gt;
:Folgende Rollen sollten besetzt werden: Richter, Staatsanwalt, Strafverteidiger und Angeklagter. Je nach Gruppengröße können noch Rollen wie z.B. Nebenkläger, Zeugen und Angehörige hinzugefügt werden. Die selbstgesteuerte Problemlösung endet mit der Aufführung der Sketche. Die Lehrkraft entscheidet nach eigenem Ermessen, wie viele Gruppen aufführen.&lt;br /&gt;
:Diese Arbeitsform fördert die Empathiefähigkeit, den diskussionsfreudigen Prozess der Konsensfindung und trainiert das durchdachte Argumentieren. (60-90Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage diskutiert werden. Die einzelnen Gruppen stellen ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen fördern. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Werthaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben könnten. Zudem steht es der Lehrkraft frei auch andere Zitate aus dem historischen Kontext zu nutzen, hierdurch kann ein differenzierteres Bild erschaffen werden und die Schülerschaft wird zum Abwägen von Positionen animiert. (Zeitbedarf: 25Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase nutzen die SuS das Wissen, das sie sich in den einzelnen Gruppen erarbeitet haben und teilen dieses mit dem Plenum. Hier soll ein Vergleich der Texte der beiden Autoren (beispielsweise:Radbruch und Kelsen) stattfinden, sodass sich die Gruppen in einem offenen Gespräch über die Positionierung der Philosophen austauschen. Das Ziel ist,dass anschließend alle SuS über alle vier Texte informiert sind. Man könnte im Anschluss noch die Positionen der SuS zu den Philosophen im Plenum besprechen.(Zeitbedarf: 20-25Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit den SuS wird das Ergebnis der Onlineumfrage zu dem Film erarbeitet, hierbei sollen die SuS ihre Urteile und vor allem ihre Argumentationen mit dem Urteil aus dem Film vergleichen.Bei dieser Aufgabe geht es nicht darum den SuS eine &amp;quot;richtige&amp;quot; Lösung zu präsentieren. Ziel ist es ihnen die moralische Entscheidung, die eine repräsentative Umfrage darstellt, zur Diskussion bereit zustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das entstandenen Diskussionsbedürfnis können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' kanalisiert werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*''Inwiefern unterscheidet sich mein Urteil von dem der Online-Umfrage? Welche Argumente haben für mich persönlich mehr Gehalt? Wie fällt meine Entscheidung aus, nachdem ich das Urteil gesehen habe.&lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (Zeitbedarf: 15-20Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die SuS wirklich zu ihrer Meinung stehen, sollte die Tatsache, dass das Urteil nicht absolut sondern repräsentativ ist schon zu Anfang dieser Phase durch die Lehrkraft verdeutlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=14028</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=14028"/>
				<updated>2018-02-16T10:39:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Kontrollierte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft präsentiert den SuS Zitate ohne jegliche Einleitung, um ihnen einen stummen Impuls in die Thematik, am Anfang der Stunde, zu geben. Die SuS werden darum gebeten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist. Die SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der für sie richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden. (Zeitbedarf: 6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?“&lt;br /&gt;
:„Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten?“&lt;br /&gt;
:„Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.“&lt;br /&gt;
:„Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel „Keine Verjährung für die NS-Vebrechen“. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten. (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Terror“, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien, moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(Zeitbedarf: 10min bis 1h10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:„Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.“&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 „Der Eichmann Prozess“] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 „Das Böse in der Welt“] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. (Zeitbedarf: !!min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden idealerweise in vier Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zur Rechtsethik und sollen die Hauptargumente der Philosophen dann herausfiltern. Wichtig ist, dass zwei Gruppen jeweils einen Text zu einem Autor bekommen (beispielsweise: Radbruch) und, dass die anderen zwei Gruppen jeweils einen Text zu einem anderen Autoren bekommen (beispielsweise: Kelsen). Jede Gruppe soll zunächst selbständig arbeiten. Im zweiten Schritt sollen die zwei Gruppen, die den Text eines Autors bearbeitet haben, sich austauschen, sodass nach diesem Austausch beide Gruppen im Bilde über den anderen Text vom selben Autor sind. Hierfür können 2-3 Schüler jeder Gruppe mit dem Rest der anderen Gruppe zusammengehen,um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (Zeitbedarf: 30-45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen sich die SuS zunächst auf ein Urteil einigen. Im nächsten Schritt sollen die SuS die Argumentation, die zu diesem Urteil geführt hat, in Form eines &amp;quot;Drehbuchs&amp;quot; festhalten. &lt;br /&gt;
:Folgende Rollen sollten besetzt werden: Richter, Staatsanwalt, Strafverteidiger und Angeklagter. Je nach Gruppengröße können noch Rollen wie z.B. Nebenkläger, Zeugen und Angehörige hinzugefügt werden. Die selbstgesteuerte Problemlösung endet mit der Aufführung der Sketche. Die Lehrkraft entscheidet nach eigenem Ermessen, wie viele Gruppen aufführen.&lt;br /&gt;
:Diese Arbeitsform fördert die Empathiefähigkeit, den diskussionsfreudigen Prozess der Konsensfindung und trainiert das durchdachte Argumentieren. (60-90Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage diskutiert werden. Die einzelnen Gruppen stellen ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen fördern. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Werthaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben könnten. Zudem steht es der Lehrkraft frei auch andere Zitate aus dem historischen Kontext zu nutzen, hierdurch kann ein differenzierteres Bild erschaffen werden und die Schülerschaft wird zum Abwägen von Positionen animiert. (Zeitbedarf: 25Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase nutzen die SuS das Wissen, das sie sich in den einzelnen Gruppen erarbeitet haben und teilen dieses mit dem Plenum. Hier soll ein Vergleich der Texte der beiden Autoren (beispielsweise:Radbruch und Kelsen) stattfinden, sodass sich die Gruppen in einem offenen Gespräch über die Positionierung der Philosophen austauschen. Das Ziel ist,dass anschließend alle SuS über alle vier Texte informiert sind. Man könnte im Anschluss noch die Positionen der SuS zu den Philosophen im Plenum besprechen.(Zeitbedarf: 20-25Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit den SuS wird das Ergebnis der Onlineumfrage zu dem Film erarbeitet, hierbei sollen die SuS ihre Urteile und vor allem ihre Argumentationen mit dem Urteil aus dem Film vergleichen.Bei dieser Aufgabe geht es nicht darum den SuS eine &amp;quot;richtige&amp;quot; Lösung zu präsentieren. Ziel ist es ihnen die moralische Entscheidung, die eine repräsentative Umfrage darstellt, zur Diskussion bereit zustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das entstandenen Diskussionsbedürfnis können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' kanalisiert werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*''Inwiefern unterscheidet sich mein Urteil von dem der Online-Umfrage? Welche Argumente haben für mich persönlich mehr Gehalt? Wie fällt meine Entscheidung aus, nachdem ich das Urteil gesehen habe.&lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (Zeitbedarf: 15-20Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die SuS wirklich zu ihrer Meinung stehen, sollte die Tatsache, dass das Urteil nicht absolut sondern repräsentativ ist schon zu Anfang dieser Phase durch die Lehrkraft verdeutlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====Sicherung====&lt;br /&gt;
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-----&lt;br /&gt;
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;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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====Transfer====&lt;br /&gt;
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;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=14014</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=14014"/>
				<updated>2018-02-16T10:31:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft präsentiert den SuS Zitate ohne jegliche Einleitung, um ihnen einen stummen Impuls in die Thematik, am Anfang der Stunde, zu geben. Die SuS werden darum gebeten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist. Die SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der für sie richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden. (Zeitbedarf: 6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?“&lt;br /&gt;
:„Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten?“&lt;br /&gt;
:„Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.“&lt;br /&gt;
:„Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel „Keine Verjährung für die NS-Vebrechen“. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten. (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Terror“, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien, moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(Zeitbedarf: 10min bis 1h10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:„Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.“&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 „Der Eichmann Prozess“] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 „Das Böse in der Welt“] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. (Zeitbedarf: !!min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden idealerweise in vier Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zur Rechtsethik und sollen die Hauptargumente der Philosophen dann herausfiltern. Wichtig ist, dass zwei Gruppen jeweils einen Text zu einem Autor bekommen (beispielsweise: Radbruch) und, dass die anderen zwei Gruppen jeweils einen Text zu einem anderen Autoren bekommen (beispielsweise: Kelsen). Jede Gruppe soll zunächst selbständig arbeiten. Im zweiten Schritt sollen die zwei Gruppen, die den Text eines Autors bearbeitet haben, sich austauschen, sodass nach diesem Austausch beide Gruppen im Bilde über den anderen Text vom selben Autor sind. Hierfür können 2-3 Schüler jeder Gruppe mit dem Rest der anderen Gruppe zusammengehen,um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (Zeitbedarf: 30-45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen sich die SuS zunächst auf ein Urteil einigen. Im nächsten Schritt sollen die SuS die Argumentation, die zu diesem Urteil geführt hat, in Form eines &amp;quot;Drehbuchs&amp;quot; festhalten. &lt;br /&gt;
:Folgende Rollen sollten besetzt werden: Richter, Staatsanwalt, Strafverteidiger und Angeklagter. Je nach Gruppengröße können noch Rollen wie z.B. Nebenkläger, Zeugen und Angehörige hinzugefügt werden. Die selbstgesteuerte Problemlösung endet mit der Aufführung der Sketche. Die Lehrkraft entscheidet nach eigenem Ermessen, wie viele Gruppen aufführen.&lt;br /&gt;
:Diese Arbeitsform fördert die Empathiefähigkeit, den diskussionsfreudigen Prozess der Konsensfindung und trainiert das durchdachte Argumentieren. (60-90Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage diskutiert werden. Die einzelnen Gruppen stellen ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen fördern. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Werthaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben könnten. Zudem steht es der Lehrkraft frei auch andere Zitate aus dem historischen Kontext zu nutzen, hierdurch kann ein differenzierteres Bild erschaffen werden und die Schülerschaft wird zum Abwägen von Positionen animiert. (Zeitbedarf: 25min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase nutzen die SuS das Wissen das sie sich in den einzelnen Gruppen erarbeitet haben und teilen dieses mit dem Plenum. Beide Gruppen von Radbruch und Kelsen tauschen sich in einem offenen Gespräch über die Positionierung der Philosophen aus. Das Ziel ist die SuS von allen Texten zu informieren, sodass sie sich in diesem offenen Gespräch Ihre eigene Meinung weiterbilden können. Auch der Austausch der eigenen Position zu den Philosophen ist geplant.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit den SuS wird das Ergebnis der Onlineumfrage zu dem Film erarbeitet, hierbei sollen die SuS ihre Urteile und vor allem ihre Argumentationen mit dem Urteil aus dem Film vergleichen.Bei dieser Aufgabe geht es nicht darum den SuS eine &amp;quot;richtige&amp;quot; Lösung zu präsentieren. Ziel ist es ihnen die moralische Entscheidung, die eine repräsentative Umfrage darstellt, zur Diskussion bereit zustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das entstandenen Diskussionsbedürfnis können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' kanalisiert werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*''Inwiefern unterscheidet sich mein Urteil von dem der Online-Umfrage? Welche Argumente haben für mich persönlich mehr Gehalt? Wie fällt meine Entscheidung aus, nachdem ich das Urteil gesehen habe.&lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (Zeitbedarf: 15-20min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die SuS wirklich zu ihrer Meinung stehen, sollte die Tatsache, dass das Urteil nicht absolut sondern repräsentativ ist schon zu Anfang dieser Phase durch die Lehrkraft verdeutlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13959</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-16T10:08:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Kontrollierte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft präsentiert den SuS Zitate ohne jegliche Einleitung, um ihnen einen stummen Impuls in die Thematik, am Anfang der Stunde, zu geben. Die SuS werden darum gebeten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist. Die SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der für sie richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden. (Zeitbedarf: 6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?“&lt;br /&gt;
:„Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten?“&lt;br /&gt;
:„Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.“&lt;br /&gt;
:„Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel „Keine Verjährung für die NS-Vebrechen“. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten. (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Terror“, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien, moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(Zeitbedarf: 10min bis 1h10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:„Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.“&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 „Der Eichmann Prozess“] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 „Das Böse in der Welt“] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. (Zeitbedarf: !!min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zu verschiedenen Straftheorien und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (Zeitbedarf: 30-45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage diskutiert werden. Die einzelnen Gruppen stellen ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen fördern. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Werthaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben könnten. Zudem steht es der Lehrkraft frei auch andere Zitate aus dem historischen Kontext zu nutzen, hierdurch kann ein differenzierteres Bild erschaffen werden und die Schülerschaft wird zum Abwägen von Positionen animiert. (Zeitbedarf: 25min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit den SuS wird das Ergebnis der Onlineumfrage zu dem Film erarbeitet, hierbei sollen die SuS ihre Urteile und vor allem ihre Argumentationen mit dem Urteil aus dem Film vergleichen.Bei dieser Aufgabe geht es nicht darum den SuS eine &amp;quot;richtige&amp;quot; Lösung zu präsentieren. Ziel ist es ihnen die moralische Entscheidung, die eine repräsentative Umfrage darstellt, zur Diskussion bereit zustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das entstandenen Diskussionsbedürfnis können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' kanalisiert werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*''Inwiefern unterscheidet sich mein Urteil von dem der Online-Umfrage? Welche Argumente haben für mich persönlich mehr Gehalt? Wie fällt meine Entscheidung aus, nachdem ich das Urteil gesehen habe.&lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (Zeitbedarf: 15-20min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die SuS wirklich zu ihrer Meinung stehen, sollte die Tatsache, dass das Urteil nicht absolut sondern repräsentativ ist schon zu Anfang dieser Phase durch die Lehrkraft verdeutlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13956</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13956"/>
				<updated>2018-02-16T10:05:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft präsentiert den SuS Zitate ohne jegliche Einleitung, um ihnen einen stummen Impuls in die Thematik, am Anfang der Stunde, zu geben. Die SuS werden darum gebeten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist. Die SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der für sie richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden. (Zeitbedarf: 6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?“&lt;br /&gt;
:„Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten?“&lt;br /&gt;
:„Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.“&lt;br /&gt;
:„Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel „Keine Verjährung für die NS-Vebrechen“. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten. (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Terror“, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien, moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(Zeitbedarf: 10min bis 1h10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:„Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.“&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 „Der Eichmann Prozess“] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 „Das Böse in der Welt“] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. (Zeitbedarf: !!min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zu verschiedenen Straftheorien und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (Zeitbedarf: 30-45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitate vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Werthaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben könnten. Zudem steht es der Lehrkraft frei auch andere Zitate aus dem historischen Kontext zu nutzen, hierdurch kann ein differenzierteres Bild erschaffen werden und die Schülerschaft wird zum Abwägen von Positionen animiert. (Zeitbedarf: 25min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mit den SuS wird das Ergebnis der Onlineumfrage zu dem Film erarbeitet, hierbei sollen die SuS ihre Urteile und vor allem ihre Argumentationen mit dem Urteil aus dem Film vergleichen.Bei dieser Aufgabe geht es nicht darum den SuS eine &amp;quot;richtige&amp;quot; Lösung zu präsentieren. Ziel ist es ihnen die moralische Entscheidung, die eine repräsentative Umfrage darstellt, zur Diskussion bereit zustellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das entstandenen Diskussionsbedürfnis können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' kanalisiert werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*''Inwiefern unterscheidet sich mein Urteil von dem der Online-Umfrage? Welche Argumente haben für mich persönlich mehr Gehalt? Wie fällt meine Entscheidung aus, nachdem ich das Urteil gesehen habe.&lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (Zeitbedarf: 15-20min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit die SuS wirklich zu ihrer Meinung stehen, sollte die Tatsache, dass das Urteil nicht absolut sondern repräsentativ ist schon zu Anfang dieser Phase durch die Lehrkraft verdeutlicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
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;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
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:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13694</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13694"/>
				<updated>2018-02-15T13:44:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten.(10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film &amp;quot;Terror&amp;quot;, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien , moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(10Min. bis 1h10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanz feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden.Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn meine Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte dieLehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung  ] entnommen werden können, können die SuS auf einen Möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer,präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films,Angeklagter im Gerichtsverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 &amp;quot;Der Eichmann Prozess&amp;quot;] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 &amp;quot;Das Böse in der Welt&amp;quot;] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. ( !! Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen Texte zu verschiedenen [http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Straftheorien] und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Wertehaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt. Die SuS sollen ihr eigenes Urteil zum Prozess mit dem tatsächlichen Urteil im Film vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fragestellungen könnten sein: &lt;br /&gt;
:Wie stehst du zu dem Urteil im Film? Hast du das selbe Urteil gefällt? &lt;br /&gt;
: Warum hast du dein Urteil gefällt? Schreibe deine Argumente auf.&lt;br /&gt;
:Wie argumentiert der Film das Urteil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13684</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-15T13:42:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten.(10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Film &amp;quot;Terror&amp;quot;, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien , moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanz feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden.Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn meine Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte dieLehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung  ] entnommen werden können, können die SuS auf einen Möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer,präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films,Angeklagter im Gerichtsverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 &amp;quot;Der Eichmann Prozess&amp;quot;] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 &amp;quot;Das Böse in der Welt&amp;quot;] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. ( !! Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen Texte zu verschiedenen [http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Straftheorien] und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Wertehaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt. Die SuS sollen ihr eigenes Urteil zum Prozess mit dem tatsächlichen Urteil im Film vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fragestellungen könnten sein: &lt;br /&gt;
:Wie stehst du zu dem Urteil im Film? Hast du das selbe Urteil gefällt? &lt;br /&gt;
: Warum hast du dein Urteil gefällt? Schreibe deine Argumente auf.&lt;br /&gt;
:Wie argumentiert der Film das Urteil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13675</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13675"/>
				<updated>2018-02-15T13:41:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*'''1. Möglichkeit - Meinungsbarometer'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten.(10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Der Film &amp;quot;Terror&amp;quot;, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien , moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanz feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden.Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn meine Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte dieLehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung  ] entnommen werden können, können die SuS auf einen Möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer,präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films,Angeklagter im Gerichtsverfahren&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 &amp;quot;Der Eichmann Prozess&amp;quot;] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 &amp;quot;Das Böse in der Welt&amp;quot;] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS Zitate [[http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Hannah Arendt Zitate] (Quotez)], die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. ( !! Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen Texte zu verschiedenen [http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Straftheorien] und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Wertehaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt. Die SuS sollen ihr eigenes Urteil zum Prozess mit dem tatsächlichen Urteil im Film vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fragestellungen könnten sein: &lt;br /&gt;
:Wie stehst du zu dem Urteil im Film? Hast du das selbe Urteil gefällt? &lt;br /&gt;
: Warum hast du dein Urteil gefällt? Schreibe deine Argumente auf.&lt;br /&gt;
:Wie argumentiert der Film das Urteil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13488</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-15T12:14:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;'''*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten.(10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausgang der gezeigten Gerichtsverhandlung wurde durch eine Abstimmung der Zuschauer über Smartphones und soziale Netzwerke bestimmt. Das Prekäre an diesem Setting: Die Abstimmung entschied über Verurteilung oder Freispruch des Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer steht bei diesem TV-Ereignis der Herausforderung gegenüber, moralische gegen rechtliche Argumente aufzuwiegen. Für den Unterricht bietet dieses spannende Gedankenexperiment, entworfen von Ferdinand von Schirach, die Möglichkeit die Schuld des Soldaten zu diskutieren. Es ist weitergehend möglich, die Abstimmung im Klassenraum nachzustellen. Die Unterscheidung von rechtlicher Schuld vor den Gesetzen des Rechtsstaates und einer moralischen (Un-)Schuld werden hier zentral. Zwei detaillierte Ausarbeitung von Unterrichtsmaterialien zu diesem Film werden in der Material-Domäne dieser Seite unter der gleichen Überschrift „Künstlerische und mediale Auseinandersetzung mit Schuld und Strafe“ aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanz feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden.Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn meine Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte dieLehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von Online-Artikeln Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS Zitate, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen Texte zu verschiedenen Straftheorien [[http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)] und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Wertehaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt. Die SuS sollen ihr eigenes Urteil zum Prozess mit dem tatsächlichen Urteil im Film vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fragestellungen könnten sein: &lt;br /&gt;
:Wie stehst du zu dem Urteil im Film? Hast du das selbe Urteil gefällt? &lt;br /&gt;
: Warum hast du dein Urteil gefällt? Schreibe deine Argumente auf.&lt;br /&gt;
:Wie Argumentiert der Film das Urteil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler bekommen als Transfer-Aufgabe einen Essay, worin sie über 2 verschiedene Positionen diskutieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13483</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13483"/>
				<updated>2018-02-15T12:05:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;'''*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten.(10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Anfang Oktober 2017 brach die ARD mit der Ausstrahlung dieses Filmes mit den Konformen eines gewöhnlichen Spielfilmeabends. Der Ausgang der gezeigten Gerichtsverhandlung wurde durch eine Abstimmung der Zuschauer über Smartphones und soziale Netzwerke bestimmt. Das Prekäre an diesem Setting: Die Abstimmung entschied über Verurteilung oder Freispruch des Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer steht bei diesem TV-Ereignis der Herausforderung gegenüber, moralische gegen rechtliche Argumente aufzuwiegen. Für den Unterricht bietet dieses spannende Gedankenexperiment, entworfen von Ferdinand von Schirach, die Möglichkeit die Schuld des Soldaten zu diskutieren. Es ist weitergehend möglich, die Abstimmung im Klassenraum nachzustellen. Die Unterscheidung von rechtlicher Schuld vor den Gesetzen des Rechtsstaates und einer moralischen (Un-)Schuld werden hier zentral. Zwei detaillierte Ausarbeitung von Unterrichtsmaterialien zu diesem Film werden in der Material-Domäne dieser Seite unter der gleichen Überschrift „Künstlerische und mediale Auseinandersetzung mit Schuld und Strafe“ aufgeführt.&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanz feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden.Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn meine Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte dieLehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von Online-Artikeln Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS Zitate, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen Texte zu verschiedenen Straftheorien [[http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)] und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Wertehaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler bekommen als Transfer-Aufgabe einen Essay, worin sie über 2 verschiedene Positionen diskutieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13480</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-15T11:59:34Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;'''*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten.(10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanz feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden.Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn meine Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte dieLehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von Online-Artikeln Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS Zitate, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen Texte zu verschiedenen Straftheorien [[http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)] und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
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;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Wertehaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
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;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler bekommen als Transfer-Aufgabe einen Essay, worin sie über 2 verschiedene Positionen diskutieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13479</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13479"/>
				<updated>2018-02-15T11:58:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;'''1. Möglichkeit - Meinungsbarometer'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanz feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden.Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn meine Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte dieLehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von Online-Artikeln Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS Zitate, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen Texte zu verschiedenen Straftheorien [[http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)] und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Wertehaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler bekommen als Transfer-Aufgabe einen Essay, worin sie über 2 verschiedene Positionen diskutieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13478</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-15T11:58:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
;'''*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer''''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanz feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden.Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn meine Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte dieLehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von Online-Artikeln Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS Zitate, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen Texte zu verschiedenen Straftheorien [[http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)] und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Wertehaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
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;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler bekommen als Transfer-Aufgabe einen Essay, worin sie über 2 verschiedene Positionen diskutieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
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		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-15T11:54:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
;'''*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer''''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanz feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden.Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn meine Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte dieLehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von Online-Artikeln Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS Zitate, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen Texte zu verschiedenen Straftheorien [[http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)] und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Wertehaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler bekommen als Transfer-Aufgabe einen Essay, worin sie über 2 verschiedene Positionen diskutieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13416</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13416"/>
				<updated>2018-02-15T11:23:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
;'''*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer''''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Schuldfrage zu verleiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanz feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden.Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn meine Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte dieLehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von Online-Artikeln Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS Zitate, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen Texte zu verschiedenen Straftheorien [[http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)] und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind. Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text lesen&lt;br /&gt;
klärt unklarheiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Wertehaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler bekommen als Transfer-Aufgabe einen Essay, worin sie über 2 verschiedene Positionen diskutieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13395</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-15T11:12:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
;'''*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer''''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 [https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanz feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Zusammenhang zwischen Determinismus und Schuldzurechnungsfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von Online-Artikeln Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS Zitate, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen Texte zu verschiedenen Straftheorien [[http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)] und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind. Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Text lesen&lt;br /&gt;
klärt unklarheiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler bekommen als Transfer-Aufgabe einen Essay, worin sie über 2 verschiedene Positionen diskutieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5557</id>
		<title>Q3.2 - Menschenwürde und Menschenrechte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5557"/>
				<updated>2016-06-26T11:47:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* „Menschenwürde und Menschenrechte - Q3“ */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==„Menschenwürde und Menschenrechte - Q3“==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführungen finden sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen. Sekundarstufe 2 - Gymnasium“, Hrsg.: Hessisches Kultusministerium. Sie definieren einen Arbeitsrahmen für den schulischen Unterricht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was Gerechtigkeit ist und wie sie sich im Alltag einer Gesellschaft umsetzen lässt, sind die zentrale Fragen in diesem Kurshalbjahr. Sie begegnen uns auf allen Ebenen der menschlichen Existenz im Umgang mit unseren Mitmenschen: als Privatperson (Familie), als Staatsbürger (Gemeinwesen) und als Weltbürger (Globalisierung. Durch die Beschäftigung mit der rechtsphilosophischen Themenstellung erkennen die Lernenden, inwiefern Recht und Gerechtigkeit unabdingbare Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Zusammenleben in einer Gesellschaft sind. Dabei beziehen sie auch die Begriffe der Menschenwürde und der Menschenrechte in die Diskussion um die Gerechtigkeit ein.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|900px|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internetmaterialien|ZURÜCK ZUR PROJEKTSTARTSEITE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gliederung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.)  Definition der Menschenrechte&lt;br /&gt;
     - Grundgesetz&lt;br /&gt;
     - Moralphilosophie und Menschenwürde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.)Kultur- und Wertegebundenheit der Menschenrechte &amp;amp; Menschenwürde in verschiedenen Kulturkreisen&lt;br /&gt;
     - Menschenrechtsverletzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.) Historische Menschenrechtsentwicklung&lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Hintergrund'''===&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''I.) Definition der Menschenrechte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Online-Artikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bundestag.de/bundestag/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01/245122 Grundgesetz] (bundestag.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seite des Bundestags informiert über die rechtlichen Grundlagen in Deutschland und führt in Bezug darauf detailliert die Grundrechte auf. Im deutsche Grundgesetz sind die Grundrechte im Artikel 1 bis 19 festgehalten, die auch alle unter dem Link aufgeführt sind. Der 1. Artikel garantiert die Unantastbarkeit der Menschenwürde sowie die Bindung der staatlichen Gewalt an die weiteren Grundrechte des Artikels 1 bis 19 der bundesdeutschen Verfassung. Die Menschenwürde zu achten und zu schützen ist somit die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt und daher ein geltendes Recht. Des Weiteren ergibt sich dadurch auch die Pflicht des Staates, jegliche tatsächliche sowie rechtliche Eingriffe in die Würde des Menschen zu verhindern.  Ausgefertigt und Verkündet wurde das Grundgesetz am 23. Mai 1949 in einer Sitzung des Parlamentarischen Rates durch den Präsidenten und die Vizepräsidentin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Online-Artikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.juraforum.de/lexikon/menschenwuerde Definition und begriffliche Erklärung] (juraforum.de)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Internetplattform Juraforum bietet eine ausführliche Erklärung zum Begriff der Menschenwürde. Es wird betont das eine exakte Definition durch den Gesetzgeber nicht gegeben ist und daher der Begriff der Menschenwürde je nach Institution unterschiedlich definiert wird. Somit versteht beispielsweise der Bundesgerichtshof unter der Menschenwürde, den Wert und Achtungsanspruch, der dem Menschen kraft seines Menschseins zukommt, unabhängig von seinem sozialen Status. Darüber hinaus thematisiert der Artikel den Eingriff in den Schutzbereich der Menschenwürde sowie die Möglichkeit auf den eigenverantwortlichen Verzicht der eigenen Würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Online-Artikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.grundrechteschutz.de/grundlagen/menschenwurde-247 Definition und begriffliche Erklärung] (grundrechteschutz.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Link zur Onlineplattform „grundrechteschutz.de“ bietet einen ausführlichen Artikel zum Thema Menschenwürde an, in dem sowohl verschiedene Aspekte zur Menschenwürde als auch zu den Menschenrrechten thematisiert werden. Der Artikel bietet unter anderem Informationen über die Menschenwürde auf der Grundlage der Rechtsphilosophie und Rechtstheorie. In diesem Abschnitt wird insbesondere auf die Definition und das Grundprinzip der Menschenwürde von Immanuel Kant Bezug genommen, der diese in seiner Grundlegung zur Metaphysik der Sitten aufführt. Des Weiteren werden Themen wie die Menschenwürde in der Antike, im frühen Christentum, in den Umwälzungen des 18. Jahrhunderts und in der deutschen Verfassungsgeschichte sowie die UN-Menschenrechts-Deklaration behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Online-Material&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://menschenwuerde.info/  Definition und begriffliche Erklärung]  (menschenwuerde.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Internetblattform der „Stiftung Menschenwürde weltweit“ werden grundlegende Informationen und wichtige Dokumente zur Menschenwürde, Erläuterungen, Analysen und Kommentare des Menschenwürde-Konzepts sowie einige ethische und politische Debatten vorgestellt, in denen die Berufung auf die Würde des Menschen eine zentrale Rolle spielt.Unter dem Menüpunkt Erläuterungen wird der Begriff der Menschenwürde erklärt. Es wird dabei auch Bezug genommen auf die Begriffsgeschichte, -hygiene und inhaltliche Bestimmung. Die Kategorie Analysen und Kommentare thematisiert die Vereinbarkeit von Lebensqualitätsbewertung und Menschenwürde. Als Grundlage dazu dient der Beitrag „Wider die Unverträglichkeit von Menschenwürde und Lebensqualitätsbewertung“ von Prof. Dr. Michael Quante, der verschiedene Arten von Lebensqualitätsbewertung unterscheidet und in Bezug darauf drei wichtige Thesen verteidigt. Der vollständige Beitrag von Prof. Dr. Quante steht am Ende des Beitrages unter einem Link zum Download zu Verfügung. Des Weiteren findet man unter dem Menüpunkt „Allgemeine Informationen“ weitere Links, die auf gegenwärtigen Forschungsprojekten zum Thema Menschenwürde verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Online-Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=4948&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Moralphilosophie - Menschenwürde bei Kant und Cicero]  (Information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angegebene Link führt zu einem Essay von [https://www.uni-bielefeld.de/philosophie/personen/stoecker/ Ralf Stoecker], der die philosophischen Schwierigkeiten mit der Menschenwürde thematisiert. Das Essay thematisiert die philosophischen Probleme mit dem Begriff der Menschenwürde, denn in der Philosophie besteht kein Grundgesetz und keine allgemeine Menschenrechts-Erklärung. Dabei wird sowohl begrifflich und inhaltlich die Menschenwürde aus der Sicht der Philosophen Kant und Cicero behandelt. Zum besseren Verständnis wird darüber hinaus auch auf das christliche Bild der Menschenwürde eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internetmaterialien|ZURÜCK ZUR PROJEKTSTARTSEITE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''II.) Menschenrechte in verschiedenen Kulturkreisen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Online-Portal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.menschenrechtserklaerung.de/kultur-3689/ Menschenrechte in verschiedenen Kulturkreisen ] &lt;br /&gt;
(www.menschenrechtserklärung.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Homepage Menschenrechtserklärung stehen unter anderem zwei Optionen zu Verfügung. Das eine ist die Menschenrechtscharta und das anderer die Netzwerke der Menschenrechte. Die Menschenrechtscharta ist in vier Absätzen mit verschieden Thematiken Historie, Inhalte, Institutionen und Texte untergegliedert. Die Historie beinhaltet die Entstehung und Entwicklung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Bei den Inhalten der Menschenrechte sind die Bestimmung und Absichtserklärungen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte aufgelistet, darunter fällt unter anderen Missbrauchsverbot, Kultur, Meinungsfreiheit, Asylrecht, Rechtsschutzgarantie und vieles mehr. Des Weiteren findet man bei den wichtige Institutionen zu den Menschenrechte wie zum Beispiel Menschenrechtsrat, Wirtschafts- und Sozialrat, Menschenrechtskommission und weitere. Zu den Texten findet man Dokumente zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Wortlaut. Im Netzwerk Menschenrechte kann man Informationen zu dem heutigen Stand des Schutzes der Menschenrechte in Deutschland, Europa und der Welt finden.&lt;br /&gt;
Kurze Zusammenfassung des Textes:&lt;br /&gt;
Allgemein in Bezug auf die Menschenrechte wird der Mensch grundsätzlich als  ein soziales, kulturelles Wesen beschrieben.  Demnach sollten Menschenrechte universal sein. Es geht um Rechte, die jedem Menschen zustehen, unabhängig von seiner Herkunft und Kultur, seinem Geschlecht, seiner Religion, seines Berufes, seines Vermögens oder seiner Kultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Online-Artikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:KwSvo5dBO8oJ:www.berlininstitut.org/fileadmin/user_upload/handbuch_texte/pdf_Bielefeld_Menschenrechte.pdf+&amp;amp;cd=12&amp;amp;hl=de&amp;amp;ct=clnk&amp;amp;gl=de Menschenrechte in unterschiedlichen Kulturregionen]&lt;br /&gt;
(www.berlininstitut.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel Menschenrecht von Heiner Bielefeld gliedert sich in drei Absätze. Zunächst erklärt der Autor, dass die Menschenrechte universell sind, aber die Universalität der Menschenrechte nicht in allen Kulturregionen gleichermaßen wahrgenommen werde. In diesem Zusammenhang geht er auf die Geschichte der Menschenrechtsverletzungen ein. Des Weiteren führt er eine Rückblende ein, indem deutlich wird, dass in Europa die Menschenrechte geachtet werden,  während in Asien und Afrika in den meisten Fällen die  Menschenrechte verletzt werden, wie zum Beispiel Zwangseheschließungen Beschneidungen von Frauen. Dennoch gibt es viele Menschen in den islamisch geprägten Staaten, die sich unter Inkaufnahme erheblicher Risiken für die Menschenrechte einsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Online-Materialien&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:b2Cs_ATvQooJ:www.nmrz.de/wp-content/uploads/2009/10/menschenrechte.pdf+&amp;amp;cd=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;ct=clnk&amp;amp;gl=de&amp;amp;client=firefox-b-ab Fragen und Antworten zu Menschenrechte]&lt;br /&gt;
(Pdf. Menschenrechte.de)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hier findet man Basicfragen beziehungsweise Fragen- Antwortsammlung zu Menschenrechten. Fragen wie: Was sind Menschenrechte? Wer sind die Trägerinnen und Träger der Menschenrechte? , Wo sind die Menschenrechte niedergelegt?, Welche Arten von Menschenrechten gibt es?, Sind soziale Menschenrechte „echte“ Menschenrechte?, Wen verpflichten die Menschenrechte? und viele weitere Fragen werden hier grundsätzlich und ausführlich beantwortet und als Wissensinput genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Online-Portal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.lpb-bw.de/verletzungen.html Menschenrechtsverletzungen]&lt;br /&gt;
(www.ipb-bw.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Online Portal Landeszentrale für politische Bildung Baden Württemberg beinhaltet zum einen die Verletzung der Menschenrechte im Allgemeinen und verfeinert es mit der Thematik des Völkermords von damals. Dazu wird noch auf die Menschenrechtsverletzungen in der NS- Zeit und  der NS-Völkermord eingegangen. Zum anderen widmete es sich in Bezug auf die Menschenrechte der Todesstrafe und Folter zu. Man bekommt auch einen kurzen Einblick wie die Todesstrafe in China ausgeübt und weiterverübt wird. Des Weiteren kann man sich einen ausführlichen Überblick verschaffen in welchen Ländern gegen die Menschenrechtskonvention verstoßen wurde im Jahre 2009. Länder wie Iran, China, Nordkorea, Simbabwe, Türkei, Usa-Guatanamo, Israel-Palästinesen,  Russland und auch die europäische Union sind davon betroffen. Außerdem findet man nach jedem Schwerpunkt nochmals einen Link zur Vertiefung der Thematiken. Zum Schluss findet man noch den aktuellen Stand der Menschenrechtsverletzung, welcher auch  heutzutage dem entspricht. Zudem wird weiterhin die Zahlen und Fakten der von 2008 aufgelistet. Dabei wird dann von Meinungs- und Pressefreiheit, Todesstrafe, Extralegale Hinrichtungen und Tötungen, Folter und Misshandlungen, Gewaltlose politische Gefangene&lt;br /&gt;
Menschenrechte, Haft ohne Anklage und Verfahren,  Abschiebung und Diskriminierung zum Vorschein hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internetmaterialien|ZURÜCK ZUR PROJEKTSTARTSEITE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''III.) Historische Menschenrechtsentwicklung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Online-Artikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.humanrights.com/de/what-are-human-rights/brief-history/cyrus-cylinder.html Zusammenfassung der historischen Menschenrechtsentwicklung] (humanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unter dem Link zu findende Text ist die Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Menschenrechte. Die Menschenrechte wurden bereits 539 v. Chr. von Kyros dem Großen verteidigt, als er bei der Eroberung Babylons die Sklaven befreite und erklärte, dass die Religionsfreiheit für alle gilt. Zudem stellte er die Rassengleichheit unter dem Volk her. Diese Handlung wurde erst viel später als erste Verteidigung der Menschenrechte angesehen. Allerdings gab es seither viele Bemühungen um die Menschenrechte als offiziell geltend zu machen, wie beispielsweise die Magna Carta (1215), die Petition of Right (1628), die Verfassung der USA (1787), die Französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (1789) und die US Bill of Rights (1791). Diese Zusammenfassung ist insofern von Bedeutung, da sie das nötige Verständnis dafür liefert wie mühsam die offizielle Gültigkeit der Menschenrechte erkämpft wurde. Demnach schafft dieser Text eine theoretische Grundlage für die Einführung der Thematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Pdf-Datei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rotarywiesbaden.de/site/clubs/wiesbaden/vortraege_wi/Gesch_d_Menschenrechte.pdf Geschichte der Menschenrechte] (rotarywiesbaden.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschenwürde und die Menschenrechte waren in der Geschichte immer umstritten. Meist wurden diese mit der Religion oder der Ethik begründet und einigermaßen eingehalten. In der Aufklärung gewann die Vorstellung von einer menschenwürdigen Gesellschaftsordnung allerdings grundlegende Bedeutung. Die Naturrechtslehre von einigen Philosophen löste die christlich begründete Achtung der Menschenrechte und machte Platz für eine Verteidigung der Menschenrechte aus der Ratio und aus dem Wesen des mit Vernunft begabten Menschen. Unter diesem Link lässt sich ein Dokument finden, welches die verschiedenen Perspektiven der Rechtfertigung der Menschenrechte und deren Entwicklung schildert. Es beschreibt eine Betrachtung der Gültigkeit der Menschenrechte aus philosophischer und religiöser Sicht und demonstriert welche Dogmen in der Geschichte der Menschenrechte bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Online-Artikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bpb.de/internationales/weltweit/menschenrechte/38704/die-idee Die Idee der Menschenrechte] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Seite der Bundeszentrale für politische Bildung findet sich das Stichwort: &amp;quot;Idee der Menschenrechte&amp;quot;. Hier wird die historische Entwicklung der Menschenrechte, vom 6. Jhd. v. Chr. an, erläutert. Es wird deutlich, dass die Idee der Menschenrechte in verschiedenen Kulturen und Regionen der Welt entstanden ist und keineswegs eine nur der westlichen Welt zuzuschreibende Idee ist. Bereits chinesische Philosophen wie Konfuzius und indischen Gesetzschreiber diskutierten über die Vorstellung von Menschenrechten. Der Text macht jedeoch auch deutlich, dass die explizite Beschäftigung mit den Menschenrechten erst im 18. Jhd. in Europa und Nordamerika erfolgte. Die Zusammenfassung bildet eine angemessene und solide Grundlage für die Beschäftigung mit der Historie der Menschenrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internetmaterialien|ZURÜCK ZUR PROJEKTSTARTSEITE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Unterrichtsmaterialien'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Online-Filme &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[http://de.humanrights.com/#/what-are-human-rights Was sind Menschenrechte?] (hmanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kontext des Kurzfilms „Was sind Menschenrechte“ definiert einfach und prägnant die Menschenrechte, die weltweit das am meisten missverstandenen Fachgebiete darstellen. Dabei gibt der Kurzfilm auch einen kleinen Einblick in die Geschichte der Menschenrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Online-Video&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=CymRGRoOCoU Menschenrechte im Fokus] (youtube.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ca. acht- minütige Video unter diesem Link ist der erste Teil einer Serie namens „Menschenrechte im Fokus“ und ist ein Projekt von WissensWerte [http://www.wissenswerte.e-politik.de]. In diesem Video werden drei Unterthemen zur Thematik der Menschenrechte behandelt; unter diesen, neben den Menschenrechtsverletzungen und ersten Dimensionen oder Formen der Menschenrechte, auch die Geschichte dieser Rechte. Die Themen sind verständlich erklärt und werden angemessen veranschaulicht, weshalb das Video als angebrachtes und nützliches Unterrichtsmaterial verwendet werden kann. Das Video kann als Einstieg in die Thematik genutzt werden und dient zur ersten Information der Geschichte der Menschenrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internetmaterialien|ZURÜCK ZUR PROJEKTSTARTSEITE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Online-Grafiken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bpb.de/cache/images/7/8327-st-original.jpg?FF265 Entwicklung der Menschenrechtsbildung] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://crp-infotec.de/wp-content/uploads/menschenrechte-geschichte.gif Entwicklung der Menschenrechtsbildung- Eine Erweiterung] (crp-infotec.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafiken, die sich unter diesem Link finden lassen, ist eine Verbildlichung der Geschichte der Menschenrechte mit der Darstellung der wichtigsten offiziellen Dokumente zur Menschenrechtsbildung, vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Sie ist eine gute Zusammenfassung und kann demnach im Unterricht verwendet werden, um den Schülern einen klaren Überblick zu schaffen. Die zweite Grafik ist eine Erweiterung der vorigen Grafik und teilt die offiziellen Dokumente in verschiedene Länder ein. Somit wird nochmals verdeutlicht, dass die offiziellen Menschenrechte nicht nur in einem Land entwickelt worden sind, sondern ein Verdienst mehrerer Nationen ist. Zudem sind auf dieser Grafik einige weitere wichtige Dokumente aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internetmaterialien|ZURÜCK ZUR PROJEKTSTARTSEITE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Online-Materialien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/ethik/gym/fb2/0_einf/ Unterrichtsbausteine zum Thema „Menschenwürde“]  (lehrerfortbildung-bw.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Link führt zur Webseite der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen und bietet einen Unterrichtsvorschlag für eine Unterrichtsreihe zur Einführung in das Thema Menschenwürde. &lt;br /&gt;
Mit Hilfe dieses Unterrichtsvorschlags für den kompetenzorientierten Ethikunterricht in der Sekundarstufe II kann das ethisch-moralische Argumentieren als zentrale Kompetenz des Ethikunterrichts eingeübt werden. Als Teilkompetenzen des ethisch-moralische Argumentierens werden Wahrnehmen, Analysieren, Argumentieren sowie gutes Handeln aufgeführt. Die Kompetenzen stellen in den einzelnen Unterrichtsvorschlägen Unterrichtsbausteine dar. Diese sollen aufeinanderfolgend von den SuS in den einzelnen Unterrichtsstunden erworben werden. Unterrichtsideen und Vorschläge zu den einzelnen Bausteinen sind hinter diesen hinterlegt und lassen sich durch das Anklicken öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Unterrichtsmaterialien/unterrichtsmaterialien_was_sind_menschenrechte.pdf Menschenrechte](institut-fuer menschenrechte.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angegebene Link führt zu einer Pdf- Datei, die verschiedene Texte beinhaltet, die innerhalb der Thematik der Menschenrechte weitere Unterthemen, wie beispielsweise die historische Rechtsgestalt der Menschenrechte, behandelt. Diese Texte können als Unterrichtsmaterialien verwendet werden und haben demnach jeweils angemessene Längen. Für ein ausreichendes Verständnis der Menschenrechte ist die explizite Erläuterung des Rechtcharakters der Menschenrechte unentbehrlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internetmaterialien|ZURÜCK ZUR PROJEKTSTARTSEITE]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5109</id>
		<title>Q3.2 - Menschenwürde und Menschenrechte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5109"/>
				<updated>2016-06-16T12:46:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* „Menschenwürde und Menschenrechte - Q3“ */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==„Menschenwürde und Menschenrechte - Q3“==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführungen finden sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen. Sekundarstufe 2 - Gymnasium“, Hrsg.: Hessisches Kultusministerium. Sie definieren einen Arbeitsrahmen für den schulischen Unterricht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was Gerechtigkeit ist und wie sie sich im Alltag einer Gesellschaft umsetzen lässt, sind die zentrale Fragen in diesem Kurshalbjahr. Sie begegnen uns auf allen Ebenen der menschlichen Existenz im Umgang mit unseren Mitmenschen: als Privatperson (Familie), als Staatsbürger (Gemeinwesen) und als Weltbürger (Globalisierung. Durch die Beschäftigung mit der rechtsphilosophischen Themenstellung erkennen die Lernenden, inwiefern Recht und Gerechtigkeit unabdingbare Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Zusammenleben in einer Gesellschaft sind. Dabei beziehen sie auch die Begriffe der Menschenwürde und der Menschenrechte in die Diskussion um die Gerechtigkeit ein.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|900px|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internetmaterialien|ZURÜCK ZUR PROJEKTSTARTSEITE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gliederung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.)  Definition der Menschenrechte&lt;br /&gt;
     - Grundgesetz&lt;br /&gt;
     - Moralphilosophie und Menschenwürde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.)Kultur- und Wertegebundenheit der Menschenrechte &amp;amp; Menschenwürde in verschiedenen Kulturkreisen&lt;br /&gt;
     - Menschenrechtsverletzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.) Historische Menschenrechtsentwicklung&lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Hintergrund'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dokumente/Beiträge  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''I.)Definition der Menschenrechte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bundestag.de/bundestag/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01/245122 Grundgesetz] (bundestag.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seite des Bundestags informiert über die rechtlichen Grundlagen in Deutschland und führt in Bezug darauf detailliert die Grundrechte auf. Im deutsche Grundgesetzt sind die Grundrechte im Artikel 1 bis 19 festgehalten, diese auch alle unter dem Link aufgeführt sind. Der 1. Artikel garantiert die Unantastbarkeit der Menschenwürde sowie die Bindung der staatlichen Gewalt an die weiteren Grundrechte des Artikels 1 bis 19 der bundesdeutschen Verfassung. Die Menschenwürde zu achten und zu schützen ist somit die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt und daher ein geltendes Recht. Des Weiteren ergibt sich dadurch auch die Pflicht des Staates, jegliche tatsächliche sowie rechtliche Eingriffe in die Würde des Menschen zu verhindern.  Ausgefertigt und Verkündet wurde das Grundgesetz am 23. Mai 1949 in einer Sitzung des Parlamentarischen Rates durch den Präsidenten und die Vizepräsidentin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.juraforum.de/lexikon/menschenwuerde Definition und begriffliche Erklärung] (juraforum.de)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Internetplattform Juraforum bietet eine ausführliche Erklärung zum Begriff der Menschenwürde. Es wird betont das eine exakte Definition durch den Gesetzgeber nicht gegeben ist und daher der Begriff der Menschenwürde je nach Institution unterschiedlich definiert wird. Somit versteht beispielsweise der Bundesgerichtshof unter der Menschenwürde, den Wert und Achtungsanspruch, der dem Menschen kraft seines Menschseins zukommt, unabhängig von seinem sozialen Status. Darüber hinaus thematisiert der Artikel den Eingriff in den Schutzbereich der Menschenwürde sowie die Möglichkeit auf den eigenverantwortlichen Verzicht der eigenen Würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.grundrechteschutz.de/grundlagen/menschenwurde-247 Definition und begriffliche Erklärung] (grundrechteschutz.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Link zur Onlineplattform „grundrechteschutz.de“ bietet einen ausführlichen Artikel zum Thema Menschenwürde an, indem verschiedene Aspekte zur Menschenwürde als auch -rechte thematisiert werden. Somit bietet der Artikel unteranderem Informationen über die Menschenwürde auf Grundlage, der Rechtsphilosophie und Rechtstheorie. In diesem Abschnitt wird insbesondere auf die Definition und das Grundprinzip der Menschenwürde von Immanuel Kant Bezug genommen, der diese in seiner Grundlegung zur Metaphysik der Sitten aufführt. Des Weiteren werden Themen wie die Menschenwürde in der Antike, im frühen Christentum, in den Umwälzungen des 18. Jahrhunderts und in der deutschen Verfassungsgeschichte sowie die UN-Menschenrechts-Deklaration behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://menschenwuerde.info/  Definition und begriffliche Erklärung]  (menschenwuerde.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Internetblattform der „Stiftung Menschenwürde weltweit“ werden grundlegende Informationen und wichtige Dokumente zur Menschenwürde, Erläuterungen, Analysen und Kommentare des Menschenwürde-Konzepts sowie einige ethische und politische Debatten vorgestellt, in denen die Berufung auf die Würde des Menschen eine zentrale Rolle spielt.Unter dem Menüpunkt Erläuterungen wird der Begriff der Menschenwürde erläutert und erklärt, es wird dabei auch Bezug genommen auf die Begriffsgeschichte, -hygiene und inhaltliche Bestimmung. Die Kategorie Analysen und Kommentare thematisiert die Vereinbarkeit von Lebensqualitätsbewertung und Menschenwürde. Als Grundlage dazu dient der Beitrag „Wider die Unverträglichkeit von Menschenwürde und Lebensqualitätsbewertung“ von Prof. Dr. Michael Quante, der verschiedene Arten von Lebensqualitätsbewertung unterscheidet und in Bezug darauf drei wichtige Thesen verteidigt. Der vollständige Beitrag von Prof. Dr. Quante steht am Ende des Beitrages unter einem Link zum Download zu Verfügung. Des Weiteren findet man unter dem Menüpunkt „Allgemeine Informationen“ weitere Links, die auf gegenwärtigen Forschungsprojekten zum Thema Menschenwürde verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=4948&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Moralphilosophie und Menschenwürde (Kant und Cicero]  (Information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegenden Link führt zu einem Essay von Ralf Stoecker, der die philosophischen Schwierigkeiten mit der Menschenwürde thematisiert. Das Essay beschreibt, dass in der Philosophie Probleme mit dem Begriff der Menschenwürde bestehen, da es hier kein Grundgesetz und keine allgemeine Menschenrechtserklärung gibt. Dabei werden die Philosophen Kant und Cicero behandelt sowie zum besseren Verständnis auch auf das christliche Bild der Menschenwürde eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''II.)Menschenrechte in verschiedenen Kulturkreisen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.menschenrechtserklaerung.de/kultur-3689/ Menschenrechte in verschiedenen Kulturkreisen ] &lt;br /&gt;
(www.menschenrechtserklärung.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Homepage Menschenrechtserklärung stehen unter anderen zwei Optionen zu Verfügung. Das eine ist die Menschenrechtscharta und das anderer die Netzwerke der Menschenrechte. Die Menschenrechtscharta ist in vier Absätzen mit verschieden Thematiken Historie, Inhalte, Institutionen und Texte untergegliedert. Die Historie beinhaltet die Entstehung und Entwicklung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Bei den Inhalten der Menschenrechte sind die Bestimmung und Absichtserklärungen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte aufgelistet, darunter fällt unter anderen Missbrauchsverbot, Kultur, Meinungsfreiheit, Asylrecht, Rechtsschutzgarantie und vieles mehr. Des Weiteren findet man bei den wichtige Institutionen zu den Menschenrechte wie zum Beispiel Menschenrechtsrat, Wirtschafts- und Sozialrat, Menschenrechtskommission und weitere. Zu den Texten findet man Dokumente zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Wortlaut. Im Netzwerk Menschenrechte kann man Informationen zu dem heutigen Stand des Schutzes der Menschenrechte in Deutschland, Europa und der Welt finden.&lt;br /&gt;
Kurze Zusammenfassung des Textes:&lt;br /&gt;
Allgemein in Bezug auf die Menschenrechte wird der Mensch grundsätzlich als  ein soziales, kulturelles Wesen beschrieben.  Demnach sollten Menschenrechte universal sein. Es geht um Rechte, die jedem Menschen zustehen, unabhängig von seiner Herkunft und Kultur, seinem Geschlecht, seiner Religion, seines Berufes, seines Vermögens oder seiner Kultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:KwSvo5dBO8oJ:www.berlininstitut.org/fileadmin/user_upload/handbuch_texte/pdf_Bielefeld_Menschenrechte.pdf+&amp;amp;cd=12&amp;amp;hl=de&amp;amp;ct=clnk&amp;amp;gl=de Menschenrechte in unterschiedlichen Kulturregionen]&lt;br /&gt;
(www.berlininstitut.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel Menschenrecht von Heiner Bielefeld gliedert sich in drei Absätze. Zunächst beschreibt er, dass die Menschenrechte universell sind, aber die Universalität der Menschenrechte nicht in allen Kulturregionen analog wahrgenommen werden. Hierzu geht er auf die Geschichte der Menschenrechtsverletzung zurück. Des Weiteren führt er eine Rückblende ein, indem deutlich wird, dass in Europa die Menschenrechte geachtet werden,  während in Asien und Afrika in den meisten Fällen die  Menschenrechte verletzt werden, wie zum Beispiel Zwangseheschließungen Beschneidungen von Frauen. Dennoch gibt es viele Menschen in den islamisch geprägten Staaten, die sich unter Inkaufnahme erheblicher Risiken für die Menschenrechte einsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:b2Cs_ATvQooJ:www.nmrz.de/wp-content/uploads/2009/10/menschenrechte.pdf+&amp;amp;cd=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;ct=clnk&amp;amp;gl=de&amp;amp;client=firefox-b-ab Fragen und Antworten zu Menschenrechte]&lt;br /&gt;
(Pdf. Menschenrechte.de)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hier findet man Basicfragen beziehungsweise Fragen- Antwortsammlung zu Menschenrechten. Fragen wie: Was sind Menschenrechte? Wer sind die Trägerinnen und Träger der Menschenrechte? , Wo sind die Menschenrechte niedergelegt?, Welche Arten von Menschenrechten gibt es?, Sind soziale Menschenrechte „echte“ Menschenrechte?, Wen verpflichten die Menschenrechte? und viele weitere Fragen werden hier grundsätzlich und ausführlich beantwortet und als Wissensinput genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.lpb-bw.de/verletzungen.html Menschenrechtsverletzungen]&lt;br /&gt;
(www.ipb-bw.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Online Portal Landeszentrale für politische Bildung Baden Württemberg beinhaltet zum einen die Verletzung der Menschenrechte im Allgemeinen und verfeinert es mit der Thematik des Völkermords von damals. Dazu wird noch auf die Menschenrechtsverletzungen in der NS- Zeit und  der NS-Völkermord eingegangen. Zum anderen widmete es sich in Bezug auf die Menschenrechte der Todesstrafe und Folter zu. Man bekommt auch einen kurzen Einblick wie die Todesstrafe in China ausgeübt und weiterverübt wird. Des Weiteren kann man sich einen ausführlichen Überblick verschaffen in welchen Ländern gegen die Menschenrechtskonvention verstoßen wurde im Jahre 2009. Länder wie Iran, China, Nordkorea, Simbabwe, Türkei, Usa-Guatanamo, Israel-Palästinesen,  Russland und auch die europäische Union sind davon betroffen. Außerdem findet man nach jedem Schwerpunkt nochmals einen Link zur Vertiefung der Thematiken. Zum Schluss findet man noch den aktuellen Stand der Menschenrechtsverletzung, welcher auch  heutzutage dem entspricht. Zudem wird weiterhin die Zahlen und Fakten der von 2008 aufgelistet. Dabei wird dann von Meinungs- und Pressefreiheit, Todesstrafe, Extralegale Hinrichtungen und Tötungen, Folter und Misshandlungen, Gewaltlose politische Gefangene&lt;br /&gt;
Menschenrechte, Haft ohne Anklage und Verfahren,  Abschiebung und Diskriminierung zum Vorschein hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''III.)Historische Menschenrechtsentwicklung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.humanrights.com/de/what-are-human-rights/brief-history/cyrus-cylinder.html Zusammenfassung der historischen Menschenrechtsentwicklung] (humanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unter dem Link zu findende Text ist die Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Menschenrechte. Die Menschenrechte wurden bereits 539 v. Chr. Von Kyros dem Großen verteidigt, als er bei der Eroberung Babylons die Sklaven befreite, erklärte, dass alle Menschen die Religionsfreiheit besitzen und Rassengleichheit herstellte. Diese Handlung wurde erst viel später als erste Verteidigung der Menschenrechte angesehen. Allerdings gab es seither viele Bemühungen um die Menschenrechte als offiziell geltend zu machen, wie beispielsweise die Magna Carta (1215), die Petition of Right (1628), die Verfassung der USA (1787), die Französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (1789) und die US Bill of Rights (1791). Diese Zusammenfassung ist insofern von Bedeutung, da sie das nötige Verständnis dafür liefert wie mühsam die offizielle Gültigkeit der Menschenrechte erkämpft wurde. Demnach schafft dieser Text eine theoretische Grundlage für die Einführung der Thematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rotarywiesbaden.de/site/clubs/wiesbaden/vortraege_wi/Gesch_d_Menschenrechte.pdf Geschichte der Menschenrechte] (rotarywiesbaden.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenwürde und Menschenrechte waren in der Geschichte immer umstritten. Meist wurden diese mit der Religion oder der Ethik begründet und einigermaßen eingehalten. In der Aufklärung gewann die Vorstellung von einer menschenwürdigen Gesellschaftsordnung allerdings grundlegende Bedeutung. Die Naturrechtslehre von einigen Philosophen löste die christlich begründete Achtung der Menschenrechte und machte Platz für eine Verteidigung der Menschenrechte aus der Ratio und aus dem Wesen des mit Vernunft begabten Menschen abgeleitet. Unter diesem Link lässt sich ein Dokument finden, welches die verschiedenen Perspektiven der Rechtfertigung der Menschenrechte und deren Entwicklung schildert. Es beschreibt eine Betrachtung der Gültigkeit der Menschenrechte aus philosophischer und religiöser Sicht und demonstriert welche Dogmen in der Geschichte der Menschenrechte bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bpb.de/internationales/weltweit/menschenrechte/38704/die-idee Die Idee der Menschenrechte] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der offiziellen Seite der Bundeszentrale für politische Bildung lässt sich unter der Idee der Menschenrechte eine Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Menschenrechte, anfangend im 6. Jhd. v. Chr., finden. Besonders verdeutlicht diese Quelle, dass die Idee der Menschenrechte in verschiedenen Kulturen und Regionen der Welt entstanden ist und nicht eine nur dem Westen zuzuschreibende Idee ist. Demnach wurde sie bereits bei chinesischen Philosophen wie Konfuzius und indischen Gesetzschreibern diskutiert. Dennoch vermittelt dieser Text deutlich, dass die explizite Beschäftigung mit den Menschenrechten erst viel später, im 18. Jhd., in Europa und Nordamerika stattfand. Die Zusammenfassung bildet eine angemessene Grundlage für die Historie der Menschenrechte von einer weitverbreiteten offiziellen Seite für politische Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Unterrichtsmaterialien'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Filme &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[http://de.humanrights.com/#/what-are-human-rights Was sind Menschenrechte?] (hmanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kontext des Kurzfilms „Was sind Menschenrechte“ definiert einfach und prägnant die Menschenrechte, die weltweit das am meisten missverstandenen Fachgebiete darstellen. Dabei gibt der Kurzfilm auch einen kleinen Einblick in die Geschichte der Menschenrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=CymRGRoOCoU Menschenrechte im Fokus] (youtube.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ca. acht- minütige Video unter diesem Link ist der erste Teil einer Serie namens „Menschenrechte im Fokus“ und ist ein Projekt von WissensWerte [http://www.wissenswerte.e-politik.de]. In diesem Video werden drei Unterthemen zur Thematik der Menschenrechte behandelt; unter diesen, neben den Menschenrechtsverletzungen und ersten Dimensionen, auch die Geschichte dieser Rechte. Die Themen sind verständlich erklärt und werden angemessen veranschaulicht, weshalb das Video als angebrachtes und nützliches Unterrichtsmaterial verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Grafiken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bpb.de/cache/images/7/8327-st-original.jpg?FF265 Entwicklung der Menschenrechtsbildung] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik, die sich unter diesem Link finden lässt, ist eine Verbildlichung der Geschichte der Menschenrechte mit der Darstellung der wichtigsten offiziellen Dokumente zur Menschenrechtsbildung, vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Sie ist eine gute Zusammenfassung und kann demnach im Unterricht verwendet werden, um den Schülern einen klaren Überblick zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://crp-infotec.de/wp-content/uploads/menschenrechte-geschichte.gif Entwicklung der Menschenrechtsbildung- Eine Erweiterung] (crp-infotec.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grafik ist eine Weiterführung der vorigen Grafik und erweitert sie um die Einteilung der offiziellen Dokumente in verschiedene Länder. Somit wird nochmals verdeutlicht, dass die offiziellen Menschenrechte nicht nur in einem Land entwickelt worden sind, sondern ein Verdienst mehrerer Nationen sind. Zudem sind auf dieser Grafik einige weitere wichtige Dokumente aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Weitere Materialien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/ethik/gym/fb2/0_einf/ Unterrichtsbausteine zum Thema „Menschenwürde“]  (lehrerfortbildung-bw.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Link führt zur Webseite der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen und bietet einen Unterrichtsvorschlag für eine Unterrichtsreihe zur Einführung in das Thema Menschenwürde. &lt;br /&gt;
In dem Unterrichtsvorschlag für den kompetenzorientierten Ethikunterricht in der Sekundarstufe II wurde das ethisch-moralische Argumentieren als zentrale Kompetenz des Ethikunterrichts in fünf Teilkompetenzen eingeübt. Die Teilkompetenzen sind Wahrnehmen, Analysieren, Argumentieren, Entscheiden und Gut Handeln. Diese dienen als Unterrichtsbausteine, die den Schüler und Schülerinnen den zentralen Begriff verdeutlichen sollen. Unterrichtsideen und Vorschläge zu den einzelnen Bausteinen sind hinter diesen hinterlegt und lassen sich durch das Anklicken öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Unterrichtsmaterialien/unterrichtsmaterialien_was_sind_menschenrechte.pdf Menschenrechte](institut-fuer menschenrechte.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angegebene Link führt zu einer Pdf- Datei, die verschiedene Texte beinhaltet, die innerhalb der Thematik der Menschenrechte weitere Unterthemen, wie beispielsweise die historische Rechtsgestalt der Menschenrechte behandelt. Diese Texte können als Unterrichtsmaterialien verwendet werden und haben demnach jeweils angemessene Längen. Für ein ausreichendes Verständnis der Menschenrechte von Seiten der Schüler ist die explizite Erläuterung des Rechtcharakters der Menschenrechte unentbehrlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5108</id>
		<title>Q3.2 - Menschenwürde und Menschenrechte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5108"/>
				<updated>2016-06-16T12:44:19Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Hintergrund */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==„Menschenwürde und Menschenrechte - Q3“==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführungen finden sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen. Sekundarstufe 2 - Gymnasium“, Hrsg.: Hessisches Kultusministerium. Sie definieren einen Arbeitsrahmen für den schulischen Unterricht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was Gerechtigkeit ist und wie sie sich im Alltag einer Gesellschaft umsetzen lässt, sind die zentrale Fragen in diesem Kurshalbjahr. Sie begegnen uns auf allen Ebenen der menschlichen Existenz im Umgang mit unseren Mitmenschen: als Privatperson (Familie), als Staatsbürger (Gemeinwesen) und als Weltbürger (Globalisierung. Durch die Beschäftigung mit der rechtsphilosophischen Themenstellung erkennen die Lernenden, inwiefern Recht und Gerechtigkeit unabdingbare Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Zusammenleben in einer Gesellschaft sind. Dabei beziehen sie auch die Begriffe der Menschenwürde und der Menschenrechte in die Diskussion um die Gerechtigkeit ein.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|900px|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internetmaterialien|ZURÜCK ZUR PROJEKTSTARTSEITE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gliederung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.)  Definition der Menschenrechte&lt;br /&gt;
     - Grundgesetz&lt;br /&gt;
     - Moralphilosophie und Menschenwürde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.)Kultur- und Wertegebundenheit der Menschenrechte &amp;amp; Menschenwürde in verschiedenen Kulturkreisen&lt;br /&gt;
     - Menschenrechtsverletzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.) Historische Menschenrechtsentwicklung&lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Hintergrund'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dokumente/Beiträge  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''I.)Definition der Menschenrechte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bundestag.de/bundestag/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01/245122 Grundgesetz] (bundestag.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seite des Bundestags informiert über die rechtlichen Grundlagen in Deutschland und führt in Bezug darauf detailliert die Grundrechte auf. Im deutsche Grundgesetzt sind die Grundrechte im Artikel 1 bis 19 festgehalten, diese auch alle unter dem Link aufgeführt sind. Der 1. Artikel garantiert die Unantastbarkeit der Menschenwürde sowie die Bindung der staatlichen Gewalt an die weiteren Grundrechte des Artikels 1 bis 19 der bundesdeutschen Verfassung. Die Menschenwürde zu achten und zu schützen ist somit die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt und daher ein geltendes Recht. Des Weiteren ergibt sich dadurch auch die Pflicht des Staates, jegliche tatsächliche sowie rechtliche Eingriffe in die Würde des Menschen zu verhindern.  Ausgefertigt und Verkündet wurde das Grundgesetz am 23. Mai 1949 in einer Sitzung des Parlamentarischen Rates durch den Präsidenten und die Vizepräsidentin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.juraforum.de/lexikon/menschenwuerde Definition und begriffliche Erklärung] (juraforum.de)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Internetplattform Juraforum bietet eine ausführliche Erklärung zum Begriff der Menschenwürde. Es wird betont das eine exakte Definition durch den Gesetzgeber nicht gegeben ist und daher der Begriff der Menschenwürde je nach Institution unterschiedlich definiert wird. Somit versteht beispielsweise der Bundesgerichtshof unter der Menschenwürde, den Wert und Achtungsanspruch, der dem Menschen kraft seines Menschseins zukommt, unabhängig von seinem sozialen Status. Darüber hinaus thematisiert der Artikel den Eingriff in den Schutzbereich der Menschenwürde sowie die Möglichkeit auf den eigenverantwortlichen Verzicht der eigenen Würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.grundrechteschutz.de/grundlagen/menschenwurde-247 Definition und begriffliche Erklärung] (grundrechteschutz.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Link zur Onlineplattform „grundrechteschutz.de“ bietet einen ausführlichen Artikel zum Thema Menschenwürde an, indem verschiedene Aspekte zur Menschenwürde als auch -rechte thematisiert werden. Somit bietet der Artikel unteranderem Informationen über die Menschenwürde auf Grundlage, der Rechtsphilosophie und Rechtstheorie. In diesem Abschnitt wird insbesondere auf die Definition und das Grundprinzip der Menschenwürde von Immanuel Kant Bezug genommen, der diese in seiner Grundlegung zur Metaphysik der Sitten aufführt. Des Weiteren werden Themen wie die Menschenwürde in der Antike, im frühen Christentum, in den Umwälzungen des 18. Jahrhunderts und in der deutschen Verfassungsgeschichte sowie die UN-Menschenrechts-Deklaration behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://menschenwuerde.info/  Definition und begriffliche Erklärung]  (menschenwuerde.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Internetblattform der „Stiftung Menschenwürde weltweit“ werden grundlegende Informationen und wichtige Dokumente zur Menschenwürde, Erläuterungen, Analysen und Kommentare des Menschenwürde-Konzepts sowie einige ethische und politische Debatten vorgestellt, in denen die Berufung auf die Würde des Menschen eine zentrale Rolle spielt.Unter dem Menüpunkt Erläuterungen wird der Begriff der Menschenwürde erläutert und erklärt, es wird dabei auch Bezug genommen auf die Begriffsgeschichte, -hygiene und inhaltliche Bestimmung. Die Kategorie Analysen und Kommentare thematisiert die Vereinbarkeit von Lebensqualitätsbewertung und Menschenwürde. Als Grundlage dazu dient der Beitrag „Wider die Unverträglichkeit von Menschenwürde und Lebensqualitätsbewertung“ von Prof. Dr. Michael Quante, der verschiedene Arten von Lebensqualitätsbewertung unterscheidet und in Bezug darauf drei wichtige Thesen verteidigt. Der vollständige Beitrag von Prof. Dr. Quante steht am Ende des Beitrages unter einem Link zum Download zu Verfügung. Des Weiteren findet man unter dem Menüpunkt „Allgemeine Informationen“ weitere Links, die auf gegenwärtigen Forschungsprojekten zum Thema Menschenwürde verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=4948&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Moralphilosophie und Menschenwürde (Kant und Cicero]  (Information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegenden Link führt zu einem Essay von Ralf Stoecker, der die philosophischen Schwierigkeiten mit der Menschenwürde thematisiert. Das Essay beschreibt, dass in der Philosophie Probleme mit dem Begriff der Menschenwürde bestehen, da es hier kein Grundgesetz und keine allgemeine Menschenrechtserklärung gibt. Dabei werden die Philosophen Kant und Cicero behandelt sowie zum besseren Verständnis auch auf das christliche Bild der Menschenwürde eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''II.)Menschenrechte in verschiedenen Kulturkreisen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.menschenrechtserklaerung.de/kultur-3689/ Menschenrechte in verschiedenen Kulturkreisen ] &lt;br /&gt;
(www.menschenrechtserklärung.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Homepage Menschenrechtserklärung stehen unter anderen zwei Optionen zu Verfügung. Das eine ist die Menschenrechtscharta und das anderer die Netzwerke der Menschenrechte. Die Menschenrechtscharta ist in vier Absätzen mit verschieden Thematiken Historie, Inhalte, Institutionen und Texte untergegliedert. Die Historie beinhaltet die Entstehung und Entwicklung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Bei den Inhalten der Menschenrechte sind die Bestimmung und Absichtserklärungen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte aufgelistet, darunter fällt unter anderen Missbrauchsverbot, Kultur, Meinungsfreiheit, Asylrecht, Rechtsschutzgarantie und vieles mehr. Des Weiteren findet man bei den wichtige Institutionen zu den Menschenrechte wie zum Beispiel Menschenrechtsrat, Wirtschafts- und Sozialrat, Menschenrechtskommission und weitere. Zu den Texten findet man Dokumente zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Wortlaut. Im Netzwerk Menschenrechte kann man Informationen zu dem heutigen Stand des Schutzes der Menschenrechte in Deutschland, Europa und der Welt finden.&lt;br /&gt;
Kurze Zusammenfassung des Textes:&lt;br /&gt;
Allgemein in Bezug auf die Menschenrechte wird der Mensch grundsätzlich als  ein soziales, kulturelles Wesen beschrieben.  Demnach sollten Menschenrechte universal sein. Es geht um Rechte, die jedem Menschen zustehen, unabhängig von seiner Herkunft und Kultur, seinem Geschlecht, seiner Religion, seines Berufes, seines Vermögens oder seiner Kultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:KwSvo5dBO8oJ:www.berlininstitut.org/fileadmin/user_upload/handbuch_texte/pdf_Bielefeld_Menschenrechte.pdf+&amp;amp;cd=12&amp;amp;hl=de&amp;amp;ct=clnk&amp;amp;gl=de Menschenrechte in unterschiedlichen Kulturregionen]&lt;br /&gt;
(www.berlininstitut.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel Menschenrecht von Heiner Bielefeld gliedert sich in drei Absätze. Zunächst beschreibt er, dass die Menschenrechte universell sind, aber die Universalität der Menschenrechte nicht in allen Kulturregionen analog wahrgenommen werden. Hierzu geht er auf die Geschichte der Menschenrechtsverletzung zurück. Des Weiteren führt er eine Rückblende ein, indem deutlich wird, dass in Europa die Menschenrechte geachtet werden,  während in Asien und Afrika in den meisten Fällen die  Menschenrechte verletzt werden, wie zum Beispiel Zwangseheschließungen Beschneidungen von Frauen. Dennoch gibt es viele Menschen in den islamisch geprägten Staaten, die sich unter Inkaufnahme erheblicher Risiken für die Menschenrechte einsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:b2Cs_ATvQooJ:www.nmrz.de/wp-content/uploads/2009/10/menschenrechte.pdf+&amp;amp;cd=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;ct=clnk&amp;amp;gl=de&amp;amp;client=firefox-b-ab Fragen und Antworten zu Menschenrechte]&lt;br /&gt;
(Pdf. Menschenrechte.de)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hier findet man Basicfragen beziehungsweise Fragen- Antwortsammlung zu Menschenrechten. Fragen wie: Was sind Menschenrechte? Wer sind die Trägerinnen und Träger der Menschenrechte? , Wo sind die Menschenrechte niedergelegt?, Welche Arten von Menschenrechten gibt es?, Sind soziale Menschenrechte „echte“ Menschenrechte?, Wen verpflichten die Menschenrechte? und viele weitere Fragen werden hier grundsätzlich und ausführlich beantwortet und als Wissensinput genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.lpb-bw.de/verletzungen.html Menschenrechtsverletzungen]&lt;br /&gt;
(www.ipb-bw.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Online Portal Landeszentrale für politische Bildung Baden Württemberg beinhaltet zum einen die Verletzung der Menschenrechte im Allgemeinen und verfeinert es mit der Thematik des Völkermords von damals. Dazu wird noch auf die Menschenrechtsverletzungen in der NS- Zeit und  der NS-Völkermord eingegangen. Zum anderen widmete es sich in Bezug auf die Menschenrechte der Todesstrafe und Folter zu. Man bekommt auch einen kurzen Einblick wie die Todesstrafe in China ausgeübt und weiterverübt wird. Des Weiteren kann man sich einen ausführlichen Überblick verschaffen in welchen Ländern gegen die Menschenrechtskonvention verstoßen wurde im Jahre 2009. Länder wie Iran, China, Nordkorea, Simbabwe, Türkei, Usa-Guatanamo, Israel-Palästinesen,  Russland und auch die europäische Union sind davon betroffen. Außerdem findet man nach jedem Schwerpunkt nochmals einen Link zur Vertiefung der Thematiken. Zum Schluss findet man noch den aktuellen Stand der Menschenrechtsverletzung, welcher auch  heutzutage dem entspricht. Zudem wird weiterhin die Zahlen und Fakten der von 2008 aufgelistet. Dabei wird dann von Meinungs- und Pressefreiheit, Todesstrafe, Extralegale Hinrichtungen und Tötungen, Folter und Misshandlungen, Gewaltlose politische Gefangene&lt;br /&gt;
Menschenrechte, Haft ohne Anklage und Verfahren,  Abschiebung und Diskriminierung zum Vorschein hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''III.)Historische Menschenrechtsentwicklung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.humanrights.com/de/what-are-human-rights/brief-history/cyrus-cylinder.html Zusammenfassung der historischen Menschenrechtsentwicklung] (humanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unter dem Link zu findende Text ist die Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Menschenrechte. Die Menschenrechte wurden bereits 539 v. Chr. Von Kyros dem Großen verteidigt, als er bei der Eroberung Babylons die Sklaven befreite, erklärte, dass alle Menschen die Religionsfreiheit besitzen und Rassengleichheit herstellte. Diese Handlung wurde erst viel später als erste Verteidigung der Menschenrechte angesehen. Allerdings gab es seither viele Bemühungen um die Menschenrechte als offiziell geltend zu machen, wie beispielsweise die Magna Carta (1215), die Petition of Right (1628), die Verfassung der USA (1787), die Französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (1789) und die US Bill of Rights (1791). Diese Zusammenfassung ist insofern von Bedeutung, da sie das nötige Verständnis dafür liefert wie mühsam die offizielle Gültigkeit der Menschenrechte erkämpft wurde. Demnach schafft dieser Text eine theoretische Grundlage für die Einführung der Thematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rotarywiesbaden.de/site/clubs/wiesbaden/vortraege_wi/Gesch_d_Menschenrechte.pdf Geschichte der Menschenrechte] (rotarywiesbaden.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenwürde und Menschenrechte waren in der Geschichte immer umstritten. Meist wurden diese mit der Religion oder der Ethik begründet und einigermaßen eingehalten. In der Aufklärung gewann die Vorstellung von einer menschenwürdigen Gesellschaftsordnung allerdings grundlegende Bedeutung. Die Naturrechtslehre von einigen Philosophen löste die christlich begründete Achtung der Menschenrechte und machte Platz für eine Verteidigung der Menschenrechte aus der Ratio und aus dem Wesen des mit Vernunft begabten Menschen abgeleitet. Unter diesem Link lässt sich ein Dokument finden, welches die verschiedenen Perspektiven der Rechtfertigung der Menschenrechte und deren Entwicklung schildert. Es beschreibt eine Betrachtung der Gültigkeit der Menschenrechte aus philosophischer und religiöser Sicht und demonstriert welche Dogmen in der Geschichte der Menschenrechte bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bpb.de/internationales/weltweit/menschenrechte/38704/die-idee Die Idee der Menschenrechte] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der offiziellen Seite der Bundeszentrale für politische Bildung lässt sich unter der Idee der Menschenrechte eine Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Menschenrechte, anfangend im 6. Jhd. v. Chr., finden. Besonders verdeutlicht diese Quelle, dass die Idee der Menschenrechte in verschiedenen Kulturen und Regionen der Welt entstanden ist und nicht eine nur dem Westen zuzuschreibende Idee ist. Demnach wurde sie bereits bei chinesischen Philosophen wie Konfuzius und indischen Gesetzschreibern diskutiert. Dennoch vermittelt dieser Text deutlich, dass die explizite Beschäftigung mit den Menschenrechten erst viel später, im 18. Jhd., in Europa und Nordamerika stattfand. Die Zusammenfassung bildet eine angemessene Grundlage für die Historie der Menschenrechte von einer weitverbreiteten offiziellen Seite für politische Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Unterrichtsmaterialien'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Filme &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[http://de.humanrights.com/#/what-are-human-rights Was sind Menschenrechte?] (hmanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kontext des Kurzfilms „Was sind Menschenrechte“ definiert einfach und prägnant die Menschenrechte, die weltweit das am meisten missverstandenen Fachgebiete darstellen. Dabei gibt der Kurzfilm auch einen kleinen Einblick in die Geschichte der Menschenrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=CymRGRoOCoU Menschenrechte im Fokus] (youtube.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ca. acht- minütige Video unter diesem Link ist der erste Teil einer Serie namens „Menschenrechte im Fokus“ und ist ein Projekt von WissensWerte [http://www.wissenswerte.e-politik.de]. In diesem Video werden drei Unterthemen zur Thematik der Menschenrechte behandelt; unter diesen, neben den Menschenrechtsverletzungen und ersten Dimensionen, auch die Geschichte dieser Rechte. Die Themen sind verständlich erklärt und werden angemessen veranschaulicht, weshalb das Video als angebrachtes und nützliches Unterrichtsmaterial verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Grafiken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bpb.de/cache/images/7/8327-st-original.jpg?FF265 Entwicklung der Menschenrechtsbildung] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik, die sich unter diesem Link finden lässt, ist eine Verbildlichung der Geschichte der Menschenrechte mit der Darstellung der wichtigsten offiziellen Dokumente zur Menschenrechtsbildung, vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Sie ist eine gute Zusammenfassung und kann demnach im Unterricht verwendet werden, um den Schülern einen klaren Überblick zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://crp-infotec.de/wp-content/uploads/menschenrechte-geschichte.gif Entwicklung der Menschenrechtsbildung- Eine Erweiterung] (crp-infotec.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grafik ist eine Weiterführung der vorigen Grafik und erweitert sie um die Einteilung der offiziellen Dokumente in verschiedene Länder. Somit wird nochmals verdeutlicht, dass die offiziellen Menschenrechte nicht nur in einem Land entwickelt worden sind, sondern ein Verdienst mehrerer Nationen sind. Zudem sind auf dieser Grafik einige weitere wichtige Dokumente aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Unterrichtsideen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/ethik/gym/fb2/0_einf/ Unterrichtsbausteine zum Thema „Menschenwürde“]  (lehrerfortbildung-bw.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Link führt zur Webseite der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen und bietet einen Unterrichtsvorschlag für eine Unterrichtsreihe zur Einführung in das Thema Menschenwürde. &lt;br /&gt;
In dem Unterrichtsvorschlag für den kompetenzorientierten Ethikunterricht in der Sekundarstufe II wurde das ethisch-moralische Argumentieren als zentrale Kompetenz des Ethikunterrichts in fünf Teilkompetenzen eingeübt. Die Teilkompetenzen sind Wahrnehmen, Analysieren, Argumentieren, Entscheiden und Gut Handeln. Diese dienen als Unterrichtsbausteine, die den Schüler und Schülerinnen den zentralen Begriff verdeutlichen sollen. Unterrichtsideen und Vorschläge zu den einzelnen Bausteinen sind hinter diesen hinterlegt und lassen sich durch das Anklicken öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.institut-fuer menschenrechte.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Unterrichtsmaterialien/unterrichtsmaterialien_was_sind_menschenrechte.pdf Menschenrechte] (institut-fuer menschenrechte.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angegebene Link führt zu einer Pdf- Datei, die verschiedene Texte beinhaltet, die innerhalb der Thematik der Menschenrechte weitere Unterthemen, wie beispielsweise die historische Rechtsgestalt der Menschenrechte behandelt. Diese Texte können als Unterrichtsmaterialien verwendet werden und haben demnach jeweils angemessene Längen. Für ein ausreichendes Verständnis der Menschenrechte von Seiten der Schüler ist die explizite Erläuterung des Rechtcharakters der Menschenrechte unentbehrlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5100</id>
		<title>Q3.2 - Menschenwürde und Menschenrechte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5100"/>
				<updated>2016-06-16T09:24:08Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* „Menschenwürde und Menschenrechte - 9/10“ */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==„Menschenwürde und Menschenrechte - Q3“==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführungen finden sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen. Sekundarstufe 2 - Gymnasium“, Hrsg.: Hessisches Kultusministerium. Sie definieren einen Arbeitsrahmen für den schulischen Unterricht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was Gerechtigkeit ist und wie sie sich im Alltag einer Gesellschaft umsetzen lässt, sind die zentrale Fragen in diesem Kurshalbjahr. Sie begegnen uns auf allen Ebenen der menschlichen Existenz im Umgang mit unseren Mitmenschen: als Privatperson (Familie), als Staatsbürger (Gemeinwesen) und als Weltbürger (Globalisierung. Durch die Beschäftigung mit der rechtsphilosophischen Themenstellung erkennen die Lernenden, inwiefern Recht und Gerechtigkeit unabdingbare Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Zusammenleben in einer Gesellschaft sind. Dabei beziehen sie auch die Begriffe der Menschenwürde und der Menschenrechte in die Diskussion um die Gerechtigkeit ein.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|900px|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internetmaterialien|ZURÜCK ZUR PROJEKTSTARTSEITE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gliederung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.)  Definition der Menschenrechte&lt;br /&gt;
     - Grundgesetz&lt;br /&gt;
     - Moralphilosophie und Menschenwürde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.)Kultur- und Wertegebundenheit der Menschenrechte &amp;amp; Menschenwürde in verschiedenen Kulturkreisen&lt;br /&gt;
     - Menschenrechtsverletzung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.) Historische Menschenrechtsentwicklung&lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Hintergrund'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dokumente/Beiträge  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''I.)Definition der Menschenrechte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bundestag.de/bundestag/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01/245122 Grundgesetz] (bundestag.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seite des Bundestags informiert über die rechtlichen Grundlagen in Deutschland und führt in Bezug darauf detailliert die Grundrechte auf. Im deutsche Grundgesetzt sind die Grundrechte im Artikel 1 bis 19 festgehalten, diese auch alle unter dem Link aufgeführt sind. Der 1. Artikel garantiert die Unantastbarkeit der Menschenwürde sowie die Bindung der staatlichen Gewalt an die weiteren Grundrechte des Artikels 1 bis 19 der bundesdeutschen Verfassung. Die Menschenwürde zu achten und zu schützen ist somit die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt und daher ein geltendes Recht. Des Weiteren ergibt sich dadurch auch die Pflicht des Staates, jegliche tatsächliche sowie rechtliche Eingriffe in die Würde des Menschen zu verhindern.  Ausgefertigt und Verkündet wurde das Grundgesetz am 23. Mai 1949 in einer Sitzung des Parlamentarischen Rates durch den Präsidenten und die Vizepräsidentin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.juraforum.de/lexikon/menschenwuerde Definition und begriffliche Erklärung] (juraforum.de)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Internetplattform Juraforum bietet eine ausführliche Erklärung zum Begriff der Menschenwürde. Es wird betont das eine exakte Definition durch den Gesetzgeber nicht gegeben ist und daher der Begriff der Menschenwürde je nach Institution unterschiedlich definiert wird. Somit versteht beispielsweise der Bundesgerichtshof unter der Menschenwürde, den Wert und Achtungsanspruch, der dem Menschen kraft seines Menschseins zukommt, unabhängig von seinem sozialen Status. Darüber hinaus thematisiert der Artikel den Eingriff in den Schutzbereich der Menschenwürde sowie die Möglichkeit auf den eigenverantwortlichen Verzicht der eigenen Würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.grundrechteschutz.de/grundlagen/menschenwurde-247 Definition und begriffliche Erklärung] (grundrechteschutz.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Link zur Onlineplattform „grundrechteschutz.de“ bietet einen ausführlichen Artikel zum Thema Menschenwürde an, indem verschiedene Aspekte zur Menschenwürde als auch -rechte thematisiert werden. Somit bietet der Artikel unteranderem Informationen über die Menschenwürde auf Grundlage, der Rechtsphilosophie und Rechtstheorie. In diesem Abschnitt wird insbesondere auf die Definition und das Grundprinzip der Menschenwürde von Immanuel Kant Bezug genommen, der diese in seiner Grundlegung zur Metaphysik der Sitten aufführt. Des Weiteren werden Themen wie die Menschenwürde in der Antike, im frühen Christentum, in den Umwälzungen des 18. Jahrhunderts und in der deutschen Verfassungsgeschichte sowie die UN-Menschenrechts-Deklaration behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://menschenwuerde.info/  Definition und begriffliche Erklärung]  (menschenwuerde.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Internetblattform der „Stiftung Menschenwürde weltweit“ werden grundlegende Informationen und wichtige Dokumente zur Menschenwürde, Erläuterungen, Analysen und Kommentare des Menschenwürde-Konzepts sowie einige ethische und politische Debatten vorgestellt, in denen die Berufung auf die Würde des Menschen eine zentrale Rolle spielt.Unter dem Menüpunkt Erläuterungen wird der Begriff der Menschenwürde erläutert und erklärt, es wird dabei auch Bezug genommen auf die Begriffsgeschichte, -hygiene und inhaltliche Bestimmung. Die Kategorie Analysen und Kommentare thematisiert die Vereinbarkeit von Lebensqualitätsbewertung und Menschenwürde. Als Grundlage dazu dient der Beitrag „Wider die Unverträglichkeit von Menschenwürde und Lebensqualitätsbewertung“ von Prof. Dr. Michael Quante, der verschiedene Arten von Lebensqualitätsbewertung unterscheidet und in Bezug darauf drei wichtige Thesen verteidigt. Der vollständige Beitrag von Prof. Dr. Quante steht am Ende des Beitrages unter einem Link zum Download zu Verfügung. Des Weiteren findet man unter dem Menüpunkt „Allgemeine Informationen“ weitere Links, die auf gegenwärtigen Forschungsprojekten zum Thema Menschenwürde verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=4948&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Moralphilosophie und Menschenwürde (Kant und Cicero]  (Information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegenden Link führt zu einem Essay von Ralf Stoecker, der die philosophischen Schwierigkeiten mit der Menschenwürde thematisiert. Das Essay beschreibt, dass in der Philosophie Probleme mit dem Begriff der Menschenwürde bestehen, da es hier kein Grundgesetz und keine allgemeine Menschenrechtserklärung gibt. Dabei werden die Philosophen Kant und Cicero behandelt sowie zum besseren Verständnis auch auf das christliche Bild der Menschenwürde eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''II.)Menschenrechte in verschiedenen Kulturkreisen'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.menschenrechtserklaerung.de/kultur-3689/ Menschenrechte in verschiedenen Kulturkreisen ] &lt;br /&gt;
(www.menschenrechtserklärung.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Homepage Menschenrechtserklärung stehen unter anderen zwei Optionen zu Verfügung. Das eine ist die Menschenrechtscharta und das anderer die Netzwerke der Menschenrechte. Die Menschenrechtscharta ist in vier Absätzen mit verschieden Thematiken Historie, Inhalte, Institutionen und Texte untergegliedert. Die Historie beinhaltet die Entstehung und Entwicklung der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Bei den Inhalten der Menschenrechte sind die Bestimmung und Absichtserklärungen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte aufgelistet, darunter fällt unter anderen Missbrauchsverbot, Kultur, Meinungsfreiheit, Asylrecht, Rechtsschutzgarantie und vieles mehr. Des Weiteren findet man bei den wichtige Institutionen zu den Menschenrechte wie zum Beispiel Menschenrechtsrat, Wirtschafts- und Sozialrat, Menschenrechtskommission und weitere. Zu den Texten findet man Dokumente zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte im Wortlaut. Im Netzwerk Menschenrechte kann man Informationen zu dem heutigen Stand des Schutzes der Menschenrechte in Deutschland, Europa und der Welt finden.&lt;br /&gt;
Kurze Zusammenfassung des Textes:&lt;br /&gt;
Allgemein in Bezug auf die Menschenrechte wird der Mensch grundsätzlich als  ein soziales, kulturelles Wesen beschrieben.  Demnach sollten Menschenrechte universal sein. Es geht um Rechte, die jedem Menschen zustehen, unabhängig von seiner Herkunft und Kultur, seinem Geschlecht, seiner Religion, seines Berufes, seines Vermögens oder seiner Kultur. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:KwSvo5dBO8oJ:www.berlininstitut.org/fileadmin/user_upload/handbuch_texte/pdf_Bielefeld_Menschenrechte.pdf+&amp;amp;cd=12&amp;amp;hl=de&amp;amp;ct=clnk&amp;amp;gl=de Menschenrechte in unterschiedlichen Kulturregionen]&lt;br /&gt;
(www.berlininstitut.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Artikel Menschenrecht von Heiner Bielefeld gliedert sich in drei Absätze. Zunächst beschreibt er, dass die Menschenrechte universell sind, aber die Universalität der Menschenrechte nicht in allen Kulturregionen analog wahrgenommen werden. Hierzu geht er auf die Geschichte der Menschenrechtsverletzung zurück. Des Weiteren führt er eine Rückblende ein, indem deutlich wird, dass in Europa die Menschenrechte geachtet werden,  während in Asien und Afrika in den meisten Fällen die  Menschenrechte verletzt werden, wie zum Beispiel Zwangseheschließungen Beschneidungen von Frauen. Dennoch gibt es viele Menschen in den islamisch geprägten Staaten, die sich unter Inkaufnahme erheblicher Risiken für die Menschenrechte einsetzten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:b2Cs_ATvQooJ:www.nmrz.de/wp-content/uploads/2009/10/menschenrechte.pdf+&amp;amp;cd=1&amp;amp;hl=de&amp;amp;ct=clnk&amp;amp;gl=de&amp;amp;client=firefox-b-ab Fragen und Antworten zu Menschenrechte]&lt;br /&gt;
(Pdf. Menschenrechte.de)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Hier findet man Basicfragen beziehungsweise Fragen- Antwortsammlung zu Menschenrechten. Fragen wie: Was sind Menschenrechte? Wer sind die Trägerinnen und Träger der Menschenrechte? , Wo sind die Menschenrechte niedergelegt?, Welche Arten von Menschenrechten gibt es?, Sind soziale Menschenrechte „echte“ Menschenrechte?, Wen verpflichten die Menschenrechte? und viele weitere Fragen werden hier grundsätzlich und ausführlich beantwortet und als Wissensinput genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.lpb-bw.de/verletzungen.html Menschenrechtsverletzungen]&lt;br /&gt;
(www.ipb-bw.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Online Portal Landeszentrale für politische Bildung Baden Württemberg beinhaltet zum einen die Verletzung der Menschenrechte im Allgemeinen und verfeinert es mit der Thematik des Völkermords von damals. Dazu wird noch auf die Menschenrechtsverletzungen in der NS- Zeit und  der NS-Völkermord eingegangen. Zum anderen widmete es sich in Bezug auf die Menschenrechte der Todesstrafe und Folter zu. Man bekommt auch einen kurzen Einblick wie die Todesstrafe in China ausgeübt und weiterverübt wird. Des Weiteren kann man sich einen ausführlichen Überblick verschaffen in welchen Ländern gegen die Menschenrechtskonvention verstoßen wurde im Jahre 2009. Länder wie Iran, China, Nordkorea, Simbabwe, Türkei, Usa-Guatanamo, Israel-Palästinesen,  Russland und auch die europäische Union sind davon betroffen. Außerdem findet man nach jedem Schwerpunkt nochmals einen Link zur Vertiefung der Thematiken. Zum Schluss findet man noch den aktuellen Stand der Menschenrechtsverletzung, welcher auch  heutzutage dem entspricht. Zudem wird weiterhin die Zahlen und Fakten der von 2008 aufgelistet. Dabei wird dann von Meinungs- und Pressefreiheit, Todesstrafe, Extralegale Hinrichtungen und Tötungen, Folter und Misshandlungen, Gewaltlose politische Gefangene&lt;br /&gt;
Menschenrechte, Haft ohne Anklage und Verfahren,  Abschiebung und Diskriminierung zum Vorschein hervorgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''III.)Historische Menschenrechtsentwicklung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.humanrights.com/de/what-are-human-rights/brief-history/cyrus-cylinder.html Zusammenfassung der historischen Menschenrechtsentwicklung] (humanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unter dem Link zu findende Text ist die Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Menschenrechte. Die Menschenrechte wurden bereits 539 v. Chr. Von Kyros dem Großen verteidigt, als er bei der Eroberung Babylons die Sklaven befreite, erklärte, dass alle Menschen die Religionsfreiheit besitzen und Rassengleichheit herstellte. Diese Handlung wurde erst viel später als erste Verteidigung der Menschenrechte angesehen. Allerdings gab es seither viele Bemühungen um die Menschenrechte als offiziell geltend zu machen, wie beispielsweise die Magna Carta (1215), die Petition of Right (1628), die Verfassung der USA (1787), die Französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (1789) und die US Bill of Rights (1791). Diese Zusammenfassung ist insofern von Bedeutung, da sie das nötige Verständnis dafür liefert wie mühsam die offizielle Gültigkeit der Menschenrechte erkämpft wurde. Demnach schafft dieser Text eine theoretische Grundlage für die Einführung der Thematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rotarywiesbaden.de/site/clubs/wiesbaden/vortraege_wi/Gesch_d_Menschenrechte.pdf Geschichte der Menschenrechte] (rotarywiesbaden.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenwürde und Menschenrechte waren in der Geschichte immer umstritten. Meist wurden diese mit der Religion oder der Ethik begründet und einigermaßen eingehalten. In der Aufklärung gewann die Vorstellung von einer menschenwürdigen Gesellschaftsordnung allerdings grundlegende Bedeutung. Die Naturrechtslehre von einigen Philosophen löste die christlich begründete Achtung der Menschenrechte und machte Platz für eine Verteidigung der Menschenrechte aus der Ratio und aus dem Wesen des mit Vernunft begabten Menschen abgeleitet. Unter diesem Link lässt sich ein Dokument finden, welches die verschiedenen Perspektiven der Rechtfertigung der Menschenrechte und deren Entwicklung schildert. Es beschreibt eine Betrachtung der Gültigkeit der Menschenrechte aus philosophischer und religiöser Sicht und demonstriert welche Dogmen in der Geschichte der Menschenrechte bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bpb.de/internationales/weltweit/menschenrechte/38704/die-idee Die Idee der Menschenrechte] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der offiziellen Seite der Bundeszentrale für politische Bildung lässt sich unter der Idee der Menschenrechte eine Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Menschenrechte, anfangend im 6. Jhd. v. Chr., finden. Besonders verdeutlicht diese Quelle, dass die Idee der Menschenrechte in verschiedenen Kulturen und Regionen der Welt entstanden ist und nicht eine nur dem Westen zuzuschreibende Idee ist. Demnach wurde sie bereits bei chinesischen Philosophen wie Konfuzius und indischen Gesetzschreibern diskutiert. Dennoch vermittelt dieser Text deutlich, dass die explizite Beschäftigung mit den Menschenrechten erst viel später, im 18. Jhd., in Europa und Nordamerika stattfand. Die Zusammenfassung bildet eine angemessene Grundlage für die Historie der Menschenrechte von einer weitverbreiteten offiziellen Seite für politische Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Unterrichtsmaterialien'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Filme &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[http://de.humanrights.com/#/what-are-human-rights Was sind Menschenrechte?] (hmanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kontext des Kurzfilms „Was sind Menschenrechte“ definiert einfach und prägnant die Menschenrechte, die weltweit das am meisten missverstandenen Fachgebiete darstellen. Dabei gibt der Kurzfilm auch einen kleinen Einblick in die Geschichte der Menschenrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=CymRGRoOCoU Menschenrechte im Fokus] (youtube.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ca. acht- minütige Video unter diesem Link ist der erste Teil einer Serie namens „Menschenrechte im Fokus“ und ist ein Projekt von WissensWerte [http://www.wissenswerte.e-politik.de]. In diesem Video werden drei Unterthemen zur Thematik der Menschenrechte behandelt; unter diesen, neben den Menschenrechtsverletzungen und ersten Dimensionen, auch die Geschichte dieser Rechte. Die Themen sind verständlich erklärt und werden angemessen veranschaulicht, weshalb das Video als angebrachtes und nützliches Unterrichtsmaterial verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Grafiken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bpb.de/cache/images/7/8327-st-original.jpg?FF265 Entwicklung der Menschenrechtsbildung] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik, die sich unter diesem Link finden lässt, ist eine Verbildlichung der Geschichte der Menschenrechte mit der Darstellung der wichtigsten offiziellen Dokumente zur Menschenrechtsbildung, vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Sie ist eine gute Zusammenfassung und kann demnach im Unterricht verwendet werden, um den Schülern einen klaren Überblick zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://crp-infotec.de/wp-content/uploads/menschenrechte-geschichte.gif Entwicklung der Menschenrechtsbildung- Eine Erweiterung] (crp-infotec.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grafik ist eine Weiterführung der vorigen Grafik und erweitert sie um die Einteilung der offiziellen Dokumente in verschiedene Länder. Somit wird nochmals verdeutlicht, dass die offiziellen Menschenrechte nicht nur in einem Land entwickelt worden sind, sondern ein Verdienst mehrerer Nationen sind. Zudem sind auf dieser Grafik einige weitere wichtige Dokumente aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Unterrichtsideen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/ethik/gym/fb2/0_einf/ Unterrichtsbausteine zum Thema „Menschenwürde“]  (lehrerfortbildung-bw.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Link führt zur Webseite der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen und bietet einen Unterrichtsvorschlag für eine Unterrichtsreihe zur Einführung in das Thema Menschenwürde. &lt;br /&gt;
In dem Unterrichtsvorschlag für den kompetenzorientierten Ethikunterricht in der Sekundarstufe II wurde das ethisch-moralische Argumentieren als zentrale Kompetenz des Ethikunterrichts in fünf Teilkompetenzen eingeübt. Die Teilkompetenzen sind Wahrnehmen, Analysieren, Argumentieren, Entscheiden und Gut Handeln. Diese dienen als Unterrichtsbausteine, die den Schüler und Schülerinnen den zentralen Begriff verdeutlichen sollen. Unterrichtsideen und Vorschläge zu den einzelnen Bausteinen sind hinter diesen hinterlegt und lassen sich durch das Anklicken öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.institut-fuer menschenrechte.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Unterrichtsmaterialien/unterrichtsmaterialien_was_sind_menschenrechte.pdf Menschenrechte] (institut-fuer menschenrechte.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angegebene Link führt zu einer Pdf- Datei, die verschiedene Texte beinhaltet, die innerhalb der Thematik der Menschenrechte weitere Unterthemen, wie beispielsweise die historische Rechtsgestalt der Menschenrechte behandelt. Diese Texte können als Unterrichtsmaterialien verwendet werden und haben demnach jeweils angemessene Längen. Für ein ausreichendes Verständnis der Menschenrechte von Seiten der Schüler ist die explizite Erläuterung des Rechtcharakters der Menschenrechte unentbehrlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5065</id>
		<title>Q3.2 - Menschenwürde und Menschenrechte</title>
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				<updated>2016-06-15T15:17:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* Unterrichtsmaterialien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==„Menschenwürde und Menschenrechte - 9/10“==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführungen finden sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen. Sekundarstufe 2 - Gymnasium“, Hrsg.: Hessisches Kultusministerium. Sie definieren einen Arbeitsrahmen für den schulischen Unterricht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was Gerechtigkeit ist und wie sie sich im Alltag einer Gesellschaft umsetzen lässt, sind die zentrale Fragen in diesem Kurshalbjahr. Sie begegnen uns auf allen Ebenen der menschlichen Existenz im Umgang mit unseren Mitmenschen: als Privatperson (Familie), als Staatsbürger (Gemeinwesen) und als Weltbürger (Globalisierung. Durch die Beschäftigung mit der rechtsphilosophischen Themenstellung erkennen die Lernenden, inwiefern Recht und Gerechtigkeit unabdingbare Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Zusammenleben in einer Gesellschaft sind. Dabei beziehen sie auch die Begriffe der Menschenwürde und der Menschenrechte in die Diskussion um die Gerechtigkeit ein.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|900px|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internetmaterialien|ZURÜCK ZUR PROJEKTSTARTSEITE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gliederung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.)  Definition der Menschenrechte&lt;br /&gt;
     - Grundgesetz&lt;br /&gt;
     - Moralphilosophie und Menschenwürde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.)Kultur- und Wertegebundenheit der Menschenrechte &amp;amp; Menschenwürde in verschiedenen Kulturkreisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.) Historische Menschenrechtsentwicklung&lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Hintergrund'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dokumente/Beiträge  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''I.)Definition der Menschenrechte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bundestag.de/bundestag/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01/245122 Grundgesetz] (bundestag.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seite des Bundestags informiert über die rechtlichen Grundlagen in Deutschland und führt in Bezug darauf detailliert die Grundrechte auf. Im deutsche Grundgesetzt sind die Grundrechte im Artikel 1 bis 19 festgehalten, diese auch alle unter dem Link aufgeführt sind. Der 1. Artikel garantiert die Unantastbarkeit der Menschenwürde sowie die Bindung der staatlichen Gewalt an die weiteren Grundrechte des Artikels 1 bis 19 der bundesdeutschen Verfassung. Die Menschenwürde zu achten und zu schützen ist somit die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt und daher ein geltendes Recht. Des Weiteren ergibt sich dadurch auch die Pflicht des Staates, jegliche tatsächliche sowie rechtliche Eingriffe in die Würde des Menschen zu verhindern.  Ausgefertigt und Verkündet wurde das Grundgesetz am 23. Mai 1949 in einer Sitzung des Parlamentarischen Rates durch den Präsidenten und die Vizepräsidentin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.juraforum.de/lexikon/menschenwuerde Definition und begriffliche Erklärung] (juraforum.de)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Internetplattform Juraforum bietet eine ausführliche Erklärung zum Begriff der Menschenwürde. Es wird betont das eine exakte Definition durch den Gesetzgeber nicht gegeben ist und daher der Begriff der Menschenwürde je nach Institution unterschiedlich definiert wird. Somit versteht beispielsweise der Bundesgerichtshof unter der Menschenwürde, den Wert und Achtungsanspruch, der dem Menschen kraft seines Menschseins zukommt, unabhängig von seinem sozialen Status. Darüber hinaus thematisiert der Artikel den Eingriff in den Schutzbereich der Menschenwürde sowie die Möglichkeit auf den eigenverantwortlichen Verzicht der eigenen Würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.grundrechteschutz.de/grundlagen/menschenwurde-247 Definition und begriffliche Erklärung] (grundrechteschutz.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Link zur Onlineplattform „grundrechteschutz.de“ bietet einen ausführlichen Artikel zum Thema Menschenwürde an, indem verschiedene Aspekte zur Menschenwürde als auch -rechte thematisiert werden. Somit bietet der Artikel unteranderem Informationen über die Menschenwürde auf Grundlage, der Rechtsphilosophie und Rechtstheorie. In diesem Abschnitt wird insbesondere auf die Definition und das Grundprinzip der Menschenwürde von Immanuel Kant Bezug genommen, der diese in seiner Grundlegung zur Metaphysik der Sitten aufführt. Des Weiteren werden Themen wie die Menschenwürde in der Antike, im frühen Christentum, in den Umwälzungen des 18. Jahrhunderts und in der deutschen Verfassungsgeschichte sowie die UN-Menschenrechts-Deklaration behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://menschenwuerde.info/  Definition und begriffliche Erklärung]  (menschenwuerde.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Internetblattform der „Stiftung Menschenwürde weltweit“ werden grundlegende Informationen und wichtige Dokumente zur Menschenwürde, Erläuterungen, Analysen und Kommentare des Menschenwürde-Konzepts sowie einige ethische und politische Debatten vorgestellt, in denen die Berufung auf die Würde des Menschen eine zentrale Rolle spielt.Unter dem Menüpunkt Erläuterungen wird der Begriff der Menschenwürde erläutert und erklärt, es wird dabei auch Bezug genommen auf die Begriffsgeschichte, -hygiene und inhaltliche Bestimmung. Die Kategorie Analysen und Kommentare thematisiert die Vereinbarkeit von Lebensqualitätsbewertung und Menschenwürde. Als Grundlage dazu dient der Beitrag „Wider die Unverträglichkeit von Menschenwürde und Lebensqualitätsbewertung“ von Prof. Dr. Michael Quante, der verschiedene Arten von Lebensqualitätsbewertung unterscheidet und in Bezug darauf drei wichtige Thesen verteidigt. Der vollständige Beitrag von Prof. Dr. Quante steht am Ende des Beitrages unter einem Link zum Download zu Verfügung. Des Weiteren findet man unter dem Menüpunkt „Allgemeine Informationen“ weitere Links, die auf gegenwärtigen Forschungsprojekten zum Thema Menschenwürde verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=4948&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Moralphilosophie und Menschenwürde (Kant und Cicero]  (Information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegenden Link führt zu einem Essay von Ralf Stoecker, der die philosophischen Schwierigkeiten mit der Menschenwürde thematisiert. Das Essay beschreibt, dass in der Philosophie Probleme mit dem Begriff der Menschenwürde bestehen, da es hier kein Grundgesetz und keine allgemeine Menschenrechtserklärung gibt. Dabei werden die Philosophen Kant und Cicero behandelt sowie zum besseren Verständnis auch auf das christliche Bild der Menschenwürde eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''III.)Historische Menschenrechtsentwicklung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.humanrights.com/de/what-are-human-rights/brief-history/cyrus-cylinder.html Zusammenfassung der historischen Menschenrechtsentwicklung] (humanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unter dem Link zu findende Text ist die Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Menschenrechte. Die Menschenrechte wurden bereits 539 v. Chr. Von Kyros dem Großen verteidigt, als er bei der Eroberung Babylons die Sklaven befreite, erklärte, dass alle Menschen die Religionsfreiheit besitzen und Rassengleichheit herstellte. Diese Handlung wurde erst viel später als erste Verteidigung der Menschenrechte angesehen. Allerdings gab es seither viele Bemühungen um die Menschenrechte als offiziell geltend zu machen, wie beispielsweise die Magna Carta (1215), die Petition of Right (1628), die Verfassung der USA (1787), die Französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (1789) und die US Bill of Rights (1791). Diese Zusammenfassung ist insofern von Bedeutung, da sie das nötige Verständnis dafür liefert wie mühsam die offizielle Gültigkeit der Menschenrechte erkämpft wurde. Demnach schafft dieser Text eine theoretische Grundlage für die Einführung der Thematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rotarywiesbaden.de/site/clubs/wiesbaden/vortraege_wi/Gesch_d_Menschenrechte.pdf Geschichte der Menschenrechte] (rotarywiesbaden.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenwürde und Menschenrechte waren in der Geschichte immer umstritten. Meist wurden diese mit der Religion oder der Ethik begründet und einigermaßen eingehalten. In der Aufklärung gewann die Vorstellung von einer menschenwürdigen Gesellschaftsordnung allerdings grundlegende Bedeutung. Die Naturrechtslehre von einigen Philosophen löste die christlich begründete Achtung der Menschenrechte und machte Platz für eine Verteidigung der Menschenrechte aus der Ratio und aus dem Wesen des mit Vernunft begabten Menschen abgeleitet. Unter diesem Link lässt sich ein Dokument finden, welches die verschiedenen Perspektiven der Rechtfertigung der Menschenrechte und deren Entwicklung schildert. Es beschreibt eine Betrachtung der Gültigkeit der Menschenrechte aus philosophischer und religiöser Sicht und demonstriert welche Dogmen in der Geschichte der Menschenrechte bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bpb.de/internationales/weltweit/menschenrechte/38704/die-idee Die Idee der Menschenrechte] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der offiziellen Seite der Bundeszentrale für politische Bildung lässt sich unter der Idee der Menschenrechte eine Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Menschenrechte, anfangend im 6. Jhd. v. Chr., finden. Besonders verdeutlicht diese Quelle, dass die Idee der Menschenrechte in verschiedenen Kulturen und Regionen der Welt entstanden ist und nicht eine nur dem Westen zuzuschreibende Idee ist. Demnach wurde sie bereits bei chinesischen Philosophen wie Konfuzius und indischen Gesetzschreibern diskutiert. Dennoch vermittelt dieser Text deutlich, dass die explizite Beschäftigung mit den Menschenrechten erst viel später, im 18. Jhd., in Europa und Nordamerika stattfand. Die Zusammenfassung bildet eine angemessene Grundlage für die Historie der Menschenrechte von einer weitverbreiteten offiziellen Seite für politische Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Unterrichtsmaterialien'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Filme &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[http://de.humanrights.com/#/what-are-human-rights Was sind Menschenrechte?] (hmanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kontext des Kurzfilms „Was sind Menschenrechte“ definiert einfach und prägnant die Menschenrechte, die weltweit das am meisten missverstandenen Fachgebiete darstellen. Dabei gibt der Kurzfilm auch einen kleinen Einblick in die Geschichte der Menschenrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=CymRGRoOCoU Menschenrechte im Fokus] (youtube.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ca. acht- minütige Video unter diesem Link ist der erste Teil einer Serie namens „Menschenrechte im Fokus“ und ist ein Projekt von WissensWerte [http://www.wissenswerte.e-politik.de]. In diesem Video werden drei Unterthemen zur Thematik der Menschenrechte behandelt; unter diesen, neben den Menschenrechtsverletzungen und ersten Dimensionen, auch die Geschichte dieser Rechte. Die Themen sind verständlich erklärt und werden angemessen veranschaulicht, weshalb das Video als angebrachtes und nützliches Unterrichtsmaterial verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Grafiken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bpb.de/cache/images/7/8327-st-original.jpg?FF265 Entwicklung der Menschenrechtsbildung] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik, die sich unter diesem Link finden lässt, ist eine Verbildlichung der Geschichte der Menschenrechte mit der Darstellung der wichtigsten offiziellen Dokumente zur Menschenrechtsbildung, vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Sie ist eine gute Zusammenfassung und kann demnach im Unterricht verwendet werden, um den Schülern einen klaren Überblick zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://crp-infotec.de/wp-content/uploads/menschenrechte-geschichte.gif Entwicklung der Menschenrechtsbildung- Eine Erweiterung] (crp-infotec.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grafik ist eine Weiterführung der vorigen Grafik und erweitert sie um die Einteilung der offiziellen Dokumente in verschiedene Länder. Somit wird nochmals verdeutlicht, dass die offiziellen Menschenrechte nicht nur in einem Land entwickelt worden sind, sondern ein Verdienst mehrerer Nationen sind. Zudem sind auf dieser Grafik einige weitere wichtige Dokumente aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Unterrichtsideen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/ethik/gym/fb2/0_einf/ Unterrichtsbausteine zum Thema „Menschenwürde“]  (lehrerfortbildung-bw.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Link führt zur Webseite der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen und bietet einen Unterrichtsvorschlag für eine Unterrichtsreihe zur Einführung in das Thema Menschenwürde. &lt;br /&gt;
In dem Unterrichtsvorschlag für den kompetenzorientierten Ethikunterricht in der Sekundarstufe II wurde das ethisch-moralische Argumentieren als zentrale Kompetenz des Ethikunterrichts in fünf Teilkompetenzen eingeübt. Die Teilkompetenzen sind Wahrnehmen, Analysieren, Argumentieren, Entscheiden und Gut Handeln. Diese dienen als Unterrichtsbausteine, die den Schüler und Schülerinnen den zentralen Begriff verdeutlichen sollen. Unterrichtsideen und Vorschläge zu den einzelnen Bausteinen sind hinter diesen hinterlegt und lassen sich durch das Anklicken öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.institut-fuer menschenrechte.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Unterrichtsmaterialien/unterrichtsmaterialien_was_sind_menschenrechte.pdf Menschenrechte] (institut-fuer menschenrechte.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angegebene Link führt zu einer Pdf- Datei, die verschiedene Texte beinhaltet, die innerhalb der Thematik der Menschenrechte weitere Unterthemen, wie beispielsweise die historische Rechtsgestalt der Menschenrechte behandelt. Diese Texte können als Unterrichtsmaterialien verwendet werden und haben demnach jeweils angemessene Längen. Für ein ausreichendes Verständnis der Menschenrechte von Seiten der Schüler ist die explizite Erläuterung des Rechtcharakters der Menschenrechte unentbehrlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5064</id>
		<title>Q3.2 - Menschenwürde und Menschenrechte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5064"/>
				<updated>2016-06-15T15:16:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* „Menschenwürde und Menschenrechte - 9/10“ */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==„Menschenwürde und Menschenrechte - 9/10“==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführungen finden sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen. Sekundarstufe 2 - Gymnasium“, Hrsg.: Hessisches Kultusministerium. Sie definieren einen Arbeitsrahmen für den schulischen Unterricht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was Gerechtigkeit ist und wie sie sich im Alltag einer Gesellschaft umsetzen lässt, sind die zentrale Fragen in diesem Kurshalbjahr. Sie begegnen uns auf allen Ebenen der menschlichen Existenz im Umgang mit unseren Mitmenschen: als Privatperson (Familie), als Staatsbürger (Gemeinwesen) und als Weltbürger (Globalisierung. Durch die Beschäftigung mit der rechtsphilosophischen Themenstellung erkennen die Lernenden, inwiefern Recht und Gerechtigkeit unabdingbare Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Zusammenleben in einer Gesellschaft sind. Dabei beziehen sie auch die Begriffe der Menschenwürde und der Menschenrechte in die Diskussion um die Gerechtigkeit ein.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|900px|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internetmaterialien|ZURÜCK ZUR PROJEKTSTARTSEITE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gliederung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.)  Definition der Menschenrechte&lt;br /&gt;
     - Grundgesetz&lt;br /&gt;
     - Moralphilosophie und Menschenwürde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.)Kultur- und Wertegebundenheit der Menschenrechte &amp;amp; Menschenwürde in verschiedenen Kulturkreisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.) Historische Menschenrechtsentwicklung&lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Hintergrund'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dokumente/Beiträge  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''I.)Definition der Menschenrechte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bundestag.de/bundestag/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01/245122 Grundgesetz] (bundestag.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seite des Bundestags informiert über die rechtlichen Grundlagen in Deutschland und führt in Bezug darauf detailliert die Grundrechte auf. Im deutsche Grundgesetzt sind die Grundrechte im Artikel 1 bis 19 festgehalten, diese auch alle unter dem Link aufgeführt sind. Der 1. Artikel garantiert die Unantastbarkeit der Menschenwürde sowie die Bindung der staatlichen Gewalt an die weiteren Grundrechte des Artikels 1 bis 19 der bundesdeutschen Verfassung. Die Menschenwürde zu achten und zu schützen ist somit die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt und daher ein geltendes Recht. Des Weiteren ergibt sich dadurch auch die Pflicht des Staates, jegliche tatsächliche sowie rechtliche Eingriffe in die Würde des Menschen zu verhindern.  Ausgefertigt und Verkündet wurde das Grundgesetz am 23. Mai 1949 in einer Sitzung des Parlamentarischen Rates durch den Präsidenten und die Vizepräsidentin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.juraforum.de/lexikon/menschenwuerde Definition und begriffliche Erklärung] (juraforum.de)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Internetplattform Juraforum bietet eine ausführliche Erklärung zum Begriff der Menschenwürde. Es wird betont das eine exakte Definition durch den Gesetzgeber nicht gegeben ist und daher der Begriff der Menschenwürde je nach Institution unterschiedlich definiert wird. Somit versteht beispielsweise der Bundesgerichtshof unter der Menschenwürde, den Wert und Achtungsanspruch, der dem Menschen kraft seines Menschseins zukommt, unabhängig von seinem sozialen Status. Darüber hinaus thematisiert der Artikel den Eingriff in den Schutzbereich der Menschenwürde sowie die Möglichkeit auf den eigenverantwortlichen Verzicht der eigenen Würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.grundrechteschutz.de/grundlagen/menschenwurde-247 Definition und begriffliche Erklärung] (grundrechteschutz.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Link zur Onlineplattform „grundrechteschutz.de“ bietet einen ausführlichen Artikel zum Thema Menschenwürde an, indem verschiedene Aspekte zur Menschenwürde als auch -rechte thematisiert werden. Somit bietet der Artikel unteranderem Informationen über die Menschenwürde auf Grundlage, der Rechtsphilosophie und Rechtstheorie. In diesem Abschnitt wird insbesondere auf die Definition und das Grundprinzip der Menschenwürde von Immanuel Kant Bezug genommen, der diese in seiner Grundlegung zur Metaphysik der Sitten aufführt. Des Weiteren werden Themen wie die Menschenwürde in der Antike, im frühen Christentum, in den Umwälzungen des 18. Jahrhunderts und in der deutschen Verfassungsgeschichte sowie die UN-Menschenrechts-Deklaration behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://menschenwuerde.info/  Definition und begriffliche Erklärung]  (menschenwuerde.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Internetblattform der „Stiftung Menschenwürde weltweit“ werden grundlegende Informationen und wichtige Dokumente zur Menschenwürde, Erläuterungen, Analysen und Kommentare des Menschenwürde-Konzepts sowie einige ethische und politische Debatten vorgestellt, in denen die Berufung auf die Würde des Menschen eine zentrale Rolle spielt.Unter dem Menüpunkt Erläuterungen wird der Begriff der Menschenwürde erläutert und erklärt, es wird dabei auch Bezug genommen auf die Begriffsgeschichte, -hygiene und inhaltliche Bestimmung. Die Kategorie Analysen und Kommentare thematisiert die Vereinbarkeit von Lebensqualitätsbewertung und Menschenwürde. Als Grundlage dazu dient der Beitrag „Wider die Unverträglichkeit von Menschenwürde und Lebensqualitätsbewertung“ von Prof. Dr. Michael Quante, der verschiedene Arten von Lebensqualitätsbewertung unterscheidet und in Bezug darauf drei wichtige Thesen verteidigt. Der vollständige Beitrag von Prof. Dr. Quante steht am Ende des Beitrages unter einem Link zum Download zu Verfügung. Des Weiteren findet man unter dem Menüpunkt „Allgemeine Informationen“ weitere Links, die auf gegenwärtigen Forschungsprojekten zum Thema Menschenwürde verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=4948&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Moralphilosophie und Menschenwürde (Kant und Cicero]  (Information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegenden Link führt zu einem Essay von Ralf Stoecker, der die philosophischen Schwierigkeiten mit der Menschenwürde thematisiert. Das Essay beschreibt, dass in der Philosophie Probleme mit dem Begriff der Menschenwürde bestehen, da es hier kein Grundgesetz und keine allgemeine Menschenrechtserklärung gibt. Dabei werden die Philosophen Kant und Cicero behandelt sowie zum besseren Verständnis auch auf das christliche Bild der Menschenwürde eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''III.)Historische Menschenrechtsentwicklung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.humanrights.com/de/what-are-human-rights/brief-history/cyrus-cylinder.html Zusammenfassung der historischen Menschenrechtsentwicklung] (humanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unter dem Link zu findende Text ist die Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Menschenrechte. Die Menschenrechte wurden bereits 539 v. Chr. Von Kyros dem Großen verteidigt, als er bei der Eroberung Babylons die Sklaven befreite, erklärte, dass alle Menschen die Religionsfreiheit besitzen und Rassengleichheit herstellte. Diese Handlung wurde erst viel später als erste Verteidigung der Menschenrechte angesehen. Allerdings gab es seither viele Bemühungen um die Menschenrechte als offiziell geltend zu machen, wie beispielsweise die Magna Carta (1215), die Petition of Right (1628), die Verfassung der USA (1787), die Französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (1789) und die US Bill of Rights (1791). Diese Zusammenfassung ist insofern von Bedeutung, da sie das nötige Verständnis dafür liefert wie mühsam die offizielle Gültigkeit der Menschenrechte erkämpft wurde. Demnach schafft dieser Text eine theoretische Grundlage für die Einführung der Thematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rotarywiesbaden.de/site/clubs/wiesbaden/vortraege_wi/Gesch_d_Menschenrechte.pdf Geschichte der Menschenrechte] (rotarywiesbaden.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenwürde und Menschenrechte waren in der Geschichte immer umstritten. Meist wurden diese mit der Religion oder der Ethik begründet und einigermaßen eingehalten. In der Aufklärung gewann die Vorstellung von einer menschenwürdigen Gesellschaftsordnung allerdings grundlegende Bedeutung. Die Naturrechtslehre von einigen Philosophen löste die christlich begründete Achtung der Menschenrechte und machte Platz für eine Verteidigung der Menschenrechte aus der Ratio und aus dem Wesen des mit Vernunft begabten Menschen abgeleitet. Unter diesem Link lässt sich ein Dokument finden, welches die verschiedenen Perspektiven der Rechtfertigung der Menschenrechte und deren Entwicklung schildert. Es beschreibt eine Betrachtung der Gültigkeit der Menschenrechte aus philosophischer und religiöser Sicht und demonstriert welche Dogmen in der Geschichte der Menschenrechte bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bpb.de/internationales/weltweit/menschenrechte/38704/die-idee Die Idee der Menschenrechte] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der offiziellen Seite der Bundeszentrale für politische Bildung lässt sich unter der Idee der Menschenrechte eine Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Menschenrechte, anfangend im 6. Jhd. v. Chr., finden. Besonders verdeutlicht diese Quelle, dass die Idee der Menschenrechte in verschiedenen Kulturen und Regionen der Welt entstanden ist und nicht eine nur dem Westen zuzuschreibende Idee ist. Demnach wurde sie bereits bei chinesischen Philosophen wie Konfuzius und indischen Gesetzschreibern diskutiert. Dennoch vermittelt dieser Text deutlich, dass die explizite Beschäftigung mit den Menschenrechten erst viel später, im 18. Jhd., in Europa und Nordamerika stattfand. Die Zusammenfassung bildet eine angemessene Grundlage für die Historie der Menschenrechte von einer weitverbreiteten offiziellen Seite für politische Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Unterrichtsmaterialien'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Filme &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[http://de.humanrights.com/#/what-are-human-rights Was sind Menschenrechte?] (hmanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kontext des Kurzfilms „Was sind Menschenrechte“ definiert einfach und prägnant die Menschenrechte, die weltweit das am meisten missverstandenen Fachgebiete darstellen. Dabei gibt der Kurzfilm auch einen kleinen Einblick in die Geschichte der Menschenrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=CymRGRoOCoU Menschenrechte im Fokus] (youtube.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ca. acht- minütige Video unter diesem Link ist der erste Teil einer Serie namens „Menschenrechte im Fokus“ und ist ein Projekt von WissensWerte [http://www.wissenswerte.e-politik.de]. In diesem Video werden drei Unterthemen zur Thematik der Menschenrechte behandelt; unter diesen, neben den Menschenrechtsverletzungen und ersten Dimensionen, auch die Geschichte dieser Rechte. Die Themen sind verständlich erklärt und werden angemessen veranschaulicht, weshalb das Video als angebrachtes und nützliches Unterrichtsmaterial verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Grafiken&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bpb.de/cache/images/7/8327-st-original.jpg?FF265 Entwicklung der Menschenrechtsbildung] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Grafik, die sich unter diesem Link finden lässt, ist eine Verbildlichung der Geschichte der Menschenrechte mit der Darstellung den wichtigsten offiziellen Dokumenten zur Menschenrechtsbildung, vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Sie ist eine gute Zusammenfassung und kann demnach im Unterricht verwendet werden, um den Schülern einen klaren Überblick zu schaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://crp-infotec.de/wp-content/uploads/menschenrechte-geschichte.gif Entwicklung der Menschenrechtsbildung- Eine Erweiterung] (crp-infotec.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Grafik ist eine Weiterführung der vorigen Grafik und erweitert sie um die Einteilung der offiziellen Dokumente in verschiedene Länder. Somit wird nochmals verdeutlicht, dass die offiziellen Menschenrechte nicht nur in einem Land entwickelt worden sind, sondern ein Verdienst mehrerer Nationen sind. Zudem sind auf dieser Grafik einige weitere wichtige Dokumente aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Unterrichtsideen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/ethik/gym/fb2/0_einf/ Unterrichtsbausteine zum Thema „Menschenwürde“]  (lehrerfortbildung-bw.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Link führt zur Webseite der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen und bietet einen Unterrichtsvorschlag für eine Unterrichtsreihe zur Einführung in das Thema Menschenwürde. &lt;br /&gt;
In dem Unterrichtsvorschlag für den kompetenzorientierten Ethikunterricht in der Sekundarstufe II wurde das ethisch-moralische Argumentieren als zentrale Kompetenz des Ethikunterrichts in fünf Teilkompetenzen eingeübt. Die Teilkompetenzen sind Wahrnehmen, Analysieren, Argumentieren, Entscheiden und Gut Handeln. Diese dienen als Unterrichtsbausteine, die den Schüler und Schülerinnen den zentralen Begriff verdeutlichen sollen. Unterrichtsideen und Vorschläge zu den einzelnen Bausteinen sind hinter diesen hinterlegt und lassen sich durch das Anklicken öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.institut-fuer menschenrechte.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Unterrichtsmaterialien/unterrichtsmaterialien_was_sind_menschenrechte.pdf Menschenrechte] (institut-fuer menschenrechte.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angegebene Link führt zu einer Pdf- Datei, die verschiedene Texte beinhaltet, die innerhalb der Thematik der Menschenrechte weitere Unterthemen, wie beispielsweise die historische Rechtsgestalt der Menschenrechte behandelt. Diese Texte können als Unterrichtsmaterialien verwendet werden und haben demnach jeweils angemessene Längen. Für ein ausreichendes Verständnis der Menschenrechte von Seiten der Schüler ist die explizite Erläuterung des Rechtcharakters der Menschenrechte unentbehrlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5063</id>
		<title>Q3.2 - Menschenwürde und Menschenrechte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5063"/>
				<updated>2016-06-15T15:11:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* „Menschenwürde und Menschenreche - 9/10“ */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==„Menschenwürde und Menschenrechte - 9/10“==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführungen finden sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen. Sekundarstufe 2 - Gymnasium“, Hrsg.: Hessisches Kultusministerium. Sie definieren einen Arbeitsrahmen für den schulischen Unterricht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was Gerechtigkeit ist und wie sie sich im Alltag einer Gesellschaft umsetzen lässt, sind die zentrale Fragen in diesem Kurshalbjahr. Sie begegnen uns auf allen Ebenen der menschlichen Existenz im Umgang mit unseren Mitmenschen: als Privatperson (Familie), als Staatsbürger (Gemeinwesen) und als Weltbürger (Globalisierung. Durch die Beschäftigung mit der rechtsphilosophischen Themenstellung erkennen die Lernenden, inwiefern Recht und Gerechtigkeit unabdingbare Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Zusammenleben in einer Gesellschaft sind. Dabei beziehen sie auch die Begriffe der Menschenwürde und der Menschenrechte in die Diskussion um die Gerechtigkeit ein.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|900px|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internetmaterialien|ZURÜCK ZUR PROJEKTSTARTSEITE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gliederung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.)  Definition der Menschenrechte&lt;br /&gt;
     - Grundgesetz&lt;br /&gt;
     - Moralphilosophie und Menschenwürde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.)Kultur- und Wertegebundenheit der Menschenrechte &amp;amp; Menschenwürde in verschiedenen Kulturkreisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.) Historische Menschenrechtsentwicklung&lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Hintergrund'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dokumente/Beiträge  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''I.)Definition der Menschenrechte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bundestag.de/bundestag/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01/245122 Grundgesetz] (bundestag.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seite des Bundestags informiert über die rechtlichen Grundlagen in Deutschland und führt in Bezug darauf detailliert die Grundrechte auf. Im deutsche Grundgesetzt sind die Grundrechte im Artikel 1 bis 19 festgehalten, diese auch alle unter dem Link aufgeführt sind. Der 1. Artikel garantiert die Unantastbarkeit der Menschenwürde sowie die Bindung der staatlichen Gewalt an die weiteren Grundrechte des Artikels 1 bis 19 der bundesdeutschen Verfassung. Die Menschenwürde zu achten und zu schützen ist somit die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt und daher ein geltendes Recht. Des Weiteren ergibt sich dadurch auch die Pflicht des Staates, jegliche tatsächliche sowie rechtliche Eingriffe in die Würde des Menschen zu verhindern.  Ausgefertigt und Verkündet wurde das Grundgesetz am 23. Mai 1949 in einer Sitzung des Parlamentarischen Rates durch den Präsidenten und die Vizepräsidentin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.juraforum.de/lexikon/menschenwuerde Definition und begriffliche Erklärung] (juraforum.de)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Internetplattform Juraforum bietet eine ausführliche Erklärung zum Begriff der Menschenwürde. Es wird betont das eine exakte Definition durch den Gesetzgeber nicht gegeben ist und daher der Begriff der Menschenwürde je nach Institution unterschiedlich definiert wird. Somit versteht beispielsweise der Bundesgerichtshof unter der Menschenwürde, den Wert und Achtungsanspruch, der dem Menschen kraft seines Menschseins zukommt, unabhängig von seinem sozialen Status. Darüber hinaus thematisiert der Artikel den Eingriff in den Schutzbereich der Menschenwürde sowie die Möglichkeit auf den eigenverantwortlichen Verzicht der eigenen Würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.grundrechteschutz.de/grundlagen/menschenwurde-247 Definition und begriffliche Erklärung] (grundrechteschutz.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Link zur Onlineplattform „grundrechteschutz.de“ bietet einen ausführlichen Artikel zum Thema Menschenwürde an, indem verschiedene Aspekte zur Menschenwürde als auch -rechte thematisiert werden. Somit bietet der Artikel unteranderem Informationen über die Menschenwürde auf Grundlage, der Rechtsphilosophie und Rechtstheorie. In diesem Abschnitt wird insbesondere auf die Definition und das Grundprinzip der Menschenwürde von Immanuel Kant Bezug genommen, der diese in seiner Grundlegung zur Metaphysik der Sitten aufführt. Des Weiteren werden Themen wie die Menschenwürde in der Antike, im frühen Christentum, in den Umwälzungen des 18. Jahrhunderts und in der deutschen Verfassungsgeschichte sowie die UN-Menschenrechts-Deklaration behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://menschenwuerde.info/  Definition und begriffliche Erklärung]  (menschenwuerde.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Internetblattform der „Stiftung Menschenwürde weltweit“ werden grundlegende Informationen und wichtige Dokumente zur Menschenwürde, Erläuterungen, Analysen und Kommentare des Menschenwürde-Konzepts sowie einige ethische und politische Debatten vorgestellt, in denen die Berufung auf die Würde des Menschen eine zentrale Rolle spielt.Unter dem Menüpunkt Erläuterungen wird der Begriff der Menschenwürde erläutert und erklärt, es wird dabei auch Bezug genommen auf die Begriffsgeschichte, -hygiene und inhaltliche Bestimmung. Die Kategorie Analysen und Kommentare thematisiert die Vereinbarkeit von Lebensqualitätsbewertung und Menschenwürde. Als Grundlage dazu dient der Beitrag „Wider die Unverträglichkeit von Menschenwürde und Lebensqualitätsbewertung“ von Prof. Dr. Michael Quante, der verschiedene Arten von Lebensqualitätsbewertung unterscheidet und in Bezug darauf drei wichtige Thesen verteidigt. Der vollständige Beitrag von Prof. Dr. Quante steht am Ende des Beitrages unter einem Link zum Download zu Verfügung. Des Weiteren findet man unter dem Menüpunkt „Allgemeine Informationen“ weitere Links, die auf gegenwärtigen Forschungsprojekten zum Thema Menschenwürde verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=4948&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Moralphilosophie und Menschenwürde (Kant und Cicero]  (Information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegenden Link führt zu einem Essay von Ralf Stoecker, der die philosophischen Schwierigkeiten mit der Menschenwürde thematisiert. Das Essay beschreibt, dass in der Philosophie Probleme mit dem Begriff der Menschenwürde bestehen, da es hier kein Grundgesetz und keine allgemeine Menschenrechtserklärung gibt. Dabei werden die Philosophen Kant und Cicero behandelt sowie zum besseren Verständnis auch auf das christliche Bild der Menschenwürde eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''III.)Historische Menschenrechtsentwicklung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.humanrights.com/de/what-are-human-rights/brief-history/cyrus-cylinder.html Zusammenfassung der historischen Menschenrechtsentwicklung] (humanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unter dem Link zu findende Text ist die Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Menschenrechte. Die Menschenrechte wurden bereits 539 v. Chr. Von Kyros dem Großen verteidigt, als er bei der Eroberung Babylons die Sklaven befreite, erklärte, dass alle Menschen die Religionsfreiheit besitzen und Rassengleichheit herstellte. Diese Handlung wurde erst viel später als erste Verteidigung der Menschenrechte angesehen. Allerdings gab es seither viele Bemühungen um die Menschenrechte als offiziell geltend zu machen, wie beispielsweise die Magna Carta (1215), die Petition of Right (1628), die Verfassung der USA (1787), die Französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (1789) und die US Bill of Rights (1791). Diese Zusammenfassung ist insofern von Bedeutung, da sie das nötige Verständnis dafür liefert wie mühsam die offizielle Gültigkeit der Menschenrechte erkämpft wurde. Demnach schafft dieser Text eine theoretische Grundlage für die Einführung der Thematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rotarywiesbaden.de/site/clubs/wiesbaden/vortraege_wi/Gesch_d_Menschenrechte.pdf Geschichte der Menschenrechte] (rotarywiesbaden.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenwürde und Menschenrechte waren in der Geschichte immer umstritten. Meist wurden diese mit der Religion oder der Ethik begründet und einigermaßen eingehalten. In der Aufklärung gewann die Vorstellung von einer menschenwürdigen Gesellschaftsordnung allerdings grundlegende Bedeutung. Die Naturrechtslehre von einigen Philosophen löste die christlich begründete Achtung der Menschenrechte und machte Platz für eine Verteidigung der Menschenrechte aus der Ratio und aus dem Wesen des mit Vernunft begabten Menschen abgeleitet. Unter diesem Link lässt sich ein Dokument finden, welches die verschiedenen Perspektiven der Rechtfertigung der Menschenrechte und deren Entwicklung schildert. Es beschreibt eine Betrachtung der Gültigkeit der Menschenrechte aus philosophischer und religiöser Sicht und demonstriert welche Dogmen in der Geschichte der Menschenrechte bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bpb.de/internationales/weltweit/menschenrechte/38704/die-idee Die Idee der Menschenrechte] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der offiziellen Seite der Bundeszentrale für politische Bildung lässt sich unter der Idee der Menschenrechte eine Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Menschenrechte, anfangend im 6. Jhd. v. Chr., finden. Besonders verdeutlicht diese Quelle, dass die Idee der Menschenrechte in verschiedenen Kulturen und Regionen der Welt entstanden ist und nicht eine nur dem Westen zuzuschreibende Idee ist. Demnach wurde sie bereits bei chinesischen Philosophen wie Konfuzius und indischen Gesetzschreibern diskutiert. Dennoch vermittelt dieser Text deutlich, dass die explizite Beschäftigung mit den Menschenrechten erst viel später, im 18. Jhd., in Europa und Nordamerika stattfand. Die Zusammenfassung bildet eine angemessene Grundlage für die Historie der Menschenrechte von einer weitverbreiteten offiziellen Seite für politische Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Unterrichtsmaterialien'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Filme &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[http://de.humanrights.com/#/what-are-human-rights Was sind Menschenrechte?] (hmanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kontext des Kurzfilms „Was sind Menschenrechte“ definiert einfach und prägnant die Menschenrechte, die weltweit das am meisten missverstandenen Fachgebiete darstellen. Dabei gibt der Kurzfilm auch einen kleinen Einblick in die Geschichte der Menschenrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.youtube.com/watch?v=CymRGRoOCoU Menschenrechte im Fokus] (youtube.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ca. acht- minütige Video unter diesem Link ist der erste Teil einer Serie namens „Menschenrechte im Fokus“ und ist ein Projekt von WissensWerte [http://www.wissenswerte.e-politik.de]. In diesem Video werden drei Unterthemen zur Thematik der Menschenrechte behandelt; unter diesen, neben den Menschenrechtsverletzungen und ersten Dimensionen, auch die Geschichte dieser Rechte. Die Themen sind verständlich erklärt und werden angemessen veranschaulicht, weshalb das Video als angebrachtes und nützliches Unterrichtsmaterial verwendet werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Unterrichtsideen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/ethik/gym/fb2/0_einf/ Unterrichtsbausteine zum Thema „Menschenwürde“]  (lehrerfortbildung-bw.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Link führt zur Webseite der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen und bietet einen Unterrichtsvorschlag für eine Unterrichtsreihe zur Einführung in das Thema Menschenwürde. &lt;br /&gt;
In dem Unterrichtsvorschlag für den kompetenzorientierten Ethikunterricht in der Sekundarstufe II wurde das ethisch-moralische Argumentieren als zentrale Kompetenz des Ethikunterrichts in fünf Teilkompetenzen eingeübt. Die Teilkompetenzen sind Wahrnehmen, Analysieren, Argumentieren, Entscheiden und Gut Handeln. Diese dienen als Unterrichtsbausteine, die den Schüler und Schülerinnen den zentralen Begriff verdeutlichen sollen. Unterrichtsideen und Vorschläge zu den einzelnen Bausteinen sind hinter diesen hinterlegt und lassen sich durch das Anklicken öffnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.institut-fuer menschenrechte.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/Unterrichtsmaterialien/unterrichtsmaterialien_was_sind_menschenrechte.pdf Menschenrechte] (institut-fuer menschenrechte.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der angegebene Link führt zu einer Pdf- Datei, die verschiedene Texte beinhaltet, die innerhalb der Thematik der Menschenrechte weitere Unterthemen, wie beispielsweise die historische Rechtsgestalt der Menschenrechte behandelt. Diese Texte können als Unterrichtsmaterialien verwendet werden und haben demnach jeweils angemessene Längen. Für ein ausreichendes Verständnis der Menschenrechte von Seiten der Schüler ist die explizite Erläuterung des Rechtcharakters der Menschenrechte unentbehrlich.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5062</id>
		<title>Q3.2 - Menschenwürde und Menschenrechte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5062"/>
				<updated>2016-06-15T15:07:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* „Menschenwürde und Menschenreche - 9/10“ */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==„Menschenwürde und Menschenreche - 9/10“==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführungen finden sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen. Sekundarstufe 2 - Gymnasium“, Hrsg.: Hessisches Kultusministerium. Sie definieren einen Arbeitsrahmen für den schulischen Unterricht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was Gerechtigkeit ist und wie sie sich im Alltag einer Gesellschaft umsetzen lässt, sind die zentrale Fragen in diesem Kurshalbjahr. Sie begegnen uns auf allen Ebenen der menschlichen Existenz im Umgang mit unseren Mitmenschen: als Privatperson (Familie), als Staatsbürger (Gemeinwesen) und als Weltbürger (Globalisierung. Durch die Beschäftigung mit der rechtsphilosophischen Themenstellung erkennen die Lernenden, inwiefern Recht und Gerechtigkeit unabdingbare Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Zusammenleben in einer Gesellschaft sind. Dabei beziehen sie auch die Begriffe der Menschenwürde und der Menschenrechte in die Diskussion um die Gerechtigkeit ein.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|900px|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internetmaterialien|ZURÜCK ZUR PROJEKTSTARTSEITE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gliederung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.)  Definition der Menschenrechte&lt;br /&gt;
     - Grundgesetz&lt;br /&gt;
     - Moralphilosophie und Menschenwürde &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.)Kultur- und Wertegebundenheit der Menschenrechte &amp;amp; Menschenwürde in verschiedenen Kulturkreisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.) Historische Menschenrechtsentwicklung&lt;br /&gt;
      &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Hintergrund'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dokumente/Beiträge  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''I.)Definition der Menschenrechte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bundestag.de/bundestag/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01/245122 Grundgesetz] (bundestag.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seite des Bundestags informiert über die rechtlichen Grundlagen in Deutschland und führt in Bezug darauf detailliert die Grundrechte auf. Im deutsche Grundgesetzt sind die Grundrechte im Artikel 1 bis 19 festgehalten, diese auch alle unter dem Link aufgeführt sind. Der 1. Artikel garantiert die Unantastbarkeit der Menschenwürde sowie die Bindung der staatlichen Gewalt an die weiteren Grundrechte des Artikels 1 bis 19 der bundesdeutschen Verfassung. Die Menschenwürde zu achten und zu schützen ist somit die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt und daher ein geltendes Recht. Des Weiteren ergibt sich dadurch auch die Pflicht des Staates, jegliche tatsächliche sowie rechtliche Eingriffe in die Würde des Menschen zu verhindern.  Ausgefertigt und Verkündet wurde das Grundgesetz am 23. Mai 1949 in einer Sitzung des Parlamentarischen Rates durch den Präsidenten und die Vizepräsidentin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.juraforum.de/lexikon/menschenwuerde Definition und begriffliche Erklärung] (juraforum.de)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Internetplattform Juraforum bietet eine ausführliche Erklärung zum Begriff der Menschenwürde. Es wird betont das eine exakte Definition durch den Gesetzgeber nicht gegeben ist und daher der Begriff der Menschenwürde je nach Institution unterschiedlich definiert wird. Somit versteht beispielsweise der Bundesgerichtshof unter der Menschenwürde, den Wert und Achtungsanspruch, der dem Menschen kraft seines Menschseins zukommt, unabhängig von seinem sozialen Status. Darüber hinaus thematisiert der Artikel den Eingriff in den Schutzbereich der Menschenwürde sowie die Möglichkeit auf den eigenverantwortlichen Verzicht der eigenen Würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.grundrechteschutz.de/grundlagen/menschenwurde-247 Definition und begriffliche Erklärung] (grundrechteschutz.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Link zur Onlineplattform „grundrechteschutz.de“ bietet einen ausführlichen Artikel zum Thema Menschenwürde an, indem verschiedene Aspekte zur Menschenwürde als auch -rechte thematisiert werden. Somit bietet der Artikel unteranderem Informationen über die Menschenwürde auf Grundlage, der Rechtsphilosophie und Rechtstheorie. In diesem Abschnitt wird insbesondere auf die Definition und das Grundprinzip der Menschenwürde von Immanuel Kant Bezug genommen, der diese in seiner Grundlegung zur Metaphysik der Sitten aufführt. Des Weiteren werden Themen wie die Menschenwürde in der Antike, im frühen Christentum, in den Umwälzungen des 18. Jahrhunderts und in der deutschen Verfassungsgeschichte sowie die UN-Menschenrechts-Deklaration behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://menschenwuerde.info/  Definition und begriffliche Erklärung]  (menschenwuerde.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Internetblattform der „Stiftung Menschenwürde weltweit“ werden grundlegende Informationen und wichtige Dokumente zur Menschenwürde, Erläuterungen, Analysen und Kommentare des Menschenwürde-Konzepts sowie einige ethische und politische Debatten vorgestellt, in denen die Berufung auf die Würde des Menschen eine zentrale Rolle spielt.Unter dem Menüpunkt Erläuterungen wird der Begriff der Menschenwürde erläutert und erklärt, es wird dabei auch Bezug genommen auf die Begriffsgeschichte, -hygiene und inhaltliche Bestimmung. Die Kategorie Analysen und Kommentare thematisiert die Vereinbarkeit von Lebensqualitätsbewertung und Menschenwürde. Als Grundlage dazu dient der Beitrag „Wider die Unverträglichkeit von Menschenwürde und Lebensqualitätsbewertung“ von Prof. Dr. Michael Quante, der verschiedene Arten von Lebensqualitätsbewertung unterscheidet und in Bezug darauf drei wichtige Thesen verteidigt. Der vollständige Beitrag von Prof. Dr. Quante steht am Ende des Beitrages unter einem Link zum Download zu Verfügung. Des Weiteren findet man unter dem Menüpunkt „Allgemeine Informationen“ weitere Links, die auf gegenwärtigen Forschungsprojekten zum Thema Menschenwürde verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=4948&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Moralphilosophie und Menschenwürde (Kant und Cicero]  (Information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegenden Link führt zu einem Essay von Ralf Stoecker, der die philosophischen Schwierigkeiten mit der Menschenwürde thematisiert. Das Essay beschreibt, dass in der Philosophie Probleme mit dem Begriff der Menschenwürde bestehen, da es hier kein Grundgesetz und keine allgemeine Menschenrechtserklärung gibt. Dabei werden die Philosophen Kant und Cicero behandelt sowie zum besseren Verständnis auch auf das christliche Bild der Menschenwürde eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''III.)Historische Menschenrechtsentwicklung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.humanrights.com/de/what-are-human-rights/brief-history/cyrus-cylinder.html Zusammenfassung der historischen Menschenrechtsentwicklung] (humanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unter dem Link zu findende Text ist die Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Menschenrechte. Die Menschenrechte wurden bereits 539 v. Chr. Von Kyros dem Großen verteidigt, als er bei der Eroberung Babylons die Sklaven befreite, erklärte, dass alle Menschen die Religionsfreiheit besitzen und Rassengleichheit herstellte. Diese Handlung wurde erst viel später als erste Verteidigung der Menschenrechte angesehen. Allerdings gab es seither viele Bemühungen um die Menschenrechte als offiziell geltend zu machen, wie beispielsweise die Magna Carta (1215), die Petition of Right (1628), die Verfassung der USA (1787), die Französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (1789) und die US Bill of Rights (1791). Diese Zusammenfassung ist insofern von Bedeutung, da sie das nötige Verständnis dafür liefert wie mühsam die offizielle Gültigkeit der Menschenrechte erkämpft wurde. Demnach schafft dieser Text eine theoretische Grundlage für die Einführung der Thematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rotarywiesbaden.de/site/clubs/wiesbaden/vortraege_wi/Gesch_d_Menschenrechte.pdf Geschichte der Menschenrechte] (rotarywiesbaden.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Menschenwürde und Menschenrechte waren in der Geschichte immer umstritten. Meist wurden diese mit der Religion oder der Ethik begründet und einigermaßen eingehalten. In der Aufklärung gewann die Vorstellung von einer menschenwürdigen Gesellschaftsordnung allerdings grundlegende Bedeutung. Die Naturrechtslehre von einigen Philosophen löste die christlich begründete Achtung der Menschenrechte und machte Platz für eine Verteidigung der Menschenrechte aus der Ratio und aus dem Wesen des mit Vernunft begabten Menschen abgeleitet. Unter diesem Link lässt sich ein Dokument finden, welches die verschiedenen Perspektiven der Rechtfertigung der Menschenrechte und deren Entwicklung schildert. Es beschreibt eine Betrachtung der Gültigkeit der Menschenrechte aus philosophischer und religiöser Sicht und demonstriert welche Dogmen in der Geschichte der Menschenrechte bestanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bpb.de/internationales/weltweit/menschenrechte/38704/die-idee Die Idee der Menschenrechte] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der offiziellen Seite der Bundeszentrale für politische Bildung lässt sich unter der Idee der Menschenrechte eine Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Menschenrechte, anfangend im 6. Jhd. v. Chr., finden. Besonders verdeutlicht diese Quelle, dass die Idee der Menschenrechte in verschiedenen Kulturen und Regionen der Welt entstanden ist und nicht eine nur dem Westen zuzuschreibende Idee ist. Demnach wurde sie bereits bei chinesischen Philosophen wie Konfuzius und indischen Gesetzschreibern diskutiert. Dennoch vermittelt dieser Text deutlich, dass die explizite Beschäftigung mit den Menschenrechten erst viel später, im 18. Jhd., in Europa und Nordamerika stattfand. Die Zusammenfassung bildet eine angemessene Grundlage für die Historie der Menschenrechte von einer weitverbreiteten offiziellen Seite für politische Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Unterrichtsmaterialien'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Filme &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[http://de.humanrights.com/#/what-are-human-rights Was sind Menschenrechte?] (hmanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kontext des Kurzfilms „Was sind Menschenrechte“ definiert einfach und prägnant die Menschenrechte, die weltweit das am meisten missverstandenen Fachgebiete darstellen. Dabei gibt der Kurzfilm auch einen kleinen Einblick in die Geschichte der Menschenrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Unterrichtsideen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/ethik/gym/fb2/0_einf/ Unterrichtsbausteine zum Thema „Menschenwürde“]  (lehrerfortbildung-bw.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Link führt zur Webseite der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen und bietet einen Unterrichtsvorschlag für eine Unterrichtsreihe zur Einführung in das Thema Menschenwürde. &lt;br /&gt;
In dem Unterrichtsvorschlag für den kompetenzorientierten Ethikunterricht in der Sekundarstufe II wurde das ethisch-moralische Argumentieren als zentrale Kompetenz des Ethikunterrichts in fünf Teilkompetenzen eingeübt. Die Teilkompetenzen sind Wahrnehmen, Analysieren, Argumentieren, Entscheiden und Gut Handeln. Diese dienen als Unterrichtsbausteine, die den Schüler und Schülerinnen den zentralen Begriff verdeutlichen sollen. Unterrichtsideen und Vorschläge zu den einzelnen Bausteinen sind hinter diesen hinterlegt und lassen sich durch das Anklicken öffnen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5053</id>
		<title>Q3.2 - Menschenwürde und Menschenrechte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5053"/>
				<updated>2016-06-15T12:55:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* „Menschenwürde und Menschenreche - 9/10“ */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==„Menschenwürde und Menschenreche - 9/10“==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführungen finden sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen. Sekundarstufe 2 - Gymnasium“, Hrsg.: Hessisches Kultusministerium. Sie definieren einen Arbeitsrahmen für den schulischen Unterricht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was Gerechtigkeit ist und wie sie sich im Alltag einer Gesellschaft umsetzen lässt, sind die zentrale Fragen in diesem Kurshalbjahr. Sie begegnen uns auf allen Ebenen der menschlichen Existenz im Umgang mit unseren Mitmenschen: als Privatperson (Familie), als Staatsbürger (Gemeinwesen) und als Weltbürger (Globalisierung. Durch die Beschäftigung mit der rechtsphilosophischen Themenstellung erkennen die Lernenden, inwiefern Recht und Gerechtigkeit unabdingbare Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Zusammenleben in einer Gesellschaft sind. Dabei beziehen sie auch die Begriffe der Menschenwürde und der Menschenrechte in die Diskussion um die Gerechtigkeit ein.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|900px|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internetmaterialien|ZURÜCK ZUR PROJEKTSTARTSEITE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gliederung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.) Definition der Menschenrechte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.)Kultur- und Wertegebundenheit der Menschenrechte &amp;amp; Menschenwürde in verschiedenen Kulturkreisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.) Historische Menschenrechtsentwicklunh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Hintergrund'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dokumente/Beiträge  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''I.)Definition der Menschenrechte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bundestag.de/bundestag/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01/245122 Grundgesetz] (bundestag.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seite des Bundestags informiert über die rechtlichen Grundlagen in Deutschland und führt in Bezug darauf detailliert die Grundrechte auf. Im deutsche Grundgesetzt sind die Grundrechte im Artikel 1 bis 19 festgehalten, diese auch alle unter dem Link aufgeführt sind. Der 1. Artikel garantiert die Unantastbarkeit der Menschenwürde sowie die Bindung der staatlichen Gewalt an die weiteren Grundrechte des Artikels 1 bis 19 der bundesdeutschen Verfassung. Die Menschenwürde zu achten und zu schützen ist somit die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt und daher ein geltendes Recht. Des Weiteren ergibt sich dadurch auch die Pflicht des Staates, jegliche tatsächliche sowie rechtliche Eingriffe in die Würde des Menschen zu verhindern.  Ausgefertigt und Verkündet wurde das Grundgesetz am 23. Mai 1949 in einer Sitzung des Parlamentarischen Rates durch den Präsidenten und die Vizepräsidentin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.juraforum.de/lexikon/menschenwuerde Definition und begriffliche Erklärung] (juraforum.de)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Internetplattform Juraforum bietet eine ausführliche Erklärung zum Begriff der Menschenwürde. Es wird betont das eine exakte Definition durch den Gesetzgeber nicht gegeben ist und daher der Begriff der Menschenwürde je nach Institution unterschiedlich definiert wird. Somit versteht beispielsweise der Bundesgerichtshof unter der Menschenwürde, den Wert und Achtungsanspruch, der dem Menschen kraft seines Menschseins zukommt, unabhängig von seinem sozialen Status. Darüber hinaus thematisiert der Artikel den Eingriff in den Schutzbereich der Menschenwürde sowie die Möglichkeit auf den eigenverantwortlichen Verzicht der eigenen Würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.grundrechteschutz.de/grundlagen/menschenwurde-247 Definition und begriffliche Erklärung] (grundrechteschutz.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Link zur Onlineplattform „grundrechteschutz.de“ bietet einen ausführlichen Artikel zum Thema Menschenwürde an, indem verschiedene Aspekte zur Menschenwürde als auch -rechte thematisiert werden. Somit bietet der Artikel unteranderem Informationen über die Menschenwürde auf Grundlage, der Rechtsphilosophie und Rechtstheorie. In diesem Abschnitt wird insbesondere auf die Definition und das Grundprinzip der Menschenwürde von Immanuel Kant Bezug genommen, der diese in seiner Grundlegung zur Metaphysik der Sitten aufführt. Des Weiteren werden Themen wie die Menschenwürde in der Antike, im frühen Christentum, in den Umwälzungen des 18. Jahrhunderts und in der deutschen Verfassungsgeschichte sowie die UN-Menschenrechts-Deklaration behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://menschenwuerde.info/  Definition und begriffliche Erklärung]  (menschenwuerde.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Internetblattform der „Stiftung Menschenwürde weltweit“ werden grundlegende Informationen und wichtige Dokumente zur Menschenwürde, Erläuterungen, Analysen und Kommentare des Menschenwürde-Konzepts sowie einige ethische und politische Debatten vorgestellt, in denen die Berufung auf die Würde des Menschen eine zentrale Rolle spielt.Unter dem Menüpunkt Erläuterungen wird der Begriff der Menschenwürde erläutert und erklärt, es wird dabei auch Bezug genommen auf die Begriffsgeschichte, -hygiene und inhaltliche Bestimmung. Die Kategorie Analysen und Kommentare thematisiert die Vereinbarkeit von Lebensqualitätsbewertung und Menschenwürde. Als Grundlage dazu dient der Beitrag „Wider die Unverträglichkeit von Menschenwürde und Lebensqualitätsbewertung“ von Prof. Dr. Michael Quante, der verschiedene Arten von Lebensqualitätsbewertung unterscheidet und in Bezug darauf drei wichtige Thesen verteidigt. Der vollständige Beitrag von Prof. Dr. Quante steht am Ende des Beitrages unter einem Link zum Download zu Verfügung. Des Weiteren findet man unter dem Menüpunkt „Allgemeine Informationen“ weitere Links, die auf gegenwärtigen Forschungsprojekten zum Thema Menschenwürde verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=4948&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Moralphilosophie und Menschenwürde (Kant und Cicero]  (Information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegenden Link führt zu einem Essay von Ralf Stoecker, der die philosophischen Schwierigkeiten mit der Menschenwürde thematisiert. Das Essay beschreibt, dass in der Philosophie Probleme mit dem Begriff der Menschenwürde bestehen, da es hier kein Grundgesetz und keine allgemeine Menschenrechtserklärung gibt. Dabei werden die Philosophen Kant und Cicero behandelt sowie zum besseren Verständnis auch auf das christliche Bild der Menschenwürde eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''III.)Historische Menschenrechtsentwicklung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.humanrights.com/de/what-are-human-rights/brief-history/cyrus-cylinder.html Zusammenfassung der historischen Menschenrechtsentwicklung] (humanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unter dem Link zu findende Text ist die Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Menschenrechte. Die Menschenrechte wurden bereits 539 v. Chr. Von Kyros dem Großen verteidigt, als er bei der Eroberung Babylons die Sklaven befreite, erklärte, dass alle Menschen die Religionsfreiheit besitzen und Rassengleichheit herstellte. Diese Handlung wurde erst viel später als erste Verteidigung der Menschenrechte angesehen. Allerdings gab es seither viele Bemühungen um die Menschenrechte als offiziell geltend zu machen, wie beispielsweise die Magna Carta (1215), die Petition of Right (1628), die Verfassung der USA (1787), die Französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (1789) und die US Bill of Rights (1791). Diese Zusammenfassung ist insofern von Bedeutung, da sie das nötige Verständnis dafür liefert wie mühsam die offizielle Gültigkeit der Menschenrechte erkämpft wurde. Demnach schafft dieser Text eine theoretische Grundlage für die Einführung der Thematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Unterrichtsmaterialien'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Filme &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[http://de.humanrights.com/#/what-are-human-rights Was sind Menschenrechte?] (hmanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kontext des Kurzfilms „Was sind Menschenrechte“ definiert einfach und prägnant die Menschenrechte, die weltweit das am meisten missverstandenen Fachgebiete darstellen. Dabei gibt der Kurzfilm auch einen kleinen Einblick in die Geschichte der Menschenrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Unterrichtsideen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/ethik/gym/fb2/0_einf/ Unterrichtsbausteine zum Thema „Menschenwürde“]  (lehrerfortbildung-bw.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Link führt zur Webseite der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen und bietet einen Unterrichtsvorschlag für eine Unterrichtsreihe zur Einführung in das Thema Menschenwürde. &lt;br /&gt;
In dem Unterrichtsvorschlag für den kompetenzorientierten Ethikunterricht in der Sekundarstufe II wurde das ethisch-moralische Argumentieren als zentrale Kompetenz des Ethikunterrichts in fünf Teilkompetenzen eingeübt. Die Teilkompetenzen sind Wahrnehmen, Analysieren, Argumentieren, Entscheiden und Gut Handeln. Diese dienen als Unterrichtsbausteine, die den Schüler und Schülerinnen den zentralen Begriff verdeutlichen sollen. Unterrichtsideen und Vorschläge zu den einzelnen Bausteinen sind hinter diesen hinterlegt und lassen sich durch das Anklicken öffnen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5052</id>
		<title>Q3.2 - Menschenwürde und Menschenrechte</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Q3.2_-_Menschenw%C3%BCrde_und_Menschenrechte&amp;diff=5052"/>
				<updated>2016-06-15T12:53:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;İsil Celik: /* „Menschenwürde und Menschenreche - 9/10“ */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==„Menschenwürde und Menschenreche - 9/10“==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführungen finden sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen. Sekundarstufe 2 - Gymnasium“, Hrsg.: Hessisches Kultusministerium. Sie definieren einen Arbeitsrahmen für den schulischen Unterricht: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
''Was Gerechtigkeit ist und wie sie sich im Alltag einer Gesellschaft umsetzen lässt, sind die zentrale Fragen in diesem Kurshalbjahr. Sie begegnen uns auf allen Ebenen der menschlichen Existenz im Umgang mit unseren Mitmenschen: als Privatperson (Familie), als Staatsbürger (Gemeinwesen) und als Weltbürger (Globalisierung. Durch die Beschäftigung mit der rechtsphilosophischen Themenstellung erkennen die Lernenden, inwiefern Recht und Gerechtigkeit unabdingbare Voraussetzungen für ein menschenwürdiges Zusammenleben in einer Gesellschaft sind. Dabei beziehen sie auch die Begriffe der Menschenwürde und der Menschenrechte in die Diskussion um die Gerechtigkeit ein.&lt;br /&gt;
''&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|900px|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Internetmaterialien|ZURÜCK ZUR PROJEKTSTARTSEITE]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Gliederung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
I.) Definition der Menschenrechte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
II.)Kultur- und Wertegebundenheit der Menschenrechte &amp;amp; Menschenwürde in verschiedenen Kulturkreisen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
III.) Historische Menschenrechtsentwicklunh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==='''Hintergrund'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dokumente/Beiträge  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''I.)Definition der Menschenrechte'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.bundestag.de/bundestag/aufgaben/rechtsgrundlagen/grundgesetz/gg_01/245122 Grundgesetz] (bundestag.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Seite des Bundestags informiert über die rechtlichen Grundlagen in Deutschland und führt in Bezug darauf detailliert die Grundrechte auf. Im deutsche Grundgesetzt sind die Grundrechte im Artikel 1 bis 19 festgehalten, diese auch alle unter dem Link aufgeführt sind. Der 1. Artikel garantiert die Unantastbarkeit der Menschenwürde sowie die Bindung der staatlichen Gewalt an die weiteren Grundrechte des Artikels 1 bis 19 der bundesdeutschen Verfassung. Die Menschenwürde zu achten und zu schützen ist somit die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt und daher ein geltendes Recht. Des Weiteren ergibt sich dadurch auch die Pflicht des Staates, jegliche tatsächliche sowie rechtliche Eingriffe in die Würde des Menschen zu verhindern.  Ausgefertigt und Verkündet wurde das Grundgesetz am 23. Mai 1949 in einer Sitzung des Parlamentarischen Rates durch den Präsidenten und die Vizepräsidentin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.juraforum.de/lexikon/menschenwuerde Definition und begriffliche Erklärung] (juraforum.de)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Die Internetplattform Juraforum bietet eine ausführliche Erklärung zum Begriff der Menschenwürde. Es wird betont das eine exakte Definition durch den Gesetzgeber nicht gegeben ist und daher der Begriff der Menschenwürde je nach Institution unterschiedlich definiert wird. Somit versteht beispielsweise der Bundesgerichtshof unter der Menschenwürde, den Wert und Achtungsanspruch, der dem Menschen kraft seines Menschseins zukommt, unabhängig von seinem sozialen Status. Darüber hinaus thematisiert der Artikel den Eingriff in den Schutzbereich der Menschenwürde sowie die Möglichkeit auf den eigenverantwortlichen Verzicht der eigenen Würde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.grundrechteschutz.de/grundlagen/menschenwurde-247 Definition und begriffliche Erklärung] (grundrechteschutz.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Link zur Onlineplattform „grundrechteschutz.de“ bietet einen ausführlichen Artikel zum Thema Menschenwürde an, indem verschiedene Aspekte zur Menschenwürde als auch -rechte thematisiert werden. Somit bietet der Artikel unteranderem Informationen über die Menschenwürde auf Grundlage, der Rechtsphilosophie und Rechtstheorie. In diesem Abschnitt wird insbesondere auf die Definition und das Grundprinzip der Menschenwürde von Immanuel Kant Bezug genommen, der diese in seiner Grundlegung zur Metaphysik der Sitten aufführt. Des Weiteren werden Themen wie die Menschenwürde in der Antike, im frühen Christentum, in den Umwälzungen des 18. Jahrhunderts und in der deutschen Verfassungsgeschichte sowie die UN-Menschenrechts-Deklaration behandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://menschenwuerde.info/  Definition und begriffliche Erklärung]  (menschenwuerde.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Internetblattform der „Stiftung Menschenwürde weltweit“ werden grundlegende Informationen und wichtige Dokumente zur Menschenwürde, Erläuterungen, Analysen und Kommentare des Menschenwürde-Konzepts sowie einige ethische und politische Debatten vorgestellt, in denen die Berufung auf die Würde des Menschen eine zentrale Rolle spielt.Unter dem Menüpunkt Erläuterungen wird der Begriff der Menschenwürde erläutert und erklärt, es wird dabei auch Bezug genommen auf die Begriffsgeschichte, -hygiene und inhaltliche Bestimmung. Die Kategorie Analysen und Kommentare thematisiert die Vereinbarkeit von Lebensqualitätsbewertung und Menschenwürde. Als Grundlage dazu dient der Beitrag „Wider die Unverträglichkeit von Menschenwürde und Lebensqualitätsbewertung“ von Prof. Dr. Michael Quante, der verschiedene Arten von Lebensqualitätsbewertung unterscheidet und in Bezug darauf drei wichtige Thesen verteidigt. Der vollständige Beitrag von Prof. Dr. Quante steht am Ende des Beitrages unter einem Link zum Download zu Verfügung. Des Weiteren findet man unter dem Menüpunkt „Allgemeine Informationen“ weitere Links, die auf gegenwärtigen Forschungsprojekten zum Thema Menschenwürde verweisen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=4948&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Moralphilosophie und Menschenwürde (Kant und Cicero]  (Information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der vorliegenden Link führt zu einem Essay von Ralf Stoecker, der die philosophischen Schwierigkeiten mit der Menschenwürde thematisiert. Das Essay beschreibt, dass in der Philosophie Probleme mit dem Begriff der Menschenwürde bestehen, da es hier kein Grundgesetz und keine allgemeine Menschenrechtserklärung gibt. Dabei werden die Philosophen Kant und Cicero behandelt sowie zum besseren Verständnis auch auf das christliche Bild der Menschenwürde eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''III.)Historische Menschenrechtsentwicklung'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.humanrights.com/de/what-are-human-rights/brief-history/cyrus-cylinder.html] (humanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der unter dem Link zu findende Text ist die Zusammenfassung der historischen Entwicklung der Menschenrechte. Die Menschenrechte wurden bereits 539 v. Chr. Von Kyros dem Großen verteidigt, als er bei der Eroberung Babylons die Sklaven befreite, erklärte, dass alle Menschen die Religionsfreiheit besitzen und Rassengleichheit herstellte. Diese Handlung wurde erst viel später als erste Verteidigung der Menschenrechte angesehen. Allerdings gab es seither viele Bemühungen um die Menschenrechte als offiziell geltend zu machen, wie beispielsweise die Magna Carta (1215), die Petition of Right (1628), die Verfassung der USA (1787), die Französische Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte (1789) und die US Bill of Rights (1791). Diese Zusammenfassung ist insofern von Bedeutung, da sie das nötige Verständnis dafür liefert wie mühsam die offizielle Gültigkeit der Menschenrechte erkämpft wurde. Demnach schafft dieser Text eine theoretische Grundlage für die Einführung der Thematik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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==='''Unterrichtsmaterialien'''===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Filme &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[http://de.humanrights.com/#/what-are-human-rights Was sind Menschenrechte?] (hmanrights.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Kontext des Kurzfilms „Was sind Menschenrechte“ definiert einfach und prägnant die Menschenrechte, die weltweit das am meisten missverstandenen Fachgebiete darstellen. Dabei gibt der Kurzfilm auch einen kleinen Einblick in die Geschichte der Menschenrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Unterrichtsideen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://lehrerfortbildung-bw.de/faecher/ethik/gym/fb2/0_einf/ Unterrichtsbausteine zum Thema „Menschenwürde“]  (lehrerfortbildung-bw.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der folgende Link führt zur Webseite der Landesakademie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen und bietet einen Unterrichtsvorschlag für eine Unterrichtsreihe zur Einführung in das Thema Menschenwürde. &lt;br /&gt;
In dem Unterrichtsvorschlag für den kompetenzorientierten Ethikunterricht in der Sekundarstufe II wurde das ethisch-moralische Argumentieren als zentrale Kompetenz des Ethikunterrichts in fünf Teilkompetenzen eingeübt. Die Teilkompetenzen sind Wahrnehmen, Analysieren, Argumentieren, Entscheiden und Gut Handeln. Diese dienen als Unterrichtsbausteine, die den Schüler und Schülerinnen den zentralen Begriff verdeutlichen sollen. Unterrichtsideen und Vorschläge zu den einzelnen Bausteinen sind hinter diesen hinterlegt und lassen sich durch das Anklicken öffnen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>İsil Celik</name></author>	</entry>

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