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		<title>PUMa - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-05-04T18:34:34Z</updated>
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		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13892</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-16T00:09:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Unterrichtsreihe ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrhaftigkeit und Lüge&amp;quot;. Ziel der Einheit ist es, dass die SuS lernen kritische Situationen zu reflektieren und sich über die Konsequenzen, die eine Lüge oder auch die Wahrheit haben können im Klaren werden, sie sollen Gründe benennen können, wieso es Situationen gibt in denen man lügt. Die verschiedenen Bausteine bieten unterschiedliche Möglichkeiten eine Unterrichtsstunde variabel aufzubauen. Auch gibt es mit 'Jessicas Zwickmühle' eine feste Stundengestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen und Ihre Empfindungen zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bezieht sich auf die Methode der Positionierung in der Hinführung: Die SuS finden sich im Plenum zusammen. Die Lehrkraft stellt den SuS folgende mögliche Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kurzgeschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; - Teil 1 [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Placemat  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
Wie fühlt es sich an, wenn man angelogen wird? Und wie ist eigentlich das Gefühl wenn man selbst in einer Situation ist, in der man lügt bzw. lügen muss.?&lt;br /&gt;
Die SuS sollen dazu Gruppen bilden und Ihre Meinung in einem Feld der Placemat notieren und im Anschluss eine&lt;br /&gt;
gemeinsame Antwort auf diese Frage notieren. Die hier notierten Fragen bilden eine Variante der Methode, eine weitere findet sich in der obengenannten Datei. (ca. 20 - 25Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Die Lehrkraft könnte ein Arbeitsblatt erstellen. Auf diesem befinden sich verschiedene leere Kästchen, welche allerdings die unterschiedlichen Lügenformen als Überschrift tragen.Die SuS sollen auf dem AB die Situationen passend zu den unterschiedlichen Arten der Lüge in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. Diese Methode eignet sich eher für die 5. Jahrgangstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB:' Einsortieren ohne Überschriften' Auch hier soll ein Arbeitsblatt von der Lehrkraft erstellt werden. In den vorhandenen Kästchen stehen nun verschiedene Situationen, in denen ein Mensch lügt. Die SuS sollen nun selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden.(Situation 1 ist z.B. eine Höflichkeitslüge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS sollen in Einzelarbeit(EA) die Geschichte anhand von Leitfragen weiterschreiben. Mögliche Fragestellungen könnten hierbei sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was antwortet Jessica?&lt;br /&gt;
:* Wie reagiert Herr König darauf?&lt;br /&gt;
:* Und was sagen die Eltern zu Herrn Königs Entscheidung?&lt;br /&gt;
:* Und was sagen die Eltern zu Jessicas Antwort auf Herrn Königs Frage? (ca. 30Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Jessicas Zwickmühle (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle(s. o.).Die SuS sollen nun in Kleingruppen ihre Ergebnisse vortragen und darüber diskutieren, welches Ende der Geschichte Sie für am Wahrscheinlichsten halten. Im Anschluss daran finden sich alle SuS im Plenum wieder und  die Lehrkraft liest das bestehende Ende vor, auch danach haben die SuS wieder die Möglichkeit über dieses Ende zu diskutieren. Mögliche Impulsfragen könnten hierbei sein: Haben die SuS dieses Ende erwartet? Wie würden sie selbst in so einer Situation reagieren? Was halten die SuS von der Reaktion der Eltern? Im Anschluss sollen dann noch verschiedene Gründe gesammelt werden, aus denen Menschen lügen und aus denen es wichtig ist, die Wahrheit zu sagen.(ca. 30 - 40 Min.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht. Im Beispiel von Jessicas Zwickmühle, könnte man die Ergebnisse zu den Fragen aus dem vorangegangen Baustein auf der Tafel festhalten und die SuS übernehmen dies dann in ihr Heft.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13891</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13891"/>
				<updated>2018-02-16T00:08:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Kontrollierte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Unterrichtsreihe ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrhaftigkeit und Lüge&amp;quot;. Ziel der Einheit ist es, dass die SuS lernen kritische Situationen zu reflektieren und sich über die Konsequenzen, die eine Lüge oder auch die Wahrheit haben können im Klaren werden, sie sollen Gründe benennen können, wieso es Situationen gibt in denen man lügt. Die verschiedenen Bausteine bieten unterschiedliche Möglichkeiten eine Unterrichtsstunde variabel aufzubauen. Auch gibt es mit 'Jessicas Zwickmühle' eine feste Stundengestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen und Ihre Empfindungen zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bezieht sich auf die Methode der Positionierung in der Hinführung: Die SuS finden sich im Plenum zusammen. Die Lehrkraft stellt den SuS folgende mögliche Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kurzgeschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; - Teil 1 [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Placemat  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
Wie fühlt es sich an, wenn man angelogen wird? Und wie ist eigentlich das Gefühl wenn man selbst in einer Situation ist, in der man lügt bzw. lügen muss.?&lt;br /&gt;
Die SuS sollen dazu Gruppen bilden und Ihre Meinung in einem Feld der Placemat notieren und im Anschluss eine&lt;br /&gt;
gemeinsame Antwort auf diese Frage notieren. Die hier notierten Fragen bilden eine Variante der Methode, eine weitere findet sich in der obengenannten Datei. (ca. 20 - 25Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Die Lehrkraft könnte ein Arbeitsblatt erstellen. Auf diesem befinden sich verschiedene leere Kästchen, welche allerdings die unterschiedlichen Lügenformen als Überschrift tragen.Die SuS sollen auf dem AB die Situationen passend zu den unterschiedlichen Arten der Lüge in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. Diese Methode eignet sich eher für die 5. Jahrgangstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB:' Einsortieren ohne Überschriften' Auch hier soll ein Arbeitsblatt von der Lehrkraft erstellt werden. In den vorhandenen Kästchen stehen nun verschiedene Situationen, in denen ein Mensch lügt. Die SuS sollen nun selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden.(Situation 1 z.B. Höflichkeitslüge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS sollen in Einzelarbeit(EA) die Geschichte anhand von Leitfragen weiterschreiben. Mögliche Fragestellungen könnten hierbei sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was antwortet Jessica?&lt;br /&gt;
:* Wie reagiert Herr König darauf?&lt;br /&gt;
:* Und was sagen die Eltern zu Herrn Königs Entscheidung?&lt;br /&gt;
:* Und was sagen die Eltern zu Jessicas Antwort auf Herrn Königs Frage? (ca. 30Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Jessicas Zwickmühle (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle(s. o.).Die SuS sollen nun in Kleingruppen ihre Ergebnisse vortragen und darüber diskutieren, welches Ende der Geschichte Sie für am Wahrscheinlichsten halten. Im Anschluss daran finden sich alle SuS im Plenum wieder und  die Lehrkraft liest das bestehende Ende vor, auch danach haben die SuS wieder die Möglichkeit über dieses Ende zu diskutieren. Mögliche Impulsfragen könnten hierbei sein: Haben die SuS dieses Ende erwartet? Wie würden sie selbst in so einer Situation reagieren? Was halten die SuS von der Reaktion der Eltern? Im Anschluss sollen dann noch verschiedene Gründe gesammelt werden, aus denen Menschen lügen und aus denen es wichtig ist, die Wahrheit zu sagen.(ca. 30 - 40 Min.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht. Im Beispiel von Jessicas Zwickmühle, könnte man die Ergebnisse zu den Fragen aus dem vorangegangen Baustein auf der Tafel festhalten und die SuS übernehmen dies dann in ihr Heft.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13890</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13890"/>
				<updated>2018-02-16T00:07:32Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Sicherung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Unterrichtsreihe ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrhaftigkeit und Lüge&amp;quot;. Ziel der Einheit ist es, dass die SuS lernen kritische Situationen zu reflektieren und sich über die Konsequenzen, die eine Lüge oder auch die Wahrheit haben können im Klaren werden, sie sollen Gründe benennen können, wieso es Situationen gibt in denen man lügt. Die verschiedenen Bausteine bieten unterschiedliche Möglichkeiten eine Unterrichtsstunde variabel aufzubauen. Auch gibt es mit 'Jessicas Zwickmühle' eine feste Stundengestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen und Ihre Empfindungen zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bezieht sich auf die Methode der Positionierung in der Hinführung: Die SuS finden sich im Plenum zusammen. Die Lehrkraft stellt den SuS folgende mögliche Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kurzgeschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; - Teil 1 [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Placemat  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
Wie fühlt es sich an, wenn man angelogen wird? Und wie ist eigentlich das Gefühl wenn man selbst in einer Situation ist, in der man lügt bzw. lügen muss.?&lt;br /&gt;
Die SuS sollen dazu Gruppen bilden und Ihre Meinung in einem Feld der Placemat notieren und im Anschluss eine&lt;br /&gt;
gemeinsame Antwort auf diese Frage notieren. Die hier notierten Fragen bilden eine Variante der Methode, eine weitere findet sich in der obengenannten Datei. (ca. 20 - 25Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Die Lehrkraft könnte ein Arbeitsblatt erstellen. Auf diesem befinden sich verschiedene leere Kästchen, welche allerdings die unterschiedlichen Lügenformen als Überschrift tragen.Die SuS sollen auf dem AB die Situationen passend zu den unterschiedlichen Arten der Lüge in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. Diese Methode eignet sich eher für die 5. Jahrgangstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB:' Einsortieren ohne Überschriften' Auch hier soll ein Arbeitsblatt von der Lehrkraft erstellt werden. In den vorhandenen Kästchen stehen nun verschiedene Situationen, in denen ein Mensch lügt. Die SuS sollen nun selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden.(Situation 1 z.B. Höflichkeitslüge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS sollen in Einzelarbeit(EA) die Geschichte anhand von Leitfragen weiterschreiben. Mögliche Fragestellungen könnten hierbei sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was antwortet Jessica?&lt;br /&gt;
:* Wie reagiert Herr König darauf?&lt;br /&gt;
:* Und was sagen die Eltern zu Herrn Königs Entscheidung?&lt;br /&gt;
:* Und was sagen die Eltern zu Jessicas Antwort auf Herrn Königs Frage? (ca. 30Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Jessicas Zwickmühle (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle(s. o.).Die SuS sollen nun in Kleingruppen ihre Ergebnisse vortragen und darüber diskutieren, welches Ende der Geschichte Sie für am Wahrscheinlichsten halten. Im Anschluss daran finden sich alle SuS im Plenum wieder und  die Lehrkraft liest das bestehende Ende vor, auch danach haben die SuS wieder die Möglichkeit über dieses Ende zu diskutieren. Mögliche Impulsfragen könnten hierbei sein: Haben die SuS dieses Ende erwartet? Wie würden sie selbst in so einer Situation reagieren? Was halten die SuS von der Reaktion der Eltern? Im Anschluss sollen dann noch verschiedene Gründe gesammelt werden, aus denen Menschen lügen&lt;br /&gt;
und aus denen es wichtig ist, die Wahrheit zu sagen.(ca. 30 - 40 Min.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht. Im Beispiel von Jessicas Zwickmühle, könnte man die Ergebnisse zu den Fragen aus dem vorangegangen Baustein auf der Tafel festhalten und die SuS übernehmen dies dann in ihr Heft.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13889</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13889"/>
				<updated>2018-02-16T00:06:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Unterrichtsreihe ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrhaftigkeit und Lüge&amp;quot;. Ziel der Einheit ist es, dass die SuS lernen kritische Situationen zu reflektieren und sich über die Konsequenzen, die eine Lüge oder auch die Wahrheit haben können im Klaren werden, sie sollen Gründe benennen können, wieso es Situationen gibt in denen man lügt. Die verschiedenen Bausteine bieten unterschiedliche Möglichkeiten eine Unterrichtsstunde variabel aufzubauen. Auch gibt es mit 'Jessicas Zwickmühle' eine feste Stundengestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen und Ihre Empfindungen zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bezieht sich auf die Methode der Positionierung in der Hinführung: Die SuS finden sich im Plenum zusammen. Die Lehrkraft stellt den SuS folgende mögliche Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kurzgeschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; - Teil 1 [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Placemat  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
Wie fühlt es sich an, wenn man angelogen wird? Und wie ist eigentlich das Gefühl wenn man selbst in einer Situation ist, in der man lügt bzw. lügen muss.?&lt;br /&gt;
Die SuS sollen dazu Gruppen bilden und Ihre Meinung in einem Feld der Placemat notieren und im Anschluss eine&lt;br /&gt;
gemeinsame Antwort auf diese Frage notieren. Die hier notierten Fragen bilden eine Variante der Methode, eine weitere findet sich in der obengenannten Datei. (ca. 20 - 25Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Die Lehrkraft könnte ein Arbeitsblatt erstellen. Auf diesem befinden sich verschiedene leere Kästchen, welche allerdings die unterschiedlichen Lügenformen als Überschrift tragen.Die SuS sollen auf dem AB die Situationen passend zu den unterschiedlichen Arten der Lüge in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. Diese Methode eignet sich eher für die 5. Jahrgangstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB:' Einsortieren ohne Überschriften' Auch hier soll ein Arbeitsblatt von der Lehrkraft erstellt werden. In den vorhandenen Kästchen stehen nun verschiedene Situationen, in denen ein Mensch lügt. Die SuS sollen nun selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden.(Situation 1 z.B. Höflichkeitslüge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS sollen in Einzelarbeit(EA) die Geschichte anhand von Leitfragen weiterschreiben. Mögliche Fragestellungen könnten hierbei sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was antwortet Jessica?&lt;br /&gt;
:* Wie reagiert Herr König darauf?&lt;br /&gt;
:* Und was sagen die Eltern zu Herrn Königs Entscheidung?&lt;br /&gt;
:* Und was sagen die Eltern zu Jessicas Antwort auf Herrn Königs Frage? (ca. 30Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Jessicas Zwickmühle (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle(s. o.).Die SuS sollen nun in Kleingruppen ihre Ergebnisse vortragen und darüber diskutieren, welches Ende der Geschichte Sie für am Wahrscheinlichsten halten. Im Anschluss daran finden sich alle SuS im Plenum wieder und  die Lehrkraft liest das bestehende Ende vor, auch danach haben die SuS wieder die Möglichkeit über dieses Ende zu diskutieren. Mögliche Impulsfragen könnten hierbei sein: Haben die SuS dieses Ende erwartet? Wie würden sie selbst in so einer Situation reagieren? Was halten die SuS von der Reaktion der Eltern? Im Anschluss sollen dann noch verschiedene Gründe gesammelt werden, aus denen Menschen lügen&lt;br /&gt;
und aus denen es wichtig ist, die Wahrheit zu sagen.(ca. 30 - 40 Min.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13888</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13888"/>
				<updated>2018-02-16T00:04:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Kontrollierte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Unterrichtsreihe ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrhaftigkeit und Lüge&amp;quot;. Ziel der Einheit ist es, dass die SuS lernen kritische Situationen zu reflektieren und sich über die Konsequenzen, die eine Lüge oder auch die Wahrheit haben können im Klaren werden, sie sollen Gründe benennen können, wieso es Situationen gibt in denen man lügt. Die verschiedenen Bausteine bieten unterschiedliche Möglichkeiten eine Unterrichtsstunde variabel aufzubauen. Auch gibt es mit 'Jessicas Zwickmühle' eine feste Stundengestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen und Ihre Empfindungen zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bezieht sich auf die Methode der Positionierung in der Hinführung: Die SuS finden sich im Plenum zusammen. Die Lehrkraft stellt den SuS folgende mögliche Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kurzgeschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; - Teil 1 [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Placemat  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
Wie fühlt es sich an, wenn man angelogen wird? Und wie ist eigentlich das Gefühl wenn man selbst in einer Situation ist, in der man lügt bzw. lügen muss.?&lt;br /&gt;
Die SuS sollen dazu Gruppen bilden und Ihre Meinung in einem Feld der Placemat notieren und im Anschluss eine&lt;br /&gt;
gemeinsame Antwort auf diese Frage notieren. Die hier notierten Fragen bilden eine Variante der Methode, eine weitere findet sich in der obengenannten Datei. (ca. 20 - 25Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Die Lehrkraft könnte ein Arbeitsblatt erstellen. Auf diesem befinden sich verschiedene leere Kästchen, welche allerdings die unterschiedlichen Lügenformen als Überschrift tragen.Die SuS sollen auf dem AB die Situationen passend zu den unterschiedlichen Arten der Lüge in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. Diese Methode eignet sich eher für die 5. Jahrgangstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB:' Einsortieren ohne Überschriften' Auch hier soll ein Arbeitsblatt von der Lehrkraft erstellt werden. In den vorhandenen Kästchen stehen nun verschiedene Situationen, in denen ein Mensch lügt. Die SuS sollen nun selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden.(Situation 1 z.B. Höflichkeitslüge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS sollen in Einzelarbeit(EA) die Geschichte anhand von Impulsfragen weiterschreiben. Mögliche Impulsfragen könnten hierbei sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was antwortet Jessica?&lt;br /&gt;
:* Wie reagiert Herr König darauf?&lt;br /&gt;
:* Und was sagen die Eltern zu Herrn Königs Entscheidung?&lt;br /&gt;
:* Und was sagen die Eltern zu Jessicas Antwort auf Herrn Königs Frage?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Jessicas Zwickmühle (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle(s. o.).Die SuS sollen nun in Kleingruppen ihre Ergebnisse vortragen und darüber diskutieren, welches Ende der Geschichte Sie für am Wahrscheinlichsten halten. Im Anschluss daran finden sich alle SuS im Plenum wieder und  die Lehrkraft liest das bestehende Ende vor, auch danach haben die SuS wieder die Möglichkeit über dieses Ende zu diskutieren. Mögliche Impulsfragen könnten hierbei sein: Haben die SuS dieses Ende erwartet? Wie würden sie selbst in so einer Situation reagieren? Was halten die SuS von der Reaktion der Eltern? Im Anschluss sollen dann noch verschiedene Gründe gesammelt werden, aus denen Menschen lügen&lt;br /&gt;
und aus denen es wichtig ist, die Wahrheit zu sagen.(ca. 30 - 40 Min.)&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13887</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13887"/>
				<updated>2018-02-16T00:00:39Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Kontrollierte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Unterrichtsreihe ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrhaftigkeit und Lüge&amp;quot;. Ziel der Einheit ist es, dass die SuS lernen kritische Situationen zu reflektieren und sich über die Konsequenzen, die eine Lüge oder auch die Wahrheit haben können im Klaren werden, sie sollen Gründe benennen können, wieso es Situationen gibt in denen man lügt. Die verschiedenen Bausteine bieten unterschiedliche Möglichkeiten eine Unterrichtsstunde variabel aufzubauen. Auch gibt es mit 'Jessicas Zwickmühle' eine feste Stundengestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen und Ihre Empfindungen zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bezieht sich auf die Methode der Positionierung in der Hinführung: Die SuS finden sich im Plenum zusammen. Die Lehrkraft stellt den SuS folgende mögliche Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kurzgeschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; - Teil 1 [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Placemat  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
Wie fühlt es sich an, wenn man angelogen wird? Und wie ist eigentlich das Gefühl wenn man selbst in einer Situation ist, in der man lügt bzw. lügen muss.?&lt;br /&gt;
Die SuS sollen dazu Gruppen bilden und Ihre Meinung in einem Feld der Placemat notieren und im Anschluss eine&lt;br /&gt;
gemeinsame Antwort auf diese Frage notieren. Die hier notierten Fragen bilden eine Variante der Methode, eine weitere findet sich in der obengenannten Datei. (ca. 20 - 25Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Die Lehrkraft könnte ein Arbeitsblatt erstellen. Auf diesem befinden sich verschiedene leere Kästchen, welche allerdings die unterschiedlichen Lügenformen als Überschrift tragen.Die SuS sollen auf dem AB die Situationen passend zu den unterschiedlichen Arten der Lüge in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. Diese Methode eignet sich eher für die 5. Jahrgangstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB:' Einsortieren ohne Überschriften' Auch hier soll ein Arbeitsblatt von der Lehrkraft erstellt werden. In den vorhandenen Kästchen stehen nun verschiedene Situationen, in denen ein Mensch lügt. Die SuS sollen nun selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden.(Situation 1 z.B. Höflichkeitslüge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS sollen in Einzelarbeit(EA) die Geschichte anhand von Impulsfragen weiterschreiben. Mögliche Impulsfragen könnten hierbei sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was antwortet Jessica?&lt;br /&gt;
:* Wie reagiert Herr König darauf?&lt;br /&gt;
:* Und was sagen die Eltern zu Herrn Königs Entscheidung?&lt;br /&gt;
:* Und was sagen die Eltern zu Jessicas Antwort auf Herrn Königs Frage?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Jessicas Zwickmühle (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle(s. o.).Die SuS sollen nun in Großgruppen ihre Ergebnisse vortragen und darüber diskutieren, welches Ende der Geschichte am wahrscheinlichsten ist. Im Anschluss daran liest die Lehrkraft das bestehende Ende vor und die SuS sollen dann verschiedene Gründe sammeln, aus denen Menschen lügen&lt;br /&gt;
und aus denen es wichtig ist, die Wahrheit zu sagen.(ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13886</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13886"/>
				<updated>2018-02-15T23:55:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Unterrichtsreihe ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrhaftigkeit und Lüge&amp;quot;. Ziel der Einheit ist es, dass die SuS lernen kritische Situationen zu reflektieren und sich über die Konsequenzen, die eine Lüge oder auch die Wahrheit haben können im Klaren werden, sie sollen Gründe benennen können, wieso es Situationen gibt in denen man lügt. Die verschiedenen Bausteine bieten unterschiedliche Möglichkeiten eine Unterrichtsstunde variabel aufzubauen. Auch gibt es mit 'Jessicas Zwickmühle' eine feste Stundengestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen und Ihre Empfindungen zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bezieht sich auf die Methode der Positionierung in der Hinführung: Die SuS finden sich im Plenum zusammen. Die Lehrkraft stellt den SuS folgende mögliche Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kurzgeschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; - Teil 1 [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Placemat  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
Wie fühlt es sich an, wenn man angelogen wird? Und wie ist eigentlich das Gefühl wenn man selbst in einer Situation ist, in der man lügt bzw. lügen muss.?&lt;br /&gt;
Die SuS sollen dazu Gruppen bilden und Ihre Meinung in einem Feld der Placemat notieren und im Anschluss eine&lt;br /&gt;
gemeinsame Antwort auf diese Frage notieren. Die hier notierten Fragen bilden eine Variante der Methode, eine weitere findet sich in der obengenannten Datei. (ca. 20 - 25Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Die Lehrkraft könnte ein Arbeitsblatt erstellen. Auf diesem befinden sich verschiedene leere Kästchen, welche allerdings die unterschiedlichen Lügenformen als Überschrift tragen.Die SuS sollen auf dem AB die Situationen passend zu den unterschiedlichen Arten der Lüge in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. Diese Methode eignet sich eher für die 5. Jahrgangstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB:' Einsortieren ohne Überschriften' Auch hier soll ein Arbeitsblatt von der Lehrkraft erstellt werden. In den vorhandenen Kästchen stehen nun verschiedene Situationen, in denen ein Mensch lügt. Die SuS sollen nun selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden.(Situation 1 z.B. Höflichkeitslüge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS sollen in Einzelarbeit(EA) die Geschichte anhand von Impulsfragen weiterschreiben. Mögliche Impulsfragen könnten hierbei sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was antwortet Jessica?&lt;br /&gt;
:* Wie reagiert Herr König darauf?&lt;br /&gt;
:* Und was sagen die Eltern zu Herrn Königs Entscheidung?&lt;br /&gt;
:* Und was sagen die Eltern zu Jessicas Antwort auf Herrn Königs Frage?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden und innerhalb dieser Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten vorstellen. Danach sollen sie im Plenum darüber diskutieren, welches  Ende am wahrscheinlichsten für die Kurzgeschichte ist. Die nächste Aufgabe besteht dann darin, ein gemeinsames Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.Die Lehrkraft trägt danach das schon bestehende Ende der Geschichte vor. (ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13885</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13885"/>
				<updated>2018-02-15T23:55:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Unterrichtsreihe ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrhaftigkeit und Lüge&amp;quot;. Ziel der Einheit ist es, dass die SuS lernen kritische Situationen zu reflektieren und sich über die Konsequenzen, die eine Lüge oder auch die Wahrheit haben können im Klaren werden, sie sollen Gründe benennen können, wieso es Situationen gibt in denen man lügt. Die verschiedenen Bausteine bieten unterschiedliche Möglichkeiten eine Unterrichtsstunde variabel aufzubauen. Auch gibt es mit 'Jessicas Zwickmühle' eine feste Stundengestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen und Ihre Empfindungen zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bezieht sich auf die Methode der Positionierung in der Hinführung: Die SuS finden sich im Plenum zusammen. Die Lehrkraft stellt den SuS folgende mögliche Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kurzgeschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; - Teil 1 [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Placemat  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
Wie fühlt es sich an, wenn man angelogen wird? Und wie ist eigentlich das Gefühl wenn man selbst in einer Situation ist, in der man lügt bzw. lügen muss.?&lt;br /&gt;
Die SuS sollen dazu Gruppen bilden und Ihre Meinung in einem Feld der Placemat notieren und im Anschluss eine&lt;br /&gt;
gemeinsame Antwort auf diese Frage notieren. Die hier notierten Fragen bilden eine Variante der Methode, eine weitere findet sich in der obengenannten Datei. (ca. 20 - 25Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Die Lehrkraft könnte ein Arbeitsblatt erstellen. Auf diesem befinden sich verschiedene leere Kästchen, welche allerdings die unterschiedlichen Lügenformen als Überschrift tragen.Die SuS sollen auf dem AB die Situationen passend zu den unterschiedlichen Arten der Lüge in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. Diese Methode eignet sich eher für die 5. Jahrgangstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB:' Einsortieren ohne Überschriften' Auch hier soll ein Arbeitsblatt von der Lehrkraft erstellt werden. In den vorhandenen Kästchen stehen nun verschiedene Situationen, in denen ein Mensch lügt. Die SuS sollen nun selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden.(Situation 1 z.B. Höflichkeitslüge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS sollen in Einzelarbeit(EA) die Geschichte anhand von Impulsfragen weiterschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was antwortet Jessica?&lt;br /&gt;
:* Wie reagiert Herr König darauf?&lt;br /&gt;
:* Und was sagen die Eltern zu Herrn Königs Entscheidung?&lt;br /&gt;
:* Und was sagen die Eltern zu Jessicas Antwort auf Herrn Königs Frage?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden und innerhalb dieser Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten vorstellen. Danach sollen sie im Plenum darüber diskutieren, welches  Ende am wahrscheinlichsten für die Kurzgeschichte ist. Die nächste Aufgabe besteht dann darin, ein gemeinsames Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.Die Lehrkraft trägt danach das schon bestehende Ende der Geschichte vor. (ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13884</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13884"/>
				<updated>2018-02-15T23:52:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Unterrichtsreihe ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrhaftigkeit und Lüge&amp;quot;. Ziel der Einheit ist es, dass die SuS lernen kritische Situationen zu reflektieren und sich über die Konsequenzen, die eine Lüge oder auch die Wahrheit haben können im Klaren werden, sie sollen Gründe benennen können, wieso es Situationen gibt in denen man lügt. Die verschiedenen Bausteine bieten unterschiedliche Möglichkeiten eine Unterrichtsstunde variabel aufzubauen. Auch gibt es mit 'Jessicas Zwickmühle' eine feste Stundengestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen und Ihre Empfindungen zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bezieht sich auf die Methode der Positionierung in der Hinführung: Die SuS finden sich im Plenum zusammen. Die Lehrkraft stellt den SuS folgende mögliche Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kurzgeschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; - Teil 1 [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Placemat  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
Wie fühlt es sich an, wenn man angelogen wird? Und wie ist eigentlich das Gefühl wenn man selbst in einer Situation ist, in der man lügt bzw. lügen muss.?&lt;br /&gt;
Die SuS sollen dazu Gruppen bilden und Ihre Meinung in einem Feld der Placemat notieren und im Anschluss eine&lt;br /&gt;
gemeinsame Antwort auf diese Frage notieren. Die hier notierten Fragen bilden eine Variante der Methode, eine weitere findet sich in der obengenannten Datei. (ca. 20 - 25Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Die Lehrkraft könnte ein Arbeitsblatt erstellen. Auf diesem befinden sich verschiedene leere Kästchen, welche allerdings die unterschiedlichen Lügenformen als Überschrift tragen.Die SuS sollen auf dem AB die Situationen passend zu den unterschiedlichen Arten der Lüge in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. Diese Methode eignet sich eher für die 5. Jahrgangstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB:' Einsortieren ohne Überschriften' Auch hier soll ein Arbeitsblatt von der Lehrkraft erstellt werden. In den vorhandenen Kästchen stehen nun verschiedene Situationen, in denen ein Mensch lügt. Die SuS sollen nun selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden.(Situation 1 z.B. Höflichkeitslüge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS sollen in Einzelarbeit(EA) die Geschichte anhand von Impulsfragen weiterschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden und innerhalb dieser Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten vorstellen. Danach sollen sie im Plenum darüber diskutieren, welches  Ende am wahrscheinlichsten für die Kurzgeschichte ist. Die nächste Aufgabe besteht dann darin, ein gemeinsames Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.Die Lehrkraft trägt danach das schon bestehende Ende der Geschichte vor. (ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13883</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13883"/>
				<updated>2018-02-15T23:51:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Unterrichtsreihe ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrhaftigkeit und Lüge&amp;quot;. Ziel der Einheit ist es, dass die SuS lernen kritische Situationen zu reflektieren und sich über die Konsequenzen, die eine Lüge oder auch die Wahrheit haben können im Klaren werden, sie sollen Gründe benennen können, wieso es Situationen gibt in denen man lügt. Die verschiedenen Bausteine bieten unterschiedliche Möglichkeiten eine Unterrichtsstunde variabel aufzubauen. Auch gibt es mit 'Jessicas Zwickmühle' eine feste Stundengestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen und Ihre Empfindungen zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bezieht sich auf die Methode der Positionierung in der Hinführung: Die SuS finden sich im Plenum zusammen. Die Lehrkraft stellt den SuS folgende mögliche Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kurzgeschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; - Teil 1 [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Placemat  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
Wie fühlt es sich an, wenn man angelogen wird? Und wie ist eigentlich das Gefühl wenn man selbst in einer Situation ist, in der man lügt bzw. lügen muss.?&lt;br /&gt;
Die SuS sollen dazu Gruppen bilden und Ihre Meinung in einem Feld der Placemat notieren und im Anschluss eine&lt;br /&gt;
gemeinsame Antwort auf diese Frage notieren. Die hier notierten Fragen bilden eine Variante der Methode, eine weitere findet sich in der obengenannten Datei. (ca. 20 - 25Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Die Lehrkraft könnte ein Arbeitsblatt erstellen. Auf diesem befinden sich verschiedene leere Kästchen, welche allerdings die unterschiedlichen Lügenformen als Überschrift tragen.Die SuS sollen auf dem AB die Situationen passend zu den unterschiedlichen Arten der Lüge in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. Diese Methode eignet sich eher für die 5. Jahrgangstufe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB:' Einsortieren ohne Überschriften' Auch hier soll ein Arbeitsblatt von der Lehrkraft erstellt werden. In den vorhandenen Kästchen stehen nun verschiedene Situationen, in denen ein Mensch lügt. Die SuS sollen nun selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden.(Situation 1 z.B. Höflichkeitslüge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS sollen in Einzelarbeit(EA) die Geschichte anhand von Impulsfragen weiterschreiben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden und innerhalb dieser Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten vorstellen. Danach sollen sie im Plenum darüber diskutieren, welches  Ende am wahrscheinlichsten für die Kurzgeschichte ist. Die nächste Aufgabe besteht dann darin, ein gemeinsames Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.Die Lehrkraft trägt danach das schon bestehende Ende der Geschichte vor. (ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13882</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-15T23:42:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Unterrichtsreihe ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrhaftigkeit und Lüge&amp;quot;. Ziel der Einheit ist es, dass die SuS lernen kritische Situationen zu reflektieren und sich über die Konsequenzen, die eine Lüge oder auch die Wahrheit haben können im Klaren werden, sie sollen Gründe benennen können, wieso es Situationen gibt in denen man lügt. Die verschiedenen Bausteine bieten unterschiedliche Möglichkeiten eine Unterrichtsstunde variabel aufzubauen. Auch gibt es mit 'Jessicas Zwickmühle' eine feste Stundengestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen und Ihre Empfindungen zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bezieht sich auf die Methode der Positionierung in der Hinführung: Die SuS finden sich im Plenum zusammen. Die Lehrkraft stellt den SuS folgende mögliche Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kurzgeschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; - Teil 1 [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Placemat  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &lt;br /&gt;
Wie fühlt es sich an, wenn man angelogen wird? Und wie ist eigentlich das Gefühl wenn man selbst in einer Situation ist, in der man lügt bzw. lügen muss.?&lt;br /&gt;
Die SuS sollen dazu Gruppen bilden und Ihre Meinung in einem Feld der Placemat notieren und im Anschluss eine&lt;br /&gt;
gemeinsame Antwort auf diese Frage notieren. Die hier notierten Fragen bilden eine Variante der Methode, eine weitere findet sich in der obengenannten Datei. (ca. 20 - 25Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Einsortieren inkl. Überschrift. SuS sollen die Lügenarten in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. (eher 5. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB: Einsortieren ohne Überschriften. SuS sollen selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden. (eher 6. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
: Tabelle an der Tafel mit den jeweiligen Lügenarten. SuS sollen Lügenarten in die Tabelle einsortieren. Eine Tabellenspalte könnte offen für weitere Überschriften(von den SuS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden und innerhalb dieser Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten vorstellen. Danach sollen sie im Plenum darüber diskutieren, welches  Ende am wahrscheinlichsten für die Kurzgeschichte ist. Die nächste Aufgabe besteht dann darin, ein gemeinsames Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.Die Lehrkraft trägt danach das schon bestehende Ende der Geschichte vor. (ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13881</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13881"/>
				<updated>2018-02-15T23:42:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Unterrichtsreihe ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrhaftigkeit und Lüge&amp;quot;. Ziel der Einheit ist es, dass die SuS lernen kritische Situationen zu reflektieren und sich über die Konsequenzen, die eine Lüge oder auch die Wahrheit haben können im Klaren werden, sie sollen Gründe benennen können, wieso es Situationen gibt in denen man lügt. Die verschiedenen Bausteine bieten unterschiedliche Möglichkeiten eine Unterrichtsstunde variabel aufzubauen. Auch gibt es mit 'Jessicas Zwickmühle' eine feste Stundengestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen und Ihre Empfindungen zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bezieht sich auf die Methode der Positionierung in der Hinführung: Die SuS finden sich im Plenum zusammen. Die Lehrkraft stellt den SuS folgende mögliche Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kurzgeschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; - Teil 1 [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Placemat  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Wie fühlt es sich an, wenn man angelogen wird? Und wie ist eigentlich das Gefühl wenn man selbst in einer Situation ist, in der man lügt bzw. lügen muss.?&lt;br /&gt;
Die SuS sollen dazu Gruppen bilden und Ihre Meinung in einem Feld der Placemat notieren und im Anschluss eine&lt;br /&gt;
gemeinsame Antwort auf diese Frage notieren. Die hier notierten Fragen bilden eine Variante der Methode, eine weitere findet sich in der obengenannten Datei. (ca. 20 - 25Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Einsortieren inkl. Überschrift. SuS sollen die Lügenarten in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. (eher 5. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB: Einsortieren ohne Überschriften. SuS sollen selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden. (eher 6. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
: Tabelle an der Tafel mit den jeweiligen Lügenarten. SuS sollen Lügenarten in die Tabelle einsortieren. Eine Tabellenspalte könnte offen für weitere Überschriften(von den SuS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden und innerhalb dieser Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten vorstellen. Danach sollen sie im Plenum darüber diskutieren, welches  Ende am wahrscheinlichsten für die Kurzgeschichte ist. Die nächste Aufgabe besteht dann darin, ein gemeinsames Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.Die Lehrkraft trägt danach das schon bestehende Ende der Geschichte vor. (ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13880</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13880"/>
				<updated>2018-02-15T23:36:07Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Problemstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Unterrichtsreihe ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrhaftigkeit und Lüge&amp;quot;. Ziel der Einheit ist es, dass die SuS lernen kritische Situationen zu reflektieren und sich über die Konsequenzen, die eine Lüge oder auch die Wahrheit haben können im Klaren werden, sie sollen Gründe benennen können, wieso es Situationen gibt in denen man lügt. Die verschiedenen Bausteine bieten unterschiedliche Möglichkeiten eine Unterrichtsstunde variabel aufzubauen. Auch gibt es mit 'Jessicas Zwickmühle' eine feste Stundengestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen und Ihre Empfindungen zu äußern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bezieht sich auf die Methode der Positionierung in der Hinführung: Die SuS finden sich im Plenum zusammen. Die Lehrkraft stellt den SuS folgende mögliche Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kurzgeschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; - Teil 1 [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Gegenüberstellung in einer Tabelle  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen anhand einer Tabelle die beiden Fragen in Einzelarbeit bearbeiten und danach im Plenum vorstellen.(ca. 15Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Einsortieren inkl. Überschrift. SuS sollen die Lügenarten in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. (eher 5. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB: Einsortieren ohne Überschriften. SuS sollen selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden. (eher 6. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
: Tabelle an der Tafel mit den jeweiligen Lügenarten. SuS sollen Lügenarten in die Tabelle einsortieren. Eine Tabellenspalte könnte offen für weitere Überschriften(von den SuS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden und innerhalb dieser Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten vorstellen. Danach sollen sie im Plenum darüber diskutieren, welches  Ende am wahrscheinlichsten für die Kurzgeschichte ist. Die nächste Aufgabe besteht dann darin, ein gemeinsames Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.Die Lehrkraft trägt danach das schon bestehende Ende der Geschichte vor. (ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13879</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13879"/>
				<updated>2018-02-15T23:32:51Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Unterrichtsreihe ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrhaftigkeit und Lüge&amp;quot;. Ziel der Einheit ist es, dass die SuS lernen kritische Situationen zu reflektieren und sich über die Konsequenzen, die eine Lüge oder auch die Wahrheit haben können im Klaren werden, sie sollen Gründe benennen können, wieso es Situationen gibt in denen man lügt. Die verschiedenen Bausteine bieten unterschiedliche Möglichkeiten eine Unterrichtsstunde variabel aufzubauen. Auch gibt es mit 'Jessicas Zwickmühle' eine feste Stundengestaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung aufgehängten Zettel (Lügen in Form von Fragen oder Situationen) sollen nun besprochen werden. Die Lehrkraft stellt den SuS die möglichen Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Gegenüberstellung in einer Tabelle  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen anhand einer Tabelle die beiden Fragen in Einzelarbeit bearbeiten und danach im Plenum vorstellen.(ca. 15Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Einsortieren inkl. Überschrift. SuS sollen die Lügenarten in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. (eher 5. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB: Einsortieren ohne Überschriften. SuS sollen selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden. (eher 6. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
: Tabelle an der Tafel mit den jeweiligen Lügenarten. SuS sollen Lügenarten in die Tabelle einsortieren. Eine Tabellenspalte könnte offen für weitere Überschriften(von den SuS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden und innerhalb dieser Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten vorstellen. Danach sollen sie im Plenum darüber diskutieren, welches  Ende am wahrscheinlichsten für die Kurzgeschichte ist. Die nächste Aufgabe besteht dann darin, ein gemeinsames Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.Die Lehrkraft trägt danach das schon bestehende Ende der Geschichte vor. (ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13878</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13878"/>
				<updated>2018-02-15T23:23:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Unterrichtsreihe ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrhaftigkeit und Lüge&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung aufgehängten Zettel (Lügen in Form von Fragen oder Situationen) sollen nun besprochen werden. Die Lehrkraft stellt den SuS die möglichen Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Gegenüberstellung in einer Tabelle  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen anhand einer Tabelle die beiden Fragen in Einzelarbeit bearbeiten und danach im Plenum vorstellen.(ca. 15Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Einsortieren inkl. Überschrift. SuS sollen die Lügenarten in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. (eher 5. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB: Einsortieren ohne Überschriften. SuS sollen selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden. (eher 6. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
: Tabelle an der Tafel mit den jeweiligen Lügenarten. SuS sollen Lügenarten in die Tabelle einsortieren. Eine Tabellenspalte könnte offen für weitere Überschriften(von den SuS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden und innerhalb dieser Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten vorstellen. Danach sollen sie im Plenum darüber diskutieren, welches  Ende am wahrscheinlichsten für die Kurzgeschichte ist. Die nächste Aufgabe besteht dann darin, ein gemeinsames Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.Die Lehrkraft trägt danach das schon bestehende Ende der Geschichte vor. (ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13877</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-15T23:22:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Unterrichtsreihe ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrheit und Wirklichkeit&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung aufgehängten Zettel (Lügen in Form von Fragen oder Situationen) sollen nun besprochen werden. Die Lehrkraft stellt den SuS die möglichen Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Gegenüberstellung in einer Tabelle  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen anhand einer Tabelle die beiden Fragen in Einzelarbeit bearbeiten und danach im Plenum vorstellen.(ca. 15Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Einsortieren inkl. Überschrift. SuS sollen die Lügenarten in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. (eher 5. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB: Einsortieren ohne Überschriften. SuS sollen selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden. (eher 6. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
: Tabelle an der Tafel mit den jeweiligen Lügenarten. SuS sollen Lügenarten in die Tabelle einsortieren. Eine Tabellenspalte könnte offen für weitere Überschriften(von den SuS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden und innerhalb dieser Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten vorstellen. Danach sollen sie im Plenum darüber diskutieren, welches  Ende am wahrscheinlichsten für die Kurzgeschichte ist. Die nächste Aufgabe besteht dann darin, ein gemeinsames Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.Die Lehrkraft trägt danach das schon bestehende Ende der Geschichte vor. (ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13876</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13876"/>
				<updated>2018-02-15T23:21:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Bausteine ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrheit und Wirklichkeit&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung aufgehängten Zettel (Lügen in Form von Fragen oder Situationen) sollen nun besprochen werden. Die Lehrkraft stellt den SuS die möglichen Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Gegenüberstellung in einer Tabelle  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen anhand einer Tabelle die beiden Fragen in Einzelarbeit bearbeiten und danach im Plenum vorstellen.(ca. 15Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Einsortieren inkl. Überschrift. SuS sollen die Lügenarten in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. (eher 5. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB: Einsortieren ohne Überschriften. SuS sollen selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden. (eher 6. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
: Tabelle an der Tafel mit den jeweiligen Lügenarten. SuS sollen Lügenarten in die Tabelle einsortieren. Eine Tabellenspalte könnte offen für weitere Überschriften(von den SuS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden und innerhalb dieser Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten vorstellen. Danach sollen sie im Plenum darüber diskutieren, welches  Ende am wahrscheinlichsten für die Kurzgeschichte ist. Die nächste Aufgabe besteht dann darin, ein gemeinsames Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.Die Lehrkraft trägt danach das schon bestehende Ende der Geschichte vor. (ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13875</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13875"/>
				<updated>2018-02-15T23:20:55Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Bausteine ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrheit und Wirklichkeit&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung aufgehängten Zettel (Lügen in Form von Fragen oder Situationen) sollen nun besprochen werden. Die Lehrkraft stellt den SuS die möglichen Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Gegenüberstellung in einer Tabelle  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen anhand einer Tabelle die beiden Fragen in Einzelarbeit bearbeiten und danach im Plenum vorstellen.(ca. 15Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Einsortieren inkl. Überschrift. SuS sollen die Lügenarten in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. (eher 5. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB: Einsortieren ohne Überschriften. SuS sollen selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden. (eher 6. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
: Tabelle an der Tafel mit den jeweiligen Lügenarten. SuS sollen Lügenarten in die Tabelle einsortieren. Eine Tabellenspalte könnte offen für weitere Überschriften(von den SuS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden und innerhalb dieser Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten vorstellen. Danach sollen sie im Plenum darüber diskutieren, welches  Ende am wahrscheinlichsten für die Kurzgeschichte ist. Die nächste Aufgabe besteht dann darin, ein gemeinsames Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.Die Lehrkraft trägt danach das schon bestehende Ende der Geschichte vor. (ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13874</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-15T23:20:14Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
::Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Bausteine ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrheit und Wirklichkeit&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung aufgehängten Zettel (Lügen in Form von Fragen oder Situationen) sollen nun besprochen werden. Die Lehrkraft stellt den SuS die möglichen Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Gegenüberstellung in einer Tabelle  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen anhand einer Tabelle die beiden Fragen in Einzelarbeit bearbeiten und danach im Plenum vorstellen.(ca. 15Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Einsortieren inkl. Überschrift. SuS sollen die Lügenarten in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. (eher 5. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB: Einsortieren ohne Überschriften. SuS sollen selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden. (eher 6. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
: Tabelle an der Tafel mit den jeweiligen Lügenarten. SuS sollen Lügenarten in die Tabelle einsortieren. Eine Tabellenspalte könnte offen für weitere Überschriften(von den SuS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden und innerhalb dieser Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten vorstellen. Danach sollen sie im Plenum darüber diskutieren, welches  Ende am wahrscheinlichsten für die Kurzgeschichte ist. Die nächste Aufgabe besteht dann darin, ein gemeinsames Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.Die Lehrkraft trägt danach das schon bestehende Ende der Geschichte vor. (ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13873</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-15T23:19:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung aufgehängten Zettel (Lügen in Form von Fragen oder Situationen) sollen nun besprochen werden. Die Lehrkraft stellt den SuS die möglichen Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Gegenüberstellung in einer Tabelle  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen anhand einer Tabelle die beiden Fragen in Einzelarbeit bearbeiten und danach im Plenum vorstellen.(ca. 15Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Einsortieren inkl. Überschrift. SuS sollen die Lügenarten in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. (eher 5. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB: Einsortieren ohne Überschriften. SuS sollen selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden. (eher 6. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
: Tabelle an der Tafel mit den jeweiligen Lügenarten. SuS sollen Lügenarten in die Tabelle einsortieren. Eine Tabellenspalte könnte offen für weitere Überschriften(von den SuS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden und innerhalb dieser Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten vorstellen. Danach sollen sie im Plenum darüber diskutieren, welches  Ende am wahrscheinlichsten für die Kurzgeschichte ist. Die nächste Aufgabe besteht dann darin, ein gemeinsames Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.Die Lehrkraft trägt danach das schon bestehende Ende der Geschichte vor. (ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13872</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-15T23:19:06Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was ist eine Lüge? Woran erkennen wir, dass jemand lügt? Sind manche Lügen erlaubt?&lt;br /&gt;
Ziel der vorliegenden Bausteine ist es, die SuS für die Begriffe „Wahrheit“ und „Lüge“ zu&lt;br /&gt;
sensibilisieren. Anhand von Spielen, kreativen Schreibaufgaben, im Rahmen von Diskussionen und&lt;br /&gt;
Gruppenarbeiten  reflektieren sie Alltagserfahrungen und Konfliktsituationen zur Thematik &amp;quot;Wahrheit und Wirklichkeit&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung aufgehängten Zettel (Lügen in Form von Fragen oder Situationen) sollen nun besprochen werden. Die Lehrkraft stellt den SuS die möglichen Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Gegenüberstellung in einer Tabelle  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen anhand einer Tabelle die beiden Fragen in Einzelarbeit bearbeiten und danach im Plenum vorstellen.(ca. 15Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Einsortieren inkl. Überschrift. SuS sollen die Lügenarten in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. (eher 5. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB: Einsortieren ohne Überschriften. SuS sollen selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden. (eher 6. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
: Tabelle an der Tafel mit den jeweiligen Lügenarten. SuS sollen Lügenarten in die Tabelle einsortieren. Eine Tabellenspalte könnte offen für weitere Überschriften(von den SuS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden und innerhalb dieser Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten vorstellen. Danach sollen sie im Plenum darüber diskutieren, welches  Ende am wahrscheinlichsten für die Kurzgeschichte ist. Die nächste Aufgabe besteht dann darin, ein gemeinsames Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.Die Lehrkraft trägt danach das schon bestehende Ende der Geschichte vor. (ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13865</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13865"/>
				<updated>2018-02-15T22:07:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Kontrollierte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unruh, T. &amp;amp; Petersen, S. (2014). Guter Unterricht. Praxishandbuch. Aufl. 14. AOL Verlag. S. 86-96&amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie ist es eine Fledermaus zu sein?“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt; Nagel, T. (1981). Wie ist es, eine Fledermaus zu sein? In: Peter Brieri (Hrsg.): Analytische Philosophie des Geistes. Königstein/Taunus. S. 261-275&amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder. Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B.: &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot;. Z.B.: &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei: Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden. Dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsdefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt; &amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung aufgehängten Zettel (Lügen in Form von Fragen oder Situationen) sollen nun besprochen werden. Die Lehrkraft stellt den SuS die möglichen Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*Was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*[http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel Der Hase und der Igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
:*[http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html Der Hirtenjunge und der Wolf] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Gegenüberstellung in einer Tabelle  Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen anhand einer Tabelle die beiden Fragen in Einzelarbeit bearbeiten und danach im Plenum vorstellen.(ca. 15Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
: AB: Einsortieren inkl. Überschrift. SuS sollen die Lügenarten in die schon vorgegebenen Spalten einsortieren. (eher 5. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:  AB: Einsortieren ohne Überschriften. SuS sollen selbst die Überschriften für die verschiedenen Arten der Lügen finden. (eher 6. Klasse)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
: Tabelle an der Tafel mit den jeweiligen Lügenarten. SuS sollen Lügenarten in die Tabelle einsortieren. Eine Tabellenspalte könnte offen für weitere Überschriften(von den SuS)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden und innerhalb dieser Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten vorstellen. Danach sollen sie im Plenum darüber diskutieren, welches  Ende am wahrscheinlichsten für die Kurzgeschichte ist. Die nächste Aufgabe besteht dann darin, ein gemeinsames Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.Die Lehrkraft trägt danach das schon bestehende Ende der Geschichte vor. (ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen sollte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13803</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13803"/>
				<updated>2018-02-15T14:41:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' '''TEASER SCHREIBEN'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unterrichtsgespräch nach Unruh - [https://Internetseite Unterrichtsgespräch nach Unruh] (S. 18) &amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie es ist eine Fledermaus zu sein“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie es ist eine Fledermaus zu sein“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt;„Wie es ist eine Fledermaus zu sein“ von Thomas Nagel - [https://Internetseite „Wie es ist eine Fledermaus zu sein“ von Thomas Nagel] (S. 18) &amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder.Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B. &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot; Z.B. &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden, dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung aufgehängten Zettel (Lügen in Form von Fragen oder Situationen) sollen nun besprochen werden. Die Lehrkraft stellt den SuS die möglichen Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Jessicas Zwickmühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Der Igel und der Hase [http://www.example.com http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
;*Der Hirtenjunge und der Wolf [http://www.example.com http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Gegenüberstellung in einer Tabelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen anhand einer Tabelle die beiden Fragen in Einzelarbeit bearbeiten und danach im Plenum vorstellen.(ca. 15Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle (s.o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden. Innerhalb der Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten (s.o.) vorstellen. Diese Antworten bilden ein mögliches Ende. Dann sollen sie in der Gruppe darüber diskutieren, welches der Enden am wahrscheinlichsten ist. Die nächste Aufgabe besteht darin, zusammen ein Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.(45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen soll. Die Lehrkraft kann daraufhin das schon bestehende Ende der Geschichte vorlesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13796</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13796"/>
				<updated>2018-02-15T14:34:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' '''TEASER SCHREIBEN'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unterrichtsgespräch nach Unruh - [https://Internetseite Unterrichtsgespräch nach Unruh] (S. 18) &amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie es ist eine Fledermaus zu sein“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie es ist eine Fledermaus zu sein“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt;„Wie es ist eine Fledermaus zu sein“ von Thomas Nagel - [https://Internetseite „Wie es ist eine Fledermaus zu sein“ von Thomas Nagel] (S. 18) &amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder.Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B. &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot; Z.B. &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden, dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung aufgehängten Zettel (Lügen in Form von Fragen oder Situationen) sollen nun besprochen werden. Die Lehrkraft stellt den SuS die möglichen Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Jessicas Zwickmühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Der Igel und der Hase [http://www.example.com http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
;*Der Hirtenjunge und der Wolf [http://www.example.com http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Gegenüberstellung in einer Tabelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen anhand einer Tabelle die beiden Fragen:&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich angelogen wurde?&lt;br /&gt;
:* So fühle ich mich, wenn ich lüge ?&lt;br /&gt;
in Einzelarbeit bearbeiten.(ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -  Jessicas Zwickmühle (s.o.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden. Innerhalb der Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten (s.o.) vorstellen. Diese Antworten bilden ein mögliches Ende. Dann sollen sie in der Gruppe darüber diskutieren, welches der Enden am wahrscheinlichsten ist. Die nächste Aufgabe besteht darin, zusammen ein Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.(45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen soll. Die Lehrkraft kann daraufhin das schon bestehende Ende der Geschichte vorlesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13794</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13794"/>
				<updated>2018-02-15T14:29:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' '''TEASER SCHREIBEN'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh&amp;lt;ref&amp;gt;Unterrichtsgespräch nach Unruh - [https://Internetseite Unterrichtsgespräch nach Unruh] (S. 18) &amp;lt;/ref&amp;gt;, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie es ist eine Fledermaus zu sein“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie es ist eine Fledermaus zu sein“ von Thomas Nagel&amp;lt;ref&amp;gt;„Wie es ist eine Fledermaus zu sein“ von Thomas Nagel - [https://Internetseite „Wie es ist eine Fledermaus zu sein“ von Thomas Nagel] (S. 18) &amp;lt;/ref&amp;gt; soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder.Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge, Lüge zum Eigen- oder Fremdschutz, Lüge zum Eigennutz) verteilt bzw. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun an den Lügen positionieren, die sie in irgendeiner Art ansprechen. Es gibt u.a. zwei Varianten, wie die Lügen auf den Zetteln gestaltet werden können. (ca. 10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Man formuliert Lügensituationen. Z.B. &amp;quot;Hanna ist zu einem Geburtstag eingeladen worden, aber sie hat gar keine Lust auf den Geburtstag zu gehen. Sie sagt daraufhin zu ihrer Freundin, dass sie krank sei.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:Man stellt &amp;quot;Ist es ok, wenn...- Fragen&amp;quot; Z.B. &amp;quot;Ist es ok, wenn man lügt, wenn man keine Lust auf einen Geburtstag hat?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel dieser Aufgabe ist es, einen Überblick über verschiedene Lügenarten zu zeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden, dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung aufgehängten Zettel (Lügen in Form von Fragen oder Situationen) sollen nun besprochen werden. Die Lehrkraft stellt den SuS die möglichen Impulsfragen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Um was handelt es sich auf den Zetteln?&lt;br /&gt;
:*Warum hast du dich dort positioniert?&lt;br /&gt;
:*Was könnte das für eine Lüge darstellen?&lt;br /&gt;
:*was unterscheidet diese Lüge von den anderen Lügen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Jessicas Zwickmühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Der Igel und der Hase [http://www.example.com http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel] (www.maerchen.woxikon.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
;*Der Hirtenjunge und der Wolf [http://www.example.com http://www.shia-kids.de/geschichten/Der%20Junge%20und%20der%20Wolf.html] (www.shia-kids.de (15.02.18))&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Gegenüberstellung in einer Tabelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen(ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden. Innerhalb der Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten (s.o.) vorstellen. Diese Antworten bilden ein mögliches Ende. Dann sollen sie in der Gruppe darüber diskutieren, welches der Enden am wahrscheinlichsten ist. Die nächste Aufgabe besteht darin, zusammen ein Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.(45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zum Schluss können die SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen soll. Die Lehrkraft kann daraufhin das schon bestehende Ende der Geschichte vorlesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13728</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13728"/>
				<updated>2018-02-15T13:56:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' '''TEASER SCHREIBEN'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie es ist eine Fledermaus zu sein“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie es ist eine Fledermaus zu sein“ von Thomas Nagel soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
'''Mögliche Spielanleitung: Online-Material - [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht...] (Dr. Josef Raabe Verlag)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder.Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge) verteilt bzw.. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun positionieren. (ca.10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''möglicher Bildimpuls - weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] (S. 10)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden, dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion im Sitzkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung durchgeführte Methode, in der die Lehrperson verschiedene Zettel im Klassenraum aufhängt, auf denen Fragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Der Igel und der Hase [http://www.example.com http://maerchen.woxikon.de/27/der-hase-und-der-igel]&lt;br /&gt;
;*Der Hirtenjunge und der Wolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Jessicas Zwickmühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Gegenüberstellung in einer Tabelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen(ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Gruppenarbeit soll der Text der Konrad-Adenauer-Stiftung von den SuS aufgearbeitet werden, in dem das Für und Wider zu der Sterbehilfe und Sterbegleitung erläutert wird. Die eine Hälfte der Klasse beschäftigt sich mit Sterbehilfe, die zweite mit der Sterbebegleitung. Innerhalb dieser Gruppen findet eine zweite Einteilung in Pro- und Contra-Gruppen statt. Jede/r Schüler/in liest den Text und sucht die Argumente der zugeteilten Position heraus. Nach der Einzelarbeit kommen die die SuS in ihren Experten-Gruppe zusammen. Hier wird dann  ein inhaltlicher Konsens gefunden, mit dem die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. In der letzten Phase kommen jeweils vier Personen zusammen und informieren sich gegenseitig über die Argumente für und wider Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Rollenspiel durchzuführen, müssen die SuS bereits Vorwissen über das Thema „Sterbehilfe“ verfügen. Von daher bietet sich diese Methode vor allem in aufbauenden und weiterführenden Stunden zum Thema an. In dem beigefügten Dokument finden sich unterschiedliche Rollen. Zunächst werden die SuS in sechs Gruppen aufgeteilt, in welchen sie sich mit ihrer Rollenkarte vertraut machen und Argumente für ihre Position entwickeln sollen. Hier bietet sich auch an, dass die SuS ihre Rollen kreativ erweitern. Sollten die Gruppen Probleme bei der Findung von Argumenten haben, kann die Lehrkraft zu Unterstützung auf die Argumente aus dem Dokument verweisen. Nach der Ausarbeitung findet eine Aufführung des Rollenspiels statt. Ein mögliches Setting wäre einer Talkshow, in welcher die Problemstellung aus der Sicht der einzelnen Rollenposition diskutiert wird. Die Lehrkraft übernimmt hier die Rolle der Moderation. In der kontrollierten Problemlösung sollen die Argumente der Rollen im Plenum diskutiert werden. Durch das Einnehmen einer Rolle erweitern SuS ihre Empathiefähigkeit und fördern ihre Kompetenzen im Bereich „Argumentieren und Urteilen“. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Textarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand des Textes arbeiten die SuS die unterschiedlichen Formen der Sterbehilfe heraus. Textarbeit fördert Textverständnis, Lese- und Analysekompetenz der SuS. Die Ergebnisse werden in der Phase der kontrollierten Problemlösung besprochen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden. Innerhalb der Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten (s.o.) vorstellen. Diese Antworten bilden ein mögliches Ende. Dann sollen sie in der Gruppe darüber diskutieren, welches der Enden am wahrscheinlichsten ist. Die nächste Aufgabe besteht darin, zusammen ein Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.(45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss können sie SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen soll. Die Lehrkraft kann daraufhin das schon bestehende Ende der Geschichte vorlesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13697</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13697"/>
				<updated>2018-02-15T13:44:43Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Problemstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' '''TEASER SCHREIBEN'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Aufsatz schreiben „Wie es ist eine Fledermaus zu sein“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Sinne des Aufsatzes „Wie es ist eine Fledermaus zu sein“ von Thomas Nagel soll es in diesem Teil der Unterrichtsreihe um die Wahrnehmung der Fledermaus gehen. Eine Zusammenfassung des folgenden Artikels: [https://www.br.de/themen/wissen/fledermaus-fledermause-ultraschall-echoortung100.html Schreie im Dunkeln - Echoorttung im Ultraschall] '''TEASER''' und die kurze Darstellung durch folgendes Video: [http://www.ardmediathek.de/tv/Planet-Wissen/Wie-Flederm%C3%A4use-ihre-Umgebung-wahrnehmen/WDR-Fernsehen/Video?bcastId=12994052&amp;amp;documentId=43063810 Wie Fledermäuse ihre Umgebung wahrnehmen] '''TEASER''' sollen den SuS aufzeigen, wie Fledermäuse ihre Umwelt wahrnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Aus diesem kurzen biologischen Überblick soll folgende Fragestellung ins Plenum gegeben werden:&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie ist es eine Fledermaus zu sein? Stell dir vor du bist eine Fledermaus - wie fühlt es sich an kein Mensch zu sein, sondern eine Fledermaus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder.Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge) verteilt bzw.. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun positionieren. (ca.10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''möglicher Bildimpuls- [http://media401.zgt.de.cdn.tlz.de/00AAF0B8_B01AF33B34D801BDB3B7BA8CD2F74B00  Mit spitzer Feder] (Thüringen Allgemeine Zeitung/NEL)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden, dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS finden sich in einem Stuhlkreis zusammen und haben nun anhand der möglichen Leitfragen die Möglichkeit sich gegenseitig auszutauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion im Sitzkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung durchgeführte Methode, in der die Lehrperson verschiedene Zettel im Klassenraum aufhängt, auf denen Fragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Der Igel und der Hase&lt;br /&gt;
;*Der Hirtenjunge und der Wolf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Jessicas Zwickmühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Gegenüberstellung in einer Tabelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen(ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Gruppenarbeit soll der Text der Konrad-Adenauer-Stiftung von den SuS aufgearbeitet werden, in dem das Für und Wider zu der Sterbehilfe und Sterbegleitung erläutert wird. Die eine Hälfte der Klasse beschäftigt sich mit Sterbehilfe, die zweite mit der Sterbebegleitung. Innerhalb dieser Gruppen findet eine zweite Einteilung in Pro- und Contra-Gruppen statt. Jede/r Schüler/in liest den Text und sucht die Argumente der zugeteilten Position heraus. Nach der Einzelarbeit kommen die die SuS in ihren Experten-Gruppe zusammen. Hier wird dann  ein inhaltlicher Konsens gefunden, mit dem die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. In der letzten Phase kommen jeweils vier Personen zusammen und informieren sich gegenseitig über die Argumente für und wider Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Rollenspiel durchzuführen, müssen die SuS bereits Vorwissen über das Thema „Sterbehilfe“ verfügen. Von daher bietet sich diese Methode vor allem in aufbauenden und weiterführenden Stunden zum Thema an. In dem beigefügten Dokument finden sich unterschiedliche Rollen. Zunächst werden die SuS in sechs Gruppen aufgeteilt, in welchen sie sich mit ihrer Rollenkarte vertraut machen und Argumente für ihre Position entwickeln sollen. Hier bietet sich auch an, dass die SuS ihre Rollen kreativ erweitern. Sollten die Gruppen Probleme bei der Findung von Argumenten haben, kann die Lehrkraft zu Unterstützung auf die Argumente aus dem Dokument verweisen. Nach der Ausarbeitung findet eine Aufführung des Rollenspiels statt. Ein mögliches Setting wäre einer Talkshow, in welcher die Problemstellung aus der Sicht der einzelnen Rollenposition diskutiert wird. Die Lehrkraft übernimmt hier die Rolle der Moderation. In der kontrollierten Problemlösung sollen die Argumente der Rollen im Plenum diskutiert werden. Durch das Einnehmen einer Rolle erweitern SuS ihre Empathiefähigkeit und fördern ihre Kompetenzen im Bereich „Argumentieren und Urteilen“. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Textarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand des Textes arbeiten die SuS die unterschiedlichen Formen der Sterbehilfe heraus. Textarbeit fördert Textverständnis, Lese- und Analysekompetenz der SuS. Die Ergebnisse werden in der Phase der kontrollierten Problemlösung besprochen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die dritte Möglichkeit bezieht sich auf Jessicas Zwickmühle (s. o.). In dieser Phase sollen sich die SuS in Kleingruppen zusammenfinden. Innerhalb der Kleingruppe sollen sie ihre zuvor in der Einzelarbeit erstellten Antworten (s.o.) vorstellen. Diese Antworten bilden ein mögliches Ende. Dann sollen sie in der Gruppe darüber diskutieren, welches der Enden am wahrscheinlichsten ist. Die nächste Aufgabe besteht darin, zusammen ein Ende für Jessicas Zwickmühle zu verfassen.(45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Schluss können sie SuS ihr Ende der Geschichte vorlesen und darüber im Plenum diskutieren, warum Menschen lügen und warum man die Wahrheit sagen soll. Die Lehrkraft kann daraufhin das schon bestehende Ende der Geschichte vorlesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13677</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13677"/>
				<updated>2018-02-15T13:41:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' '''TEASER SCHREIBEN'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zum Thema Wahrnehmung unterschiedlicher Tierarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=177 (TEASER Biologie Wahrnehmung von Tieren)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=179 (TEASER Biologie Augen)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=183 (TEASER Biologie Geruch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder.Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge) verteilt bzw.. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun positionieren. (ca.10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''möglicher Bildimpuls- [http://media401.zgt.de.cdn.tlz.de/00AAF0B8_B01AF33B34D801BDB3B7BA8CD2F74B00  Mit spitzer Feder] (Thüringen Allgemeine Zeitung/NEL)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden, dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion im Sitzkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung durchgeführte Methode, in der die Lehrperson verschiedene Zettel im Klassenraum aufhängt, auf denen Fragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Gegenüberstellung in einer Tabelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen(ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Gruppenarbeit soll der Text der Konrad-Adenauer-Stiftung von den SuS aufgearbeitet werden, in dem das Für und Wider zu der Sterbehilfe und Sterbegleitung erläutert wird. Die eine Hälfte der Klasse beschäftigt sich mit Sterbehilfe, die zweite mit der Sterbebegleitung. Innerhalb dieser Gruppen findet eine zweite Einteilung in Pro- und Contra-Gruppen statt. Jede/r Schüler/in liest den Text und sucht die Argumente der zugeteilten Position heraus. Nach der Einzelarbeit kommen die die SuS in ihren Experten-Gruppe zusammen. Hier wird dann  ein inhaltlicher Konsens gefunden, mit dem die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. In der letzten Phase kommen jeweils vier Personen zusammen und informieren sich gegenseitig über die Argumente für und wider Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Rollenspiel durchzuführen, müssen die SuS bereits Vorwissen über das Thema „Sterbehilfe“ verfügen. Von daher bietet sich diese Methode vor allem in aufbauenden und weiterführenden Stunden zum Thema an. In dem beigefügten Dokument finden sich unterschiedliche Rollen. Zunächst werden die SuS in sechs Gruppen aufgeteilt, in welchen sie sich mit ihrer Rollenkarte vertraut machen und Argumente für ihre Position entwickeln sollen. Hier bietet sich auch an, dass die SuS ihre Rollen kreativ erweitern. Sollten die Gruppen Probleme bei der Findung von Argumenten haben, kann die Lehrkraft zu Unterstützung auf die Argumente aus dem Dokument verweisen. Nach der Ausarbeitung findet eine Aufführung des Rollenspiels statt. Ein mögliches Setting wäre einer Talkshow, in welcher die Problemstellung aus der Sicht der einzelnen Rollenposition diskutiert wird. Die Lehrkraft übernimmt hier die Rolle der Moderation. In der kontrollierten Problemlösung sollen die Argumente der Rollen im Plenum diskutiert werden. Durch das Einnehmen einer Rolle erweitern SuS ihre Empathiefähigkeit und fördern ihre Kompetenzen im Bereich „Argumentieren und Urteilen“. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Textarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand des Textes arbeiten die SuS die unterschiedlichen Formen der Sterbehilfe heraus. Textarbeit fördert Textverständnis, Lese- und Analysekompetenz der SuS. Die Ergebnisse werden in der Phase der kontrollierten Problemlösung besprochen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. (ca. 45 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Ein Ende schreiben (Jessicas Zwickmühle [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]] ) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Stimmungsbild durchzuführen, sollte die Lehrkraft vor der Aufführung des Rollenspiels darauf aufmerksam machen, dass die SuS auf die unterschiedlichen Argumente achten und jene Argumente notieren sollen, die sie überzeugen konnte. Das Stimmungsbild findet nach dem Rollenspiel statt. Die Ausführung sieht vor, dass die SuS, welche die Rollen gespielt haben, die Meinungspole bilden. Die anderen SuS sollen sich dann zu der Meinung positionieren, die sie am meisten überzeugt hat. Diese räumliche Positionierung fördert die Aktivierung der SuS und gibt jedem/r die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Durch eine anschließende Reflexionsphase soll den SuS die Möglichkeit gegeben werden, ihre Meinung zu begründen und eventuelle Meinungsänderungen zu erörtern. (45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13620</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13620"/>
				<updated>2018-02-15T13:27:09Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' '''TEASER SCHREIBEN'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zum Thema Wahrnehmung unterschiedlicher Tierarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=177 (TEASER Biologie Wahrnehmung von Tieren)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=179 (TEASER Biologie Augen)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=183 (TEASER Biologie Geruch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder.Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge) verteilt bzw.. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun positionieren. (ca.10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''möglicher Bildimpuls- [http://media401.zgt.de.cdn.tlz.de/00AAF0B8_B01AF33B34D801BDB3B7BA8CD2F74B00  Mit spitzer Feder] (Thüringen Allgemeine Zeitung/NEL)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden, dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion im Sitzkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung durchgeführte Methode, in der die Lehrperson verschiedene Zettel im Klassenraum aufhängt, auf denen Fragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Gegenüberstellung in einer Tabelle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen(ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''b) zu Fallbeispielen intuitiv eine Entscheidung treffen/ Meinung bilden''''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.kas.de/wf/doc/kas_4562-544-1-30.pdf?120604155233 Sterbebegleitung statt Sterbehilfe] (Konrad-Adenauer-Stiftung) alle lesen den Text (EA)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Gruppenarbeit soll der Text der Konrad-Adenauer-Stiftung von den SuS aufgearbeitet werden, in dem das Für und Wider zu der Sterbehilfe und Sterbegleitung erläutert wird. Die eine Hälfte der Klasse beschäftigt sich mit Sterbehilfe, die zweite mit der Sterbebegleitung. Innerhalb dieser Gruppen findet eine zweite Einteilung in Pro- und Contra-Gruppen statt. Jede/r Schüler/in liest den Text und sucht die Argumente der zugeteilten Position heraus. Nach der Einzelarbeit kommen die die SuS in ihren Experten-Gruppe zusammen. Hier wird dann  ein inhaltlicher Konsens gefunden, mit dem die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. In der letzten Phase kommen jeweils vier Personen zusammen und informieren sich gegenseitig über die Argumente für und wider Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Diskussion mit Rollenkarten - [https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/prof/PAD/BW1/mueller/Unterrichtsentwuerfe/Sterbehilfe_komplett.pdf Sterbehilfe] (Uni Trier)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Rollenspiel durchzuführen, müssen die SuS bereits Vorwissen über das Thema „Sterbehilfe“ verfügen. Von daher bietet sich diese Methode vor allem in aufbauenden und weiterführenden Stunden zum Thema an. In dem beigefügten Dokument finden sich unterschiedliche Rollen. Zunächst werden die SuS in sechs Gruppen aufgeteilt, in welchen sie sich mit ihrer Rollenkarte vertraut machen und Argumente für ihre Position entwickeln sollen. Hier bietet sich auch an, dass die SuS ihre Rollen kreativ erweitern. Sollten die Gruppen Probleme bei der Findung von Argumenten haben, kann die Lehrkraft zu Unterstützung auf die Argumente aus dem Dokument verweisen. Nach der Ausarbeitung findet eine Aufführung des Rollenspiels statt. Ein mögliches Setting wäre einer Talkshow, in welcher die Problemstellung aus der Sicht der einzelnen Rollenposition diskutiert wird. Die Lehrkraft übernimmt hier die Rolle der Moderation. In der kontrollierten Problemlösung sollen die Argumente der Rollen im Plenum diskutiert werden. Durch das Einnehmen einer Rolle erweitern SuS ihre Empathiefähigkeit und fördern ihre Kompetenzen im Bereich „Argumentieren und Urteilen“. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Textarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/160275/sterbehilfe Sterbehilfe] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand des Textes arbeiten die SuS die unterschiedlichen Formen der Sterbehilfe heraus. Textarbeit fördert Textverständnis, Lese- und Analysekompetenz der SuS. Die Ergebnisse werden in der Phase der kontrollierten Problemlösung besprochen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*5. Möglichkeit - Interaktive Europa-Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.bpb.de/fsd/infografik_sterbehilfe/infografik_sterbehilfe.html Rechtliche Situation zur Sterbehilfe in der Europäischen Union] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mithilfe der interaktiven Karte kann verdeutlicht werden, dass die rechtliche Situation in der EU sehr unterschiedlich ist. Die verschiedenen Formen und die unterschiedliche Handhabung können zu einem Problembewusstsein bei den SuS führen, zudem wird die strafrechtliche Verfolgung deutlich. Um gezielte Ergebnisse zu erarbeiten, sollte den SuS ein Arbeitsauftrag gegeben werden. Ein möglicher Arbeitsauftrag kann sein:&lt;br /&gt;
:*Vergleichen Sie die unterschiedlichen Rechtssituationen miteinander. Beurteilen und begründen Sie, welche Handhabung der Sterbehilfe Sie am gerechtesten empfinden. &lt;br /&gt;
:Hierbei wird hauptsächlich die Analyse- und Urteilskompetenz gefördert. Ein Auswertungsgespräch sollte im Anschluss an die Arbeit mit der Karte erfolgen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Stimmungsbild (zum vorangegangenen Rollenspiel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Stimmungsbild durchzuführen, sollte die Lehrkraft vor der Aufführung des Rollenspiels darauf aufmerksam machen, dass die SuS auf die unterschiedlichen Argumente achten und jene Argumente notieren sollen, die sie überzeugen konnte. Das Stimmungsbild findet nach dem Rollenspiel statt. Die Ausführung sieht vor, dass die SuS, welche die Rollen gespielt haben, die Meinungspole bilden. Die anderen SuS sollen sich dann zu der Meinung positionieren, die sie am meisten überzeugt hat. Diese räumliche Positionierung fördert die Aktivierung der SuS und gibt jedem/r die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Durch eine anschließende Reflexionsphase soll den SuS die Möglichkeit gegeben werden, ihre Meinung zu begründen und eventuelle Meinungsänderungen zu erörtern. (15-20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13598</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13598"/>
				<updated>2018-02-15T13:21:42Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Problemstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' '''TEASER SCHREIBEN'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zum Thema Wahrnehmung unterschiedlicher Tierarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=177 (TEASER Biologie Wahrnehmung von Tieren)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=179 (TEASER Biologie Augen)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=183 (TEASER Biologie Geruch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder.Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge) verteilt bzw.. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun positionieren. (ca.10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''möglicher Bildimpuls- [http://media401.zgt.de.cdn.tlz.de/00AAF0B8_B01AF33B34D801BDB3B7BA8CD2F74B00  Mit spitzer Feder] (Thüringen Allgemeine Zeitung/NEL)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden, dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion im Sitzkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung durchgeführte Methode, in der die Lehrperson verschiedene Zettel im Klassenraum aufhängt, auf denen Fragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Arbeit mit Fallbeispielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''a) Fallbeispiele anhand verschiedener Nationen in Gruppenarbeit bearbeiten und vorstellen:'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.fachverband-ethik.de/index.php?id=110 Reader Medizinethik] (Fachverband Ethik e.V.)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Gruppenarbeit sollen sich die SuS mit den unterschiedlichen rechtlichen Situationen innerhalb der EU zum Thema Sterbehilfe beschäftigen und hierfür die gegebenen Materialien ausarbeiten. Im ersten Schritt werden die Texte in Einzelarbeit gelesen. In einer nächsten Phase sollen eventuell aufgekommene Fragen geklärt werden, um dann die Kernthese und die Argumente herauszuarbeiten. Diese können auf einer Overhead-Folie oder Ähnlichem festgehalten werden. In der letzten Phasen können die SuS eine persönliche Stellungnahme verfassen. Hier können sie der Frage nachgehen, inwiefern sie den Maßnahmen der jeweiligen Nation zustimmen oder nicht. Die Gruppenarbeit kann in der kontrollierten Problemlösung weitergeführt werden, indem die Ergebnisse der SuS im Plenum vorgestellt und diskutiert werden. Durch diese Gruppenarbeit kann das Textverständnis, die Urteilsbildung und die Reflexionskompetenz gefördert werden. (ca. 30 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''b) zu Fallbeispielen intuitiv eine Entscheidung treffen/ Meinung bilden''''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fallbeispiele könnten sein: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1) Mutter/Vater liegt nach Unfall im Koma, wacht nach einigen Wochen mit irreversiblen Hirnschäden auf, sodass sie/er sich nicht mehr mitteilen kann. Den Familienangehörigen ist bekannt, dass sie/er zuvor den Wunsch geäußert hat, im Falle einer solchen Situation nicht weiterleben zu wollen.&lt;br /&gt;
:2) Mutter/Vater oder Kind leidet an einer unheilbaren, zum Tod führendenden Krankheit und äußert aufgrund der Schmerzen den Wunsch, vorzeitig zu sterben.&lt;br /&gt;
:Die Auseinandersetzung mit den Fallbeispielen regt die Entscheidungsfindung sowie Urteilsbildung an. In einem anschließenden Austausch sollten die unterschiedlichen Argumente der SuS gesammelt werden, um sie im weiteren Unterrichtsverlauf einbinden zu können. (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.kas.de/wf/doc/kas_4562-544-1-30.pdf?120604155233 Sterbebegleitung statt Sterbehilfe] (Konrad-Adenauer-Stiftung) alle lesen den Text (EA)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Gruppenarbeit soll der Text der Konrad-Adenauer-Stiftung von den SuS aufgearbeitet werden, in dem das Für und Wider zu der Sterbehilfe und Sterbegleitung erläutert wird. Die eine Hälfte der Klasse beschäftigt sich mit Sterbehilfe, die zweite mit der Sterbebegleitung. Innerhalb dieser Gruppen findet eine zweite Einteilung in Pro- und Contra-Gruppen statt. Jede/r Schüler/in liest den Text und sucht die Argumente der zugeteilten Position heraus. Nach der Einzelarbeit kommen die die SuS in ihren Experten-Gruppe zusammen. Hier wird dann  ein inhaltlicher Konsens gefunden, mit dem die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. In der letzten Phase kommen jeweils vier Personen zusammen und informieren sich gegenseitig über die Argumente für und wider Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Diskussion mit Rollenkarten - [https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/prof/PAD/BW1/mueller/Unterrichtsentwuerfe/Sterbehilfe_komplett.pdf Sterbehilfe] (Uni Trier)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Rollenspiel durchzuführen, müssen die SuS bereits Vorwissen über das Thema „Sterbehilfe“ verfügen. Von daher bietet sich diese Methode vor allem in aufbauenden und weiterführenden Stunden zum Thema an. In dem beigefügten Dokument finden sich unterschiedliche Rollen. Zunächst werden die SuS in sechs Gruppen aufgeteilt, in welchen sie sich mit ihrer Rollenkarte vertraut machen und Argumente für ihre Position entwickeln sollen. Hier bietet sich auch an, dass die SuS ihre Rollen kreativ erweitern. Sollten die Gruppen Probleme bei der Findung von Argumenten haben, kann die Lehrkraft zu Unterstützung auf die Argumente aus dem Dokument verweisen. Nach der Ausarbeitung findet eine Aufführung des Rollenspiels statt. Ein mögliches Setting wäre einer Talkshow, in welcher die Problemstellung aus der Sicht der einzelnen Rollenposition diskutiert wird. Die Lehrkraft übernimmt hier die Rolle der Moderation. In der kontrollierten Problemlösung sollen die Argumente der Rollen im Plenum diskutiert werden. Durch das Einnehmen einer Rolle erweitern SuS ihre Empathiefähigkeit und fördern ihre Kompetenzen im Bereich „Argumentieren und Urteilen“. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Textarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/160275/sterbehilfe Sterbehilfe] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand des Textes arbeiten die SuS die unterschiedlichen Formen der Sterbehilfe heraus. Textarbeit fördert Textverständnis, Lese- und Analysekompetenz der SuS. Die Ergebnisse werden in der Phase der kontrollierten Problemlösung besprochen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*5. Möglichkeit - Interaktive Europa-Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.bpb.de/fsd/infografik_sterbehilfe/infografik_sterbehilfe.html Rechtliche Situation zur Sterbehilfe in der Europäischen Union] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mithilfe der interaktiven Karte kann verdeutlicht werden, dass die rechtliche Situation in der EU sehr unterschiedlich ist. Die verschiedenen Formen und die unterschiedliche Handhabung können zu einem Problembewusstsein bei den SuS führen, zudem wird die strafrechtliche Verfolgung deutlich. Um gezielte Ergebnisse zu erarbeiten, sollte den SuS ein Arbeitsauftrag gegeben werden. Ein möglicher Arbeitsauftrag kann sein:&lt;br /&gt;
:*Vergleichen Sie die unterschiedlichen Rechtssituationen miteinander. Beurteilen und begründen Sie, welche Handhabung der Sterbehilfe Sie am gerechtesten empfinden. &lt;br /&gt;
:Hierbei wird hauptsächlich die Analyse- und Urteilskompetenz gefördert. Ein Auswertungsgespräch sollte im Anschluss an die Arbeit mit der Karte erfolgen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Stimmungsbild (zum vorangegangenen Rollenspiel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Stimmungsbild durchzuführen, sollte die Lehrkraft vor der Aufführung des Rollenspiels darauf aufmerksam machen, dass die SuS auf die unterschiedlichen Argumente achten und jene Argumente notieren sollen, die sie überzeugen konnte. Das Stimmungsbild findet nach dem Rollenspiel statt. Die Ausführung sieht vor, dass die SuS, welche die Rollen gespielt haben, die Meinungspole bilden. Die anderen SuS sollen sich dann zu der Meinung positionieren, die sie am meisten überzeugt hat. Diese räumliche Positionierung fördert die Aktivierung der SuS und gibt jedem/r die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Durch eine anschließende Reflexionsphase soll den SuS die Möglichkeit gegeben werden, ihre Meinung zu begründen und eventuelle Meinungsänderungen zu erörtern. (15-20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13596</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13596"/>
				<updated>2018-02-15T13:21:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' '''TEASER SCHREIBEN'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zum Thema Wahrnehmung unterschiedlicher Tierarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=177 (TEASER Biologie Wahrnehmung von Tieren)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=179 (TEASER Biologie Augen)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=183 (TEASER Biologie Geruch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern\innen einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder.Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge) verteilt bzw.. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun positionieren. (ca.10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''möglicher Bildimpuls- [http://media401.zgt.de.cdn.tlz.de/00AAF0B8_B01AF33B34D801BDB3B7BA8CD2F74B00  Mit spitzer Feder] (Thüringen Allgemeine Zeitung/NEL)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden, dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
:* War es schwierig eure Mitschüler/innen anzulügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion im Sitzkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung durchgeführte Methode, in der die Lehrperson verschiedene Zettel im Klassenraum aufhängt, auf denen Fragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Lesen des ersten Teiles der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS lesen den ersten Teil der Geschichte &amp;quot;Jessicas Zwickmühle&amp;quot; und sammeln anschließend im Plenum mögliche Gründe, weshalb Jessica ihre Eltern angelogen haben könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Arbeit mit Fallbeispielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''a) Fallbeispiele anhand verschiedener Nationen in Gruppenarbeit bearbeiten und vorstellen:'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.fachverband-ethik.de/index.php?id=110 Reader Medizinethik] (Fachverband Ethik e.V.)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Gruppenarbeit sollen sich die SuS mit den unterschiedlichen rechtlichen Situationen innerhalb der EU zum Thema Sterbehilfe beschäftigen und hierfür die gegebenen Materialien ausarbeiten. Im ersten Schritt werden die Texte in Einzelarbeit gelesen. In einer nächsten Phase sollen eventuell aufgekommene Fragen geklärt werden, um dann die Kernthese und die Argumente herauszuarbeiten. Diese können auf einer Overhead-Folie oder Ähnlichem festgehalten werden. In der letzten Phasen können die SuS eine persönliche Stellungnahme verfassen. Hier können sie der Frage nachgehen, inwiefern sie den Maßnahmen der jeweiligen Nation zustimmen oder nicht. Die Gruppenarbeit kann in der kontrollierten Problemlösung weitergeführt werden, indem die Ergebnisse der SuS im Plenum vorgestellt und diskutiert werden. Durch diese Gruppenarbeit kann das Textverständnis, die Urteilsbildung und die Reflexionskompetenz gefördert werden. (ca. 30 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''b) zu Fallbeispielen intuitiv eine Entscheidung treffen/ Meinung bilden''''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fallbeispiele könnten sein: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1) Mutter/Vater liegt nach Unfall im Koma, wacht nach einigen Wochen mit irreversiblen Hirnschäden auf, sodass sie/er sich nicht mehr mitteilen kann. Den Familienangehörigen ist bekannt, dass sie/er zuvor den Wunsch geäußert hat, im Falle einer solchen Situation nicht weiterleben zu wollen.&lt;br /&gt;
:2) Mutter/Vater oder Kind leidet an einer unheilbaren, zum Tod führendenden Krankheit und äußert aufgrund der Schmerzen den Wunsch, vorzeitig zu sterben.&lt;br /&gt;
:Die Auseinandersetzung mit den Fallbeispielen regt die Entscheidungsfindung sowie Urteilsbildung an. In einem anschließenden Austausch sollten die unterschiedlichen Argumente der SuS gesammelt werden, um sie im weiteren Unterrichtsverlauf einbinden zu können. (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.kas.de/wf/doc/kas_4562-544-1-30.pdf?120604155233 Sterbebegleitung statt Sterbehilfe] (Konrad-Adenauer-Stiftung) alle lesen den Text (EA)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Gruppenarbeit soll der Text der Konrad-Adenauer-Stiftung von den SuS aufgearbeitet werden, in dem das Für und Wider zu der Sterbehilfe und Sterbegleitung erläutert wird. Die eine Hälfte der Klasse beschäftigt sich mit Sterbehilfe, die zweite mit der Sterbebegleitung. Innerhalb dieser Gruppen findet eine zweite Einteilung in Pro- und Contra-Gruppen statt. Jede/r Schüler/in liest den Text und sucht die Argumente der zugeteilten Position heraus. Nach der Einzelarbeit kommen die die SuS in ihren Experten-Gruppe zusammen. Hier wird dann  ein inhaltlicher Konsens gefunden, mit dem die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. In der letzten Phase kommen jeweils vier Personen zusammen und informieren sich gegenseitig über die Argumente für und wider Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Diskussion mit Rollenkarten - [https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/prof/PAD/BW1/mueller/Unterrichtsentwuerfe/Sterbehilfe_komplett.pdf Sterbehilfe] (Uni Trier)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Rollenspiel durchzuführen, müssen die SuS bereits Vorwissen über das Thema „Sterbehilfe“ verfügen. Von daher bietet sich diese Methode vor allem in aufbauenden und weiterführenden Stunden zum Thema an. In dem beigefügten Dokument finden sich unterschiedliche Rollen. Zunächst werden die SuS in sechs Gruppen aufgeteilt, in welchen sie sich mit ihrer Rollenkarte vertraut machen und Argumente für ihre Position entwickeln sollen. Hier bietet sich auch an, dass die SuS ihre Rollen kreativ erweitern. Sollten die Gruppen Probleme bei der Findung von Argumenten haben, kann die Lehrkraft zu Unterstützung auf die Argumente aus dem Dokument verweisen. Nach der Ausarbeitung findet eine Aufführung des Rollenspiels statt. Ein mögliches Setting wäre einer Talkshow, in welcher die Problemstellung aus der Sicht der einzelnen Rollenposition diskutiert wird. Die Lehrkraft übernimmt hier die Rolle der Moderation. In der kontrollierten Problemlösung sollen die Argumente der Rollen im Plenum diskutiert werden. Durch das Einnehmen einer Rolle erweitern SuS ihre Empathiefähigkeit und fördern ihre Kompetenzen im Bereich „Argumentieren und Urteilen“. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Textarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/160275/sterbehilfe Sterbehilfe] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand des Textes arbeiten die SuS die unterschiedlichen Formen der Sterbehilfe heraus. Textarbeit fördert Textverständnis, Lese- und Analysekompetenz der SuS. Die Ergebnisse werden in der Phase der kontrollierten Problemlösung besprochen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*5. Möglichkeit - Interaktive Europa-Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.bpb.de/fsd/infografik_sterbehilfe/infografik_sterbehilfe.html Rechtliche Situation zur Sterbehilfe in der Europäischen Union] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mithilfe der interaktiven Karte kann verdeutlicht werden, dass die rechtliche Situation in der EU sehr unterschiedlich ist. Die verschiedenen Formen und die unterschiedliche Handhabung können zu einem Problembewusstsein bei den SuS führen, zudem wird die strafrechtliche Verfolgung deutlich. Um gezielte Ergebnisse zu erarbeiten, sollte den SuS ein Arbeitsauftrag gegeben werden. Ein möglicher Arbeitsauftrag kann sein:&lt;br /&gt;
:*Vergleichen Sie die unterschiedlichen Rechtssituationen miteinander. Beurteilen und begründen Sie, welche Handhabung der Sterbehilfe Sie am gerechtesten empfinden. &lt;br /&gt;
:Hierbei wird hauptsächlich die Analyse- und Urteilskompetenz gefördert. Ein Auswertungsgespräch sollte im Anschluss an die Arbeit mit der Karte erfolgen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen die SuS mit der Methode des Gruppenpuzzles die verschiedenen Lügenarten erarbeiten und festigen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann schlicht mündlich besprochen werden. In den Stammgruppen sind die verschiedenen Lügenarten durch je ein SuS vertreten. Daraufhin verteilen sich die SuS in die Expertengruppen. Dort erarbeiten sie ihre zugeteilte (kann durch die Lehrkraft geschehen) Lügenart und werden so zum Experten. Danach setzen sie sich zurück in ihre Stammgruppe und jeder übernimmt seine Rolle als Experte, indem er seinen Gruppenmitgliedern seine Lügenart und deren Merkmale vorstellt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für die Expertengruppen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Was sind Besonderheiten eurer Lügenart?&lt;br /&gt;
:*Wann können diese Lügen auftreten?&lt;br /&gt;
:*Könnt ihr Situationen beschreiben, in denen eure Lügen vorkommen würde?&lt;br /&gt;
:*Ist es ok, so zu lügen und wenn ja, warum?&lt;br /&gt;
:*Wie würdet ihr eure Lügenart definieren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Stimmungsbild (zum vorangegangenen Rollenspiel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Stimmungsbild durchzuführen, sollte die Lehrkraft vor der Aufführung des Rollenspiels darauf aufmerksam machen, dass die SuS auf die unterschiedlichen Argumente achten und jene Argumente notieren sollen, die sie überzeugen konnte. Das Stimmungsbild findet nach dem Rollenspiel statt. Die Ausführung sieht vor, dass die SuS, welche die Rollen gespielt haben, die Meinungspole bilden. Die anderen SuS sollen sich dann zu der Meinung positionieren, die sie am meisten überzeugt hat. Diese räumliche Positionierung fördert die Aktivierung der SuS und gibt jedem/r die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Durch eine anschließende Reflexionsphase soll den SuS die Möglichkeit gegeben werden, ihre Meinung zu begründen und eventuelle Meinungsänderungen zu erörtern. (15-20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13477</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-15T11:56:58Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' '''TEASER SCHREIBEN'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zum Thema Wahrnehmung unterschiedlicher Tierarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=177 (TEASER Biologie Wahrnehmung von Tieren)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=179 (TEASER Biologie Augen)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=183 (TEASER Biologie Geruch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder.Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Klassenraum werden verschiedene Zettel mit unterschiedlichen Lügenformen(z.B. Notlüge, Höflichkeitslüge) verteilt bzw.. aufgehangen. Die SuS sollen sich nun positionieren. (ca.10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''möglicher Bildimpuls- [http://media401.zgt.de.cdn.tlz.de/00AAF0B8_B01AF33B34D801BDB3B7BA8CD2F74B00  Mit spitzer Feder] (Thüringen Allgemeine Zeitung/NEL)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden, dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Mögliche Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
;* War es schwierig für euch, sich eine Lüge auszudenken?&lt;br /&gt;
:* War es schwierig eure Mitschüler/innen anzulügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion im Sitzkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung durchgeführte Methode, in der die Lehrperson verschiedene Zettel im Klassenraum aufhängt, auf denen Fragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Jessicas Zwickmühle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Arbeit mit Fallbeispielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''a) Fallbeispiele anhand verschiedener Nationen in Gruppenarbeit bearbeiten und vorstellen:'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.fachverband-ethik.de/index.php?id=110 Reader Medizinethik] (Fachverband Ethik e.V.)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Gruppenarbeit sollen sich die SuS mit den unterschiedlichen rechtlichen Situationen innerhalb der EU zum Thema Sterbehilfe beschäftigen und hierfür die gegebenen Materialien ausarbeiten. Im ersten Schritt werden die Texte in Einzelarbeit gelesen. In einer nächsten Phase sollen eventuell aufgekommene Fragen geklärt werden, um dann die Kernthese und die Argumente herauszuarbeiten. Diese können auf einer Overhead-Folie oder Ähnlichem festgehalten werden. In der letzten Phasen können die SuS eine persönliche Stellungnahme verfassen. Hier können sie der Frage nachgehen, inwiefern sie den Maßnahmen der jeweiligen Nation zustimmen oder nicht. Die Gruppenarbeit kann in der kontrollierten Problemlösung weitergeführt werden, indem die Ergebnisse der SuS im Plenum vorgestellt und diskutiert werden. Durch diese Gruppenarbeit kann das Textverständnis, die Urteilsbildung und die Reflexionskompetenz gefördert werden. (ca. 30 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''b) zu Fallbeispielen intuitiv eine Entscheidung treffen/ Meinung bilden''''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fallbeispiele könnten sein: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1) Mutter/Vater liegt nach Unfall im Koma, wacht nach einigen Wochen mit irreversiblen Hirnschäden auf, sodass sie/er sich nicht mehr mitteilen kann. Den Familienangehörigen ist bekannt, dass sie/er zuvor den Wunsch geäußert hat, im Falle einer solchen Situation nicht weiterleben zu wollen.&lt;br /&gt;
:2) Mutter/Vater oder Kind leidet an einer unheilbaren, zum Tod führendenden Krankheit und äußert aufgrund der Schmerzen den Wunsch, vorzeitig zu sterben.&lt;br /&gt;
:Die Auseinandersetzung mit den Fallbeispielen regt die Entscheidungsfindung sowie Urteilsbildung an. In einem anschließenden Austausch sollten die unterschiedlichen Argumente der SuS gesammelt werden, um sie im weiteren Unterrichtsverlauf einbinden zu können. (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.kas.de/wf/doc/kas_4562-544-1-30.pdf?120604155233 Sterbebegleitung statt Sterbehilfe] (Konrad-Adenauer-Stiftung) alle lesen den Text (EA)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Gruppenarbeit soll der Text der Konrad-Adenauer-Stiftung von den SuS aufgearbeitet werden, in dem das Für und Wider zu der Sterbehilfe und Sterbegleitung erläutert wird. Die eine Hälfte der Klasse beschäftigt sich mit Sterbehilfe, die zweite mit der Sterbebegleitung. Innerhalb dieser Gruppen findet eine zweite Einteilung in Pro- und Contra-Gruppen statt. Jede/r Schüler/in liest den Text und sucht die Argumente der zugeteilten Position heraus. Nach der Einzelarbeit kommen die die SuS in ihren Experten-Gruppe zusammen. Hier wird dann  ein inhaltlicher Konsens gefunden, mit dem die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. In der letzten Phase kommen jeweils vier Personen zusammen und informieren sich gegenseitig über die Argumente für und wider Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Diskussion mit Rollenkarten - [https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/prof/PAD/BW1/mueller/Unterrichtsentwuerfe/Sterbehilfe_komplett.pdf Sterbehilfe] (Uni Trier)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Rollenspiel durchzuführen, müssen die SuS bereits Vorwissen über das Thema „Sterbehilfe“ verfügen. Von daher bietet sich diese Methode vor allem in aufbauenden und weiterführenden Stunden zum Thema an. In dem beigefügten Dokument finden sich unterschiedliche Rollen. Zunächst werden die SuS in sechs Gruppen aufgeteilt, in welchen sie sich mit ihrer Rollenkarte vertraut machen und Argumente für ihre Position entwickeln sollen. Hier bietet sich auch an, dass die SuS ihre Rollen kreativ erweitern. Sollten die Gruppen Probleme bei der Findung von Argumenten haben, kann die Lehrkraft zu Unterstützung auf die Argumente aus dem Dokument verweisen. Nach der Ausarbeitung findet eine Aufführung des Rollenspiels statt. Ein mögliches Setting wäre einer Talkshow, in welcher die Problemstellung aus der Sicht der einzelnen Rollenposition diskutiert wird. Die Lehrkraft übernimmt hier die Rolle der Moderation. In der kontrollierten Problemlösung sollen die Argumente der Rollen im Plenum diskutiert werden. Durch das Einnehmen einer Rolle erweitern SuS ihre Empathiefähigkeit und fördern ihre Kompetenzen im Bereich „Argumentieren und Urteilen“. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Textarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/160275/sterbehilfe Sterbehilfe] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand des Textes arbeiten die SuS die unterschiedlichen Formen der Sterbehilfe heraus. Textarbeit fördert Textverständnis, Lese- und Analysekompetenz der SuS. Die Ergebnisse werden in der Phase der kontrollierten Problemlösung besprochen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*5. Möglichkeit - Interaktive Europa-Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.bpb.de/fsd/infografik_sterbehilfe/infografik_sterbehilfe.html Rechtliche Situation zur Sterbehilfe in der Europäischen Union] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mithilfe der interaktiven Karte kann verdeutlicht werden, dass die rechtliche Situation in der EU sehr unterschiedlich ist. Die verschiedenen Formen und die unterschiedliche Handhabung können zu einem Problembewusstsein bei den SuS führen, zudem wird die strafrechtliche Verfolgung deutlich. Um gezielte Ergebnisse zu erarbeiten, sollte den SuS ein Arbeitsauftrag gegeben werden. Ein möglicher Arbeitsauftrag kann sein:&lt;br /&gt;
:*Vergleichen Sie die unterschiedlichen Rechtssituationen miteinander. Beurteilen und begründen Sie, welche Handhabung der Sterbehilfe Sie am gerechtesten empfinden. &lt;br /&gt;
:Hierbei wird hauptsächlich die Analyse- und Urteilskompetenz gefördert. Ein Auswertungsgespräch sollte im Anschluss an die Arbeit mit der Karte erfolgen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen sich die SuS zunächst in Stammgruppen zusammenfinden und zu jeweils einer Lügenart Stellung nehmen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS parallel ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann einfach mündlich besprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Stimmungsbild (zum vorangegangenen Rollenspiel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Stimmungsbild durchzuführen, sollte die Lehrkraft vor der Aufführung des Rollenspiels darauf aufmerksam machen, dass die SuS auf die unterschiedlichen Argumente achten und jene Argumente notieren sollen, die sie überzeugen konnte. Das Stimmungsbild findet nach dem Rollenspiel statt. Die Ausführung sieht vor, dass die SuS, welche die Rollen gespielt haben, die Meinungspole bilden. Die anderen SuS sollen sich dann zu der Meinung positionieren, die sie am meisten überzeugt hat. Diese räumliche Positionierung fördert die Aktivierung der SuS und gibt jedem/r die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Durch eine anschließende Reflexionsphase soll den SuS die Möglichkeit gegeben werden, ihre Meinung zu begründen und eventuelle Meinungsänderungen zu erörtern. (15-20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13470</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-15T11:53:48Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' '''TEASER SCHREIBEN'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel (in Auszügen) genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zum Thema Wahrnehmung unterschiedlicher Tierarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=177 (TEASER Biologie Wahrnehmung von Tieren)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=179 (TEASER Biologie Augen)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=183 (TEASER Biologie Geruch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder.Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:. (ca.10 Min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''möglicher Bildimpuls- [http://media401.zgt.de.cdn.tlz.de/00AAF0B8_B01AF33B34D801BDB3B7BA8CD2F74B00  Mit spitzer Feder] (Thüringen Allgemeine Zeitung/NEL)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden, dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Mögliche Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
:* War es schwierig eure Mitschüler/innen anzulügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion im Sitzkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung durchgeführte Methode, in der die Lehrperson verschiedene Zettel im Klassenraum aufhängt, auf denen Fragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Arbeit mit Fallbeispielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''a) Fallbeispiele anhand verschiedener Nationen in Gruppenarbeit bearbeiten und vorstellen:'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.fachverband-ethik.de/index.php?id=110 Reader Medizinethik] (Fachverband Ethik e.V.)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Gruppenarbeit sollen sich die SuS mit den unterschiedlichen rechtlichen Situationen innerhalb der EU zum Thema Sterbehilfe beschäftigen und hierfür die gegebenen Materialien ausarbeiten. Im ersten Schritt werden die Texte in Einzelarbeit gelesen. In einer nächsten Phase sollen eventuell aufgekommene Fragen geklärt werden, um dann die Kernthese und die Argumente herauszuarbeiten. Diese können auf einer Overhead-Folie oder Ähnlichem festgehalten werden. In der letzten Phasen können die SuS eine persönliche Stellungnahme verfassen. Hier können sie der Frage nachgehen, inwiefern sie den Maßnahmen der jeweiligen Nation zustimmen oder nicht. Die Gruppenarbeit kann in der kontrollierten Problemlösung weitergeführt werden, indem die Ergebnisse der SuS im Plenum vorgestellt und diskutiert werden. Durch diese Gruppenarbeit kann das Textverständnis, die Urteilsbildung und die Reflexionskompetenz gefördert werden. (ca. 30 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''b) zu Fallbeispielen intuitiv eine Entscheidung treffen/ Meinung bilden''''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fallbeispiele könnten sein: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1) Mutter/Vater liegt nach Unfall im Koma, wacht nach einigen Wochen mit irreversiblen Hirnschäden auf, sodass sie/er sich nicht mehr mitteilen kann. Den Familienangehörigen ist bekannt, dass sie/er zuvor den Wunsch geäußert hat, im Falle einer solchen Situation nicht weiterleben zu wollen.&lt;br /&gt;
:2) Mutter/Vater oder Kind leidet an einer unheilbaren, zum Tod führendenden Krankheit und äußert aufgrund der Schmerzen den Wunsch, vorzeitig zu sterben.&lt;br /&gt;
:Die Auseinandersetzung mit den Fallbeispielen regt die Entscheidungsfindung sowie Urteilsbildung an. In einem anschließenden Austausch sollten die unterschiedlichen Argumente der SuS gesammelt werden, um sie im weiteren Unterrichtsverlauf einbinden zu können. (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.kas.de/wf/doc/kas_4562-544-1-30.pdf?120604155233 Sterbebegleitung statt Sterbehilfe] (Konrad-Adenauer-Stiftung) alle lesen den Text (EA)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Gruppenarbeit soll der Text der Konrad-Adenauer-Stiftung von den SuS aufgearbeitet werden, in dem das Für und Wider zu der Sterbehilfe und Sterbegleitung erläutert wird. Die eine Hälfte der Klasse beschäftigt sich mit Sterbehilfe, die zweite mit der Sterbebegleitung. Innerhalb dieser Gruppen findet eine zweite Einteilung in Pro- und Contra-Gruppen statt. Jede/r Schüler/in liest den Text und sucht die Argumente der zugeteilten Position heraus. Nach der Einzelarbeit kommen die die SuS in ihren Experten-Gruppe zusammen. Hier wird dann  ein inhaltlicher Konsens gefunden, mit dem die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. In der letzten Phase kommen jeweils vier Personen zusammen und informieren sich gegenseitig über die Argumente für und wider Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Diskussion mit Rollenkarten - [https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/prof/PAD/BW1/mueller/Unterrichtsentwuerfe/Sterbehilfe_komplett.pdf Sterbehilfe] (Uni Trier)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Rollenspiel durchzuführen, müssen die SuS bereits Vorwissen über das Thema „Sterbehilfe“ verfügen. Von daher bietet sich diese Methode vor allem in aufbauenden und weiterführenden Stunden zum Thema an. In dem beigefügten Dokument finden sich unterschiedliche Rollen. Zunächst werden die SuS in sechs Gruppen aufgeteilt, in welchen sie sich mit ihrer Rollenkarte vertraut machen und Argumente für ihre Position entwickeln sollen. Hier bietet sich auch an, dass die SuS ihre Rollen kreativ erweitern. Sollten die Gruppen Probleme bei der Findung von Argumenten haben, kann die Lehrkraft zu Unterstützung auf die Argumente aus dem Dokument verweisen. Nach der Ausarbeitung findet eine Aufführung des Rollenspiels statt. Ein mögliches Setting wäre einer Talkshow, in welcher die Problemstellung aus der Sicht der einzelnen Rollenposition diskutiert wird. Die Lehrkraft übernimmt hier die Rolle der Moderation. In der kontrollierten Problemlösung sollen die Argumente der Rollen im Plenum diskutiert werden. Durch das Einnehmen einer Rolle erweitern SuS ihre Empathiefähigkeit und fördern ihre Kompetenzen im Bereich „Argumentieren und Urteilen“. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Textarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/160275/sterbehilfe Sterbehilfe] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand des Textes arbeiten die SuS die unterschiedlichen Formen der Sterbehilfe heraus. Textarbeit fördert Textverständnis, Lese- und Analysekompetenz der SuS. Die Ergebnisse werden in der Phase der kontrollierten Problemlösung besprochen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*5. Möglichkeit - Interaktive Europa-Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.bpb.de/fsd/infografik_sterbehilfe/infografik_sterbehilfe.html Rechtliche Situation zur Sterbehilfe in der Europäischen Union] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mithilfe der interaktiven Karte kann verdeutlicht werden, dass die rechtliche Situation in der EU sehr unterschiedlich ist. Die verschiedenen Formen und die unterschiedliche Handhabung können zu einem Problembewusstsein bei den SuS führen, zudem wird die strafrechtliche Verfolgung deutlich. Um gezielte Ergebnisse zu erarbeiten, sollte den SuS ein Arbeitsauftrag gegeben werden. Ein möglicher Arbeitsauftrag kann sein:&lt;br /&gt;
:*Vergleichen Sie die unterschiedlichen Rechtssituationen miteinander. Beurteilen und begründen Sie, welche Handhabung der Sterbehilfe Sie am gerechtesten empfinden. &lt;br /&gt;
:Hierbei wird hauptsächlich die Analyse- und Urteilskompetenz gefördert. Ein Auswertungsgespräch sollte im Anschluss an die Arbeit mit der Karte erfolgen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - Stellungnahme in Expertengruppen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen sich die SuS zunächst in Expertengruppen zusammenfinden und zu einer Lügenart Stellung nehmen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS parallel ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann einfach mündlich besprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Stimmungsbild (zum vorangegangenen Rollenspiel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Stimmungsbild durchzuführen, sollte die Lehrkraft vor der Aufführung des Rollenspiels darauf aufmerksam machen, dass die SuS auf die unterschiedlichen Argumente achten und jene Argumente notieren sollen, die sie überzeugen konnte. Das Stimmungsbild findet nach dem Rollenspiel statt. Die Ausführung sieht vor, dass die SuS, welche die Rollen gespielt haben, die Meinungspole bilden. Die anderen SuS sollen sich dann zu der Meinung positionieren, die sie am meisten überzeugt hat. Diese räumliche Positionierung fördert die Aktivierung der SuS und gibt jedem/r die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Durch eine anschließende Reflexionsphase soll den SuS die Möglichkeit gegeben werden, ihre Meinung zu begründen und eventuelle Meinungsänderungen zu erörtern. (15-20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13467</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13467"/>
				<updated>2018-02-15T11:52:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' '''TEASER SCHREIBEN'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zum Thema Wahrnehmung unterschiedlicher Tierarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=177 (TEASER Biologie Wahrnehmung von Tieren)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=179 (TEASER Biologie Augen)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=183 (TEASER Biologie Geruch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder.Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Video leitet in die Beantwortung der Frage nach einem selbstbestimmten Tod ein und kann somit voraussetzungsfrei zur Einführung in das  Thema „Sterbehilfe“ eingesetzt werden. Bis zu Minute 3:37 werden die vier Formen von Sterbehilfe (d.i. aktive, indirekte, passive Sterbehilfe, Beihilfe zum Suizid) hinsichtlich ihrer Praxis und Rechtslage in Deutschland erklärt. Daraufhin wird gefragt, ob und wie die Rechtslage geändert werden sollte. Diese könnte im Unterricht nach der Besprechung der genannten vier Formen zunächst frei diskutiert werden. Bis zu Minute 7:30 werden anschließend verschiedene Pro- und Contra-Argumente erläutert. Auch diese lassen sich im späteren Unterrichtsverlauf in der angeleiteten Problemlösungsphase aufgegreifen. Im letzten Teil des Videos nimmt der Sprecher persönlich Stellung. Dieser Teil sollte unter Umständen nicht gezeigt werden, um die eigene Meinungsbildung der SuS nicht zu beeinflussen. (ca.10-30 Min., je nach Länge des ausgewählten Videoausschnitts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''möglicher Bildimpuls- [http://media401.zgt.de.cdn.tlz.de/00AAF0B8_B01AF33B34D801BDB3B7BA8CD2F74B00  Mit spitzer Feder] (Thüringen Allgemeine Zeitung/NEL)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden, dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema dar. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen sich die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung des Bildes zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Die Lehrkraft sollte hier eine kurze Begriffsefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Mögliche Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
:* War es schwierig eure Mitschüler/innen anzulügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion im Sitzkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung durchgeführte Methode, in der die Lehrperson verschiedene Zettel im Klassenraum aufhängt, auf denen Fragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Arbeit mit Fallbeispielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''a) Fallbeispiele anhand verschiedener Nationen in Gruppenarbeit bearbeiten und vorstellen:'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.fachverband-ethik.de/index.php?id=110 Reader Medizinethik] (Fachverband Ethik e.V.)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Gruppenarbeit sollen sich die SuS mit den unterschiedlichen rechtlichen Situationen innerhalb der EU zum Thema Sterbehilfe beschäftigen und hierfür die gegebenen Materialien ausarbeiten. Im ersten Schritt werden die Texte in Einzelarbeit gelesen. In einer nächsten Phase sollen eventuell aufgekommene Fragen geklärt werden, um dann die Kernthese und die Argumente herauszuarbeiten. Diese können auf einer Overhead-Folie oder Ähnlichem festgehalten werden. In der letzten Phasen können die SuS eine persönliche Stellungnahme verfassen. Hier können sie der Frage nachgehen, inwiefern sie den Maßnahmen der jeweiligen Nation zustimmen oder nicht. Die Gruppenarbeit kann in der kontrollierten Problemlösung weitergeführt werden, indem die Ergebnisse der SuS im Plenum vorgestellt und diskutiert werden. Durch diese Gruppenarbeit kann das Textverständnis, die Urteilsbildung und die Reflexionskompetenz gefördert werden. (ca. 30 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''b) zu Fallbeispielen intuitiv eine Entscheidung treffen/ Meinung bilden''''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fallbeispiele könnten sein: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1) Mutter/Vater liegt nach Unfall im Koma, wacht nach einigen Wochen mit irreversiblen Hirnschäden auf, sodass sie/er sich nicht mehr mitteilen kann. Den Familienangehörigen ist bekannt, dass sie/er zuvor den Wunsch geäußert hat, im Falle einer solchen Situation nicht weiterleben zu wollen.&lt;br /&gt;
:2) Mutter/Vater oder Kind leidet an einer unheilbaren, zum Tod führendenden Krankheit und äußert aufgrund der Schmerzen den Wunsch, vorzeitig zu sterben.&lt;br /&gt;
:Die Auseinandersetzung mit den Fallbeispielen regt die Entscheidungsfindung sowie Urteilsbildung an. In einem anschließenden Austausch sollten die unterschiedlichen Argumente der SuS gesammelt werden, um sie im weiteren Unterrichtsverlauf einbinden zu können. (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.kas.de/wf/doc/kas_4562-544-1-30.pdf?120604155233 Sterbebegleitung statt Sterbehilfe] (Konrad-Adenauer-Stiftung) alle lesen den Text (EA)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Gruppenarbeit soll der Text der Konrad-Adenauer-Stiftung von den SuS aufgearbeitet werden, in dem das Für und Wider zu der Sterbehilfe und Sterbegleitung erläutert wird. Die eine Hälfte der Klasse beschäftigt sich mit Sterbehilfe, die zweite mit der Sterbebegleitung. Innerhalb dieser Gruppen findet eine zweite Einteilung in Pro- und Contra-Gruppen statt. Jede/r Schüler/in liest den Text und sucht die Argumente der zugeteilten Position heraus. Nach der Einzelarbeit kommen die die SuS in ihren Experten-Gruppe zusammen. Hier wird dann  ein inhaltlicher Konsens gefunden, mit dem die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. In der letzten Phase kommen jeweils vier Personen zusammen und informieren sich gegenseitig über die Argumente für und wider Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Diskussion mit Rollenkarten - [https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/prof/PAD/BW1/mueller/Unterrichtsentwuerfe/Sterbehilfe_komplett.pdf Sterbehilfe] (Uni Trier)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Rollenspiel durchzuführen, müssen die SuS bereits Vorwissen über das Thema „Sterbehilfe“ verfügen. Von daher bietet sich diese Methode vor allem in aufbauenden und weiterführenden Stunden zum Thema an. In dem beigefügten Dokument finden sich unterschiedliche Rollen. Zunächst werden die SuS in sechs Gruppen aufgeteilt, in welchen sie sich mit ihrer Rollenkarte vertraut machen und Argumente für ihre Position entwickeln sollen. Hier bietet sich auch an, dass die SuS ihre Rollen kreativ erweitern. Sollten die Gruppen Probleme bei der Findung von Argumenten haben, kann die Lehrkraft zu Unterstützung auf die Argumente aus dem Dokument verweisen. Nach der Ausarbeitung findet eine Aufführung des Rollenspiels statt. Ein mögliches Setting wäre einer Talkshow, in welcher die Problemstellung aus der Sicht der einzelnen Rollenposition diskutiert wird. Die Lehrkraft übernimmt hier die Rolle der Moderation. In der kontrollierten Problemlösung sollen die Argumente der Rollen im Plenum diskutiert werden. Durch das Einnehmen einer Rolle erweitern SuS ihre Empathiefähigkeit und fördern ihre Kompetenzen im Bereich „Argumentieren und Urteilen“. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Textarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/160275/sterbehilfe Sterbehilfe] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand des Textes arbeiten die SuS die unterschiedlichen Formen der Sterbehilfe heraus. Textarbeit fördert Textverständnis, Lese- und Analysekompetenz der SuS. Die Ergebnisse werden in der Phase der kontrollierten Problemlösung besprochen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*5. Möglichkeit - Interaktive Europa-Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.bpb.de/fsd/infografik_sterbehilfe/infografik_sterbehilfe.html Rechtliche Situation zur Sterbehilfe in der Europäischen Union] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mithilfe der interaktiven Karte kann verdeutlicht werden, dass die rechtliche Situation in der EU sehr unterschiedlich ist. Die verschiedenen Formen und die unterschiedliche Handhabung können zu einem Problembewusstsein bei den SuS führen, zudem wird die strafrechtliche Verfolgung deutlich. Um gezielte Ergebnisse zu erarbeiten, sollte den SuS ein Arbeitsauftrag gegeben werden. Ein möglicher Arbeitsauftrag kann sein:&lt;br /&gt;
:*Vergleichen Sie die unterschiedlichen Rechtssituationen miteinander. Beurteilen und begründen Sie, welche Handhabung der Sterbehilfe Sie am gerechtesten empfinden. &lt;br /&gt;
:Hierbei wird hauptsächlich die Analyse- und Urteilskompetenz gefördert. Ein Auswertungsgespräch sollte im Anschluss an die Arbeit mit der Karte erfolgen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubt ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn, jemand lügt und wenn ja, wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - Stellungnahme in Expertengruppen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Variante sollen sich die SuS zunächst in Expertengruppen zusammenfinden und zu einer Lügenart Stellung nehmen. Bevor sie in die Gruppen gehen, müssen im Plenum die Ergebnisse, also die richtige Einsortierung der Lügenarten sicher gestellt werden. Dazu sollten die SuS parallel ihre Arbeitsblätter kontrollieren und ggf. verbessern oder die Tabellen an der Tafel in ihr Heft abschreiben. Die Ergebnissicherung kann einfach mündlich besprochen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Stimmungsbild (zum vorangegangenen Rollenspiel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Stimmungsbild durchzuführen, sollte die Lehrkraft vor der Aufführung des Rollenspiels darauf aufmerksam machen, dass die SuS auf die unterschiedlichen Argumente achten und jene Argumente notieren sollen, die sie überzeugen konnte. Das Stimmungsbild findet nach dem Rollenspiel statt. Die Ausführung sieht vor, dass die SuS, welche die Rollen gespielt haben, die Meinungspole bilden. Die anderen SuS sollen sich dann zu der Meinung positionieren, die sie am meisten überzeugt hat. Diese räumliche Positionierung fördert die Aktivierung der SuS und gibt jedem/r die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Durch eine anschließende Reflexionsphase soll den SuS die Möglichkeit gegeben werden, ihre Meinung zu begründen und eventuelle Meinungsänderungen zu erörtern. (15-20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13462</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13462"/>
				<updated>2018-02-15T11:50:22Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' '''TEASER SCHREIBEN'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Unterrichtsgespräch über das Gericht, Richter und Zeugen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als Input für die Lehrkraft kann folgender Artikel genutzt werden:&lt;br /&gt;
:[https://www.n-tv.de/ratgeber/Wenn-das-Gericht-Zeugen-laedt-article18487361.html Nichts als die Wahrheit sagen - Wenn das Gericht Zeugen lädt] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Wie findet der Richter die Wahrheit heraus?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einem kurzen Murmelgespräch folgt ein Unterrichtsgespräch nach Unruh, bei welchem die SuS im Plenum über die Fragestellung diskutieren sollen. Die Lehrkraft schreibt für sich mit, fasst bei Leerlauf immer wieder zusammen und wirft dann neue Fragen auf, die evtl. bereits im Gespräch auftauchten, um das Unterrichtsgespräch folgend offen weiterlaufen zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Bei dem Plenumsgespräch steht die Lehrkraft außen vor und lässt die SuS alleine über die Fragestellung diskutieren. Durch vereinzelte Inputs und gezielte Zusammenfassungen steht der Lehrkraft offen, das Gespräch zu lenken, aber den SuS das Gefühl zu geben, die Sitzung eigenständig zu leiten. Aus dem Gespräch soll hervorgehen, dass es schwer ist, die Wahrheit zu finden, wenn verschiedene Blickwinkel dargestellt werden und der Täter nicht die Wahrheit sagt. Auch soll die Problematik aufkommen, dass das Gericht Entscheidungen nach Zeugenaussagen trifft, ohne die absolute Wahrheit zu kennen. (Zeitbedarf: ca. 20-40 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zum Thema Wahrnehmung unterschiedlicher Tierarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=177 (TEASER Biologie Wahrnehmung von Tieren)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt; http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=179 (TEASER Biologie Augen)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
http://work.popperschule.at/projekte/wahrnehmung/daten/index.php?id=183 (TEASER Biologie Geruch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder.Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Positionieren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Material: Zettel, Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Video leitet in die Beantwortung der Frage nach einem selbstbestimmten Tod ein und kann somit voraussetzungsfrei zur Einführung in das  Thema „Sterbehilfe“ eingesetzt werden. Bis zu Minute 3:37 werden die vier Formen von Sterbehilfe (d.i. aktive, indirekte, passive Sterbehilfe, Beihilfe zum Suizid) hinsichtlich ihrer Praxis und Rechtslage in Deutschland erklärt. Daraufhin wird gefragt, ob und wie die Rechtslage geändert werden sollte. Diese könnte im Unterricht nach der Besprechung der genannten vier Formen zunächst frei diskutiert werden. Bis zu Minute 7:30 werden anschließend verschiedene Pro- und Contra-Argumente erläutert. Auch diese lassen sich im späteren Unterrichtsverlauf in der angeleiteten Problemlösungsphase aufgegreifen. Im letzten Teil des Videos nimmt der Sprecher persönlich Stellung. Dieser Teil sollte unter Umständen nicht gezeigt werden, um die eigene Meinungsbildung der SuS nicht zu beeinflussen. (ca.10-30 Min., je nach Länge des ausgewählten Videoausschnitts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur / Bildimpuls&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''möglicher Bildimpuls- [http://media401.zgt.de.cdn.tlz.de/00AAF0B8_B01AF33B34D801BDB3B7BA8CD2F74B00  Mit spitzer Feder] (Thüringen Allgemeine Zeitung/NEL)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur bzw. das Bild kann für einen (stummen) Impuls genutzt werden, dies stellt eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema drstellt. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Das kann jedoch diejenigen abschrecken, die den Begriff „Sterbehilfe“ nicht kennen. In diesem Fall sollte die Lehrkraft eine kurze Begriffsefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Mögliche Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie fandet ihr das Spiel?&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
:* War es schwierig eure Mitschüler/innen anzulügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Diskussion im Sitzkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die in der Hinführung durchgeführte Methode, in der die Lehrperson verschiedene Zettel im Klassenraum aufhängt, auf denen Fragen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Vergleich von zwei Fabeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei werden den SuS zwei verschiedene Fabeln ausgeteilt - zum einen die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und zum anderen die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Die SuS sollen nun in eine Partnerarbeit mit ihrem Sitznachbarn/ihrer Sitznachbarin die Fabeln erarbeiten. Der eine Schüler/die eine Schülerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Igel und der Hase&amp;quot; und sein Partner/seine Partnerin erhält die Fabel &amp;quot;Der Hirtenjunge und der Wolf&amp;quot;. Zunächst lesen sich die SuS in Einzelarbeit ihre Fabeln durch. Anschließend sollen sie sich ihre Fabeln vorstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Arbeit mit Fallbeispielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''a) Fallbeispiele anhand verschiedener Nationen in Gruppenarbeit bearbeiten und vorstellen:'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.fachverband-ethik.de/index.php?id=110 Reader Medizinethik] (Fachverband Ethik e.V.)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Gruppenarbeit sollen sich die SuS mit den unterschiedlichen rechtlichen Situationen innerhalb der EU zum Thema Sterbehilfe beschäftigen und hierfür die gegebenen Materialien ausarbeiten. Im ersten Schritt werden die Texte in Einzelarbeit gelesen. In einer nächsten Phase sollen eventuell aufgekommene Fragen geklärt werden, um dann die Kernthese und die Argumente herauszuarbeiten. Diese können auf einer Overhead-Folie oder Ähnlichem festgehalten werden. In der letzten Phasen können die SuS eine persönliche Stellungnahme verfassen. Hier können sie der Frage nachgehen, inwiefern sie den Maßnahmen der jeweiligen Nation zustimmen oder nicht. Die Gruppenarbeit kann in der kontrollierten Problemlösung weitergeführt werden, indem die Ergebnisse der SuS im Plenum vorgestellt und diskutiert werden. Durch diese Gruppenarbeit kann das Textverständnis, die Urteilsbildung und die Reflexionskompetenz gefördert werden. (ca. 30 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''b) zu Fallbeispielen intuitiv eine Entscheidung treffen/ Meinung bilden''''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fallbeispiele könnten sein: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1) Mutter/Vater liegt nach Unfall im Koma, wacht nach einigen Wochen mit irreversiblen Hirnschäden auf, sodass sie/er sich nicht mehr mitteilen kann. Den Familienangehörigen ist bekannt, dass sie/er zuvor den Wunsch geäußert hat, im Falle einer solchen Situation nicht weiterleben zu wollen.&lt;br /&gt;
:2) Mutter/Vater oder Kind leidet an einer unheilbaren, zum Tod führendenden Krankheit und äußert aufgrund der Schmerzen den Wunsch, vorzeitig zu sterben.&lt;br /&gt;
:Die Auseinandersetzung mit den Fallbeispielen regt die Entscheidungsfindung sowie Urteilsbildung an. In einem anschließenden Austausch sollten die unterschiedlichen Argumente der SuS gesammelt werden, um sie im weiteren Unterrichtsverlauf einbinden zu können. (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.kas.de/wf/doc/kas_4562-544-1-30.pdf?120604155233 Sterbebegleitung statt Sterbehilfe] (Konrad-Adenauer-Stiftung) alle lesen den Text (EA)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Gruppenarbeit soll der Text der Konrad-Adenauer-Stiftung von den SuS aufgearbeitet werden, in dem das Für und Wider zu der Sterbehilfe und Sterbegleitung erläutert wird. Die eine Hälfte der Klasse beschäftigt sich mit Sterbehilfe, die zweite mit der Sterbebegleitung. Innerhalb dieser Gruppen findet eine zweite Einteilung in Pro- und Contra-Gruppen statt. Jede/r Schüler/in liest den Text und sucht die Argumente der zugeteilten Position heraus. Nach der Einzelarbeit kommen die die SuS in ihren Experten-Gruppe zusammen. Hier wird dann  ein inhaltlicher Konsens gefunden, mit dem die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. In der letzten Phase kommen jeweils vier Personen zusammen und informieren sich gegenseitig über die Argumente für und wider Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Diskussion mit Rollenkarten - [https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/prof/PAD/BW1/mueller/Unterrichtsentwuerfe/Sterbehilfe_komplett.pdf Sterbehilfe] (Uni Trier)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Rollenspiel durchzuführen, müssen die SuS bereits Vorwissen über das Thema „Sterbehilfe“ verfügen. Von daher bietet sich diese Methode vor allem in aufbauenden und weiterführenden Stunden zum Thema an. In dem beigefügten Dokument finden sich unterschiedliche Rollen. Zunächst werden die SuS in sechs Gruppen aufgeteilt, in welchen sie sich mit ihrer Rollenkarte vertraut machen und Argumente für ihre Position entwickeln sollen. Hier bietet sich auch an, dass die SuS ihre Rollen kreativ erweitern. Sollten die Gruppen Probleme bei der Findung von Argumenten haben, kann die Lehrkraft zu Unterstützung auf die Argumente aus dem Dokument verweisen. Nach der Ausarbeitung findet eine Aufführung des Rollenspiels statt. Ein mögliches Setting wäre einer Talkshow, in welcher die Problemstellung aus der Sicht der einzelnen Rollenposition diskutiert wird. Die Lehrkraft übernimmt hier die Rolle der Moderation. In der kontrollierten Problemlösung sollen die Argumente der Rollen im Plenum diskutiert werden. Durch das Einnehmen einer Rolle erweitern SuS ihre Empathiefähigkeit und fördern ihre Kompetenzen im Bereich „Argumentieren und Urteilen“. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Textarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/160275/sterbehilfe Sterbehilfe] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand des Textes arbeiten die SuS die unterschiedlichen Formen der Sterbehilfe heraus. Textarbeit fördert Textverständnis, Lese- und Analysekompetenz der SuS. Die Ergebnisse werden in der Phase der kontrollierten Problemlösung besprochen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*5. Möglichkeit - Interaktive Europa-Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.bpb.de/fsd/infografik_sterbehilfe/infografik_sterbehilfe.html Rechtliche Situation zur Sterbehilfe in der Europäischen Union] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mithilfe der interaktiven Karte kann verdeutlicht werden, dass die rechtliche Situation in der EU sehr unterschiedlich ist. Die verschiedenen Formen und die unterschiedliche Handhabung können zu einem Problembewusstsein bei den SuS führen, zudem wird die strafrechtliche Verfolgung deutlich. Um gezielte Ergebnisse zu erarbeiten, sollte den SuS ein Arbeitsauftrag gegeben werden. Ein möglicher Arbeitsauftrag kann sein:&lt;br /&gt;
:*Vergleichen Sie die unterschiedlichen Rechtssituationen miteinander. Beurteilen und begründen Sie, welche Handhabung der Sterbehilfe Sie am gerechtesten empfinden. &lt;br /&gt;
:Hierbei wird hauptsächlich die Analyse- und Urteilskompetenz gefördert. Ein Auswertungsgespräch sollte im Anschluss an die Arbeit mit der Karte erfolgen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit (aufbauend auf das vorher durchgeführte Spiel) befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) Die oben aufgeführten Online-Beiträge bieten die Möglichkeit entweder mit den SuS das Video anzuschauen oder einen Artikel über die Körpersprache des Lügens zu lesen. &lt;br /&gt;
:Mögliche Leitfragen für den Einstieg in diese Phase können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Was glaubst ihr, warum ihr den Zettel auf eurem Rücken kleben hattet?&lt;br /&gt;
:* Erkennt man wenn jemand lügt, und wenn ja wie würdet ihr das erkennen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr schon jemanden beim Lügen erwischt?&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:Nachdem die SuS die Körpersprache des Lügens (anhand des Videos oder des Artikels) gesehen/gelesen haben, könnte man im Plenum oder in Kleingruppen darüber diskutieren, inwieweit sie diese Körpersprache verstanden haben und ob sie dem zustimmen würden. Im Abschlussplenum hat man dann die Chance noch andere Körpermerkmale des Lügens, die die SuS kennen, aufzugreifen und zu besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - Diskussion in Kkleingruppe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Stimmungsbild (zum vorangegangenen Rollenspiel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Stimmungsbild durchzuführen, sollte die Lehrkraft vor der Aufführung des Rollenspiels darauf aufmerksam machen, dass die SuS auf die unterschiedlichen Argumente achten und jene Argumente notieren sollen, die sie überzeugen konnte. Das Stimmungsbild findet nach dem Rollenspiel statt. Die Ausführung sieht vor, dass die SuS, welche die Rollen gespielt haben, die Meinungspole bilden. Die anderen SuS sollen sich dann zu der Meinung positionieren, die sie am meisten überzeugt hat. Diese räumliche Positionierung fördert die Aktivierung der SuS und gibt jedem/r die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Durch eine anschließende Reflexionsphase soll den SuS die Möglichkeit gegeben werden, ihre Meinung zu begründen und eventuelle Meinungsänderungen zu erörtern. (15-20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13409</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13409"/>
				<updated>2018-02-15T11:19:40Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Kippbilder und Optische Täuschung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit Kippbilder oder Optische Täuschungen mit bspw. einem Beamer vorgelegt. Diese sollten an die Lerngruppe angepasst sein. In der 5. und 6. Klassen sollten deshalb die leichteren Bilder genutzt werden. Im Plenum wird auf die einzelnen Bilder eingegangen und gemeinsam über diese diskutiert. &lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
:* [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-Wahrheit-3.pdf Kippbilder ab S. 52] '''(Fachverband Ethik)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.brillen-sehhilfen.de/optische-taeuschungen/kippbilder.php Kippbilder] '''(brillen-sehhilfen.de)'''&lt;br /&gt;
:* [https://www.helles-koepfchen.de/optische-taeuschungen.html Optische Täuschungen] '''(helles-koepfchen.de)'''&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser kurzen Hinführung deutlich werden, dass es bei den Kippbildern nicht nur eine einzige Wahrheit gibt, sondern verschiedene  existieren, die man möglicherweise nicht direkt wahrnimmt. Bei den Optischen Täuschungen soll deutlich werden, dass nicht jede Wahrnehmung gleichzeitig auch wahr sein muss. Durch unterschiedliche Bedingungen kann die eigene Wahrnehmung eingeschränkt werden.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellungen hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Wahrnehmung von Gesichtsausdrücken &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen zu Beginn der Einheit ein Bild mit Gesichtsausdrücken von Manga-Figuren vorgelegt. Nun sollen sie sich in Einzelarbeit überlegen, welche Emotionen durch die jeweiligen Gesichtsausdrücke vermittelt werden. &lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Zeichenvorlage:&lt;br /&gt;
:[https://www.realschulebayern.de/fileadmin/brn/obw/doc/Fortbildungen/LehrplanPLUS_Ethik/LehrplanPlus_Ethik_Lernaufgaben/5.1_LA_Meine_Sicht__deine_Sicht_final.pdf Manga-Gesichtsausdrücke S. 2f.] '''(realschulebayern.de)''' '''TEASER SCHREIBEN'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nach einer kurzen Stillarbeitsphase sollen im Plenum die verschiedenen Gesichtsausdrücke diskutiert werden. Im besten Fall gibt es viele verschiedene Interpretationen der Gesichtsausdrücke, sodass den SuS verdeutlicht wird, dass nicht jeder in derselben Situation die gleiche Wahrnehmung hat.&lt;br /&gt;
:Es sollte explizit auf diese Feststellung hingearbeitet und von den SuS selbstständig erarbeitet werden.  (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Fußballspiel-Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen sich in 5er-Gruppen einteilen. Jede Gruppe bekommt jeweils eine Rollenkarte zugelost. Nun sollen sie untereinander diskutieren, wie sie ihre Rolle so glaubwürdig wie möglich anderen vorstellen und darstellen können. Danach werden erneut 5er-Gruppen gebildet, die jeweils eine/n Vertreter/in aus jeder vorherigen Gruppe aufnehmen. Nun versucht jeder den Schiedsrichter von der eigenen Meinung zu überzeugen. Am Ende soll er sich für eine Meinung entscheiden und erklären, weshalb. Im Plenum soll im Nachhinein über die Ergebnisse gesprochen werden. &lt;br /&gt;
:Das Rollenspiel kann auch auf andere Situationen umgeändert werden, sodass es bspw. um einen Tathergang mit Richter, Täter, Opfer und Zeugen oder einen Unfallhergang mit Polizist, Unfallverursacher und -opfer und den Zeugen geht.&lt;br /&gt;
:Seite für vorgefertigtes Arbeitsblatt oder Vorlage:&lt;br /&gt;
: [http://www.raabe.de/go/?action=DocDownload&amp;amp;doc_id=3418141 M5 - Ein Ereignis, fünf Blickwinkel – wer hat recht? S. 14] '''(raabe.de)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den SuS soll bei dieser längeren Hinführung verdeutlicht werden, dass es für ein einziges Ereignis unterschiedliche Wahrnehmungen gibt, die deshalb das Ereignis auch unterschiedlich interpretieren lassen. Auch sollte ein Ergebnis sein, dass, je nachdem wie stark die Meinungen vertreten werden, auch unterschiedliche Entscheidungen in den unterschiedlichen Gruppen getroffen werden. Die Fragestellung nach der Möglichkeit von der Findung der Wahrheit sollte dabei aufgeworfen werden. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [http://m.bpb.de/lernen/formate/methoden/46894/podiumsdiskussion Podiumsdiskussion] als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Soll das Gesetz verabschiedet werden, dass Behinderte aufgrund pränataler Diagnosen nicht abgetrieben werden können?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt dabei die Rolle des Richters und die SuS werden in ca. 5 Diskutanten für die Pro-Seite, ca. 5 Diskutanten für die Contra-Seite, ca. 4 Journalisten und den Rest der Klasse als Geschworene eingeteilt. Die Journalisten haben dabei die Aufgabe, alle Argumente der Diskussion zu notieren. Die Geschworenen notieren die für sie persönlich überzeugendsten Argumente und entscheiden am Schluss über den Ausgang der Verhandlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Die Lehrkraft hat zudem die Möglichkeit, den SuS ihre Rollen zuzuweisen und ggf. die Methode der Podiumsdiskussion zu erläutern, falls diese damit noch nicht vertraut sind. Die eigentliche Diskussion findet dann in den Phasen der selbstgesteuerten und angeleiteten Problemlösung statt. (Zeitbedarf: ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Spiel: Wahrheit oder Lüge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Material: Zettel, Stifte,Klebeband&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Spiel soll hier in einer abgewandelten Variante durchgeführt werden. Die SuS sollen auf ein Blatt Papier drei Aussagen über sich selbst schreiben, wovon eine Aussage falsch bzw.gelogen ist. Danach kleben sie sich den Zettel mit den Aussagen auf den Rücken und haben nun Zeit durch den Raum zu gehen und bei allen Mitschülern einen Strich zu setzen, bei der Aussage, bei der sie glauben sie sei falsch.Wenn dies geschehen ist, finden sich alle SuS in einem Sitzkreis wieder.Diese Methode bietet einen guten Übergang zur Problemstellung. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [https://www.youtube.com/watch?v=cdGuCLyhpqU Von der Freiheit zu sterben - Sterbehilfe oder Pflicht zu leben] (Let's denk auf der Video-Plattform Youtube)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Video leitet in die Beantwortung der Frage nach einem selbstbestimmten Tod ein und kann somit voraussetzungsfrei zur Einführung in das  Thema „Sterbehilfe“ eingesetzt werden. Bis zu Minute 3:37 werden die vier Formen von Sterbehilfe (d.i. aktive, indirekte, passive Sterbehilfe, Beihilfe zum Suizid) hinsichtlich ihrer Praxis und Rechtslage in Deutschland erklärt. Daraufhin wird gefragt, ob und wie die Rechtslage geändert werden sollte. Diese könnte im Unterricht nach der Besprechung der genannten vier Formen zunächst frei diskutiert werden. Bis zu Minute 7:30 werden anschließend verschiedene Pro- und Contra-Argumente erläutert. Auch diese lassen sich im späteren Unterrichtsverlauf in der angeleiteten Problemlösungsphase aufgegreifen. Im letzten Teil des Videos nimmt der Sprecher persönlich Stellung. Dieser Teil sollte unter Umständen nicht gezeigt werden, um die eigene Meinungsbildung der SuS nicht zu beeinflussen. (ca.10-30 Min., je nach Länge des ausgewählten Videoausschnitts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Karikatur - [http://media401.zgt.de.cdn.tlz.de/00AAF0B8_B01AF33B34D801BDB3B7BA8CD2F74B00  Mit spitzer Feder] (Thüringen Allgemeine Zeitung/NEL)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur kann für eine Bildanalyse genutzt werden, die eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema drstellt. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Das kann jedoch diejenigen abschrecken, die den Begriff „Sterbehilfe“ nicht kennen. In diesem Fall sollte die Lehrkraft eine kurze Begriffsefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Mögliche Einstiegsfragen für eine Diskussion im Stuhlkreis &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wie habt ihr euch dabei gefühlt?&lt;br /&gt;
:* War es schwierig zu lügen?&lt;br /&gt;
:* Habt ihr Unterschiede zwischen den unterschiedlichen Lügen erkannt?&lt;br /&gt;
:* &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die aus der Hinführung erstandenen Fragen sowie die oben angeführten möglichen Einstiegsfragen können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode] '''(bpb)''' vertieft werden. &lt;br /&gt;
:In der ersten Phase (Think) sollen sich die SuS in Einzelarbeit Gedanken über die Frage machen: &lt;br /&gt;
:*''Was ist meine eigene Meinung zu der Problemstellung? Wie positioniere ich mich?'' &lt;br /&gt;
:In der zweiten Phase (Pair) tauschen sich die SuS mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Gedankenaustausch kann die Hemmschwelle für die spätere Beteiligung im Plenum herabgesetzt werden. In einer letzten Phase (Share) werden die Gedanken und Meinungen der SuS im Plenum gesammelt. Die Think-Pair-Share-Methode fördert die Kommunikation- und Diskursfähigkeit. Zeitgleich lernen die SuS ihre eigene Meinung darzustellen und Argumente durch begründetes Bewerten kritisch zu hinterfragen. (ca. 15-20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Arbeit mit Fallbeispielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''a) Fallbeispiele anhand verschiedener Nationen in Gruppenarbeit bearbeiten und vorstellen:'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.fachverband-ethik.de/index.php?id=110 Reader Medizinethik] (Fachverband Ethik e.V.)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Gruppenarbeit sollen sich die SuS mit den unterschiedlichen rechtlichen Situationen innerhalb der EU zum Thema Sterbehilfe beschäftigen und hierfür die gegebenen Materialien ausarbeiten. Im ersten Schritt werden die Texte in Einzelarbeit gelesen. In einer nächsten Phase sollen eventuell aufgekommene Fragen geklärt werden, um dann die Kernthese und die Argumente herauszuarbeiten. Diese können auf einer Overhead-Folie oder Ähnlichem festgehalten werden. In der letzten Phasen können die SuS eine persönliche Stellungnahme verfassen. Hier können sie der Frage nachgehen, inwiefern sie den Maßnahmen der jeweiligen Nation zustimmen oder nicht. Die Gruppenarbeit kann in der kontrollierten Problemlösung weitergeführt werden, indem die Ergebnisse der SuS im Plenum vorgestellt und diskutiert werden. Durch diese Gruppenarbeit kann das Textverständnis, die Urteilsbildung und die Reflexionskompetenz gefördert werden. (ca. 30 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''b) zu Fallbeispielen intuitiv eine Entscheidung treffen/ Meinung bilden''''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fallbeispiele könnten sein: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1) Mutter/Vater liegt nach Unfall im Koma, wacht nach einigen Wochen mit irreversiblen Hirnschäden auf, sodass sie/er sich nicht mehr mitteilen kann. Den Familienangehörigen ist bekannt, dass sie/er zuvor den Wunsch geäußert hat, im Falle einer solchen Situation nicht weiterleben zu wollen.&lt;br /&gt;
:2) Mutter/Vater oder Kind leidet an einer unheilbaren, zum Tod führendenden Krankheit und äußert aufgrund der Schmerzen den Wunsch, vorzeitig zu sterben.&lt;br /&gt;
:Die Auseinandersetzung mit den Fallbeispielen regt die Entscheidungsfindung sowie Urteilsbildung an. In einem anschließenden Austausch sollten die unterschiedlichen Argumente der SuS gesammelt werden, um sie im weiteren Unterrichtsverlauf einbinden zu können. (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.kas.de/wf/doc/kas_4562-544-1-30.pdf?120604155233 Sterbebegleitung statt Sterbehilfe] (Konrad-Adenauer-Stiftung) alle lesen den Text (EA)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Gruppenarbeit soll der Text der Konrad-Adenauer-Stiftung von den SuS aufgearbeitet werden, in dem das Für und Wider zu der Sterbehilfe und Sterbegleitung erläutert wird. Die eine Hälfte der Klasse beschäftigt sich mit Sterbehilfe, die zweite mit der Sterbebegleitung. Innerhalb dieser Gruppen findet eine zweite Einteilung in Pro- und Contra-Gruppen statt. Jede/r Schüler/in liest den Text und sucht die Argumente der zugeteilten Position heraus. Nach der Einzelarbeit kommen die die SuS in ihren Experten-Gruppe zusammen. Hier wird dann  ein inhaltlicher Konsens gefunden, mit dem die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. In der letzten Phase kommen jeweils vier Personen zusammen und informieren sich gegenseitig über die Argumente für und wider Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Diskussion mit Rollenkarten - [https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/prof/PAD/BW1/mueller/Unterrichtsentwuerfe/Sterbehilfe_komplett.pdf Sterbehilfe] (Uni Trier)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Rollenspiel durchzuführen, müssen die SuS bereits Vorwissen über das Thema „Sterbehilfe“ verfügen. Von daher bietet sich diese Methode vor allem in aufbauenden und weiterführenden Stunden zum Thema an. In dem beigefügten Dokument finden sich unterschiedliche Rollen. Zunächst werden die SuS in sechs Gruppen aufgeteilt, in welchen sie sich mit ihrer Rollenkarte vertraut machen und Argumente für ihre Position entwickeln sollen. Hier bietet sich auch an, dass die SuS ihre Rollen kreativ erweitern. Sollten die Gruppen Probleme bei der Findung von Argumenten haben, kann die Lehrkraft zu Unterstützung auf die Argumente aus dem Dokument verweisen. Nach der Ausarbeitung findet eine Aufführung des Rollenspiels statt. Ein mögliches Setting wäre einer Talkshow, in welcher die Problemstellung aus der Sicht der einzelnen Rollenposition diskutiert wird. Die Lehrkraft übernimmt hier die Rolle der Moderation. In der kontrollierten Problemlösung sollen die Argumente der Rollen im Plenum diskutiert werden. Durch das Einnehmen einer Rolle erweitern SuS ihre Empathiefähigkeit und fördern ihre Kompetenzen im Bereich „Argumentieren und Urteilen“. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Textarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/160275/sterbehilfe Sterbehilfe] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand des Textes arbeiten die SuS die unterschiedlichen Formen der Sterbehilfe heraus. Textarbeit fördert Textverständnis, Lese- und Analysekompetenz der SuS. Die Ergebnisse werden in der Phase der kontrollierten Problemlösung besprochen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*5. Möglichkeit - Interaktive Europa-Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.bpb.de/fsd/infografik_sterbehilfe/infografik_sterbehilfe.html Rechtliche Situation zur Sterbehilfe in der Europäischen Union] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mithilfe der interaktiven Karte kann verdeutlicht werden, dass die rechtliche Situation in der EU sehr unterschiedlich ist. Die verschiedenen Formen und die unterschiedliche Handhabung können zu einem Problembewusstsein bei den SuS führen, zudem wird die strafrechtliche Verfolgung deutlich. Um gezielte Ergebnisse zu erarbeiten, sollte den SuS ein Arbeitsauftrag gegeben werden. Ein möglicher Arbeitsauftrag kann sein:&lt;br /&gt;
:*Vergleichen Sie die unterschiedlichen Rechtssituationen miteinander. Beurteilen und begründen Sie, welche Handhabung der Sterbehilfe Sie am gerechtesten empfinden. &lt;br /&gt;
:Hierbei wird hauptsächlich die Analyse- und Urteilskompetenz gefördert. Ein Auswertungsgespräch sollte im Anschluss an die Arbeit mit der Karte erfolgen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Körpersprache (''Lügen anhand der Körpersprache erkennen'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Portal und Online-Video - [http://www.wdrmaus.de/kaeptnblaubaerseite/salon/luegen.php5 Käpt´n Blaubär: Alles über Lügen] (WDR)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Artikel - [http://www.planet-wissen.de/gesellschaft/kommunikation/koerpersprache/pwieluegen100.html Körpersprache: Lügen] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [http://www.planet-wissen.de/video-wie-sich-luegner-verraten-100.html Wie sich Lügner verraten] (Planet Wissen)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die erste Möglichkeit befasst sich im Kern mit der Körpersprache des Lügens. (In Hinblick auf die Videos, die in der Sicherung erstellt werden können, kann die erarbeitete Körpersprache genutzt werden, um die Videos authentischer zu gestalten.) (ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.fachverband-ethik.de/index.php?id=110 Reader Medizinethik] (Fachverband Ethik e.V.)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der vorangegangen Phase der selbstgesteuerten Problemlösung haben die SuS in Gruppen die verschiedenen rechtlichen Situationen zum Thema Sterbehilfe innerhalb der EU erarbeitet. Nun werden die Ergebnisse im Plenum vorgestellt und besprochen. Daran anschließend kann eine Diskussionsrunde, auch unter Berücksichtigung der vorangegangenen Problemfrage (siehe Punkt Problemstellung - Mögliche Einstiegsfragen) angeleitet werden. Hier wäre beispielsweise eine [http://m.bpb.de/lernen/formate/methoden/46894/podiumsdiskussion Podiumsdiskussion] oder Plenumsdiskussion denkbar. Alternativ kann auch ein Rollenspiel mit Verteilung der im Text genannten Positionen stattfinden. Mögliches Setting könnte hier eine Sitzung im EU-Parlament sein, in der ein europäischer Beschluss zum Thema Sterbehilfe gefunden werden soll. Die SuS verteidigen dann in ihren Rollen die jeweilige Position anhand der Argumente, die zuvor in der Gruppenarbeit erarbeitet wurden. &lt;br /&gt;
:Didaktik: Urteilsbildung, Reflexion, Darstellungskompetenz, Kommunikationsfähigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Stimmungsbild (zum vorangegangenen Rollenspiel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Stimmungsbild durchzuführen, sollte die Lehrkraft vor der Aufführung des Rollenspiels darauf aufmerksam machen, dass die SuS auf die unterschiedlichen Argumente achten und jene Argumente notieren sollen, die sie überzeugen konnte. Das Stimmungsbild findet nach dem Rollenspiel statt. Die Ausführung sieht vor, dass die SuS, welche die Rollen gespielt haben, die Meinungspole bilden. Die anderen SuS sollen sich dann zu der Meinung positionieren, die sie am meisten überzeugt hat. Diese räumliche Positionierung fördert die Aktivierung der SuS und gibt jedem/r die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Durch eine anschließende Reflexionsphase soll den SuS die Möglichkeit gegeben werden, ihre Meinung zu begründen und eventuelle Meinungsänderungen zu erörtern. (15-20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakate erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Lügenarten auf einem Plakat darstellen sollen. Dazu werden 4-5er Gruppen gebildet. Jeder Gruppe wird eine Lügenart zugeordnet. Für einen reibungsloseren Ablauf könnte die Lehrkraft die SuS z.B. Loskarten ziehen lassen. Innerhalb der jeweiligen Gruppen besteht die Aufgabe ihre Lügenart in einer kreativen Weise zu präsentieren.(ca. 20-25 Min.) Anschließend sollen die SuS ihre Plakate der Klasse vorstellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video erstellen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung könnte eine Erstellung eines Videos sein. Wie in der ersten Möglichkeit bilden die SuS Kleingruppen und bekommen jeweils eine Lügenart zugeordnet. Die SuS haben die Möglichkeit ihre Smartphones für dieses Video zu nutzen. Ziel ist es, dass sie am Ende, vergleichbar wie eine Präsentation durch ein Plakat, ihre Lügenart präsentieren. Die Videos können dann, bspw. über einen Beamer, in der Klasse vorgestellt werden. Die Gestaltung der Videos ist frei. Mögliche Varianten: Rappen, Interview, Dialog, kleines Rollenspiel...) (ca. 25- 30 min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sollte der Schwerpunkt auf dem Videodreh liegen, gibt es z.B. den folgenden Link zu einem Tutorial; [https://www.br.de/sogehtmedien/selber-machen/video-tutorial/index.html/ Video-Tutorial] (br.de)  Hinweis: Natürlich nimmt dieser Schwerpunkt mehr Zeit in der Unterrichtsplanung ein und ist nicht nur als Sicherung anzusehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei beiden Möglichkeiten können sich die SuS während der Präsentation Notizen machen, um ein sachliches Feedback geben zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Hefteintrag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Als dritte und einfachste Möglichkeit bietet sich der Hefteintrag an. Hierbei sollen die SuS ihre erarbeiteten Ergebnisse von der Tafel in ihr Heft eintragen. Diese Möglichkeit kann man gut nutzen, wenn ein Mangel an Zeit besteht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Verfassen einer Lügengeschichte &lt;br /&gt;
: In dieser Schreibaufgabe sollen die SuS eine eigene Lügengeschichte verfassen. Dazu sollen sie sich auf die zuvor erarbeitete Tabelle oder das erarbeitete Arbeitsblatt beziehen. Sie sollen sich von den bereits gargestellten Lügenarten(z.B. Notlüge, Lüge aus Selbst- oder Fremdschutz, Lüge aus Eigennutz etc.)eine aussuchen. Passend zu den Merkmalen der unterschiedlichen Lügenarten soll die Lügengeschichte dann erstellt werden. Für weiteres Material zu Lügengeschichten, bitte diesem Link folgen: [http://wortwuchs.net/luegengeschichte/ Lügengeschichte] (wortwuchs.net)&lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei ''Jessicas Zwickmühle'' (weiterführender Link: [[Datei:Jessicas Zwickmühle.pdf]]  hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt. In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dargestellt wird. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
--&amp;gt; Es besteht die Möglichkeit die Schreibaufgaben wahlweise auch als Hausaufgaben aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;/td&amp;gt;&amp;lt;/tr&amp;gt;&amp;lt;/table&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13047</id>
		<title>Wahrheit und Wirklichkeit 5/6 - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Wahrheit_und_Wirklichkeit_5/6_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13047"/>
				<updated>2018-02-14T13:54:49Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Nkellermann: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für Unterrichtsreihen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br clear=all&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrheit und Erkenntnis===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plakatgestaltung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden zu  Beginn der Einheit entsprechend ihrer persönlichen Haltung zum Thema „Pränataldiagnostik“ in Gruppen eingeteilt und bekommen einen Text oder Rechercheauftrag. Daraufhin wird ein Plakat mit Bildern, Zeitungsüberschriften o.Ä. entworfen, das anschließend von der jeweiligen Expertengruppe im Plenum präsentiert wird und über das sich alle auszutauschen.&lt;br /&gt;
:Mögliche Internetseiten für die Recherche:&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
:* [http://www.hallo-eltern.de/m_schwanger/praenataldiagnostik-1.htm Was ist die Pränataldiagnostik (PND)] '''(hallo-eltern.de)'''&lt;br /&gt;
:* [http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/gem-texte/GT_11.pdf  Wie viel Wissen tut uns gut? Chancen und Risiken der voraussagenden Medizin] '''(Deutsche Bischofskonferenz)'''&lt;br /&gt;
:* [http://www.ev-medizinethik.de/pages/themen/lebensanfang/themenfelder/praenatal-_und_praeimplantations-diagnostik/ Pränataldiagnostik und Schwangerschaftskonflikt aus ethischer Sicht] '''(Evangelische Medizin- und Bioethik)&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
:Die SuS lernen neben dem geschudas eigenständige Arbeiten in Gruppen und fördern ihre soziale Kompetenz. Sie erhalten so einen sehr detaillierten Einblick in die ihnen zugeordnete Position und bemühen sich zusätzlich beim Austausch in den Expertengruppen, ihre Position anschaulich und adäquat zu präsentieren. Dies hat auch den Vorteil, dass am Ende alle SuS mit jeder Position zu Pränataldiagnostik vertraut sind. (Zeitbedarf: ca. 240 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Zitat &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''„Jedes Kind ist liebenswert. Leben annehmen statt auswählen.“ In [http://www.dbk.de/fileadmin/redaktion/veroeffentlichungen/gem-texte/GT_11.pdf  Wie viel Wissen tut uns gut? Chancen und Risiken der voraussagenden Medizin] (Deutsche Bischofskonferenz)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Zitat als Tafelanschrieb den SuS als stummen Impuls geben, Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der stumme Impuls dient zum Einen der kognitiven Aktivierung, zum Anderen haben die SuS hier die Möglichkeit, über assoziierendes Denken sich selbst dem Thema anzunähern und das gesamte Themenfeld abzutasten. Gleichzeitig bietet sich der Lehrperson die Möglichkeit, sich einen Überblick über das Vorwissen der SuS zu verschaffen.&lt;br /&gt;
:Gegebenenfalls kann es hilfreich sein, den SuS W-Fragen (Wer sagt was wozu?) vorzugeben. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - [http://m.bpb.de/lernen/formate/methoden/46894/podiumsdiskussion Podiumsdiskussion] als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Fragestellung: „Soll das Gesetz verabschiedet werden, dass Behinderte aufgrund pränataler Diagnosen nicht abgetrieben werden können?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt dabei die Rolle des Richters und die SuS werden in ca. 5 Diskutanten für die Pro-Seite, ca. 5 Diskutanten für die Contra-Seite, ca. 4 Journalisten und den Rest der Klasse als Geschworene eingeteilt. Die Journalisten haben dabei die Aufgabe, alle Argumente der Diskussion zu notieren. Die Geschworenen notieren die für sie persönlich überzeugendsten Argumente und entscheiden am Schluss über den Ausgang der Verhandlung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase des Unterrichts werden die SuS zunächst mit der Problemstellung konfrontiert und bekommen etwas Zeit, sich darüber Gedanken zu machen. Die Lehrkraft hat zudem die Möglichkeit, den SuS ihre Rollen zuzuweisen und ggf. die Methode der Podiumsdiskussion zu erläutern, falls diese damit noch nicht vertraut sind. Die eigentliche Diskussion findet dann in den Phasen der selbstgesteuerten und angeleiteten Problemlösung statt. (Zeitbedarf: ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Biologischer Input zur Unterfütterung des Themas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Wissenspool vom SWR und WDR stellt hier den Dokumentarfilm „Vom Ende der Guten Hoffnung“ zur Verfügung, welcher bereits in einzelne thematische Sequenzen unterteilt ist. Diese behandeln beispielsweise die Pränataldiagnostik (im Speziellen die Fruchtwasseruntersuchung) sowie die damit verbundene Verunsicherung der betroffenen Eltern und stellen die Notwendigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit den daraus resultierenden Ergebnissen dar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zudem bietet der Pool auch die dazugehörigen [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/unterricht.html Arbeitsmaterialien] als eine weitere Möglichkeit, den Inhalt des Films vertiefen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Da die Reportage nur kurz ist und das Hauptaugenmerk dieser Unterrichtsphase auf die Problematisierung des ethischen Sachverhaltes liegt, empfiehlt es sich, das gesamte Videomaterial auf einmal anzuschauen. Dafür sollte der Beobachtungsauftrag bereits vorher ausgeteilt, jedoch erst in der nächsten Phase ausgewertet werden. (Zeitbedarf: ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Während der Diskussion in der Gerichtsverhandlung beantworten die SuS die unter der Problemstellung genannten Frage gemeinsam im Gespräch. Diese Art der Erarbeitung innerhalb der Klasse hat den Vorteil, dass die SuS lernen, ihre zugeteilten Positionen mit den damit zusammenhängenden Interessen anschaulich zu präsentieren, zu rechtfertigen und zu verteidigen. Ein großer Vorteil liegt hier darin, dass das Handeln der SuS dabei immer nur theoretisch stattfindet. Sie können deshalb auch Fehler machen und diese anschließend kritisch reflektieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Podiumsdiskussion fördern die Kommunikations- und Argumentationskompetenz von SuS vor allem passiv. Sofern sie auch aktiv teilnehmen, profitieren sie auch darüber hinaus in Bezug auf ein kritisches Konflikt- und auf ein verbessertes Darstellungvermögen. (Zeitbedarf: ca. 90 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Beobachtungsauftrag zur Reportage (ca. 15 Min.) - [https://www.planet-schule.de/wissenspool/vom-ende-der-guten-hoffnung/inhalt/sendung.html Vom Ende der guten Hoffnung - die überwachte Schwangerschaft] (Planet Schule)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Welche vorgeburtlichen Untersuchungen werden in der Reportage vorgestellt?&lt;br /&gt;
:* Was kann pränatale Diagnostik leisten?&lt;br /&gt;
:* Sind solche Untersuchungen gefährlich?&lt;br /&gt;
:* „Schwangerschaft auf Probe“: Was bedeutet das?&lt;br /&gt;
:* Warum wird der Bluttest negativ empfunden?&lt;br /&gt;
:* Welche Gefahr birgt pränatale Diagnostik für die Gesellschaft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Beobachtungsauftrag dient dazu, die Aufmerksamkeit gegenüber den Inhalten der Reportage zu steigern und eine empathische Haltung zur konkreten Lebenswirklichkeit von Mitmenschen einzunehmen, hier stellvertretend der Protagonistin. &lt;br /&gt;
:Durch diese Fokussierung wird entsprechend die Wahrnehmungskompetenz bezüglich des ethischen Problemgegenstandes gefördert. (Zeitbedarf: ca. 15 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Jetzt beschäftigen sich die SuS, die die Rollen der Geschworenen einnehmen, mit der Problemlösung und tragen diese am Ende bei der Urteilsverkündung im Plenum vor. Sie notieren sich die überzeugensten Argumente der Diskussion und einigen sich am Ende im Meinungsaustausch auf einen Urteilsbeschluss. Die SuS verbessern so ihre Fähigkeit, ethischer Problemen wahrzunehmen und zu lösen. Auch wenn sie sich dabei über bestimmte Probleme oder Aspekte noch nicht bewusst sind, haben sie nun die Möglichkeit, sich in der Gruppe der Geschworenen darüber auszutauschen und sich ihrer eigenen Wertehaltungen bewusst werden. (Zeitbedarf: ca. 30 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Dilemmadiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frau und Herr Müller sind schon lange Patienten einer Kinderwunschklinik. Nach vielen Versuchen ist eine künstliche Befruchtung endlich gelungen. Bei der in der 15. Schwangerschaftswoche (SSW) stattfindenden Ultraschalluntersuchung entdeckt ihr Arzt Anzeichen auf eine Erkrankung des Kindes an Trisomie. Nun ist er  in verpflichtet, den werdenden Eltern seinen Verdacht mitzuteilen und zu einer Fruchtwasseruntersuchung zu raten, um Klarheit zu gewinnen. Sollte diese Untersuchung den Verdacht bestätigen, würden sich seiner Einschätzung nach die Patienten gegen ein Kind mit Behinderung entscheiden, wie es 90% seiner betroffenen Patienten tun. Eine solche Entscheidung steht seiner moralischen Überzeugung jedoch entgegen, dass jedes Leben lebenswert sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Arbeitsauftrag:'''''&lt;br /&gt;
:Wie würdest du anstelle des Arztes handeln: Zu einer Fruchtwasseruntersuchung raten und damit höchstwahrscheinlich eine Abtreibung des Kindes herbeiführen oder den Verdacht verschweigen, um damit das Leben des Kindes schützen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Dilemmadiskussion soll einen regen Austausch von Argumenten ermöglichen und damit sowohl die Vor- und Nachteile von Pränataldiagnostik aufgreifen, als auch die Reflexion über ethische Werte anregen.&lt;br /&gt;
:Durch diese Methode werden vor allem die Kommunikations- und Darstellungskompetenz im Austausch über eigene und die Gedankengänge anderer gefördert. Kritisches Hinterfragen, begründetes Bewerten und selbstständiges Reflektieren von moralischen und ethischen Sachverhalten erhöht ebenso die Argumentations- und Urteilskompetenz. (Zeitbedarf: ca. 45- 90 Min. je nach Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Podiumsdiskussion als Gerichtsverhandlung im amerikanischen Stil &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft übernimmt in der Rolle des Richters am Diskussionsende die Aufgabe, einen Abschlussbericht als schriftliche Sicherung der Podiumsdiskussion zu verfassen. So haben alle SuS am Ende den gleichen Wissensstand und ein schriftliches Dokument, das sie ggf. zur Vorbereitung auf eine Klausur nutzen können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante A'''''&lt;br /&gt;
:Deine schwangere Freundin erfährt, dass ihr ungeborenes Kind möglicherweise behindert ist. Sie bittet dich um Rat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante B'''''&lt;br /&gt;
:In einem Zeitungsbericht wird veröffentlicht, dass der Bundesgerichtshof ein Gesetz verabschieden will, welches die Abtreibung von möglicherweise beeinträchtigten Kindern verbietet. Schreibe einen Leserbrief! &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''Variante C'''''&lt;br /&gt;
:Schreibe eine dialektische Erörterung zu der Frage: Ist die Verwendung von pränataler Diagnostik zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schreibaufgaben ermöglichen eine introspektive Auseinandersetzung mit dem Thema und damit zur selbstgesteuert-intuitiven Problemlösung beitragen. Die Darstellung eigener Denkstrukturen deckt dabei die eigene Werthaltung auf und unterstützt ethische Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, deren gedankliche Bewegung nicht zuletzt auch für die Bildung eines lebendigen Gemeinsinns konstituierend ist. Die verschiedenen Varianten sind geeignet für einen leistungsdifferenzierten Unterricht. (Zeitbedarf: ca. 45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Brainstorming &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*'''''„Wann ist ein Leben lebenswert?“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Diskussion dieser Fragestellung schafft einen Transfer der zuvor erlernten Inhalte zu weiteren Themen des Ethikunterrichts: Denn in der Plenumsdiskussion können weiterführende Fragen aufkommen, z.B. zu Sterbehilfe und Abtreibung. Zudem kann auch ein erster Einblick in die Themenfelder Tugendethik, Utilitarismus, Verantwortungsethik und Menschenbilder der modernen Humanwissenschaften hergestellt werden.&lt;br /&gt;
:Dabei wird die grundlegende Kompetenz des Argumentierens und  Urteilens durch selbstständiges  Reflektieren,  begründetes  Bewerten und  kritisches  Hinterfragen durch das Einnehmen eines moralischen und ethischen Standpunkts zum Sachverhaltes gefördert. (Zeitbedarf: min. 20 Min., sehr variabel und abhängig von dem weiteren Unterrichtsverlauf und der Lerngruppe)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Filmtipp - [http://www.cinema.de/film/gattaca,1303139.html Gattaca (1997)] (Trailer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Gattaca“ (1997) ist eine fiktive Geschichte, die mit den Konsequenzen von technischen Errungenschaften und dem technischen Einfluss  auf die soziale Lebenswelt des Menschen zur Diskussion und zum Nachdenken anregen soll. Er spitzt die Folgen der Pränataldiagnostik zu durch die Beschäftigung mit der Frage „Was passiert mit unserer Gesellschaft, wenn sich alle Frauen pränatalen Diagnosen unterziehen würden?“.&lt;br /&gt;
:Die SuS können mithilfe dieses Films ihre Kompetenz zum Reflektieren weiter ausbilden und erhalten so ein feineres Gespür für die Facetten des Thema der Pränataldiagnostik. Zudem lassen sich hier verschiedene Themenbereiche des Fachs „Ethik“ reflektiert miteinander verbinden und so Unterschiede und Gemeinsamkeiten feststellen. (Zeitbedarf: ca. 100 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Unterrichtsreihe zum Thema Wahrhaftigkeit und Lüge===&lt;br /&gt;
-----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Auszug aus dem Grundgesetz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* '''''GG, Auszug aus Art. 2, Abs. 2:'''''&lt;br /&gt;
::'''''„Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.“'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Abhängig von den räumlichen Gegebenheiten wird der Auszug aus dem Grundgesetz den SuS durch eine Tafelanschrift, eine Overhead-Folie oder über den Beamer präsentiert. Die Lehrkraft hält sich dabei zunächst komplett zurück und aktiviert so die SuS durch den stillen Impuls. Da die einzelnen Begriffe im Grundgesetzartikel nicht ausdifferenziert sind, kann im späteren Verlauf der Sitzung wieder auf diesen zurückgegriffen werden, z.B. um eine möglichst offene Diskussion anzuregen. Geeignete Fragestellungen sind: &lt;br /&gt;
:*Was bedeutet dieser Auszug für euch? &lt;br /&gt;
:*Was assoziiert ihr mit diesem Auszug? Stimmt ihr dem Auszug zu? &lt;br /&gt;
:*Kennt ihr Situationen aus dem Alltag, in denen die Einhaltung schwierig ist? &lt;br /&gt;
:*Woher könnte diese Aussage stammen? &lt;br /&gt;
:Durch das Weglassen der Quellen kann die Gültigkeit der Aussage zunächst freier erörtert werden. Um einen Übergang zur Problemstellung zu schaffen, kann die Frage gestellt werden, ob ein Mensch auch das Recht hat, über den Tod zu entscheiden. Hierdurch müssen sich die SuS orientieren und den Gesetzesartikel in Zusammenhang mit Sterbehilfe bringen. Gleichzeitig wird die Kommunikationsfähigkeit der SuS gefördert. (ca. 10 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Video&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Video - [https://www.youtube.com/watch?v=cdGuCLyhpqU Von der Freiheit zu sterben - Sterbehilfe oder Pflicht zu leben] (Let's denk auf der Video-Plattform Youtube)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Video leitet in die Beantwortung der Frage nach einem selbstbestimmten Tod ein und kann somit voraussetzungsfrei zur Einführung in das  Thema „Sterbehilfe“ eingesetzt werden. Bis zu Minute 3:37 werden die vier Formen von Sterbehilfe (d.i. aktive, indirekte, passive Sterbehilfe, Beihilfe zum Suizid) hinsichtlich ihrer Praxis und Rechtslage in Deutschland erklärt. Daraufhin wird gefragt, ob und wie die Rechtslage geändert werden sollte. Diese könnte im Unterricht nach der Besprechung der genannten vier Formen zunächst frei diskutiert werden. Bis zu Minute 7:30 werden anschließend verschiedene Pro- und Contra-Argumente erläutert. Auch diese lassen sich im späteren Unterrichtsverlauf in der angeleiteten Problemlösungsphase aufgegreifen. Im letzten Teil des Videos nimmt der Sprecher persönlich Stellung. Dieser Teil sollte unter Umständen nicht gezeigt werden, um die eigene Meinungsbildung der SuS nicht zu beeinflussen. (ca.10-30 Min., je nach Länge des ausgewählten Videoausschnitts)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Karikatur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Karikatur - [http://media401.zgt.de.cdn.tlz.de/00AAF0B8_B01AF33B34D801BDB3B7BA8CD2F74B00  Mit spitzer Feder] (Thüringen Allgemeine Zeitung/NEL)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur kann für eine Bildanalyse genutzt werden, die eine beliebte Methode zur Einführung in ein neues Thema drstellt. Mittels einer zweischrittigen Vorgehensweise oder anhand der [https://portal.education.lu/Portals/46/downloads/Methodenbox.pdf?ver=2016-07-12-165039-820 Geist-Methode] '''(portal.education.lu)''' lassen die SuS folgendermaßen aktivieren: Im ersten Schritt können schwächere oder ruhigere SuS die Möglichkeit nutzen, nur eine Beschreibung zu erarbeiten. Im zweiten Schritt soll die Karikatur gedeutet und analysiert werden, was i.d.R. leistungsstärkeren SuS leichter fällt. &lt;br /&gt;
:Als Überleitung sollen die SuS im Anschluss die Problemstellung herausarbeiten, die anhand der Karikatur ersichtlich wird. Das kann jedoch diejenigen abschrecken, die den Begriff „Sterbehilfe“ nicht kennen. In diesem Fall sollte die Lehrkraft eine kurze Begriffsefinition zur Verfügung stellen. Mit der Bildanalyse wird die Interpretations- und Deutungskompetenz der SuS vertieft. (ca. 10-15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Mögliche Einstiegsfragen - Think-Pair-Share&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* Wenn wir ein Recht auf Leben haben, haben wir dann auch ein Recht auf Sterben?&lt;br /&gt;
:* Gilt die Selbstbestimmung auch beim Sterben?&lt;br /&gt;
:* Grenzenlose Selbstbestimmung?&lt;br /&gt;
:* Sollten wir selbst über die Art und Weise und den Zeitpunkt unseres Todes entscheiden dürfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die aus der Hinführung erstandenen Fragen sowie die oben angeführten möglichen Einstiegsfragen können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode] '''(bpb)''' vertieft werden. &lt;br /&gt;
:In der ersten Phase (Think) sollen sich die SuS in Einzelarbeit Gedanken über die Frage machen: &lt;br /&gt;
:*''Was ist meine eigene Meinung zu der Problemstellung? Wie positioniere ich mich?'' &lt;br /&gt;
:In der zweiten Phase (Pair) tauschen sich die SuS mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Gedankenaustausch kann die Hemmschwelle für die spätere Beteiligung im Plenum herabgesetzt werden. In einer letzten Phase (Share) werden die Gedanken und Meinungen der SuS im Plenum gesammelt. Die Think-Pair-Share-Methode fördert die Kommunikation- und Diskursfähigkeit. Zeitgleich lernen die SuS ihre eigene Meinung darzustellen und Argumente durch begründetes Bewerten kritisch zu hinterfragen. (ca. 15-20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Arbeit mit Fallbeispielen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''a) Fallbeispiele anhand verschiedener Nationen in Gruppenarbeit bearbeiten und vorstellen:'''''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.fachverband-ethik.de/index.php?id=110 Reader Medizinethik] (Fachverband Ethik e.V.)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Gruppenarbeit sollen sich die SuS mit den unterschiedlichen rechtlichen Situationen innerhalb der EU zum Thema Sterbehilfe beschäftigen und hierfür die gegebenen Materialien ausarbeiten. Im ersten Schritt werden die Texte in Einzelarbeit gelesen. In einer nächsten Phase sollen eventuell aufgekommene Fragen geklärt werden, um dann die Kernthese und die Argumente herauszuarbeiten. Diese können auf einer Overhead-Folie oder Ähnlichem festgehalten werden. In der letzten Phasen können die SuS eine persönliche Stellungnahme verfassen. Hier können sie der Frage nachgehen, inwiefern sie den Maßnahmen der jeweiligen Nation zustimmen oder nicht. Die Gruppenarbeit kann in der kontrollierten Problemlösung weitergeführt werden, indem die Ergebnisse der SuS im Plenum vorgestellt und diskutiert werden. Durch diese Gruppenarbeit kann das Textverständnis, die Urteilsbildung und die Reflexionskompetenz gefördert werden. (ca. 30 Min.) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''''b) zu Fallbeispielen intuitiv eine Entscheidung treffen/ Meinung bilden''''' &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fallbeispiele könnten sein: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1) Mutter/Vater liegt nach Unfall im Koma, wacht nach einigen Wochen mit irreversiblen Hirnschäden auf, sodass sie/er sich nicht mehr mitteilen kann. Den Familienangehörigen ist bekannt, dass sie/er zuvor den Wunsch geäußert hat, im Falle einer solchen Situation nicht weiterleben zu wollen.&lt;br /&gt;
:2) Mutter/Vater oder Kind leidet an einer unheilbaren, zum Tod führendenden Krankheit und äußert aufgrund der Schmerzen den Wunsch, vorzeitig zu sterben.&lt;br /&gt;
:Die Auseinandersetzung mit den Fallbeispielen regt die Entscheidungsfindung sowie Urteilsbildung an. In einem anschließenden Austausch sollten die unterschiedlichen Argumente der SuS gesammelt werden, um sie im weiteren Unterrichtsverlauf einbinden zu können. (ca. 15 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.kas.de/wf/doc/kas_4562-544-1-30.pdf?120604155233 Sterbebegleitung statt Sterbehilfe] (Konrad-Adenauer-Stiftung) alle lesen den Text (EA)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Gruppenarbeit soll der Text der Konrad-Adenauer-Stiftung von den SuS aufgearbeitet werden, in dem das Für und Wider zu der Sterbehilfe und Sterbegleitung erläutert wird. Die eine Hälfte der Klasse beschäftigt sich mit Sterbehilfe, die zweite mit der Sterbebegleitung. Innerhalb dieser Gruppen findet eine zweite Einteilung in Pro- und Contra-Gruppen statt. Jede/r Schüler/in liest den Text und sucht die Argumente der zugeteilten Position heraus. Nach der Einzelarbeit kommen die die SuS in ihren Experten-Gruppe zusammen. Hier wird dann  ein inhaltlicher Konsens gefunden, mit dem die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. In der letzten Phase kommen jeweils vier Personen zusammen und informieren sich gegenseitig über die Argumente für und wider Sterbebegleitung und Sterbehilfe. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Rollenspiel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Diskussion mit Rollenkarten - [https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/prof/PAD/BW1/mueller/Unterrichtsentwuerfe/Sterbehilfe_komplett.pdf Sterbehilfe] (Uni Trier)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Rollenspiel durchzuführen, müssen die SuS bereits Vorwissen über das Thema „Sterbehilfe“ verfügen. Von daher bietet sich diese Methode vor allem in aufbauenden und weiterführenden Stunden zum Thema an. In dem beigefügten Dokument finden sich unterschiedliche Rollen. Zunächst werden die SuS in sechs Gruppen aufgeteilt, in welchen sie sich mit ihrer Rollenkarte vertraut machen und Argumente für ihre Position entwickeln sollen. Hier bietet sich auch an, dass die SuS ihre Rollen kreativ erweitern. Sollten die Gruppen Probleme bei der Findung von Argumenten haben, kann die Lehrkraft zu Unterstützung auf die Argumente aus dem Dokument verweisen. Nach der Ausarbeitung findet eine Aufführung des Rollenspiels statt. Ein mögliches Setting wäre einer Talkshow, in welcher die Problemstellung aus der Sicht der einzelnen Rollenposition diskutiert wird. Die Lehrkraft übernimmt hier die Rolle der Moderation. In der kontrollierten Problemlösung sollen die Argumente der Rollen im Plenum diskutiert werden. Durch das Einnehmen einer Rolle erweitern SuS ihre Empathiefähigkeit und fördern ihre Kompetenzen im Bereich „Argumentieren und Urteilen“. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*4. Möglichkeit - Textarbeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.bpb.de/gesellschaft/umwelt/bioethik/160275/sterbehilfe Sterbehilfe] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anhand des Textes arbeiten die SuS die unterschiedlichen Formen der Sterbehilfe heraus. Textarbeit fördert Textverständnis, Lese- und Analysekompetenz der SuS. Die Ergebnisse werden in der Phase der kontrollierten Problemlösung besprochen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*5. Möglichkeit - Interaktive Europa-Karte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Material - [http://www.bpb.de/fsd/infografik_sterbehilfe/infografik_sterbehilfe.html Rechtliche Situation zur Sterbehilfe in der Europäischen Union] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mithilfe der interaktiven Karte kann verdeutlicht werden, dass die rechtliche Situation in der EU sehr unterschiedlich ist. Die verschiedenen Formen und die unterschiedliche Handhabung können zu einem Problembewusstsein bei den SuS führen, zudem wird die strafrechtliche Verfolgung deutlich. Um gezielte Ergebnisse zu erarbeiten, sollte den SuS ein Arbeitsauftrag gegeben werden. Ein möglicher Arbeitsauftrag kann sein:&lt;br /&gt;
:*Vergleichen Sie die unterschiedlichen Rechtssituationen miteinander. Beurteilen und begründen Sie, welche Handhabung der Sterbehilfe Sie am gerechtesten empfinden. &lt;br /&gt;
:Hierbei wird hauptsächlich die Analyse- und Urteilskompetenz gefördert. Ein Auswertungsgespräch sollte im Anschluss an die Arbeit mit der Karte erfolgen. (ca. 20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* 1. Möglichkeit - Expertenbeiträge (''verschiedene Standpunkte zur Sterbehilfe'')&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Videos - [http://www.bpb.de/dialog/netzdebatte/210366/positionen-zur-sterbehilfe-von-kirche-bis-zivilgesellschaft Positionen zur Sterbehilfe: Von Kirche bis Zivilgesellschaft] (bpb)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Expertenvideos eignen sich besonders gut als Horizonterweiterung. Diese können vor allem nach den Fallbeispielen in der Möglichkeit 1b, dem Gruppenpuzzle und der Textarbeit aus der selbstgesteuerten Problemlösung  genutzt werden. Die Videos eignen sich als guter Übergang zwischen der selbstgesteuerten Problemlösung und der Sicherung, da der neue Input eine Reflexion der Meinung der SuS bewirken kann. Sollten die Methoden aus der selbstgesteuerten Problemlösung nicht vorangegangen sein, können die Videos auch als Informationsquelle zu den unterschiedlichen Positionen von Sterbehilfe genutzt werden. Hier könnten sie auch in der Phase der Hinführung genutzt werden (ca. 25 Min.). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* 2. Möglichkeit - Diskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [http://www.fachverband-ethik.de/index.php?id=110 Reader Medizinethik] (Fachverband Ethik e.V.)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der vorangegangen Phase der selbstgesteuerten Problemlösung haben die SuS in Gruppen die verschiedenen rechtlichen Situationen zum Thema Sterbehilfe innerhalb der EU erarbeitet. Nun werden die Ergebnisse im Plenum vorgestellt und besprochen. Daran anschließend kann eine Diskussionsrunde, auch unter Berücksichtigung der vorangegangenen Problemfrage (siehe Punkt Problemstellung - Mögliche Einstiegsfragen) angeleitet werden. Hier wäre beispielsweise eine [http://m.bpb.de/lernen/formate/methoden/46894/podiumsdiskussion Podiumsdiskussion] oder Plenumsdiskussion denkbar. Alternativ kann auch ein Rollenspiel mit Verteilung der im Text genannten Positionen stattfinden. Mögliches Setting könnte hier eine Sitzung im EU-Parlament sein, in der ein europäischer Beschluss zum Thema Sterbehilfe gefunden werden soll. Die SuS verteidigen dann in ihren Rollen die jeweilige Position anhand der Argumente, die zuvor in der Gruppenarbeit erarbeitet wurden. &lt;br /&gt;
:Didaktik: Urteilsbildung, Reflexion, Darstellungskompetenz, Kommunikationsfähigkeit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Stimmungsbild (zum vorangegangenen Rollenspiel) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Um das Stimmungsbild durchzuführen, sollte die Lehrkraft vor der Aufführung des Rollenspiels darauf aufmerksam machen, dass die SuS auf die unterschiedlichen Argumente achten und jene Argumente notieren sollen, die sie überzeugen konnte. Das Stimmungsbild findet nach dem Rollenspiel statt. Die Ausführung sieht vor, dass die SuS, welche die Rollen gespielt haben, die Meinungspole bilden. Die anderen SuS sollen sich dann zu der Meinung positionieren, die sie am meisten überzeugt hat. Diese räumliche Positionierung fördert die Aktivierung der SuS und gibt jedem/r die Möglichkeit, sich zu beteiligen. Durch eine anschließende Reflexionsphase soll den SuS die Möglichkeit gegeben werden, ihre Meinung zu begründen und eventuelle Meinungsänderungen zu erörtern. (15-20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Fallbeispiele den verschiedenen Formen von Sterbehilfe zuteilen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Dokument - [https://www.uni-trier.de/fileadmin/fb1/prof/PAD/BW1/mueller/Unterrichtsentwuerfe/Sterbehilfe_komplett.pdf Sterbehilfe] (Universität Trier)'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Sicherung soll nach Blesenkemper „das Gelernte durch analytische Verfahren auf den Begriff bringen“. Dies soll in dieser Unterrichtsreihe umgesetzt werden, indem die SuS das Gelernte, hier:  die verschiedenen Formen der Sterbehilfe (indirekt, aktiv, passiv usw.) in Form eines „Puzzles“ zusammenbringen. Dabei werden verschiedene Fälle ausgeteilt, welche von den Schülerinnen und Schülern dann zur jeweiligen Form zugeordnet werden müssen. Das Online Dokument bietet dafür verschiedene Fallbeispiele, welche jeweils einer Form zugeordnet werden müssen. Sie lernen, das Gelernte bzw. die aus dem Text herausgearbeiteten Inhalte (Phase 3) anzuwenden.  Dabei wird auch ersichtlich, ob sie die verschiedenen Formen der Sterbehilfe verstanden haben. Wichtig ist nämlich nicht nur, die Theorie zu verstehen, sondern diese auch anwenden zu können. Die Lehrkraft kann hierbei ebenfalls überprüfen, ob den Schülerinnen und Schüler die Unterschiede ersichtlich wurden. Durch diese Aufgabe werden außerdem die Kompetenzen „Analysieren und Reflektieren“ gefördert (ca. 15-20 Min.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Interaktive Europa-Karte &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:'''Online-Karte - [http://www.bpb.de/fsd/infografik_sterbehilfe/infografik_sterbehilfe.html  Rechtliche Situation der Sterbehilfe in der Europäischen Union] (bpb)&lt;br /&gt;
'''&lt;br /&gt;
:Eine weitere Form der Sicherung stellt die der Online- Karte dar, welche aufzeigt, wie die einzelnen Ländern der EU mit der Sterbehilfe umgehen. Dabei wird auf die rechtliche Lage hingewiesen. Durch die Arbeit mit der Karte wird bei den SuS ein Problembewusstsein entwickelt und sie erhalten einen Überblick über die einzelnen Formen der Sterbehilfe sowie die rechtliche Situation in allen EU-Ländern. Hier wird also das gelernte Wissen der Realität ausgesetzt, und die SuS erkennen nicht nur den theoretischen sondern auch den praktisch umgesetzten Teil. Diese interaktive Europa Karte, welche sehr anschaulich gestaltet ist, den SuS außerdem eine alternative, anschauliche Variante der Sicherung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es ist möglich, beide Ideen miteinander zu verknüpfen, wenn dies die Stunde bzw. die Zeit zulässt, da beide einen verschiedenen Schwerpunkt setzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
:Die SuS sollen nach Blesenkemper in der Phase des Transfers das Gelernte &amp;quot;dialektisch anwendend, transferierend und bewertend ins Verhältnis setzen&amp;quot;. Dies ist schwer von dem/der Lehrer/in zu initiieren, die Lehrkraft kann es einleiten, aber der eigentliche gedankliche Prozess obliegt dem/der Schüler/in. Es wurden dazu einige Ideen gesammelt, welche man für die Phase des Transfers anwenden kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:*Lügengeschichten &lt;br /&gt;
:*Ebay-Anzeige &lt;br /&gt;
: Die zweite Idee ist eine Schreibaufgabe, in der die SuS eine Anzeige zu einem Gegenstand ihrer Wahl schreiben sollen. Wie bei '''Jessicas Zwickmühle''' hat der beschriebene Gegenstand jedoch einen Makel, den es zu verheimlichen gilt.   In dieser Anzeige ist es wichtig, dass der Gegenstand so vorteilhaft wie möglich dar gestellt wird.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die nachfolgende Tabelle ermöglicht den Wechsel zu den hier neu erstellten Unterseiten sowie zur Einführungsseite: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;table&amp;gt;&amp;lt;tr&amp;gt;&amp;lt;td&amp;gt;&lt;br /&gt;
:: {| style=&amp;quot;color: #6C5E38; background-color: #EFD07C; width: 450px;&amp;quot; &lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;height:30px; &amp;quot; | [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Wahrheit_und_Wirklichkeit_-_5/6 Jahrgangsstufen 5/6 - Wahrheit und Wirklichkeit]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F; text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 1.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center; &amp;quot;|[[Wahrheit und Wirklichkeit - Hintergrund| Hintergrund]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;| 2.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFF5D7; text-align: center;&amp;quot; |[[Wahrheit und Wirklichkeit - Unterrichtsmaterialien | Unterrichtsmaterialien]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 10%; background-color: #FDE08F;text-align: center; color: #6C5E38; height:25px;&amp;quot;|  3.&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 90%; background-color: #FFFAE9; text-align: center;&amp;quot; |[[#top | Bausteine für exemplarische Unterrichtsreihen ]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>Nkellermann</name></author>	</entry>

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