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		<title>PUMa - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-06-13T09:15:38Z</updated>
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		<title>Recht und Gerechtigkeit - Material</title>
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				<updated>2019-02-22T09:19:24Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Irem Sahin: /* Andere Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie jahrgangsübergreifende Materialien zum Bereich „Recht und Gerechtigkeit&amp;quot;. &lt;br /&gt;
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==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
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===Bilder===&lt;br /&gt;
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;*Online-Bild - [https://arscommunication.wordpress.com/2014/04/15/gleichheit-ist-keine-gleichmacherei// Gleichheit ist keine Gleichmacherei] (Wordpress)&lt;br /&gt;
:Die Abbildung „Gleichheit ist keine Gleichmacherei“ aus einem Online-Artikel der Wordpress stellt die Unterschiede zwischen Gleichheit und Gerechtigkeit anhand von einer Personenaufstellung an einer Mauer dar. Das Bild ist in der Mitte geteilt und beschreibt zwei Situationen. Auf der linken Hälfte des Bildes sieht man drei Personen, welche unterschiedlich groß sind und auf Kisten stehen, um über die Mauer schauen zu können, damit sie ein Baseballspiel sehen. Alle stehen auf drei gleichgroßen Kisten, sodass die kleinste Person nicht über die Mauer schauen kann. Als Bildunterschrift steht in großen weißen Buchstaben „Equality“, welches mit „Gleichheit“ zu übersetzen ist. In der rechten Bildhälfte ist die gleiche Situation dargestellt, jedoch steht die kleinste Person auf der größten Kiste und die größte Person auf der kleinsten Kiste. Alle Personen können gleichermaßen über die Mauer schauen. Als Bildunterschrift steht hier „Equity“, welches mit „Fairness“ zu übersetzen ist. Um damit das Thema „Gerechtigkeit“ aufzugreifen, kann diese Darstellung sowohl als Einstieg sowie als Vertiefung durch das Anregen einer Diskussion dienen. Da diese Abbildung wenig komplexe Inhalte darstellt, kann sie jahrgangsübergreifend sowohl für jüngere als auch ältere Schülergruppen aufbereitet werden. &lt;br /&gt;
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;*Online-Bild - [https://www.naturfreunde.de/jetzt-reichtum-umverteilen-fuer-mehr-soziale-gerechtigkeit Reichtum Umverteilen] (Naturfreunde.de)&lt;br /&gt;
:Das Plakat mit dem Aufruf: &amp;quot;Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle&amp;quot; aus einem Online-Artikel der Naturfreunde greift die Problematik der sozialen Ungleichheit, welche auf ungerechte Vermögungsverteilung basiert, auf. Mit einer Umverteilung des Reichtums zugunsten des ärmeren Bevölkerungsteils wird eine gerechtere Gesellschaft angestrebt. Dieses Plakat dient als guter Einstieg für verschiedene Konzepte von Gerechtigkeit, da es eine konkrete Ansicht vermittelt und gleichzeitig andere Ansichten provoziert. Zudem bietet das Medium die Möglichkeit zwischen Recht und Gerechtigkeit zu differenzieren und Konfliktpotenziale zu untersuchen. Ein Beispiel hierfür ist die Frage nach der Legitimität der Einschränkung der (Eigentums-)Rechte um der Gerechtigkeit willen. Aufgrund des gesellschaftpolitischen Schwerpunktes ist der Einsatz dieses Mediums ab der achten Klasse sinnvoll.&lt;br /&gt;
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;*Online-Bild - [https://www.snopes.com/fact-check/emergent-situation/ Does This Photograph Show a KKK Member Treated by Black Hospital Staff?] (David Mikkelson)&lt;br /&gt;
:Die hier aufgeführte Darstellung zeigt ein angeschossenes Ku-Klux-Klan Mitglied in einer Krankenhausumgebung und afro-amerikanisches Krankenpersonal, das sich um den Verletzten kümmert. Dieses Bild ist vorwiegend für die höheren Jahrgangsstufen geeignet, da dort eine Form der Gewaltdarstellung die durch die sehr graphisch dargestellten Schusswunden gezeigt wird. Jedoch kann diese Darstellung als Diskussionsansatz zum Thema Fairness verwendet werden, sowie auch im ethischen Kontext die Apartheid und verschiedene Dilemmata ansprechen. Es muss von der Lehrkraft persönlich entschieden werden, ob dieses Bild für die Schülerschaft angemessen ist und in den Themenkomplex passt. Vor der Einbettung des Bildes in den Unterrichtskontext sollten diese vorgewarnt werden, damit sie die Darstellung von Gewalt vorbereitet sind. &lt;br /&gt;
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;*Online-Comic - [https://bodows-cartoon-blog.com/2014/09/22/gerecht-gerecht-frage-19451298/ Gerecht oder nicht gerecht – ist hier die Frage ….] (bodows-cartoon-blog.com)&lt;br /&gt;
:In dem Comic von BoDoW sind zwei „Knubbelnasen“ zu sehen, die sich über die Gerechtigkeit in der Welt unterhalten. Die eine beklagt sich über die Ungerechtigkeiten und Gemeinheiten in der Welt, woraufhin ihr die andere entgegnet, dass die Welt nicht zu jedem ungerecht sei. Dadurch wird die Frage aufgeworfen, warum dies so ist? Der Comic kann jahrgangsübergreifend für die Klassen 5.-8. verwendet werden, vorzugsweise als Einstieg in das Themenfeld, da das Bild bei allen SuS spontane Impulse auslösen und diese darüber einfach ins Gespräch kommen können.&lt;br /&gt;
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;*Online-Karikatur - [https://www.brgdomath.com/ethik/grundbegriffe-gerechtigkeit/ Was ist gerecht?] (brgdomath.com)&lt;br /&gt;
:Die Karikatur veranschaulicht, was es bedeuten kann, dass gleiches Recht für alle gilt, unabhängig von individuellen Fähigkeiten. Zu sehen sind verschiedene Tiere, vom Affen über den Goldfisch bis zum Elefanten, denen ein Prüfer die Aufgabe stellt, auf ein- und denselben Baum zu klettern. Die von Natur aus unterschiedlich befähigten Tiere illustrieren die unterschiedlichen Startvoraussetzungen, die Gleichheit als Gerechtigkeitsideal in Frage stellt. Jahrgangsstufenübergeifend kann die Darstellung auf ähnlich strukturierte „Ungerechtigkeiten“ aus der Lebenswelt der SuS bezogen werden. Anschließend können widersprüchliche Gerechtigkeitskonzeptionen benannt und diskutiert werden. Die Pointe des Bildes ist eingänglich und für SuS ab der 5. Klasse bereits verständlich. Sie kann aber auch in älteren Schülergruppen gut als Einstieg in das Gerechtigkeitsthema verwendet werden, weil sich daraus zentrale Konflikte widerstrebender Ansätze ableiten lassen. &lt;br /&gt;
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;*Online-Podcast – [https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/leben/der-fall-frederike/-/id=660174/did=22593660/nid=660174/15m8e7h/index.html Der Fall Frederike: Über den Unterschied von Recht und Gerechtigkeit] (swr.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der im Jahre 2018 veröffentlichte Postcast „Der Fall Frederike – Über den Unterschied von Recht und Gerechtigkeit“ berichtet anschaulich und ansprechend  den Mordfall  der damaligen 17jährigen Frederike Möhlmann aus dem Jahre 1981. Der 22jährige Vergewaltiger und Mörder wird gefasst und verurteilt, aber aufgrund mangelnder Beweislage wieder frei gelassen. Ca. 30  Jahre später bestätigen DNA-Untersuchungen seine Täterschaft. Er darf jedoch nicht erneut angeklagt werden, weil in Deutschland das Gesetzt gilt: Jemand, der freigesprochen wurde, darf nach der deutschen Strafprozessordnungen nicht für das gleiche Vergehen erneut angeklagt werden.&lt;br /&gt;
:Frederikes Vater Hans von Möhlmann kämpft nun seit 2013 für eine Änderung dieser Gesetztesgrundlage, weil dieses Recht dem Erlangen von Gerechtigkeit im Weg ist.  &lt;br /&gt;
:Dieser Fall bietet einen guten Impuls bzw. Einstieg in die Thematik „Das Verhältnis von Recht und Gerechtigkeit“. Dabei kann man sich konkret der Definition beider Begriffe widmen oder der Frage, ob und wie beide Begriffe im Konflikt zueinander stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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;*Online-Video - (ca. 3 Min.) [https://www.youtube.com/watch?v=T1VXkO3RrBs/ Menschenrechte in drei Minuten erklärt] (AmnestySwitzerland)&lt;br /&gt;
:Das YouTube Video „Menschenrechte in drei Minuten erklärt“ von AmnestySwitzerland erklärt künstlerisch dargestellt grundlegenden Informationen über Menschenrechte für Kinder und Jugendliche im Alter von 13-20 Jahre. Diese Altersgruppe überschneidet sich mit diversen Klassenstufen. Somit ist dieses Video als Material jahrgangsübergreifend. Das Material kann als Einstieg in das Thema Menschenrechte und als abschließende, kurze Zusammenfassung in den Unterricht eingebettet werden. Da das Video nur 3 Minuten lang ist kann es problemlos in den Unterricht integriert werden ohne viel Zeit zu kosten und den SuS trotzdem genügend Informationen zu liefern. Eine Diskussion kann angeregt werden, da die Erklärung der Menschenrechte nicht spezifischer in die Tiefe geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video - (ca. 19 Min.)  [https://www.ted.com/talks/chimamanda_adichie_the_danger_of_a_single_story/transcript#t-132256 The danger of a single story] (TED.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Cinamanda Ngozi Adichie spricht in ihrem TED-Talk darüber, welche Gefahren eine einseitige Sicht auf bestimmte Menschen(gruppen) mit sich bringt. Wer eine einzige Geschichte von der Welt hat, übersieht viele andere und reproduziert ungerechte Stereotype. Die mit zahlreichen internationalen Literaturpreisen dekorierte nigeriastämmige Autorin erzählt in Ihrer Rede eindrückliche Anekdoten aus ihrem Leben. Sie spielt mit euozentrischen Zuschreibungen über Afrika, Armut, Frauen und Sprache und entlarvt sie als rassistisch, menschenverachtend und provinziell. Der Originalton des Videos ist auf Englisch hörbar, so dass es sich hervorragend für den Einsatz in bilingualen oder fächerübergreifenden Unterrichtsszenarien eignet. Es ist geeignet SuS für die postkoloniale Thematik zu sensibilisieren und eigene Vorurteile zu hinterfragen. Ein deutsches Transkript kann abgerufen werden und die jeweils gesprochenen Sätze werden komfortabel farblich unterlegt, so dass man auch ohne Englischkenntnisse der Rede gut folgen kann. Aufgrund des Reflexionsniveaus der enthaltenen Gedanken ist das Video als Ganzes eher für ältere Jahrgangsstufen ab Jahrgangsstufe 9/10 geeignet. Einzelne Abschnitte mit biographischen Geschichten lassen sich aber auch gut in jüngeren Klassenstufen einsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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===Filme===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Film - [https://archive.org/details/WE_FEED_THE_WORLD_DEUTSCH We feed the world – Essen global] (archive.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dem anderthalbstündigen Dokumentationsfilm „We feed the world – Essen global“ (2005) wirft der Österreicher Erwin Wagenhofer ein kritisches Licht auf auf die Globalisierung, Industrialisierung und unsere Überflussgesellschaft. Was anfänglich so aussieht als wurde der Film nur gesellschaftspolitische Sachverhalte ansprechen, entpuppt sich bald als ein Film, der auch viele ethische Fragen aufwirft. Vor allem die eine: Ist das Gerecht und Rechtens, was sich im Hintergrund der globalen Nahrungsmittelproduktion abspielt? &lt;br /&gt;
:Es bietet sich an den Film in Anlehnung an das [http://www.bpb.de/system/files/pdf/UL7PPX.pdf bpb-Beiheft] thematisch in einer ganzen Unterrichtseinheit durchzunehmen, weil die behandelten Themen vielfältig und umfangreich sind. Aufgrund der Schwere der Materie und dem Umfang wird vorgeschlagen den Film ab der 7. Klasse durchzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Filmtipp - [https://www.youtube.com/watch?v=44tFevZJNCc Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte (trailer)] (youtube.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Unfertig!!! Der unter dem Eindruck der Weltfinanzkrise entstandene Dokumentarfilm aus dem Jahr 2009 setzt sich kritisch mit dem zeitgenössigen Kapitalismus us-amerikanischer Prägung auseinander. In lose miteinander verbundenen Filmsequenzen geht der oscarprämierte Regisseur Michael Moore einer betont naiv gestellten Frage nach: Was ist Kapitalismus? Der Film ist jedoch kein Dokumentarfilm im eigentlichen Sinne, sondern ein gesellschaftkritisches Statement. In pointenreich zusammengeschnittenen Interviews mit Bürger/-innen, Politker/-innen, Vertreter/-innen aus Wirtschaft und Finanzindustrie werden zahlreiche zum Himmel schreiende Ungerechtigkeiten angeprangert. Zugleich führt der Film aber auch zahlreiche positive Alternativen aus Geschichte und Gegenwart an. Den Zuschauer/-innen wird der Eindruck vermittelt, dass das kapitalistische Gesellschaftssystem in seiner jetzigen Form seine Legitimation verloren hat. So überzeichnet Moores Kritik am sozialen und moralischen Zustand der USA erscheint, so übertrieben idealisiert wirken sie im Hinblick auf die erzählten Beispiele aus Deutschland und Europa. Die provokative Einseitigkeit des Films ist Schwäche und Stärke zugleich. Für den Einsatz im schulischen Unterricht ist . Der Film könnte sowohl als ganzes als auch in Auszügen gezeigt werden. Ein Einsatz ab Jahrgangsstufe 8 erscheint angemessen, da auch komlexere  als a der Film streckenweise etwas langwierig erzählt, Auch wenn es sich Gerade dadurch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 einer Vielmehr ist dieser Film ein Augehnend von einem historischen Ideal an den ungerechten Zuständen ab, die das einst so erfolgreiche Konzept des Kapitalismus heute produziert. &lt;br /&gt;
zahlreichen Ungerechtigkeite Handschrift ist präsentiertdem Eindruck der Weltfinanzkrise entstandene Film argumentiert präsentiert anhand lose verbundener Filmsequenzen Geschichte von ungerechten  in Form zahlreicher Interviews und formuliert zahlreiche kritische Fragen an die amerikanische Gesellschaft, an Politiker, Finanzindustrie. Er erzählt die Geschichte  ist ein kritische klares Statement  unterhaltsam stellt hat einen viele Fragen: an die Finanzindustrie, die Politik, die  die Frage nach der GErechtigkeit devon Michael Moores  zeichnet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Literarische Texte===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Märchen - [http://gutenberg.spiegel.de/buch/die-schonsten-kinder-und-hausmarchen-6248/51 Frau Holle] (gutenberg.spiegel.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die literarische Gattung der (Volks-)Märchen prägt die ersten kindlichen Erfahrungen mit Recht und Gerechtigkeit. Sie schulen unser Gerechtigkeitsempfinden, führen erste Strafmotive, Gebote und Verbote vor Augen und machen uns mit dem Guten und Bösen bekannt. Weil Märchen leicht zu lesen und verstehen sind und ein breites Spektrum des Themenfeldes „Recht und Gerechtigkeit“ abdecken, bietet es sich an mit dem Gebrüder Grimm Märchen „Frau Holle“ ab der 5. Klasse zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Zitate===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Zitatseite - [https://www.geo.de/geolino/redewendungen/15562-rtkl-redewendung-auge-um-auge-zahn-um-zahn Auge um Auge, Zahn um Zahn] (geo.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Talionsformel: &amp;quot;Ist weiterer Schaden entstanden, dann musst du geben: Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brandmahl für Brandmahl, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme.&amp;quot; aus dem zweiten Buch Mose (21,24) ist die älteste und wichtigste Gerechtigkeitsformel und eignet sich dementsprechend als sinnvolles Unterrichtmaterial. Diese Formel drückt Gerechtigkeit als Ausgleich aus und grenzt sich somit von vielen anderen Gerechtigkeitskonzepten ab und kann sehr gut mit ihnen verglichen werden. Die Formel besagt, dass man Gleiches mit Gleichem vergelten soll. Die Formel setzt voraus, dass durch angemessene Vergeltung Gerechtigkeit wiederhergestellt werden kann. Aus diesem Grund begünstigt diese Formel ein hohes Diskussions- und Konfliktpotenzial. Es kann diskutiert werden, inwiefern es gerecht ist ein selbst erlebtes Leid einer anderen Person zuzufügen. Andererseits kann auch über die Fairness der Gleichverteilung, die intuitiv überzeugt, diskutiert werden. Zudem bietet es sich an, die Wertigkeiten der Leiden, die verursacht werden, zu hinterfragen. Die Verwendung dieser Formel empfiehlt sich ab der siebten Klasse.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Zitatseite - [http://zitate.net/gerechtigkeit-zitate Top 100 Zitate und Sprüche zum Thema Gerechtigkeit] (zitate.net)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Andere Quellen===&lt;br /&gt;
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{{Vorlage:Andere Quellen(Infotext)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel – [http://www.bpb.de/izpb/268220/vom-sinn-und-zweck-des-strafens?p=all Sinn und Zweck des Strafens? Straftheorien] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Online-Beitrag „Sinn und Zweck des Strafens?“, welcher 2018 vom ehemaligen Richter Prof. Dr. Heribert Ostendorf verfasst wurde, widmet sich dem Sinn und Zweck von Strafe und den einzelnen Straftheorien. Der Artikel enthält auch ein Schaubild, welches die Straftheorien gut visualisiert. &lt;br /&gt;
:Der zweiseitige Beitrag eignet sich zur Erarbeitung folgender Fragen im rahmen von der 8. bis 10.Jahrgangsstufe: „Welchen Sinn und Zweck hat Strafe?“, „Wie lässt sich Strafe auf theoretischer Ebene rechtfertigen?“ und „Welche Straftheorien gibt es?“. Der Beitrag kann auch als Musterlösung dienen, nachdem die SuS bspw. eine dieser Leitfrage durch andere Quellen erarbeitet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel – [https://www.brgdomath.com/ethik/grundbegriffe-gerechtigkeit/ Grundbegriff: Gerechtigkeit – Was ist gerecht?] (brgdomath.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unter diesem Eintrag finden sich Erklärungen zum Gerechtigkeitsbegriff. Im Zuge dessen werden die Unterschiede zu den einzelnen Gerechtigkeitskonzepten beschrieben. Die jeweiligen Abschnitte lassen sich gut im Rahmen einer Gruppenarbeit erarbeiten. Darüber hinaus sind am Ende der Seite weiterführende Einträge verlinkt, die zusätzliche Materialien für den Unterricht beinhalten (z. B. Begriffserläuterung Gerechtigkeit, Gerechtigkeitskriterien etc.). Die Unterrichtsmaterialien lassen sich jahrgangsübergreifend von der 6. bis zur 10. Klasse einsetzen, weil die Inhalte lebensnahe und einfach dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Materialien für das Rollenspiel „Gerichtsplanspiel“ - [https://www.justiz.nrw/BS/rechtskunde_neu_entwurf/rechtskunde_neu/unterrichtsmaterial/materialien_interaktives-Ukonzept/rollenspiele_handlungsempf.pdf Gerichtsplanspiel] (justiz.nrw Unterrichtsmaterial)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Online-Unterrichtsmaterial, welches von dem Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hochgeladen wurde, bietet genug Materialen zur Planung, Gestaltung und Durchführung eines „Gerichtsplanspiels“. Zum Beispiel werden strafrechtliche, zivile und öffentlich-rechtliche Themen vorgeschlagen, die die SuS mithilfe von Situationsangaben, Leitfragen, Arbeitsanweisungen und Rollenkarten in mehreren Rollenspielen aufarbeiten können. &lt;br /&gt;
:Da der Materialpool sehr umfangreich, vielfältig und wandelbar ist, bietet sich eine Anwendung von der 7. bis zur 10. Jahrgangsstufe an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.w-k-essler.de/pdfs/InterviewTechnikerKrankenkasse.pdf Was ist Gerechtigkeit?] (Alexander Stahr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei handelt es sich um ein Interview zwischen Alexander Stahr und dem ehemaligen Dozenten Prof. Dr. Wilhelm K. Essler vom Institut für Philosophie der Universität Frankfurt am Main. Vorrangig handelt die Diskussion von der Ausseinandersetzung mit den Fragen, was Gerechtigkeit eigentlich ist, ob es so etwas überhaupt gibt und welche Rolle Gerechtigkeit eigentlich in unserem Leben spielt. Die Aspekte, die im Interview aufgegriffen werden, eignen sich gut für die Darstellung anderer Sichtweisen auf das Thema. Alternativ könnte man auch mit konkreten Aussagen aus dem Interview arbeiten und über diese diskutieren. Besonders geeignet ist dieses Material für die Jhg. 7-10, da es sich anbietet bereits vorhandenes Vorwissen mit diesen neuen Impulsen zu erweitern bzw. zu verknüpfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.zeit.de/online/2009/29/ehegesetz-afghanistan Ehegesetz] (Zeit online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das frühere Ehegesetz in Afghanistan greift in das Sexualleben von verheirateten Personen ein. Hierbei dürfen Frauen zum Geschlechtsverkehr von ihren Ehegatten rechtmäßig gezwungen werden. Dieses Gesetz greift in aller Deutlichkeit Frauen- sowie ihre Freiheitsrechte an. Aus diesem Grund bietet dieses Gesetz eine fruchtbare Diskussionsbasis. Vorzugsweise kann dies als Einstieg oder Beispiel für den Vergleich zwischen positivem Recht und Naturrecht dienen. Des Weiteren bietet es sich an die Frage, weshalb es Frauenrechte geben sollte und in welchem Punkt diese verletzt werden, zu beantworten. Die Verwendung dieses Mediums empfiehlt sich ab der achten Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Irem Sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Recht_und_Gerechtigkeit_-_Material&amp;diff=21523</id>
		<title>Recht und Gerechtigkeit - Material</title>
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				<updated>2019-02-22T09:16:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Irem Sahin: /* Zitate */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [https://arscommunication.wordpress.com/2014/04/15/gleichheit-ist-keine-gleichmacherei// Gleichheit ist keine Gleichmacherei] (Wordpress)&lt;br /&gt;
:Die Abbildung „Gleichheit ist keine Gleichmacherei“ aus einem Online-Artikel der Wordpress stellt die Unterschiede zwischen Gleichheit und Gerechtigkeit anhand von einer Personenaufstellung an einer Mauer dar. Das Bild ist in der Mitte geteilt und beschreibt zwei Situationen. Auf der linken Hälfte des Bildes sieht man drei Personen, welche unterschiedlich groß sind und auf Kisten stehen, um über die Mauer schauen zu können, damit sie ein Baseballspiel sehen. Alle stehen auf drei gleichgroßen Kisten, sodass die kleinste Person nicht über die Mauer schauen kann. Als Bildunterschrift steht in großen weißen Buchstaben „Equality“, welches mit „Gleichheit“ zu übersetzen ist. In der rechten Bildhälfte ist die gleiche Situation dargestellt, jedoch steht die kleinste Person auf der größten Kiste und die größte Person auf der kleinsten Kiste. Alle Personen können gleichermaßen über die Mauer schauen. Als Bildunterschrift steht hier „Equity“, welches mit „Fairness“ zu übersetzen ist. Um damit das Thema „Gerechtigkeit“ aufzugreifen, kann diese Darstellung sowohl als Einstieg sowie als Vertiefung durch das Anregen einer Diskussion dienen. Da diese Abbildung wenig komplexe Inhalte darstellt, kann sie jahrgangsübergreifend sowohl für jüngere als auch ältere Schülergruppen aufbereitet werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [https://www.naturfreunde.de/jetzt-reichtum-umverteilen-fuer-mehr-soziale-gerechtigkeit Reichtum Umverteilen] (Naturfreunde.de)&lt;br /&gt;
:Das Plakat mit dem Aufruf: &amp;quot;Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle&amp;quot; aus einem Online-Artikel der Naturfreunde greift die Problematik der sozialen Ungleichheit, welche auf ungerechte Vermögungsverteilung basiert, auf. Mit einer Umverteilung des Reichtums zugunsten des ärmeren Bevölkerungsteils wird eine gerechtere Gesellschaft angestrebt. Dieses Plakat dient als guter Einstieg für verschiedene Konzepte von Gerechtigkeit, da es eine konkrete Ansicht vermittelt und gleichzeitig andere Ansichten provoziert. Zudem bietet das Medium die Möglichkeit zwischen Recht und Gerechtigkeit zu differenzieren und Konfliktpotenziale zu untersuchen. Ein Beispiel hierfür ist die Frage nach der Legitimität der Einschränkung der (Eigentums-)Rechte um der Gerechtigkeit willen. Aufgrund des gesellschaftpolitischen Schwerpunktes ist der Einsatz dieses Mediums ab der achten Klasse sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [https://www.snopes.com/fact-check/emergent-situation/ Does This Photograph Show a KKK Member Treated by Black Hospital Staff?] (David Mikkelson)&lt;br /&gt;
:Die hier aufgeführte Darstellung zeigt ein angeschossenes Ku-Klux-Klan Mitglied in einer Krankenhausumgebung und afro-amerikanisches Krankenpersonal, das sich um den Verletzten kümmert. Dieses Bild ist vorwiegend für die höheren Jahrgangsstufen geeignet, da dort eine Form der Gewaltdarstellung die durch die sehr graphisch dargestellten Schusswunden gezeigt wird. Jedoch kann diese Darstellung als Diskussionsansatz zum Thema Fairness verwendet werden, sowie auch im ethischen Kontext die Apartheid und verschiedene Dilemmata ansprechen. Es muss von der Lehrkraft persönlich entschieden werden, ob dieses Bild für die Schülerschaft angemessen ist und in den Themenkomplex passt. Vor der Einbettung des Bildes in den Unterrichtskontext sollten diese vorgewarnt werden, damit sie die Darstellung von Gewalt vorbereitet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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===Comics===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Comic - [https://bodows-cartoon-blog.com/2014/09/22/gerecht-gerecht-frage-19451298/ Gerecht oder nicht gerecht – ist hier die Frage ….] (bodows-cartoon-blog.com)&lt;br /&gt;
:In dem Comic von BoDoW sind zwei „Knubbelnasen“ zu sehen, die sich über die Gerechtigkeit in der Welt unterhalten. Die eine beklagt sich über die Ungerechtigkeiten und Gemeinheiten in der Welt, woraufhin ihr die andere entgegnet, dass die Welt nicht zu jedem ungerecht sei. Dadurch wird die Frage aufgeworfen, warum dies so ist? Der Comic kann jahrgangsübergreifend für die Klassen 5.-8. verwendet werden, vorzugsweise als Einstieg in das Themenfeld, da das Bild bei allen SuS spontane Impulse auslösen und diese darüber einfach ins Gespräch kommen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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===Karikaturen===&lt;br /&gt;
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;*Online-Karikatur - [https://www.brgdomath.com/ethik/grundbegriffe-gerechtigkeit/ Was ist gerecht?] (brgdomath.com)&lt;br /&gt;
:Die Karikatur veranschaulicht, was es bedeuten kann, dass gleiches Recht für alle gilt, unabhängig von individuellen Fähigkeiten. Zu sehen sind verschiedene Tiere, vom Affen über den Goldfisch bis zum Elefanten, denen ein Prüfer die Aufgabe stellt, auf ein- und denselben Baum zu klettern. Die von Natur aus unterschiedlich befähigten Tiere illustrieren die unterschiedlichen Startvoraussetzungen, die Gleichheit als Gerechtigkeitsideal in Frage stellt. Jahrgangsstufenübergeifend kann die Darstellung auf ähnlich strukturierte „Ungerechtigkeiten“ aus der Lebenswelt der SuS bezogen werden. Anschließend können widersprüchliche Gerechtigkeitskonzeptionen benannt und diskutiert werden. Die Pointe des Bildes ist eingänglich und für SuS ab der 5. Klasse bereits verständlich. Sie kann aber auch in älteren Schülergruppen gut als Einstieg in das Gerechtigkeitsthema verwendet werden, weil sich daraus zentrale Konflikte widerstrebender Ansätze ableiten lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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===Schaubilder===&lt;br /&gt;
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===Podcasts===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast – [https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/leben/der-fall-frederike/-/id=660174/did=22593660/nid=660174/15m8e7h/index.html Der Fall Frederike: Über den Unterschied von Recht und Gerechtigkeit] (swr.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der im Jahre 2018 veröffentlichte Postcast „Der Fall Frederike – Über den Unterschied von Recht und Gerechtigkeit“ berichtet anschaulich und ansprechend  den Mordfall  der damaligen 17jährigen Frederike Möhlmann aus dem Jahre 1981. Der 22jährige Vergewaltiger und Mörder wird gefasst und verurteilt, aber aufgrund mangelnder Beweislage wieder frei gelassen. Ca. 30  Jahre später bestätigen DNA-Untersuchungen seine Täterschaft. Er darf jedoch nicht erneut angeklagt werden, weil in Deutschland das Gesetzt gilt: Jemand, der freigesprochen wurde, darf nach der deutschen Strafprozessordnungen nicht für das gleiche Vergehen erneut angeklagt werden.&lt;br /&gt;
:Frederikes Vater Hans von Möhlmann kämpft nun seit 2013 für eine Änderung dieser Gesetztesgrundlage, weil dieses Recht dem Erlangen von Gerechtigkeit im Weg ist.  &lt;br /&gt;
:Dieser Fall bietet einen guten Impuls bzw. Einstieg in die Thematik „Das Verhältnis von Recht und Gerechtigkeit“. Dabei kann man sich konkret der Definition beider Begriffe widmen oder der Frage, ob und wie beide Begriffe im Konflikt zueinander stehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Videos===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Video - (ca. 3 Min.) [https://www.youtube.com/watch?v=T1VXkO3RrBs/ Menschenrechte in drei Minuten erklärt] (AmnestySwitzerland)&lt;br /&gt;
:Das YouTube Video „Menschenrechte in drei Minuten erklärt“ von AmnestySwitzerland erklärt künstlerisch dargestellt grundlegenden Informationen über Menschenrechte für Kinder und Jugendliche im Alter von 13-20 Jahre. Diese Altersgruppe überschneidet sich mit diversen Klassenstufen. Somit ist dieses Video als Material jahrgangsübergreifend. Das Material kann als Einstieg in das Thema Menschenrechte und als abschließende, kurze Zusammenfassung in den Unterricht eingebettet werden. Da das Video nur 3 Minuten lang ist kann es problemlos in den Unterricht integriert werden ohne viel Zeit zu kosten und den SuS trotzdem genügend Informationen zu liefern. Eine Diskussion kann angeregt werden, da die Erklärung der Menschenrechte nicht spezifischer in die Tiefe geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video - (ca. 19 Min.)  [https://www.ted.com/talks/chimamanda_adichie_the_danger_of_a_single_story/transcript#t-132256 The danger of a single story] (TED.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Cinamanda Ngozi Adichie spricht in ihrem TED-Talk darüber, welche Gefahren eine einseitige Sicht auf bestimmte Menschen(gruppen) mit sich bringt. Wer eine einzige Geschichte von der Welt hat, übersieht viele andere und reproduziert ungerechte Stereotype. Die mit zahlreichen internationalen Literaturpreisen dekorierte nigeriastämmige Autorin erzählt in Ihrer Rede eindrückliche Anekdoten aus ihrem Leben. Sie spielt mit euozentrischen Zuschreibungen über Afrika, Armut, Frauen und Sprache und entlarvt sie als rassistisch, menschenverachtend und provinziell. Der Originalton des Videos ist auf Englisch hörbar, so dass es sich hervorragend für den Einsatz in bilingualen oder fächerübergreifenden Unterrichtsszenarien eignet. Es ist geeignet SuS für die postkoloniale Thematik zu sensibilisieren und eigene Vorurteile zu hinterfragen. Ein deutsches Transkript kann abgerufen werden und die jeweils gesprochenen Sätze werden komfortabel farblich unterlegt, so dass man auch ohne Englischkenntnisse der Rede gut folgen kann. Aufgrund des Reflexionsniveaus der enthaltenen Gedanken ist das Video als Ganzes eher für ältere Jahrgangsstufen ab Jahrgangsstufe 9/10 geeignet. Einzelne Abschnitte mit biographischen Geschichten lassen sich aber auch gut in jüngeren Klassenstufen einsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Filme===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Filme(Infotext)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Film - [https://archive.org/details/WE_FEED_THE_WORLD_DEUTSCH We feed the world – Essen global] (archive.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dem anderthalbstündigen Dokumentationsfilm „We feed the world – Essen global“ (2005) wirft der Österreicher Erwin Wagenhofer ein kritisches Licht auf auf die Globalisierung, Industrialisierung und unsere Überflussgesellschaft. Was anfänglich so aussieht als wurde der Film nur gesellschaftspolitische Sachverhalte ansprechen, entpuppt sich bald als ein Film, der auch viele ethische Fragen aufwirft. Vor allem die eine: Ist das Gerecht und Rechtens, was sich im Hintergrund der globalen Nahrungsmittelproduktion abspielt? &lt;br /&gt;
:Es bietet sich an den Film in Anlehnung an das [http://www.bpb.de/system/files/pdf/UL7PPX.pdf bpb-Beiheft] thematisch in einer ganzen Unterrichtseinheit durchzunehmen, weil die behandelten Themen vielfältig und umfangreich sind. Aufgrund der Schwere der Materie und dem Umfang wird vorgeschlagen den Film ab der 7. Klasse durchzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Filmtipp - [https://www.youtube.com/watch?v=44tFevZJNCc Kapitalismus: Eine Liebesgeschichte (trailer)] (youtube.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Unfertig!!! Der unter dem Eindruck der Weltfinanzkrise entstandene Dokumentarfilm aus dem Jahr 2009 setzt sich kritisch mit dem zeitgenössigen Kapitalismus us-amerikanischer Prägung auseinander. In lose miteinander verbundenen Filmsequenzen geht der oscarprämierte Regisseur Michael Moore einer betont naiv gestellten Frage nach: Was ist Kapitalismus? Der Film ist jedoch kein Dokumentarfilm im eigentlichen Sinne, sondern ein gesellschaftkritisches Statement. In pointenreich zusammengeschnittenen Interviews mit Bürger/-innen, Politker/-innen, Vertreter/-innen aus Wirtschaft und Finanzindustrie werden zahlreiche zum Himmel schreiende Ungerechtigkeiten angeprangert. Zugleich führt der Film aber auch zahlreiche positive Alternativen aus Geschichte und Gegenwart an. Den Zuschauer/-innen wird der Eindruck vermittelt, dass das kapitalistische Gesellschaftssystem in seiner jetzigen Form seine Legitimation verloren hat. So überzeichnet Moores Kritik am sozialen und moralischen Zustand der USA erscheint, so übertrieben idealisiert wirken sie im Hinblick auf die erzählten Beispiele aus Deutschland und Europa. Die provokative Einseitigkeit des Films ist Schwäche und Stärke zugleich. Für den Einsatz im schulischen Unterricht ist . Der Film könnte sowohl als ganzes als auch in Auszügen gezeigt werden. Ein Einsatz ab Jahrgangsstufe 8 erscheint angemessen, da auch komlexere  als a der Film streckenweise etwas langwierig erzählt, Auch wenn es sich Gerade dadurch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 einer Vielmehr ist dieser Film ein Augehnend von einem historischen Ideal an den ungerechten Zuständen ab, die das einst so erfolgreiche Konzept des Kapitalismus heute produziert. &lt;br /&gt;
zahlreichen Ungerechtigkeite Handschrift ist präsentiertdem Eindruck der Weltfinanzkrise entstandene Film argumentiert präsentiert anhand lose verbundener Filmsequenzen Geschichte von ungerechten  in Form zahlreicher Interviews und formuliert zahlreiche kritische Fragen an die amerikanische Gesellschaft, an Politiker, Finanzindustrie. Er erzählt die Geschichte  ist ein kritische klares Statement  unterhaltsam stellt hat einen viele Fragen: an die Finanzindustrie, die Politik, die  die Frage nach der GErechtigkeit devon Michael Moores  zeichnet &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literarische Texte===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Literarische Texte(Infotext)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Märchen - [http://gutenberg.spiegel.de/buch/die-schonsten-kinder-und-hausmarchen-6248/51 Frau Holle] (gutenberg.spiegel.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die literarische Gattung der (Volks-)Märchen prägt die ersten kindlichen Erfahrungen mit Recht und Gerechtigkeit. Sie schulen unser Gerechtigkeitsempfinden, führen erste Strafmotive, Gebote und Verbote vor Augen und machen uns mit dem Guten und Bösen bekannt. Weil Märchen leicht zu lesen und verstehen sind und ein breites Spektrum des Themenfeldes „Recht und Gerechtigkeit“ abdecken, bietet es sich an mit dem Gebrüder Grimm Märchen „Frau Holle“ ab der 5. Klasse zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zitate===&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Zitate(Infotext)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Zitatseite - [https://www.geo.de/geolino/redewendungen/15562-rtkl-redewendung-auge-um-auge-zahn-um-zahn Auge um Auge, Zahn um Zahn] (geo.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Talionsformel: &amp;quot;Ist weiterer Schaden entstanden, dann musst du geben: Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brandmahl für Brandmahl, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme.&amp;quot; aus dem zweiten Buch Mose (21,24) ist die älteste und wichtigste Gerechtigkeitsformel und eignet sich dementsprechend als sinnvolles Unterrichtmaterial. Diese Formel drückt Gerechtigkeit als Ausgleich aus und grenzt sich somit von vielen anderen Gerechtigkeitskonzepten ab und kann sehr gut mit ihnen verglichen werden. Die Formel besagt, dass man Gleiches mit Gleichem vergelten soll. Die Formel setzt voraus, dass durch angemessene Vergeltung Gerechtigkeit wiederhergestellt werden kann. Aus diesem Grund begünstigt diese Formel ein hohes Diskussions- und Konfliktpotenzial. Es kann diskutiert werden, inwiefern es gerecht ist ein selbst erlebtes Leid einer anderen Person zuzufügen. Andererseits kann auch über die Fairness der Gleichverteilung, die intuitiv überzeugt, diskutiert werden. Zudem bietet es sich an, die Wertigkeiten der Leiden, die verursacht werden, zu hinterfragen. Die Verwendung dieser Formel empfiehlt sich ab der siebten Klasse.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Zitatseite - [http://zitate.net/gerechtigkeit-zitate Top 100 Zitate und Sprüche zum Thema Gerechtigkeit] (zitate.net)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Andere Quellen===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Andere Quellen(Infotext)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel – [http://www.bpb.de/izpb/268220/vom-sinn-und-zweck-des-strafens?p=all Sinn und Zweck des Strafens? Straftheorien] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Online-Beitrag „Sinn und Zweck des Strafens?“, welcher 2018 vom ehemaligen Richter Prof. Dr. Heribert Ostendorf verfasst wurde, widmet sich dem Sinn und Zweck von Strafe und den einzelnen Straftheorien. Der Artikel enthält auch ein Schaubild, welches die Straftheorien gut visualisiert. &lt;br /&gt;
:Der zweiseitige Beitrag eignet sich zur Erarbeitung folgender Fragen im rahmen von der 8. bis 10.Jahrgangsstufe: „Welchen Sinn und Zweck hat Strafe?“, „Wie lässt sich Strafe auf theoretischer Ebene rechtfertigen?“ und „Welche Straftheorien gibt es?“. Der Beitrag kann auch als Musterlösung dienen, nachdem die SuS bspw. eine dieser Leitfrage durch andere Quellen erarbeitet haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel – [https://www.brgdomath.com/ethik/grundbegriffe-gerechtigkeit/ Grundbegriff: Gerechtigkeit – Was ist gerecht?] (brgdomath.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unter diesem Eintrag finden sich Erklärungen zum Gerechtigkeitsbegriff. Im Zuge dessen werden die Unterschiede zu den einzelnen Gerechtigkeitskonzepten beschrieben. Die jeweiligen Abschnitte lassen sich gut im Rahmen einer Gruppenarbeit erarbeiten. Darüber hinaus sind am Ende der Seite weiterführende Einträge verlinkt, die zusätzliche Materialien für den Unterricht beinhalten (z. B. Begriffserläuterung Gerechtigkeit, Gerechtigkeitskriterien etc.). Die Unterrichtsmaterialien lassen sich jahrgangsübergreifend von der 6. bis zur 10. Klasse einsetzen, weil die Inhalte lebensnahe und einfach dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Materialien für das Rollenspiel „Gerichtsplanspiel“ - [https://www.justiz.nrw/BS/rechtskunde_neu_entwurf/rechtskunde_neu/unterrichtsmaterial/materialien_interaktives-Ukonzept/rollenspiele_handlungsempf.pdf Gerichtsplanspiel] (justiz.nrw Unterrichtsmaterial)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Online-Unterrichtsmaterial, welches von dem Justizministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hochgeladen wurde, bietet genug Materialen zur Planung, Gestaltung und Durchführung eines „Gerichtsplanspiels“. Zum Beispiel werden strafrechtliche, zivile und öffentlich-rechtliche Themen vorgeschlagen, die die SuS mithilfe von Situationsangaben, Leitfragen, Arbeitsanweisungen und Rollenkarten in mehreren Rollenspielen aufarbeiten können. &lt;br /&gt;
:Da der Materialpool sehr umfangreich, vielfältig und wandelbar ist, bietet sich eine Anwendung von der 7. bis zur 10. Jahrgangsstufe an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.w-k-essler.de/pdfs/InterviewTechnikerKrankenkasse.pdf Was ist Gerechtigkeit?] (Alexander Stahr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei handelt es sich um ein Interview zwischen Alexander Stahr und dem ehemaligen Dozenten Prof. Dr. Wilhelm K. Essler vom Institut für Philosophie der Universität Frankfurt am Main. Vorrangig handelt die Diskussion von der Ausseinandersetzung mit den Fragen, was Gerechtigkeit eigentlich ist, ob es so etwas überhaupt gibt und welche Rolle Gerechtigkeit eigentlich in unserem Leben spielt. Die Aspekte, die im Interview aufgegriffen werden, eignen sich gut für die Darstellung anderer Sichtweisen auf das Thema. Alternativ könnte man auch mit konkreten Aussagen aus dem Interview arbeiten und über diese diskutieren. Besonders geeignet ist dieses Material für die Jhg. 7-10, da es sich anbietet bereits vorhandenes Vorwissen mit diesen neuen Impulsen zu erweitern bzw. zu verknüpfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.zeit.de/online/2009/29/ehegesetz-afghanistan Ehegesetz] (Zeit online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das frühere Ehegesetz in Afghanistan greift in das Sexualleben von verheirateten Personen ein. Hierbei dürfen Frauen zum Geschlechtsverkehr von ihren Ehegatten rechtmäßig gezwungen werden. Dieses Gesetz greift in aller Deutlichkeit Frauen- sowie ihre Freiheitsrechte an. Aus diesem Grund bietet dieses Gesetz eine fruchtbare Diskussionsbasis. Vorzugsweise kann dies als Einstieg oder Beispiel für den Vergleich zwischen positivem Recht und Naturrecht dienen. Die Verwendung dieses Mediums empfiehlt sich ab der achten Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Irem Sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Recht_und_Gerechtigkeit_-_Material&amp;diff=21325</id>
		<title>Recht und Gerechtigkeit - Material</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Recht_und_Gerechtigkeit_-_Material&amp;diff=21325"/>
				<updated>2019-02-21T11:58:16Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Irem Sahin: /* Zitate */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie jahrgangsübergreifende Materialien zum Bereich „Recht und Gerechtigkeit&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bilder(Infotext)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [https://arscommunication.wordpress.com/2014/04/15/gleichheit-ist-keine-gleichmacherei// Gleichheit ist keine Gleichmacherei] (Wordpress)&lt;br /&gt;
:Die Abbildung „Gleichheit ist keine Gleichmacherei“ aus einem Online-Artikel der Wordpress stellt die Unterschiede zwischen Gleichheit und Gerechtigkeit anhand von einer Personenaufstellung an einer Mauer dar. Das Bild ist in der Mitte geteilt und beschreibt zwei Situationen. Auf der linken Hälfte des Bildes sieht man drei Personen, welche unterschiedlich groß sind und auf Kisten, stehen, um über die Mauer schauen zu können, damit sie ein Baseballspiel sehen. Alle stehen auf drei gleichgroßen Kisten, sodass die kleinste Person nicht über die Mauer schauen kann. Als Bildunterschrift steht in großen weißen Buchstaben „Equality“, welches mit „Gleichheit“ zu übersetzen ist. In der rechten Bildhälfte ist die gleiche Situation dargestellt, jedoch steht die kleinste Person auf der größten Kiste und die größte Person auf der kleinsten Kiste. Alle Personen können gleichermaßen über die Mauer schauen. Als Bildunterschrift steht hier „Equity“, welches mit „Fairness“ zu übersetzen ist. Um damit das Thema „Gerechtigkeit“ aufzugreifen, kann diese Darstellung sowohl als Einstieg, sowie als Vertiefung durch das Anregen einer Diskussion dienen. Da diese Abbildung wenig komplexe Inhalte darstellt, kann sie jahrgangsübergreifend sowohl für jüngere als auch ältere Schülergruppen aufbereitet werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [https://www.naturfreunde.de/jetzt-reichtum-umverteilen-fuer-mehr-soziale-gerechtigkeit Reichtum Umverteilen] (Naturfreunde.de)&lt;br /&gt;
:Das Plakat mit dem Aufruf: &amp;quot;Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle&amp;quot; aus einem Online-Artikel der Naturfreunde greift die Problematik der sozialen Ungleichheit, welche auf ungerechte Vermögungsverteilung basiert, auf. Mit einer Umverteilung des Reichtums zugunsten des ärmeren Bevölkerungsteils wird eine gerechtere Gesellschaft angestrebt. Dieses Plakat dient als guter Einstieg für verschiedene Konzepte von Gerechtigkeit, da es eine konkrete Ansicht vermittelt und gleichzeitig andere Ansichten provoziert. Zudem bietet das Medium die Möglichkeit zwischen Recht und Gerechtigkeit zu differenzieren und Konfliktpotenziale zu untersuchen. Ein Beispiel hierfür ist die Frage nach der Legitimität der Einschränkung der (Eigentums-)Rechte um der Gerechtigkeit willen. Aufgrund des gesellschaftpolitischen Schwerpunktes ist der Einsatz dieses Mediums ab der achten Klasse sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [https://www.snopes.com/fact-check/emergent-situation/ Does This Photograph Show a KKK Member Treated by Black Hospital Staff?] (David Mikkelson)&lt;br /&gt;
:Die hier aufgeführte Darstellung zeigt einen angeschossenes Ku-Klux-Klan Mitglied in einer Krankenhausumgebung und afro-amerikanisches Krankenpersonal, die sich um den Verletzten kümmern. Dieses Bild ist vorwiegend für die höheren Jahrgangsstufen geeignet, da dort eine Form der Gewaltdarstellung die durch die sehr graphisch dargestellten Schusswunden gezeigt wird. Jedoch kann diese Darstellung als Diskussionsansatz zum Thema Fairness verwendet werden, sowie auch im ethischen Kontext die Apartheid und verschiedene Dilemmata ansprechen. Es muss von der Lehrkraft persönlich entschieden werden, ob dieses Bild für die Schülerschaft angemessen ist und in den Themenkomplex passt. Vor der Einbettung des Bildes in den Unterrichtskontext sollten diese vorgewarnt werden, damit sie die Darstellung von Gewalt vorbereitet sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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===Comics===&lt;br /&gt;
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===Karikaturen===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Karikatur - [https://www.brgdomath.com/ethik/grundbegriffe-gerechtigkeit/ Was ist gerecht?] (brgdomath.com)&lt;br /&gt;
:Die Karikatur veranschaulicht, was es bedeuten kann, dass gleiches Recht für alle gilt, unabhängig von individuellen Fähigkeiten. Zu sehen sind verschiedene Tiere, vom Affen über den Goldfisch bis zum Elefanten, denen ein Prüfer die Aufgabe stellt, auf ein- und denselben Baum zu klettern. Die von Natur aus unterschiedlich befähigten Tiere illustrieren die unterschiedlichen Startvoraussetzungen, die Gleichheit als Gerechtigkeitsideal in Frage stellt. Jahrgangsstufenübergeifend kann die Darstellung auf ähnlich strukturierte „Ungerechtigkeiten“ aus der Lebenswelt der SuS bezogen werden. Anschließend können widersprüchliche Gerechtigkeitskonzeptionen benannt und diskutiert werden. Die Pointe des Bildes ist eingänglich und für SuS ab der 5. Klasse bereits verständlich. Sie kann aber auch in älteren Schülergruppen gut als Einstieg in das Gerechtigkeitsthema verwendet werden, weil sich daraus zentrale Konflikte widerstrebender Ansätze ableiten lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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===Schaubilder===&lt;br /&gt;
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===Videos===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Video - (ca. 3 Min.) [https://www.youtube.com/watch?v=T1VXkO3RrBs/ Menschenrechte in drei Minuten erklärt] (AmnestySwitzerland)&lt;br /&gt;
:Das YouTube Video „Menschenrechte in drei Minuten erklärt“ von AmnestySwitzerland erklärt künstlerisch dargestellt grundlegenden Informationen über Menschenrechte für Kinder und Jugendliche im Alter von 13-20 Jahre. Diese Altersgruppe überschneidet sich mit diversen Klassenstufen. Somit ist dieses Video als Material jahrgangsübergreifend. Das Material kann als Einstieg in das Thema Menschenrechte und als abschließende, kurze Zusammenfassung in den Unterricht eingebettet werden. Da das Video nur 3 Minuten lang ist kann es problemlos in den Unterricht integriert werden ohne viel Zeit zu kosten und den SuS trotzdem genügend Informationen zu liefern. Eine Diskussion kann angeregt werden, da die Erklärung der Menschenrechte nicht spezifischer in die Tiefe geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video - (ca. 19 Min.)  [https://www.ted.com/talks/chimamanda_adichie_the_danger_of_a_single_story/transcript#t-132256 The danger of a single story] (TED.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Cinamanda Ngozi Adichie spricht in ihrem TED-Talk darüber, welche Gefahren eine einseitige Sicht auf bestimmte Menschen(gruppen) mit sich bringt. Wer eine einzige Geschichte von der Welt hat, übersieht viele andere und reproduziert ungerechte Stereotype. Die mit zahlreichen internationalen Literaturpreisen dekorierte nigeriastämmige Autorin erzählt in Ihrer Rede eindrückliche Anekdoten aus ihrem Leben. Sie spielt mit euozentrischen Zuschreibungen über Afrika, Armut, Frauen und Sprache und entlarvt sie als rassistisch, menschenverachtend und provinziell. Der Originalton des Videos ist auf Englisch hörbar, so dass es sich hervorragend für den Einsatz in bilingualen oder fächerübergreifenden Unterrichtsszenarien eignet. Es ist geeignet SuS für die postkoloniale Thematik zu sensibilisieren und eigene Vorurteile zu hinterfragen. Ein deutsches Transkript kann abgerufen werden und die jeweils gesprochenen Sätze werden komfortabel farblich unterlegt, so dass man auch ohne Englischkenntnisse der Rede gut folgen kann. Aufgrund des Reflexionsniveaus der enthaltenen Gedanken ist das Video als Ganzes eher für ältere Jahrgangsstufen ab Jahrgangsstufe 9/10 geeignet. Einzelne Abschnitte mit biographischen Geschichten lassen sich aber auch gut in jüngeren Klassenstufen einsetzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Filme===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Film - [https://archive.org/details/WE_FEED_THE_WORLD_DEUTSCH We feed the world – Essen global] (archive.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dem anderthalbstündigen Dokumentationsfilm „We feed the world – Essen global“ (2005) wirft der Österreicher Erwin Wagenhofer ein kritisches Licht auf auf die Globalisierung, Industrialisierung und unsere Überflussgesellschaft. Was anfänglich so aussieht als wurde der Film nur gesellschaftspolitische Sachverhalte ansprechen, entpuppt sich bald als ein Film, der auch viele ethische Fragen aufwirft. Vor allem die eine: Ist das Gerecht und Rechtens, was sich im Hintergrund der globalen Nahrungsmittelproduktion abspielt? &lt;br /&gt;
:Es bietet sich an den Film in Anlehnung an das [http://www.bpb.de/system/files/pdf/UL7PPX.pdf bpb-Beiheft] thematisch in einer ganzen Unterrichtseinheit durchzunehmen, weil die behandelten Themen vielfältig und umfangreich sind. Aufgrund der Schwere der Materie und dem Umfang wird vorgeschlagen den Film ab der 7. Klasse durchzunehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Filmtipp - [https://www.imdb.com/title/tt1232207/videoplayer/vi1361707545?ref_=tt_pv_vi_aiv_3 Capitalism: A Love Story (trailer)] (imdb.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Michael Moores Dokumentarfilm aus dem Jahr 2009 setzt sich kritisch mit dem westlichen Kapitalismus auseinander. zeichnet ein  „Wüstenblume“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Waris Dirie. &lt;br /&gt;
:„Wüstenblume“ ist die faszinierende wahre Geschichte eines somalischen Mädchens, das als Kind durch die Hölle ging und später als internationales Top-Model Karriere machte. Es ist die Geschichte einer Befreiung, die Mut macht, für seine Träume zu kämpfen. Das Buch setzt sich stark mit der Thematik „Freiheit und Würde&amp;quot; auseinander. Mit ihrem Roman, macht die Autorin auf die Beschneidung bei Frauen aufmerksam. Sie selbst hat den Trauma dieser Handlung erlebt und setzt sich nun als UN- Botschafterin im Kampf gegen die weibliche Beschneidung ein. Das Buch ist ab der 8. Klasse geeignet. Da die Thematik extrem ist, sollten die SuS vor dem Lesen sensibilisiert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Literarische Texte===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
===Zitate===&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Zitate(Infotext)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Zitatseite - [https://www.geo.de/geolino/redewendungen/15562-rtkl-redewendung-auge-um-auge-zahn-um-zahn Auge um Auge, Zahn um Zahn] (geo.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Talionsformel: &amp;quot;Ist weiterer Schaden entstanden, dann musst du geben: Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brandmahl für Brandmahl, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme.&amp;quot; aus dem zweiten Buch Mose (21,24) ist die älteste und wichtigste Gerechtigkeitsformel und eignet sich dementsprechend als sinnvolles Unterrichtmaterial. Diese Formel drückt Gerechtigkeit als Ausgleich aus und grenzt sich somit von vielen anderen Gerechtigkeitskonzepten ab und kann sehr gut mit ihnen verglichen werden. Die Formel besagt, dass man Gleiches mit Gleichem vergelten soll. Die Formel setzt voraus, dass durch angemessene Vergeltung Gerechtigkeit wiederhergestellt werden kann. Aus diesem Grund begünstigt diese Formel ein hohes Diskussions- und Konfliktpotenzial. Zudem bietet es sich an, die Wertigkeiten der Leiden, die verursacht werden, zu hinterfragen. Die Verwendung dieser Formel empfiehlt sich ab der siebten Klasse.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Zitatseite - [http://zitate.net/gerechtigkeit-zitate Top 100 Zitate und Sprüche zum Thema Gerechtigkeit] (zitate.net)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Andere Quellen===&lt;br /&gt;
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{{Vorlage:Andere Quellen(Infotext)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel – [http://www.bpb.de/izpb/268220/vom-sinn-und-zweck-des-strafens?p=all Sinn und Zweck des Strafens? Straftheorien] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Online-Beitrag „Sinn und Zweck des Strafens?“, welcher 2018 vom ehemaligen Richter Prof. Dr. Heribert Ostendorf verfasst wurde, widmet sich dem Sinn und Zweck von Strafe und den einzelnen Straftheorien. Der Artikel enthält auch ein Schaubild, welches die Straftheorien gut visualisiert. &lt;br /&gt;
:Der zweiseitige Beitrag eignete sich zur Erarbeitung folgender Fragen im rahmen von der 8. bis 10.Klasse: „Welchen Sinn und Zweck hat Strafe?“, „Wie lässt sich Strafe auf theoretischer Ebene rechtfertigen?“ und „Welche Straftheorien gibt es?“. Der Beitrag könnte auch als Musterlösung zum Einsatz kommen, nachdem die SuS bspw. diese Leitfrage durch andere Quellen erarbeitet haben, können sie ihre Lösung anhand diesem Text abgleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel – [https://www.brgdomath.com/ethik/grundbegriffe-gerechtigkeit/ Grundbegriff: Gerechtigkeit – Was ist gerecht?] (brgdomath.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unter diesem Eintrag finden sich Erklärungen zum Gerechtigkeitsbegriff. Im Zuge dessen werden die Unterschiede zu den einzelnen Gerechtigkeitskonzepten beschrieben. Die jeweiligen Abschnitte lassen sich gut im Rahmen einer Gruppenarbeit erarbeiten. Darüber hinaus sind am Ende der Seite weiterführende Einträge verlinkt, die zusätzliche Materialien für den Unterricht beinhalten (z. B. Begriffserläuterung Gerechtigkeit, Gerechtigkeitskriterien etc.). Die Unterrichtsmaterialien lassen sich jahrgangsübergreifend von der 6. bis zur 10. Klasse einsetzen, weil die Inhalte lebensnahe und einfach dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Materialien für das Rollenspiel „Gerichtsplanspiel“ - [https://www.justiz.nrw/BS/rechtskunde_neu_entwurf/rechtskunde_neu/unterrichtsmaterial/materialien_interaktives-Ukonzept/rollenspiele_handlungsempf.pdf Gerichtsplanspiel](justiz.nrw Unterrichtsmaterial)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Online-Unterrichtsmaterial, welches von dem Justizministerium des Landes Nord-Westfalen hochgeladen wurde, bietet genug Materialen zur Planung, Gestaltung und Durchführung eines „Gerichtsplanspiels“. Zum Beispiel werden strafrechtliche, zivile und öffentlich-rechtliche Themen vorgeschlagen, die die SuS mithilfe von Situationsangaben, Leitfragen, Arbeitsanweisungen und Rollenkarten in mehreren Rollenspielen aufarbeiten können. &lt;br /&gt;
:Da der Materialpool sehr umfangreich, vielfältig und wandelbar ist, bietet sich eine Anwendung von der 7. bis zur 10. Jahrgangsstufe an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.w-k-essler.de/pdfs/InterviewTechnikerKrankenkasse.pdf Was ist Gerechtigkeit?] (Alexander Stahr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei handelt es sich um ein Interview zwischen Alexander Stahr und dem ehemaligen Dozenten Prof. Dr. Wilhelm K. Essler vom Institut für Philosophie der Universität Frankfurt am Main. Vorrangig handelt die Diskussion von der Ausseinandersetzung mit den Fragen, was Gerechtigkeit eigentlich ist, ob es so etwas überhaupt gibt und welche Rolle Gerechtigkeit eigentlich in unserem Leben spielt. Die Aspekte, die im Interview aufgegriffen werden, eignen sich gut für die Darstellung anderer Sichtweisen auf das Thema. Alternativ könnte man auch mit konkreten Aussagen aus dem Interview arbeiten und über diese diskutieren. Besonders geeignet ist dieses Material für die Jhg. 7-10, da es sich anbietet bereits vorhandenes Vorwissen mit diesen neuen Impulsen zu erweitern bzw. zu verknüpfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.zeit.de/online/2009/29/ehegesetz-afghanistan Ehegesetz] (Zeit online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das frühere Ehegesetz in Afghanistan greift in das Sexualleben von verheirateten Personen ein. Hierbei dürfen Frauen zum Geschlechtsverkehr von ihren Ehegatten rechtmäßig gezwungen werden. Dieses Gesetz greift in aller Deutlichkeit Frauen- sowie ihre Freiheitsrechte an. Aus diesem Grund bietet dieses Gesetz eine fruchtbare Diskussionsbasis. Vorzugsweise kann dies als Einstieg oder Beispiel für den Vergleich zwischen positivem Recht und Naturrecht dienen. Die Verwendung dieses Mediums empfiehlt sich ab der achten Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Irem Sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Recht_und_Gerechtigkeit_-_Material&amp;diff=21317</id>
		<title>Recht und Gerechtigkeit - Material</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Recht_und_Gerechtigkeit_-_Material&amp;diff=21317"/>
				<updated>2019-02-21T11:45:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Irem Sahin: /* Zitate */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie jahrgangsübergreifende Materialien zum Bereich „Recht und Gerechtigkeit&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bilder(Infotext)}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [https://arscommunication.wordpress.com/2014/04/15/gleichheit-ist-keine-gleichmacherei// Gleichheit ist keine Gleichmacherei] (Wordpress)&lt;br /&gt;
:Die Abbildung „Gleichheit ist keine Gleichmacherei“ aus einem Online-Artikel der Wordpress stellt die Unterschiede zwischen Gleichheit und Gerechtigkeit anhand von einer Personenaufstellung an einer Mauer dar. Das Bild ist in der Mitte geteilt und beschreibt zwei Situationen. Auf der linken Hälfte des Bildes sieht man drei Personen, welche unterschiedlich groß sind und auf Kisten, stehen, um über die Mauer schauen zu können, damit sie ein Baseballspiel sehen. Alle stehen auf drei gleichgroßen Kisten, sodass die kleinste Person nicht über die Mauer schauen kann. Als Bildunterschrift steht in großen weißen Buchstaben „Equality“, welches mit „Gleichheit“ zu übersetzen ist. In der rechten Bildhälfte ist die gleiche Situation dargestellt, jedoch steht die kleinste Person auf der größten Kiste und die größte Person auf der kleinsten Kiste. Alle Personen können gleichermaßen über die Mauer schauen. Als Bildunterschrift steht hier „Equity“, welches mit „Fairness“ zu übersetzen ist. Um damit das Thema „Gerechtigkeit“ aufzugreifen, kann diese Darstellung sowohl als Einstieg, sowie als Vertiefung durch das Anregen einer Diskussion dienen. Da diese Abbildung wenig komplexe Inhalte darstellt, kann sie jahrgangsübergreifend sowohl für jüngere als auch ältere Schülergruppen aufbereitet werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [https://www.naturfreunde.de/jetzt-reichtum-umverteilen-fuer-mehr-soziale-gerechtigkeit Reichtum Umverteilen] (Naturfreunde.de)&lt;br /&gt;
:Das Plakat mit dem Aufruf: &amp;quot;Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle&amp;quot; aus einem Online-Artikel der Naturfreunde greift die Problematik der sozialen Ungleichheit, welche auf ungerechte Vermögungsverteilung basiert, auf. Mit einer Umverteilung des Reichtums zugunsten des ärmeren Bevölkerungsteils wird eine gerechtere Gesellschaft angestrebt. Dieses Plakat dient als guter Einstieg für verschiedene Konzepte von Gerechtigkeit, da es eine konkrete Ansicht vermittelt und gleichzeitig andere Ansichten provoziert. Zudem bietet das Medium die Möglichkeit zwischen Recht und Gerechtigkeit zu differenzieren und Konfliktpotenziale zu untersuchen. Ein Beispiel hierfür ist die Frage nach der Legitimität der Einschränkung der (Eigentums-)Rechte um der Gerechtigkeit willen. Aufgrund des gesellschaftpolitischen Schwerpunktes ist der Einsatz dieses Mediums ab der achten Klasse sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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===Comics===&lt;br /&gt;
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;*Online-Karikatur - [https://www.brgdomath.com/ethik/grundbegriffe-gerechtigkeit/ Was ist gerecht?] (brgdomath.com)&lt;br /&gt;
:Die Karikatur veranschaulicht, was es bedeuten kann, dass gleiches Recht für alle gilt, unabhängig von individuellen Fähigkeiten. Zu sehen sind verschiedene Tiere, vom Affen über den Goldfisch bis zum Elefanten, denen ein Prüfer die Aufgabe stellt, auf ein- und denselben Baum zu klettern. Die von Natur aus unterschiedlich befähigten Tiere illustrieren die unterschiedlichen Startvoraussetzungen, die Gleichheit als Gerechtigkeitsideal in Frage stellt. Jahrgangsstufenübergeifend kann die Darstellung auf ähnlich strukturierte „Ungerechtigkeiten“ aus der Lebenswelt der SuS bezogen werden. Anschließend können widersprüchliche Gerechtigkeitskonzeptionen benannt und diskutiert werden. Die Pointe des Bildes ist eingänglich und für SuS ab der 5. Klasse bereits verständlich. Sie kann aber auch in älteren Schülergruppen gut als Einstieg in das Gerechtigkeitsthema verwendet werden, weil sich daraus zentrale Konflikte widerstrebender Ansätze ableiten lassen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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;*Online-Video - (ca. 3 Min.) [https://www.youtube.com/watch?v=T1VXkO3RrBs/ Menschenrechte in drei Minuten erklärt] (AmnestySwitzerland)&lt;br /&gt;
:Das YouTube Video „Menschenrechte in drei Minuten erklärt“ von AmnestySwitzerland erklärt künstlerisch dargestellt grundlegenden Informationen über Menschenrechte für Kinder und Jugendliche im Alter von 13-20 Jahre. Diese Altersgruppe überschneidet sich mit diversen Klassenstufen. Somit ist dieses Video als Material jahrgangsübergreifend. Das Material kann als Einstieg in das Thema Menschenrechte und als abschließende, kurze Zusammenfassung in den Unterricht eingebettet werden. Da das Video nur 3 Minuten lang ist kann es problemlos in den Unterricht integriert werden ohne viel Zeit zu kosten und den SuS trotzdem genügend Informationen zu liefern. Eine Diskussion kann angeregt werden, da die Erklärung der Menschenrechte nicht spezifischer in die Tiefe geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video - (ca. 19 Min.)  [https://www.ted.com/talks/chimamanda_adichie_the_danger_of_a_single_story/transcript#t-132256 The danger of a single story] (TED.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Cinamanda Ngozi Adichie spricht in ihrem TED-Talk darüber, welche Gefahren eine einseitige Sicht auf bestimmte Menschen(gruppen) mit sich bringt. Wer eine einzige Geschichte von der Welt hat, übersieht viele andere und reproduziert ungerechte Stereotype. Die mit zahlreichen internationalen Literaturpreisen dekorierte nigeriastämmige Autorin erzählt in Ihrer Rede eindrückliche Anekdoten aus ihrem Leben. Sie spielt mit euozentrischen Zuschreibungen über Afrika, Armut, Frauen und Sprache und entlarvt sie als rassistisch, menschenverachtend und provinziell. Der Originalton des Videos ist auf Englisch hörbar, so dass es sich hervorragend für den Einsatz in bilingualen oder fächerübergreifenden Unterrichtsszenarien eignet. Es ist geeignet SuS für die postkoloniale Thematik zu sensibilisieren und eigene Vorurteile zu hinterfragen. Ein deutsches Transkript kann abgerufen werden und die jeweils gesprochenen Sätze werden komfortabel farblich unterlegt, so dass man auch ohne Englischkenntnisse der Rede gut folgen kann. Aufgrund des Reflexionsniveaus der enthaltenen Gedanken ist das Video als Ganzes eher für ältere Jahrgangsstufen ab Jahrgangsstufe 9/10 geeignet. Einzelne Abschnitte mit biographischen Geschichten lassen sich aber auch gut in jüngeren Klassenstufen einsetzen. &lt;br /&gt;
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;*Online-Filmtipp - [https://www.imdb.com/title/tt1232207/videoplayer/vi1361707545?ref_=tt_pv_vi_aiv_3 Capitalism: A Love Story (trailer)] (imdb.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Michael Moores Dokumentarfilm aus dem Jahr 2009 setzt sich kritisch mit dem westlichen Kapitalismus auseinander. zeichnet ein  „Wüstenblume“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Waris Dirie. &lt;br /&gt;
:„Wüstenblume“ ist die faszinierende wahre Geschichte eines somalischen Mädchens, das als Kind durch die Hölle ging und später als internationales Top-Model Karriere machte. Es ist die Geschichte einer Befreiung, die Mut macht, für seine Träume zu kämpfen. Das Buch setzt sich stark mit der Thematik „Freiheit und Würde&amp;quot; auseinander. Mit ihrem Roman, macht die Autorin auf die Beschneidung bei Frauen aufmerksam. Sie selbst hat den Trauma dieser Handlung erlebt und setzt sich nun als UN- Botschafterin im Kampf gegen die weibliche Beschneidung ein. Das Buch ist ab der 8. Klasse geeignet. Da die Thematik extrem ist, sollten die SuS vor dem Lesen sensibilisiert werden. &lt;br /&gt;
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;*Zitatseite - [https://www.geo.de/geolino/redewendungen/15562-rtkl-redewendung-auge-um-auge-zahn-um-zahn Auge um Auge, Zahn um Zahn] (geo.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Talionsformel: &amp;quot;Ist weiterer Schaden entstanden, dann musst du geben: Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brandmahl für Brandmahl, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme.&amp;quot; aus dem zweiten Buch Mose (21,24) ist die älteste und wichtigste Gerechtigkeitsformel und eignet sich dementsprechend als sinnvolles Unterrichtmaterial. Diese Formel drückt Gerechtigkeit als Ausgleich aus und grenzt sich somit von vielen anderen Gerechtigkeitskonzepten ab und kann sehr gut mit ihnen verglichen werden. Die Formel besagt, dass man Gleiches mit Gleichem vergelten soll. Die Formel setzt voraus, dass durch angemessene Vergeltung Gerechtigkeit wiederhergestellt werden kann. Aus diesem Grund begünstigt diese Formel ein hohes Diskussions- und Konfliktpotenzial. Zudem bietet es sich an, die Wertigkeiten der Leiden, die verursacht werden, zu hinterfragen. Die Verwendung dieser Formel empfiehlt sich ab der siebten Klasse.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Zitatseite - [http://zitate.net/gerechtigkeit-zitate Top 100 Zitate und Sprüche zum Thema Gerechtigkeit] (zitate.net)&lt;br /&gt;
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===Andere Quellen===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel – [http://www.bpb.de/izpb/268220/vom-sinn-und-zweck-des-strafens?p=all Sinn und Zweck des Strafens? Straftheorien] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Online-Beitrag „Sinn und Zweck des Strafens?“, welcher 2018 vom ehemaligen Richter Prof. Dr. Heribert Ostendorf verfasst wurde, widmet sich dem Sinn und Zweck von Strafe und den einzelnen Straftheorien. Der Artikel enthält auch ein Schaubild, welches die Straftheorien gut visualisiert. &lt;br /&gt;
:Der zweiseitige Beitrag eignete sich zur Erarbeitung folgender Fragen im rahmen von der 8. bis 10.Klasse: „Welchen Sinn und Zweck hat Strafe?“, „Wie lässt sich Strafe auf theoretischer Ebene rechtfertigen?“ und „Welche Straftheorien gibt es?“. Der Beitrag könnte auch als Musterlösung zum Einsatz kommen, nachdem die SuS bspw. diese Leitfrage durch andere Quellen erarbeitet haben, können sie ihre Lösung anhand diesem Text abgleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel – [https://www.brgdomath.com/ethik/grundbegriffe-gerechtigkeit/ Grundbegriff: Gerechtigkeit – Was ist gerecht?] (brgdomath.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unter diesem Eintrag finden sich Erklärungen zum Gerechtigkeitsbegriff. Im Zuge dessen werden die Unterschiede zu den einzelnen Gerechtigkeitskonzepten beschrieben. Die jeweiligen Abschnitte lassen sich gut im Rahmen einer Gruppenarbeit erarbeiten. Darüber hinaus sind am Ende der Seite weiterführende Einträge verlinkt, die zusätzliche Materialien für den Unterricht beinhalten (z. B. Begriffserläuterung Gerechtigkeit, Gerechtigkeitskriterien etc.). Die Unterrichtsmaterialien lassen sich jahrgangsübergreifend von der 6. bis zur 10. Klasse einsetzen, weil die Inhalte lebensnahe und einfach dargestellt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Materialien für das Rollenspiel „Gerichtsplanspiel“ - [https://www.justiz.nrw/BS/rechtskunde_neu_entwurf/rechtskunde_neu/unterrichtsmaterial/materialien_interaktives-Ukonzept/rollenspiele_handlungsempf.pdf Gerichtsplanspiel](justiz.nrw Unterrichtsmaterial)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Online-Unterrichtsmaterial, welches von dem Justizministerium des Landes Nord-Westfalen hochgeladen wurde, bietet genug Materialen zur Planung, Gestaltung und Durchführung eines „Gerichtsplanspiels“. Zum Beispiel werden strafrechtliche, zivile und öffentlich-rechtliche Themen vorgeschlagen, die die SuS mithilfe von Situationsangaben, Leitfragen, Arbeitsanweisungen und Rollenkarten in mehreren Rollenspielen aufarbeiten können. &lt;br /&gt;
:Da der Materialpool sehr umfangreich, vielfältig und wandelbar ist, bietet sich eine Anwendung von der 7. bis zur 10. Jahrgangsstufe an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.w-k-essler.de/pdfs/InterviewTechnikerKrankenkasse.pdf Was ist Gerechtigkeit?] (Alexander Stahr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei handelt es sich um ein Interview zwischen Alexander Stahr und dem ehemaligen Dozenten Prof. Dr. Wilhelm K. Essler vom Institut für Philosophie der Universität Frankfurt am Main. Vorrangig handelt die Diskussion von der Ausseinandersetzung mit den Fragen, was Gerechtigkeit eigentlich ist, ob es so etwas überhaupt gibt und welche Rolle Gerechtigkeit eigentlich in unserem Leben spielt. Die Aspekte, die im Interview aufgegriffen werden, eignen sich gut für die Darstellung anderer Sichtweisen auf das Thema. Alternativ könnte man auch mit konkreten Aussagen aus dem Interview arbeiten und über diese diskutieren. Besonders geeignet ist dieses Material für die Jhg. 7-10, da es sich anbietet bereits vorhandenes Vorwissen mit diesen neuen Impulsen zu erweitern bzw. zu verknüpfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.zeit.de/online/2009/29/ehegesetz-afghanistan Ehegesetz] (Zeit online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das frühere Ehegesetz in Afghanistan greift in das Sexualleben von verheirateten Personen ein. Hierbei dürfen Frauen zum Geschlechtsverkehr von ihren Ehegatten rechtmäßig gezwungen werden. Dieses Gesetz greift in aller Deutlichkeit Frauen- sowie ihre Freiheitsrechte an. Aus diesem Grund bietet dieses Gesetz eine fruchtbare Diskussionsbasis. Vorzugsweise kann dies als Einstieg oder Beispiel für den Vergleich zwischen positivem Recht und Naturrecht dienen. Die Verwendung dieses Mediums empfiehlt sich ab der achten Klasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Irem Sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Recht_und_Gerechtigkeit_-_Material&amp;diff=21316</id>
		<title>Recht und Gerechtigkeit - Material</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Recht_und_Gerechtigkeit_-_Material&amp;diff=21316"/>
				<updated>2019-02-21T11:44:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Irem Sahin: /* Andere Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie jahrgangsübergreifende Materialien zum Bereich „Recht und Gerechtigkeit&amp;quot;. &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
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===Bilder===&lt;br /&gt;
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;*Online-Bild - [https://arscommunication.wordpress.com/2014/04/15/gleichheit-ist-keine-gleichmacherei// Gleichheit ist keine Gleichmacherei] (Wordpress)&lt;br /&gt;
:Die Abbildung „Gleichheit ist keine Gleichmacherei“ aus einem Online-Artikel der Wordpress stellt die Unterschiede zwischen Gleichheit und Gerechtigkeit anhand von einer Personenaufstellung an einer Mauer dar. Das Bild ist in der Mitte geteilt und beschreibt zwei Situationen. Auf der linken Hälfte des Bildes sieht man drei Personen, welche unterschiedlich groß sind und auf Kisten, stehen, um über die Mauer schauen zu können, damit sie ein Baseballspiel sehen. Alle stehen auf drei gleichgroßen Kisten, sodass die kleinste Person nicht über die Mauer schauen kann. Als Bildunterschrift steht in großen weißen Buchstaben „Equality“, welches mit „Gleichheit“ zu übersetzen ist. In der rechten Bildhälfte ist die gleiche Situation dargestellt, jedoch steht die kleinste Person auf der größten Kiste und die größte Person auf der kleinsten Kiste. Alle Personen können gleichermaßen über die Mauer schauen. Als Bildunterschrift steht hier „Equity“, welches mit „Fairness“ zu übersetzen ist. Um damit das Thema „Gerechtigkeit“ aufzugreifen, kann diese Darstellung sowohl als Einstieg, sowie als Vertiefung durch das Anregen einer Diskussion dienen. Da diese Abbildung wenig komplexe Inhalte darstellt, kann sie jahrgangsübergreifend sowohl für jüngere als auch ältere Schülergruppen aufbereitet werden. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [https://www.naturfreunde.de/jetzt-reichtum-umverteilen-fuer-mehr-soziale-gerechtigkeit Reichtum Umverteilen] (Naturfreunde.de)&lt;br /&gt;
:Das Plakat mit dem Aufruf: &amp;quot;Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle&amp;quot; aus einem Online-Artikel der Naturfreunde greift die Problematik der sozialen Ungleichheit, welche auf ungerechte Vermögungsverteilung basiert, auf. Mit einer Umverteilung des Reichtums zugunsten des ärmeren Bevölkerungsteils wird eine gerechtere Gesellschaft angestrebt. Dieses Plakat dient als guter Einstieg für verschiedene Konzepte von Gerechtigkeit, da es eine konkrete Ansicht vermittelt und gleichzeitig andere Ansichten provoziert. Zudem bietet das Medium die Möglichkeit zwischen Recht und Gerechtigkeit zu differenzieren und Konfliktpotenziale zu untersuchen. Ein Beispiel hierfür ist die Frage nach der Legitimität der Einschränkung der (Eigentums-)Rechte um der Gerechtigkeit willen. Aufgrund des gesellschaftpolitischen Schwerpunktes ist der Einsatz dieses Mediums ab der achten Klasse sinnvoll.&lt;br /&gt;
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===Comics===&lt;br /&gt;
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;*Online-Karikatur - [https://www.brgdomath.com/ethik/grundbegriffe-gerechtigkeit/ Was ist gerecht?] (brgdomath.com)&lt;br /&gt;
:Die Karikatur veranschaulicht, was es bedeuten kann, dass gleiches Recht für alle gilt, unabhängig von individuellen Fähigkeiten. Zu sehen sind verschiedene Tiere, vom Affen über den Goldfisch bis zum Elefanten, denen ein Prüfer die Aufgabe stellt, auf ein- und denselben Baum zu klettern. Die von Natur aus unterschiedlich befähigten Tiere illustrieren die unterschiedlichen Startvoraussetzungen, die Gleichheit als Gerechtigkeitsideal in Frage stellt. Jahrgangsstufenübergeifend kann die Darstellung auf ähnlich strukturierte „Ungerechtigkeiten“ aus der Lebenswelt der SuS bezogen werden. Anschließend können widersprüchliche Gerechtigkeitskonzeptionen benannt und diskutiert werden. Die Pointe des Bildes ist eingänglich und für SuS ab der 5. Klasse bereits verständlich. Sie kann aber auch in älteren Schülergruppen gut als Einstieg in das Gerechtigkeitsthema verwendet werden, weil sich daraus zentrale Konflikte widerstrebender Ansätze ableiten lassen. &lt;br /&gt;
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;*Online-Video - (ca. 3 Min.) [https://www.youtube.com/watch?v=T1VXkO3RrBs/ Menschenrechte in drei Minuten erklärt] (AmnestySwitzerland)&lt;br /&gt;
:Das YouTube Video „Menschenrechte in drei Minuten erklärt“ von AmnestySwitzerland erklärt künstlerisch dargestellt grundlegenden Informationen über Menschenrechte für Kinder und Jugendliche im Alter von 13-20 Jahre. Diese Altersgruppe überschneidet sich mit diversen Klassenstufen. Somit ist dieses Video als Material jahrgangsübergreifend. Das Material kann als Einstieg in das Thema Menschenrechte und als abschließende, kurze Zusammenfassung in den Unterricht eingebettet werden. Da das Video nur 3 Minuten lang ist kann es problemlos in den Unterricht integriert werden ohne viel Zeit zu kosten und den SuS trotzdem genügend Informationen zu liefern. Eine Diskussion kann angeregt werden, da die Erklärung der Menschenrechte nicht spezifischer in die Tiefe geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video - (ca. 19 Min.)  [https://www.ted.com/talks/chimamanda_adichie_the_danger_of_a_single_story/transcript#t-132256 The danger of a single story] (TED.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Cinamanda Ngozi Adichie spricht in ihrem TED-Talk darüber, welche Gefahren eine einseitige Sicht auf bestimmte Menschen(gruppen) mit sich bringt. Wer eine einzige Geschichte von der Welt hat, übersieht viele andere und reproduziert ungerechte Stereotype. Die mit zahlreichen internationalen Literaturpreisen dekorierte nigeriastämmige Autorin erzählt in Ihrer Rede eindrückliche Anekdoten aus ihrem Leben. Sie spielt mit euozentrischen Zuschreibungen über Afrika, Armut, Frauen und Sprache und entlarvt sie als rassistisch, menschenverachtend und provinziell. Der Originalton des Videos ist auf Englisch hörbar, so dass es sich hervorragend für den Einsatz in bilingualen oder fächerübergreifenden Unterrichtsszenarien eignet. Es ist geeignet SuS für die postkoloniale Thematik zu sensibilisieren und eigene Vorurteile zu hinterfragen. Ein deutsches Transkript kann abgerufen werden und die jeweils gesprochenen Sätze werden komfortabel farblich unterlegt, so dass man auch ohne Englischkenntnisse der Rede gut folgen kann. Aufgrund des Reflexionsniveaus der enthaltenen Gedanken ist das Video als Ganzes eher für ältere Jahrgangsstufen ab Jahrgangsstufe 9/10 geeignet. Einzelne Abschnitte mit biographischen Geschichten lassen sich aber auch gut in jüngeren Klassenstufen einsetzen. &lt;br /&gt;
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;*Online-Filmtipp - [https://www.imdb.com/title/tt1232207/videoplayer/vi1361707545?ref_=tt_pv_vi_aiv_3 Capitalism: A Love Story (trailer)] (imdb.com)&lt;br /&gt;
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:Michael Moores Dokumentarfilm aus dem Jahr 2009 setzt sich kritisch mit dem westlichen Kapitalismus auseinander. zeichnet ein  „Wüstenblume“ basiert auf dem gleichnamigen Roman von Waris Dirie. &lt;br /&gt;
:„Wüstenblume“ ist die faszinierende wahre Geschichte eines somalischen Mädchens, das als Kind durch die Hölle ging und später als internationales Top-Model Karriere machte. Es ist die Geschichte einer Befreiung, die Mut macht, für seine Träume zu kämpfen. Das Buch setzt sich stark mit der Thematik „Freiheit und Würde&amp;quot; auseinander. Mit ihrem Roman, macht die Autorin auf die Beschneidung bei Frauen aufmerksam. Sie selbst hat den Trauma dieser Handlung erlebt und setzt sich nun als UN- Botschafterin im Kampf gegen die weibliche Beschneidung ein. Das Buch ist ab der 8. Klasse geeignet. Da die Thematik extrem ist, sollten die SuS vor dem Lesen sensibilisiert werden. &lt;br /&gt;
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;*Zitatseite - [https://www.geo.de/geolino/redewendungen/15562-rtkl-redewendung-auge-um-auge-zahn-um-zahn Auge um Auge, Zahn um Zahn] (geo.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Talionsformel: &amp;quot;Ist weiterer Schaden entstanden, dann musst du geben: Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brandmahl für Brandmahl, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme.&amp;quot; aus dem zweiten Buch Mose (21,24) ist die älteste und wichtigste Gerechtigkeitsformel und eignet sich dementsprechend als sinnvolles Unterrichtmaterial. Diese Formel drückt Gerechtigkeit als Ausgleich aus und grenzt sich somit von vielen anderen Gerechtigkeitskonzepten ab und kann sehr gut mit ihnen verglichen werden. Die Formel besagt, dass man Gleiches mit Gleichem vergelten soll. Die Formel setzt voraus, dass durch angemessene Vergeltung Gerechtigkeit wiederhergestellt werden kann. Aus diesem Grund begünstigt diese Formel ein hohes Diskussions- und Konfliktpotenzial. Zudem bietet es sich an, die Wertigkeiten der Leiden, die verursacht werden, zu hinterfragen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Zitatseite - [http://zitate.net/gerechtigkeit-zitate Top 100 Zitate und Sprüche zum Thema Gerechtigkeit] (zitate.net)&lt;br /&gt;
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;*Online-Artikel – [http://www.bpb.de/izpb/268220/vom-sinn-und-zweck-des-strafens?p=all Sinn und Zweck des Strafens? Straftheorien] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Online-Beitrag „Sinn und Zweck des Strafens?“, welcher 2018 vom ehemaligen Richter Prof. Dr. Heribert Ostendorf verfasst wurde, widmet sich dem Sinn und Zweck von Strafe und den einzelnen Straftheorien. Der Artikel enthält auch ein Schaubild, welches die Straftheorien gut visualisiert. &lt;br /&gt;
:Der zweiseitige Beitrag eignete sich zur Erarbeitung folgender Fragen im rahmen von der 8. bis 10.Klasse: „Welchen Sinn und Zweck hat Strafe?“, „Wie lässt sich Strafe auf theoretischer Ebene rechtfertigen?“ und „Welche Straftheorien gibt es?“. Der Beitrag könnte auch als Musterlösung zum Einsatz kommen, nachdem die SuS bspw. diese Leitfrage durch andere Quellen erarbeitet haben, können sie ihre Lösung anhand diesem Text abgleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel – [https://www.brgdomath.com/ethik/grundbegriffe-gerechtigkeit/ Grundbegriff: Gerechtigkeit – Was ist gerecht?] (brgdomath.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Unter diesem Eintrag finden sich Erklärungen zum Gerechtigkeitsbegriff. Im Zuge dessen werden die Unterschiede zu den einzelnen Gerechtigkeitskonzepten beschrieben. Die jeweiligen Abschnitte lassen sich gut im Rahmen einer Gruppenarbeit erarbeiten. Darüber hinaus sind am Ende der Seite weiterführende Einträge verlinkt, die zusätzliche Materialien für den Unterricht beinhalten (z. B. Begriffserläuterung Gerechtigkeit, Gerechtigkeitskriterien etc.). Die Unterrichtsmaterialien lassen sich jahrgangsübergreifend von der 6. bis zur 10. Klasse einsetzen, weil die Inhalte lebensnahe und einfach dargestellt werden.&lt;br /&gt;
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;*Online-Materialien für das Rollenspiel „Gerichtsplanspiel“ - [https://www.justiz.nrw/BS/rechtskunde_neu_entwurf/rechtskunde_neu/unterrichtsmaterial/materialien_interaktives-Ukonzept/rollenspiele_handlungsempf.pdf Gerichtsplanspiel](justiz.nrw Unterrichtsmaterial)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Online-Unterrichtsmaterial, welches von dem Justizministerium des Landes Nord-Westfalen hochgeladen wurde, bietet genug Materialen zur Planung, Gestaltung und Durchführung eines „Gerichtsplanspiels“. Zum Beispiel werden strafrechtliche, zivile und öffentlich-rechtliche Themen vorgeschlagen, die die SuS mithilfe von Situationsangaben, Leitfragen, Arbeitsanweisungen und Rollenkarten in mehreren Rollenspielen aufarbeiten können. &lt;br /&gt;
:Da der Materialpool sehr umfangreich, vielfältig und wandelbar ist, bietet sich eine Anwendung von der 7. bis zur 10. Jahrgangsstufe an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.w-k-essler.de/pdfs/InterviewTechnikerKrankenkasse.pdf Was ist Gerechtigkeit?] (Alexander Stahr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei handelt es sich um ein Interview zwischen Alexander Stahr und dem ehemaligen Dozenten Prof. Dr. Wilhelm K. Essler vom Institut für Philosophie der Universität Frankfurt am Main. Vorrangig handelt die Diskussion von der Ausseinandersetzung mit den Fragen, was Gerechtigkeit eigentlich ist, ob es so etwas überhaupt gibt und welche Rolle Gerechtigkeit eigentlich in unserem Leben spielt. Die Aspekte, die im Interview aufgegriffen werden, eignen sich gut für die Darstellung anderer Sichtweisen auf das Thema. Alternativ könnte man auch mit konkreten Aussagen aus dem Interview arbeiten und über diese diskutieren. Besonders geeignet ist dieses Material für die Jhg. 7-10, da es sich anbietet bereits vorhandenes Vorwissen mit diesen neuen Impulsen zu erweitern bzw. zu verknüpfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.zeit.de/online/2009/29/ehegesetz-afghanistan Ehegesetz] (Zeit online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das frühere Ehegesetz in Afghanistan greift in das Sexualleben von verheirateten Personen ein. Hierbei dürfen Frauen zum Geschlechtsverkehr von ihren Ehegatten rechtmäßig gezwungen werden. Dieses Gesetz greift in aller Deutlichkeit Frauen- sowie ihre Freiheitsrechte an. Aus diesem Grund bietet dieses Gesetz eine fruchtbare Diskussionsbasis. Vorzugsweise kann dies als Einstieg oder Beispiel für den Vergleich zwischen positivem Recht und Naturrecht dienen. Die Verwendung dieses Mediums empfiehlt sich ab der achten Klasse.&lt;br /&gt;
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{{Rahmen|&lt;br /&gt;
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		<author><name>Irem Sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Recht_und_Gerechtigkeit_-_Material&amp;diff=21271</id>
		<title>Recht und Gerechtigkeit - Material</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Recht_und_Gerechtigkeit_-_Material&amp;diff=21271"/>
				<updated>2019-02-21T10:49:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Irem Sahin: /* Zitate */&lt;/p&gt;
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Auf dieser Seite finden Sie jahrgangsübergreifende Materialien zum Bereich „Recht und Gerechtigkeit&amp;quot;. &lt;br /&gt;
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==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
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;*Online-Bild - [https://arscommunication.wordpress.com/2014/04/15/gleichheit-ist-keine-gleichmacherei// Gleichheit ist keine Gleichmacherei] (Wordpress)&lt;br /&gt;
:Die Abbildung „Gleichheit ist keine Gleichmacherei“ aus einem Online-Artikel der Wordpress stellt die Unterschiede zwischen Gleichheit und Gerechtigkeit anhand von einer Personenaufstellung an einer Mauer dar. Das Bild ist in der Mitte geteilt und beschreibt zwei Situationen. Auf der linken Hälfte des Bildes sieht man drei Personen, welche unterschiedlich groß sind und auf Kisten, stehen, um über die Mauer schauen zu können, damit sie ein Baseballspiel sehen. Alle stehen auf drei gleichgroßen Kisten, sodass die kleinste Person nicht über die Mauer schauen kann. Als Bildunterschrift steht in großen weißen Buchstaben „Equality“, welches mit „Gleichheit“ zu übersetzen ist. In der rechten Bildhälfte ist die gleiche Situation dargestellt, jedoch steht die kleinste Person auf der größten Kiste und die größte Person auf der kleinsten Kiste. Alle Personen können gleichermaßen über die Mauer schauen. Als Bildunterschrift steht hier „Equity“, welches mit „Fairness“ zu übersetzen ist. Um damit das Thema „Gerechtigkeit“ aufzugreifen, kann diese Darstellung sowohl als Einstieg, sowie als Vertiefung durch das Anregen einer Diskussion dienen. Da diese Abbildung wenig komplexe Inhalte darstellt, kann sie jahrgangsübergreifend sowohl für jüngere als auch ältere Schülergruppen aufbereitet werden. &lt;br /&gt;
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;*Online-Bild - [https://www.naturfreunde.de/jetzt-reichtum-umverteilen-fuer-mehr-soziale-gerechtigkeit Reichtum Umverteilen] (Naturfreunde.de)&lt;br /&gt;
:Das Plakat mit dem Aufruf: &amp;quot;Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle&amp;quot; aus einem Online-Artikel der Naturfreunde greift die Problematik der sozialen Ungleichheit, welche auf ungerechte Vermögungsverteilung basiert, auf. Mit einer Umverteilung des Reichtums zugunsten des ärmeren Bevölkerungsteils wird eine gerechtere Gesellschaft angestrebt. Dieses Plakat dient als guter Einstieg für verschiedene Konzepte von Gerechtigkeit, da es eine konkrete Ansicht vermittelt und gleichzeitig andere Ansichten provoziert. Zudem bietet das Medium die Möglichkeit zwischen Recht und Gerechtigkeit zu differenzieren und Konfliktpotenziale zu untersuchen. Ein Beispiel hierfür ist die Frage nach der Legitimität der Einschränkung der (Eigentums-)Rechte um der Gerechtigkeit willen. Aufgrund des gesellschaftpolitischen Schwerpunktes ist der Einsatz dieses Mediums ab der achten Klasse sinnvoll.&lt;br /&gt;
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;*Online-Karikatur - [https://www.brgdomath.com/ethik/grundbegriffe-gerechtigkeit/ Was ist gerecht?] (brgdomath.com)&lt;br /&gt;
:Die Karikatur veranschaulicht, was es bedeuten kann, dass gleiches Recht für alle gilt, unabhängig von individuellen Fähigkeiten. Zu sehen sind verschiedene Tiere, vom Affen über den Goldfisch bis zum Elefanten, denen ein Prüfer die Aufgabe stellt, auf ein- und denselben Baum zu klettern. Die von Natur aus unterschiedlich befähigten Tiere illustrieren die unterschiedlichen Startvoraussetzungen, die Gleichheit als Gerechtigkeitsideal in Frage stellt. Jahrgangsstufenübergeifend kann die Darstellung auf ähnlich strukturierte „Ungerechtigkeiten“ aus der Lebenswelt der SuS bezogen werden. Anschließend können widersprüchliche Gerechtigkeitskonzeptionen benannt und diskutiert werden. Die Pointe des Bildes ist eingänglich und für SuS ab der 5. Klasse bereits verständlich. Sie kann aber auch in älteren Schülergruppen gut als Einstieg in das Gerechtigkeitsthema verwendet werden, weil sich daraus zentrale Konflikte widerstrebender Ansätze ableiten lassen. &lt;br /&gt;
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;*Online-Video - (ca. 3 Min.) [https://www.youtube.com/watch?v=T1VXkO3RrBs/ Menschenrechte in drei Minuten erklärt] (AmnestySwitzerland)&lt;br /&gt;
:Das YouTube Video „Menschenrechte in drei Minuten erklärt“ von AmnestySwitzerland erklärt künstlerisch dargestellt grundlegenden Informationen über Menschenrechte für Kinder und Jugendliche im Alter von 13-20 Jahre. Diese Altersgruppe überschneidet sich mit diversen Klassenstufen. Somit ist dieses Video als Material jahrgangsübergreifend. Das Material kann als Einstieg in das Thema Menschenrechte und als abschließende, kurze Zusammenfassung in den Unterricht eingebettet werden. Da das Video nur 3 Minuten lang ist kann es problemlos in den Unterricht integriert werden ohne viel Zeit zu kosten und den SuS trotzdem genügend Informationen zu liefern. Eine Diskussion kann angeregt werden, da die Erklärung der Menschenrechte nicht spezifischer in die Tiefe geht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video - (ca. 19 Min.)  [https://www.ted.com/talks/chimamanda_adichie_the_danger_of_a_single_story/transcript#t-132256 The danger of a single story] (TED.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Cinamanda Ngozi Adichie spricht in ihrem TED-Talk darüber, welche Gefahren eine einseitige Sicht auf bestimmte Menschen(gruppen) mit sich bringt. Wer eine einzige Geschichte von der Welt hat, übersieht viele anderen und reproduziert ungerechte Stereotype. Die mit zahlreichen internationalen Literaturpreisen dekorierte nigeriastämmige Autorin erzählt in Ihrer Rede eindrückliche Anekdoten aus ihrem Leben. Sie spielt mit euozentrischen Zuschreibungen über Afrika, Armut und Sprache und entlarvt sie als rassistisch, menschenverachtend und provinziell. Der Originalton des Videos ist auf Englisch hörbar, so dass es sich hervorragend für den Einsatz in bilingualen oder fächerübergreifenden Unterrichtsszenarien eignet. Der narrative Charakter Da das Reflexionsniveau ganzes ist das Video eher für Jahrgangsstufe 9/10 geeignet.. Ein deutsches Transkript kann aber jeder Zeit mit&lt;br /&gt;
Englisch anglophone Autorin, die mittlerweileWirklichkeit, einhergehen. die damit einhergehen, dass man eine einzige Geschichte einseitigen Geschichte einhergehen. Die  Für die Jahrgangsstufe 5./6.  to be continued.. . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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;*Zitatseite - [https://www.geo.de/geolino/redewendungen/15562-rtkl-redewendung-auge-um-auge-zahn-um-zahn Auge um Auge, Zahn um Zahn] (geo.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Talionsformel: &amp;quot;Ist weiterer Schaden entstanden, dann musst du geben: Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brandmahl für Brandmahl, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme.&amp;quot; aus dem zweiten Buch Mose (21,24) ist die älteste und wichtigste Gerechtigkeitsformel und eignet sich dementsprechend als sinnvolles Unterrichtmaterial. Diese Formel drückt Gerechtigkeit als Ausgleich aus und grenzt sich somit von vielen anderen Gerechtigkeitskonzepten ab und kann sehr gut mit ihnen verglichen werden. Die Formel besagt, dass man Gleiches mit Gleichem vergelten soll. Die Formel setzt voraus, dass durch angemessene Vergeltung Gerechtigkeit wiederhergestellt werden kann. Aus diesem Grund begünstigt diese Formel ein hohes Diskussions- und Konfliktpotenzial. Zudem bietet es sich an, die Wertigkeiten der Leiden, die verursacht werden, zu hinterfragen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Zitatseite - [http://zitate.net/gerechtigkeit-zitate Top 100 Zitate und Sprüche zum Thema Gerechtigkeit] (zitate.net)&lt;br /&gt;
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===Andere Quellen===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel – [http://www.bpb.de/izpb/268220/vom-sinn-und-zweck-des-strafens?p=all Sinn und Zweck des Strafens? Straftheorien] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Online-Beitrag „Sinn und Zweck des Strafens?“, welcher 2018 vom ehemaligen Richter Prof. Dr. Heribert Ostendorf verfasst wurde, widmet sich dem Sinn und Zweck von Strafe und den einzelnen Straftheorien. Der Artikel enthält auch ein Schaubild, welches die Straftheorien gut visualisiert. &lt;br /&gt;
:Der zweiseitige Beitrag eignete sich zur Erarbeitung folgender Fragen im rahmen von der 8. bis 10.Klasse: „Welchen Sinn und Zweck hat Strafe?“, „Wie lässt sich Strafe auf theoretischer Ebene rechtfertigen?“ und „Welche Straftheorien gibt es?“. Der Beitrag könnte auch als Musterlösung zum Einsatz kommen, nachdem die SuS bspw. diese Leitfrage durch andere Quellen erarbeitet haben, können sie ihre Lösung anhand diesem Text abgleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Materialien für das Rollenspiel „Gerichtsplanspiel“ - [https://www.justiz.nrw/BS/rechtskunde_neu_entwurf/rechtskunde_neu/unterrichtsmaterial/materialien_interaktives-Ukonzept/rollenspiele_handlungsempf.pdf Gerichtsplanspiel](justiz.nrw Unterrichtsmaterial)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Online-Unterrichtsmaterial, welches von dem Justizministerium des Landes Nord-Westfalen hochgeladen wurde, bietet genug Materialen zur Planung, Gestaltung und Durchführung eines „Gerichtsplanspiels“. Zum Beispiel werden strafrechtliche, zivile und öffentlich-rechtliche Themen vorgeschlagen, die die SuS mithilfe von Situationsangaben, Leitfragen, Arbeitsanweisungen und Rollenkarten in mehreren Rollenspielen aufarbeiten können. &lt;br /&gt;
:Da der Materialpool sehr umfangreich, vielfältig und wandelbar ist, bietet sich eine Anwendung von der 7. bis zur 10. Jahrgangsstufe an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.zeit.de/2011/44/Tyrannenmord Tyrannenmord] (ZEIT Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dem Online-Zeitungsartikel „Tyrannenmord – Auf Gewalt folgt Gewalt“, welcher 2011 von Maximilian Probst verfasst wurde, geht es um das alt bekannte Mittel gegen Gewaltherrschaften – den Tyrannenmord. Als Tyrannenmord bezeichnet man eine absichtliche Tötung eines ungerechten, gewaltsamen und unterdrückenden Herrschers. Der Artikel bringt zur Sprache, was ein Tyrannenmord ist, wie dieser Aussehen kann und skizziert kurz und prägnant die Kulturgeschichte des Tyrannenmords.&lt;br /&gt;
:Es bietet sich an den Online-Artikel in der Erarbeitungsphase einer gymnasialen 10.Klasse zu verwenden, weil er die SuS dazu anregt, sich mit dem Tyrannenmord in den unterschiedlichen geschichtlichen Epochen und dessen Darstellung in filmischen Medien auseinandersetzten. Auch bietet er Ansätze zur Besprechung der Funktion, Wirkung und Folgen dieses Phänomens. Des weiteren bietet der Zeitungsartikel eine gute Überleitung zur Beschäftigung folgender Fragestellungen: „Ist der Tyrannenmord eine legitimes Mittel zur Befreiung des schlecht behandelten Volkes?“, „Lässt das deutschen Grundrecht Art.20 einen Tyrannenmord zu?“, „Kann der Mord an einem Menschen, auch wenn es ein schlechter ist, mit dem Gewissen vereinbart werden?“ und „Handelt es sich beim dem Tyrannenmord um eine gerechte und effektive Lösung?“. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.w-k-essler.de/pdfs/InterviewTechnikerKrankenkasse.pdf Was ist Gerechtigkeit?] (Alexander Stahr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei handelt es sich um ein Interview zwischen Alexander Stahr und dem ehemaligen Dozenten Prof. Dr. Wilhelm K. Essler vom Institut für Philosophie der Universität Frankfurt am Main. Vorrangig handelt die Diskussion von der Ausseinandersetzung mit den Fragen, was Gerechtigkeit eigentlich ist, ob es so etwas überhaupt gibt und welche Rolle Gerechtigkeit eigentlich in unserem Leben spielt. Die Aspekte, die im Interview aufgegriffen werden, eignen sich gut für die Darstellung anderer Sichtweisen auf das Thema. Alternativ könnte man auch mit konkreten Aussagen aus dem Interview arbeiten und über diese diskutieren. Besonders geeignet ist dieses Material für die Jhg. 7-10, da es sich anbietet bereits vorhandenes Vorwissen mit diesen neuen Impulsen zu erweitern bzw. zu verknüpfen.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Irem Sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Recht_und_Gerechtigkeit_-_Material&amp;diff=21269</id>
		<title>Recht und Gerechtigkeit - Material</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Recht_und_Gerechtigkeit_-_Material&amp;diff=21269"/>
				<updated>2019-02-21T10:47:52Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Irem Sahin: &lt;/p&gt;
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:Die Abbildung „Gleichheit ist keine Gleichmacherei“ aus einem Online-Artikel der Wordpress stellt die Unterschiede zwischen Gleichheit und Gerechtigkeit anhand von einer Personenaufstellung an einer Mauer dar. Das Bild ist in der Mitte geteilt und beschreibt zwei Situationen. Auf der linken Hälfte des Bildes sieht man drei Personen, welche unterschiedlich groß sind und auf Kisten, stehen, um über die Mauer schauen zu können, damit sie ein Baseballspiel sehen. Alle stehen auf drei gleichgroßen Kisten, sodass die kleinste Person nicht über die Mauer schauen kann. Als Bildunterschrift steht in großen weißen Buchstaben „Equality“, welches mit „Gleichheit“ zu übersetzen ist. In der rechten Bildhälfte ist die gleiche Situation dargestellt, jedoch steht die kleinste Person auf der größten Kiste und die größte Person auf der kleinsten Kiste. Alle Personen können gleichermaßen über die Mauer schauen. Als Bildunterschrift steht hier „Equity“, welches mit „Fairness“ zu übersetzen ist. Um damit das Thema „Gerechtigkeit“ aufzugreifen, kann diese Darstellung sowohl als Einstieg, sowie als Vertiefung durch das Anregen einer Diskussion dienen. Da diese Abbildung wenig komplexe Inhalte darstellt, kann sie jahrgangsübergreifend sowohl für jüngere als auch ältere Schülergruppen aufbereitet werden. &lt;br /&gt;
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;*Online-Bild - [https://www.naturfreunde.de/jetzt-reichtum-umverteilen-fuer-mehr-soziale-gerechtigkeit Reichtum Umverteilen] (Naturfreunde.de)&lt;br /&gt;
:Das Plakat mit dem Aufruf: &amp;quot;Reichtum umverteilen - ein gerechtes Land für alle&amp;quot; aus einem Online-Artikel der Naturfreunde greift die Problematik der sozialen Ungleichheit, welche auf ungerechte Vermögungsverteilung basiert, auf. Mit einer Umverteilung des Reichtums zugunsten des ärmeren Bevölkerungsteils wird eine gerechtere Gesellschaft angestrebt. Dieses Plakat dient als guter Einstieg für verschiedene Konzepte von Gerechtigkeit, da es eine konkrete Ansicht vermittelt und gleichzeitig andere Ansichten provoziert. Zudem bietet das Medium die Möglichkeit zwischen Recht und Gerechtigkeit zu differenzieren und Konfliktpotenziale zu untersuchen. Ein Beispiel hierfür ist die Frage nach der Legitimität der Einschränkung der (Eigentums-)Rechte um der Gerechtigkeit willen. Aufgrund des gesellschaftpolitischen Schwerpunktes ist der Einsatz dieses Mediums ab der achten Klasse sinnvoll.&lt;br /&gt;
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:Die Karikatur veranschaulicht, was es bedeuten kann, dass gleiches Recht für alle gilt, unabhängig von individuellen Fähigkeiten. Zu sehen sind verschiedene Tiere, vom Affen über den Goldfisch bis zum Elefanten, denen ein Prüfer die Aufgabe stellt, auf ein- und denselben Baum zu klettern. Die von Natur aus unterschiedlich befähigten Tiere illustrieren die unterschiedlichen Startvoraussetzungen, die Gleichheit als Gerechtigkeitsideal in Frage stellt. Jahrgangsstufenübergeifend kann die Darstellung auf ähnlich strukturierte „Ungerechtigkeiten“ aus der Lebenswelt der SuS bezogen werden. Anschließend können widersprüchliche Gerechtigkeitskonzeptionen benannt und diskutiert werden. Die Pointe des Bildes ist eingänglich und für SuS ab der 5. Klasse bereits verständlich. Sie kann aber auch in älteren Schülergruppen gut als Einstieg in das Gerechtigkeitsthema verwendet werden, weil sich daraus zentrale Konflikte widerstrebender Ansätze ableiten lassen. &lt;br /&gt;
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;*Online-Video - (ca. 3 Min.) [https://www.youtube.com/watch?v=T1VXkO3RrBs/ Menschenrechte in drei Minuten erklärt] (AmnestySwitzerland)&lt;br /&gt;
:Das YouTube Video „Menschenrechte in drei Minuten erklärt“ von AmnestySwitzerland erklärt künstlerisch dargestellt grundlegenden Informationen über Menschenrechte für Kinder und Jugendliche im Alter von 13-20 Jahre. Diese Altersgruppe überschneidet sich mit diversen Klassenstufen. Somit ist dieses Video als Material jahrgangsübergreifend. Das Material kann als Einstieg in das Thema Menschenrechte und als abschließende, kurze Zusammenfassung in den Unterricht eingebettet werden. Da das Video nur 3 Minuten lang ist kann es problemlos in den Unterricht integriert werden ohne viel Zeit zu kosten und den SuS trotzdem genügend Informationen zu liefern. Eine Diskussion kann angeregt werden, da die Erklärung der Menschenrechte nicht spezifischer in die Tiefe geht. &lt;br /&gt;
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;*Online-Video - (ca. 19 Min.)  [https://www.ted.com/talks/chimamanda_adichie_the_danger_of_a_single_story/transcript#t-132256 The danger of a single story] (TED.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Cinamanda Ngozi Adichie spricht in ihrem TED-Talk darüber, welche Gefahren eine einseitige Sicht auf bestimmte Menschen(gruppen) mit sich bringt. Wer eine einzige Geschichte von der Welt hat, übersieht viele anderen und reproduziert ungerechte Stereotype. Die mit zahlreichen internationalen Literaturpreisen dekorierte nigeriastämmige Autorin erzählt in Ihrer Rede eindrückliche Anekdoten aus ihrem Leben. Sie spielt mit euozentrischen Zuschreibungen über Afrika, Armut und Sprache und entlarvt sie als rassistisch, menschenverachtend und provinziell. Der Originalton des Videos ist auf Englisch hörbar, so dass es sich hervorragend für den Einsatz in bilingualen oder fächerübergreifenden Unterrichtsszenarien eignet. Der narrative Charakter Da das Reflexionsniveau ganzes ist das Video eher für Jahrgangsstufe 9/10 geeignet.. Ein deutsches Transkript kann aber jeder Zeit mit&lt;br /&gt;
Englisch anglophone Autorin, die mittlerweileWirklichkeit, einhergehen. die damit einhergehen, dass man eine einzige Geschichte einseitigen Geschichte einhergehen. Die  Für die Jahrgangsstufe 5./6.  to be continued.. . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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===Zitate===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Zitatseite - [https://www.geo.de/geolino/redewendungen/15562-rtkl-redewendung-auge-um-auge-zahn-um-zahn Auge um Auge, Zahn um Zahn] (geo.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Talionsformel: &amp;quot;Ist weiterer Schaden entstanden, dann musst du geben: Leben für Leben, Auge für Auge, Zahn für Zahn, Hand für Hand, Fuß für Fuß, Brandmahl für Brandmahl, Wunde für Wunde, Strieme für Strieme.&amp;quot; aus dem zweiten Buch Mose (21,24) ist die älteste und wichtigste Gerechtigkeitsformel und eignet sich dementsprechend, um im Unterricht behandelt zu werden. Diese Formel drückt Gerechtigkeit als Ausgleich aus und grenzt sich somit von vielen anderen Gerechtigkeitskonzepten ab und kann sehr gut mit ihnen verglichen werden. Die Formel besagt, dass man Gleiches mit Gleichem vergelten soll. Die Formel setzt voraus, dass durch angemessene Vergeltung Gerechtigkeit wiederhergestellt werden kann. Aus diesem Grund begünstigt diese Formel ein hohes Diskussions- und Konfliktpotenzial. Zudem bietet es sich an, die Wertigkeiten der Leiden, die verursacht werden, zu hinterfragen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Zitatseite - [http://zitate.net/gerechtigkeit-zitate Top 100 Zitate und Sprüche zum Thema Gerechtigkeit] (zitate.net)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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===Andere Quellen===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel – [http://www.bpb.de/izpb/268220/vom-sinn-und-zweck-des-strafens?p=all Sinn und Zweck des Strafens? Straftheorien] (bpb.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Online-Beitrag „Sinn und Zweck des Strafens?“, welcher 2018 vom ehemaligen Richter Prof. Dr. Heribert Ostendorf verfasst wurde, widmet sich dem Sinn und Zweck von Strafe und den einzelnen Straftheorien. Der Artikel enthält auch ein Schaubild, welches die Straftheorien gut visualisiert. &lt;br /&gt;
:Der zweiseitige Beitrag eignete sich zur Erarbeitung folgender Fragen im rahmen von der 8. bis 10.Klasse: „Welchen Sinn und Zweck hat Strafe?“, „Wie lässt sich Strafe auf theoretischer Ebene rechtfertigen?“ und „Welche Straftheorien gibt es?“. Der Beitrag könnte auch als Musterlösung zum Einsatz kommen, nachdem die SuS bspw. diese Leitfrage durch andere Quellen erarbeitet haben, können sie ihre Lösung anhand diesem Text abgleichen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Materialien für das Rollenspiel „Gerichtsplanspiel“ - [https://www.justiz.nrw/BS/rechtskunde_neu_entwurf/rechtskunde_neu/unterrichtsmaterial/materialien_interaktives-Ukonzept/rollenspiele_handlungsempf.pdf Gerichtsplanspiel](justiz.nrw Unterrichtsmaterial)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Online-Unterrichtsmaterial, welches von dem Justizministerium des Landes Nord-Westfalen hochgeladen wurde, bietet genug Materialen zur Planung, Gestaltung und Durchführung eines „Gerichtsplanspiels“. Zum Beispiel werden strafrechtliche, zivile und öffentlich-rechtliche Themen vorgeschlagen, die die SuS mithilfe von Situationsangaben, Leitfragen, Arbeitsanweisungen und Rollenkarten in mehreren Rollenspielen aufarbeiten können. &lt;br /&gt;
:Da der Materialpool sehr umfangreich, vielfältig und wandelbar ist, bietet sich eine Anwendung von der 7. bis zur 10. Jahrgangsstufe an.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.zeit.de/2011/44/Tyrannenmord Tyrannenmord] (ZEIT Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dem Online-Zeitungsartikel „Tyrannenmord – Auf Gewalt folgt Gewalt“, welcher 2011 von Maximilian Probst verfasst wurde, geht es um das alt bekannte Mittel gegen Gewaltherrschaften – den Tyrannenmord. Als Tyrannenmord bezeichnet man eine absichtliche Tötung eines ungerechten, gewaltsamen und unterdrückenden Herrschers. Der Artikel bringt zur Sprache, was ein Tyrannenmord ist, wie dieser Aussehen kann und skizziert kurz und prägnant die Kulturgeschichte des Tyrannenmords.&lt;br /&gt;
:Es bietet sich an den Online-Artikel in der Erarbeitungsphase einer gymnasialen 10.Klasse zu verwenden, weil er die SuS dazu anregt, sich mit dem Tyrannenmord in den unterschiedlichen geschichtlichen Epochen und dessen Darstellung in filmischen Medien auseinandersetzten. Auch bietet er Ansätze zur Besprechung der Funktion, Wirkung und Folgen dieses Phänomens. Des weiteren bietet der Zeitungsartikel eine gute Überleitung zur Beschäftigung folgender Fragestellungen: „Ist der Tyrannenmord eine legitimes Mittel zur Befreiung des schlecht behandelten Volkes?“, „Lässt das deutschen Grundrecht Art.20 einen Tyrannenmord zu?“, „Kann der Mord an einem Menschen, auch wenn es ein schlechter ist, mit dem Gewissen vereinbart werden?“ und „Handelt es sich beim dem Tyrannenmord um eine gerechte und effektive Lösung?“. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.w-k-essler.de/pdfs/InterviewTechnikerKrankenkasse.pdf Was ist Gerechtigkeit?] (Alexander Stahr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei handelt es sich um ein Interview zwischen Alexander Stahr und dem ehemaligen Dozenten Prof. Dr. Wilhelm K. Essler vom Institut für Philosophie der Universität Frankfurt am Main. Vorrangig handelt die Diskussion von der Ausseinandersetzung mit den Fragen, was Gerechtigkeit eigentlich ist, ob es so etwas überhaupt gibt und welche Rolle Gerechtigkeit eigentlich in unserem Leben spielt. Die Aspekte, die im Interview aufgegriffen werden, eignen sich gut für die Darstellung anderer Sichtweisen auf das Thema. Alternativ könnte man auch mit konkreten Aussagen aus dem Interview arbeiten und über diese diskutieren. Besonders geeignet ist dieses Material für die Jhg. 7-10, da es sich anbietet bereits vorhandenes Vorwissen mit diesen neuen Impulsen zu erweitern bzw. zu verknüpfen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Irem Sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=%C3%9Cbungsseite_Selbst_und_Welt_-_Material&amp;diff=21134</id>
		<title>Übungsseite Selbst und Welt - Material</title>
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				<updated>2019-02-20T15:07:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Irem Sahin: /* Bilder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie einerseits Hintergrundinformationen zum eigenständigen Informieren der Lehrperson und andererseits jahrgangsübergreifende Materialien zum Bereich „Selbst und Welt&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.film-kultur.de/curri.html Kino &amp;amp; Curriculum] (Institut für Kino und Filmkultur)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Online-Angebot des Instituts für Kino und Filmkultur bietet zahlreiche Materialien zum Einsatz von Filmen im Unterricht. Nicht nur Informationen zu ausgewählten aktuellen Kinofilmen werden zur Verfügung gestellt, sondern auch Film-Begleithefte; hier werden konkrete Bezüge zu verschiedenen Unterrichtsfächern präsentiert, in denen die jeweiligen Filme einen sinnvollen Einsatz finden können. Es werden thematische Aspekte erläutert, die man im Rahmen der Behandlung der Filme aufgreifen könnte. Darüber hinaus werden spezifische Ideen für die Unterrichtsgestaltung präsentiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://philosophierenmitkindern.de Philosophieren mit Kindern] (Universität Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Das Philosophieren mit Kindern trägt zur Entwicklung selbständigen kritischen Denkens bei, es fördert die ethische Urteilskompetenz sowie sprachliche und kommunikative Fähigkeiten der Kinder“. Diese Überzeugung sowie die Zielsetzung, für das Philosophieren mit Kindern in verschiedenen Schulformen zu werben, hat die 2008 gegründete Fachgesellschaft der Fakultät der Erziehungswissenschaften der Universität Hamburg ihre Homepage eingerichtet. Das Internetportal bietet eine lange Liste von Links zu Beiträgen, vielfältigen Anregungen und konkreten Unterrichtsvorschlägen, die sich auf diverse Lehrbücher und Arbeitshefte beziehen. Des Weiteren finden interessierte Leser/-innen hier einen ausführlichen Hintergrundartikel zur Geschichte der pädagogischen Bewegung, aus der das Philosophieren mit Kindern hervorgegangen ist. Auch fundierte Begründungen zur Umsetzung und Förderung des Philosophierens mit Kindern sind abrufbar.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Identität===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Der Begriff der Identität steht im Zentrum des Themenfeldes „Selbst und Welt“. Welche Merkmale machen jeden von uns zu einem von anderen Personen unterscheidbaren, unverwechselbaren Individuum? Verändern sich diese Merkmale mit der Zeit? Inwieweit gestalten wir selbst diese Merkmale und damit unsere Identität mit? Welche Rolle spielt unser soziales Umfeld dabei? Dies sind nur einige grundlegende Fragen, die sich auf den Begriff der Identität beziehen und im Kontext des Themenfeldes relevant sind. Auf diese und verwandte Aspekte beziehen sich die Materialien in dieser Kategorie.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/ich-denke-also-bin-ich/inhalt/hintergrund/identitaet.html Zwei philosophische Grundpositionen zum Ich (Wesen &amp;amp; Identität)] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was ist eigentlich das Wesen des Menschen und wie entsteht unsere persönliche Identität? Auf dieser Seite werden zwei Positionen innerhalb der Philosophie (die von Sartre und Precht) bezüglich der Identität des Menschen vorgestellt: Die erste postuliert einen essentiellen unveränderbaren Charakter von Identität. Die zweite Position sieht die Konstituierung von Wesen und Persönlichkeit nicht als vorherbestimmt, sondern als Resultat des Lebens eines Menschen an. Der kurze Text führt kompetent in das Thema Identität ein, weil er sehr kompakt zwei Grundhaltungen der Philosophie zum Wesen des Menschen darstellt und bis auf einige notwendige Worterklärungen leicht verständlich ist. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeit.de/2014/34/authentizitaet-persoenlichkeit-wahres-gesicht Mein wahres Gesicht (Authentizität)] (ZEIT Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um den Artikel lesen zu können, muss man sich kostenlos mit seiner E-Mail-Adresse registrieren. Der Begriff der Authentizität ist in aller Munde. Ob im privaten Bereich, in der Wirtschaft, der Politik oder der Kunst – stets gilt es als hohes Gut, authentisch zu sein - d. h. man selbst zu sein. Doch was ist das eigentlich – Authentizität? Bezieht sich der Begriff auf einen festen unveränderlichen Wesenskern, der uns ausmacht? Oder bedeutet es in jedem Kontext etwas anderes, authentisch zu sein? Ist das Ich beständig oder in stetiger Veränderung? Diesen und ähnlichen Fragen geht Ulrich Schnabel im vorliegenden Artikel nach. Er liefert interessante Denkanstöße und knappe Einblicke in die wissenschaftliche Forschung zu diesem Thema. Der Artikel eignet sich gut als erster Einstieg. Er bietet einen kompakten Überblick zum Begriff „Authentizität“, der den Ausgangspunkt für eine genauere Auseinandersetzung bieten kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Schaubild - [https://www.fluter.de/alles-was-dich-ausmacht Alles, was dich ausmacht] (fluter.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Schaubild „Alles, was dich ausmacht“, das 2016 im 61. Heft der Zeitschrift fluter erschienen ist, finden sich sechs besonders wichtige Ansätze zur Entwicklung und zum Wesen der menschlichen Identität: Man kann hier Kurz-Einführungen zu den Ideen John Bowlbys, G. Stanley Halls, Lew Wygotskis, Erik H. Eriksons, Albert Banduras und Gordon Allports nachlesen. Da sie so kurz und vereinfacht zusammengefasst sind, können sie gut dazu verwendet werden, sich einen Überblick über die einflussreichen Theorien zu verschaffen. Die Zielgruppe der Zeitschrift ist nach eigenen Angaben zwischen 16 und 22 Jahre alt, der Inhalt könnte also ab der Oberstufe sinnvoll eingesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Selbst- &amp;amp; Fremddarstellung===  &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
;*Online-Artikel (PDF, 29 S.) - [https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/uni/fakultaeten/ppp_lehrstuehle/psychologie_4/pics/news/RuedigerSchuetzSDEnzykSozps_251013.pdf Selbstdarstellung] (Universität Bamberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Selbstdarstellung ermöglicht es uns, die Eindrücke, die wir bei anderen erwecken, zu steuern und zu kontrollieren. Verschiedene Darstellungstechniken dienen uns hierzu als Werkzeug. In einem Beitrag des Lehrstuhls Psychologie der Uni Bamberg werden diese Techniken an die Leserschaft herangetragen und in einer systematischen Reihenfolge genauer beleuchtet. Der hier verlinkte Beitrag eignet sich in seiner Grundform nicht als Material zur Erarbeitung des Themas „Selbstdarstellung“ in der Jahrgangsstufe 7/8. Vielmehr könnte der wissenschaftliche Aufsatz für Lehrkräfte von Nutzen sein, die sich ein größeres Hintergrundwissen zum Thema „Selbstdarstellung“ aneignen und sich auf diesem Themengebiet weiter fortbilden wollen. Es können einige Aspekte aus dem Beitrag gefiltert und den SuS in einer vereinfachten Form vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel (PDF, 14 S.) - [http://www.ethikinstitut.de/fileadmin/ethikinstitut/redaktionell/Texte_fuer_Unterseiten/Jugend_und_Werte_Newsletter/21-Identitaet_und_Medien.pdf Zwischen Facebook und den Topmodels - Identitätssuche im Zeitalter des Internets und der Massenmedien] (Intitiative für werteorientierte Jugendforschung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was ist Identität und was beinflusst sie? Der hier verlinkte Newsletter ist ein kurzer Aufsatz über Identität unter dem Einfluss der Massenmedien. Prozesse der Identitätsstiftung finden vor allem in Zeiten von Umbrüchen statt. So ist die Phase der Adoleszenz ein solcher Abschnitt der Identitätssuche und Identitätsstiftung im Leben eines jungen Menschen. Die Frage der eigenen Identität wird dauerhaft begleitet und beeinflusst durch soziale Onlineplattformen und Identitätskonzepte, die im Fernsehen dargestellt werden. Dieser Aufsatz versucht, die Prozesse der Identitätskonstituierung aus soziologischer Sicht zu verdeutlichen. Es soll dargestellt werden, welche Einflüsse beispielsweise das Internet oder Castingshows auf das Selbstkonzept eines Jugendlichen haben. Der Text ist als Unterrichtsmaterial nur bedingt geeignet, weil er relativ lang und außerdem voraussetzungsreich ist. Jedoch bietet er der Lehrkraft einen interessanten Einblick in die Thematik. Für „Selbst und Welt 7/8“ ist er als Hintergrundlektüre für die Lehrkraft empfehlenswert, da er besonders die Phase der Identitätsfindung anspricht, die die SuS gerade durchleben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.bpb.de/apuz/157546/das-web-als-spiegel-und-buehne-selbstdarstellung-im-internet?p=all Das Web als Spiegel und Bühne: Selbstdarstellung im Internet] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Woher kommt der Drang nach Selbstinszenierung und der Preisgabe persönlicher Information im Web? Dient das Internet uns als eine Bühne der Selbstdarstellung oder bietet es uns gar die Möglichkeit, uns unserer eigenen Identität zu versichern? Benötigen wir eine öffentliche Plattform, um uns mit uns selbst auseinander zu setzen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich der hier verlinkte Beitrag der Bundeszentrale für politische Bildung. Vor allem die Bestimmung des Identitätsbegriffs und dessen Stellenwert im Wandel der Zeit werden hier genauer beleuchtet und in Bezug zum Begriff der Unsicherheit gesetzt. Es wird eine Vielzahl von Informationen präsentiert, die für den Unterricht in der 7./8. Jahrgangsstufe relevant sein könnten. Da der hier dargebotene Beitrag sehr lang ist, müssen die für den Unterricht interessanten Themengebiete von der Lehrkraft herausgefiltert und an das Niveau der Lernenden angepasst werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.heise.de/tr/artikel/Philosophisches-zur-digitalen-Identitaet-278215.html Soziologische und philosophische Aspekte von Online-Identitäten] (Technological Review auf heise.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Zeiten, in denen das persönliche Leben mehr und mehr online stattfindet, gewinnt die Frage nach Identität eine neue Bedeutungsdimension. Neben Fragen des Datenschutzes oder der Sicherheit im Internet verändern sich auch Identätskonzepte, Persönlichkeitsdarstellungen sowie die Interaktionen und Kommunikationen zwischen Menschen. Das hier verlinkte Interview mit dem bei Tivoli für Sicherheit zuständigen Experten Bob Blakey stellt die folgenden zwei zentralen Fragen bezüglich Onlineidentitäten in den Vordergrund: Welche Möglichkeiten und Risikien birgt die Konzentration von Daten bezüglich einer Person? Welche Veränderungen sind, durch zunehmende Digitalisierung der interpersonellen Interaktion und Kommunikation, bezüglich unserer Identität zu erkennen? Diese Fragen werden in dem Interview angeschnitten und können mit den SuS im Unterricht vertieft werden. Der Artikel eignet sich gut für das Themenfeld „Selbst und Welt“ in der 7. und 8. Jahrgangstufe, da er sprachlich leicht verständlich ist und die Frage der Identätsveränderung durch das Internet prägnant problematisiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorurteile===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Materialsammlung (PDF, 2 S.) - [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/schwarzfahrer_ah.pdf Zusatzmaterial zum Kurzfilm „Schwarzfahrer“] (filmwerk.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das PDF gibt zunächst einen thematischen Überblick über den Kurzfilm „Schwarzfahrer“ von Pepe Danquart, der in der Rubrik „Unterrichtsmaterialien“ vorgestellt wird. Im Kontext einer Interpretation des Films wird das Thema Zivilcourage in den Mittelpunkt gestellt. Es wird hervorgehoben, dass die Opferrolle nicht zwangsläufig personengebunden ist und sie somit jeder erfüllen könnte. Auf der Grundlage von Impulsfragen und Materialvorschlägen, die sich anschließen, kann ein guter Einstieg in ein Unterrichtsgespräch über den Film sowie die Thematik von Vorurteilen gefunden und die Auseinandersetzung damit gefördert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/03/psychologie-vorurteile-verhalten Der Fluch der Vorurteile] (ZEIT Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Artikel erläutert den evolutionären Hintergrund und die Bedingtheit von Vorurteilen. Ferner zeigt er auf, wie tief Vorurteile in der Gesellschaft sowie in jedem einzelnen Menschen verankert sind. Darüber hinaus werden die möglichen Folgen eines undifferenzierten Umgangs mit Vorurteilen erörtert. Dies erfolgt sowohl im Hinblick auf gesellschaftliche Zusammenhänge als auch in Bezug auf Einzelschicksale. Abschließend werden Strategien zum vorurteilsbewussten Handeln und Leben vorgestellt. Als Hintergrundinformation für die Lehrkraft ist der Beitrag relevant, da er basale psychologische Grundlagen sowie den evolutionären Hintergrund beleuchtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://bit.ly/2tdYsHX Schubladen im Kopf] (Deutschlandfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der vorliegende Artikel gibt eine informative und erstaunlich gut verständliche Einführung in das Thema Vorurteile und ihre Entstehung. Auch SuS der 8 Jahrgangsstufe kann dieser Beitrag eine Gelegenheit zur Selbstreflexion bieten, indem sie dazu veranlasst werden eine objektive Perspektive auf ein allgegenwärtiges Phänomen der menschlichen Psyche einzunehmen:  Warum denke ich eigentlich so über den/die ….?  Worauf baut meine Wahrnehmung wirklich auf? Sind zwei Beispiele von Reflexionsfragen, die nach der Lektüre des Artikels durchaus bedeutende Denkanstöße geben und Jugendliche dazu führen die eigenen Urteile über die Welt genauer zu prüfen als bisher. Der Artikel zeichnet sich dadurch aus, dass in ihm zahlreiche international bekannte Forscher zur Thematik im Original zitiert werden, und er auch die frühen Entstehungsphasen von Vorurteilsneigungen in der Kindheit thematisiert. Er ist dadurch anspruchs-voll aber durch die vielen Zitate absolut verständlich für Jugendliche diesen Alters (eher 8. Klasse).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video (3 Minuten) - [https://www.youtube.com/watch?v=jD8tjhVO1Tc All That We Share/ Alles was wir gemeinsam haben] (TV 2 Danmark)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es ist einfach Menschen in „Boxen“ zu stecken und sie nach Kriterien zu kategorisieren. &lt;br /&gt;
:Jeder hat bewusste oder unbewusste Vorurteile gegenüber Anderen, anhand derer wir sie kategorisieren. Vor allem aber, haben wir Vorurteile gegenüber denjenigen, die uns fremd erscheinen. Das 3-Minütige emotionale Video, in der dänischen Sprache mit englischem Untertitel, zeigt auf wie unterschiedliche Menschen anhand von einfachen Fragen sich doch so ähnlich sind. Zu Beginn des Video werden Menschen nach verschiedenen Kriterien kategorisiert und in „Boxen“ gestellt, z.B anhand ihrer religiösen Ansichten, ihres Aussehens oder ihres Alters. Im weiteren Verlauf werden den Menschen Fragen gestellt und diejenigen die die Fragen mit einem Ja beantworten würden, treten aus ihrer Box heraus und stellen sich mit den Anderen, die ebenfalls aus ihren Boxen herausgetreten sind zusammen. Das Video zeigt wie die Linien der Boxen, in denen die Menschen zu Beginn standen verwischen und am Ende alle gemeinsam Schulter an Schulter als Menschen dastehen. Das Video kann im Unterricht der 7. und 8. Jahrgangsstufe genutzt werden, um ein Gespräch über Vorurteile anzuregen. Es kann als Impuls dafür dienen, eine Diskussion darüber zu starten, wie wir Gemeinsamkeiten unter uns Menschen nicht erkennen, wenn wir sie, aufgrund von Vorurteilen die wir gegenüber ihnen haben, in verschiedene Schubladen stecken. Die SchülerInnen können von eigenen Erfahrungen erzählen, wo sie unrechtmäßig gegenüber anderen Menschen Vorurteile hatten und gemeinsam darüber reflektieren, woher diese Vorurteile stammen. &lt;br /&gt;
:Zu beachten ist, dass das Video eine Werbung für den Kanal &amp;quot;TV 2 Danmark&amp;quot; ist, wobei dies nur in der letzten halben Minute des Videos ersichtlich wird und für den Inhalt des Video irrelevant ist. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bilder(Infotext)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - &amp;lt;span id=„?Step in inequality?”&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; [http://www.kazunorishiina.com/#/gender-inequality-step-in-inequality/ Projekt zum Thema „Geschlechterungerechtigkeit”] (Kazunori Shiina)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der japanische Künstler Kazunori Shiina widmete sich 2016 mit diesem Projekt der Thematik „Gender inequaltiy”. Das unter diesem Link zu findende Bild stellt das Projekt dar.  Zu sehen ist eine blaue Rolltreppe, auf der eine vermeintlich männliche Person steht und eine rosafarbige Treppe, vor der eine vermeintlich weibliche Person steht. Am Beginn beider Treppen steht folgender Satz: „Step in inequality. The road to the top is not the same for men and women.” &lt;br /&gt;
:Das Bild kann gut als visueller Anstoß für die Diskussion von Geschlechterungerechtigkeiten verwendet werden. Es ist deshalb besonders geeignet, weil es so plakativ die Situation für die unterschiedlichen Geschlechter darstellt. Die Lehrkraft sollte bei Verwendung allerdings nicht aus den Augen verlieren, dass das Bild die Geschlechterverhältnisse sehr binär zeichnet und außerdem nicht intersektional ist (d.h. andere Formen der Diskriminierung außen vor lässt.) Deshalb ist das hier zu findende Material vor allem als Denkanstoß verwendbar.&lt;br /&gt;
:Einsetzbar ist das Material jahrgangsübergreifend, da es grundsätzlich erstmal sehr leicht verständlich ist und kein komplexer Bildgegenstand betrachtet wird. Somit ist es grundsätzlich sowohl für die jüngeren SuS als auch für ältere eingängig. In höheren Jahrgangsstufen ist es aber gerade auch auf Grund der oben angesprochenen Aspekte (Binarität, Intersektionalität, etc.) durchaus diskutierbar und nicht ausschließlich als Einstieg und zum Aufzeigen der gegebenen Problematik brauchbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [https://www.instagram.com/p/BYoqsEfAxwj/?utm_source=ig_web_button_share_sheet „I'm hot&amp;quot;] (Instagram)&lt;br /&gt;
:Das Bild, welches von dem Model Maria Razumova in dem sozialen Netzwerk Instagram veröffentlicht wurde, zeigt sie als Frau in Unterwäsche. Sie stellt hierbei ihren Körper in den Vordergrund, der ein wenig fülliger ist. Außerdem hat sie unter ihrem Beitrag den Satz verfasst: ,,I'm hot&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Mit diesem öffentlichen Beitrag, den jeder in diesem sozialen Netzwerk sehen kann, will das Model auf ein sehr wichtiges Problem in der Gesellschaft aufmerksam machen: Medien beeinflussen sehr viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrem Wohlbefinden. Sie beeinträchtigen uns meist sehr negativ in dem Prozess unserer Identitätsbildung und in dem Gefühl, wie wir unseren Körper wahrnehmen und wie wir ihn akzeptieren. Wir fangen an, das schön zu finden, was die Mehrheit schön findet und versuchen uns, auch wenn dies meist unbewusst geschieht, in unserem Aussehen und unserem Charakter so zu verändern, sodass wir unseren Vorbildern ähneln und in der Masse ja nicht auffallen. Dies würde uns schließlich in die Außenseiter- Position fügen. Das Model macht mit ihrem Beitrag darauf aufmerksam, dass die Selbstliebe die höchste Form der Selbstakzeptanz ist und, dass der Mensch nur durch diese Art der Liebe, zu sich selbst finden kann und auf diese Art und Weise ein starkes und reflektiertes Ich bilden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material[https://www.schulbilder.org/bild-gegen-den-strom-i29247.html - Bild gegen den Strom] (schulbilder.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Manchmal ist es gar nicht so einfach, seinen eigenen Platz innerhalb einer Gesellschaft/ eines Umfelds zu finden und seine eigene Identität zu entwickeln. Das Themenfeld Selbst und Wirklichkeit fokussiert die Entwicklung des Individuums in Relation zu der Außenwelt/ dem Umfeld. Unter diesem Link öffnet sich ein Bild, das Anregungen zur Auseinandersetzung mit sich selbst und der Gesellschaft bietet. &lt;br /&gt;
:Dieses Bild kann ein Anstoß für die Reflexion über die eigene Wahrnehmung der SuS von/ in der Gesellschaft geben.&lt;br /&gt;
:Dieses Bild bietet sich sehr gut für den Einstieg in das Thema „Selbst und Welt“ an. Darüber nehmen sich die SuS reflektiert in der Welt wahr.&lt;br /&gt;
:Das Material eignet sich mithilfe stärkerer Erklärungen oder gezielten Fragestellungen für die Sek I. Durch Deutungsansätze seitens der Lehrkraft ist es für die SuS einfacher, sich auf das Bild unter Betrachtung des Themas einzulassen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Bild- [Selbstfindung in der Welt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Zeichnung zeigt eine Weltkugel, welche von einer Straße umrandet ist. Auf dieser befindet sich ein Mensch, der die Straße entlanggeht. Auf dem Weg sind verschiedene Schilder angebracht, die mögliche Etappen des Lebensverlaufs aufzeigen und einen bei der Selbstfindung im Leben unterstützen. Auch wird das Thema der Zukunftsplanung durch die diversen Schilder angeschnitten, wodurch sich die SuS auch Gedanken über ihre Zukunft machen können. Das Zitat unterstützt die Zeichnung. Die Zeichnung behandelt die Themen der Selbstfindung, welche als Denkanstoß genutzt werden können. Das Material ist leicht verständlich, weshalb es sowohl für untere Stufen, als auch für die Oberstufe geeignet ist. Das Material eignet sich am besten für einen Unterrichtseinstieg. Nachdem man den SuS kurz Zeit gegeben hat, sich das Bild anzuschauen, kann zunächst die Frage gestellt werden, was genau mit dem Zitat gemeint sein könnte und inwiefern es mit dem Bild zu verknüpfen ist. Im Anschluss kann den SuS der Arbeitsauftrag erteilt werden, selbst eine Weltkugel zu zeichnen, jedoch mit Begriffen, mit denen sie bisher selbst konfrontiert wurden. Darauf aufbauend kann man erarbeiten, inwiefern diese einen Einfluss auf ihr Leben bzw. ihre Persönlichkeit selbst hatten oder haben werden. Während die SuS ihren Arbeitsauftrag erledigen, kann die Lehrkraft eine Weltkugel an die Tafel zeichnen, sodass die SuS nach der Arbeitsphase ihre Begriffe an die Tafel schreiben und kurz erläutern können, weshalb sie sich für diesen entschieden haben. Alternativ kann die Lehrperson auch eine Folie für den Overheadprojektor mitbringen und die SuS auf die Folie schreiben lassen. In den unteren Stufen ist es möglich, dass die Lehrkraft das Zitat den SuS genauer erklären muss, als in den höheren Stufen, da sonst Verständnisprobleme aufkommen können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Streetart - [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Datei:Streetart_Arbeit_Angst_Konsum.jpg#file Arbeit, Angst, Konsum] (Simon Neubert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Foto fängt eine Straßenszene ein: Parkende Autos, Häuserzeilen, grauer Himmel, weit und breit keine Menschen. Im Mittelpunkt steht ein Ampelmast, auf dem - gut erkennbar - drei Worte prangen: Arbeit, Angst, Konsum. Darunter zeigt der Ampelknopf die rot leuchtenden Worte „Signal kommt“. Im Hintergrund zeichnet sich die Silhouette der Frankfurter Bankentürme ab. Durch den grauen Himmel und die menschenleeren Straßen hat das Bild eine triste Note. Die drei Wörter auf dem Ampelmast kreieren den Interpretationsrahmen: Wo sind die Menschen? Haben sie Angst? Konsumieren sie gerade? Oder arbeiten sie schon wieder? Auf welches Signal wartet der Betrachter? Wartet er vergeblich? So mancher Ampelknopf ist lediglich ein Placebo, der ungeduldigen Fußgängern die Wartezeit erleichtert...&lt;br /&gt;
:Weitere Details eröffnen zusätzliche Interprationsmöglichkeiten. Geeignet ist das Bild um eine kritische Auseinandersetzung rund um die Rolle von Konsum und Arbeit, um die Angst und Zerrissenheit unserer kapitalistischen urbanen Kultur anzuregen. Das Bild formuliert eine gesellschaftskritische These, der SuS zustimmen oder widersprechen können. Der pessimistische Grundduktus fordert zur Positionierung heraus.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [https://www.theodysseyonline.com/why-labels-are-for-clothes labels are for clothes] (odyssey.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Bild „labels are for clothes“ zeigt drei Männer, die ihren Rücken zuwenden. Auf dem Rücken ist jeweils ein Etikett drauf mit der Beschriftung: Moslem, Schwarz oder Schwul. Auf allen drei Etieketten steht zusätzlich „100% Mensch“ und „Etiketten sind für Klamotten“. Das Bild fungiert jahrgangsübergreifend gut als Einstieg in das Themenfeld „Selbst und Welt“. Hierbei geht es nicht nur um die eigene Identität, sondern auch um gesellschaftliche Vorurteile. „Etiketten sind für Klamotten“ - und nicht für Menschen: Uns wird vor der Geburt der Name, die Herkunft, die Religion wie auch beispielsweise der sozioökonomische Status oder die sexuelle Orientierung zugeschrieben. Diese bestimmen in großem Maße das gesellschaftliche Urteil über uns. Das Bild soll die SuS zum kritischen Reflektieren anregen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://treffpunkt-philosophie.de/3262-2/ Wer bin ich - Meine Suche nach Identität] (treffpunkt-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wer sind wir und was macht uns als Person aus? Unter diesem Link öffnet sich eine philosophische Seite, die sich mit der Frage der eigenen Identität beschäftigt. Auf dieser Seite sind mehrere Bilder und philosophische Erklärungen zum Thema „Identität“ zu finden. Dabei bezieht sich der Autor besonders darauf, wer wir im Zeitalter von Social Media sind.&lt;br /&gt;
:Das erste Bild auf dieser Seite zeigt eine Frau, die durch verschiedene Räume geht und auf der Suche nach Etwas ist. Da in den Räumen nichts weiter zu finden ist, können die SuS assoziieren, dass die Person auf der Suche nach sich selbst ist.&lt;br /&gt;
:Das Bild könnte gut als Einstieg zum Thema „Identität“ genutzt werden, indem es z. B. ohne weitere Erklärungen von der Lehrkraft als Bildimpuls an die Tafel projiziert wird. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass SuS vom Thema abweichen könnten. Die Lehrkraft sollte sich weitere Impulse überlegen, um gegebenenfalls eingreifen zu können. Das Material eignet sich jahrgangsübergreifend, da es gut zum Einstieg der Themen „Ich“, „Identität“ oder auch „Selbstdarstellung/ Selbstwahrnehmung“ passt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [http://zkm.de/de/event/2014/12/ulay-zu-gast-am-zkm Ulay zu Gast am ZKM] (zkm.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das schwarzweiß Foto des Künstlers Ulay (Frank Uwe Laysiepen, geb. 1943) zeigt ein Selbstportrait des Künstlers. Die eine Gesichtshälfte zeigt den Künstler als Frau, die andere Hälfte als Mann. Dafür nutzt der Künstler entsprechende Attribute, z. B. trägt die männliche Gesichtshälfte einen Bart und kurze Haare, die weibliche Gesichtshälfte ist geschminkt und hat lange Haare. Der Künstler problematisiert damit Geschlechterzuschreibung und Rollenverständnis, wie auch die Zerrissenheit zwischen zwei Geschlechtern. Das Bild eignet sich als Einstieg in das Themenfeld „Selbst und Welt&amp;quot; bezüglich der eigenen Identitätsfindung im Kontext von Geschlechterrollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [https://www.bistum-aachen.de/aktuell/nachrichten/nachricht/ Es fängt bei einem selbst an] (bistum-aachen.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem Bild sind zwei Hände zu sehen, auf denen die Welt abgebildet ist. Das Bild kann als Unterrichtseinstieg genutzt werden, indem man es bspw. nach Bekanntgabe der neuen Unterrichtseinheit den SuS zeigt und zunächst die SuS das Material beschreiben lassen. Im Anschluss kann erfragt werden, was für einen Zusammenhang es zwischen dem Bild und der neuen Thematik gibt bzw. was genau damit gemeint sein könnte. Das Material ist jahrgangsübergreifend verwendbar, da es leicht verständlich ist. Abhängig vom Jahrgang kann die Lehrkraft den SuS verschiedene Impulsfragen stellen, um diesen das Material näher zu bringen.  Da das Bild relativ neutral ist, kann man auf unterschiedliche Bereiche Bezug nehmen, wie z.B. auf den Einfluss der Menschen auf die Natur, nämlich, inwiefern der Mensch &amp;quot;seine Hände im Spiel&amp;quot; hat, dass es bspw. zur Klimaerwärmung o.ä. kommt. Das Bild regt die SuS konkret dazu an, sich Gedanken über ihren Einfluss in der Welt zu machen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Datei:Selbst_und_Welt.jpg Selbst und Welt] (PUMa.uni-frankfurt.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Bild zeigt eine männliche Person verzweifelt auf dem Boden sitzen. Neben Goethes Gesicht ist die Aufschrift &amp;quot;Welcome to utopia&amp;quot; an der Wand zu sehen. Das Bild wird von der goldenen Schrift &amp;quot;Totale Freiheit im goldenen Käfig&amp;quot; umrahmt. Diese Darstellung zum Thema Selbst und die Welt kann vorzugsweise ab der zehnten Klasse thematisiert werden. Die Schrift verdeutlicht die Paradoxie der Utopien und verbindet die Freiheit mit Zwang und Unfreiheit. Zudem wird die Machtlosigkeit und der Rückgang des Individuums in dieser neuen Welt aufgezeigt. Hierzu eignen sich besonders Bezüge zu George Orwells 1984 und Aldous Huxleys Werk &amp;quot;Schöne neue Welt&amp;quot;. Die Selbstaufgabe des Einzelnen wird als erste Voraussetzung für eine heile und funktionierde Gesellschaft beziehungsweise Regierung verstanden. &lt;br /&gt;
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;*Online-Comic - &amp;lt;span id=„Selbstfindung“&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; [http://troublex.blogsport.de/images/trouble_x_schnecken.pdf/Karikatur: Selbstfindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das von dem D.I.Y. Blog Trouble X entnommene Comic zeigt einen jungen Menschen, der die Schnecken für ihre Möglichkeit des Identitätswechsels beneidet. So können Schnecken jeden Tag mühelos ihr Haus wechsel - sie hingegen muss, um ihr Geschlecht zu ändern, einen langen Prozess durchlaufen. Das Comic wäre für die Unterrichtsphase der Selbstfindung mit Bezug auf Geschlecht und Einordnungsprozesse geeinget. So wird dargestellt, wie, um ihre Identität mit Bindung an das Geschlecht, die Figur scheinbar ihr körperliches Äußeres verändern muss. Die Interpretation des Comics ist dabei sehr offen, kann aber trotzdem nicht hinter eine Befragung von Geschlecht als festgelegter Bestandteil eines Menschen zurückfallen. Besonders ist das Comic in diesem Fall, da es sowohl die glückliche Seite der Freiheit über das Geschlecht, als auch die Probleme andeutet, welchen sich transsexuelle Menschen ausgesetzen müssen. So ist die Schnecke eine extrem glückliche. Problem scheint somit nicht der Wechsel der Identität, sonder die fehlende Option zu diesem befreienden Wechsel zu sein. Zu diskutieren wäre so über das Comic, ob der Wandel des Geschlechts somit vielleicht Tieren vorbehalten ist? Hier ist durchaus eine Leerstelle des Comics zu finden. So kann Geschlecht bzw. Identität als gebunden an äußere Erscheinungsmerkmale gesehen werden. Die Schnecke wechselt ihr Haus, das Mädchen drückt sich ihre Brüste ab. Warum sie dies tut wäre im Gespräch mit SuS zu erfragen.Ziel einer Beschäftigung mit dem Comics wäre es somit aufkommende Fragen der SuS am Thema Geschlecht und Identität zu diskutieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Comic – &amp;lt;span id=„Integration“&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; [https://scontent-ams3-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/14910301_1044727722302817_6564371124043456486_n.jpg?_nc_cat=110&amp;amp;_nc_ht=scontent-ams3-1.xx&amp;amp;oh=a3b752b3d197047413122accdb699a0b&amp;amp;oe=5D00A3FA/ Integration] (facebook.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Der Comic des Künstlers Alexander Pfefferle widmet sich der aktuellen Fragestellung nach der Identität und der damit verbunden Selbst- und Fremddarstellung. Pfefferle karikiert diesbezüglich die Problematik des Integrationsprozesses für die Betroffenen: Ein deutscher Bürger mit türkischem Migrationshintergrund wird mit dem Problem der eigenen Identität und Heimat konfrontiert, indem er sich zuerst als Deutscher vorstellt und dabei von einem älteren Herren scharf kritisiert wird. Anschließend besinnt er sich eines vermeintlich Besseren und stellt sich als Türke vor, nur um erneut vom gleichen Herren Abneigung aufgrund mangelnder Integrationsbereitschaft zu erfahren. Auf ironische Weise werden die Fragen „Wer bin ich?“ und „Wie sehen mich andere?“ vorgestellt und den Schülerinnen und Schülern als visueller Denkanstoß präsentiert. Gerade in Bezug auf die aktuelle Frage nach Integration und Toleranz bietet der Comic jahrgangsübergreifend eine Möglichkeit zum Themeneinstieg. Je nach Alter oder Migrationshintergrund der Lerngruppe können Position und Reflexion zum Comic variieren. Aufgrund der Notwendigkeit einer distanzierten und reflektierten Auseinandersetzung mit dem Comic ist das Material jedoch vorzugsweise ab der 7. Klassenstufe zu empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Karikatur - &amp;lt;span id=„Selbstfindung“&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; [https://www.catprint.de/index.php/cartoon-details/items/15694.html?page=4/Karikatur: Selbstfindung] (Johann Mayr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die von Johann Mayr angefertigte Karikatur zeigt zwei Enten, die zusammen in der Dunkelheit durch den Park laufen und miteinander reden. Eine der beiden versucht sich seit Jahren selbst du finden. Die andere Ente versucht beim Problmem behilflich zu sein, indem sie fragt: „Wo hast du dich denn verloren?“. Die Karikatur eigent sich für einen Unterrichtseinstieg in das umfangreiche Themenfeld „Selbst und Welt“, da die offen formulierte und tief reichende Fragestellung Raum gibt, um folgende Aspekte im Unterricht anzuschneiden: Selbstfindung, Probleme bei dem Prozess der Selbstfindung, Ichbewusstsein, Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Gefühlen und Selbstbewusstsein. Die Arbeit mit der Karikatur bietet sich für untere als auch höhere Klassenstufen an, weil es sich um ein Thema handelt, welches SuS aller Altersstufen persönlich beschäftigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Karikatur - &amp;lt;span id=„Überrascht“&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; [https://de.toonpool.com/cartoons/Überrascht_110677 Karikatur: Überrascht] (toonpool.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur von Bernd Zeller bildet einen Mann ab, welcher  beim morgendlichen Blick in den Spiegel von seinem Spiegelbild gefragt wird, was er denn dort mache. Obwohl sich der Mann bewusst ist, dass das Spiegelbild lediglich eine Abbildung seiner selbst darstellt, beantwortet er die Frage. Seine Antwort zielt darauf ab, dass er es selbst nicht genau wisse. Damit deutet Bernd Zeller die Identitätsfrage sowie Wege zur Selbstfindung an. Die Selbstreflexion des Mannes, welche hier durch das Sprechen mit seinem eigenen Spiegelbild geschieht, stellt in der Karikatur ein mögliches Mittel zur Selbstfindung dar. Die Karikatur kann in allen Jahrgangsstufen gleichermaßen verwendet werden, und eignet sich als Impuls oder Einstieg in das Thema Selbst und Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Karikatur - &amp;lt;span id=„Was ist deutsch?”&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/projekt-integration/134663/m-03-03-karikatur-was-ist-deutsch/ Karikatur: Was ist deutsch?] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur „Was ist deutsch?” von Gerhard Mester zeigt einen Lehrer, der zwei Schülern erklären möchte, was es bedeutet deutsch zu sein. Die beiden Schüler, Fritz und Ali, lassen sich kaum unterscheiden und scheinen nur an ihren Namensschildern erkennbar zu sein. Der Lehrer kann nicht wirklich festmachen, was es heißt deutsch zu sein und nennt keine speziellen Werte oder Normen. Die Karikatur kann für einen Unterrichtseinstieg oder als Diskussionsgrundlage verwendet werden. Anhand der Karikatur könnten Fragen wie „Ich-Bewusstsein”, „kulturelle Identität” und „Staatsangehörigkeit” besprochen werden. Ziel ist es, dass die SuS anhand der Karikatur diskutieren, ob Ali und Fritz sich unterscheiden, oder ob sie sich trotz der unterschiedlichen Namen und Herkünfte doch ähnlicher sind als es scheint. Außerdem könnte, diskutiert werden, ob es wirklich eine allgemeine deutsche Identität gibt oder ob die Menschen dafür zu heterogen sind. Die Karikatur ist sowohl für jüngere als auch für ältere SuS anwendbar, da die Problematik leicht ersichtlich ist. Zudem können, verschiedene Leitfragen das Anforderungsniveau erhöhen oder abschwächen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Karikatur - &amp;lt;span id=„Grundsatzfrage”&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; [https://bodows-cartoon-blog.com/tag/identit%C3%A4t/ Grundsatzfrage] (BoDoW)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der „Grundsatzfrage“, von BoDoW, sind zwei „Knubbelnasen” zu sehen, die sich gegenseitig fragen, wer sie eigentlich sind. Auf die klassische Frage „Wer bin ich” entgegnet die andere Nase „Du bist du”, wodurch zwar eine Antwort gegeben wird, allerdings wird nun die Gegenfrage „Aber wer bin ich” gestellt. Auch wenn die Abbildung hier schlicht und einfach gehalten ist, so zeigt sie trotzdem sehr eindrucksvoll die Problematik bei der Suche nach dem eigenen Sein auf. Primär geht es darum, was uns eigentlich ausmacht, womit dies ein geeigneter Einstieg in den Themenbereich sein kann. Alternativ könnte man auch hinsichtlich des Gehaltes bezüglich der Identitätsthematik eine gesamte Erarbeitungsphase mit der „Grundsatzfrage“ ausfüllen. Darüber hinaus kann man sich auch überlegen, ab welchem Zeitpunkt man sich nicht mehr von anderen unterscheidet bzw. was jemanden selbst eigentlich ausmacht. Die „Grundsatzfrage” ist sowohl bei jüngeren als auch höheren Klassenstufen anwendbar, da sie ein alltagsnahes Thema aufgreift. Je älter die SuS sind, desto stärker könnte man den Fokus auf Reflexion bzw. Selbstreflexion legen. Es würde sich ebenfalls anbieten, diese Karikatur, welche die zweite Darstellung auf diesem Blog ist, mit den anderen drei zu kombinieren, um den SuS einen mehrdimensionalen Blick auf das Thema zu ermöglichen und damit das Inhaltsfeld differenzierter erarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Karikatur - &amp;lt;span id=„Gleichberechtigung der Geschlechter”&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; [http://kompass.humanrights.ch/cms/front_content.php?idcatart=2105&amp;amp;lang=1 Gleichberechtigung der Geschlechter] (Kompass)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur „Gleichberechtigung der Geschlechter”, von dem Karikaturisten Pancho, thematisiert die Spannung zwischen Menschenrechten und Frauenrechten. Sie zeigt eine Gruppe Frauenrechtsaktivistinnen, welche unter einem Protestbanner stehen, auf dem „Für Frauenrechte!!“ abgebildet ist. Rechts neben der Gruppe steht eine Frau separat, welche den Blick der Gruppe an Aktivistinnen zugewandt hat und feststellt: „Warum fordern wir nicht gleich Menschenrechte?“. Diese Karikatur dient als Anspielung auf den Konflikt, ob der Kampf nach Menschenrechten nicht schon den Feminismus als solchen beinhaltet und wieso überhaupt eine alleinige Frauenbewegung notwendig ist. Die Lehrperson kann diese Karikatur gut als Einstieg in das Themenfeld „Selbst und Welt“ nehmen da die eigenen Rechte und das Wissen über Gleichberechtigung sowie das damit verknüpfte Ungleichgewicht ein wichtiger Bestandteil für das eigene Weltbild darstellt. Dieser Ansatz könnte von jüngeren und älteren SuS bearbeitet werden. Ebenfalls könnte ein Einstieg in das Thema „Selbst und Welt“ mit dieser Karikatur durch eine Diskussion über den Begriff des Feminismus dienen und parallel dazu an das Themenfeld „Vorurteile“ anknüpfen. Eine solche Verknüpfung würde den Begriffes des Feminismus, welcher stark mit Vorurteilen belastet ist, dazu nutzen, um eigene Vorurteile zu erkennen, zu analysieren und zu reflektieren. Eine solche Einstiegsanalyse wäre jedoch eher für ältere SuS bestimmt, da Vorwissen über diese Begrifflichkeiten Voraussetzung wäre. Allgemein könnte die Karikatur jedoch ab der Mittelstufe verwendet werden. Je älter die SuS sind, desto eher kann auf eine themenspezifische Ebene über Menschenrechte und Frauenrechte eingegangen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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;*Online-Portal - [https://de.slideshare.net/Kixka/about-me-die-digitale-fassade-identittskonstruktion-im-netz About me - Die digitale Fassade. Identitätskonstruktion im Netz] (SlideShare)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Link führt zu dem Online-Portal „SlideShare&amp;quot;. Dort werden Präsentationen zu verschiedensten Themen hochgeladen und archiviert, von denen die meisten öffentlich aufrufbar sind; für manche benötigt man ein Benutzerkonto. Dieser Teaser bezieht sich auf Bild 14 von 45 der Präsentation, die sich automatisch öffnet, wenn man auf den Link klickt (man muss bis Bild 14 vorklicken). Diese Präsentation ist ohne Anmeldung einsehbar. Bei Bild 14 handelt es sich um eine Abbildung zum Thema „Selbst- und Fremdwahrnehmung&amp;quot;. Das Schaubild zeigt, dass sich das ''Selbst'' aus Selbsteinschätzung, Fremdeinschätzung und der Vorstellung davon, was andere über einen denken, zusammensetzt. Dies wird durch Kreise und Schnittmenge veranschaulicht. Zu beachten ist, dass es sich um eine Abbildung in englischer Sprache handelt. Eingesetzt werden kann das Schaubild theoretisch in allen Jahrgängen, da es leicht verständlich und in einfachen englischen Stichworten geschrieben ist.  In jüngeren Jahrgangsstufen ist das Schaubild eher gegen Ende einer Einheit mit zusätzlicher Aufbereitung einzusetzen. Für mittlere und höhere Jahrgangsstufen eignet es sich auch als Einstieg zum Sammeln von Assoziationen. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Podcasts===&lt;br /&gt;
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{{Vorlage:Podcasts(Infotext)}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (ca. 28 Min) - [http://funkkolleg-philosophie.de/themen/15-duerfen-wir-tiere-essen/#Sendung Dürfen wir Tiere essen]   (Funkkolleg Philosophie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Podcast zum Thema Tierethik steht die Frage Dürfen wir Tiere essen? im Mittelpunkt. Der etwa 28-minütige Podcast setzt sich vor allem damit auseinander, was die Moral zum Thema Tiere und Tierverzehr sagt. Hierbei werden in chronologischer Reihenfolge die klassischen Moraltheorien von René Descartes, Immanuel Kant, Jürgen Habermas, Arthur Schopenhauer, Peter Singer und Jeremy Bentham mit ihren Stärken und Schwächen beleuchtet. Aktuelle Überlegungen von Ursula Wolf und Hilal Sezgin zum Thema werden gleichermaßen im Podcast berücksichtigt, sodass ein recht breiter Umfang an Thesen zum Thema Tierethik entsteht. Die Einleitung des Podcast bildet die Aufnahme einer Talkshow im Jahre 1999. Im Ausschnitt der Talkshow, deren Thema „Ihr Vegetarier habt ja einen Schaden“ ist, findet ein Schlagabtausch zwischen einem Fleischkonsumenten und einem Vegetarier statt. Die Lehrperson könnte diese Sequenz als Einstieg in allen Jahrgängen in das Thema „Tierethik“ verwenden. Die Talkshow-Sequenz kann als Impuls für das Aktivieren von Vorwissen dienen. Im Plenum könnten die SuS dann eigene Fragen und Überlegungen zum Thema äußern. Die einzelnen philosophischen Positionen zum Thema Tierethik sind einfach und verständlich erklärt, sodass er ab der 7. und 8. Jahrgangsstufe und für alle weiteren Jahrgänge gut einsetzbar ist. Eine weitere Möglichkeit bestünde darin, eine Doppelstunde dafür aufzuwenden, in der die SuS in Gruppen die Stärken und Schwächen der klassischen Moraltheorien verschriftlichen. Hierzu wäre in mobiles Endgerät pro Gruppe oder ein Computerraum nötig, damit alle Gruppen Zugang zum Podcast haben. Die Zusammenfassung der klassischen Positionen zum Thema Tierethik kann dann als Grundlage für den weiteren Unterrichtsverlauf dienen auf den immer wieder Bezug genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (ca. 30 Min.) - [https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/alternative-lebenskonzepte Wie wir leben wollen: Familie mal anders]   (Deutschlandfunk Nova)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sendung „Ab 21“ der Internetseite „Deutschlandfunk Nova“ bietet eine Vielfalt an Podcasts an, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen beschäftigen. Im Podcast „Wie wir leben wollen: Familie mal anders“ werden drei unkonventionelle Familien interviewt: Eine Drei-Eltern-Familie (Minuten 0:00 – 11:03), ein Vater, der mit einer Tochter aus einer geschiedenen Ehe und einer mit einem lesbischen Paar gemeinsamen Tochter lebt (Minuten 11:08 – 21:37), und ein junges Elternpaar, das auf einen Mehrgenerationenhof ziehen will (Minuten 21:43 – 31:22). Der Podcast kann im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema „Familie“ eingesetzt werden, um naturalisierende Vorstellungen der SuS gegenüber dem historischen Konstrukt der Familie zu problematisieren. Als Vorbereitung ist es ratsam, Reflexionsfragen für die SuS vorzubereiten, da es sich um Familienarten handelt, die der Lebenswelt der SuS fremd wirken und von ihnen erst oberflächlich beurteilt werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
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Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
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;*Online-Video(ca. 10min) - [https://kinder.wdr.de/tv/neuneinhalb/sendungen/rueckschau/2019/folge-typisch-woher-kommen-vorurteile100.html?fbclid=IwAR0KS3SgRX1iI2KT4XKRE_85cq_dI2S96p2OzdrCNTmY6fSOLczjQNbK3Co Woher kommen Vorurteile?] (www.kinder.wdr.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Video werden Vorurteile kindergerecht erklärt. Den SuS werden vier verschiedene Kinder vorgestellt und ihre Aufgabe ist es, zu erraten, wer von diesen vier Kindern gerne tanzt. Dabei sollen sie auch begründen, wie sie zu ihrer Entscheidung kamen. Anschließend schauen sich die SuS Videos zu den einzelnen Kindern an, in denen sie sich vorstellen und beschreiben, was sie in ihrer Freizeit gerne machen. Das Ergebnis überrascht die SuS, da sie sich die Kinder anders vorgestellt haben. Dieses Video eignet sich sehr gut für die Sekundarstufe I. Es ist sowohl in der 5., als auch in der 8. Klasse einsetzbar. Es lässt sich gut als Themeneinstieg verwenden. Das Thema könnte die Lehrkraft mit Fragen wie:&lt;br /&gt;
*Was sind Vorurteile?&lt;br /&gt;
*Haben wir Vorurteile?&lt;br /&gt;
*Warum haben wir Vorurteile? etc.&lt;br /&gt;
einleiten. Darauf, könnte man sich den Anfang des Videos gemeinsam anschauen und die SuS mit spekulieren lassen, welches von den (im Video angeführten) Kindern, gerne tanzt. Dafür bietet sich eine Diskussionsrunde gut an. Im nächsten Schritt sollte die Auflösung folgen. Abschließend können sich die SuS sich selbst reflektieren und sich darüber austauschen. Das Video und das Thema Vorurteile passt gut zu dem Thema „Selbst und Welt“ und bietet viel Diskussionsmaterial. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Video (ca. 3 Min.) - [https://www.planet-schule.de/sf/php/sendungen.php?sendung=9237 „Knietzsche und das Ich“] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Knietzsche ist eine Comicfigur, welche die Welt als kleiner Philosoph betrachtet. In einer Reihe von kurzen Episoden erhält man als Zuschauer/-in die Möglichkeit, Themen durch die Augen des kleinen Jungen zu sehen. In „Knietzsche und das Ich“ geht es um den Menschen als Individuum. Was macht uns einzigartig und wie gehen wir damit in unserem Leben um? Auch der Einfluss unseres Umfelds und die stetige Weiterentwicklung unseres Ichs wird thematisiert. Das Material eignet sich für den Unterrichtseinstieg zum Thema „Ich und Selbst“ für die Sekundarstufe I, ist aber auch schon in der Grundschule einsetzbar. Der Kurzfilm ist sehr kindergerecht und bietet trotzdem viele Themen für einen erfolgreichen Unterrichtseinstieg. Unter anderem können Themen wie „Ich&amp;quot;, „Identität&amp;quot; und „Selbst- und Fremdwahrnehmung&amp;quot; mit dem Inhalt des Videos verknüpft werden. Des Weiteren bietet das Video die Möglichkeit, mit den SuS darüber zu sprechen, dass individuell zu sein etwas besonderes ist und es völlig in Ordnung ist, anders als alle Anderen zu sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video (ca. 43 Min.) - [https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/angst-vor-dem-fremden-wurzeln-eines-gefaehrlichen-gefuehls-114.html Angst vor dem Fremden - Wurzeln eines gefährlichen Gefühls] (ZDF info)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Dokumentation wird untersucht, woher das Misstrauen und die Angst gegenüber dem Fremden kommt. Hat die Angst vor dem Fremden in der Evolution bereits eine Rolle gespielt oder erschaffen wir uns diese Angst selbst? Sowohl Betroffene als auch Wissenschaftler kommen hier zu Wort. Abgesehen davon sind Flüchtlingskrise, Terrorgefahr und Rechtsextremismus weitere zentrale Schwerpunkte, die in dieser Dokumentation thematisiert werden. Es verdeutlicht die Spaltung der Meinungen bezüglich des Fremden. Dieses Material ist jahrgangsübergreifend einsetzbar, eignet sich jedoch besonders für die 7. und 8. Jahrgangsstufe. Der Einsatz dieser Quelle könnte in jeder Unterrichtsphase erfolgen. Es ist empfehlenswert, das Video nicht am Stück zu schauen, da es sehr lang ist, beispielsweise kann man die &amp;quot;Übungen im Seminar&amp;quot; von Prof. Beate Küpper, die Untersuchungen von Prof. Carsten de Dreu und/oder die Situation in der Grundschulklasse weglassen. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass dieses Material nur noch bis zum 06.12.2019 verfügbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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===Filme===&lt;br /&gt;
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;*Online-Material - [https://nfp-md.de/schulmaterial/Hannah_Arendt_Schulmaterial.pdf Hannah Arendt Schulmaterial] (nfp-mp.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Hannah Arendt“ von Margarete von Trotta scheint das Unmögliche möglich gemacht zu haben: philosophisches Denken kann auf die Leinwand gebracht werden und bietet sich somit optimal für den philosophischen Unterricht an. Es handelt sich somit um einen geeigneten Film für den schulischen Kontext. Das angegebene Material beinhaltet nicht nur Informationen zu Hannah Arendt, sondern auch zu anderen wichtigen historischen und philosophischen Figuren ihrer Zeit sowie Hintergrundinformationen zum Film. Es handelt sich allerdings um ausschließlich für die Sekundarstufe II angelegtes Unterrichtsmaterial, welches sich sowohl für die Vorbereitung, Bearbeitung während des Films und die Nachbereitung eignet. Hannah Arendt ist zwar nicht als eigens formulierter Teil des Lehrplans vorhanden, doch kann der Film „Hannah Arendt“ gut fachübergreifend im philosophischen Unterricht behandelt werden, um ihr prägendes Denken zur philosophischen Diskussion zu nutzen. Aus dem angegebenen Material können wahlweise auch nur Teile zur Bearbeitung gewählt werden, falls nicht ausreichend Zeit für Film und alle Unterrichtsmaterialien gewährleistet werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Film - [http://www.filmstarts.de/kritiken/232132/trailer/19561787.html  Wunder (trailer)] (filmstarts.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Wunder“ von Stephen Chboskys ist eine Adaption des Kinder- und Jugendbuchs „Wunder“ (Deutscher Zusatztitel: „Sieh mich nicht an“) von R.J. Palacio.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:August Pullman (Jacob Tremblay) sieht seinem ersten Schultag mit Grauen entgegen. Nachdem er die ersten vier Klassenstufen von seiner Mutter Isabel (Julia Roberts) zuhause unterrichtet wurde, soll er nun in eine öffentliche Schule gehen. Durch einen seltenen Gendefekt ist Augusts Gesicht, das er gerne unter einem Helm versteckt, entstellt. Der Film beschreibt den schwierigen Weg vom Außenseiter, der wegen seines Äußeren gehänselt wird, in die Klassengemeinschaft. Sowohl der Film, wie auch nur der Trailer kann als Einstieg in die Thematik „Selbst und Welt&amp;quot; genutzt werden. Der Film, oder Trailer, ist vor allem für die Jahrgangsstufen 5-8 geeignet, kann aber auch in den Klassenstufen 9 und 10 analysiert werden. Er bietet Themenstellungen wie Anderssein, Außenseiter &amp;amp; Mobbing, Behinderung, Toleranz &amp;amp; Akzeptanz, Familien- und Geschwisterbeziehungen, Isolation &amp;amp; Einsamkeit, Inklusion, Selbstbewusstsein &amp;amp; Selbstliebe, Schule, Mut, Norm und Normalität, Verantwortung, Vertrauen, Freundschaft. Weiterführendes Material, vor allem zum gleichnamigen Buch, findet sich auf folgender Seiten [https://www.dtv.de/_files_media/downloads/unterrichtsmodell-wunder-8654-145.pdf dtv Unterrichtsmodell] [https://deutsch-klett.de/wunder-filmtipp-palacio/ klett Verlag] [https://www.kinofenster.de/filme/filmarchiv/wunder-nik/ Kinofenster]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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===Literarische Texte===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Literarischer Text - [http://www.rilke.de/gedichte/der_panther.htm Der Panther - Ein Gedicht über Tierhaltung (rilke.de)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Gedicht „Der Panther“, welches über den Link zu finden ist, wurde von Rainer Maria Rilke etwa 1902 geschrieben und lässt sich der Epoche des Symbolismus zuweisen. Es handelt von einem Panther, der in Gefangenschaft lebt und durch die Eintönigkeit seiner Umgebung und vor allem durch das Muster der Gitterstangen seines Käfigs die Lebenslust verloren zu haben scheint. Trotz der anspruchsvollen Sprache kann das Gedicht ohne Probleme auch schon in der höheren Sekundarstufe I, also von der 7. bis zur 10. Jahrgangsstufe für den Ethikunterricht genutzt werden. Für jüngere Lernende kann das Thema „Tiere in Gefangenschaft“ zugänglich gemacht werden. Das Werk kann als Aufhänger dafür dienen, über die Verantwortung von Menschen gegenüber Tieren zu sprechen. Dies könnte am Ende einer Unterrichtsreihe über Verantwortung gegenüber der Welt geschehen. Die Arbeit kann mit einfachen Impulsfragen, wie „In welcher Situation befindet sich der Panther? Wie geht es dem Panther, und was sind die Gründe dafür? Was glaubt ihr, was für den Panther am schlimmsten ist?“ im Unterrichtsgespräch sichergestellt werden. Voraussetzung für die Weiterarbeit ist lediglich ein inhaltliches Verständnis des Textes, es muss nicht der Anspruch gegeben sein, das Gedicht sprachlich ganz auseinander zu nehmen! Der folgende Stundenverlauf ist nun stark von dem Alter der Lernenden abhängig. Unabhängig davon kann in der Weiterarbeit zunächst über Tiere in Gefangenschaft im Allgemeinen gesprochen werden. Vor allem die Gründe dafür, warum Tiere von Menschen genutzt werden, sollten hier herausgearbeitet und reflektiert werden. In höheren Jahrgangsstufen kann auch versucht werden, eine Ich-Identifizierung mit dem Panther durchzuführen. Leitfragen hierfür wären beispielsweise: „Was langweilt dich? Wovon fühlst du dich in deinem Leben eingeschränkt?“.  Die Arbeit kann fächerübergreifend thematisch sowohl im Deutsch- als auch im Biologieunterricht weitergeführt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Buchempfehlung - [https://www.rowohlt.de/taschenbuch/daniel-kehlmann-ruhm.html Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier finden Sie eine Buchempfehlung zu Daniel Kehlmanns „Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten.“.  Es handelt von neun unterschiedlichen Charakteren und ihrer Identitätsbildung und Selbstdarstellung. Durch den relativ geringen Umfang des Romans, die alltagsnahe Sprache und die aktuelle Thematik, bietet sich dieser Roman hervorragend für die Jahrgangsstufe 9.-10. einer gymnasialen Mittelstufe an. Hier kann man an das vom Kerncurriculum vorgeschriebene Inhaltsfeld anknüpfen und „Ruhm“ in Bezug auf das Inhaltsfeld „Selbst und Welt“ behandeln. Eine Besonderheit stellen die „neun Geschichten“ des Romans dar: man kann sie sowohl separat als auch zusammenhängend lesen.  Für die separate Bearbeitung kann „Ruhm“ in Form von Expertengruppen aus SuS bearbeitet werden, um anschließend den Roman in der Gesamtgruppe zusammenhängend zu betrachten.&lt;br /&gt;
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↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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===Zitate===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Zitatseite - [http://zitate.net/selbst-zitate?p=2 Top 100 ZItate und Sprüche zum Thema Selbst] (zitate.net)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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===Andere Quellen===&lt;br /&gt;
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{{Vorlage:Andere Quellen(Infotext)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Buch - [https://books.google.de/books?id=iXTFAwAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=methoden+f%C3%BCr+den+unterricht&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjHycPqjavcAhUnMZoKHfahARUQ6AEIJzAA#v=onepage&amp;amp;q=methoden%20f%C3%BCr%20den%20unterricht&amp;amp;f=false Methoden für den Unterricht] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem E-Book werden vielseitige Methoden für den Unterricht vorgestellt, die in jeglichen Altersstufen und Themenfeldern eingesetzt werden können. Dabei werden handlungsrelevante Praktiken vorgestellt, die zu einem abwechslungsreichen und lernerorientierten Unterricht beitragen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Irem Sahin</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=%C3%9Cbungsseite_Selbst_und_Welt_-_Material&amp;diff=21133</id>
		<title>Übungsseite Selbst und Welt - Material</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=%C3%9Cbungsseite_Selbst_und_Welt_-_Material&amp;diff=21133"/>
				<updated>2019-02-20T15:06:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Irem Sahin: /* Bilder */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie einerseits Hintergrundinformationen zum eigenständigen Informieren der Lehrperson und andererseits jahrgangsübergreifende Materialien zum Bereich „Selbst und Welt&amp;quot;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemein===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.film-kultur.de/curri.html Kino &amp;amp; Curriculum] (Institut für Kino und Filmkultur)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Online-Angebot des Instituts für Kino und Filmkultur bietet zahlreiche Materialien zum Einsatz von Filmen im Unterricht. Nicht nur Informationen zu ausgewählten aktuellen Kinofilmen werden zur Verfügung gestellt, sondern auch Film-Begleithefte; hier werden konkrete Bezüge zu verschiedenen Unterrichtsfächern präsentiert, in denen die jeweiligen Filme einen sinnvollen Einsatz finden können. Es werden thematische Aspekte erläutert, die man im Rahmen der Behandlung der Filme aufgreifen könnte. Darüber hinaus werden spezifische Ideen für die Unterrichtsgestaltung präsentiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://philosophierenmitkindern.de Philosophieren mit Kindern] (Universität Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Das Philosophieren mit Kindern trägt zur Entwicklung selbständigen kritischen Denkens bei, es fördert die ethische Urteilskompetenz sowie sprachliche und kommunikative Fähigkeiten der Kinder“. Diese Überzeugung sowie die Zielsetzung, für das Philosophieren mit Kindern in verschiedenen Schulformen zu werben, hat die 2008 gegründete Fachgesellschaft der Fakultät der Erziehungswissenschaften der Universität Hamburg ihre Homepage eingerichtet. Das Internetportal bietet eine lange Liste von Links zu Beiträgen, vielfältigen Anregungen und konkreten Unterrichtsvorschlägen, die sich auf diverse Lehrbücher und Arbeitshefte beziehen. Des Weiteren finden interessierte Leser/-innen hier einen ausführlichen Hintergrundartikel zur Geschichte der pädagogischen Bewegung, aus der das Philosophieren mit Kindern hervorgegangen ist. Auch fundierte Begründungen zur Umsetzung und Förderung des Philosophierens mit Kindern sind abrufbar.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Identität===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
Der Begriff der Identität steht im Zentrum des Themenfeldes „Selbst und Welt“. Welche Merkmale machen jeden von uns zu einem von anderen Personen unterscheidbaren, unverwechselbaren Individuum? Verändern sich diese Merkmale mit der Zeit? Inwieweit gestalten wir selbst diese Merkmale und damit unsere Identität mit? Welche Rolle spielt unser soziales Umfeld dabei? Dies sind nur einige grundlegende Fragen, die sich auf den Begriff der Identität beziehen und im Kontext des Themenfeldes relevant sind. Auf diese und verwandte Aspekte beziehen sich die Materialien in dieser Kategorie.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/ich-denke-also-bin-ich/inhalt/hintergrund/identitaet.html Zwei philosophische Grundpositionen zum Ich (Wesen &amp;amp; Identität)] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was ist eigentlich das Wesen des Menschen und wie entsteht unsere persönliche Identität? Auf dieser Seite werden zwei Positionen innerhalb der Philosophie (die von Sartre und Precht) bezüglich der Identität des Menschen vorgestellt: Die erste postuliert einen essentiellen unveränderbaren Charakter von Identität. Die zweite Position sieht die Konstituierung von Wesen und Persönlichkeit nicht als vorherbestimmt, sondern als Resultat des Lebens eines Menschen an. Der kurze Text führt kompetent in das Thema Identität ein, weil er sehr kompakt zwei Grundhaltungen der Philosophie zum Wesen des Menschen darstellt und bis auf einige notwendige Worterklärungen leicht verständlich ist. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeit.de/2014/34/authentizitaet-persoenlichkeit-wahres-gesicht Mein wahres Gesicht (Authentizität)] (ZEIT Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um den Artikel lesen zu können, muss man sich kostenlos mit seiner E-Mail-Adresse registrieren. Der Begriff der Authentizität ist in aller Munde. Ob im privaten Bereich, in der Wirtschaft, der Politik oder der Kunst – stets gilt es als hohes Gut, authentisch zu sein - d. h. man selbst zu sein. Doch was ist das eigentlich – Authentizität? Bezieht sich der Begriff auf einen festen unveränderlichen Wesenskern, der uns ausmacht? Oder bedeutet es in jedem Kontext etwas anderes, authentisch zu sein? Ist das Ich beständig oder in stetiger Veränderung? Diesen und ähnlichen Fragen geht Ulrich Schnabel im vorliegenden Artikel nach. Er liefert interessante Denkanstöße und knappe Einblicke in die wissenschaftliche Forschung zu diesem Thema. Der Artikel eignet sich gut als erster Einstieg. Er bietet einen kompakten Überblick zum Begriff „Authentizität“, der den Ausgangspunkt für eine genauere Auseinandersetzung bieten kann.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Schaubild - [https://www.fluter.de/alles-was-dich-ausmacht Alles, was dich ausmacht] (fluter.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Schaubild „Alles, was dich ausmacht“, das 2016 im 61. Heft der Zeitschrift fluter erschienen ist, finden sich sechs besonders wichtige Ansätze zur Entwicklung und zum Wesen der menschlichen Identität: Man kann hier Kurz-Einführungen zu den Ideen John Bowlbys, G. Stanley Halls, Lew Wygotskis, Erik H. Eriksons, Albert Banduras und Gordon Allports nachlesen. Da sie so kurz und vereinfacht zusammengefasst sind, können sie gut dazu verwendet werden, sich einen Überblick über die einflussreichen Theorien zu verschaffen. Die Zielgruppe der Zeitschrift ist nach eigenen Angaben zwischen 16 und 22 Jahre alt, der Inhalt könnte also ab der Oberstufe sinnvoll eingesetzt werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Selbst- &amp;amp; Fremddarstellung===  &lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
;*Online-Artikel (PDF, 29 S.) - [https://www.uni-bamberg.de/fileadmin/uni/fakultaeten/ppp_lehrstuehle/psychologie_4/pics/news/RuedigerSchuetzSDEnzykSozps_251013.pdf Selbstdarstellung] (Universität Bamberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Selbstdarstellung ermöglicht es uns, die Eindrücke, die wir bei anderen erwecken, zu steuern und zu kontrollieren. Verschiedene Darstellungstechniken dienen uns hierzu als Werkzeug. In einem Beitrag des Lehrstuhls Psychologie der Uni Bamberg werden diese Techniken an die Leserschaft herangetragen und in einer systematischen Reihenfolge genauer beleuchtet. Der hier verlinkte Beitrag eignet sich in seiner Grundform nicht als Material zur Erarbeitung des Themas „Selbstdarstellung“ in der Jahrgangsstufe 7/8. Vielmehr könnte der wissenschaftliche Aufsatz für Lehrkräfte von Nutzen sein, die sich ein größeres Hintergrundwissen zum Thema „Selbstdarstellung“ aneignen und sich auf diesem Themengebiet weiter fortbilden wollen. Es können einige Aspekte aus dem Beitrag gefiltert und den SuS in einer vereinfachten Form vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel (PDF, 14 S.) - [http://www.ethikinstitut.de/fileadmin/ethikinstitut/redaktionell/Texte_fuer_Unterseiten/Jugend_und_Werte_Newsletter/21-Identitaet_und_Medien.pdf Zwischen Facebook und den Topmodels - Identitätssuche im Zeitalter des Internets und der Massenmedien] (Intitiative für werteorientierte Jugendforschung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was ist Identität und was beinflusst sie? Der hier verlinkte Newsletter ist ein kurzer Aufsatz über Identität unter dem Einfluss der Massenmedien. Prozesse der Identitätsstiftung finden vor allem in Zeiten von Umbrüchen statt. So ist die Phase der Adoleszenz ein solcher Abschnitt der Identitätssuche und Identitätsstiftung im Leben eines jungen Menschen. Die Frage der eigenen Identität wird dauerhaft begleitet und beeinflusst durch soziale Onlineplattformen und Identitätskonzepte, die im Fernsehen dargestellt werden. Dieser Aufsatz versucht, die Prozesse der Identitätskonstituierung aus soziologischer Sicht zu verdeutlichen. Es soll dargestellt werden, welche Einflüsse beispielsweise das Internet oder Castingshows auf das Selbstkonzept eines Jugendlichen haben. Der Text ist als Unterrichtsmaterial nur bedingt geeignet, weil er relativ lang und außerdem voraussetzungsreich ist. Jedoch bietet er der Lehrkraft einen interessanten Einblick in die Thematik. Für „Selbst und Welt 7/8“ ist er als Hintergrundlektüre für die Lehrkraft empfehlenswert, da er besonders die Phase der Identitätsfindung anspricht, die die SuS gerade durchleben. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.bpb.de/apuz/157546/das-web-als-spiegel-und-buehne-selbstdarstellung-im-internet?p=all Das Web als Spiegel und Bühne: Selbstdarstellung im Internet] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Woher kommt der Drang nach Selbstinszenierung und der Preisgabe persönlicher Information im Web? Dient das Internet uns als eine Bühne der Selbstdarstellung oder bietet es uns gar die Möglichkeit, uns unserer eigenen Identität zu versichern? Benötigen wir eine öffentliche Plattform, um uns mit uns selbst auseinander zu setzen? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich der hier verlinkte Beitrag der Bundeszentrale für politische Bildung. Vor allem die Bestimmung des Identitätsbegriffs und dessen Stellenwert im Wandel der Zeit werden hier genauer beleuchtet und in Bezug zum Begriff der Unsicherheit gesetzt. Es wird eine Vielzahl von Informationen präsentiert, die für den Unterricht in der 7./8. Jahrgangsstufe relevant sein könnten. Da der hier dargebotene Beitrag sehr lang ist, müssen die für den Unterricht interessanten Themengebiete von der Lehrkraft herausgefiltert und an das Niveau der Lernenden angepasst werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.heise.de/tr/artikel/Philosophisches-zur-digitalen-Identitaet-278215.html Soziologische und philosophische Aspekte von Online-Identitäten] (Technological Review auf heise.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Zeiten, in denen das persönliche Leben mehr und mehr online stattfindet, gewinnt die Frage nach Identität eine neue Bedeutungsdimension. Neben Fragen des Datenschutzes oder der Sicherheit im Internet verändern sich auch Identätskonzepte, Persönlichkeitsdarstellungen sowie die Interaktionen und Kommunikationen zwischen Menschen. Das hier verlinkte Interview mit dem bei Tivoli für Sicherheit zuständigen Experten Bob Blakey stellt die folgenden zwei zentralen Fragen bezüglich Onlineidentitäten in den Vordergrund: Welche Möglichkeiten und Risikien birgt die Konzentration von Daten bezüglich einer Person? Welche Veränderungen sind, durch zunehmende Digitalisierung der interpersonellen Interaktion und Kommunikation, bezüglich unserer Identität zu erkennen? Diese Fragen werden in dem Interview angeschnitten und können mit den SuS im Unterricht vertieft werden. Der Artikel eignet sich gut für das Themenfeld „Selbst und Welt“ in der 7. und 8. Jahrgangstufe, da er sprachlich leicht verständlich ist und die Frage der Identätsveränderung durch das Internet prägnant problematisiert.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vorurteile===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Materialsammlung (PDF, 2 S.) - [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/schwarzfahrer_ah.pdf Zusatzmaterial zum Kurzfilm „Schwarzfahrer“] (filmwerk.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das PDF gibt zunächst einen thematischen Überblick über den Kurzfilm „Schwarzfahrer“ von Pepe Danquart, der in der Rubrik „Unterrichtsmaterialien“ vorgestellt wird. Im Kontext einer Interpretation des Films wird das Thema Zivilcourage in den Mittelpunkt gestellt. Es wird hervorgehoben, dass die Opferrolle nicht zwangsläufig personengebunden ist und sie somit jeder erfüllen könnte. Auf der Grundlage von Impulsfragen und Materialvorschlägen, die sich anschließen, kann ein guter Einstieg in ein Unterrichtsgespräch über den Film sowie die Thematik von Vorurteilen gefunden und die Auseinandersetzung damit gefördert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/03/psychologie-vorurteile-verhalten Der Fluch der Vorurteile] (ZEIT Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Artikel erläutert den evolutionären Hintergrund und die Bedingtheit von Vorurteilen. Ferner zeigt er auf, wie tief Vorurteile in der Gesellschaft sowie in jedem einzelnen Menschen verankert sind. Darüber hinaus werden die möglichen Folgen eines undifferenzierten Umgangs mit Vorurteilen erörtert. Dies erfolgt sowohl im Hinblick auf gesellschaftliche Zusammenhänge als auch in Bezug auf Einzelschicksale. Abschließend werden Strategien zum vorurteilsbewussten Handeln und Leben vorgestellt. Als Hintergrundinformation für die Lehrkraft ist der Beitrag relevant, da er basale psychologische Grundlagen sowie den evolutionären Hintergrund beleuchtet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://bit.ly/2tdYsHX Schubladen im Kopf] (Deutschlandfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der vorliegende Artikel gibt eine informative und erstaunlich gut verständliche Einführung in das Thema Vorurteile und ihre Entstehung. Auch SuS der 8 Jahrgangsstufe kann dieser Beitrag eine Gelegenheit zur Selbstreflexion bieten, indem sie dazu veranlasst werden eine objektive Perspektive auf ein allgegenwärtiges Phänomen der menschlichen Psyche einzunehmen:  Warum denke ich eigentlich so über den/die ….?  Worauf baut meine Wahrnehmung wirklich auf? Sind zwei Beispiele von Reflexionsfragen, die nach der Lektüre des Artikels durchaus bedeutende Denkanstöße geben und Jugendliche dazu führen die eigenen Urteile über die Welt genauer zu prüfen als bisher. Der Artikel zeichnet sich dadurch aus, dass in ihm zahlreiche international bekannte Forscher zur Thematik im Original zitiert werden, und er auch die frühen Entstehungsphasen von Vorurteilsneigungen in der Kindheit thematisiert. Er ist dadurch anspruchs-voll aber durch die vielen Zitate absolut verständlich für Jugendliche diesen Alters (eher 8. Klasse).&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video (3 Minuten) - [https://www.youtube.com/watch?v=jD8tjhVO1Tc All That We Share/ Alles was wir gemeinsam haben] (TV 2 Danmark)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es ist einfach Menschen in „Boxen“ zu stecken und sie nach Kriterien zu kategorisieren. &lt;br /&gt;
:Jeder hat bewusste oder unbewusste Vorurteile gegenüber Anderen, anhand derer wir sie kategorisieren. Vor allem aber, haben wir Vorurteile gegenüber denjenigen, die uns fremd erscheinen. Das 3-Minütige emotionale Video, in der dänischen Sprache mit englischem Untertitel, zeigt auf wie unterschiedliche Menschen anhand von einfachen Fragen sich doch so ähnlich sind. Zu Beginn des Video werden Menschen nach verschiedenen Kriterien kategorisiert und in „Boxen“ gestellt, z.B anhand ihrer religiösen Ansichten, ihres Aussehens oder ihres Alters. Im weiteren Verlauf werden den Menschen Fragen gestellt und diejenigen die die Fragen mit einem Ja beantworten würden, treten aus ihrer Box heraus und stellen sich mit den Anderen, die ebenfalls aus ihren Boxen herausgetreten sind zusammen. Das Video zeigt wie die Linien der Boxen, in denen die Menschen zu Beginn standen verwischen und am Ende alle gemeinsam Schulter an Schulter als Menschen dastehen. Das Video kann im Unterricht der 7. und 8. Jahrgangsstufe genutzt werden, um ein Gespräch über Vorurteile anzuregen. Es kann als Impuls dafür dienen, eine Diskussion darüber zu starten, wie wir Gemeinsamkeiten unter uns Menschen nicht erkennen, wenn wir sie, aufgrund von Vorurteilen die wir gegenüber ihnen haben, in verschiedene Schubladen stecken. Die SchülerInnen können von eigenen Erfahrungen erzählen, wo sie unrechtmäßig gegenüber anderen Menschen Vorurteile hatten und gemeinsam darüber reflektieren, woher diese Vorurteile stammen. &lt;br /&gt;
:Zu beachten ist, dass das Video eine Werbung für den Kanal &amp;quot;TV 2 Danmark&amp;quot; ist, wobei dies nur in der letzten halben Minute des Videos ersichtlich wird und für den Inhalt des Video irrelevant ist. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bilder===&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Bilder(Infotext)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - &amp;lt;span id=„?Step in inequality?”&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; [http://www.kazunorishiina.com/#/gender-inequality-step-in-inequality/ Projekt zum Thema „Geschlechterungerechtigkeit”] (Kazunori Shiina)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der japanische Künstler Kazunori Shiina widmete sich 2016 mit diesem Projekt der Thematik „Gender inequaltiy”. Das unter diesem Link zu findende Bild stellt das Projekt dar.  Zu sehen ist eine blaue Rolltreppe, auf der eine vermeintlich männliche Person steht und eine rosafarbige Treppe, vor der eine vermeintlich weibliche Person steht. Am Beginn beider Treppen steht folgender Satz: „Step in inequality. The road to the top is not the same for men and women.” &lt;br /&gt;
:Das Bild kann gut als visueller Anstoß für die Diskussion von Geschlechterungerechtigkeiten verwendet werden. Es ist deshalb besonders geeignet, weil es so plakativ die Situation für die unterschiedlichen Geschlechter darstellt. Die Lehrkraft sollte bei Verwendung allerdings nicht aus den Augen verlieren, dass das Bild die Geschlechterverhältnisse sehr binär zeichnet und außerdem nicht intersektional ist (d.h. andere Formen der Diskriminierung außen vor lässt.) Deshalb ist das hier zu findende Material vor allem als Denkanstoß verwendbar.&lt;br /&gt;
:Einsetzbar ist das Material jahrgangsübergreifend, da es grundsätzlich erstmal sehr leicht verständlich ist und kein komplexer Bildgegenstand betrachtet wird. Somit ist es grundsätzlich sowohl für die jüngeren SuS als auch für ältere eingängig. In höheren Jahrgangsstufen ist es aber gerade auch auf Grund der oben angesprochenen Aspekte (Binarität, Intersektionalität, etc.) durchaus diskutierbar und nicht ausschließlich als Einstieg und zum Aufzeigen der gegebenen Problematik brauchbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [https://www.instagram.com/p/BYoqsEfAxwj/?utm_source=ig_web_button_share_sheet „I'm hot&amp;quot;] (Instagram)&lt;br /&gt;
:Das Bild, welches von dem Model Maria Razumova in dem sozialen Netzwerk Instagram veröffentlicht wurde, zeigt sie als Frau in Unterwäsche. Sie stellt hierbei ihren Körper in den Vordergrund, der ein wenig fülliger ist. Außerdem hat sie unter ihrem Beitrag den Satz verfasst: ,,I'm hot&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Mit diesem öffentlichen Beitrag, den jeder in diesem sozialen Netzwerk sehen kann, will das Model auf ein sehr wichtiges Problem in der Gesellschaft aufmerksam machen: Medien beeinflussen sehr viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene in ihrem Wohlbefinden. Sie beeinträchtigen uns meist sehr negativ in dem Prozess unserer Identitätsbildung und in dem Gefühl, wie wir unseren Körper wahrnehmen und wie wir ihn akzeptieren. Wir fangen an, das schön zu finden, was die Mehrheit schön findet und versuchen uns, auch wenn dies meist unbewusst geschieht, in unserem Aussehen und unserem Charakter so zu verändern, sodass wir unseren Vorbildern ähneln und in der Masse ja nicht auffallen. Dies würde uns schließlich in die Außenseiter- Position fügen. Das Model macht mit ihrem Beitrag darauf aufmerksam, dass die Selbstliebe die höchste Form der Selbstakzeptanz ist und, dass der Mensch nur durch diese Art der Liebe, zu sich selbst finden kann und auf diese Art und Weise ein starkes und reflektiertes Ich bilden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material[https://www.schulbilder.org/bild-gegen-den-strom-i29247.html - Bild gegen den Strom] (schulbilder.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Manchmal ist es gar nicht so einfach, seinen eigenen Platz innerhalb einer Gesellschaft/ eines Umfelds zu finden und seine eigene Identität zu entwickeln. Das Themenfeld Selbst und Wirklichkeit fokussiert die Entwicklung des Individuums in Relation zu der Außenwelt/ dem Umfeld. Unter diesem Link öffnet sich ein Bild, das Anregungen zur Auseinandersetzung mit sich selbst und der Gesellschaft bietet. &lt;br /&gt;
:Dieses Bild kann ein Anstoß für die Reflexion über die eigene Wahrnehmung der SuS von/ in der Gesellschaft geben.&lt;br /&gt;
:Dieses Bild bietet sich sehr gut für den Einstieg in das Thema „Selbst und Welt“ an. Darüber nehmen sich die SuS reflektiert in der Welt wahr.&lt;br /&gt;
:Das Material eignet sich mithilfe stärkerer Erklärungen oder gezielten Fragestellungen für die Sek I. Durch Deutungsansätze seitens der Lehrkraft ist es für die SuS einfacher, sich auf das Bild unter Betrachtung des Themas einzulassen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Bild- [Selbstfindung in der Welt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Zeichnung zeigt eine Weltkugel, welche von einer Straße umrandet ist. Auf dieser befindet sich ein Mensch, der die Straße entlanggeht. Auf dem Weg sind verschiedene Schilder angebracht, die mögliche Etappen des Lebensverlaufs aufzeigen und einen bei der Selbstfindung im Leben unterstützen. Auch wird das Thema der Zukunftsplanung durch die diversen Schilder angeschnitten, wodurch sich die SuS auch Gedanken über ihre Zukunft machen können. Das Zitat unterstützt die Zeichnung. Die Zeichnung behandelt die Themen der Selbstfindung, welche als Denkanstoß genutzt werden können. Das Material ist leicht verständlich, weshalb es sowohl für untere Stufen, als auch für die Oberstufe geeignet ist. Das Material eignet sich am besten für einen Unterrichtseinstieg. Nachdem man den SuS kurz Zeit gegeben hat, sich das Bild anzuschauen, kann zunächst die Frage gestellt werden, was genau mit dem Zitat gemeint sein könnte und inwiefern es mit dem Bild zu verknüpfen ist. Im Anschluss kann den SuS der Arbeitsauftrag erteilt werden, selbst eine Weltkugel zu zeichnen, jedoch mit Begriffen, mit denen sie bisher selbst konfrontiert wurden. Darauf aufbauend kann man erarbeiten, inwiefern diese einen Einfluss auf ihr Leben bzw. ihre Persönlichkeit selbst hatten oder haben werden. Während die SuS ihren Arbeitsauftrag erledigen, kann die Lehrkraft eine Weltkugel an die Tafel zeichnen, sodass die SuS nach der Arbeitsphase ihre Begriffe an die Tafel schreiben und kurz erläutern können, weshalb sie sich für diesen entschieden haben. Alternativ kann die Lehrperson auch eine Folie für den Overheadprojektor mitbringen und die SuS auf die Folie schreiben lassen. In den unteren Stufen ist es möglich, dass die Lehrkraft das Zitat den SuS genauer erklären muss, als in den höheren Stufen, da sonst Verständnisprobleme aufkommen können.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Streetart - [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Datei:Streetart_Arbeit_Angst_Konsum.jpg#file Arbeit, Angst, Konsum] (Simon Neubert)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Foto fängt eine Straßenszene ein: Parkende Autos, Häuserzeilen, grauer Himmel, weit und breit keine Menschen. Im Mittelpunkt steht ein Ampelmast, auf dem - gut erkennbar - drei Worte prangen: Arbeit, Angst, Konsum. Darunter zeigt der Ampelknopf die rot leuchtenden Worte „Signal kommt“. Im Hintergrund zeichnet sich die Silhouette der Frankfurter Bankentürme ab. Durch den grauen Himmel und die menschenleeren Straßen hat das Bild eine triste Note. Die drei Wörter auf dem Ampelmast kreieren den Interpretationsrahmen: Wo sind die Menschen? Haben sie Angst? Konsumieren sie gerade? Oder arbeiten sie schon wieder? Auf welches Signal wartet der Betrachter? Wartet er vergeblich? So mancher Ampelknopf ist lediglich ein Placebo, der ungeduldigen Fußgängern die Wartezeit erleichtert...&lt;br /&gt;
:Weitere Details eröffnen zusätzliche Interprationsmöglichkeiten. Geeignet ist das Bild um eine kritische Auseinandersetzung rund um die Rolle von Konsum und Arbeit, um die Angst und Zerrissenheit unserer kapitalistischen urbanen Kultur anzuregen. Das Bild formuliert eine gesellschaftskritische These, der SuS zustimmen oder widersprechen können. Der pessimistische Grundduktus fordert zur Positionierung heraus.  &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [https://www.theodysseyonline.com/why-labels-are-for-clothes labels are for clothes] (odyssey.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Bild „labels are for clothes“ zeigt drei Männer, die ihren Rücken zuwenden. Auf dem Rücken ist jeweils ein Etikett drauf mit der Beschriftung: Moslem, Schwarz oder Schwul. Auf allen drei Etieketten steht zusätzlich „100% Mensch“ und „Etiketten sind für Klamotten“. Das Bild fungiert jahrgangsübergreifend gut als Einstieg in das Themenfeld „Selbst und Welt“. Hierbei geht es nicht nur um die eigene Identität, sondern auch um gesellschaftliche Vorurteile. „Etiketten sind für Klamotten“ - und nicht für Menschen: Uns wird vor der Geburt der Name, die Herkunft, die Religion wie auch beispielsweise der sozioökonomische Status oder die sexuelle Orientierung zugeschrieben. Diese bestimmen in großem Maße das gesellschaftliche Urteil über uns. Das Bild soll die SuS zum kritischen Reflektieren anregen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://treffpunkt-philosophie.de/3262-2/ Wer bin ich - Meine Suche nach Identität] (treffpunkt-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wer sind wir und was macht uns als Person aus? Unter diesem Link öffnet sich eine philosophische Seite, die sich mit der Frage der eigenen Identität beschäftigt. Auf dieser Seite sind mehrere Bilder und philosophische Erklärungen zum Thema „Identität“ zu finden. Dabei bezieht sich der Autor besonders darauf, wer wir im Zeitalter von Social Media sind.&lt;br /&gt;
:Das erste Bild auf dieser Seite zeigt eine Frau, die durch verschiedene Räume geht und auf der Suche nach Etwas ist. Da in den Räumen nichts weiter zu finden ist, können die SuS assoziieren, dass die Person auf der Suche nach sich selbst ist.&lt;br /&gt;
:Das Bild könnte gut als Einstieg zum Thema „Identität“ genutzt werden, indem es z. B. ohne weitere Erklärungen von der Lehrkraft als Bildimpuls an die Tafel projiziert wird. Dabei sollte jedoch bedacht werden, dass SuS vom Thema abweichen könnten. Die Lehrkraft sollte sich weitere Impulse überlegen, um gegebenenfalls eingreifen zu können. Das Material eignet sich jahrgangsübergreifend, da es gut zum Einstieg der Themen „Ich“, „Identität“ oder auch „Selbstdarstellung/ Selbstwahrnehmung“ passt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [http://zkm.de/de/event/2014/12/ulay-zu-gast-am-zkm Ulay zu Gast am ZKM] (zkm.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das schwarzweiß Foto des Künstlers Ulay (Frank Uwe Laysiepen, geb. 1943) zeigt ein Selbstportrait des Künstlers. Die eine Gesichtshälfte zeigt den Künstler als Frau, die andere Hälfte als Mann. Dafür nutzt der Künstler entsprechende Attribute, z. B. trägt die männliche Gesichtshälfte einen Bart und kurze Haare, die weibliche Gesichtshälfte ist geschminkt und hat lange Haare. Der Künstler problematisiert damit Geschlechterzuschreibung und Rollenverständnis, wie auch die Zerrissenheit zwischen zwei Geschlechtern. Das Bild eignet sich als Einstieg in das Themenfeld „Selbst und Welt&amp;quot; bezüglich der eigenen Identitätsfindung im Kontext von Geschlechterrollen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [https://www.bistum-aachen.de/aktuell/nachrichten/nachricht/ Es fängt bei einem selbst an] (bistum-aachen.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dem Bild sind zwei Hände zu sehen, auf denen die Welt abgebildet ist. Das Bild kann als Unterrichtseinstieg genutzt werden, indem man es bspw. nach Bekanntgabe der neuen Unterrichtseinheit den SuS zeigt und zunächst die SuS das Material beschreiben lassen. Im Anschluss kann erfragt werden, was für einen Zusammenhang es zwischen dem Bild und der neuen Thematik gibt bzw. was genau damit gemeint sein könnte. Das Material ist jahrgangsübergreifend verwendbar, da es leicht verständlich ist. Abhängig vom Jahrgang kann die Lehrkraft den SuS verschiedene Impulsfragen stellen, um diesen das Material näher zu bringen.  Da das Bild relativ neutral ist, kann man auf unterschiedliche Bereiche Bezug nehmen, wie z.B. auf den Einfluss der Menschen auf die Natur, nämlich, inwiefern der Mensch &amp;quot;seine Hände im Spiel&amp;quot; hat, dass es bspw. zur Klimaerwärmung o.ä. kommt. Das Bild regt die SuS konkret dazu an, sich Gedanken über ihren Einfluss in der Welt zu machen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Bild - [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Datei:Selbst_und_Welt.jpg Selbst und Welt] (PUMa.uni-frankfurt.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Bild zeigt eine männliche Person verzweifelt auf dem Boden sitzen. Neben Goethes Gesicht ist die Aufschrift &amp;quot;Welcome to utopia&amp;quot; an der Wand zu sehen. Das Bild wird von der goldenen Schrift &amp;quot;Totale Freiheit im goldenen Käfig&amp;quot; umrahmt. Diese Darstellung zum Thema Selbst und die Welt kann vorzugsweise ab der zehnten Klasse thematisiert werden. Die Schrift verdeutlicht die Paradoxie der Utopien und verbindet die Freiheit mit Zwang und Unfreiheit. Zudem wird die Machtlosigkeit und der Rückgang des Individuums in dieser neuen Welt aufgezeigt. Hierzu eignen sich besonders Bezüge zu George Orwells 1984 und Aldous Huxleys Werk &amp;quot;Schöne neue Welt&amp;quot;. Die Selbstaufgabe des Einzelnen wird als erste Voraussetzung für eine heile und funktionierde Gesellschaft beziehungsweise Regierung verstanden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Diese Darstellung zum Thema Selbst und die Welt kann vorzugsweise ab der zehnten Klasse thematisiert werden. Die Schrift verdeutlicht die Paradoxie der Utopien und verbindet die Freiheit mit Zwang und Unfreiheit. Zudem wird die Machtlosigkeit und Rück…&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Comic - &amp;lt;span id=„Selbstfindung“&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; [http://troublex.blogsport.de/images/trouble_x_schnecken.pdf/Karikatur: Selbstfindung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das von dem D.I.Y. Blog Trouble X entnommene Comic zeigt einen jungen Menschen, der die Schnecken für ihre Möglichkeit des Identitätswechsels beneidet. So können Schnecken jeden Tag mühelos ihr Haus wechsel - sie hingegen muss, um ihr Geschlecht zu ändern, einen langen Prozess durchlaufen. Das Comic wäre für die Unterrichtsphase der Selbstfindung mit Bezug auf Geschlecht und Einordnungsprozesse geeinget. So wird dargestellt, wie, um ihre Identität mit Bindung an das Geschlecht, die Figur scheinbar ihr körperliches Äußeres verändern muss. Die Interpretation des Comics ist dabei sehr offen, kann aber trotzdem nicht hinter eine Befragung von Geschlecht als festgelegter Bestandteil eines Menschen zurückfallen. Besonders ist das Comic in diesem Fall, da es sowohl die glückliche Seite der Freiheit über das Geschlecht, als auch die Probleme andeutet, welchen sich transsexuelle Menschen ausgesetzen müssen. So ist die Schnecke eine extrem glückliche. Problem scheint somit nicht der Wechsel der Identität, sonder die fehlende Option zu diesem befreienden Wechsel zu sein. Zu diskutieren wäre so über das Comic, ob der Wandel des Geschlechts somit vielleicht Tieren vorbehalten ist? Hier ist durchaus eine Leerstelle des Comics zu finden. So kann Geschlecht bzw. Identität als gebunden an äußere Erscheinungsmerkmale gesehen werden. Die Schnecke wechselt ihr Haus, das Mädchen drückt sich ihre Brüste ab. Warum sie dies tut wäre im Gespräch mit SuS zu erfragen.Ziel einer Beschäftigung mit dem Comics wäre es somit aufkommende Fragen der SuS am Thema Geschlecht und Identität zu diskutieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Comic – &amp;lt;span id=„Integration“&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; [https://scontent-ams3-1.xx.fbcdn.net/v/t1.0-9/14910301_1044727722302817_6564371124043456486_n.jpg?_nc_cat=110&amp;amp;_nc_ht=scontent-ams3-1.xx&amp;amp;oh=a3b752b3d197047413122accdb699a0b&amp;amp;oe=5D00A3FA/ Integration] (facebook.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Der Comic des Künstlers Alexander Pfefferle widmet sich der aktuellen Fragestellung nach der Identität und der damit verbunden Selbst- und Fremddarstellung. Pfefferle karikiert diesbezüglich die Problematik des Integrationsprozesses für die Betroffenen: Ein deutscher Bürger mit türkischem Migrationshintergrund wird mit dem Problem der eigenen Identität und Heimat konfrontiert, indem er sich zuerst als Deutscher vorstellt und dabei von einem älteren Herren scharf kritisiert wird. Anschließend besinnt er sich eines vermeintlich Besseren und stellt sich als Türke vor, nur um erneut vom gleichen Herren Abneigung aufgrund mangelnder Integrationsbereitschaft zu erfahren. Auf ironische Weise werden die Fragen „Wer bin ich?“ und „Wie sehen mich andere?“ vorgestellt und den Schülerinnen und Schülern als visueller Denkanstoß präsentiert. Gerade in Bezug auf die aktuelle Frage nach Integration und Toleranz bietet der Comic jahrgangsübergreifend eine Möglichkeit zum Themeneinstieg. Je nach Alter oder Migrationshintergrund der Lerngruppe können Position und Reflexion zum Comic variieren. Aufgrund der Notwendigkeit einer distanzierten und reflektierten Auseinandersetzung mit dem Comic ist das Material jedoch vorzugsweise ab der 7. Klassenstufe zu empfehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Karikaturen===&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Karikaturen(Infotext)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Karikatur - &amp;lt;span id=„Selbstfindung“&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; [https://www.catprint.de/index.php/cartoon-details/items/15694.html?page=4/Karikatur: Selbstfindung] (Johann Mayr)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die von Johann Mayr angefertigte Karikatur zeigt zwei Enten, die zusammen in der Dunkelheit durch den Park laufen und miteinander reden. Eine der beiden versucht sich seit Jahren selbst du finden. Die andere Ente versucht beim Problmem behilflich zu sein, indem sie fragt: „Wo hast du dich denn verloren?“. Die Karikatur eigent sich für einen Unterrichtseinstieg in das umfangreiche Themenfeld „Selbst und Welt“, da die offen formulierte und tief reichende Fragestellung Raum gibt, um folgende Aspekte im Unterricht anzuschneiden: Selbstfindung, Probleme bei dem Prozess der Selbstfindung, Ichbewusstsein, Auseinandersetzung mit eigenen und fremden Gefühlen und Selbstbewusstsein. Die Arbeit mit der Karikatur bietet sich für untere als auch höhere Klassenstufen an, weil es sich um ein Thema handelt, welches SuS aller Altersstufen persönlich beschäftigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Karikatur - &amp;lt;span id=„Überrascht“&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; [https://de.toonpool.com/cartoons/Überrascht_110677 Karikatur: Überrascht] (toonpool.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur von Bernd Zeller bildet einen Mann ab, welcher  beim morgendlichen Blick in den Spiegel von seinem Spiegelbild gefragt wird, was er denn dort mache. Obwohl sich der Mann bewusst ist, dass das Spiegelbild lediglich eine Abbildung seiner selbst darstellt, beantwortet er die Frage. Seine Antwort zielt darauf ab, dass er es selbst nicht genau wisse. Damit deutet Bernd Zeller die Identitätsfrage sowie Wege zur Selbstfindung an. Die Selbstreflexion des Mannes, welche hier durch das Sprechen mit seinem eigenen Spiegelbild geschieht, stellt in der Karikatur ein mögliches Mittel zur Selbstfindung dar. Die Karikatur kann in allen Jahrgangsstufen gleichermaßen verwendet werden, und eignet sich als Impuls oder Einstieg in das Thema Selbst und Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Karikatur - &amp;lt;span id=„Was ist deutsch?”&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/projekt-integration/134663/m-03-03-karikatur-was-ist-deutsch/ Karikatur: Was ist deutsch?] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur „Was ist deutsch?” von Gerhard Mester zeigt einen Lehrer, der zwei Schülern erklären möchte, was es bedeutet deutsch zu sein. Die beiden Schüler, Fritz und Ali, lassen sich kaum unterscheiden und scheinen nur an ihren Namensschildern erkennbar zu sein. Der Lehrer kann nicht wirklich festmachen, was es heißt deutsch zu sein und nennt keine speziellen Werte oder Normen. Die Karikatur kann für einen Unterrichtseinstieg oder als Diskussionsgrundlage verwendet werden. Anhand der Karikatur könnten Fragen wie „Ich-Bewusstsein”, „kulturelle Identität” und „Staatsangehörigkeit” besprochen werden. Ziel ist es, dass die SuS anhand der Karikatur diskutieren, ob Ali und Fritz sich unterscheiden, oder ob sie sich trotz der unterschiedlichen Namen und Herkünfte doch ähnlicher sind als es scheint. Außerdem könnte, diskutiert werden, ob es wirklich eine allgemeine deutsche Identität gibt oder ob die Menschen dafür zu heterogen sind. Die Karikatur ist sowohl für jüngere als auch für ältere SuS anwendbar, da die Problematik leicht ersichtlich ist. Zudem können, verschiedene Leitfragen das Anforderungsniveau erhöhen oder abschwächen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Karikatur - &amp;lt;span id=„Grundsatzfrage”&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; [https://bodows-cartoon-blog.com/tag/identit%C3%A4t/ Grundsatzfrage] (BoDoW)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der „Grundsatzfrage“, von BoDoW, sind zwei „Knubbelnasen” zu sehen, die sich gegenseitig fragen, wer sie eigentlich sind. Auf die klassische Frage „Wer bin ich” entgegnet die andere Nase „Du bist du”, wodurch zwar eine Antwort gegeben wird, allerdings wird nun die Gegenfrage „Aber wer bin ich” gestellt. Auch wenn die Abbildung hier schlicht und einfach gehalten ist, so zeigt sie trotzdem sehr eindrucksvoll die Problematik bei der Suche nach dem eigenen Sein auf. Primär geht es darum, was uns eigentlich ausmacht, womit dies ein geeigneter Einstieg in den Themenbereich sein kann. Alternativ könnte man auch hinsichtlich des Gehaltes bezüglich der Identitätsthematik eine gesamte Erarbeitungsphase mit der „Grundsatzfrage“ ausfüllen. Darüber hinaus kann man sich auch überlegen, ab welchem Zeitpunkt man sich nicht mehr von anderen unterscheidet bzw. was jemanden selbst eigentlich ausmacht. Die „Grundsatzfrage” ist sowohl bei jüngeren als auch höheren Klassenstufen anwendbar, da sie ein alltagsnahes Thema aufgreift. Je älter die SuS sind, desto stärker könnte man den Fokus auf Reflexion bzw. Selbstreflexion legen. Es würde sich ebenfalls anbieten, diese Karikatur, welche die zweite Darstellung auf diesem Blog ist, mit den anderen drei zu kombinieren, um den SuS einen mehrdimensionalen Blick auf das Thema zu ermöglichen und damit das Inhaltsfeld differenzierter erarbeiten zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Karikatur - &amp;lt;span id=„Gleichberechtigung der Geschlechter”&amp;gt;&amp;lt;/span&amp;gt; [http://kompass.humanrights.ch/cms/front_content.php?idcatart=2105&amp;amp;lang=1 Gleichberechtigung der Geschlechter] (Kompass)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur „Gleichberechtigung der Geschlechter”, von dem Karikaturisten Pancho, thematisiert die Spannung zwischen Menschenrechten und Frauenrechten. Sie zeigt eine Gruppe Frauenrechtsaktivistinnen, welche unter einem Protestbanner stehen, auf dem „Für Frauenrechte!!“ abgebildet ist. Rechts neben der Gruppe steht eine Frau separat, welche den Blick der Gruppe an Aktivistinnen zugewandt hat und feststellt: „Warum fordern wir nicht gleich Menschenrechte?“. Diese Karikatur dient als Anspielung auf den Konflikt, ob der Kampf nach Menschenrechten nicht schon den Feminismus als solchen beinhaltet und wieso überhaupt eine alleinige Frauenbewegung notwendig ist. Die Lehrperson kann diese Karikatur gut als Einstieg in das Themenfeld „Selbst und Welt“ nehmen da die eigenen Rechte und das Wissen über Gleichberechtigung sowie das damit verknüpfte Ungleichgewicht ein wichtiger Bestandteil für das eigene Weltbild darstellt. Dieser Ansatz könnte von jüngeren und älteren SuS bearbeitet werden. Ebenfalls könnte ein Einstieg in das Thema „Selbst und Welt“ mit dieser Karikatur durch eine Diskussion über den Begriff des Feminismus dienen und parallel dazu an das Themenfeld „Vorurteile“ anknüpfen. Eine solche Verknüpfung würde den Begriffes des Feminismus, welcher stark mit Vorurteilen belastet ist, dazu nutzen, um eigene Vorurteile zu erkennen, zu analysieren und zu reflektieren. Eine solche Einstiegsanalyse wäre jedoch eher für ältere SuS bestimmt, da Vorwissen über diese Begrifflichkeiten Voraussetzung wäre. Allgemein könnte die Karikatur jedoch ab der Mittelstufe verwendet werden. Je älter die SuS sind, desto eher kann auf eine themenspezifische Ebene über Menschenrechte und Frauenrechte eingegangen werden. &lt;br /&gt;
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;*Online-Portal - [https://de.slideshare.net/Kixka/about-me-die-digitale-fassade-identittskonstruktion-im-netz About me - Die digitale Fassade. Identitätskonstruktion im Netz] (SlideShare)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Link führt zu dem Online-Portal „SlideShare&amp;quot;. Dort werden Präsentationen zu verschiedensten Themen hochgeladen und archiviert, von denen die meisten öffentlich aufrufbar sind; für manche benötigt man ein Benutzerkonto. Dieser Teaser bezieht sich auf Bild 14 von 45 der Präsentation, die sich automatisch öffnet, wenn man auf den Link klickt (man muss bis Bild 14 vorklicken). Diese Präsentation ist ohne Anmeldung einsehbar. Bei Bild 14 handelt es sich um eine Abbildung zum Thema „Selbst- und Fremdwahrnehmung&amp;quot;. Das Schaubild zeigt, dass sich das ''Selbst'' aus Selbsteinschätzung, Fremdeinschätzung und der Vorstellung davon, was andere über einen denken, zusammensetzt. Dies wird durch Kreise und Schnittmenge veranschaulicht. Zu beachten ist, dass es sich um eine Abbildung in englischer Sprache handelt. Eingesetzt werden kann das Schaubild theoretisch in allen Jahrgängen, da es leicht verständlich und in einfachen englischen Stichworten geschrieben ist.  In jüngeren Jahrgangsstufen ist das Schaubild eher gegen Ende einer Einheit mit zusätzlicher Aufbereitung einzusetzen. Für mittlere und höhere Jahrgangsstufen eignet es sich auch als Einstieg zum Sammeln von Assoziationen. &lt;br /&gt;
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;*Online-Podcast (ca. 28 Min) - [http://funkkolleg-philosophie.de/themen/15-duerfen-wir-tiere-essen/#Sendung Dürfen wir Tiere essen]   (Funkkolleg Philosophie)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Podcast zum Thema Tierethik steht die Frage Dürfen wir Tiere essen? im Mittelpunkt. Der etwa 28-minütige Podcast setzt sich vor allem damit auseinander, was die Moral zum Thema Tiere und Tierverzehr sagt. Hierbei werden in chronologischer Reihenfolge die klassischen Moraltheorien von René Descartes, Immanuel Kant, Jürgen Habermas, Arthur Schopenhauer, Peter Singer und Jeremy Bentham mit ihren Stärken und Schwächen beleuchtet. Aktuelle Überlegungen von Ursula Wolf und Hilal Sezgin zum Thema werden gleichermaßen im Podcast berücksichtigt, sodass ein recht breiter Umfang an Thesen zum Thema Tierethik entsteht. Die Einleitung des Podcast bildet die Aufnahme einer Talkshow im Jahre 1999. Im Ausschnitt der Talkshow, deren Thema „Ihr Vegetarier habt ja einen Schaden“ ist, findet ein Schlagabtausch zwischen einem Fleischkonsumenten und einem Vegetarier statt. Die Lehrperson könnte diese Sequenz als Einstieg in allen Jahrgängen in das Thema „Tierethik“ verwenden. Die Talkshow-Sequenz kann als Impuls für das Aktivieren von Vorwissen dienen. Im Plenum könnten die SuS dann eigene Fragen und Überlegungen zum Thema äußern. Die einzelnen philosophischen Positionen zum Thema Tierethik sind einfach und verständlich erklärt, sodass er ab der 7. und 8. Jahrgangsstufe und für alle weiteren Jahrgänge gut einsetzbar ist. Eine weitere Möglichkeit bestünde darin, eine Doppelstunde dafür aufzuwenden, in der die SuS in Gruppen die Stärken und Schwächen der klassischen Moraltheorien verschriftlichen. Hierzu wäre in mobiles Endgerät pro Gruppe oder ein Computerraum nötig, damit alle Gruppen Zugang zum Podcast haben. Die Zusammenfassung der klassischen Positionen zum Thema Tierethik kann dann als Grundlage für den weiteren Unterrichtsverlauf dienen auf den immer wieder Bezug genommen werden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (ca. 30 Min.) - [https://www.deutschlandfunknova.de/beitrag/alternative-lebenskonzepte Wie wir leben wollen: Familie mal anders]   (Deutschlandfunk Nova)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sendung „Ab 21“ der Internetseite „Deutschlandfunk Nova“ bietet eine Vielfalt an Podcasts an, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Themen beschäftigen. Im Podcast „Wie wir leben wollen: Familie mal anders“ werden drei unkonventionelle Familien interviewt: Eine Drei-Eltern-Familie (Minuten 0:00 – 11:03), ein Vater, der mit einer Tochter aus einer geschiedenen Ehe und einer mit einem lesbischen Paar gemeinsamen Tochter lebt (Minuten 11:08 – 21:37), und ein junges Elternpaar, das auf einen Mehrgenerationenhof ziehen will (Minuten 21:43 – 31:22). Der Podcast kann im Rahmen einer Unterrichtsreihe zum Thema „Familie“ eingesetzt werden, um naturalisierende Vorstellungen der SuS gegenüber dem historischen Konstrukt der Familie zu problematisieren. Als Vorbereitung ist es ratsam, Reflexionsfragen für die SuS vorzubereiten, da es sich um Familienarten handelt, die der Lebenswelt der SuS fremd wirken und von ihnen erst oberflächlich beurteilt werden könnten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Videos===&lt;br /&gt;
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;*Online-Video(ca. 10min) - [https://kinder.wdr.de/tv/neuneinhalb/sendungen/rueckschau/2019/folge-typisch-woher-kommen-vorurteile100.html?fbclid=IwAR0KS3SgRX1iI2KT4XKRE_85cq_dI2S96p2OzdrCNTmY6fSOLczjQNbK3Co Woher kommen Vorurteile?] (www.kinder.wdr.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Video werden Vorurteile kindergerecht erklärt. Den SuS werden vier verschiedene Kinder vorgestellt und ihre Aufgabe ist es, zu erraten, wer von diesen vier Kindern gerne tanzt. Dabei sollen sie auch begründen, wie sie zu ihrer Entscheidung kamen. Anschließend schauen sich die SuS Videos zu den einzelnen Kindern an, in denen sie sich vorstellen und beschreiben, was sie in ihrer Freizeit gerne machen. Das Ergebnis überrascht die SuS, da sie sich die Kinder anders vorgestellt haben. Dieses Video eignet sich sehr gut für die Sekundarstufe I. Es ist sowohl in der 5., als auch in der 8. Klasse einsetzbar. Es lässt sich gut als Themeneinstieg verwenden. Das Thema könnte die Lehrkraft mit Fragen wie:&lt;br /&gt;
*Was sind Vorurteile?&lt;br /&gt;
*Haben wir Vorurteile?&lt;br /&gt;
*Warum haben wir Vorurteile? etc.&lt;br /&gt;
einleiten. Darauf, könnte man sich den Anfang des Videos gemeinsam anschauen und die SuS mit spekulieren lassen, welches von den (im Video angeführten) Kindern, gerne tanzt. Dafür bietet sich eine Diskussionsrunde gut an. Im nächsten Schritt sollte die Auflösung folgen. Abschließend können sich die SuS sich selbst reflektieren und sich darüber austauschen. Das Video und das Thema Vorurteile passt gut zu dem Thema „Selbst und Welt“ und bietet viel Diskussionsmaterial. &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Video (ca. 3 Min.) - [https://www.planet-schule.de/sf/php/sendungen.php?sendung=9237 „Knietzsche und das Ich“] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Knietzsche ist eine Comicfigur, welche die Welt als kleiner Philosoph betrachtet. In einer Reihe von kurzen Episoden erhält man als Zuschauer/-in die Möglichkeit, Themen durch die Augen des kleinen Jungen zu sehen. In „Knietzsche und das Ich“ geht es um den Menschen als Individuum. Was macht uns einzigartig und wie gehen wir damit in unserem Leben um? Auch der Einfluss unseres Umfelds und die stetige Weiterentwicklung unseres Ichs wird thematisiert. Das Material eignet sich für den Unterrichtseinstieg zum Thema „Ich und Selbst“ für die Sekundarstufe I, ist aber auch schon in der Grundschule einsetzbar. Der Kurzfilm ist sehr kindergerecht und bietet trotzdem viele Themen für einen erfolgreichen Unterrichtseinstieg. Unter anderem können Themen wie „Ich&amp;quot;, „Identität&amp;quot; und „Selbst- und Fremdwahrnehmung&amp;quot; mit dem Inhalt des Videos verknüpft werden. Des Weiteren bietet das Video die Möglichkeit, mit den SuS darüber zu sprechen, dass individuell zu sein etwas besonderes ist und es völlig in Ordnung ist, anders als alle Anderen zu sein.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video (ca. 43 Min.) - [https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/angst-vor-dem-fremden-wurzeln-eines-gefaehrlichen-gefuehls-114.html Angst vor dem Fremden - Wurzeln eines gefährlichen Gefühls] (ZDF info)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Dokumentation wird untersucht, woher das Misstrauen und die Angst gegenüber dem Fremden kommt. Hat die Angst vor dem Fremden in der Evolution bereits eine Rolle gespielt oder erschaffen wir uns diese Angst selbst? Sowohl Betroffene als auch Wissenschaftler kommen hier zu Wort. Abgesehen davon sind Flüchtlingskrise, Terrorgefahr und Rechtsextremismus weitere zentrale Schwerpunkte, die in dieser Dokumentation thematisiert werden. Es verdeutlicht die Spaltung der Meinungen bezüglich des Fremden. Dieses Material ist jahrgangsübergreifend einsetzbar, eignet sich jedoch besonders für die 7. und 8. Jahrgangsstufe. Der Einsatz dieser Quelle könnte in jeder Unterrichtsphase erfolgen. Es ist empfehlenswert, das Video nicht am Stück zu schauen, da es sehr lang ist, beispielsweise kann man die &amp;quot;Übungen im Seminar&amp;quot; von Prof. Beate Küpper, die Untersuchungen von Prof. Carsten de Dreu und/oder die Situation in der Grundschulklasse weglassen. Wichtig zu erwähnen ist auch, dass dieses Material nur noch bis zum 06.12.2019 verfügbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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;*Online-Material - [https://nfp-md.de/schulmaterial/Hannah_Arendt_Schulmaterial.pdf Hannah Arendt Schulmaterial] (nfp-mp.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Hannah Arendt“ von Margarete von Trotta scheint das Unmögliche möglich gemacht zu haben: philosophisches Denken kann auf die Leinwand gebracht werden und bietet sich somit optimal für den philosophischen Unterricht an. Es handelt sich somit um einen geeigneten Film für den schulischen Kontext. Das angegebene Material beinhaltet nicht nur Informationen zu Hannah Arendt, sondern auch zu anderen wichtigen historischen und philosophischen Figuren ihrer Zeit sowie Hintergrundinformationen zum Film. Es handelt sich allerdings um ausschließlich für die Sekundarstufe II angelegtes Unterrichtsmaterial, welches sich sowohl für die Vorbereitung, Bearbeitung während des Films und die Nachbereitung eignet. Hannah Arendt ist zwar nicht als eigens formulierter Teil des Lehrplans vorhanden, doch kann der Film „Hannah Arendt“ gut fachübergreifend im philosophischen Unterricht behandelt werden, um ihr prägendes Denken zur philosophischen Diskussion zu nutzen. Aus dem angegebenen Material können wahlweise auch nur Teile zur Bearbeitung gewählt werden, falls nicht ausreichend Zeit für Film und alle Unterrichtsmaterialien gewährleistet werden kann. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Film - [http://www.filmstarts.de/kritiken/232132/trailer/19561787.html  Wunder (trailer)] (filmstarts.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Wunder“ von Stephen Chboskys ist eine Adaption des Kinder- und Jugendbuchs „Wunder“ (Deutscher Zusatztitel: „Sieh mich nicht an“) von R.J. Palacio.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:August Pullman (Jacob Tremblay) sieht seinem ersten Schultag mit Grauen entgegen. Nachdem er die ersten vier Klassenstufen von seiner Mutter Isabel (Julia Roberts) zuhause unterrichtet wurde, soll er nun in eine öffentliche Schule gehen. Durch einen seltenen Gendefekt ist Augusts Gesicht, das er gerne unter einem Helm versteckt, entstellt. Der Film beschreibt den schwierigen Weg vom Außenseiter, der wegen seines Äußeren gehänselt wird, in die Klassengemeinschaft. Sowohl der Film, wie auch nur der Trailer kann als Einstieg in die Thematik „Selbst und Welt&amp;quot; genutzt werden. Der Film, oder Trailer, ist vor allem für die Jahrgangsstufen 5-8 geeignet, kann aber auch in den Klassenstufen 9 und 10 analysiert werden. Er bietet Themenstellungen wie Anderssein, Außenseiter &amp;amp; Mobbing, Behinderung, Toleranz &amp;amp; Akzeptanz, Familien- und Geschwisterbeziehungen, Isolation &amp;amp; Einsamkeit, Inklusion, Selbstbewusstsein &amp;amp; Selbstliebe, Schule, Mut, Norm und Normalität, Verantwortung, Vertrauen, Freundschaft. Weiterführendes Material, vor allem zum gleichnamigen Buch, findet sich auf folgender Seiten [https://www.dtv.de/_files_media/downloads/unterrichtsmodell-wunder-8654-145.pdf dtv Unterrichtsmodell] [https://deutsch-klett.de/wunder-filmtipp-palacio/ klett Verlag] [https://www.kinofenster.de/filme/filmarchiv/wunder-nik/ Kinofenster]&lt;br /&gt;
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;*Online-Literarischer Text - [http://www.rilke.de/gedichte/der_panther.htm Der Panther - Ein Gedicht über Tierhaltung (rilke.de)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Gedicht „Der Panther“, welches über den Link zu finden ist, wurde von Rainer Maria Rilke etwa 1902 geschrieben und lässt sich der Epoche des Symbolismus zuweisen. Es handelt von einem Panther, der in Gefangenschaft lebt und durch die Eintönigkeit seiner Umgebung und vor allem durch das Muster der Gitterstangen seines Käfigs die Lebenslust verloren zu haben scheint. Trotz der anspruchsvollen Sprache kann das Gedicht ohne Probleme auch schon in der höheren Sekundarstufe I, also von der 7. bis zur 10. Jahrgangsstufe für den Ethikunterricht genutzt werden. Für jüngere Lernende kann das Thema „Tiere in Gefangenschaft“ zugänglich gemacht werden. Das Werk kann als Aufhänger dafür dienen, über die Verantwortung von Menschen gegenüber Tieren zu sprechen. Dies könnte am Ende einer Unterrichtsreihe über Verantwortung gegenüber der Welt geschehen. Die Arbeit kann mit einfachen Impulsfragen, wie „In welcher Situation befindet sich der Panther? Wie geht es dem Panther, und was sind die Gründe dafür? Was glaubt ihr, was für den Panther am schlimmsten ist?“ im Unterrichtsgespräch sichergestellt werden. Voraussetzung für die Weiterarbeit ist lediglich ein inhaltliches Verständnis des Textes, es muss nicht der Anspruch gegeben sein, das Gedicht sprachlich ganz auseinander zu nehmen! Der folgende Stundenverlauf ist nun stark von dem Alter der Lernenden abhängig. Unabhängig davon kann in der Weiterarbeit zunächst über Tiere in Gefangenschaft im Allgemeinen gesprochen werden. Vor allem die Gründe dafür, warum Tiere von Menschen genutzt werden, sollten hier herausgearbeitet und reflektiert werden. In höheren Jahrgangsstufen kann auch versucht werden, eine Ich-Identifizierung mit dem Panther durchzuführen. Leitfragen hierfür wären beispielsweise: „Was langweilt dich? Wovon fühlst du dich in deinem Leben eingeschränkt?“.  Die Arbeit kann fächerübergreifend thematisch sowohl im Deutsch- als auch im Biologieunterricht weitergeführt werden.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Buchempfehlung - [https://www.rowohlt.de/taschenbuch/daniel-kehlmann-ruhm.html Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier finden Sie eine Buchempfehlung zu Daniel Kehlmanns „Ruhm. Ein Roman in neun Geschichten.“.  Es handelt von neun unterschiedlichen Charakteren und ihrer Identitätsbildung und Selbstdarstellung. Durch den relativ geringen Umfang des Romans, die alltagsnahe Sprache und die aktuelle Thematik, bietet sich dieser Roman hervorragend für die Jahrgangsstufe 9.-10. einer gymnasialen Mittelstufe an. Hier kann man an das vom Kerncurriculum vorgeschriebene Inhaltsfeld anknüpfen und „Ruhm“ in Bezug auf das Inhaltsfeld „Selbst und Welt“ behandeln. Eine Besonderheit stellen die „neun Geschichten“ des Romans dar: man kann sie sowohl separat als auch zusammenhängend lesen.  Für die separate Bearbeitung kann „Ruhm“ in Form von Expertengruppen aus SuS bearbeitet werden, um anschließend den Roman in der Gesamtgruppe zusammenhängend zu betrachten.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Zitatseite - [http://zitate.net/selbst-zitate?p=2 Top 100 ZItate und Sprüche zum Thema Selbst] (zitate.net)&lt;br /&gt;
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;*Online-Buch - [https://books.google.de/books?id=iXTFAwAAQBAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=methoden+f%C3%BCr+den+unterricht&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjHycPqjavcAhUnMZoKHfahARUQ6AEIJzAA#v=onepage&amp;amp;q=methoden%20f%C3%BCr%20den%20unterricht&amp;amp;f=false Methoden für den Unterricht] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem E-Book werden vielseitige Methoden für den Unterricht vorgestellt, die in jeglichen Altersstufen und Themenfeldern eingesetzt werden können. Dabei werden handlungsrelevante Praktiken vorgestellt, die zu einem abwechslungsreichen und lernerorientierten Unterricht beitragen.&lt;br /&gt;
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{{Rahmen|&lt;br /&gt;
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		<author><name>Irem Sahin</name></author>	</entry>

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		<summary type="html">&lt;p&gt;Irem Sahin: Irem Sahin lud eine neue Version von Datei:Selbst und Welt.jpg hoch&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Irem Sahin</name></author>	</entry>

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		<title>Datei:Selbst und Welt.jpg</title>
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				<updated>2019-02-08T12:42:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Irem Sahin: Eine selbst produzierte Darstellung zum Thema &amp;quot;Selbst und die Welt&amp;quot;.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Eine selbst produzierte Darstellung zum Thema &amp;quot;Selbst und die Welt&amp;quot;.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Irem Sahin</name></author>	</entry>

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