<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Ha.sahin</id>
		<title>PUMa - Benutzerbeiträge [de]</title>
		<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Ha.sahin"/>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/Ha.sahin"/>
		<updated>2026-06-04T05:16:51Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
		<generator>MediaWiki 1.29.3</generator>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=14398</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=14398"/>
				<updated>2018-02-16T13:28:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Problemstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre Identität ausmachen. Je nach Vorwissen und Leistungsvermögen der Lerngruppe könnte die Erarbeitung auch um eine Betrachtungsebene „kollektiver Identitäten“ erweitert werden, z.B. „Wir Ausländer“ oder „Wir Frauen“. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgende Materialien können verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Baustein A1 - Brief „Wer bin ich?“  (ca. 20 Min.) [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Material 1: Brief an Sofie] (Bildungsserver Berlin-Brandenburg) (S. 23)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Die SuS werden mit der Frage nach ihrem eigenen Ich konfrontiert. Sie loten unterschiedliche Dimensionen der eigenen Persönlichkeit aus.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
;*Baustein A2 - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“. Sie sagt einen Satz über sich , wie z.B. „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ etc. Alle SuS, auf die die Aussage zutrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen, um die vorgetretenen SuS wertzuschätzen. Die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wertzuschätzen.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein A3 - Arbeitsblatt „Das bin ich“ (ca. 15 Min.) [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Problemstellung sollen die SuS dafür sensibilisiert werden, dass es einen Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person gibt. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Baustein B1 - Arbeitsblatt „Das bist du“ (ca. 15 Min.) [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB2_Das_bist_du.pdf Arbeitsblatt] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. Hinführung, 3. Möglichkeit). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Baustein B2 - Vermisstenanzeige (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS schreiben einen kurzen Beschreibungstext in Form einer Vermisstenanzeige zu je einem anderen Mitschüler: „Vermisst wird eine Person, die...“ Einzelne SuS lesen ihre Vermisstenanzeige im Plenum vor und die anderen SuS müssen erkennen, auf welchen Mitschüler die Beschreibung passt. Vorab sollte je nach Lerngruppe darauf hingewiesen werden, dass die Beschreibungen keine Beleidigungen enthalten dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Die SuS werden mit der Fremdwahrnehmung der eigenen Person seitens der Mitschüler konfrontiert.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein B3 - Comic „Zweimat“ (ca. 20 Min.) [http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf Comic, S. 19-22](bpb)&lt;br /&gt;
: Die SuS lesen zunächst eigenständig den Comic auf den Seiten 19-22. Es geht um eine Deutschtunesierin, die nach Tunesien reist und ständig gefragt wird, ob Deutschland oder Tunesien ihre Heimat ist oder wo es ihr besser gefällt. Am Ende beschließt sie, sich nicht festzulegen, denn sie mag beide Länder gerne und fühlt sich deutsch und tunesisch gleichzeitig. Nach dem Lesen tauschen die SuS sich mit dem Nachbarn/der Nachbarin aus. Im Anschluss wird im Plenum diskutiert, welcher Herausforderung Miriam gegenübersteht. Die Lehrperson stellt Impulsfragen und die SuS bringen eigene Geschichten und Erfahrungen mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Die SuS setzen sich mit einem Problem auseinander, mit dem alle multikulturell aufgewachsenen Menschen konfrontiert sind: „Wo gehöre ich hin? Was ist meine Heimat?“ Vermutlich sind selbst einige SuS in der Klasse von diesem Zwiespalt betroffen und die Nicht-Betroffenen werden auf diese Weise dafür sensibilisiert. Themen wie Rassismus und Diskriminierung werden angesprochen und besprochen.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte/Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Problemlösung sollen die SuS verstehen, dass das eigene Ich sich aus unterschiedlichen Rollen zusammensetzt. Die unterschiedliche Rollen sind wiederum mit verschiedenen Rollenerwartungen verknüpft, z.B. von Eltern, von Lehrern oder von Freunden.&lt;br /&gt;
Zusätzlich entwickeln die SuS ein Bewusstsein dafür, dass die Wahrnehmung anderer Person oft auf eigenen Vorurteilen basiert. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein C1 - Karikatur (ca. 20 Min.) – [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Karikatur zu Rollenerwartungen] (Bildungsserver Berlin–Brandenburg) (S. 41, M3)&lt;br /&gt;
:'Die SuS sehen sich die Karikatur zu den unterschiedlichen Rollen einer Person an und beschreiben diese im Plenum. So wird herausgearbeitet, dass unterschiedliche Erwartungen an Personen gerichtet werden, ihre Identität von Kontext zu Kontext variiert.'&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Die SuS sind nach dieser Arbeitsphase in der Lage, das Konzept der Rolle und damit verbundenen Rollenerwartungen zu beschreiben.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein C2 - Vorurteile und Identitäten (ca. 30 Min.) - [http://www.eduhi.at/dl/AB_Kaufen_Frauen_und_Maenner.pdf  Vorurteile in der Werbung] (Education group)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bringen Werbeprospekte mit und analysieren anhand der Männer– und Frauenbilder in den mitgebrachten Materialien, welche  „Identitätstypen“ gesellschaftlich verfügbar sind, z.B. Karrierefrau, Macho, Hausfrau usw. So wird ersichtlich, dass Fremdwahrnehmungen auch auf Vorurteilen beruhen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Die SuS können Annahmen über Identitäten kritisch hinterfragen. Sie können das Verhältnis dieser Annahmen zur Werbeindustrie beschreiben.''    &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein C3 - Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ (ca. 25 Min.) - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Geschichte] (Bildungsserver Berlin–Brandenburg) (S. 41, M4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen die Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ von Christine Nöstlinger im Plenum laut vor und erklären in Bezug auf den Titel, wieso Bille findet, dass ihre Mutter arm dran sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Die SuS identifizieren sich mit Bille und reflektieren mögliche Erwartungen, die von Eltern an Kinder gerichtet werden.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Sicherung sollen die SuS die Begriffe Selbst- und Fremdwahrnehmung, Identität, Rollen und Vorurteile definieren und abgrenzen können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Baustein D1 - Textdiskussion zu „Ist doch schön bei euch“ (ca. 30 Min.) [http://www.fluter.de/sites/default/files/magazines/pdf/fluter_61_web.pdf Text] (Fluter)&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den Text „Ist doch schön bei euch“ und notieren sich, inwiefern Identität in dem Text eine Rolle spielt: als Vorurteil, als Fremdwahrnehmung, als Rollenerwartung anderer, als „gesellschaftliches Schicksal“, als verhärtete Identität, als kontextabhängig, als Hybrid. Diese unterschiedlichen Begriffe (oder ein Teil davon) werden im Anschluss definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Die SuS können relevante Begriffe definieren und voneinander abgrenzen.''&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein D2 - Tafelbild zum Thema „Rollenkonflikt“ (ca. 30 Min.) [http://gesellschaft.psycho-wissen.net/rollenkonflikte/intra-rollenkonflikt/index.html Schaubild Rollenkonflikt] (Ingeborg Prändl)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft entwickelt mit den  SuS ein Tafelbild zu ihren sozialen Rollen. Sie analysieren ihre eigenen Rollen und die damit verbundenen Erwartungen und gehen möglichen Rollenkonflikten auf den Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Die SuS können ihre Rollen und an sie gerichtete Erwartungen reflektieren.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase des Transfers sollen die SuS die Frage „Wer will ich sein?“ beantworten, indem sie sich mit den an sie gerichteten Erwartungen auseinandersetzen und ausgehend von Vorbildern eigene Vorstellungen für ihr Leben entwerfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein E1 - Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken (ca. 30 Min.) [https://www.stern.de/digital/online/selbstdarstellung-in-sozialen-netzwerken-wir-facebook-schauspieler-3566252.html Artikel] (Stern)&lt;br /&gt;
: Die SuS lesen den Artikel zur Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken und notieren sich, wie soziale Netzwerke mit Identitäten zusammenhängen: Einerseits sind die Netzwerke Möglichkeiten, die eigene Identität zum Ausdruck zu bringen, andererseits erkennen soziale Netzwerke nur bestimmte Eigenschaften an, honorieren nur bestimmte Ausdrucksweisen von Identitäten. So wirken soziale Netzwerke verzerrend auf Identitäten zurück. Im Anschluss diskutiert das Plenum, wie sich Idealbild, Selbstdarstellung, Rollenerwartungen und Identitäten zueinander verhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Die SuS setzen sich kritisch mit ihrem eigenen Verhalten in sozialen Netzwerken auseinander, indem sie Wechselbeziehungen zwischen Idealbildern, Erwartungen, Selbstdarstellungen und Identitäten erläutern.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Baustein E2 - Collage „Vorbilder“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
: Die SuS bringen Bilder von maximal zehn Personen mit, die sie inspirieren und idolisieren. Diese können Familienmitglieder, Freunde, sonstige Bekannte und Verwandte, Lehrer*innen oder auch Berühmtheiten sein. In der Unterrichtsstunde erstellen sie Collagen. Sie stellen die Personen vor und sagen, was sie besonders macht und begründen, wieso sie sich für diese Personen entschieden haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:''Das Ziel ist die Antwort auf die Fragen „Wer inspiriert mich? Wer will ich sein?“ und eine Begründung dieser Antwort. So setzen sich die SuS in ein kritisches Verhältnis zu ihren Idolen und formulieren einen anstrebenswerten Persönlichkeitsentwurf.''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mögliche Unterrichtssequenzen====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Die oben aufgeführten Bausteine können beispielsweise zu folgenden Unterrichtssequenzen zusammengebaut werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:SelbstWelt78_Unterrichtssequenz.jpg|400px]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=14049</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=14049"/>
				<updated>2018-02-16T10:45:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Mögliche Unterrichtssequenzen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre Identität ausmachen. Je nach Vorwissen und Leistungsvermögen der Lerngruppe könnte die Erarbeitung auch um eine Betrachtungsebene „kollektiver Identitäten“ erweitert werden, z.B. „Wir Ausländer“ oder „Wir Frauen“. Folgende Materialien können verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Baustein A1 - Brief „Wer bin ich?“  (ca. 20 Min.) [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Material 1: Brief an Sofie] (Bildungsserver Berlin-Brandenburg) (S. 23)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS werden mit der Frage nach ihrem eigenen Ich konfrontiert. Sie loten unterschiedliche Dimensionen der eigenen Persönlichkeit aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
;*Baustein A2 - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“. Sie sagt einen Satz über sich , wie z.B. „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ etc. Alle SuS, auf die die Aussage zutrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen, um die vorgetretenen SuS wertzuschätzen. Die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wertzuschätzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein A3 - Arbeitsblatt „Das bin ich“ (ca. 15 Min.) [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Problemstellung sollen die SuS dafür sensibilisiert werden, dass es einen Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person gibt. Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Baustein B1 - Arbeitsblatt „Das bist du“ (ca. 15 Min.) [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB2_Das_bist_du.pdf Arbeitsblattt] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. Hinführung, 3. Möglichkeit). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Baustein B2 - Vermisstenanzeige (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS schreiben einen kurzen Beschreibungstext in Form einer Vermisstenanzeige zu je einem anderen Mitschüler: „Vermisst wird eine Person, die...“ Einzelne SuS lesen ihre Vermisstenanzeige im Plenum vor und die anderen SuS müssen erkennen, auf welchen Mitschüler die Beschreibung passt. Vorab sollte je nach Lerngruppe darauf hingewiesen werden, dass die Beschreibungen keine Beleidigungen enthalten dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS werden mit der Fremdwahrnehmung der eigenen Person seitens der Mitschüler konfrontiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein B3 - Comic „Zweimat“ (ca. 20 Min.) [http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf Comic, S. 19-22](bpb)&lt;br /&gt;
: Die SuS lesen zunächst eigenständig den Comic auf den Seiten 19-22. Es geht um eine Deutschtunesierin, die nach Tunesien reist und ständig gefragt wird, ob Deutschland oder Tunesien ihre Heimat ist oder wo es ihr besser gefällt. Am Ende beschließt sie, sich nicht festzulegen, denn sie mag beide Länder gerne und fühlt sich deutsch und tunesisch gleichzeitig. Nach dem Lesen tauschen die SuS sich mit dem Nachbarn/der Nachbarin aus. Im Anschluss wird im Plenum diskutiert, welcher Herausforderung Miriam gegenübersteht. Die Lehrperson stellt Impulsfragen und die SuS bringen eigene Geschichten und Erfahrungen mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS setzen sich mit einem Problem auseinander, mit dem alle multikulturell aufgewachsenen Menschen konfrontiert sind: „Wo gehöre ich hin? Was ist meine Heimat?“ Vermutlich sind selbst einige SuS in der Klasse von diesem Zwiespalt betroffen und die Nicht-Betroffenen werden auf diese Weise dafür sensibilisiert. Themen wie Rassismus und Diskriminierung werden angesprochen und besprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte/Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Problemlösung sollen die SuS verstehen, dass das eigene Ich sich aus unterschiedlichen Rollen zusammensetzt. Die unterschiedliche Rollen sind wiederum mit verschiedenen Rollenerwartungen verknüpft, z.B. von Eltern, von Lehrern oder von Freunden.&lt;br /&gt;
Zusätzlich entwickeln die SuS ein Bewusstsein dafür, dass die Wahrnehmung anderer Person oft auf eigenen Vorurteilen basiert. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein C1 - Karikatur (ca. 20 Min.) – [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Karikatur zu Rollenerwartungen] (Bildungsserver Berlin–Brandenburg) (S. 41, M3)&lt;br /&gt;
:Die SuS sehen sich die Karikatur zu den unterschiedlichen Rollen einer Person an und beschreiben diese im Plenum. So wird herausgearbeitet, dass unterschiedliche Erwartungen an Personen gerichtet werden, ihre Identität von Kontext zu Kontext variiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sind nach dieser Arbeitsphase in der Lage, das Konzept der Rolle und damit verbundenen Rollenerwartungen zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein C2 - Vorurteile und Identitäten (ca. 30 Min.) - [http://www.eduhi.at/dl/AB_Kaufen_Frauen_und_Maenner.pdf  Vorurteile in der Werbung] (Education group)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bringen Werbeprospekte mit und analysieren anhand der Männer– und Frauenbilder in den mitgebrachten Materialien, welche  „Identitätstypen“ gesellschaftlich verfügbar sind, z.B. Karrierefrau, Macho, Hausfrau usw. So wird ersichtlich, dass Fremdwahrnehmungen auch auf Vorurteilen beruhen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS können Annahmen über Identitäten kritisch hinterfragen. Sie können das Verhältnis dieser Annahmen zur Werbeindustrie beschreiben.     &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein C3 - Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ (ca. 25 Min.) - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Geschichte] (Bildungsserver Berlin–Brandenburg) (S. 41, M4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen die Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ von Christine Nöstlinger im Plenum laut vor und erklären in Bezug auf den Titel, wieso Bille findet, dass ihre Mutter arm dran sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS identifizieren sich mit Bille und reflektieren mögliche Erwartungen, die von Eltern an Kinder gerichtet werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Sicherung sollen die SuS die Begriffe Selbst- und Fremdwahrnehmung, Identität, Rollen und Vorurteile definieren und abgrenzen können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Baustein D1 - Textdiskussion zu „Ist doch schön bei euch“ (ca. 30 Min.) [http://www.fluter.de/sites/default/files/magazines/pdf/fluter_61_web.pdf Text] (Fluter)&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den Text „Ist doch schön bei euch“ und notieren sich, inwiefern Identität in dem Text eine Rolle spielt: als Vorurteil, als Fremdwahrnehmung, als Rollenerwartung anderer, als „gesellschaftliches Schicksal“, als verhärtete Identität, als kontextabhängig, als Hybrid. Diese unterschiedlichen Begriffe (oder ein Teil davon) werden im Anschluss definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS können relevante Begriffe definieren und voneinander abgrenzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein D2 - Tafelbild zum Thema „Rollenkonflikt“ (ca. 30 Min.) [http://gesellschaft.psycho-wissen.net/rollenkonflikte/intra-rollenkonflikt/index.html Schaubild Rollenkonflikt] (Ingeborg Prändl)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft entwickelt mit den  SuS ein Tafelbild zu ihren sozialen Rollen. Sie analysieren ihre eigenen Rollen und die damit verbundenen Erwartungen und gehen möglichen Rollenkonflikten auf den Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS können ihre Rollen und an sie gerichtete Erwartungen reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase des Transfers sollen die SuS die Frage „Wer will ich sein?“ beantworten, indem sie sich mit den an sie gerichteten Erwartungen auseinandersetzen und ausgehend von Vorbildern eigene Vorstellungen für ihr Leben entwerfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein E1 - Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken (ca. 30 Min.) [https://www.stern.de/digital/online/selbstdarstellung-in-sozialen-netzwerken-wir-facebook-schauspieler-3566252.html Artikel] (Stern)&lt;br /&gt;
: Die SuS lesen den Artikel zur Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken und notieren sich, wie soziale Netzwerke mit Identitäten zusammenhängen: Einerseits sind die Netzwerke Möglichkeiten, die eigene Identität zum Ausdruck zu bringen, andererseits erkennen soziale Netzwerke nur bestimmte Eigenschaften an, honorieren nur bestimmte Ausdrucksweisen von Identitäten. So wirken soziale Netzwerke verzerrend auf Identitäten zurück. Im Anschluss diskutiert das Plenum, wie sich Idealbild, Selbstdarstellung, Rollenerwartungen und Identitäten zueinander verhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS setzen sich kritisch mit ihrem eigenen Verhalten in sozialen Netzwerken auseinander, indem sie Wechselbeziehungen zwischen Idealbildern, Erwartungen, Selbstdarstellungen und Identitäten erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Baustein E2 - Collage „Vorbilder“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
: Die SuS bringen Bilder von maximal zehn Personen mit, die sie inspirieren und idolisieren. Diese können Familienmitglieder, Freunde, sonstige Bekannte und Verwandte, Lehrer*innen oder auch Berühmtheiten sein. In der Unterrichtsstunde erstellen sie Collagen. Sie stellen die Personen vor und sagen, was sie besonders macht und begründen, wieso sie sich für diese Personen entschieden haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel ist die Antwort auf die Fragen „Wer inspiriert mich? Wer will ich sein?“ und eine Begründung dieser Antwort. So setzen sich die SuS in ein kritisches Verhältnis zu ihren Idolen und formulieren einen anstrebenswerten Persönlichkeitsentwurf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mögliche Unterrichtssequenzen====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Die oben aufgeführten Bausteine können beispielsweise zu folgenden Unterrichtssequenzen zusammengebaut werden:&lt;br /&gt;
[[Datei:SelbstWelt78_Unterrichtssequenz.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Datei:SelbstWelt78_Unterrichtssequenz.jpg&amp;diff=14044</id>
		<title>Datei:SelbstWelt78 Unterrichtssequenz.jpg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Datei:SelbstWelt78_Unterrichtssequenz.jpg&amp;diff=14044"/>
				<updated>2018-02-16T10:44:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13985</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13985"/>
				<updated>2018-02-16T10:20:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Problemstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre Identität ausmachen. Je nach Vorwissen und Leistungsvermögen der Lerngruppe könnte die Erarbeitung auch um eine Betrachtungsebene „kollektiver Identitäten“ erweitert werden, z.B. „Wir Ausländer“ oder „Wir Frauen“. Folgende Materialien können verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Baustein A1 - Brief „Wer bin ich?“  (ca. 20 Min.) [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Material 1: Brief an Sofie] (Bildungsserver Berlin-Brandenburg) (S. 23)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS werden mit der Frage nach ihrem eigenen Ich konfrontiert. Sie loten unterschiedliche Dimensionen der eigenen Persönlichkeit aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
;*Baustein A2 - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“. Sie sagt einen Satz über sich , wie z.B. „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ etc. Alle SuS, auf die die Aussage zutrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen, um die vorgetretenen SuS wertzuschätzen. Die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wertzuschätzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein A3 - Arbeitsblatt „Das bin ich“ (ca. 15 Min.) [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Problemstellung sollen die SuS dafür sensibilisiert werden, dass es einen Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person gibt. Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Baustein B1 - Arbeitsblatt „Das bist du“ (ca. 15 Min.) [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB2_Das_bist_du.pdf Arbeitsblattt] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. Hinführung, 3. Möglichkeit). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Baustein B2 - Vermisstenanzeige (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS schreiben einen kurzen Beschreibungstext in Form einer Vermisstenanzeige zu je einem anderen Mitschüler: „Vermisst wird eine Person, die...“ Einzelne SuS lesen ihre Vermisstenanzeige im Plenum vor und die anderen SuS müssen erkennen, auf welchen Mitschüler die Beschreibung passt. Vorab sollte je nach Lerngruppe darauf hingewiesen werden, dass die Beschreibungen keine Beleidigungen enthalten dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS werden mit der Fremdwahrnehmung der eigenen Person seitens der Mitschüler konfrontiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein B3 - Comic „Zweimat“ (ca. 20 Min.) [http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf Comic, S. 19-22](bpb)&lt;br /&gt;
: Die SuS lesen zunächst eigenständig den Comic auf den Seiten 19-22. Es geht um eine Deutschtunesierin, die nach Tunesien reist und ständig gefragt wird, ob Deutschland oder Tunesien ihre Heimat ist oder wo es ihr besser gefällt. Am Ende beschließt sie, sich nicht festzulegen, denn sie mag beide Länder gerne und fühlt sich deutsch und tunesisch gleichzeitig. Nach dem Lesen tauschen die SuS sich mit dem Nachbarn/der Nachbarin aus. Im Anschluss wird im Plenum diskutiert, welcher Herausforderung Miriam gegenübersteht. Die Lehrperson stellt Impulsfragen und die SuS bringen eigene Geschichten und Erfahrungen mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS setzen sich mit einem Problem auseinander, mit dem alle multikulturell aufgewachsenen Menschen konfrontiert sind: „Wo gehöre ich hin? Was ist meine Heimat?“ Vermutlich sind selbst einige SuS in der Klasse von diesem Zwiespalt betroffen und die Nicht-Betroffenen werden auf diese Weise dafür sensibilisiert. Themen wie Rassismus und Diskriminierung werden angesprochen und besprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte/Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Problemlösung sollen die SuS verstehen, dass das eigene Ich sich aus unterschiedlichen Rollen zusammensetzt. Die unterschiedliche Rollen sind wiederum mit verschiedenen Rollenerwartungen verknüpft, z.B. von Eltern, von Lehrern oder von Freunden.&lt;br /&gt;
Zusätzlich entwickeln die SuS ein Bewusstsein dafür, dass die Wahrnehmung anderer Person oft auf eigenen Vorurteilen basiert. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein C1 - Karikatur (ca. 20 Min.) – [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Karikatur zu Rollenerwartungen] (Bildungsserver Berlin–Brandenburg) (S. 41, M3)&lt;br /&gt;
:Die SuS sehen sich die Karikatur zu den unterschiedlichen Rollen einer Person an und beschreiben diese im Plenum. So wird herausgearbeitet, dass unterschiedliche Erwartungen an Personen gerichtet werden, ihre Identität von Kontext zu Kontext variiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sind nach dieser Arbeitsphase in der Lage, das Konzept der Rolle und damit verbundenen Rollenerwartungen zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein C2 - Vorurteile und Identitäten (ca. 30 Min.) - [http://www.eduhi.at/dl/AB_Kaufen_Frauen_und_Maenner.pdf  Vorurteile in der Werbung] (Education group)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bringen Werbeprospekte mit und analysieren anhand der Männer– und Frauenbilder in den mitgebrachten Materialien, welche  „Identitätstypen“ gesellschaftlich verfügbar sind, z.B. Karrierefrau, Macho, Hausfrau usw. So wird ersichtlich, dass Fremdwahrnehmungen auch auf Vorurteilen beruhen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS können Annahmen über Identitäten kritisch hinterfragen. Sie können das Verhältnis dieser Annahmen zur Werbeindustrie beschreiben.     &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein C3 - Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ (ca. 25 Min.) - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Geschichte] (Bildungsserver Berlin–Brandenburg) (S. 41, M4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen die Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ von Christine Nöstlinger im Plenum laut vor und erklären in Bezug auf den Titel, wieso Bille findet, dass ihre Mutter arm dran sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS identifizieren sich mit Bille und reflektieren mögliche Erwartungen, die von Eltern an Kinder gerichtet werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Sicherung sollen die SuS die Begriffe Selbst- und Fremdwahrnehmung, Identität, Rollen und Vorurteile definieren und abgrenzen können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Baustein D1 - Textdiskussion zu „Ist doch schön bei euch“ (ca. 30 Min.) [http://www.fluter.de/sites/default/files/magazines/pdf/fluter_61_web.pdf Text] (Fluter)&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den Text „Ist doch schön bei euch“ und notieren sich, inwiefern Identität in dem Text eine Rolle spielt: als Vorurteil, als Fremdwahrnehmung, als Rollenerwartung anderer, als „gesellschaftliches Schicksal“, als verhärtete Identität, als kontextabhängig, als Hybrid. Diese unterschiedlichen Begriffe (oder ein Teil davon) werden im Anschluss definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS können relevante Begriffe definieren und voneinander abgrenzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein D2 - Tafelbild zum Thema „Rollenkonflikt“ (ca. 30 Min.) [http://gesellschaft.psycho-wissen.net/rollenkonflikte/intra-rollenkonflikt/index.html Schaubild Rollenkonflikt] (Ingeborg Prändl)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft entwickelt mit den  SuS ein Tafelbild zu ihren sozialen Rollen. Sie analysieren ihre eigenen Rollen und die damit verbundenen Erwartungen und gehen möglichen Rollenkonflikten auf den Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS können ihre Rollen und an sie gerichtete Erwartungen reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase des Transfers sollen die SuS die Frage „Wer will ich sein?“ beantworten, indem sie sich mit den an sie gerichteten Erwartungen auseinandersetzen und ausgehend von Vorbildern eigene Vorstellungen für ihr Leben entwerfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Baustein E1 - Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken (ca. 30 Min.) [https://www.stern.de/digital/online/selbstdarstellung-in-sozialen-netzwerken-wir-facebook-schauspieler-3566252.html Artikel] (Stern)&lt;br /&gt;
: Die SuS lesen den Artikel zur Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken und notieren sich, wie soziale Netzwerke mit Identitäten zusammenhängen: Einerseits sind die Netzwerke Möglichkeiten, die eigene Identität zum Ausdruck zu bringen, andererseits erkennen soziale Netzwerke nur bestimmte Eigenschaften an, honorieren nur bestimmte Ausdrucksweisen von Identitäten. So wirken soziale Netzwerke verzerrend auf Identitäten zurück. Im Anschluss diskutiert das Plenum, wie sich Idealbild, Selbstdarstellung, Rollenerwartungen und Identitäten zueinander verhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS setzen sich kritisch mit ihrem eigenen Verhalten in sozialen Netzwerken auseinander, indem sie Wechselbeziehungen zwischen Idealbildern, Erwartungen, Selbstdarstellungen und Identitäten erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Baustein E2 - Collage „Vorbilder“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
: Die SuS bringen Bilder von maximal zehn Personen mit, die sie inspirieren und idolisieren. Diese können Familienmitglieder, Freunde, sonstige Bekannte und Verwandte, Lehrer*innen oder auch Berühmtheiten sein. In der Unterrichtsstunde erstellen sie Collagen. Sie stellen die Personen vor und sagen, was sie besonders macht und begründen, wieso sie sich für diese Personen entschieden haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel ist die Antwort auf die Fragen „Wer inspiriert mich? Wer will ich sein?“ und eine Begründung dieser Antwort. So setzen sich die SuS in ein kritisches Verhältnis zu ihren Idolen und formulieren einen anstrebenswerten Persönlichkeitsentwurf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Mögliche Unterrichtssequenzen====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Die oben aufgeführten Bausteine können beispielsweise wie folgt zu ganzen Unterrichtssequenzen zusammengebaut werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13779</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13779"/>
				<updated>2018-02-15T14:13:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Problemstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre Identität ausmachen. Je nach Vorwissen und Leistungsvermögen der Lerngruppe könnte die Erarbeitung auch um eine Betrachtungsebene „kollektiver Identitäten“ erweitert werden, z.B. „Wir Ausländer“ oder „Wir Frauen“. Folgende Materialien können verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brief „Wer bin ich?“  (ca. 20 Min.) [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Material 1: Brief an Sofie] (Bildungsserver Berlin-Brandenburg) (S. 23)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS werden mit der Frage nach ihrem eigenen Ich konfrontiert. Sie loten unterschiedliche Dimensionen der eigenen Persönlichkeit aus.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“. Sie sagt einen Satz über sich , wie z.B. „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ etc. Alle SuS, auf die die Aussage zutrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen, um die vorgetretenen SuS wertzuschätzen. Die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wertzuschätzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Arbeitsblatt „Das bin ich“ (ca. 15 Min.) [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Problemstellung sollen die SuS dafür sensibilisiert werden, dass es einen Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person gibt. Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Arbeitsblatt „Das bist du“ (ca. 15 Min.) [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB2_Das_bist_du.pdf Arbeitsblattt] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. Hinführung, 3. Möglichkeit). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Vermisstenanzeige (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS schreiben einen kurzen Beschreibungstext in Form einer Vermisstenanzeige zu je einem anderen Mitschüler: „Vermisst wird eine Person, die...“ Einzelne SuS lesen ihre Vermisstenanzeige im Plenum vor und die anderen SuS müssen erkennen, auf welchen Mitschüler die Beschreibung passt. Vorab sollte je nach Lerngruppe darauf hingewiesen werden, dass die Beschreibungen keine Beleidigungen enthalten dürfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS werden mit der Fremdwahrnehmung der eigenen Person seitens der Mitschüler konfrontiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Comic „Zweimat“ (ca. 20 Min.) [http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf Comic, S. 19-22](bpb)&lt;br /&gt;
: Die SuS lesen zunächst eigenständig den Comic auf den Seiten 19-22. Es geht um eine Deutschtunesierin, die nach Tunesien reist und ständig gefragt wird, ob Deutschland oder Tunesien ihre Heimat ist oder wo es ihr besser gefällt. Am Ende beschließt sie, sich nicht festzulegen, denn sie mag beide Länder gerne und fühlt sich deutsch und tunesisch gleichzeitig. Nach dem Lesen tauschen die SuS sich mit dem Nachbarn/der Nachbarin aus. Im Anschluss wird im Plenum diskutiert, welcher Herausforderung Miriam gegenübersteht. Die Lehrperson stellt Impulsfragen und die SuS bringen eigene Geschichten und Erfahrungen mit ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS setzen sich mit einem Problem auseinander, mit dem alle multikulturell aufgewachsenen Menschen konfrontiert sind: „Wo gehöre ich hin? Was ist meine Heimat?“ Vermutlich sind selbst einige SuS in der Klasse von diesem Zwiespalt betroffen und die Nicht-Betroffenen werden auf diese Weise dafür sensibilisiert. Themen wie Rassismus und Diskriminierung werden angesprochen und besprochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte/Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Problemlösung sollen die SuS verstehen, dass das eigene Ich sich aus unterschiedlichen Rollen zusammensetzt. Die unterschiedliche Rollen sind wiederum mit verschiedenen Rollenerwartungen verknüpft, z.B. von Eltern, von Lehrern oder von Freunden.&lt;br /&gt;
Zusätzlich entwickeln die SuS ein Bewusstsein dafür, dass die Wahrnehmung anderer Person oft auf eigenen Vorurteilen basiert. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Karikatur (ca. 20 Min.) – [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Karikatur zu Rollenerwartungen] (Bildungsserver Berlin–Brandenburg) (S. 41, M3)&lt;br /&gt;
:Die SuS sehen sich die Karikatur zu den unterschiedlichen Rollen einer Person an und beschreiben diese im Plenum. So wird herausgearbeitet, dass unterschiedliche Erwartungen an Personen gerichtet werden, ihre Identität von Kontext zu Kontext variiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sind nach dieser Arbeitsphase in der Lage, das Konzept der Rolle und damit verbundenen Rollenerwartungen zu beschreiben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Vorurteile und Identitäten (ca. 30 Min.) - [http://www.eduhi.at/dl/AB_Kaufen_Frauen_und_Maenner.pdf  Vorurteile in der Werbung] (Education group)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bringen Werbeprospekte mit und analysieren anhand der Männer– und Frauenbilder in den mitgebrachten Materialien, welche  „Identitätstypen“ gesellschaftlich verfügbar sind, z.B. Karrierefrau, Macho, Hausfrau usw. So wird ersichtlich, dass Fremdwahrnehmungen auch auf Vorurteilen beruhen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS können Annahmen über Identitäten kritisch hinterfragen. Sie können das Verhältnis dieser Annahmen zur Werbeindustrie beschreiben.     &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ (ca. 25 Min.) - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Geschichte] (Bildungsserver Berlin–Brandenburg) (S. 41, M4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen die Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ von Christine Nöstlinger im Plenum laut vor und erklären in Bezug auf den Titel, wieso Bille findet, dass ihre Mutter arm dran sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS identifizieren sich mit Bille und reflektieren mögliche Erwartungen, die von Eltern an Kinder gerichtet werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Sicherung sollen die SuS die Begriffe Selbst- und Fremdwahrnehmung, Identität, Rollen und Vorurteile definieren und abgrenzen können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Textdiskussion zu „Ist doch schön bei euch“ (ca. 30 Min.) [http://www.fluter.de/sites/default/files/magazines/pdf/fluter_61_web.pdf Text] (Fluter)&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den Text „Ist doch schön bei euch“ und notieren sich, inwiefern Identität in dem Text eine Rolle spielt: als Vorurteil, als Fremdwahrnehmung, als Rollenerwartung anderer, als „gesellschaftliches Schicksal“, als verhärtete Identität, als kontextabhängig, als Hybrid. Diese unterschiedlichen Begriffe (oder ein Teil davon) werden im Anschluss definiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS können relevante Begriffe definieren und voneinander abgrenzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Tafelbild zum Thema „Rollenkonflikt“ (ca. 30 Min.) [http://gesellschaft.psycho-wissen.net/rollenkonflikte/intra-rollenkonflikt/index.html Schaubild Rollenkonflikt] (Ingeborg Prändl)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft entwickelt mit den  SuS ein Tafelbild zu ihren sozialen Rollen. Sie analysieren ihre eigenen Rollen und die damit verbundenen Erwartungen und gehen möglichen Rollenkonflikten auf den Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS können ihre Rollen und an sie gerichtete Erwartungen reflektieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase des Transfers sollen die SuS die Frage „Wer will ich sein?“ beantworten, indem sie sich mit den an sie gerichteten Erwartungen auseinandersetzen und ausgehend von Vorbildern eigene Vorstellungen für ihr Leben entwerfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit – Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken (ca. 30 Min.) [https://www.stern.de/digital/online/selbstdarstellung-in-sozialen-netzwerken-wir-facebook-schauspieler-3566252.html Artikel] (Stern)&lt;br /&gt;
: Die SuS lesen den Artikel zur Selbstdarstellung in sozialen Netzwerken und notieren sich, wie soziale Netzwerke mit Identitäten zusammenhängen: Einerseits sind die Netzwerke Möglichkeiten, die eigene Identität zum Ausdruck zu bringen, andererseits erkennen soziale Netzwerke nur bestimmte Eigenschaften an, honorieren nur bestimmte Ausdrucksweisen von Identitäten. So wirken soziale Netzwerke verzerrend auf Identitäten zurück. Im Anschluss diskutiert das Plenum, wie sich Idealbild, Selbstdarstellung, Rollenerwartungen und Identitäten zueinander verhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS setzen sich kritisch mit ihrem eigenen Verhalten in sozialen Netzwerken auseinander, indem sie Wechselbeziehungen zwischen Idealbildern, Erwartungen, Selbstdarstellungen und Identitäten erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Collage „Vorbilder“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
: Die SuS bringen Bilder von maximal zehn Personen mit, die sie inspirieren und idolisieren. Diese können Familienmitglieder, Freunde, sonstige Bekannte und Verwandte, Lehrer*innen oder auch Berühmtheiten sein. In der Unterrichtsstunde erstellen sie Collagen. Sie stellen die Personen vor und sagen, was sie besonders macht und begründen, wieso sie sich für diese Personen entschieden haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel ist die Antwort auf die Fragen „Wer inspiriert mich? Wer will ich sein?“ und eine Begründung dieser Antwort. So setzen sich die SuS in ein kritisches Verhältnis zu ihren Idolen und formulieren einen anstrebenswerten Persönlichkeitsentwurf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13557</id>
		<title>Diskussion:Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13557"/>
				<updated>2018-02-15T13:13:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_PH_web.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problemstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit: Comic „Zweimat“ (ca. 20 Min.) [http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf Comic, S.19-22] (''Was geht?'', bpb)&lt;br /&gt;
: Die SuS lesen zunächst eigenständig den Comic auf den Seiten 19-22. Es geht um eine Deutschtunesierin, die nach Tunesien reist und ständig gefragt wird, ob Deutschland oder Tunesien ihre Heimat ist oder wo es ihr besser gefällt. Am Ende beschließt sie, sich nicht festzulegen, denn sie mag beide Länder gerne und fühlt sich deutsch und tunesisch gleichzeitig. Nach dem Lesen tauschen die SuS sich mit dem Nachbarn/der Nachbarin aus. Im Anschluss wird im Plenum diskutiert, welcher Herausforderung Miriam gegenübersteht. Die Lehrperson stellt Impulsfragen und die SuS bringen eigene Geschichten und Erfahrungen mit ein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13550</id>
		<title>Diskussion:Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13550"/>
				<updated>2018-02-15T13:11:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_PH_web.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problemstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit: Comic „Zweimat“ (ca. 20 Min.) [http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf Comic, S.19-22] (''Was geht?'', bpb)&lt;br /&gt;
: Die SuS lesen zunächst eigenständig den Comic auf den Seiten 19-22. Es geht um eine Deutschtunesierin, die nach Tunesien reist und ständig gefragt wird, ob Deutschland oder Tunesien ihre Heimat ist oder wo es ihr besser gefällt. Am Ende beschließt sie, sich nicht festzulegen, denn sie mag beide Länder gerne und fühlt sich deutsch und tunesisch gleichzeitig. Nach dem Lesen tauschen sie sich mit dem Nachbarn/der Nachbarin aus. Im Anschluss wird im Plenum diskutiert, welcher Herausforderung Miriam gegenübersteht. Die Lehrperson stellt Impulsfragen. SuS bringen eigene Geschichten und Erfahrungen mit ein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13542</id>
		<title>Diskussion:Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13542"/>
				<updated>2018-02-15T13:06:31Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_PH_web.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problemstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit: Comic „Zweimat“ (ca. 20 Min.) [http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf Comic, S.19-22] (''Was geht?'', bpb)&lt;br /&gt;
: Die SuS lesen zunächst eigenständig den Comic auf den Seiten 19-22. Danach tauschen sie sich mit dem Nachbarn/der Nachbarin aus. Im Anschluss wird im Plenum diskutiert, welcher Herausforderung Miriam gegenübersteht. Die Lehrperson stellt Impulsfragen. SuS bringen eigene Geschichten und Erfahrungen mit ein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13535</id>
		<title>Diskussion:Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13535"/>
				<updated>2018-02-15T13:05:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_PH_web.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problemstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit: Comic „Zweimat“ (ca. 20 Min.) [http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf Comic, S.19-22] (''Was geht?'', bpb)&lt;br /&gt;
:Einzelarbeit: Die SuS lesen in der den Comic auf den Seiten 19-22. Danach tauschen sie sich mit dem Nachbarn/der Nachbarin aus. Danach wird im Plenum diskutiert, welcher Herausforderung Miriam gegenübersteht. SuS bringen eigene Geschichten und Erfahrungen mit ein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13532</id>
		<title>Diskussion:Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13532"/>
				<updated>2018-02-15T13:04:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_PH_web.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problemstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit: Comic „Zweimat“ (ca. 20 Min.) [http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf Comic, S.19-22] (''Was geht?&amp;quot;, bpb)&lt;br /&gt;
:Einzelarbeit: Die SuS lesen in der den Comic auf den Seiten 19-22. Danach tauschen sie sich mit dem Nachbarn/der Nachbarin aus. Danach wird im Plenum diskutiert, welcher Herausforderung Miriam gegenübersteht. SuS bringen eigene Geschichten und Erfahrungen mit ein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13529</id>
		<title>Diskussion:Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13529"/>
				<updated>2018-02-15T13:04:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_PH_web.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problemstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit: Comic „Zweimat“ (ca. 20 Min.) [http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf Comic, S.19-22] (''Was geht?', 'bpb)&lt;br /&gt;
:Einzelarbeitphase: Die SuS lesen in der den Comic auf den Seiten 19-22. Danach tauschen sie sich mit dem Nachbarn/der Nachbarin aus. Danach wird im Plenum diskutiert, welcher Herausforderung Miriam gegenübersteht. SuS bringen eigene Geschichten und Erfahrungen mit ein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13454</id>
		<title>Diskussion:Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13454"/>
				<updated>2018-02-15T11:41:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_PH_web.pdf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13450</id>
		<title>Diskussion:Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13450"/>
				<updated>2018-02-15T11:39:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.bpb.de/shop/lernen/was-geht/262858/1-zuhause-2-zuhause-3-zuhause-das-heft-ueber-identitaeten-sprachen-und-grenzen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13424</id>
		<title>Diskussion:Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13424"/>
				<updated>2018-02-15T11:26:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: Der Seiteninhalt wurde durch einen anderen Text ersetzt: „http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/BPB_Wasgeht_Transnational_SH_web.pdf&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13337</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Unterrichtsmaterialien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13337"/>
				<updated>2018-02-15T10:37:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Identität */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Identität===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://www.aphorismen.de/suche?f_thema=Identit%C3%A4t%2C+Identit%C3%A4tssuche Einführende Zitate zum Thema Identität] (Aphorismen.de)&lt;br /&gt;
:Für den Einstieg in das komplexe und schwierige Thema Identität eignet sich die Beschäftigung mit passenden Zitaten. Eine Auswahl geeigneter Aphorismen werden auf der oben angegebenen Seite präsentiert. Auch das [http://www.gutzitiert.de/zitatebysearch.php?search=identit%C3%A4t Online Portal - Gutzitiert] stellt eine Vielfalt von Zitaten zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Magazin - [http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/fluter%20%23%2061%20WEB_0.pdf Ausgabe zum Thema Identität] (fluter, bpb)&lt;br /&gt;
: In dieser Ausgabe von fluter, dem Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung, findet man zahlreiche Artikel über das Thema Identität. Vor allem geht es hier um kollektive Identitäten: sexuelle Orientierung, Herkunft, religiöse Ansichten. In den meisten Artikel geht es auch um Rollenbilder und inwieweit sich die Autoren mit ihnen und den Erwartungen, die an sie gestellt werden, identifizieren können. &lt;br /&gt;
:Der Ethikunterricht setzt sich in der Regel aus SuS aus verschiedenen Kulturkreisen und Weltansichten zusammen, sodass sie wahrscheinlich von ihren eigenen Erfahrungen erzählen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.jg-eberhardt.de/philo_exp/ex_schiff_des_theseus.html Das Schiff des Theseus] (Joachim Eberhardt)&lt;br /&gt;
:Mit dem Problem der Identität beschäftigt sich ein klassisches Gedankenexperiment, das als &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; bekannt ist. Auf einer von Joachim Eberhardt, einem promovierten Philosophen, betriebenen Seite, die sich dem Thema Gedankenexperiment ausführlich widmet, werden eine knappe inhaltliche Darstellung des bekannten Szenarios, eine Literaturangabe zum Originaltext des Gedankenexperiments sowie mögliche Antworten auf die mit dem &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; verbundene Fragestellung präsentiert. Auf der Startseite der Homepage Eberhardts wird zunächst eine Auswahl der Titel verschiedener Gedankenexperimente aufgelistet. Hier muss man das &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; anklicken, um zu den relevanten Informationen zu gelangen. &lt;br /&gt;
:Die von SRF - Kultur zur Verfügung gestellte Seite [https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/filosofix/bin-ich-mich-selbst-gedankenexperiment-schiff-des-theseus Filosophix - Philosophie animiert] präsentiert eine animierte Version vom &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; und erläutert davon ausgehend, das mit dem Gedankenexperiment verbundene Identitätsproblem. Der kurze Animationsfilm kann genutzt werden, um im Unterricht der Jahrgangsstufe 7/8 anschaulich in das Problem der Identitätsfrage einzuführen. Der [http://www2.klett.de/sixcms/media.php/229/AB_695260_67b4h7_Schiff_des_Theseus.pdf Klett Verlag] bietet ein Arbeitsblatt (pdf) an, mit dessen Hilfe die Thematik im Unterricht vertieft werden kann. Die dargebotene knappe Darstellung des Gedankenexperiments vom &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; enspricht weitgehend der von Eberhardt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.sueddeutsche.de/digital/neue-identitaet-im-internet-mein-zweites-ich-1.2121936 Alter ego im Internet] (Süddeutsche Zeitung) - Achtung Adblocker ausschalten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Zeitungsartikel behandelt die Erstellung einer Onlinepersönlichkeit, die es im wirklichen Leben nicht gibt. Im Zeitalter der Totalüberwachung und Onlinekriminalität wird der Frage nach Anonymität im Internet eine zunehmende Bedeutung beigemessen. Der Artikel erzählt die Geschichte des New Yorkers Curtis Wallen, der, um im Internet anonym zu bleiben, die fiktive Person Aaron Brown kreiert. Diese fiktive Persönlichkeit wächst über die Grenzen des Internets. Aaron Brown hat Interessen, Fähigkeiten und mittlerweile amtliche Dokumente wie einen Bootsführerschein. Es gibt aktuell einen ganzen Internet-Account mit dem Namen Aaron Brown. Dieser wird von divresen Internetnutzern verwendet, die anonym im Internet unterwegs sein wollen. Aaron Browns artifizieller Identität werden durch die verschiedenen Nutzer des Accounts ständig Eigenschaften hinzugefügt. Der Artikel macht deutlich, dass man, um wirklich anonym im Internet bleiben zu können, gar nicht wirklich existieren sollte. Der Text ist für das Themenfeld Selbst und Welt 7/8 geeignet, da er die Frage aufwirft, was eigentlich Identität konstituieren kann und welche Folgen für Identitäten in der virtuellen Welt möglich sind. Der Artikel ist leicht verständlich, kurz und prägnant und kann genutzt werden, um Diskussionen im Unterricht bezüglich des Datenschutzes und vor allem im Hinblick auf das Problem der Identität im Internet anzuregen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/unterricht/ich.html Wissenspool - Knietzsche, der kleinste Philosoph der Welt] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Präsentiert wird ein Unterrichtskonzept zum Thema &amp;quot;Ich&amp;quot;. Ausgehend von der Frage, was überhaupt die eigene Identität ausmacht, soll eine zunehmend differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung stattfinden. Arbeitsmaterialien- und Methoden sind bereits vorgegeben. Es wird vorgeschlagen, Gerechtigkeit als weiterführendes Unterrichtsthema aufzugreifen. &lt;br /&gt;
:Insgesamt wird hier ein gutes Unterrichtsbeispiel vorgestellt, welches für die Entwicklung eines eigenen Unterrichtsversuches genutzt werden kann, diesbezüglich aber auch erweitert sowie individualisiert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Ethikunterricht in der 7. Jahrgangsstufe - Identität / Selbst- und Fremdwahrnehmung] (Landesinstitut für Bildung, Jugend und Sport)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier wird eine Handreichung für den Ethikunterricht präsentiert. Neben grundlegenden Gedanken bezüglich der Aufgabe des Ethikunterrichts und verschiedenen didaktischen und methodischen Überlegungen sind auch eine Reihe von Unterrichtskonzepten zu finden. Einige davon beziehen sich auf den Themenkomplex „Selbst und Welt“. Es gibt interessante Ideen und Materialien, die genutzt werden können, um eine Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit anzubahnen (bspw. Gedichte zum Thema, kokrete Aufgabenstellungen: Selbstcharakterisierungen in Briefform oder als Zeitungsartikel, die Beschäftigung mit persönlich bedeutsamen Gegenständen u.a.m.). Darüber hinaus geht es darum, das Wechselverhältnis von Selbst- und Fremdwahrnehmung näher zu ergründen. Insgesamt sind die Ideen kreativ und anregend. Fertige Arbeitsmaterialien können für den Unterricht ausgedruckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online Material - [https://pubertaet.lehrer-online.de/unterricht/ich-bin-ich/ Ich bin ich! Emotionen in der Pubertät!] (lehrer-online.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Online-Plattform stellt eine Unterrichtseinheit zum Thema Jugendliche in der Pubertät vor. Insbesondere wird danach gefragt, welches Bild junge Menschen in dieser schwierigen Phase ihres Lebens von sich selbst haben und wovon dieses beeinflusst wird.  Außerdem steht eine Auseinandersetzung mit emotionalen Herausforderungen im Mittelpunkt. Weitere thematische Aspekte, die behandelt werden, sind die folgenden:  Selbst- und Fremdwahrnehmung, die Erkenntnis, dass das Verhalten und die eigene Sprache durch das soziale Umfeld geprägt sind, Mobbing u.a.m. Die Unterrichtseinheit ist ab der 7. Jahrgangsstufe einsetzbar und enthält fertig ausgearbeitete Arbeitsblätter zum Ausdrucken.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online Material - [http://www.sicherheit-macht-schule.de/Unterrichtsideen/Klasse_7_10/240_Digitale_Identitaeten.htm Digitale Identitäten] (sicherheit-macht-schule.de) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Internetquelle stellt einige Unterrichtsmaterialien zum Thema „Leben in virtuellen Welten“ zur Verfügung, mt deren Hilfe der Frage nach dem Nutzen, den Funktionen und den Risiken sozialer Netzwerke nachgegangen werden kann. Die Schülerinnen und Schüler sollen dazu angeregt werden, über das eigene Bild und ihr individuelles Verhalten in sozialen Netzwerken nachzudenken. Zunächst lernen die Schülerinnen und Schüler die sozialen Netzwerke kennen, analysieren unterschiedliche Profile und setzen sich kritisch mit den persönlichen Angaben zu den exemplarischen Profilen auseinander. Anschließend sollen eigene Regeln für den Umgang mit den sozialen Netzwerken formuliert werden. Einige Arbeitsmaterialien sind bereits fertig ausgearbeitet und können für den Unterricht ausgedruckt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
;*Online Artikel - [http://www.stern.de/digital/online/selbstdarstellung-in-sozialen-netzwerken-wir-facebook-schauspieler-3566252.html Aufmerksamkeit als Währung der Selbstdarstellung] (Stern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die individuellen Personenprofile auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Snapchat oder Twitter,  bilden einen geeigneten Ort zur Selbstdarstellung. Im Rahmen der Erstellung individueller Profile, geben Nutzer zahlreiche und mitunter sehr persönliche Daten von sich preis, z.B. Auskünfte über den eigenen schulischen und/oder beruflichen Werdegang, private Fotos oder Stellungnahmen zu aktuellen Themen. Ziel ist es dabei zumeist, die Aufmerksamkeit von Freunden, Familienmitgliedern, Schulkameraden oder anderen Nutzern zu errregen. &lt;br /&gt;
:Im Zusammenhang mit dieser Art der Selbstdarstellung stellt sich die Frage: Wie ehrlich sind wir bei der Preisgabe unserer Informationen? In dem verlinkten Artikel werden der tägliche Umgang mit sozialen Netzwerken und die dort praktizierte Selbstdarstellung kritisch beleuchtet. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, inwiefern wir uns zu Gefangenen unserer Selbstdarstellung machen. Die Lektüre des Artikels kann zu einer kritischen Auseinandersetzung mit sozialen Netzwerken und der eigenen/fremden Darstellung anregen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online Artikel - [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article122536789/Hunderte-Freunde-bei-Facebook-und-doch-alleine.html Zwischenmenschliche Beziehungen erliegen dem eigenen Ego] (Die Welt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Bedürfnis nach permanenter Anerkennung und Wertschätzung, kann authentischen Begegnungen mit anderen Menschen u.U. im Wege stehen. Kontakte in sozialen Netzwerken werden bspw. nicht mehr unbedingt um ihrer selbst willen gepflegt, sondern auf der Grundlage des Nutzenprinzips aufrecht erhalten. Der hier verlinkte Artikel kann in einer gekürzten Version als Impuls genutzt werden, um die Reflexion über die wünschenswerte Qualität zwischenmenscher Beziehungen sowie über die Tugenden der Freundschaft und Ehrlichkeit anzuregen.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%; vertical-align: top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
[[Datei:Body_of_Knowledge_innen_3.png|440px|thumb|left|Body of Knowledge an der Goethe-Universität Frankfurt]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schönheitsideal===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Homepage - [https://www.estherhonig.com/commercial „Mach mich schön!“ – Ein Experiment mit dem Schönheitsideal] (estherhonig.com) Achtung - nach unten durchscrollen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Journalistin Esther Honig schickte ihr Bild mit der Aufforderung „Mach mich schön“ um die Welt. 25 Photoshop-Künstlerinnen und -künstler waren aufgefordert, das Foto den Schönheitsvorstellungen ihres jeweiligen Herkunftslandes entsprechend zu bearbeiten. Die unterschiedlichen Ergebnisse faszinieren und zeigen, dass ein universales Schönheitsideal nicht existiert. Das spannende Projekt kann für einen Unterrichtseinstiegs genutzt werden, in dessen Rahmen die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt werden, sich kritisch mit den eigenen Maßstäben für Schönheit auseinanderzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorurteile und Rollenbilder===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://archive.org/details/Schwarzfahrer# Schwarzfahrer - Kurzfilm] (archive.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Oscar prämierte Kurzfilm „Schwarzfahrer“ von Pepe Danquart, der 1994 erschien, setzt sich mit alltäglichen Diskriminierungen und gängigem Rassismus auseinander. Der Film zeigt Menschen, die in einer Berliner Straßenbahn unterwegs sind. Ein afrodeutscher Fahrgast wird von einer älteren, deutschen Dame beschimpft und einzig aufgrund seines vermeintlich fremdländischen Aussehens beleidigt. Niemand ergreift Partei für den jungen Mann. Vielmehr tun die meisten Passagiere so, als ginge sie die für den Afrodeutschen beschämende Szene nichts an.  Am Ende des Kurzfilmes gelingt es dem Geschmähten, sich auf kreative Art zu wehren. Der hintersinnige und amüsante Film eignet sich hervorragend, um im Unterricht eingesetzt zu werden, wenn Themen wie Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit o.ä. behandelt werden. Der Band &amp;quot;Grundkurs Film 3 - Die besten Kurzfilme&amp;quot; von Michael Klant (Braunschweig 2012; Schroedel Verlag) bietet Unterrichtsmaterialien die für die Analyse des Films genutzt werden können (Kapitel &amp;quot;Wer zuletzt lacht...&amp;quot;, ab S. 76)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://www.schule.at/fileadmin/DAM/Gegenstandsportale/Gender_und_Bildung/Dateien/100439.pdf Angeboren oder anerzogen - Der kleine Unterschied] (schule.at)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das PDF bringt den Schülerinnen und Schülern die wissenschaftliche Unterscheidung von „sex“ und „gender“ nahe. Anschließend wird der Aspekt der Sozialisierung in Bezug auf gendertypisches Verhalten und entsprechende Erwartungen dargelegt. Die Schülerinnen und Schüler sollen überlegen, welche typisch männlichen und typisch weiblichen Eigenschaften ihrer Meinung nach angeboren oder aber anerzogen sind. Anschließend sollen ihre Ergebnisse kritisch hinterfragt werden. In diesem Zusammenhang sollen die Schülerinnen und Schüler veraltete Schulbücher untersuchen und die jeweilige Darstellung der Geschlechter überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.eduhi.at/dl/AB_Kaufen_Frauen_und_Maenner.pdf Rollen in der Werbung] (eduhi.at)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das PDF liefert einen kreativen Arbeitsauftrag zur Untersuchung der Stereotype innerhalb einer Gesellschaft anhand von Werbung. Hierfür sollen aus mitgebrachten Zeitschriften Werbeanzeigen ausgeschnitten und jeweils auf ein Blatt Papier geklebt werden. Auf demselben Blatt soll ein Profil der Person erstellt werden, die im Mittelpunkt der Werbeanzeige steht. Das Profil wird mithilfe eines vorgegebenen Fragekataloges erarbeitet. Im abschließendem Plenumsgespräch sollen die verschiedenen erstellten Profile miteinander verglichen werden. Es sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet werden und so vermeintlich vorhandene Stereotypen erkannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.bpb.de/system/files/pdf/CEB2N8.pdf Filmheft - Kick it like Beckham] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Film „Kick it like Beckham“ wird die Geschichte von zwei jungen Frauen erzählt, die entgegen gesellschaftlicher Konventionen ihrer Leidenschaft für Fußball nachgehen. Es ist ein Film über Freundschaft, starre gesellschaftliche Erwartungen und ihre Überwindung. In dem  Begleitheft zum Film, das für den Einsatz im schulischen Unterricht konzipiert wurde, werden gut geordnet Informationen über Entstehung, Darsteller, Inhalt, filmische Mittel und gesellschaftliche Hintergründe des Filmes bereit gestellt. Ergänzt durch einen historischen Abriss über die Entwicklung des Frauenfußballs und mögliche Fragestellungen zur Analyse des Films, bietet dieses Heft Material für eine differnezierte Auseinandersetzung mit dem Film im schulischen Unterricht. Gerade als Anstoß zur kritischen Reflexion von kulturellen Konventionen und Vorurteilen ist dies sicher lohnend.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freundschaft===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
;*Online-Video - [https://www.planet-schule.de/sf/php/sendungen.php?sendung=9239 Knietzsche und die Freundschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Kurzfilm (2:51 Min.) des WDR lädt der „kleinste Philosoph der Welt“ namens Knietzsche  die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken über die Freundschaft ein. Der ansprechende Beitrag ist für einen Unterrichtseinstieg zum Thema Freundschaft in der Unter- oder Mittelstuge gut geeignet. Knietzsche beobachtet, dass Freunde entweder plötzlich vom Himmel fallen oder aber dass Freundschaften sich ganz langsam wie ein Schneckengewächs entwickeln. Unabhängig davon wie Freundschaften entstehen, gilt: „ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste was es gibt auf der Welt. Ein Freund bleibt immer Freund, und wenn die ganze Welt zusammenfällt“ (Songtext der Comedian Harmonists). Der besonderen Bedeutsamkeit von Freudschaften wird in dem Kurzfilmbeitrag ausführlich nachgegangen. Überlegungen dazu, welche Eigenschaften gute Freunde haben sollten werden ebenfalls angestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/im-zeitalter-von-facebook-und-co-was-ist-freundschaft/3636740.html Was ist Freundschaft?] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Redakteurin Caroline Fetscher des Tagesspiegels gibt viele interessante Anstöße zur Thematik „Freundschaft“. Ihr Beitrag wirft die kritische Frage auf, wie sich Freundschaft im Zeitalter von Facebook (im Hinblick auf die „Freundschafts-Inflation“ in Facebook) manifestiere. Die Freundschaft ist bereits in der Antike ein wichtiges Gut, doch „Wann fing Freundschaft an? Woher kommt der Begriff der Freundschaft? Wie veränderte sich Freundschaft in der Geschichte? Was zeichnet Freunde aus? Wie verändert sich Freundschaft in der Moderne?“ – Diesen und weiteren Fragen geht die Autorin nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video - [https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-campus/classics/freundschaft-102.html Mangelware Freundschaft - Können wir ohne Freunde leben?] (BR Alpha)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Filmbeitrag des BR beschäftigt sich ausführich mit dem Thema Freundschaft vor dem Hintergund aktueller gesellschaftlicher und medialer Entwicklungen. Ausgegangen wird von der Frage, wie wichtig Freundschaften für den modernen Menschen sind. Diese wird aus jeweils unterschiedlicher Perspektive von einer Soziologin, einem Sprachwissenschaftler und einem Psychoanalytiker beleuchtet. Darüber hinaus werden Situationen präsentiert, in denen Freundschaft &amp;quot;zur Mangelware&amp;quot; wird, weil Menschen von alltäglichen sozialen Kontakten abgeschnitten sind, z.B. weil sie eine Haftstrafe verbüßen müssen. Auch der Fage, welchen Einfluss aktuelle mediale Phänomene auf die Möglichkeit des Knüpfens und Pflegen von Freundschaften ausüben, wird nachgegangen. Auf der Grundlage vielfältiger Beispiele, die in die differenierte Auseinandersetzung mit dem Thema Freundschaft einbezogen werden, entsteht ein interessanter Filmbeitrag, der genutzt werden kann, um Gespräche mit Schülerinnen und Schülern anzuregen. &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%; vertical-align: top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
[[Datei:Body_of_Knowledge_innen_1.png|330px|thumb|left|Blick aus dem Body of Knowledge an der Goethe-Universität Frankfurt]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13333</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13333"/>
				<updated>2018-02-15T10:35:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Transfer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Je nach Vorwissen und Leistungsvermögen der Lerngruppe könnte die Erarbeitung auch um eine Betrachtungsebene „kollektiver Identitäten“ erweitert werden. &lt;br /&gt;
Folgende Materialien können verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Material 1: Brief an Sofie Brief an einen Unbekannten] (S. 23; Bildungsserver Berlin-Brandenburg) (ca. 20 Min.) &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] „Das bin ich“ als Steckbrief (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Problemstellung sollen die SuS dafür sensibilisiert werden, dass es einen Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person gibt. Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. Hinführung, 3. Möglichkeit). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Vermisstenanzeige (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS schreiben einen kurzen Beschreibungstext zu je einem anderen Mitschüler. Die anderen SuS müssen erkennen, auf welchen Mitschüler die Beschreibung passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS werden mit der Fremdwahrnehmung der eigenen Person seitens der Mitschüler konfrontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte/Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Problemlösung sollen die SuS verstehen, dass das eigene Ich sich aus unterschiedlichen Rollen zusammensetzt. Die unterschiedliche Rollen sind wiederum mit verschiedenen Rollenerwartungen verknüpft, z.B. von Eltern, von Lehrern oder von Freunden.&lt;br /&gt;
Zusätzlich entwickeln die SuS ein Bewusstsein dafür, dass die Wahrnehmung anderer Person oft auf eigenen Vorurteilen basiert. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Karikatur (ca. 20 Min.) – [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Karikatur zu Rollenerwartungen] (bildungsserver berlin–brandenburg) (S.41, M3)&lt;br /&gt;
:Die SuS sehen sich die Karikatur zu den unterschiedlichen Rollen einer Person an und beschreiben diese im Plenum. So wird herausgearbeitet, dass unterschiedliche Erwartungen an Personen gerichtet werden, ihre Identität von Kontext zu Kontext variiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Vorurteile und Identitäten (ca. 30 Min.) - [http://www.eduhi.at/dl/AB_Kaufen_Frauen_und_Maenner.pdf  Vorurteile in der Werbung] (Education group)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bringen Werbeprospekte mit und analysieren anhand der Männer– und Frauenbilder in den mitgebrachten Materialien, welche  „Identitätstypen“ gesellschaftlich verfügbar sind. So wird ersichtlich, dass Fremdwahrnehmungen auch auf Vorurteilen beruhen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ (ca. 25 Min.) - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Text] (bildungsserver berlin–brandenburg) (S. 41, M4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen die Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ von Christine Nöstlinger im Plenum laut vor und klären im Bezug auf den Titel, wieso Bille findet, dass ihre Mutter arm dran sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen identifizieren sich mit Bille und reflektieren die Erwartungen, die von ihren Eltern an sie gerichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Sicherung sollen die SuS die Begriffe Selbst- und Fremdwahrnehmung, Identität, Rollen und Vorurteile definieren und abgrenzen können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Textdiskussion zu „ist doch schön bei euch“ (30 Minuten) – [http://www.fluter.de/sites/default/files/magazines/pdf/fluter_61_web.pdf ist doch schön bei euch] (fluter)&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den Text ˋist doch schön bei euch´ und notieren sich, inwiefern Identität in dem Text eine Rolle spielt: als Vorurteil, als Fremdwahrnehumng, als Rollenerwartung anderer, als ˋgesellschaftliches Schicksal´, als verhärtete Identität, als kontextabhängig, als Hybrid. Diese unterschiedlichen Begriffe (oder ein Teil davon) werden im Anschluss &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Tafelbild zum Thema &amp;quot;Rollenkonflikt&amp;quot; – [http://gesellschaft.psycho-wissen.net/rollenkonflikte/intra-rollenkonflikt/index.html Intra-Rollenkonflikt] (Ingeborg Prändl) (ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft entwickelt mit den  SuS ein Tafelbild zu ihren sozialen Rollen. Sie analysieren ihre eigenen Rollen und die damit verbundenen Erwartungen und gehen möglichen Rollenkonflikten auf den Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase des Transfers sollen die SuS die Frage „Wer will ich sein?“ beantworten, indem sie sich mit den an sie gerichteten Erwartungen auseinandersetzen und ausgehend von Vorbildern eigene Vorstellungen für ihr Leben entwerfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Collage &amp;quot;Vorbilder&amp;quot; &lt;br /&gt;
: Die SuS bringen Bilder von maximal zehn Personen mit, die sie inspirieren und idolisieren. Diese können Familienmitglieder, Freunde, sonstige Bekannte und Verwandte, Lehrer*innen oder auch Berühmtheiten sein. In der Unterrichtsstunde erstellen sie Collagen. Sie stellen die Personen vor und sagen, was sie besonders macht und begründen, wieso sie sich für diese Personen entschieden haben. &lt;br /&gt;
:Das Ziel ist die Antwort auf die Fragen „Wer inspiriert mich? Wer will ich sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13332</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13332"/>
				<updated>2018-02-15T10:34:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Transfer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Je nach Vorwissen und Leistungsvermögen der Lerngruppe könnte die Erarbeitung auch um eine Betrachtungsebene „kollektiver Identitäten“ erweitert werden. &lt;br /&gt;
Folgende Materialien können verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Material 1: Brief an Sofie Brief an einen Unbekannten] (S. 23; Bildungsserver Berlin-Brandenburg) (ca. 20 Min.) &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] „Das bin ich“ als Steckbrief (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Problemstellung sollen die SuS dafür sensibilisiert werden, dass es einen Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person gibt. Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. Hinführung, 3. Möglichkeit). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Vermisstenanzeige (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS schreiben einen kurzen Beschreibungstext zu je einem anderen Mitschüler. Die anderen SuS müssen erkennen, auf welchen Mitschüler die Beschreibung passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS werden mit der Fremdwahrnehmung der eigenen Person seitens der Mitschüler konfrontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte/Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Problemlösung sollen die SuS verstehen, dass das eigene Ich sich aus unterschiedlichen Rollen zusammensetzt. Die unterschiedliche Rollen sind wiederum mit verschiedenen Rollenerwartungen verknüpft, z.B. von Eltern, von Lehrern oder von Freunden.&lt;br /&gt;
Zusätzlich entwickeln die SuS ein Bewusstsein dafür, dass die Wahrnehmung anderer Person oft auf eigenen Vorurteilen basiert. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Karikatur (ca. 20 Min.) – [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Karikatur zu Rollenerwartungen] (bildungsserver berlin–brandenburg) (S.41, M3)&lt;br /&gt;
:Die SuS sehen sich die Karikatur zu den unterschiedlichen Rollen einer Person an und beschreiben diese im Plenum. So wird herausgearbeitet, dass unterschiedliche Erwartungen an Personen gerichtet werden, ihre Identität von Kontext zu Kontext variiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Vorurteile und Identitäten (ca. 30 Min.) - [http://www.eduhi.at/dl/AB_Kaufen_Frauen_und_Maenner.pdf  Vorurteile in der Werbung] (Education group)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bringen Werbeprospekte mit und analysieren anhand der Männer– und Frauenbilder in den mitgebrachten Materialien, welche  „Identitätstypen“ gesellschaftlich verfügbar sind. So wird ersichtlich, dass Fremdwahrnehmungen auch auf Vorurteilen beruhen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ (ca. 25 Min.) - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Text] (bildungsserver berlin–brandenburg) (S. 41, M4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen die Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ von Christine Nöstlinger im Plenum laut vor und klären im Bezug auf den Titel, wieso Bille findet, dass ihre Mutter arm dran sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen identifizieren sich mit Bille und reflektieren die Erwartungen, die von ihren Eltern an sie gerichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Sicherung sollen die SuS die Begriffe Selbst- und Fremdwahrnehmung, Identität, Rollen und Vorurteile definieren und abgrenzen können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Textdiskussion zu „ist doch schön bei euch“ (30 Minuten) – [http://www.fluter.de/sites/default/files/magazines/pdf/fluter_61_web.pdf ist doch schön bei euch] (fluter)&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den Text ˋist doch schön bei euch´ und notieren sich, inwiefern Identität in dem Text eine Rolle spielt: als Vorurteil, als Fremdwahrnehumng, als Rollenerwartung anderer, als ˋgesellschaftliches Schicksal´, als verhärtete Identität, als kontextabhängig, als Hybrid. Diese unterschiedlichen Begriffe (oder ein Teil davon) werden im Anschluss &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Tafelbild zum Thema &amp;quot;Rollenkonflikt&amp;quot; – [http://gesellschaft.psycho-wissen.net/rollenkonflikte/intra-rollenkonflikt/index.html Intra-Rollenkonflikt] (Ingeborg Prändl) (ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft entwickelt mit den  SuS ein Tafelbild zu ihren sozialen Rollen. Sie analysieren ihre eigenen Rollen und die damit verbundenen Erwartungen und gehen möglichen Rollenkonflikten auf den Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase des Transfers sollen die SuS die Frage „Wer will ich sein?“ beantworten, indem sie sich mit den an sie gerichteten Erwartungen auseinandersetzen und ausgehend von Vorbildern eigene Vorstellungen für ihr Leben entwerfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Collage &amp;quot;Vorbilder&amp;quot; &lt;br /&gt;
: Die SuS bringen Bilder von maximal zehn Personen mit, die sie inspirieren und idolisieren. Diese können Familienmitglieder, Freunde, sonstige Bekannte und Verwandte, Lehrer*innen oder auch Berühmtheiten sein. In der Unterrichtsstunde erstellen sie Collagen. Sie stellen die Personen vor und sagen, was sie besonders macht und begründen, wieso sie sich für diese Personen entschieden haben. &lt;br /&gt;
:Das Ziel ist die Antwort auf die Frage „Wer inspiriert mich? Wer will ich sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13331</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13331"/>
				<updated>2018-02-15T10:34:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Transfer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Je nach Vorwissen und Leistungsvermögen der Lerngruppe könnte die Erarbeitung auch um eine Betrachtungsebene „kollektiver Identitäten“ erweitert werden. &lt;br /&gt;
Folgende Materialien können verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Material 1: Brief an Sofie Brief an einen Unbekannten] (S. 23; Bildungsserver Berlin-Brandenburg) (ca. 20 Min.) &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] „Das bin ich“ als Steckbrief (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Problemstellung sollen die SuS dafür sensibilisiert werden, dass es einen Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person gibt. Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. Hinführung, 3. Möglichkeit). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Vermisstenanzeige (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS schreiben einen kurzen Beschreibungstext zu je einem anderen Mitschüler. Die anderen SuS müssen erkennen, auf welchen Mitschüler die Beschreibung passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS werden mit der Fremdwahrnehmung der eigenen Person seitens der Mitschüler konfrontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte/Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Problemlösung sollen die SuS verstehen, dass das eigene Ich sich aus unterschiedlichen Rollen zusammensetzt. Die unterschiedliche Rollen sind wiederum mit verschiedenen Rollenerwartungen verknüpft, z.B. von Eltern, von Lehrern oder von Freunden.&lt;br /&gt;
Zusätzlich entwickeln die SuS ein Bewusstsein dafür, dass die Wahrnehmung anderer Person oft auf eigenen Vorurteilen basiert. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Karikatur (ca. 20 Min.) – [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Karikatur zu Rollenerwartungen] (bildungsserver berlin–brandenburg) (S.41, M3)&lt;br /&gt;
:Die SuS sehen sich die Karikatur zu den unterschiedlichen Rollen einer Person an und beschreiben diese im Plenum. So wird herausgearbeitet, dass unterschiedliche Erwartungen an Personen gerichtet werden, ihre Identität von Kontext zu Kontext variiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Vorurteile und Identitäten (ca. 30 Min.) - [http://www.eduhi.at/dl/AB_Kaufen_Frauen_und_Maenner.pdf  Vorurteile in der Werbung] (Education group)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bringen Werbeprospekte mit und analysieren anhand der Männer– und Frauenbilder in den mitgebrachten Materialien, welche  „Identitätstypen“ gesellschaftlich verfügbar sind. So wird ersichtlich, dass Fremdwahrnehmungen auch auf Vorurteilen beruhen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ (ca. 25 Min.) - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Text] (bildungsserver berlin–brandenburg) (S. 41, M4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen die Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ von Christine Nöstlinger im Plenum laut vor und klären im Bezug auf den Titel, wieso Bille findet, dass ihre Mutter arm dran sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen identifizieren sich mit Bille und reflektieren die Erwartungen, die von ihren Eltern an sie gerichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Sicherung sollen die SuS die Begriffe Selbst- und Fremdwahrnehmung, Identität, Rollen und Vorurteile definieren und abgrenzen können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Textdiskussion zu „ist doch schön bei euch“ (30 Minuten) – [http://www.fluter.de/sites/default/files/magazines/pdf/fluter_61_web.pdf ist doch schön bei euch] (fluter)&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den Text ˋist doch schön bei euch´ und notieren sich, inwiefern Identität in dem Text eine Rolle spielt: als Vorurteil, als Fremdwahrnehumng, als Rollenerwartung anderer, als ˋgesellschaftliches Schicksal´, als verhärtete Identität, als kontextabhängig, als Hybrid. Diese unterschiedlichen Begriffe (oder ein Teil davon) werden im Anschluss &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Tafelbild zum Thema &amp;quot;Rollenkonflikt&amp;quot; – [http://gesellschaft.psycho-wissen.net/rollenkonflikte/intra-rollenkonflikt/index.html Intra-Rollenkonflikt] (Ingeborg Prändl) (ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft entwickelt mit den  SuS ein Tafelbild zu ihren sozialen Rollen. Sie analysieren ihre eigenen Rollen und die damit verbundenen Erwartungen und gehen möglichen Rollenkonflikten auf den Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase des Transfers sollen die SuS die Frage „Wer will ich sein?“ beantworten, indem sie sich mit den an sie gerichteten Erwartungen auseinandersetzen und ausgehend von Vorbildern eigene Vorstellungen für ihr Leben entwerfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Collage &amp;quot;Vorbilder&amp;quot; &lt;br /&gt;
: Die SuS bringen Bilder von maximal zehn Personen mit, die sie inspirieren und idolisieren. Diese können Familienmitglieder, Freunde, sonstige Bekannte und Verwandte, Lehrer*innen oder auch Berühmtheiten sein. In der Unterrichtsstunde erstellen sie Collagen. Sie stellen die Personen vor und sagen, was sie besonders macht und begründen, wieso sie sich für diese Personen entschieden haben. &lt;br /&gt;
Das Ziel ist die Antwort auf die Frage „Wer inspiriert mich? Wer will ich sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13330</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13330"/>
				<updated>2018-02-15T10:32:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Transfer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Je nach Vorwissen und Leistungsvermögen der Lerngruppe könnte die Erarbeitung auch um eine Betrachtungsebene „kollektiver Identitäten“ erweitert werden. &lt;br /&gt;
Folgende Materialien können verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Material 1: Brief an Sofie Brief an einen Unbekannten] (S. 23; Bildungsserver Berlin-Brandenburg) (ca. 20 Min.) &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] „Das bin ich“ als Steckbrief (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Problemstellung sollen die SuS dafür sensibilisiert werden, dass es einen Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person gibt. Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. Hinführung, 3. Möglichkeit). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Vermisstenanzeige (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS schreiben einen kurzen Beschreibungstext zu je einem anderen Mitschüler. Die anderen SuS müssen erkennen, auf welchen Mitschüler die Beschreibung passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS werden mit der Fremdwahrnehmung der eigenen Person seitens der Mitschüler konfrontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte/Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Problemlösung sollen die SuS verstehen, dass das eigene Ich sich aus unterschiedlichen Rollen zusammensetzt. Die unterschiedliche Rollen sind wiederum mit verschiedenen Rollenerwartungen verknüpft, z.B. von Eltern, von Lehrern oder von Freunden.&lt;br /&gt;
Zusätzlich entwickeln die SuS ein Bewusstsein dafür, dass die Wahrnehmung anderer Person oft auf eigenen Vorurteilen basiert. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Karikatur (ca. 20 Min.) – [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Karikatur zu Rollenerwartungen] (bildungsserver berlin–brandenburg) (S.41, M3)&lt;br /&gt;
:Die SuS sehen sich die Karikatur zu den unterschiedlichen Rollen einer Person an und beschreiben diese im Plenum. So wird herausgearbeitet, dass unterschiedliche Erwartungen an Personen gerichtet werden, ihre Identität von Kontext zu Kontext variiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Vorurteile und Identitäten (ca. 30 Min.) - [http://www.eduhi.at/dl/AB_Kaufen_Frauen_und_Maenner.pdf  Vorurteile in der Werbung] (Education group)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bringen Werbeprospekte mit und analysieren anhand der Männer– und Frauenbilder in den mitgebrachten Materialien, welche  „Identitätstypen“ gesellschaftlich verfügbar sind. So wird ersichtlich, dass Fremdwahrnehmungen auch auf Vorurteilen beruhen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ (ca. 25 Min.) - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Text] (bildungsserver berlin–brandenburg) (S. 41, M4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen die Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ von Christine Nöstlinger im Plenum laut vor und klären im Bezug auf den Titel, wieso Bille findet, dass ihre Mutter arm dran sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen identifizieren sich mit Bille und reflektieren die Erwartungen, die von ihren Eltern an sie gerichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Sicherung sollen die SuS die Begriffe Selbst- und Fremdwahrnehmung, Identität, Rollen und Vorurteile definieren und abgrenzen können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Textdiskussion zu „ist doch schön bei euch“ (30 Minuten) – [http://www.fluter.de/sites/default/files/magazines/pdf/fluter_61_web.pdf ist doch schön bei euch] (fluter)&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den Text ˋist doch schön bei euch´ und notieren sich, inwiefern Identität in dem Text eine Rolle spielt: als Vorurteil, als Fremdwahrnehumng, als Rollenerwartung anderer, als ˋgesellschaftliches Schicksal´, als verhärtete Identität, als kontextabhängig, als Hybrid. Diese unterschiedlichen Begriffe (oder ein Teil davon) werden im Anschluss &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Tafelbild zum Thema &amp;quot;Rollenkonflikt&amp;quot; – [http://gesellschaft.psycho-wissen.net/rollenkonflikte/intra-rollenkonflikt/index.html Intra-Rollenkonflikt] (Ingeborg Prändl) (ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft entwickelt mit den  SuS ein Tafelbild zu ihren sozialen Rollen. Sie analysieren ihre eigenen Rollen und die damit verbundenen Erwartungen und gehen möglichen Rollenkonflikten auf den Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase des Transfers sollen die SuS die Frage „Wer will ich sein?“ beantworten, indem sie sich mit den an sie gerichteten Erwartungen auseinandersetzen und ausgehend von Vorbildern eigene Vorstellungen für ihr Leben entwerfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Collage&lt;br /&gt;
: Die SuS bringen Bilder von maximal zehn Personen mit, die sie inspirieren und idolisieren. Diese können Familienmitglieder, Freunde, sonstige Bekannte und Verwandte, LehrerInnen oder auch Berühmtheiten sein. In der Unterrichtsstunde erstellen sie Collagen. Sie stellen die Personen vor und sagen, was sie besonders macht und begründen, wieso sie sich für diese Personen entschieden haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13321</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13321"/>
				<updated>2018-02-15T10:26:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Transfer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Je nach Vorwissen und Leistungsvermögen der Lerngruppe könnte die Erarbeitung auch um eine Betrachtungsebene „kollektiver Identitäten“ erweitert werden. &lt;br /&gt;
Folgende Materialien können verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Material 1: Brief an Sofie Brief an einen Unbekannten] (S. 23; Bildungsserver Berlin-Brandenburg) (ca. 20 Min.) &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt“ von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] „Das bin ich“ als Steckbrief (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Problemstellung sollen die SuS dafür sensibilisiert werden, dass es einen Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person gibt. Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. Hinführung, 3. Möglichkeit). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Vermisstenanzeige (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS schreiben einen kurzen Beschreibungstext zu je einem anderen Mitschüler. Die anderen SuS müssen erkennen, auf welchen Mitschüler die Beschreibung passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS werden mit der Fremdwahrnehmung der eigenen Person seitens der Mitschüler konfrontiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte/Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Problemlösung sollen die SuS verstehen, dass das eigene Ich sich aus unterschiedlichen Rollen zusammensetzt. Die unterschiedliche Rollen sind wiederum mit verschiedenen Rollenerwartungen verknüpft, z.B. von Eltern, von Lehrern oder von Freunden.&lt;br /&gt;
Zusätzlich entwickeln die SuS ein Bewusstsein dafür, dass die Wahrnehmung anderer Person oft auf eigenen Vorurteilen basiert. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Karikatur (ca. 20 Min.) – [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Karikatur zu Rollenerwartungen] (bildungsserver berlin–brandenburg) (S.41, M3)&lt;br /&gt;
:Die SuS sehen sich die Karikatur zu den unterschiedlichen Rollen einer Person an und beschreiben diese im Plenum. So wird herausgearbeitet, dass unterschiedliche Erwartungen an Personen gerichtet werden, ihre Identität von Kontext zu Kontext variiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Vorurteile und Identitäten (ca. 30 Min.) - [http://www.eduhi.at/dl/AB_Kaufen_Frauen_und_Maenner.pdf  Vorurteile in der Werbung] (Education group)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bringen Werbeprospekte mit und analysieren anhand der Männer– und Frauenbilder in den mitgebrachten Materialien, welche  „Identitätstypen“ gesellschaftlich verfügbar sind. So wird ersichtlich, dass Fremdwahrnehmungen auch auf Vorurteilen beruhen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ (ca. 25 Min.) - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Text] (bildungsserver berlin–brandenburg) (S. 41, M4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen die Geschichte „Wer ist hier arm dran?“ von Christine Nöstlinger im Plenum laut vor und klären im Bezug auf den Titel, wieso Bille findet, dass ihre Mutter arm dran sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen identifizieren sich mit Bille und reflektieren die Erwartungen, die von ihren Eltern an sie gerichtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase der Sicherung sollen die SuS die Begriffe Selbst- und Fremdwahrnehmung, Identität, Rollen und Vorurteile definieren und abgrenzen können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Textdiskussion zu „ist doch schön bei euch“ (30 Minuten) – [http://www.fluter.de/sites/default/files/magazines/pdf/fluter_61_web.pdf ist doch schön bei euch] (fluter)&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den Text ˋist doch schön bei euch´ und notieren sich, inwiefern Identität in dem Text eine Rolle spielt: als Vorurteil, als Fremdwahrnehumng, als Rollenerwartung anderer, als ˋgesellschaftliches Schicksal´, als verhärtete Identität, als kontextabhängig, als Hybrid. Diese unterschiedlichen Begriffe (oder ein Teil davon) werden im Anschluss &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Tafelbild zum Thema &amp;quot;Rollenkonflikt&amp;quot; – [http://gesellschaft.psycho-wissen.net/rollenkonflikte/intra-rollenkonflikt/index.html Intra-Rollenkonflikt] (Ingeborg Prändl) (ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft entwickelt mit den  SuS ein Tafelbild zu ihren sozialen Rollen. Sie analysieren ihre eigenen Rollen und die damit verbundenen Erwartungen und gehen möglichen Rollenkonflikten auf den Grund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
In der Phase des Transfers sollen die SuS die Frage „Wer will ich sein?“ beantworten, indem sie sich mit den an sie gerichteten Erwartungen auseinandersetzen und ausgehend von Vorbildern eigene Vorstellungen für ihr Leben entwerfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Collage&lt;br /&gt;
: Die SuS bringen Bilder von Personen mit, die sie inspirieren und idolisieren. In der Unterrichtsstunde erstellen sie damit Collagen und begründen, was genau sie an dieser Person gut finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13309</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Unterrichtsmaterialien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13309"/>
				<updated>2018-02-15T10:23:30Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Identität */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Identität===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://www.aphorismen.de/suche?f_thema=Identit%C3%A4t%2C+Identit%C3%A4tssuche Einführende Zitate zum Thema Identität] (Aphorismen.de)&lt;br /&gt;
:Für den Einstieg in das komplexe und schwierige Thema Identität eignet sich die Beschäftigung mit passenden Zitaten. Eine Auswahl geeigneter Aphorismen werden auf der oben angegebenen Seite präsentiert. Auch das [http://www.gutzitiert.de/zitatebysearch.php?search=identit%C3%A4t Online Portal - Gutzitiert] stellt eine Vielfalt von Zitaten zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Zeitschrift - [http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/fluter%20%23%2061%20WEB_0.pdf Ausgabe zum Thema Identität] (bpb)&lt;br /&gt;
: In dieser Ausgabe von fluter, dem Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung, findet man zahlreiche Artikel über das Thema Identität. Vor allem geht es hier um kollektive Identitäten: sexuelle Orientierung, Herkunft, religiöse Ansichten. In den meisten Artikel geht es auch um Rollenbilder und inwieweit sich die Autoren mit ihnen und den Erwartungen, die an sie gestellt werden, identifizieren können. &lt;br /&gt;
:Der Ethikunterricht setzt sich in der Regel aus SuS aus verschiedenen Kulturkreisen und Weltansichten zusammen, sodass sie wahrscheinlich von ihren eigenen Erfahrungen erzählen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.jg-eberhardt.de/philo_exp/ex_schiff_des_theseus.html Das Schiff des Theseus] (Joachim Eberhardt)&lt;br /&gt;
:Mit dem Problem der Identität beschäftigt sich ein klassisches Gedankenexperiment, das als &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; bekannt ist. Auf einer von Joachim Eberhardt, einem promovierten Philosophen, betriebenen Seite, die sich dem Thema Gedankenexperiment ausführlich widmet, werden eine knappe inhaltliche Darstellung des bekannten Szenarios, eine Literaturangabe zum Originaltext des Gedankenexperiments sowie mögliche Antworten auf die mit dem &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; verbundene Fragestellung präsentiert. Auf der Startseite der Homepage Eberhardts wird zunächst eine Auswahl der Titel verschiedener Gedankenexperimente aufgelistet. Hier muss man das &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; anklicken, um zu den relevanten Informationen zu gelangen. &lt;br /&gt;
:Die von SRF - Kultur zur Verfügung gestellte Seite [https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/filosofix/bin-ich-mich-selbst-gedankenexperiment-schiff-des-theseus Filosophix - Philosophie animiert] präsentiert eine animierte Version vom &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; und erläutert davon ausgehend, das mit dem Gedankenexperiment verbundene Identitätsproblem. Der kurze Animationsfilm kann genutzt werden, um im Unterricht der Jahrgangsstufe 7/8 anschaulich in das Problem der Identitätsfrage einzuführen. Der [http://www2.klett.de/sixcms/media.php/229/AB_695260_67b4h7_Schiff_des_Theseus.pdf Klett Verlag] bietet ein Arbeitsblatt (pdf) an, mit dessen Hilfe die Thematik im Unterricht vertieft werden kann. Die dargebotene knappe Darstellung des Gedankenexperiments vom &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; enspricht weitgehend der von Eberhardt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.sueddeutsche.de/digital/neue-identitaet-im-internet-mein-zweites-ich-1.2121936 Alter ego im Internet] (Süddeutsche Zeitung) - Achtung Adblocker ausschalten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Zeitungsartikel behandelt die Erstellung einer Onlinepersönlichkeit, die es im wirklichen Leben nicht gibt. Im Zeitalter der Totalüberwachung und Onlinekriminalität wird der Frage nach Anonymität im Internet eine zunehmende Bedeutung beigemessen. Der Artikel erzählt die Geschichte des New Yorkers Curtis Wallen, der, um im Internet anonym zu bleiben, die fiktive Person Aaron Brown kreiert. Diese fiktive Persönlichkeit wächst über die Grenzen des Internets. Aaron Brown hat Interessen, Fähigkeiten und mittlerweile amtliche Dokumente wie einen Bootsführerschein. Es gibt aktuell einen ganzen Internet-Account mit dem Namen Aaron Brown. Dieser wird von divresen Internetnutzern verwendet, die anonym im Internet unterwegs sein wollen. Aaron Browns artifizieller Identität werden durch die verschiedenen Nutzer des Accounts ständig Eigenschaften hinzugefügt. Der Artikel macht deutlich, dass man, um wirklich anonym im Internet bleiben zu können, gar nicht wirklich existieren sollte. Der Text ist für das Themenfeld Selbst und Welt 7/8 geeignet, da er die Frage aufwirft, was eigentlich Identität konstituieren kann und welche Folgen für Identitäten in der virtuellen Welt möglich sind. Der Artikel ist leicht verständlich, kurz und prägnant und kann genutzt werden, um Diskussionen im Unterricht bezüglich des Datenschutzes und vor allem im Hinblick auf das Problem der Identität im Internet anzuregen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/unterricht/ich.html Wissenspool - Knietzsche, der kleinste Philosoph der Welt] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Präsentiert wird ein Unterrichtskonzept zum Thema &amp;quot;Ich&amp;quot;. Ausgehend von der Frage, was überhaupt die eigene Identität ausmacht, soll eine zunehmend differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung stattfinden. Arbeitsmaterialien- und Methoden sind bereits vorgegeben. Es wird vorgeschlagen, Gerechtigkeit als weiterführendes Unterrichtsthema aufzugreifen. &lt;br /&gt;
:Insgesamt wird hier ein gutes Unterrichtsbeispiel vorgestellt, welches für die Entwicklung eines eigenen Unterrichtsversuches genutzt werden kann, diesbezüglich aber auch erweitert sowie individualisiert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Ethikunterricht in der 7. Jahrgangsstufe - Identität / Selbst- und Fremdwahrnehmung] (Landesinstitut für Bildung, Jugend und Sport)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier wird eine Handreichung für den Ethikunterricht präsentiert. Neben grundlegenden Gedanken bezüglich der Aufgabe des Ethikunterrichts und verschiedenen didaktischen und methodischen Überlegungen sind auch eine Reihe von Unterrichtskonzepten zu finden. Einige davon beziehen sich auf den Themenkomplex „Selbst und Welt“. Es gibt interessante Ideen und Materialien, die genutzt werden können, um eine Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit anzubahnen (bspw. Gedichte zum Thema, kokrete Aufgabenstellungen: Selbstcharakterisierungen in Briefform oder als Zeitungsartikel, die Beschäftigung mit persönlich bedeutsamen Gegenständen u.a.m.). Darüber hinaus geht es darum, das Wechselverhältnis von Selbst- und Fremdwahrnehmung näher zu ergründen. Insgesamt sind die Ideen kreativ und anregend. Fertige Arbeitsmaterialien können für den Unterricht ausgedruckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online Material - [https://pubertaet.lehrer-online.de/unterricht/ich-bin-ich/ Ich bin ich! Emotionen in der Pubertät!] (lehrer-online.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Online-Plattform stellt eine Unterrichtseinheit zum Thema Jugendliche in der Pubertät vor. Insbesondere wird danach gefragt, welches Bild junge Menschen in dieser schwierigen Phase ihres Lebens von sich selbst haben und wovon dieses beeinflusst wird.  Außerdem steht eine Auseinandersetzung mit emotionalen Herausforderungen im Mittelpunkt. Weitere thematische Aspekte, die behandelt werden, sind die folgenden:  Selbst- und Fremdwahrnehmung, die Erkenntnis, dass das Verhalten und die eigene Sprache durch das soziale Umfeld geprägt sind, Mobbing u.a.m. Die Unterrichtseinheit ist ab der 7. Jahrgangsstufe einsetzbar und enthält fertig ausgearbeitete Arbeitsblätter zum Ausdrucken.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online Material - [http://www.sicherheit-macht-schule.de/Unterrichtsideen/Klasse_7_10/240_Digitale_Identitaeten.htm Digitale Identitäten] (sicherheit-macht-schule.de) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Internetquelle stellt einige Unterrichtsmaterialien zum Thema „Leben in virtuellen Welten“ zur Verfügung, mt deren Hilfe der Frage nach dem Nutzen, den Funktionen und den Risiken sozialer Netzwerke nachgegangen werden kann. Die Schülerinnen und Schüler sollen dazu angeregt werden, über das eigene Bild und ihr individuelles Verhalten in sozialen Netzwerken nachzudenken. Zunächst lernen die Schülerinnen und Schüler die sozialen Netzwerke kennen, analysieren unterschiedliche Profile und setzen sich kritisch mit den persönlichen Angaben zu den exemplarischen Profilen auseinander. Anschließend sollen eigene Regeln für den Umgang mit den sozialen Netzwerken formuliert werden. Einige Arbeitsmaterialien sind bereits fertig ausgearbeitet und können für den Unterricht ausgedruckt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
;*Online Artikel - [http://www.stern.de/digital/online/selbstdarstellung-in-sozialen-netzwerken-wir-facebook-schauspieler-3566252.html Aufmerksamkeit als Währung der Selbstdarstellung] (Stern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die individuellen Personenprofile auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Snapchat oder Twitter,  bilden einen geeigneten Ort zur Selbstdarstellung. Im Rahmen der Erstellung individueller Profile, geben Nutzer zahlreiche und mitunter sehr persönliche Daten von sich preis, z.B. Auskünfte über den eigenen schulischen und/oder beruflichen Werdegang, private Fotos oder Stellungnahmen zu aktuellen Themen. Ziel ist es dabei zumeist, die Aufmerksamkeit von Freunden, Familienmitgliedern, Schulkameraden oder anderen Nutzern zu errregen. &lt;br /&gt;
:Im Zusammenhang mit dieser Art der Selbstdarstellung stellt sich die Frage: Wie ehrlich sind wir bei der Preisgabe unserer Informationen? In dem verlinkten Artikel werden der tägliche Umgang mit sozialen Netzwerken und die dort praktizierte Selbstdarstellung kritisch beleuchtet. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, inwiefern wir uns zu Gefangenen unserer Selbstdarstellung machen. Die Lektüre des Artikels kann zu einer kritischen Auseinandersetzung mit sozialen Netzwerken und der eigenen/fremden Darstellung anregen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online Artikel - [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article122536789/Hunderte-Freunde-bei-Facebook-und-doch-alleine.html Zwischenmenschliche Beziehungen erliegen dem eigenen Ego] (Die Welt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Bedürfnis nach permanenter Anerkennung und Wertschätzung, kann authentischen Begegnungen mit anderen Menschen u.U. im Wege stehen. Kontakte in sozialen Netzwerken werden bspw. nicht mehr unbedingt um ihrer selbst willen gepflegt, sondern auf der Grundlage des Nutzenprinzips aufrecht erhalten. Der hier verlinkte Artikel kann in einer gekürzten Version als Impuls genutzt werden, um die Reflexion über die wünschenswerte Qualität zwischenmenscher Beziehungen sowie über die Tugenden der Freundschaft und Ehrlichkeit anzuregen.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%; vertical-align: top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
[[Datei:Body_of_Knowledge_innen_3.png|440px|thumb|left|Body of Knowledge an der Goethe-Universität Frankfurt]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schönheitsideal===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Homepage - [https://www.estherhonig.com/commercial „Mach mich schön!“ – Ein Experiment mit dem Schönheitsideal] (estherhonig.com) Achtung - nach unten durchscrollen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Journalistin Esther Honig schickte ihr Bild mit der Aufforderung „Mach mich schön“ um die Welt. 25 Photoshop-Künstlerinnen und -künstler waren aufgefordert, das Foto den Schönheitsvorstellungen ihres jeweiligen Herkunftslandes entsprechend zu bearbeiten. Die unterschiedlichen Ergebnisse faszinieren und zeigen, dass ein universales Schönheitsideal nicht existiert. Das spannende Projekt kann für einen Unterrichtseinstiegs genutzt werden, in dessen Rahmen die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt werden, sich kritisch mit den eigenen Maßstäben für Schönheit auseinanderzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorurteile und Rollenbilder===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://archive.org/details/Schwarzfahrer# Schwarzfahrer - Kurzfilm] (archive.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Oscar prämierte Kurzfilm „Schwarzfahrer“ von Pepe Danquart, der 1994 erschien, setzt sich mit alltäglichen Diskriminierungen und gängigem Rassismus auseinander. Der Film zeigt Menschen, die in einer Berliner Straßenbahn unterwegs sind. Ein afrodeutscher Fahrgast wird von einer älteren, deutschen Dame beschimpft und einzig aufgrund seines vermeintlich fremdländischen Aussehens beleidigt. Niemand ergreift Partei für den jungen Mann. Vielmehr tun die meisten Passagiere so, als ginge sie die für den Afrodeutschen beschämende Szene nichts an.  Am Ende des Kurzfilmes gelingt es dem Geschmähten, sich auf kreative Art zu wehren. Der hintersinnige und amüsante Film eignet sich hervorragend, um im Unterricht eingesetzt zu werden, wenn Themen wie Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit o.ä. behandelt werden. Der Band &amp;quot;Grundkurs Film 3 - Die besten Kurzfilme&amp;quot; von Michael Klant (Braunschweig 2012; Schroedel Verlag) bietet Unterrichtsmaterialien die für die Analyse des Films genutzt werden können (Kapitel &amp;quot;Wer zuletzt lacht...&amp;quot;, ab S. 76)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://www.schule.at/fileadmin/DAM/Gegenstandsportale/Gender_und_Bildung/Dateien/100439.pdf Angeboren oder anerzogen - Der kleine Unterschied] (schule.at)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das PDF bringt den Schülerinnen und Schülern die wissenschaftliche Unterscheidung von „sex“ und „gender“ nahe. Anschließend wird der Aspekt der Sozialisierung in Bezug auf gendertypisches Verhalten und entsprechende Erwartungen dargelegt. Die Schülerinnen und Schüler sollen überlegen, welche typisch männlichen und typisch weiblichen Eigenschaften ihrer Meinung nach angeboren oder aber anerzogen sind. Anschließend sollen ihre Ergebnisse kritisch hinterfragt werden. In diesem Zusammenhang sollen die Schülerinnen und Schüler veraltete Schulbücher untersuchen und die jeweilige Darstellung der Geschlechter überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.eduhi.at/dl/AB_Kaufen_Frauen_und_Maenner.pdf Rollen in der Werbung] (eduhi.at)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das PDF liefert einen kreativen Arbeitsauftrag zur Untersuchung der Stereotype innerhalb einer Gesellschaft anhand von Werbung. Hierfür sollen aus mitgebrachten Zeitschriften Werbeanzeigen ausgeschnitten und jeweils auf ein Blatt Papier geklebt werden. Auf demselben Blatt soll ein Profil der Person erstellt werden, die im Mittelpunkt der Werbeanzeige steht. Das Profil wird mithilfe eines vorgegebenen Fragekataloges erarbeitet. Im abschließendem Plenumsgespräch sollen die verschiedenen erstellten Profile miteinander verglichen werden. Es sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet werden und so vermeintlich vorhandene Stereotypen erkannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.bpb.de/system/files/pdf/CEB2N8.pdf Filmheft - Kick it like Beckham] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Film „Kick it like Beckham“ wird die Geschichte von zwei jungen Frauen erzählt, die entgegen gesellschaftlicher Konventionen ihrer Leidenschaft für Fußball nachgehen. Es ist ein Film über Freundschaft, starre gesellschaftliche Erwartungen und ihre Überwindung. In dem  Begleitheft zum Film, das für den Einsatz im schulischen Unterricht konzipiert wurde, werden gut geordnet Informationen über Entstehung, Darsteller, Inhalt, filmische Mittel und gesellschaftliche Hintergründe des Filmes bereit gestellt. Ergänzt durch einen historischen Abriss über die Entwicklung des Frauenfußballs und mögliche Fragestellungen zur Analyse des Films, bietet dieses Heft Material für eine differnezierte Auseinandersetzung mit dem Film im schulischen Unterricht. Gerade als Anstoß zur kritischen Reflexion von kulturellen Konventionen und Vorurteilen ist dies sicher lohnend.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freundschaft===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
;*Online-Video - [https://www.planet-schule.de/sf/php/sendungen.php?sendung=9239 Knietzsche und die Freundschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Kurzfilm (2:51 Min.) des WDR lädt der „kleinste Philosoph der Welt“ namens Knietzsche  die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken über die Freundschaft ein. Der ansprechende Beitrag ist für einen Unterrichtseinstieg zum Thema Freundschaft in der Unter- oder Mittelstuge gut geeignet. Knietzsche beobachtet, dass Freunde entweder plötzlich vom Himmel fallen oder aber dass Freundschaften sich ganz langsam wie ein Schneckengewächs entwickeln. Unabhängig davon wie Freundschaften entstehen, gilt: „ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste was es gibt auf der Welt. Ein Freund bleibt immer Freund, und wenn die ganze Welt zusammenfällt“ (Songtext der Comedian Harmonists). Der besonderen Bedeutsamkeit von Freudschaften wird in dem Kurzfilmbeitrag ausführlich nachgegangen. Überlegungen dazu, welche Eigenschaften gute Freunde haben sollten werden ebenfalls angestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/im-zeitalter-von-facebook-und-co-was-ist-freundschaft/3636740.html Was ist Freundschaft?] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Redakteurin Caroline Fetscher des Tagesspiegels gibt viele interessante Anstöße zur Thematik „Freundschaft“. Ihr Beitrag wirft die kritische Frage auf, wie sich Freundschaft im Zeitalter von Facebook (im Hinblick auf die „Freundschafts-Inflation“ in Facebook) manifestiere. Die Freundschaft ist bereits in der Antike ein wichtiges Gut, doch „Wann fing Freundschaft an? Woher kommt der Begriff der Freundschaft? Wie veränderte sich Freundschaft in der Geschichte? Was zeichnet Freunde aus? Wie verändert sich Freundschaft in der Moderne?“ – Diesen und weiteren Fragen geht die Autorin nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video - [https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-campus/classics/freundschaft-102.html Mangelware Freundschaft - Können wir ohne Freunde leben?] (BR Alpha)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Filmbeitrag des BR beschäftigt sich ausführich mit dem Thema Freundschaft vor dem Hintergund aktueller gesellschaftlicher und medialer Entwicklungen. Ausgegangen wird von der Frage, wie wichtig Freundschaften für den modernen Menschen sind. Diese wird aus jeweils unterschiedlicher Perspektive von einer Soziologin, einem Sprachwissenschaftler und einem Psychoanalytiker beleuchtet. Darüber hinaus werden Situationen präsentiert, in denen Freundschaft &amp;quot;zur Mangelware&amp;quot; wird, weil Menschen von alltäglichen sozialen Kontakten abgeschnitten sind, z.B. weil sie eine Haftstrafe verbüßen müssen. Auch der Fage, welchen Einfluss aktuelle mediale Phänomene auf die Möglichkeit des Knüpfens und Pflegen von Freundschaften ausüben, wird nachgegangen. Auf der Grundlage vielfältiger Beispiele, die in die differenierte Auseinandersetzung mit dem Thema Freundschaft einbezogen werden, entsteht ein interessanter Filmbeitrag, der genutzt werden kann, um Gespräche mit Schülerinnen und Schülern anzuregen. &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%; vertical-align: top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
[[Datei:Body_of_Knowledge_innen_1.png|330px|thumb|left|Blick aus dem Body of Knowledge an der Goethe-Universität Frankfurt]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13308</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Unterrichtsmaterialien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13308"/>
				<updated>2018-02-15T10:23:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Identität */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Identität===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://www.aphorismen.de/suche?f_thema=Identit%C3%A4t%2C+Identit%C3%A4tssuche Einführende Zitate zum Thema Identität] (Aphorismen.de)&lt;br /&gt;
:Für den Einstieg in das komplexe und schwierige Thema Identität eignet sich die Beschäftigung mit passenden Zitaten. Eine Auswahl geeigneter Aphorismen werden auf der oben angegebenen Seite präsentiert. Auch das [http://www.gutzitiert.de/zitatebysearch.php?search=identit%C3%A4t Online Portal - Gutzitiert] stellt eine Vielfalt von Zitaten zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Zeitschrift - [http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/fluter%20%23%2061%20WEB_0.pdf Ausgabe zum Thema Identität] (bpb)&lt;br /&gt;
: In dieser Ausgabe von fluter, dem Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung, findet man zahlreiche Artikel über das Thema Identität. Vor allem geht es hier um kollektive Identitäten: sexuelle Orientierung, Herkunft, religiöse Ansichten. In den meisten Artikel geht es auch um Rollenbilder und inwieweit sich die Autoren mit ihnen und den Erwartungen, die an sie gestellt werden, identifizieren können. &lt;br /&gt;
:Der Ethikunterricht setzt sich in der Regel aus SuS aus verschiedenen Kulturkreisen und Weltansichten zusammen, sodass sie wahrscheinlich von ihren eigenen Erfahrungen erzählen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.jg-eberhardt.de/philo_exp/ex_schiff_des_theseus.html Das Schiff des Theseus] (Joachim Eberhardt)&lt;br /&gt;
:Mit dem Problem der Identität beschäftigt sich ein klassisches Gedankenexperiment, das als &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; bekannt ist. Auf einer von Joachim Eberhardt, einem promovierten Philosophen, betriebenen Seite, die sich dem Thema Gedankenexperiment ausführlich widmet, werden eine knappe inhaltliche Darstellung des bekannten Szenarios, eine Literaturangabe zum Originaltext des Gedankenexperiments sowie mögliche Antworten auf die mit dem &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; verbundene Fragestellung präsentiert. Auf der Startseite der Homepage Eberhardts wird zunächst eine Auswahl der Titel verschiedener Gedankenexperimente aufgelistet. Hier muss man das &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; anklicken, um zu den relevanten Informationen zu gelangen. &lt;br /&gt;
:Die von SRF - Kultur zur Verfügung gestellte Seite [https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/filosofix/bin-ich-mich-selbst-gedankenexperiment-schiff-des-theseus Filosophix - Philosophie animiert] präsentiert eine animierte Version vom &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; und erläutert davon ausgehend, das mit dem Gedankenexperiment verbundene Identitätsproblem. Der kurze Animationsfilm kann genutzt werden, um im Unterricht der Jahrgangsstufe 7/8 anschaulich in das Problem der Identitätsfrage einzuführen. Der [http://www2.klett.de/sixcms/media.php/229/AB_695260_67b4h7_Schiff_des_Theseus.pdf Klett Verlag] bietet ein Arbeitsblatt (pdf) an, mit dessen Hilfe die Thematik im Unterricht vertieft werden kann. Die dargebotene knappe Darstellung des Gedankenexperiments vom &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; enspricht weitgehend der von Eberhardt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.sueddeutsche.de/digital/neue-identitaet-im-internet-mein-zweites-ich-1.2121936 Alter ego im Internet] (Süddeutsche Zeitung) - Achtung Adblocker ausschalten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Zeitungsartikel behandelt die Erstellung einer Onlinepersönlichkeit, die es im wirklichen Leben nicht gibt. Im Zeitalter der Totalüberwachung und Onlinekriminalität wird der Frage nach Anonymität im Internet eine zunehmende Bedeutung beigemessen. Der Artikel erzählt die Geschichte des New Yorkers Curtis Wallen, der, um im Internet anonym zu bleiben, die fiktive Person Aaron Brown kreiert. Diese fiktive Persönlichkeit wächst über die Grenzen des Internets. Aaron Brown hat Interessen, Fähigkeiten und mittlerweile amtliche Dokumente wie einen Bootsführerschein. Es gibt aktuell einen ganzen Internet-Account mit dem Namen Aaron Brown. Dieser wird von divresen Internetnutzern verwendet, die anonym im Internet unterwegs sein wollen. Aaron Browns artifizieller Identität werden durch die verschiedenen Nutzer des Accounts ständig Eigenschaften hinzugefügt. Der Artikel macht deutlich, dass man, um wirklich anonym im Internet bleiben zu können, gar nicht wirklich existieren sollte. Der Text ist für das Themenfeld Selbst und Welt 7/8 geeignet, da er die Frage aufwirft, was eigentlich Identität konstituieren kann und welche Folgen für Identitäten in der virtuellen Welt möglich sind. Der Artikel ist leicht verständlich, kurz und prägnant und kann genutzt werden, um Diskussionen im Unterricht bezüglich des Datenschutzes und vor allem im Hinblick auf das Problem der Identität im Internet anzuregen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/unterricht/ich.html Wissenspool - Knietzsche, der kleinste Philosoph der Welt] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Präsentiert wird ein Unterrichtskonzept zum Thema &amp;quot;Ich&amp;quot;. Ausgehend von der Frage, was überhaupt die eigene Identität ausmacht, soll eine zunehmend differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung stattfinden. Arbeitsmaterialien- und Methoden sind bereits vorgegeben. Es wird vorgeschlagen, Gerechtigkeit als weiterführendes Unterrichtsthema aufzugreifen. &lt;br /&gt;
:Insgesamt wird hier ein gutes Unterrichtsbeispiel vorgestellt, welches für die Entwicklung eines eigenen Unterrichtsversuches genutzt werden kann, diesbezüglich aber auch erweitert sowie individualisiert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Ethikunterricht in der 7. Jahrgangsstufe - Identität / Selbst- und Fremdwahrnehmung] (Landesinstitut für Bildung, Jugend und Sport)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier wird eine Handreichung für den Ethikunterricht präsentiert. Neben grundlegenden Gedanken bezüglich der Aufgabe des Ethikunterrichts und verschiedenen didaktischen und methodischen Überlegungen sind auch eine Reihe von Unterrichtskonzepten zu finden. Einige davon beziehen sich auf den Themenkomplex „Selbst und Welt“. Es gibt interessante Ideen und Materialien, die genutzt werden können, um eine Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit anzubahnen (bspw. Gedichte zum Thema, kokrete Aufgabenstellungen: Selbstcharakterisierungen in Briefform oder als Zeitungsartikel, die Beschäftigung mit persönlich bedeutsamen Gegenständen u.a.m.). Darüber hinaus geht es darum, das Wechselverhältnis von Selbst- und Fremdwahrnehmung näher zu ergründen. Insgesamt sind die Ideen kreativ und anregend. Fertige Arbeitsmaterialien können für den Unterricht ausgedruckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online Material - [https://pubertaet.lehrer-online.de/unterricht/ich-bin-ich/ Ich bin ich! Emotionen in der Pubertät!] (lehrer-online.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Online-Plattform stellt eine Unterrichtseinheit zum Thema Jugendliche in der Pubertät vor. Insbesondere wird danach gefragt, welches Bild junge Menschen in dieser schwierigen Phase ihres Lebens von sich selbst haben und wovon dieses beeinflusst wird.  Außerdem steht eine Auseinandersetzung mit emotionalen Herausforderungen im Mittelpunkt. Weitere thematische Aspekte, die behandelt werden, sind die folgenden:  Selbst- und Fremdwahrnehmung, die Erkenntnis, dass das Verhalten und die eigene Sprache durch das soziale Umfeld geprägt sind, Mobbing u.a.m. Die Unterrichtseinheit ist ab der 7. Jahrgangsstufe einsetzbar und enthält fertig ausgearbeitete Arbeitsblätter zum Ausdrucken.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online Material - [http://www.sicherheit-macht-schule.de/Unterrichtsideen/Klasse_7_10/240_Digitale_Identitaeten.htm Digitale Identitäten] (sicherheit-macht-schule.de) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Internetquelle stellt einige Unterrichtsmaterialien zum Thema „Leben in virtuellen Welten“ zur Verfügung, mt deren Hilfe der Frage nach dem Nutzen, den Funktionen und den Risiken sozialer Netzwerke nachgegangen werden kann. Die Schülerinnen und Schüler sollen dazu angeregt werden, über das eigene Bild und ihr individuelles Verhalten in sozialen Netzwerken nachzudenken. Zunächst lernen die Schülerinnen und Schüler die sozialen Netzwerke kennen, analysieren unterschiedliche Profile und setzen sich kritisch mit den persönlichen Angaben zu den exemplarischen Profilen auseinander. Anschließend sollen eigene Regeln für den Umgang mit den sozialen Netzwerken formuliert werden. Einige Arbeitsmaterialien sind bereits fertig ausgearbeitet und können für den Unterricht ausgedruckt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
;*Online Artikel - [http://www.stern.de/digital/online/selbstdarstellung-in-sozialen-netzwerken-wir-facebook-schauspieler-3566252.html Aufmerksamkeit als Währung der Selbstdarstellung] (Stern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die individuellen Personenprofile auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Snapchat oder Twitter,  bilden einen geeigneten Ort zur Selbstdarstellung. Im Rahmen der Erstellung individueller Profile, geben Nutzer zahlreiche und mitunter sehr persönliche Daten von sich preis, z.B. Auskünfte über den eigenen schulischen und/oder beruflichen Werdegang, private Fotos oder Stellungnahmen zu aktuellen Themen. Ziel ist es dabei zumeist, die Aufmerksamkeit von Freunden, Familienmitgliedern, Schulkameraden oder anderen Nutzern zu errregen. &lt;br /&gt;
:Im Zusammenhang mit dieser Art der Selbstdarstellung stellt sich die Frage: Wie ehrlich sind wir bei der Preisgabe unserer Informationen? In dem verlinkten Artikel werden der tägliche Umgang mit sozialen Netzwerken und die dort praktizierte Selbstdarstellung kritisch beleuchtet. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, inwiefern wir uns zu Gefangenen unserer Selbstdarstellung machen. Die Lektüre des Artikels kann zu einer kritischen Auseinandersetzung mit sozialen Netzwerken und der eigenen/fremden Darstellung anregen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online Artikel - [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article122536789/Hunderte-Freunde-bei-Facebook-und-doch-alleine.html Zwischenmenschliche Beziehungen erliegen dem eigenen Ego] (Die Welt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Bedürfnis nach permanenter Anerkennung und Wertschätzung, kann authentischen Begegnungen mit anderen Menschen u.U. im Wege stehen. Kontakte in sozialen Netzwerken werden bspw. nicht mehr unbedingt um ihrer selbst willen gepflegt, sondern auf der Grundlage des Nutzenprinzips aufrecht erhalten. Der hier verlinkte Artikel kann in einer gekürzten Version als Impuls genutzt werden, um die Reflexion über die wünschenswerte Qualität zwischenmenscher Beziehungen sowie über die Tugenden der Freundschaft und Ehrlichkeit anzuregen.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%; vertical-align: top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
[[Datei:Body_of_Knowledge_innen_3.png|440px|thumb|left|Body of Knowledge an der Goethe-Universität Frankfurt]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schönheitsideal===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Homepage - [https://www.estherhonig.com/commercial „Mach mich schön!“ – Ein Experiment mit dem Schönheitsideal] (estherhonig.com) Achtung - nach unten durchscrollen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Journalistin Esther Honig schickte ihr Bild mit der Aufforderung „Mach mich schön“ um die Welt. 25 Photoshop-Künstlerinnen und -künstler waren aufgefordert, das Foto den Schönheitsvorstellungen ihres jeweiligen Herkunftslandes entsprechend zu bearbeiten. Die unterschiedlichen Ergebnisse faszinieren und zeigen, dass ein universales Schönheitsideal nicht existiert. Das spannende Projekt kann für einen Unterrichtseinstiegs genutzt werden, in dessen Rahmen die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt werden, sich kritisch mit den eigenen Maßstäben für Schönheit auseinanderzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorurteile und Rollenbilder===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://archive.org/details/Schwarzfahrer# Schwarzfahrer - Kurzfilm] (archive.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Oscar prämierte Kurzfilm „Schwarzfahrer“ von Pepe Danquart, der 1994 erschien, setzt sich mit alltäglichen Diskriminierungen und gängigem Rassismus auseinander. Der Film zeigt Menschen, die in einer Berliner Straßenbahn unterwegs sind. Ein afrodeutscher Fahrgast wird von einer älteren, deutschen Dame beschimpft und einzig aufgrund seines vermeintlich fremdländischen Aussehens beleidigt. Niemand ergreift Partei für den jungen Mann. Vielmehr tun die meisten Passagiere so, als ginge sie die für den Afrodeutschen beschämende Szene nichts an.  Am Ende des Kurzfilmes gelingt es dem Geschmähten, sich auf kreative Art zu wehren. Der hintersinnige und amüsante Film eignet sich hervorragend, um im Unterricht eingesetzt zu werden, wenn Themen wie Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit o.ä. behandelt werden. Der Band &amp;quot;Grundkurs Film 3 - Die besten Kurzfilme&amp;quot; von Michael Klant (Braunschweig 2012; Schroedel Verlag) bietet Unterrichtsmaterialien die für die Analyse des Films genutzt werden können (Kapitel &amp;quot;Wer zuletzt lacht...&amp;quot;, ab S. 76)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://www.schule.at/fileadmin/DAM/Gegenstandsportale/Gender_und_Bildung/Dateien/100439.pdf Angeboren oder anerzogen - Der kleine Unterschied] (schule.at)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das PDF bringt den Schülerinnen und Schülern die wissenschaftliche Unterscheidung von „sex“ und „gender“ nahe. Anschließend wird der Aspekt der Sozialisierung in Bezug auf gendertypisches Verhalten und entsprechende Erwartungen dargelegt. Die Schülerinnen und Schüler sollen überlegen, welche typisch männlichen und typisch weiblichen Eigenschaften ihrer Meinung nach angeboren oder aber anerzogen sind. Anschließend sollen ihre Ergebnisse kritisch hinterfragt werden. In diesem Zusammenhang sollen die Schülerinnen und Schüler veraltete Schulbücher untersuchen und die jeweilige Darstellung der Geschlechter überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.eduhi.at/dl/AB_Kaufen_Frauen_und_Maenner.pdf Rollen in der Werbung] (eduhi.at)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das PDF liefert einen kreativen Arbeitsauftrag zur Untersuchung der Stereotype innerhalb einer Gesellschaft anhand von Werbung. Hierfür sollen aus mitgebrachten Zeitschriften Werbeanzeigen ausgeschnitten und jeweils auf ein Blatt Papier geklebt werden. Auf demselben Blatt soll ein Profil der Person erstellt werden, die im Mittelpunkt der Werbeanzeige steht. Das Profil wird mithilfe eines vorgegebenen Fragekataloges erarbeitet. Im abschließendem Plenumsgespräch sollen die verschiedenen erstellten Profile miteinander verglichen werden. Es sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet werden und so vermeintlich vorhandene Stereotypen erkannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.bpb.de/system/files/pdf/CEB2N8.pdf Filmheft - Kick it like Beckham] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Film „Kick it like Beckham“ wird die Geschichte von zwei jungen Frauen erzählt, die entgegen gesellschaftlicher Konventionen ihrer Leidenschaft für Fußball nachgehen. Es ist ein Film über Freundschaft, starre gesellschaftliche Erwartungen und ihre Überwindung. In dem  Begleitheft zum Film, das für den Einsatz im schulischen Unterricht konzipiert wurde, werden gut geordnet Informationen über Entstehung, Darsteller, Inhalt, filmische Mittel und gesellschaftliche Hintergründe des Filmes bereit gestellt. Ergänzt durch einen historischen Abriss über die Entwicklung des Frauenfußballs und mögliche Fragestellungen zur Analyse des Films, bietet dieses Heft Material für eine differnezierte Auseinandersetzung mit dem Film im schulischen Unterricht. Gerade als Anstoß zur kritischen Reflexion von kulturellen Konventionen und Vorurteilen ist dies sicher lohnend.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freundschaft===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
;*Online-Video - [https://www.planet-schule.de/sf/php/sendungen.php?sendung=9239 Knietzsche und die Freundschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Kurzfilm (2:51 Min.) des WDR lädt der „kleinste Philosoph der Welt“ namens Knietzsche  die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken über die Freundschaft ein. Der ansprechende Beitrag ist für einen Unterrichtseinstieg zum Thema Freundschaft in der Unter- oder Mittelstuge gut geeignet. Knietzsche beobachtet, dass Freunde entweder plötzlich vom Himmel fallen oder aber dass Freundschaften sich ganz langsam wie ein Schneckengewächs entwickeln. Unabhängig davon wie Freundschaften entstehen, gilt: „ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste was es gibt auf der Welt. Ein Freund bleibt immer Freund, und wenn die ganze Welt zusammenfällt“ (Songtext der Comedian Harmonists). Der besonderen Bedeutsamkeit von Freudschaften wird in dem Kurzfilmbeitrag ausführlich nachgegangen. Überlegungen dazu, welche Eigenschaften gute Freunde haben sollten werden ebenfalls angestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/im-zeitalter-von-facebook-und-co-was-ist-freundschaft/3636740.html Was ist Freundschaft?] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Redakteurin Caroline Fetscher des Tagesspiegels gibt viele interessante Anstöße zur Thematik „Freundschaft“. Ihr Beitrag wirft die kritische Frage auf, wie sich Freundschaft im Zeitalter von Facebook (im Hinblick auf die „Freundschafts-Inflation“ in Facebook) manifestiere. Die Freundschaft ist bereits in der Antike ein wichtiges Gut, doch „Wann fing Freundschaft an? Woher kommt der Begriff der Freundschaft? Wie veränderte sich Freundschaft in der Geschichte? Was zeichnet Freunde aus? Wie verändert sich Freundschaft in der Moderne?“ – Diesen und weiteren Fragen geht die Autorin nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video - [https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-campus/classics/freundschaft-102.html Mangelware Freundschaft - Können wir ohne Freunde leben?] (BR Alpha)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Filmbeitrag des BR beschäftigt sich ausführich mit dem Thema Freundschaft vor dem Hintergund aktueller gesellschaftlicher und medialer Entwicklungen. Ausgegangen wird von der Frage, wie wichtig Freundschaften für den modernen Menschen sind. Diese wird aus jeweils unterschiedlicher Perspektive von einer Soziologin, einem Sprachwissenschaftler und einem Psychoanalytiker beleuchtet. Darüber hinaus werden Situationen präsentiert, in denen Freundschaft &amp;quot;zur Mangelware&amp;quot; wird, weil Menschen von alltäglichen sozialen Kontakten abgeschnitten sind, z.B. weil sie eine Haftstrafe verbüßen müssen. Auch der Fage, welchen Einfluss aktuelle mediale Phänomene auf die Möglichkeit des Knüpfens und Pflegen von Freundschaften ausüben, wird nachgegangen. Auf der Grundlage vielfältiger Beispiele, die in die differenierte Auseinandersetzung mit dem Thema Freundschaft einbezogen werden, entsteht ein interessanter Filmbeitrag, der genutzt werden kann, um Gespräche mit Schülerinnen und Schülern anzuregen. &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%; vertical-align: top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
[[Datei:Body_of_Knowledge_innen_1.png|330px|thumb|left|Blick aus dem Body of Knowledge an der Goethe-Universität Frankfurt]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13307</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Unterrichtsmaterialien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13307"/>
				<updated>2018-02-15T10:22:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Identität */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Identität===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://www.aphorismen.de/suche?f_thema=Identit%C3%A4t%2C+Identit%C3%A4tssuche Einführende Zitate zum Thema Identität] (Aphorismen.de)&lt;br /&gt;
:Für den Einstieg in das komplexe und schwierige Thema Identität eignet sich die Beschäftigung mit passenden Zitaten. Eine Auswahl geeigneter Aphorismen werden auf der oben angegebenen Seite präsentiert. Auch das [http://www.gutzitiert.de/zitatebysearch.php?search=identit%C3%A4t Online Portal - Gutzitiert] stellt eine Vielfalt von Zitaten zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Zeitschrift - [http://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/fluter%20%23%2061%20WEB_0.pdf Ausgabe zum Thema Identität] (bpb)&lt;br /&gt;
: In dieser Ausgabe von fluter, dem Jugendmagazin der Bundeszentrale für politische Bildung, findet man zahlreiche Artikel über das Thema Identität. Vor allem geht es hier um kollektive Identitäten: sexuelle Orientierung, Herkunft, religiöse Ansichten. In den meisten Artikel geht es auch um Rollenbilder und inwieweit sich die Autoren mit ihnen und den Erwartungen, die an sie gestellt werden, identifizieren können. &lt;br /&gt;
Der Ethikunterricht setzt sich aus SuS aus verschiedenen Kulturkreisen und Weltansichten, sodass die SuS wahrscheinlich von ihren eigenen Erfahrungen erzählen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.jg-eberhardt.de/philo_exp/ex_schiff_des_theseus.html Das Schiff des Theseus] (Joachim Eberhardt)&lt;br /&gt;
:Mit dem Problem der Identität beschäftigt sich ein klassisches Gedankenexperiment, das als &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; bekannt ist. Auf einer von Joachim Eberhardt, einem promovierten Philosophen, betriebenen Seite, die sich dem Thema Gedankenexperiment ausführlich widmet, werden eine knappe inhaltliche Darstellung des bekannten Szenarios, eine Literaturangabe zum Originaltext des Gedankenexperiments sowie mögliche Antworten auf die mit dem &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; verbundene Fragestellung präsentiert. Auf der Startseite der Homepage Eberhardts wird zunächst eine Auswahl der Titel verschiedener Gedankenexperimente aufgelistet. Hier muss man das &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; anklicken, um zu den relevanten Informationen zu gelangen. &lt;br /&gt;
:Die von SRF - Kultur zur Verfügung gestellte Seite [https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/filosofix/bin-ich-mich-selbst-gedankenexperiment-schiff-des-theseus Filosophix - Philosophie animiert] präsentiert eine animierte Version vom &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; und erläutert davon ausgehend, das mit dem Gedankenexperiment verbundene Identitätsproblem. Der kurze Animationsfilm kann genutzt werden, um im Unterricht der Jahrgangsstufe 7/8 anschaulich in das Problem der Identitätsfrage einzuführen. Der [http://www2.klett.de/sixcms/media.php/229/AB_695260_67b4h7_Schiff_des_Theseus.pdf Klett Verlag] bietet ein Arbeitsblatt (pdf) an, mit dessen Hilfe die Thematik im Unterricht vertieft werden kann. Die dargebotene knappe Darstellung des Gedankenexperiments vom &amp;quot;Schiff des Theseus&amp;quot; enspricht weitgehend der von Eberhardt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.sueddeutsche.de/digital/neue-identitaet-im-internet-mein-zweites-ich-1.2121936 Alter ego im Internet] (Süddeutsche Zeitung) - Achtung Adblocker ausschalten!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Zeitungsartikel behandelt die Erstellung einer Onlinepersönlichkeit, die es im wirklichen Leben nicht gibt. Im Zeitalter der Totalüberwachung und Onlinekriminalität wird der Frage nach Anonymität im Internet eine zunehmende Bedeutung beigemessen. Der Artikel erzählt die Geschichte des New Yorkers Curtis Wallen, der, um im Internet anonym zu bleiben, die fiktive Person Aaron Brown kreiert. Diese fiktive Persönlichkeit wächst über die Grenzen des Internets. Aaron Brown hat Interessen, Fähigkeiten und mittlerweile amtliche Dokumente wie einen Bootsführerschein. Es gibt aktuell einen ganzen Internet-Account mit dem Namen Aaron Brown. Dieser wird von divresen Internetnutzern verwendet, die anonym im Internet unterwegs sein wollen. Aaron Browns artifizieller Identität werden durch die verschiedenen Nutzer des Accounts ständig Eigenschaften hinzugefügt. Der Artikel macht deutlich, dass man, um wirklich anonym im Internet bleiben zu können, gar nicht wirklich existieren sollte. Der Text ist für das Themenfeld Selbst und Welt 7/8 geeignet, da er die Frage aufwirft, was eigentlich Identität konstituieren kann und welche Folgen für Identitäten in der virtuellen Welt möglich sind. Der Artikel ist leicht verständlich, kurz und prägnant und kann genutzt werden, um Diskussionen im Unterricht bezüglich des Datenschutzes und vor allem im Hinblick auf das Problem der Identität im Internet anzuregen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/unterricht/ich.html Wissenspool - Knietzsche, der kleinste Philosoph der Welt] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Präsentiert wird ein Unterrichtskonzept zum Thema &amp;quot;Ich&amp;quot;. Ausgehend von der Frage, was überhaupt die eigene Identität ausmacht, soll eine zunehmend differenzierte Auseinandersetzung mit dem Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung stattfinden. Arbeitsmaterialien- und Methoden sind bereits vorgegeben. Es wird vorgeschlagen, Gerechtigkeit als weiterführendes Unterrichtsthema aufzugreifen. &lt;br /&gt;
:Insgesamt wird hier ein gutes Unterrichtsbeispiel vorgestellt, welches für die Entwicklung eines eigenen Unterrichtsversuches genutzt werden kann, diesbezüglich aber auch erweitert sowie individualisiert werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Ethikunterricht in der 7. Jahrgangsstufe - Identität / Selbst- und Fremdwahrnehmung] (Landesinstitut für Bildung, Jugend und Sport)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier wird eine Handreichung für den Ethikunterricht präsentiert. Neben grundlegenden Gedanken bezüglich der Aufgabe des Ethikunterrichts und verschiedenen didaktischen und methodischen Überlegungen sind auch eine Reihe von Unterrichtskonzepten zu finden. Einige davon beziehen sich auf den Themenkomplex „Selbst und Welt“. Es gibt interessante Ideen und Materialien, die genutzt werden können, um eine Auseinandersetzung mit der eigenen Persönlichkeit anzubahnen (bspw. Gedichte zum Thema, kokrete Aufgabenstellungen: Selbstcharakterisierungen in Briefform oder als Zeitungsartikel, die Beschäftigung mit persönlich bedeutsamen Gegenständen u.a.m.). Darüber hinaus geht es darum, das Wechselverhältnis von Selbst- und Fremdwahrnehmung näher zu ergründen. Insgesamt sind die Ideen kreativ und anregend. Fertige Arbeitsmaterialien können für den Unterricht ausgedruckt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online Material - [https://pubertaet.lehrer-online.de/unterricht/ich-bin-ich/ Ich bin ich! Emotionen in der Pubertät!] (lehrer-online.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Online-Plattform stellt eine Unterrichtseinheit zum Thema Jugendliche in der Pubertät vor. Insbesondere wird danach gefragt, welches Bild junge Menschen in dieser schwierigen Phase ihres Lebens von sich selbst haben und wovon dieses beeinflusst wird.  Außerdem steht eine Auseinandersetzung mit emotionalen Herausforderungen im Mittelpunkt. Weitere thematische Aspekte, die behandelt werden, sind die folgenden:  Selbst- und Fremdwahrnehmung, die Erkenntnis, dass das Verhalten und die eigene Sprache durch das soziale Umfeld geprägt sind, Mobbing u.a.m. Die Unterrichtseinheit ist ab der 7. Jahrgangsstufe einsetzbar und enthält fertig ausgearbeitete Arbeitsblätter zum Ausdrucken.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online Material - [http://www.sicherheit-macht-schule.de/Unterrichtsideen/Klasse_7_10/240_Digitale_Identitaeten.htm Digitale Identitäten] (sicherheit-macht-schule.de) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Internetquelle stellt einige Unterrichtsmaterialien zum Thema „Leben in virtuellen Welten“ zur Verfügung, mt deren Hilfe der Frage nach dem Nutzen, den Funktionen und den Risiken sozialer Netzwerke nachgegangen werden kann. Die Schülerinnen und Schüler sollen dazu angeregt werden, über das eigene Bild und ihr individuelles Verhalten in sozialen Netzwerken nachzudenken. Zunächst lernen die Schülerinnen und Schüler die sozialen Netzwerke kennen, analysieren unterschiedliche Profile und setzen sich kritisch mit den persönlichen Angaben zu den exemplarischen Profilen auseinander. Anschließend sollen eigene Regeln für den Umgang mit den sozialen Netzwerken formuliert werden. Einige Arbeitsmaterialien sind bereits fertig ausgearbeitet und können für den Unterricht ausgedruckt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
;*Online Artikel - [http://www.stern.de/digital/online/selbstdarstellung-in-sozialen-netzwerken-wir-facebook-schauspieler-3566252.html Aufmerksamkeit als Währung der Selbstdarstellung] (Stern)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die individuellen Personenprofile auf sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Snapchat oder Twitter,  bilden einen geeigneten Ort zur Selbstdarstellung. Im Rahmen der Erstellung individueller Profile, geben Nutzer zahlreiche und mitunter sehr persönliche Daten von sich preis, z.B. Auskünfte über den eigenen schulischen und/oder beruflichen Werdegang, private Fotos oder Stellungnahmen zu aktuellen Themen. Ziel ist es dabei zumeist, die Aufmerksamkeit von Freunden, Familienmitgliedern, Schulkameraden oder anderen Nutzern zu errregen. &lt;br /&gt;
:Im Zusammenhang mit dieser Art der Selbstdarstellung stellt sich die Frage: Wie ehrlich sind wir bei der Preisgabe unserer Informationen? In dem verlinkten Artikel werden der tägliche Umgang mit sozialen Netzwerken und die dort praktizierte Selbstdarstellung kritisch beleuchtet. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, inwiefern wir uns zu Gefangenen unserer Selbstdarstellung machen. Die Lektüre des Artikels kann zu einer kritischen Auseinandersetzung mit sozialen Netzwerken und der eigenen/fremden Darstellung anregen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online Artikel - [http://www.welt.de/gesundheit/psychologie/article122536789/Hunderte-Freunde-bei-Facebook-und-doch-alleine.html Zwischenmenschliche Beziehungen erliegen dem eigenen Ego] (Die Welt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Bedürfnis nach permanenter Anerkennung und Wertschätzung, kann authentischen Begegnungen mit anderen Menschen u.U. im Wege stehen. Kontakte in sozialen Netzwerken werden bspw. nicht mehr unbedingt um ihrer selbst willen gepflegt, sondern auf der Grundlage des Nutzenprinzips aufrecht erhalten. Der hier verlinkte Artikel kann in einer gekürzten Version als Impuls genutzt werden, um die Reflexion über die wünschenswerte Qualität zwischenmenscher Beziehungen sowie über die Tugenden der Freundschaft und Ehrlichkeit anzuregen.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%; vertical-align: top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
[[Datei:Body_of_Knowledge_innen_3.png|440px|thumb|left|Body of Knowledge an der Goethe-Universität Frankfurt]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schönheitsideal===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Homepage - [https://www.estherhonig.com/commercial „Mach mich schön!“ – Ein Experiment mit dem Schönheitsideal] (estherhonig.com) Achtung - nach unten durchscrollen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Journalistin Esther Honig schickte ihr Bild mit der Aufforderung „Mach mich schön“ um die Welt. 25 Photoshop-Künstlerinnen und -künstler waren aufgefordert, das Foto den Schönheitsvorstellungen ihres jeweiligen Herkunftslandes entsprechend zu bearbeiten. Die unterschiedlichen Ergebnisse faszinieren und zeigen, dass ein universales Schönheitsideal nicht existiert. Das spannende Projekt kann für einen Unterrichtseinstiegs genutzt werden, in dessen Rahmen die Schülerinnen und Schüler dazu angeregt werden, sich kritisch mit den eigenen Maßstäben für Schönheit auseinanderzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorurteile und Rollenbilder===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://archive.org/details/Schwarzfahrer# Schwarzfahrer - Kurzfilm] (archive.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Oscar prämierte Kurzfilm „Schwarzfahrer“ von Pepe Danquart, der 1994 erschien, setzt sich mit alltäglichen Diskriminierungen und gängigem Rassismus auseinander. Der Film zeigt Menschen, die in einer Berliner Straßenbahn unterwegs sind. Ein afrodeutscher Fahrgast wird von einer älteren, deutschen Dame beschimpft und einzig aufgrund seines vermeintlich fremdländischen Aussehens beleidigt. Niemand ergreift Partei für den jungen Mann. Vielmehr tun die meisten Passagiere so, als ginge sie die für den Afrodeutschen beschämende Szene nichts an.  Am Ende des Kurzfilmes gelingt es dem Geschmähten, sich auf kreative Art zu wehren. Der hintersinnige und amüsante Film eignet sich hervorragend, um im Unterricht eingesetzt zu werden, wenn Themen wie Vorurteile, Fremdenfeindlichkeit o.ä. behandelt werden. Der Band &amp;quot;Grundkurs Film 3 - Die besten Kurzfilme&amp;quot; von Michael Klant (Braunschweig 2012; Schroedel Verlag) bietet Unterrichtsmaterialien die für die Analyse des Films genutzt werden können (Kapitel &amp;quot;Wer zuletzt lacht...&amp;quot;, ab S. 76)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://www.schule.at/fileadmin/DAM/Gegenstandsportale/Gender_und_Bildung/Dateien/100439.pdf Angeboren oder anerzogen - Der kleine Unterschied] (schule.at)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das PDF bringt den Schülerinnen und Schülern die wissenschaftliche Unterscheidung von „sex“ und „gender“ nahe. Anschließend wird der Aspekt der Sozialisierung in Bezug auf gendertypisches Verhalten und entsprechende Erwartungen dargelegt. Die Schülerinnen und Schüler sollen überlegen, welche typisch männlichen und typisch weiblichen Eigenschaften ihrer Meinung nach angeboren oder aber anerzogen sind. Anschließend sollen ihre Ergebnisse kritisch hinterfragt werden. In diesem Zusammenhang sollen die Schülerinnen und Schüler veraltete Schulbücher untersuchen und die jeweilige Darstellung der Geschlechter überprüfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.eduhi.at/dl/AB_Kaufen_Frauen_und_Maenner.pdf Rollen in der Werbung] (eduhi.at)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das PDF liefert einen kreativen Arbeitsauftrag zur Untersuchung der Stereotype innerhalb einer Gesellschaft anhand von Werbung. Hierfür sollen aus mitgebrachten Zeitschriften Werbeanzeigen ausgeschnitten und jeweils auf ein Blatt Papier geklebt werden. Auf demselben Blatt soll ein Profil der Person erstellt werden, die im Mittelpunkt der Werbeanzeige steht. Das Profil wird mithilfe eines vorgegebenen Fragekataloges erarbeitet. Im abschließendem Plenumsgespräch sollen die verschiedenen erstellten Profile miteinander verglichen werden. Es sollen Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgearbeitet werden und so vermeintlich vorhandene Stereotypen erkannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.bpb.de/system/files/pdf/CEB2N8.pdf Filmheft - Kick it like Beckham] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Film „Kick it like Beckham“ wird die Geschichte von zwei jungen Frauen erzählt, die entgegen gesellschaftlicher Konventionen ihrer Leidenschaft für Fußball nachgehen. Es ist ein Film über Freundschaft, starre gesellschaftliche Erwartungen und ihre Überwindung. In dem  Begleitheft zum Film, das für den Einsatz im schulischen Unterricht konzipiert wurde, werden gut geordnet Informationen über Entstehung, Darsteller, Inhalt, filmische Mittel und gesellschaftliche Hintergründe des Filmes bereit gestellt. Ergänzt durch einen historischen Abriss über die Entwicklung des Frauenfußballs und mögliche Fragestellungen zur Analyse des Films, bietet dieses Heft Material für eine differnezierte Auseinandersetzung mit dem Film im schulischen Unterricht. Gerade als Anstoß zur kritischen Reflexion von kulturellen Konventionen und Vorurteilen ist dies sicher lohnend.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freundschaft===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
;*Online-Video - [https://www.planet-schule.de/sf/php/sendungen.php?sendung=9239 Knietzsche und die Freundschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Kurzfilm (2:51 Min.) des WDR lädt der „kleinste Philosoph der Welt“ namens Knietzsche  die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken über die Freundschaft ein. Der ansprechende Beitrag ist für einen Unterrichtseinstieg zum Thema Freundschaft in der Unter- oder Mittelstuge gut geeignet. Knietzsche beobachtet, dass Freunde entweder plötzlich vom Himmel fallen oder aber dass Freundschaften sich ganz langsam wie ein Schneckengewächs entwickeln. Unabhängig davon wie Freundschaften entstehen, gilt: „ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste was es gibt auf der Welt. Ein Freund bleibt immer Freund, und wenn die ganze Welt zusammenfällt“ (Songtext der Comedian Harmonists). Der besonderen Bedeutsamkeit von Freudschaften wird in dem Kurzfilmbeitrag ausführlich nachgegangen. Überlegungen dazu, welche Eigenschaften gute Freunde haben sollten werden ebenfalls angestellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/im-zeitalter-von-facebook-und-co-was-ist-freundschaft/3636740.html Was ist Freundschaft?] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Redakteurin Caroline Fetscher des Tagesspiegels gibt viele interessante Anstöße zur Thematik „Freundschaft“. Ihr Beitrag wirft die kritische Frage auf, wie sich Freundschaft im Zeitalter von Facebook (im Hinblick auf die „Freundschafts-Inflation“ in Facebook) manifestiere. Die Freundschaft ist bereits in der Antike ein wichtiges Gut, doch „Wann fing Freundschaft an? Woher kommt der Begriff der Freundschaft? Wie veränderte sich Freundschaft in der Geschichte? Was zeichnet Freunde aus? Wie verändert sich Freundschaft in der Moderne?“ – Diesen und weiteren Fragen geht die Autorin nach. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video - [https://www.br.de/fernsehen/ard-alpha/sendungen/alpha-campus/classics/freundschaft-102.html Mangelware Freundschaft - Können wir ohne Freunde leben?] (BR Alpha)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein Filmbeitrag des BR beschäftigt sich ausführich mit dem Thema Freundschaft vor dem Hintergund aktueller gesellschaftlicher und medialer Entwicklungen. Ausgegangen wird von der Frage, wie wichtig Freundschaften für den modernen Menschen sind. Diese wird aus jeweils unterschiedlicher Perspektive von einer Soziologin, einem Sprachwissenschaftler und einem Psychoanalytiker beleuchtet. Darüber hinaus werden Situationen präsentiert, in denen Freundschaft &amp;quot;zur Mangelware&amp;quot; wird, weil Menschen von alltäglichen sozialen Kontakten abgeschnitten sind, z.B. weil sie eine Haftstrafe verbüßen müssen. Auch der Fage, welchen Einfluss aktuelle mediale Phänomene auf die Möglichkeit des Knüpfens und Pflegen von Freundschaften ausüben, wird nachgegangen. Auf der Grundlage vielfältiger Beispiele, die in die differenierte Auseinandersetzung mit dem Thema Freundschaft einbezogen werden, entsteht ein interessanter Filmbeitrag, der genutzt werden kann, um Gespräche mit Schülerinnen und Schülern anzuregen. &lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%; vertical-align: top;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
[[Datei:Body_of_Knowledge_innen_1.png|330px|thumb|left|Blick aus dem Body of Knowledge an der Goethe-Universität Frankfurt]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13009</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13009"/>
				<updated>2018-02-14T13:31:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Dazu können folgende Materialien verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Material 1: Brief an Sofie Brief an einen Unbekannten] (S. 23; Bildungsserver Berlin-Brandenburg) (ca. 20 Min.) &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt&amp;quot; von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] „Das bin ich“ als Steckbrief (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Problemstellung sollen die SuS dafür sensibilisiert werden, dass es einen Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person gibt. Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. Hinführung, 3. Möglichkeit). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert (ca. 10 Min.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Vermisstenanzeige (ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13008</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13008"/>
				<updated>2018-02-14T13:30:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Dazu können folgende Materialien verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Material 1: Brief an Sofie Brief an einen Unbekannten] (S. 23) (ca. 20 Min.) (Bildungsserver Berlin-Brandenburg)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt&amp;quot; von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] „Das bin ich“ als Steckbrief (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Problemstellung sollen die SuS dafür sensibilisiert werden, dass es einen Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person gibt. Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. Hinführung, 3. Möglichkeit). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert (ca. 10 Min.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Vermisstenanzeige (ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13002</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=13002"/>
				<updated>2018-02-14T13:26:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Problemstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Dazu können folgende Materialien verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brief an einen Unbekannten (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt&amp;quot; von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:*[http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Brief an Sofie] (vgl. M1, S. 23)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] „Das bin ich“ als Steckbrief (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Problemstellung sollen die SuS dafür sensibilisiert werden, dass es einen Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person gibt. Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. Hinführung, 3. Möglichkeit). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert (ca. 10 Min.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12998</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12998"/>
				<updated>2018-02-14T13:24:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Problemstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Dazu können folgende Materialien verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brief an einen Unbekannten (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt&amp;quot; von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:*[http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Brief an Sofie] (vgl. M1, S. 23)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] „Das bin ich“ als Steckbrief (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Problemstellung sollen die SuS dafür sensibilisiert werden, dass es einen Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person gibt. Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. Hinführung, 3. Möglichkeit). Das Problem wird in [blob:https://www.planet-schule.de/6485aa65-6a94-45be-9468-13be3803fc38 diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert (ca. 10 Min.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12988</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12988"/>
				<updated>2018-02-14T13:20:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Dazu können folgende Materialien verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brief an einen Unbekannten (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt&amp;quot; von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:*[http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Brief an Sofie] (vgl. M1, S. 23)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] „Das bin ich“ als Steckbrief (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Problemstellung sollen die SuS dafür sensibilisiert werden, dass es einen Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person gibt. Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. xxxxx). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12986</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12986"/>
				<updated>2018-02-14T13:20:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Dazu können folgende Materialien verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brief an einen Unbekannten (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt&amp;quot; von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:*[http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Brief an Sofie] (vgl. M1, S. 23)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] „Das bin ich“ als Steckbrief (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das AB kann man auf folgender Seite downloaden:&lt;br /&gt;
:*[https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf AB Planet Wissen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Problemstellung sollen die SuS dafür sensibilisiert werden, dass es einen Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person gibt. Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. xxxxx). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12984</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12984"/>
				<updated>2018-02-14T13:20:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Dazu können folgende Materialien verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brief an einen Unbekannten (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt&amp;quot; von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:*[http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Brief an Sofie] (vgl. M1, S. 23)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3.Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] „Das bin ich“ als Steckbrief (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das AB kann man auf folgender Seite downloaden:&lt;br /&gt;
:*[https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf AB Planet Wissen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der Problemstellung sollen die SuS dafür sensibilisiert werden, dass es einen Unterschied zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung der eigenen Person gibt. Dazu können folgende Materialien verwendet werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. xxxxx). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12978</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12978"/>
				<updated>2018-02-14T13:19:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Problemstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Dazu können folgende Materialien verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brief an einen Unbekannten (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt&amp;quot; von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:*[http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Brief an Sofie] (vgl. M1, S. 23)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - AB „Das bin ich“ (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das AB kann man auf folgender Seite downloaden:&lt;br /&gt;
:*[https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf AB Planet Wissen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (Planet Schule) (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. xxxxx). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12977</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12977"/>
				<updated>2018-02-14T13:19:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Problemstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Dazu können folgende Materialien verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brief an einen Unbekannten (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt&amp;quot; von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:*[http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Brief an Sofie] (vgl. M1, S. 23)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - AB „Das bin ich“ (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das AB kann man auf folgender Seite downloaden:&lt;br /&gt;
:*[https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf AB Planet Wissen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. xxxxx). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (''Knietzsche und das Ich''; Planet Schule) illustriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12976</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12976"/>
				<updated>2018-02-14T13:18:54Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Problemstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Dazu können folgende Materialien verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brief an einen Unbekannten (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt&amp;quot; von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:*[http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Brief an Sofie] (vgl. M1, S. 23)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - AB „Das bin ich“ (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das AB kann man auf folgender Seite downloaden:&lt;br /&gt;
:*[https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf AB Planet Wissen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. xxxxx). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] („''Knietzsche und das Ich''“; Planet Schule) illustriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12975</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12975"/>
				<updated>2018-02-14T13:18:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Problemstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Dazu können folgende Materialien verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brief an einen Unbekannten (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt&amp;quot; von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:*[http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Brief an Sofie] (vgl. M1, S. 23)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - AB „Das bin ich“ (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das AB kann man auf folgender Seite downloaden:&lt;br /&gt;
:*[https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf AB Planet Wissen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. xxxxx). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] („Knietzsche und das Ich“; Planet Schule) illustriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12973</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12973"/>
				<updated>2018-02-14T13:18:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Problemstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Dazu können folgende Materialien verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brief an einen Unbekannten (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt&amp;quot; von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:*[http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Brief an Sofie] (vgl. M1, S. 23)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - AB „Das bin ich“ (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das AB kann man auf folgender Seite downloaden:&lt;br /&gt;
:*[https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf AB Planet Wissen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. xxxxx). Das Problem wird in [https://www.planet-schule.de/wissenspool/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt/inhalt/sendungen/knietzsche-der-kleinste-philosoph-der-welt.html diesem Video] (Knietzsche und das Ich; Planet Schule) illustriert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12970</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12970"/>
				<updated>2018-02-14T13:15:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Problemstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage „Wer bin ich?“ auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen, die ihre eigene Identität ausmachen. Dazu können folgende Materialien verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brief an einen Unbekannten (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft liest den SuS einen Textausschnitt aus dem Roman „Sofies Welt&amp;quot; von Jostein Gaarder vor. In diesem Textabschnitt bekommt Sofie einen Brief eines Unbekannten, in dem lediglich die Frage „Wer bin ich?“ steht. Die SuS sollen dann selbst auf die Frage „Wer bin ich?“ in einem eigenen Brief an den Unbekannten antworten. &lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft kann ggf. Aspekte vorgegeben, auf die die SuS im Brief eingehen sollen, z.B. Aussehen, Charakter etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:*[http://bildungsserver.berlin-brandenburg.de/fileadmin/bbb/unterricht/faecher/gesellschaftswissenschaften/ethik/BU-Ethik.pdf Brief an Sofie] (vgl. M1, S. 23)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel „Ein Schritt nach vorne“ (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
:Alle SuS bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übrig gebliebenen SuS klatschen; die SuS in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die SuS die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die SuS zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - AB „Das bin ich“ (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das AB kann man auf folgender Seite downloaden:&lt;br /&gt;
:*[https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf AB Planet Wissen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblattt 2] „Das bist du“ (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigenes Blatt wieder erhält. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS reflektieren Abweichungen zwischen ihrer Selbstwahrnehmung und der Fremdwahrnehmung durch ihre Mitschüler (vgl. xxxxx).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12951</id>
		<title>Diskussion:Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12951"/>
				<updated>2018-02-14T13:01:03Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Hinführung&lt;br /&gt;
;*3.Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] „Das bin ich“ als Steckbrief (Planet Schule)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problemstellung&lt;br /&gt;
;*2.Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt 2] „Das bist du“ (Planet Schule)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigentliches Blatt wieder erhält.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12949</id>
		<title>Diskussion:Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12949"/>
				<updated>2018-02-14T13:00:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
;*3.Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] „Das bin ich“ als Steckbrief (Planet Schule)&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problemstellung&lt;br /&gt;
;*2.Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt 2] „Das bist du“ (Planet Schule)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigentliches Blatt wieder erhält.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12948</id>
		<title>Diskussion:Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12948"/>
				<updated>2018-02-14T13:00:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
;*3.Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt] „Das bin ich“ als Steckbrief (Planet Schule=&lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problemstellung&lt;br /&gt;
;*2.Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt 2] „Das bist du“ (Planet Schule)&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigentliches Blatt wieder erhält.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12929</id>
		<title>Diskussion:Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Diskussion:Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12929"/>
				<updated>2018-02-14T11:55:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: Die Seite wurde neu angelegt: „ ;*3.Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt]: „Das bin ich“ als Steckbrief  :…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
;*3.Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt]: „Das bin ich“ als Steckbrief &lt;br /&gt;
:Zwei SuS gehen freiwillig vor. Die Lehrperson fragt, ob sie gleich sind. Die SuS verneinen und beschreiben die Unterschiedlichkeiten beider SuS. Schluss: Beide SuS haben viele Eigenschaften, die sie voneinander unterscheiden. Die Lehrperson teilt das Arbeitsblatt aus und stellt es auf Folie anhand von Beispielen vor. Die SuS füllen das Arbeitsblatt in Einzelarbeit aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS erkennen, dass Menschen sich voneinander unterscheiden. Sie füllen den Steckbrief aus und benennen die Eigenschaften, die sie ausmachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Problemstellung&lt;br /&gt;
;*2.Möglichkeit - [https://www.planet-schule.de/fileadmin/dam_media/wdr/knietzsche/pdf/AB1_Das_bin_ich.pdf Arbeitsblatt 2]: „Das bist du“&lt;br /&gt;
:  Alle SuS schreiben ihre Namen auf das Arbeitsblatt und geben es an den Sitznachbar/an die Sitznachbarin weiter. Diese/r ergänzt es mit einer Eigenschaft/einem Satz. Das Arbeitsblatt wird so lange weitergegeben, bis jede/r sein eigentliches Blatt wieder erhält.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12873</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12873"/>
				<updated>2018-02-14T11:15:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
In der Hinführung sollen sich die SuS mit der Frage &amp;quot;Wer bin ich?&amp;quot; auseinandersetzen und verschiedene Facetten der eigenen Persönlichkeit kennen lernen. Dazu können folgende Materialien verwendet werden: &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakatgestaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden zu  Beginn der Einheit entsprechend ihrer persönlichen Haltung zum Thema „Pränataldiagnostik“ in Gruppen eingeteilt und bekommen einen Text oder Rechercheauftrag. Daraufhin wird ein Plakat mit Bildern, Zeitungsüberschriften o.Ä. entworfen, das anschließend von der jeweiligen Expertengruppe im Plenum präsentiert wird und über das sich alle auszutauschen.&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:* [http://www.hallo-eltern.de/m_schwanger/praenataldiagnostik-1.htm Was ist die Pränataldiagnostik (PND)] '''(hallo-eltern.de)'''&lt;br /&gt;
:* [http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/gem-texte/GT_11.pdf  Wie viel Wissen tut uns gut? Chancen und Risiken der voraussagenden Medizin] '''(Deutsche Bischofskonferenz)'''&lt;br /&gt;
:* [http://www.ev-medizinethik.de/pages/themen/lebensanfang/themenfelder/praenatal-_und_praeimplantations-diagnostik/ Pränataldiagnostik und Schwangerschaftskonflikt aus ethischer Sicht] '''(Evangelische Medizin- und Bioethik)&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
:Die SuS lernen neben dem geschulten Umgang mit dem Internet auch das eigenständige Arbeiten in Gruppen und fördern ihre soziale Kompetenz. Sie erhalten so einen sehr detaillierten Einblick in die ihnen zugeordnete Position und bemühen sich zusätzlich beim Austausch in den Expertengruppen, ihre Position anschaulich und adäquat zu präsentieren. Dies hat auch den Vorteil, dass am Ende alle SuS mit jeder Position zu Pränataldiagnostik vertraut sind. (Zeitbedarf: ca. 240 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel &amp;quot;Ein Schritt nach vorn&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Alle Schüler*innen bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übriggebliebenen Schüler*innen klatschen; die Schüler in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die Schüler*innen die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die Schüler*innen zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS nehmen ihre persönlichen Eigenschaften wahr und benennen diese. Durch das Klatschen lernen sie, die Unterschiedlichkeiten ihrer Mitschüler*innen zu respektieren und im Endeffekt auch wahrzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [http://m.bpb.de/lernen/formate/methoden/46894/podiumsdiskussion Podiumsdiskussion] als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Soll das Gesetz verabschiedet werden, dass Behinderte aufgrund pränataler Diagnosen nicht abgetrieben werden können?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt dabei die Rolle des Richters und die SuS werden in ca. 5 Diskutanten für die Pro-Seite, ca. 5 Diskutanten für die Contra-Seite, ca. 4 Journalisten und den Rest der Klasse als Geschworene eingeteilt. Die Journalisten haben dabei die Aufgabe, alle Argumente der Diskussion zu notieren. Die Geschworenen notieren die für sie persönlich überzeugendsten Argumente und entscheiden am Schluss über den Ausgang der Verhandlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Die Lehrkraft hat zudem die Möglichkeit, den SuS ihre Rollen zuzuweisen und ggf. die Methode der Podiumsdiskussion zu erläutern, falls diese damit noch nicht vertraut sind. Die eigentliche Diskussion findet dann in den Phasen der selbstgesteuerten und angeleiteten Problemlösung statt. (Zeitbedarf: ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12865</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12865"/>
				<updated>2018-02-14T10:59:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakatgestaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden zu  Beginn der Einheit entsprechend ihrer persönlichen Haltung zum Thema „Pränataldiagnostik“ in Gruppen eingeteilt und bekommen einen Text oder Rechercheauftrag. Daraufhin wird ein Plakat mit Bildern, Zeitungsüberschriften o.Ä. entworfen, das anschließend von der jeweiligen Expertengruppe im Plenum präsentiert wird und über das sich alle auszutauschen.&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:* [http://www.hallo-eltern.de/m_schwanger/praenataldiagnostik-1.htm Was ist die Pränataldiagnostik (PND)] '''(hallo-eltern.de)'''&lt;br /&gt;
:* [http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/gem-texte/GT_11.pdf  Wie viel Wissen tut uns gut? Chancen und Risiken der voraussagenden Medizin] '''(Deutsche Bischofskonferenz)'''&lt;br /&gt;
:* [http://www.ev-medizinethik.de/pages/themen/lebensanfang/themenfelder/praenatal-_und_praeimplantations-diagnostik/ Pränataldiagnostik und Schwangerschaftskonflikt aus ethischer Sicht] '''(Evangelische Medizin- und Bioethik)&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
:Die SuS lernen neben dem geschulten Umgang mit dem Internet auch das eigenständige Arbeiten in Gruppen und fördern ihre soziale Kompetenz. Sie erhalten so einen sehr detaillierten Einblick in die ihnen zugeordnete Position und bemühen sich zusätzlich beim Austausch in den Expertengruppen, ihre Position anschaulich und adäquat zu präsentieren. Dies hat auch den Vorteil, dass am Ende alle SuS mit jeder Position zu Pränataldiagnostik vertraut sind. (Zeitbedarf: ca. 240 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel &amp;quot;Ein Schritt nach vorn&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Alle Schüler*innen bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übriggebliebenen Schüler*innen klatschen; die Schüler in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die Schüler*innen die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die Schüler*innen zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [http://m.bpb.de/lernen/formate/methoden/46894/podiumsdiskussion Podiumsdiskussion] als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Soll das Gesetz verabschiedet werden, dass Behinderte aufgrund pränataler Diagnosen nicht abgetrieben werden können?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt dabei die Rolle des Richters und die SuS werden in ca. 5 Diskutanten für die Pro-Seite, ca. 5 Diskutanten für die Contra-Seite, ca. 4 Journalisten und den Rest der Klasse als Geschworene eingeteilt. Die Journalisten haben dabei die Aufgabe, alle Argumente der Diskussion zu notieren. Die Geschworenen notieren die für sie persönlich überzeugendsten Argumente und entscheiden am Schluss über den Ausgang der Verhandlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Die Lehrkraft hat zudem die Möglichkeit, den SuS ihre Rollen zuzuweisen und ggf. die Methode der Podiumsdiskussion zu erläutern, falls diese damit noch nicht vertraut sind. Die eigentliche Diskussion findet dann in den Phasen der selbstgesteuerten und angeleiteten Problemlösung statt. (Zeitbedarf: ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12862</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12862"/>
				<updated>2018-02-14T10:56:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakatgestaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden zu  Beginn der Einheit entsprechend ihrer persönlichen Haltung zum Thema „Pränataldiagnostik“ in Gruppen eingeteilt und bekommen einen Text oder Rechercheauftrag. Daraufhin wird ein Plakat mit Bildern, Zeitungsüberschriften o.Ä. entworfen, das anschließend von der jeweiligen Expertengruppe im Plenum präsentiert wird und über das sich alle auszutauschen.&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:* [http://www.hallo-eltern.de/m_schwanger/praenataldiagnostik-1.htm Was ist die Pränataldiagnostik (PND)] '''(hallo-eltern.de)'''&lt;br /&gt;
:* [http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/gem-texte/GT_11.pdf  Wie viel Wissen tut uns gut? Chancen und Risiken der voraussagenden Medizin] '''(Deutsche Bischofskonferenz)'''&lt;br /&gt;
:* [http://www.ev-medizinethik.de/pages/themen/lebensanfang/themenfelder/praenatal-_und_praeimplantations-diagnostik/ Pränataldiagnostik und Schwangerschaftskonflikt aus ethischer Sicht] '''(Evangelische Medizin- und Bioethik)&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
:Die SuS lernen neben dem geschulten Umgang mit dem Internet auch das eigenständige Arbeiten in Gruppen und fördern ihre soziale Kompetenz. Sie erhalten so einen sehr detaillierten Einblick in die ihnen zugeordnete Position und bemühen sich zusätzlich beim Austausch in den Expertengruppen, ihre Position anschaulich und adäquat zu präsentieren. Dies hat auch den Vorteil, dass am Ende alle SuS mit jeder Position zu Pränataldiagnostik vertraut sind. (Zeitbedarf: ca. 240 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel &amp;quot;Ein Schritt nach vorn&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Schüler*innen bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Heute habe ich zum Frühstück ein belegtes Brötchen gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übriggebliebenen Schüler*innen klatschen; die Schüler in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die Schüler*innen die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die Schüler*innen zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [http://m.bpb.de/lernen/formate/methoden/46894/podiumsdiskussion Podiumsdiskussion] als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Soll das Gesetz verabschiedet werden, dass Behinderte aufgrund pränataler Diagnosen nicht abgetrieben werden können?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt dabei die Rolle des Richters und die SuS werden in ca. 5 Diskutanten für die Pro-Seite, ca. 5 Diskutanten für die Contra-Seite, ca. 4 Journalisten und den Rest der Klasse als Geschworene eingeteilt. Die Journalisten haben dabei die Aufgabe, alle Argumente der Diskussion zu notieren. Die Geschworenen notieren die für sie persönlich überzeugendsten Argumente und entscheiden am Schluss über den Ausgang der Verhandlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Die Lehrkraft hat zudem die Möglichkeit, den SuS ihre Rollen zuzuweisen und ggf. die Methode der Podiumsdiskussion zu erläutern, falls diese damit noch nicht vertraut sind. Die eigentliche Diskussion findet dann in den Phasen der selbstgesteuerten und angeleiteten Problemlösung statt. (Zeitbedarf: ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12861</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12861"/>
				<updated>2018-02-14T10:53:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakatgestaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden zu  Beginn der Einheit entsprechend ihrer persönlichen Haltung zum Thema „Pränataldiagnostik“ in Gruppen eingeteilt und bekommen einen Text oder Rechercheauftrag. Daraufhin wird ein Plakat mit Bildern, Zeitungsüberschriften o.Ä. entworfen, das anschließend von der jeweiligen Expertengruppe im Plenum präsentiert wird und über das sich alle auszutauschen.&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:* [http://www.hallo-eltern.de/m_schwanger/praenataldiagnostik-1.htm Was ist die Pränataldiagnostik (PND)] '''(hallo-eltern.de)'''&lt;br /&gt;
:* [http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/gem-texte/GT_11.pdf  Wie viel Wissen tut uns gut? Chancen und Risiken der voraussagenden Medizin] '''(Deutsche Bischofskonferenz)'''&lt;br /&gt;
:* [http://www.ev-medizinethik.de/pages/themen/lebensanfang/themenfelder/praenatal-_und_praeimplantations-diagnostik/ Pränataldiagnostik und Schwangerschaftskonflikt aus ethischer Sicht] '''(Evangelische Medizin- und Bioethik)&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
:Die SuS lernen neben dem geschulten Umgang mit dem Internet auch das eigenständige Arbeiten in Gruppen und fördern ihre soziale Kompetenz. Sie erhalten so einen sehr detaillierten Einblick in die ihnen zugeordnete Position und bemühen sich zusätzlich beim Austausch in den Expertengruppen, ihre Position anschaulich und adäquat zu präsentieren. Dies hat auch den Vorteil, dass am Ende alle SuS mit jeder Position zu Pränataldiagnostik vertraut sind. (Zeitbedarf: ca. 240 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel &amp;quot;Ein Schritt nach vorn&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Schüler*innen bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Ich habe ein belegtes Brötchen zum Frühstück gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übriggebliebenen Schüler*innen klatschen; die Schüler in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die Schüler*innen die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die Schüler*innen zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [http://m.bpb.de/lernen/formate/methoden/46894/podiumsdiskussion Podiumsdiskussion] als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Soll das Gesetz verabschiedet werden, dass Behinderte aufgrund pränataler Diagnosen nicht abgetrieben werden können?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt dabei die Rolle des Richters und die SuS werden in ca. 5 Diskutanten für die Pro-Seite, ca. 5 Diskutanten für die Contra-Seite, ca. 4 Journalisten und den Rest der Klasse als Geschworene eingeteilt. Die Journalisten haben dabei die Aufgabe, alle Argumente der Diskussion zu notieren. Die Geschworenen notieren die für sie persönlich überzeugendsten Argumente und entscheiden am Schluss über den Ausgang der Verhandlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Die Lehrkraft hat zudem die Möglichkeit, den SuS ihre Rollen zuzuweisen und ggf. die Methode der Podiumsdiskussion zu erläutern, falls diese damit noch nicht vertraut sind. Die eigentliche Diskussion findet dann in den Phasen der selbstgesteuerten und angeleiteten Problemlösung statt. (Zeitbedarf: ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12859</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12859"/>
				<updated>2018-02-14T10:53:35Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakatgestaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden zu  Beginn der Einheit entsprechend ihrer persönlichen Haltung zum Thema „Pränataldiagnostik“ in Gruppen eingeteilt und bekommen einen Text oder Rechercheauftrag. Daraufhin wird ein Plakat mit Bildern, Zeitungsüberschriften o.Ä. entworfen, das anschließend von der jeweiligen Expertengruppe im Plenum präsentiert wird und über das sich alle auszutauschen.&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:* [http://www.hallo-eltern.de/m_schwanger/praenataldiagnostik-1.htm Was ist die Pränataldiagnostik (PND)] '''(hallo-eltern.de)'''&lt;br /&gt;
:* [http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/gem-texte/GT_11.pdf  Wie viel Wissen tut uns gut? Chancen und Risiken der voraussagenden Medizin] '''(Deutsche Bischofskonferenz)'''&lt;br /&gt;
:* [http://www.ev-medizinethik.de/pages/themen/lebensanfang/themenfelder/praenatal-_und_praeimplantations-diagnostik/ Pränataldiagnostik und Schwangerschaftskonflikt aus ethischer Sicht] '''(Evangelische Medizin- und Bioethik)&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
:Die SuS lernen neben dem geschulten Umgang mit dem Internet auch das eigenständige Arbeiten in Gruppen und fördern ihre soziale Kompetenz. Sie erhalten so einen sehr detaillierten Einblick in die ihnen zugeordnete Position und bemühen sich zusätzlich beim Austausch in den Expertengruppen, ihre Position anschaulich und adäquat zu präsentieren. Dies hat auch den Vorteil, dass am Ende alle SuS mit jeder Position zu Pränataldiagnostik vertraut sind. (Zeitbedarf: ca. 240 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Spiel &amp;quot;Ein Schritt nach vorn&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Schüler*innen bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Ich habe ein Brötchen zum Frühstück gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übriggebliebenen Schüler*innen klatschen; die Schüler in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die Schüler*innen die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die Schüler*innen zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [http://m.bpb.de/lernen/formate/methoden/46894/podiumsdiskussion Podiumsdiskussion] als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Soll das Gesetz verabschiedet werden, dass Behinderte aufgrund pränataler Diagnosen nicht abgetrieben werden können?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt dabei die Rolle des Richters und die SuS werden in ca. 5 Diskutanten für die Pro-Seite, ca. 5 Diskutanten für die Contra-Seite, ca. 4 Journalisten und den Rest der Klasse als Geschworene eingeteilt. Die Journalisten haben dabei die Aufgabe, alle Argumente der Diskussion zu notieren. Die Geschworenen notieren die für sie persönlich überzeugendsten Argumente und entscheiden am Schluss über den Ausgang der Verhandlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Die Lehrkraft hat zudem die Möglichkeit, den SuS ihre Rollen zuzuweisen und ggf. die Methode der Podiumsdiskussion zu erläutern, falls diese damit noch nicht vertraut sind. Die eigentliche Diskussion findet dann in den Phasen der selbstgesteuerten und angeleiteten Problemlösung statt. (Zeitbedarf: ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12858</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8_-_Bausteine_f%C3%BCr_exemplarische_Unterrichtsreihen&amp;diff=12858"/>
				<updated>2018-02-14T10:53:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Selbst- und Fremdwahrnehmung===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakatgestaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden zu  Beginn der Einheit entsprechend ihrer persönlichen Haltung zum Thema „Pränataldiagnostik“ in Gruppen eingeteilt und bekommen einen Text oder Rechercheauftrag. Daraufhin wird ein Plakat mit Bildern, Zeitungsüberschriften o.Ä. entworfen, das anschließend von der jeweiligen Expertengruppe im Plenum präsentiert wird und über das sich alle auszutauschen.&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:* [http://www.hallo-eltern.de/m_schwanger/praenataldiagnostik-1.htm Was ist die Pränataldiagnostik (PND)] '''(hallo-eltern.de)'''&lt;br /&gt;
:* [http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/gem-texte/GT_11.pdf  Wie viel Wissen tut uns gut? Chancen und Risiken der voraussagenden Medizin] '''(Deutsche Bischofskonferenz)'''&lt;br /&gt;
:* [http://www.ev-medizinethik.de/pages/themen/lebensanfang/themenfelder/praenatal-_und_praeimplantations-diagnostik/ Pränataldiagnostik und Schwangerschaftskonflikt aus ethischer Sicht] '''(Evangelische Medizin- und Bioethik)&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
:Die SuS lernen neben dem geschulten Umgang mit dem Internet auch das eigenständige Arbeiten in Gruppen und fördern ihre soziale Kompetenz. Sie erhalten so einen sehr detaillierten Einblick in die ihnen zugeordnete Position und bemühen sich zusätzlich beim Austausch in den Expertengruppen, ihre Position anschaulich und adäquat zu präsentieren. Dies hat auch den Vorteil, dass am Ende alle SuS mit jeder Position zu Pränataldiagnostik vertraut sind. (Zeitbedarf: ca. 240 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Zitat &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Schüler*innen bilden einen Kreis. Die Lehrperson erklärt das „Spiel“: sie sagt einen Satz über sich wie „Ich habe ein Brötchen zum Frühstück gegessen“, „Ich bin über 1,60m groß“, „Ich mache gerne Sport“, „Ich spreche mehr als zwei Sprachen“, „Ich wohne in Bockenheim“ und alle, die das auch betrifft, gehen einen Schritt nach vorn. Die übriggebliebenen Schüler*innen klatschen; die Schüler in der Mitte gehen wieder einen Schritt zurück und der Vorgang wird mehrmals wiederholt. Dann dürfen auch die Schüler*innen die Rolle der Lehrperson übernehmen und einen Satz aufsagen. Nach einigen Durchgängen gehen die Schüler*innen zurück auf ihre Plätze. Denkbar ist eine Anknüpfung an X. Möglichkeit unter XYZ&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [http://m.bpb.de/lernen/formate/methoden/46894/podiumsdiskussion Podiumsdiskussion] als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Soll das Gesetz verabschiedet werden, dass Behinderte aufgrund pränataler Diagnosen nicht abgetrieben werden können?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt dabei die Rolle des Richters und die SuS werden in ca. 5 Diskutanten für die Pro-Seite, ca. 5 Diskutanten für die Contra-Seite, ca. 4 Journalisten und den Rest der Klasse als Geschworene eingeteilt. Die Journalisten haben dabei die Aufgabe, alle Argumente der Diskussion zu notieren. Die Geschworenen notieren die für sie persönlich überzeugendsten Argumente und entscheiden am Schluss über den Ausgang der Verhandlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Die Lehrkraft hat zudem die Möglichkeit, den SuS ihre Rollen zuzuweisen und ggf. die Methode der Podiumsdiskussion zu erläutern, falls diese damit noch nicht vertraut sind. Die eigentliche Diskussion findet dann in den Phasen der selbstgesteuerten und angeleiteten Problemlösung statt. (Zeitbedarf: ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8&amp;diff=12730</id>
		<title>Selbst und Welt 7/8</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Selbst_und_Welt_7/8&amp;diff=12730"/>
				<updated>2018-02-13T14:46:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seiten finden Sie Internet-Materialien zum Inhaltsfeld &amp;quot;Selbst und Welt&amp;quot; der Jahrgangsstufe 7 und 8.&lt;br /&gt;
Folgende Ausführungen finden sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen. Sie definieren einen Arbeitsrahmen für den schulischen Unterricht:&amp;lt;blockquote&amp;gt;&amp;quot;Der Mensch ist ein fühlendes, denkendes und handelndes Wesen. Als solches hat der Mensch soziale, kulturelle und religiöse Wurzeln. Im Mittelpunkt dieses Inhaltsfeldes stehen die Genderthematik sowie die Entwicklung des Ichbewusstseins. Zentral ist die Reflexion wahrgenommener Unterschiede zwischen Selbst- und Fremdwahrnehmung. Eine Auseinandersetzung mit diesen Aspekten geschieht auf der Grundlage persönlicher Erfahrungen und psychologischer Ansätze.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandarts und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Sekundarstufe I - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kerncurriculum_ethik_gymnasium.pdf Ethik] (S. 18) &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Ewelina Zeddouk, Madeleine Behrens, Jörn Zimmermann, Ana Pavicevic und Magdalena Küker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 400px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; |Jahrgangsstufe 7/8 - Selbst und Welt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Selbst und Welt - 7/8 - Hintergrund | Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[Selbst und Welt - 7/8 - Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Benutzer:Ha.sahin&amp;diff=12676</id>
		<title>Benutzer:Ha.sahin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Benutzer:Ha.sahin&amp;diff=12676"/>
				<updated>2018-02-13T13:47:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mein Name ist Hanife Sahin und bin seit 2015 Lehramtsstudentin.&lt;br /&gt;
Genau wie die eigentliche Arbeit mit Kindern ist es für mich sehr wichtig, mich als Lehrerin selbst weiterzubilden und herauszufordern, mir von Erfahrenen Tipps zu holen, und auch mich auch zu trauen, neue, unerprobte Wege einzuschlagen. Deshalb betrachte ich solch eine Plattform, die sowohl eine übersichtliche Sammlung von Unterrichtsmaterialien, Konzepten und Anregungen, als auch einen Austausch zwischen Lehrenden ermöglicht, als großen Gewinn für angehende und langjährige Lehrer. Ich freue mich, an diesem Projekt mitarbeiten zu dürfen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Benutzer:Ha.sahin&amp;diff=12675</id>
		<title>Benutzer:Ha.sahin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Benutzer:Ha.sahin&amp;diff=12675"/>
				<updated>2018-02-13T13:46:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mein Name ist Hanife Sahin und bin seit 2015 Lehramtsstudentin.&lt;br /&gt;
Genau wie die eigentliche Arbeit mit Kindern ist es für mich sehr wichtig, sich als Lehrperson selbst weiterzubilden und herauszufordern, sich von Erfahrenen Tipps zu holen, aber sich auch zu trauen, neue, unerprobte Wege einzuschlagen. Deshalb betrachte ich solch eine Plattform, die sowohl eine übersichtliche Sammlung von Unterrichtsmaterialien, Konzepten und Anregungen, als auch einen Austausch zwischen Lehrenden ermöglicht, als großen Gewinn für angehende und langjährige Lehrer. Ich freue mich, an diesem Projekt mitarbeiten zu dürfen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Benutzer:Ha.sahin&amp;diff=12674</id>
		<title>Benutzer:Ha.sahin</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Benutzer:Ha.sahin&amp;diff=12674"/>
				<updated>2018-02-13T13:45:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Ha.sahin: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Mein Name ist Hanife Sahin und bin seit 2015 Lehramtsstudentin.&lt;br /&gt;
Genau wie die eigentliche Arbeit mit Kindern ist es für mich sehr wichtig, sich als Lehrperson selbst weiterzubilden und herauszufordern, sich von Erfahrenen Tipps zu holen, aber sich auch zu trauen, neue, unerprobte Wege einzuschlagen. Deshalb betrachte ich solch eine Plattform, die sowohl eine übersichtliche Sammlung von Konzepten und Ideen, als auch einen Austausch zwischen Lehrenden ermöglicht, als großen Gewinn für angehende und langjährige Lehrer. Ich freue mich, an diesem Projekt mitarbeiten zu dürfen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Ha.sahin</name></author>	</entry>

	</feed>