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		<title>PUMa - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<updated>2026-06-17T15:31:37Z</updated>
		<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13826</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-15T16:13:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Lehrkraft präsentiert den SuS Zitate ohne jegliche Einleitung um ihnen einen stummen Impuls in die Thematik, am Anfang der Stunde, zu geben. Die SuS werden darum gebeten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist. Die SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der für sie richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden. (Zeitbedarf: 6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?“&lt;br /&gt;
:„Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten?“&lt;br /&gt;
:„Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.“&lt;br /&gt;
:„Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel „Keine Verjährung für die NS-Vebrechen“. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten. (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film „Terror“, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien, moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(Zeitbedarf: 10min bis 1h10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:„Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.“&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 „Der Eichmann Prozess“] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 „Das Böse in der Welt“] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. (Zeitbedarf: !!min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zu verschiedenen Straftheorien und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (Zeitbedarf: 30-45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Werthaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: 25min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt. Die SuS sollen ihr eigenes Urteil zum Prozess mit dem tatsächlichen Urteil im Film vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die entstandenen Postionen und Fragen können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' vertieft werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*''„Was ist meine eigene Meinung zu der Problemstellung? Wie positioniere ich mich?“'' &lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (Zeitbedarf: 15-20min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fragestellungen könnten sein: &lt;br /&gt;
:Wie steht ihr zu dem Urteil im Film? &lt;br /&gt;
:Warum habt euer Urteil gefällt? Schreibt eure Argumente auf.&lt;br /&gt;
:Wie argumentiert der Film das Urteil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13825</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13825"/>
				<updated>2018-02-15T16:08:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Problemstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten. (10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film &amp;quot;Terror&amp;quot;, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien , moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(10Min. bis 1h10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:„Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.“&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (Zeitbedarf: 10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 „Der Eichmann Prozess“] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 „Das Böse in der Welt“] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. (Zeitbedarf: !!min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zu verschiedenen Straftheorien und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (Zeitbedarf: 30-45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Werthaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: 25min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt. Die SuS sollen ihr eigenes Urteil zum Prozess mit dem tatsächlichen Urteil im Film vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die entstandenen Postionen und Fragen können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' vertieft werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*''„Was ist meine eigene Meinung zu der Problemstellung? Wie positioniere ich mich?“'' &lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (Zeitbedarf: 15-20min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fragestellungen könnten sein: &lt;br /&gt;
:Wie steht ihr zu dem Urteil im Film? &lt;br /&gt;
:Warum habt euer Urteil gefällt? Schreibt eure Argumente auf.&lt;br /&gt;
:Wie argumentiert der Film das Urteil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13824</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13824"/>
				<updated>2018-02-15T16:07:21Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten. (10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film &amp;quot;Terror&amp;quot;, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien , moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(10Min. bis 1h10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung  ] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 „Der Eichmann Prozess“] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 „Das Böse in der Welt“] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. (Zeitbedarf: !!min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zu verschiedenen Straftheorien und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (Zeitbedarf: 30-45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Werthaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: 25min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt. Die SuS sollen ihr eigenes Urteil zum Prozess mit dem tatsächlichen Urteil im Film vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die entstandenen Postionen und Fragen können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' vertieft werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*''„Was ist meine eigene Meinung zu der Problemstellung? Wie positioniere ich mich?“'' &lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (Zeitbedarf: 15-20min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fragestellungen könnten sein: &lt;br /&gt;
:Wie steht ihr zu dem Urteil im Film? &lt;br /&gt;
:Warum habt euer Urteil gefällt? Schreibt eure Argumente auf.&lt;br /&gt;
:Wie argumentiert der Film das Urteil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13822</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13822"/>
				<updated>2018-02-15T16:06:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten. (10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film &amp;quot;Terror&amp;quot;, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien , moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(10Min. bis 1h10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung  ] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 „Der Eichmann Prozess“] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 &amp;quot;Das Böse in der Welt&amp;quot;] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. (Zeitbedarf: !!min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zu verschiedenen Straftheorien und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (Zeitbedarf: 30-45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Werthaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: 25min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt. Die SuS sollen ihr eigenes Urteil zum Prozess mit dem tatsächlichen Urteil im Film vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die entstandenen Postionen und Fragen können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' vertieft werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*''„Was ist meine eigene Meinung zu der Problemstellung? Wie positioniere ich mich?“'' &lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (Zeitbedarf: 15-20min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fragestellungen könnten sein: &lt;br /&gt;
:Wie steht ihr zu dem Urteil im Film? &lt;br /&gt;
:Warum habt euer Urteil gefällt? Schreibt eure Argumente auf.&lt;br /&gt;
:Wie argumentiert der Film das Urteil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13821</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13821"/>
				<updated>2018-02-15T16:05:38Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Kontrollierte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten. (10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film &amp;quot;Terror&amp;quot;, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien , moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(10Min. bis 1h10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung  ] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 &amp;quot;Der Eichmann Prozess&amp;quot;] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 &amp;quot;Das Böse in der Welt&amp;quot;] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. ( !! Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zu verschiedenen Straftheorien und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Werthaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: 25min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt. Die SuS sollen ihr eigenes Urteil zum Prozess mit dem tatsächlichen Urteil im Film vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die entstandenen Postionen und Fragen können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' vertieft werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*''„Was ist meine eigene Meinung zu der Problemstellung? Wie positioniere ich mich?“'' &lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (Zeitbedarf: 15-20min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fragestellungen könnten sein: &lt;br /&gt;
:Wie steht ihr zu dem Urteil im Film? &lt;br /&gt;
:Warum habt euer Urteil gefällt? Schreibt eure Argumente auf.&lt;br /&gt;
:Wie argumentiert der Film das Urteil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13820</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13820"/>
				<updated>2018-02-15T16:05:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Kontrollierte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten. (10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film &amp;quot;Terror&amp;quot;, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien , moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(10Min. bis 1h10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung  ] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 &amp;quot;Der Eichmann Prozess&amp;quot;] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 &amp;quot;Das Böse in der Welt&amp;quot;] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. ( !! Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zu verschiedenen Straftheorien und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Werthaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: 25min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt. Die SuS sollen ihr eigenes Urteil zum Prozess mit dem tatsächlichen Urteil im Film vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die entstandenen Postionen und Fragen können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' vertieft werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*„Was ist meine eigene Meinung zu der Problemstellung? Wie positioniere ich mich?“ &lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (Zeitbedarf: 15-20min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fragestellungen könnten sein: &lt;br /&gt;
:Wie steht ihr zu dem Urteil im Film? &lt;br /&gt;
:Warum habt euer Urteil gefällt? Schreibt eure Argumente auf.&lt;br /&gt;
:Wie argumentiert der Film das Urteil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13819</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13819"/>
				<updated>2018-02-15T15:57:01Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Transfer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten. (10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film &amp;quot;Terror&amp;quot;, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien , moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(10Min. bis 1h10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung  ] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 &amp;quot;Der Eichmann Prozess&amp;quot;] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 &amp;quot;Das Böse in der Welt&amp;quot;] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. ( !! Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zu verschiedenen Straftheorien und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Wertehaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt. Die SuS sollen ihr eigenes Urteil zum Prozess mit dem tatsächlichen Urteil im Film vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die entstandenen Postionen und Fragen können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' vertieft werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*''Was ist meine eigene Meinung zu der Problemstellung? Wie positioniere ich mich?'' &lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (ca. 15-20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fragestellungen könnten sein: &lt;br /&gt;
:Wie steht ihr zu dem Urteil im Film? &lt;br /&gt;
: Warum habt euer Urteil gefällt? Schreibt eure Argumente auf.&lt;br /&gt;
:Wie argumentiert der Film das Urteil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13818</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13818"/>
				<updated>2018-02-15T15:56:45Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Sicherung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten. (10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film &amp;quot;Terror&amp;quot;, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien , moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(10Min. bis 1h10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung  ] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 &amp;quot;Der Eichmann Prozess&amp;quot;] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 &amp;quot;Das Böse in der Welt&amp;quot;] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. ( !! Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zu verschiedenen Straftheorien und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Wertehaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt. Die SuS sollen ihr eigenes Urteil zum Prozess mit dem tatsächlichen Urteil im Film vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die entstandenen Postionen und Fragen können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' vertieft werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*''Was ist meine eigene Meinung zu der Problemstellung? Wie positioniere ich mich?'' &lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (ca. 15-20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fragestellungen könnten sein: &lt;br /&gt;
:Wie steht ihr zu dem Urteil im Film? &lt;br /&gt;
: Warum habt euer Urteil gefällt? Schreibt eure Argumente auf.&lt;br /&gt;
:Wie argumentiert der Film das Urteil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13817</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-15T15:56:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Kontrollierte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten. (10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film &amp;quot;Terror&amp;quot;, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien , moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(10Min. bis 1h10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung  ] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 &amp;quot;Der Eichmann Prozess&amp;quot;] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 &amp;quot;Das Böse in der Welt&amp;quot;] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. ( !! Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zu verschiedenen Straftheorien und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Wertehaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt. Die SuS sollen ihr eigenes Urteil zum Prozess mit dem tatsächlichen Urteil im Film vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die entstandenen Postionen und Fragen können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' vertieft werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*''Was ist meine eigene Meinung zu der Problemstellung? Wie positioniere ich mich?'' &lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (ca. 15-20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fragestellungen könnten sein: &lt;br /&gt;
:Wie steht ihr zu dem Urteil im Film? &lt;br /&gt;
: Warum habt euer Urteil gefällt? Schreibt eure Argumente auf.&lt;br /&gt;
:Wie argumentiert der Film das Urteil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13816</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13816"/>
				<updated>2018-02-15T15:56:13Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten. (10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film &amp;quot;Terror&amp;quot;, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien , moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(10Min. bis 1h10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung  ] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 &amp;quot;Der Eichmann Prozess&amp;quot;] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 &amp;quot;Das Böse in der Welt&amp;quot;] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. ( !! Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zu verschiedenen Straftheorien und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Wertehaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt. Die SuS sollen ihr eigenes Urteil zum Prozess mit dem tatsächlichen Urteil im Film vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die entstandenen Postionen und Fragen können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' vertieft werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*''Was ist meine eigene Meinung zu der Problemstellung? Wie positioniere ich mich?'' &lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (ca. 15-20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fragestellungen könnten sein: &lt;br /&gt;
:Wie steht ihr zu dem Urteil im Film? &lt;br /&gt;
: Warum habt euer Urteil gefällt? Schreibt eure Argumente auf.&lt;br /&gt;
:Wie argumentiert der Film das Urteil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13815</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13815"/>
				<updated>2018-02-15T15:55:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Problemstellung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
:Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
:Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten. (10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film &amp;quot;Terror&amp;quot;, der im Oktober 2017 im ARD ausgestrahlt wurde, handelt von der Gerichtsverhandlung eines Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer hat bei diesem TV-Ereignis die Aufgabe durch soziale Medien , moralische gegen rechtliche Argumente abzuwägen und das Urteil zu fällen. &lt;br /&gt;
:In diesem Konzept geht es darum den Unterricht damit zu beginnen entweder Szenen des Filmes oder den ganzen Film den SuS zu zeigen, um auf die Schuld- und Strafthematik zu kommen.(10Min. bis 1h10Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanzen feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist? (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden. Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte die Lehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten. (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror] behandelt die Frage nach der Priorität zwischen rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Materialsammlung  ] entnommen werden können, sollen die SuS auf einen möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden. Die Zitate sollten den SuS entweder visuell oder auditiv, je nach räumlicher Ausstattung der Klassenzimmer, präsentiert werden. Im nächsten Schritt sollen die SuS erste Eindrücke, Fragen und Probleme im Plenum ansprechen, die ihnen zu den Zitaten einfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ein beispielhaftes Zitat ist nachfolgend angeführt:&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen.&amp;quot;&lt;br /&gt;
:Major Lars Koch, Protagonist des Films, Angeklagter im Gerichtsverfahren (ca. 10 Minuten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von den Online-Artikeln [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 &amp;quot;Der Eichmann Prozess&amp;quot;] und [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 &amp;quot;Das Böse in der Welt&amp;quot;] Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. ARBEITSAUFTRAG. SAMMELPHASE.ÜBERGANG. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Zitate] von Hannah Arendt, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten. ( !! Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte] zu verschiedenen Straftheorien und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen. Hierbei sollen die SuS&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Wertehaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film [http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt. Die SuS sollen ihr eigenes Urteil zum Prozess mit dem tatsächlichen Urteil im Film vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die entstandenen Postionen und Fragen können anhand der [http://www.bpb.de/lernen/grafstat/148908/think-pair-share Think-Pair-Share-Methode]' vertieft werden. &lt;br /&gt;
:1. Phase (Think): SuS sollen in Einzelarbeit Ihre Postion und Argumente für die Fragen sammeln: &lt;br /&gt;
:*''Was ist meine eigene Meinung zu der Problemstellung? Wie positioniere ich mich?'' &lt;br /&gt;
:2. Phase (Pair): SuS tauschen sich mit ihrem/r Sitzpartner/in aus. Durch diesen Austausch werden die SuS für die spätere Diskussionsrunde aktiviert. &lt;br /&gt;
:3. Phase (Share): SuS teilen ihre Gedanken im Plenum.  (ca. 15-20 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fragestellungen könnten sein: &lt;br /&gt;
:Wie steht ihr zu dem Urteil im Film? &lt;br /&gt;
: Warum habt euer Urteil gefällt? Schreibt eure Argumente auf.&lt;br /&gt;
:Wie argumentiert der Film das Urteil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13510</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-15T12:50:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Sicherung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;'''*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten.(10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausgang der gezeigten Gerichtsverhandlung wurde durch eine Abstimmung der Zuschauer über Smartphones und soziale Netzwerke bestimmt. Das Prekäre an diesem Setting: Die Abstimmung entschied über Verurteilung oder Freispruch des Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer steht bei diesem TV-Ereignis der Herausforderung gegenüber, moralische gegen rechtliche Argumente aufzuwiegen. Für den Unterricht bietet dieses spannende Gedankenexperiment, entworfen von Ferdinand von Schirach, die Möglichkeit die Schuld des Soldaten zu diskutieren. Es ist weitergehend möglich, die Abstimmung im Klassenraum nachzustellen. Die Unterscheidung von rechtlicher Schuld vor den Gesetzen des Rechtsstaates und einer moralischen (Un-)Schuld werden hier zentral. Zwei detaillierte Ausarbeitung von Unterrichtsmaterialien zu diesem Film werden in der Material-Domäne dieser Seite unter der gleichen Überschrift „Künstlerische und mediale Auseinandersetzung mit Schuld und Strafe“ aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanz feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden.Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn meine Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte dieLehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film &amp;quot;Terror&amp;quot; behandelt die Frage nach der Priorität von rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der Materialsammlung genommen werden können, können die SuS auf einen Möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich&lt;br /&gt;
so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von Online-Artikeln Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS Zitate, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen Texte zu verschiedenen Straftheorien [[http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)] und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Wertehaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt. Die SuS sollen ihr eigenes Urteil zum Prozess mit dem tatsächlichen Urteil im Film vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fragestellungen könnten sein: &lt;br /&gt;
:Wie stehst du zu dem Urteil im Film? Hast du das selbe Urteil gefällt? &lt;br /&gt;
: Warum hast du dein Urteil gefällt? Schreibe deine Argumente auf.&lt;br /&gt;
:Wie argumentiert der Film das Urteil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Schreibaufgabe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Phase können die Schülerinnen und Schüler die bereits notierten Argumente in einer Erörterung verschriftlichen. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich eine der Positionen aus und erörtern in der Rolle des Richters/der Richterin anhand der bereits notierten Argumente ihre eigene Position und erläutern das Urteil. Somit wird das Gelernte und Besprochene gesichert. Die Darstellung der eigenen Denkstrukturen zeigt die ethischen Wahrnehmungs-, Verstehens- und Beurteilungsprozesse, die im Ethikunterricht nicht ohne Relevanz sind. (Zeitbedarf: 45min) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird ein Schema von verschiedenen Straftheorien gezeigt. Anhand dieses Schemas ...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem den Schülerinnen und Schülern das tatsächliche Urteil des Films gezeigt wurde, bietet sich nun die Möglichkeit darüber im Plenum zu diskutieren, da es viele verschiedene Meinungen in einer Klasse geben kann. Während der Diskussion werden die verschiedenen Argumente grob notiert, sodass die Schülerinnen und Schüler gegen Ende der Stunde auf demselben Wissenstand sind und somit eine schriftliche Sicherung besitzen, worauf sie später darauf zugreifen könnten. Bei dieser Aufgabe wird der Kompetenzbereich der Interaktion und Sich-Mitteilen gefördert. (Zeitbedarf: 45min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13494</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13494"/>
				<updated>2018-02-15T12:28:25Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Transfer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;'''*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer'''&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zitate ohne Einleitung in die Thematik als stummen Impuls, am Anfang der Stunde, präsentieren und sie darum bitten, je nach räumlichen Gegebenheiten, sich im Raum dort zu positionieren, wo die Lehrkraft festlegt wo richtig/ja oder falsch/nein ist.SuS sollen dann in Bezug auf die Zitate Stellung nehmen und sich an der richtigen Stelle im Raum positionieren.&lt;br /&gt;
Diese Hinzuführung dient dazu das Thema von &amp;quot;Schuld und Strafe&amp;quot; einzuleiten ohne es ausdrücklich zu sagen. Die SuS sollen das Thema nach dem Meinungsbarometer in Form von induktivem Lernen selbstständig herausfinden.(6min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Ist es richtig, das Prinzip der Menschenwürde über die Rettung von Menschenleben zu stellen?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Dürfen wir Unschuldige töten, um andere Unschuldige zu retten? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Der Staat kann niemals ein Leben gegen ein anderes Leben aufwiegen. Auch nicht gegen hundert, nicht gegen tausend Leben. Jeder einzelne Mensch besitzt diese Würde.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;quot;Lassen sich Leben gegeneinander rechnen, wenn für den Tod eines Menschen 400 andere gerettet werden können?&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[https://www.hdg.de/lemo/bestand/objekt/karikatur-haitzinger-ns-verjaehrungsdebatte.html Den Koffer können Sie wieder auspacken, Bormann, aus unserer Heimreise wird nichts] (LeMo/Horst Haitzinger)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Karikatur aus dem Jahr 1965 zeigt Adolf Hitler, der durch seinen Bart und an einer Armbinde mit dem Hakenkreuz charakterisiert wird, auf einer Liege liegend mit einem großen Sombrero. In seinen Händen hält er eine Zeitung mit dem Titel &amp;quot;Keine Verjährung für die NS-Vebrechen&amp;quot;. Die Karikatur spielt auf die Prozesse gegen NS-Verbrecher an, die in den 60er Jahren wieder aufgenommen worden sind. Hierbei bezieht man sich vor allem auf den Eichmann-Prozess (1961) und die Ulmer Prozesse in Deutschland (1958). &lt;br /&gt;
Bei diesem Vorschlag soll die oben verlinkte Karrikatur, am Anfang der Stunde,präsentiert werden, um schließlich nach dem Eindruck, der Interpretation und der Meinung der SuS zu fragen. Die Karrikatur soll ein stiller Impuls sein und dazu dienen die SuS zur Thematik von Schuld und Strafe zu verleiten.(10min)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.daserste.de/unterhaltung/film/terror-ihr-urteil/index.html Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!] (ARD)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ausgang der gezeigten Gerichtsverhandlung wurde durch eine Abstimmung der Zuschauer über Smartphones und soziale Netzwerke bestimmt. Das Prekäre an diesem Setting: Die Abstimmung entschied über Verurteilung oder Freispruch des Angeklagten, der als Bundeswehrsoldat ein Flugzeug mit 164 Insassen abschoss. Dieses drohte in der Gewalt von Terroristen über einem Fußballstadion mit 70.000 Besuchern abzustürzen. Der Zuschauer steht bei diesem TV-Ereignis der Herausforderung gegenüber, moralische gegen rechtliche Argumente aufzuwiegen. Für den Unterricht bietet dieses spannende Gedankenexperiment, entworfen von Ferdinand von Schirach, die Möglichkeit die Schuld des Soldaten zu diskutieren. Es ist weitergehend möglich, die Abstimmung im Klassenraum nachzustellen. Die Unterscheidung von rechtlicher Schuld vor den Gesetzen des Rechtsstaates und einer moralischen (Un-)Schuld werden hier zentral. Zwei detaillierte Ausarbeitung von Unterrichtsmaterialien zu diesem Film werden in der Material-Domäne dieser Seite unter der gleichen Überschrift „Künstlerische und mediale Auseinandersetzung mit Schuld und Strafe“ aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Ziel dieser Problemstellung ist es die Diskrepanz zwischen Recht und Gerechtigkeit zu erkennen. Nach dem die Lehrkraft mit passenden Zitaten, Fallbeispielen oder Zeitungsartikeln auf die unterschiedlichen Ansichten über Recht und Gerechtigkeit eingeleitet hat, sollen die SuS mit gezielten Fragen im Plenum das Missverhältnis zwischen diesen beiden Moralinstanz feststellen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Mögliche Fragen könnten sein:&lt;br /&gt;
:Würdet ihr euch in den Fallbeispielen auch so entscheiden?&lt;br /&gt;
:Findet ihr, dass die Person sich richtig entschieden hat auch wenn es gegen das Gesetz verstößt?&lt;br /&gt;
:Ist das Recht gerecht?&lt;br /&gt;
:Was macht man, wenn das Recht nicht mehr gerecht ist?&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Schuld ist in der philosophischen Auseinandersetzung mit der Frage nach Determinismus verbunden. Den SuS sollen in dieser Problemstellung zu diesem Zusammenhang hingeleitet werden.Die zentrale Frage hierbei ist, ob man schuldig sein kann, wenn meine Handlung determiniert ist. Um das Spannungsfeld zu evozieren, sollte diese zentrale Fragestellung im Plenum diskutiert werden. Zum Ende der Diskussion sollte dieLehrkraft den SuS bewusst machen, dass dieser Diskurs seit je her in der Philosophie geführt wird. Hierdurch kann die Lehrkraft zu den Straftheorien überleiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Film &amp;quot;Terror&amp;quot; behandelt die Frage nach der Priorität von rechtlichen oder moralischen Grundsätzen. Mit Zitaten aus dem Film, die aus der Materialsammlung genommen werden können, können die SuS auf einen Möglichen Unterschied zwischen Moral und Recht herangeführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß, dass ich ihren Mann umgebracht habe. Aber es war kein Mord. Als Soldat musste ich&lt;br /&gt;
so handeln. Persönlich tut es mir leid und ich werde diese Schuld ein Leben lang mit mir herumtragen&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von Online-Artikeln Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS Zitate, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - [https://lehrerfortbildung-bw.de/st_kompetenzen/weiteres/projekt/projektkompetenz/methoden_a_z/gruppenpuzzle/ Gruppenpuzzle] (LehrerInnefortbildung Baden-Württemberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS werden in Gruppen eingeteilt und bekommen Texte zu verschiedenen Straftheorien [[http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)] und sollen diese dann bearbeiten. In dieser Gruppenarbeit soll ein inhaltlicher Konsens gefunden und herausgearbeitet werden, ob die Straftheorien deterministisch oder freiheitsorientiert sind.&lt;br /&gt;
:Mit diesem Wissen sollen die Experten dann im Gruppenpuzzle mit jeweils einem Experten aus allen anderen Gruppen zusammengehen, um sich dort gegenseitig umfassend zu informieren. Durch die Methode wird insbesondere der Kompetenzbereich „Argumentieren und Urteilen“ gefördert. (ca. 30-45 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage. Die einzelnen Gruppen stellen Ihr Zitat vor und beziehen Stellung. Die schlagkräftigsten Argumente sollen notiert werden. Diese Methode wird genutzt, damit die SuS ihre Fähigkeiten ethische Probleme wahrzunehmen und zu lösen. Am Ende des Meinungsaustauschs werden sie sich ihrer eigenen Wertehaltung bewusst, auch wenn einige Aspekte und Probleme weiterhin unklar bleiben. (Zeitbedarf: ca. 25 Min.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt. Die SuS sollen ihr eigenes Urteil zum Prozess mit dem tatsächlichen Urteil im Film vergleichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Fragestellungen könnten sein: &lt;br /&gt;
:Wie stehst du zu dem Urteil im Film? Hast du das selbe Urteil gefällt? &lt;br /&gt;
: Warum hast du dein Urteil gefällt? Schreibe deine Argumente auf.&lt;br /&gt;
:Wie argumentiert der Film das Urteil?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Aufgabe soll auf die Vernetzung von Wissen, Erfahrungen und Fertigkeiten zielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler schreiben bei dieser Transfer-Aufgabe selbstständig einen Essay, worin sie über zwei verschiedene Positionen der Straftheorien in Bezug auf Determinismus und Freiheit diskutieren müssen. Hierbei geht es um die zentrale Frage, ob man schuldig sein kann, wenn die Handlung allerdings determiniert ist. Die Schülerinnen und Schüler sollen ihr Wissen über die erlernten Straftheorien in diesem Essay anwenden und gefördert wird dadurch das Argumentieren und Urteilen, sowie die Selbstreflexion und Hinterfragen eines eigenen ethischen Standpunktes. Diese Aufgabe kann als Hausaufgabe aufgegeben werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Nachdem die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit hatten, sich über den Film Terror und dessen Dilemma-Situation Gedanken zu machen und über das Urteil im Plenum diskutiert haben, sollen sie mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen. Bei dieser Aufgabe geht es darum, die eigene Position zu vertreten und das angehäufte Wissen auf einen Text zu transferieren, um ebenfalls ein gewisses Publikum damit zu erreichen. Dabei wird die Kompetenz der Argumentation und des Urteils gefördert, da die Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken angeregt sind und ihre eigene Position moralisch und ethisch vertreten müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13196</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-14T15:10:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Zusammenhang zwischen Determinismus und Schuldzurechnungsfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von Online-Artikeln Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS Zitate, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - Gruppenpuzzle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen Texte zu verschiedenen Straftheorien (Kant, Hume) und sollen diese dann herausarbeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Theaterstück/Sketch zum Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler bekommen als Transfer-Aufgabe einen Essay, worin sie über 2 verschiedene Positionen diskutieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13191</id>
		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Bausteine_f%C3%BCr_Unterrichtsreihen&amp;diff=13191"/>
				<updated>2018-02-14T15:02:36Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Transfer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Was soll man machen, wenn Recht und Gerechtigkeit nicht mehr dasselbe ist?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Zusammenhang zwischen Determinismus und Schuldzurechnungsfähigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zitate aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Hintergrundwissen durch den Eichmannprozess - Schuldfrage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sammeln anhand von Online-Artikeln Hintergrundwissen über den Eichmannprozess. In einzelnen Gruppen bekommen die SuS Zitate, die sie auf die Schuldfrage beziehen sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Straftheorien - Gruppenpuzzle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen Texte zu verschiedenen Straftheorien (Kant, Hume) und sollen diese dann herausarbeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - „Theaterstück/Sketch zum Film Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Plenumsdiskussion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Ergebnisse von dem Eichmannprozess sollen in dieser Phase diskutiert werden in Bezug auf die verschiedenen Meinungen auf die Schuldfrage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Schema der Straftheorien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Diskussion über das tatsächliche Urteil des Films „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Essay&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler bekommen als Transfer-Aufgabe einen Essay, worin sie über 2 verschiedene Positionen diskutieren müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Zeitungsartikel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen mit ihrer eigenen Position einen Zeitungsartikel verfassen, in welchem sie das Urteil aus dem Film „Terror“ darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

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		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-14T14:58:47Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Sicherung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
[[Datei:BANNER - Exemplarische Unterrichtsreihen bearbeitet-1.png|center]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hinführung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Kleine Sequenzen aus dem Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Problemstellung====&lt;br /&gt;
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;*1. Möglichkeit - Ist Recht und Gerechtigkeit dasselbe? &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
:Der Zusammenhang zwischen Determinismus und Schuldzurechnungsfähigkeit.&lt;br /&gt;
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;*2. Möglichkeit - Straftheorien - Gruppenpuzzle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen Texte zu verschiedenen Straftheorien (Kant, Hume) und sollen diese dann herausarbeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - „Theaterstück/Sketch zum Film Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Schülerinnen und Schüler sollen die Szene des Urteils in verschiedenen Kleingruppen und Rollen nachspielen.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*3. Möglichkeit - Das tatsächliche Urteil im Film „Terror“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Den Schülerinnen und Schülern wird das tatsächliche Urteil nach der Onlineumfrage gezeigt.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

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		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Kontrollierte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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====Hinführung====&lt;br /&gt;
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;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
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;*2. Möglichkeit - Eine Karikatur zur Schuldfrage im Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
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;*2. Möglichkeit - Die Frage zwischen Determinismus und Freiheit?&lt;br /&gt;
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:Der Zusammenhang zwischen Determinismus und Schuldzurechnungsfähigkeit.&lt;br /&gt;
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;*2. Möglichkeit - Straftheorien - Gruppenpuzzle&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die SuS bekommen Texte zu verschiedenen Straftheorien (Kant, Hume) und sollen diese dann herausarbeiten&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

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		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Selbstgesteuerte Problemlösung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

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		<title>Schuld und Strafe - Bausteine für Unterrichtsreihen</title>
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				<updated>2018-02-14T14:46:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Hinführung */&lt;/p&gt;
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&lt;div&gt;==Bausteine für ein Unterrichtskonzept==&lt;br /&gt;
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====Hinführung====&lt;br /&gt;
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;*1. Möglichkeit - Meinungsbarometer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
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====Problemstellung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Selbstgesteuerte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kontrollierte Problemlösung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Sicherung====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Transfer====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13102</id>
		<title>Schuld und Strafe - Unterrichtsmaterialien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13102"/>
				<updated>2018-02-14T14:15:15Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Rechtliche und moralische Schuld */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
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===Willensfreiheit und Schuld===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.theeuropean.de/gerhardt-roth/4904-die-freiheit-des-willens Die Freiheit des Willens] (theeuropean.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:TheEuropen sieht sich als unabhängiges Magazin, welches zeitgenössische Themen fokussiert, mit Hilfe verschiedener Fachleute debattiert und interdisziplinär beleuchtet. Der erste Artikel [http://www.theeuropean.de/gerhardt-roth/4904-die-freiheit-des-willens „Es gibt eine falsche Bestrafungsideologie“] erklärt kurz die zugrundeliegenden philosophischen Positionen (Handlungsfreiheit-Hume, Willensfreiheit-Kant), kontrastiert diese mit dem geltenden Strafrechtssystem und plädiert für die Trennung von Verantwortlichkeit und moralischer Schuld. Der zweite Artikel [http://www.theeuropean.de/stephan-graetzel/2613-der-freie-wille-im-computertomopraphen „Keine Offenbarung in der Röhre“] sieht den freien Willen als sprachliches Phänomen, denn dieser könne nur dort festgestellt werden, wo ein handlungsbefähigender Bezug des Individuums zur Gesellschaft hergestellt werden kann. Die Sprache verbinde den Menschen mit der Welt und befreie ihn von seinen biologischen Abhängigkeiten. Der Wille sei jedoch erst dann frei, wenn er dabei die Verbindlichkeiten zur Umwelt erkenne und umsetze (Kant, Freiheit aus Pflicht). Eine andere Position in dieser Debatte bezieht der Beitrag [http://www.theeuropean.de/imke-puls/2611-der-freie-wille-zwischen-realitaet-und-fiktion „Wollen und müssen“]. Die Autorin argumentiert gegen die Widerlegung der Willensfreiheit einiger neurowissenschaftlicher Studien, wie zum Beispiel der von Benjamin Libet, welche seit den 90er-Jahren für öffentliches Aufsehen gesorgt hat. Jede Art von Verhalten sei eine Komposition von komplexen genetischen Konstellationen und exogenen Faktoren und es sei abzuwarten, ob ein mathematisches Modell menschliche Verhaltensweisen erklären könne. Schließlich verteidigt der letzte Artikel [http://www.theeuropean.de/andrea-kamphuis/2612-neuronaler-determinismus „Wir sind mehr als nur Bewusstsein“] die These, dass wir nicht trotz, sondern gerade aufgrund des neuronalen Determinismus nie freier waren. Die Autorin bezieht sich auf Friedrich Engels' Diktum von der Freiheit auf Einsicht der Notwendigkeit, denn erst mit der Erkenntnis über die Naturgesetze ergebe sich die Möglichkeit diese plan- und zweckmäßig wirken zu lassen. Die Freiheit des Willens sei demnach nichts anderes, als mit Sachkenntnis entscheiden zu können. Das Ich setze sich aus Bewusstem, Unbewusstem, den Sinnesorganen, dem Gehirn und den Entscheidungsalgorithmen und Datenbanken auf das es zugreift zusammen. Dass Entscheidungen vor der Registrierung des Bewusstseins vorbereitet werden, würden das Individuum nicht aus der Verantwortung entlassen. Jede Erfahrung erweitere die Datenbank und mache den Zugriff präziser, und den Menschen damit im Engels'schen Sinne freier.&lt;br /&gt;
:Jeder dieser Beiträge bezieht eine eigene Stellung in der Debatte. Wenn eine Einführung zu diesem Thema bereits stattgefunden hat, können die Artikel beispielsweise in Gruppen verteilt, bearbeitet, kritisiert und im Plenum vorgestellt und diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;cad=rja&amp;amp;uact=8&amp;amp;ved=0ahUKEwiN7-2417rVAhXDMhoKHYVFBREQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.fachverband-ethik.de%2Ffileadmin%2Fdaten_bawue%2Fdateien%2Funterrichtsmaterialien%2F2.Reader-Freiheit.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFqJepymeayurLp8aOfqzJlRJeWjA Determinismus und Freiheit] (Fachverband Ethik e.V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der vorliegende Link führt zu einer Word-Datei, die einige Texte und Aufgabenstellungen zum Thema „Determinismus und Freiheit“ enthält. Es sind unter anderem Texte von Pauen, Bieri, Tugendhat, Roth und Singer aufzufinden. Diese bieten eine gute Grundlage für das Thema der Schuld, da sie unter anderem die Handlungsfreiheit und Verantwortung thematisieren. Teilweise entfernen sich die Texte dabei inhaltlich zu weit vom Thema der Schuld, da sie primär Determinismus und Freiheit sowie verwandte Begriffe behandeln. Vorteilhaft ist, dass zu besagten Texten bereits Aufgabenstellungen vorhanden sind, die – angepasst an die jeweilige Klasse – übernommen werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.dasgehirn.info/entdecken/moral-und-schuld/moral-zeiten-der-hirnforschung/?p=all  Moral in Zeiten der Hirnforschung] (dasgehirn.info)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die moderne Hirnforschung lieferte bereits und liefert noch zahlreiche Erkenntnisse, die die geltenden Vorstellungen vom freien Willen zunehmend in Frage stellen. Der Artikel geht auf die Experimente von Benjamin Libet in den 1980er Jahren und ihre Auswirkungen auf die Idee eines freien Willens ein, greift die Zusammenhänge von Hirnschädigungen und vermindertem moralischem Urteilsvermögen auf, diskutiert Anomalien an der Gehirnstruktur von sogenannten „Psychopathen“ und wirft vor allem die Frage auf, was all die, in diesem Zusammenhang gesammelten Erkenntnisse für unser Menschenbild und unser Konzept der Schuldfähigkeit bedeuten. Auf diese Fragen kann der Artikel selbstverständlich keine finale Antwort liefern, doch die ethische Brisanz dieser Fragestellungen wird durch ihn klar aufgezeigt. Zudem werden die LeserInnen an neuere kritische Ansätze des Philosophen Ansgar Beckermann zur Annahme einer Dualität von Geist und Gehirn herangeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rechtliche und moralische Schuld===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.deutschlandfunk.de/eine-frage-von-recht-und-gerechtigkeit.871.de.html?dram:article_id=127444 Die Mauerschützenprozesse: Eine Frage von Recht und Gerechtigkeit] (Deutschlandfunk)&lt;br /&gt;
:Der kurze und leicht verständliche Artikel des Deutschlandfunks von Sylvia Conradt befasst sich mit den ersten „Mauerschützenprozessen“ in Berlin. Am 2. September 1991 mussten sich ehemalige DDR-Grenzsoldaten wegen tödlichen Schüsse auf Republikflüchtige erstmals vor dem Berliner Landgericht für ihr Handeln verantworten. Er legt unter Verwendung von Originalzitaten aus dem Prozess das Problem der Urteilsfindung und damit die mögliche Spanne zwischen geltendem Recht und Moral dar. Es bietet sich zudem an, in diesem Zusammenhang die Grenzen des Rechtsstaats im Unterricht zu thematisieren. Da der vorgestellte Artikel nur wenige Hintergrundinformationen anbietet, ist eine vorherige Auseinandersetzung mit dem Thema unerlässlich. Diese kann beispielsweise fächerübergreifend im Geschichtsunterricht oder durch einen vorherigen Einstieg in das Themengebiet erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [https://www.edidact.de/contentBase/edidact/vorschau/3-08-04-40-4.5.4.pdf  Schuld ... haben nicht immer die anderen](edidact.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei handelt es sich um eine Vorschau zu einem käuflich erwerbbaren, größtenteils ausgearbeiteten und mit Anleitungen und Arbeitsblättern versehenen Unterrichtskonzeptes, welches die Thematik von rechtlicher und moralischer Schuld und des Täter-Opfer-Ausgleichs behandelt. eDidact ist ein Projekt der Mediengruppe Oberfranken GmbH &amp;amp; Co. KG. Das vollständige Dokument lässt sich [https://www.edidact.de/Suche/index.htm?category=102570&amp;amp;q=D3080440454 hier] bestellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Adolf Eichmann Zitate] (Quotez)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei dieser Seite handelt es sich um eine Zitatsammlung Hannah Arendts über den Eichmann Prozess. Hannah Arendt kann vor allem in der Diskussion zum Rechtspositivismus genutzt werden. Ihre Auslegungen in ihrem Werk „Die Banalität des Bösen“ bearbeiten sehr schön die Frage nach dem Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit. Auch als eine der wenigen wichtigen weiblichen Philosophinnen der westlichen Kultur ist es sinnvoll Hannah Arendt den Schülerinnen und Schülern näher zu bringen. Die Zitate können im Zusammenhang mit dem im Jahre 2012 erschienenen Film „Hannah Arendt“ bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 Der Eichmann Prozess] (Deutschlandfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Artikel, geschrieben von Claus Menzel, befasst sich mit dem Thema des Eichmann Prozesses, ein Fall, der die Vergangenheit der NS-Zeit wieder aufrollt. In diesem Artikel werden die Fakten des Prozesses aus der Sicht der BRD zusammengefasst und dient gut als Hintergrundtext für die Diskussion nach Recht und Gerechtigkeit im Unterricht. Diese Seite ist im Allgemeinen gut geeignet, da sie einen guten Überblick über die Geschehnisse bietet und die Texte leicht verständlich verfasst worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 Das Böse in der Welt] (Neue Zürcher Zeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Artikel aus einer schweizerischen Zeitung befasst sich mit dem Thema des Bösen im Zusammenhang mit der Philosophin Hannah Arendt im Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem. Der Hintergrund des Prozesses wird hier dargelegt und der Fokus auf die deutsch-jüdische Philosophin Hannah Arendt gelenkt, die ein Buch mit dem Titel „Eichmann in Jerusalem“ veröffentlicht hatte. In diesem Buch beschreibt sie das Böse und die Schuld in Zusammenhang mit Adolf Eichmann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Straftheorien===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Link der Internetseite Lawww führt zu einem Schema und zu knappen Definitionen verschiedener Straftheorien. Dabei werden jeweils der Ansatz der unterschiedlichen Theorien und die Kritik an selbigem in ein bis zwei Sätzen genannt. Außerdem wird ein Schema aufgeführt, in dem diese nochmals zu wenigen Stichworte gekürzt wurden. Diese Seite ist besonders geeignet, um einen Überblick zu den genannten Begriffen zu erhalten oder die verschiedenen Positionen inhaltlich zu strukturieren. Zur Ergebnissicherung am Ende einer Lerneinheit oder dem Lernen für eine Klausur bietet sich die Quelle an, sie kann aber keinen inhaltlich tiefgehenden Input bieten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Künstlerische und mediale Auseinandersetzung mit Schuld und Strafe===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.bpb.de/die-bpb/173284/die-frage-nach-der-schuld Erfahrungsbericht: Die Frage nach der Schuld] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1993, fast 50 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges tritt Jürgen Wiebicke, der Autor dieses Artikels seine erste Israel-Reise an. Er formuliert lebensnah und auf einem verständlichen Sprachniveau seine Erwartungen und die tatsächlichen Reaktionen der Israelis auf ihn als deutschen Staatsbürger. Wiebicke thematisiert in seinen Schilderungen die generationenübergreifende Schuldfrage. Der Artikel kann mit diesem Themenschwerpunkt als Anstoß zur Diskussion über eine mögliche Kollektivschuld des deutschen Volkes auch Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges gewertet werden. Ein weiterer, die Thematik der Kollektivschuld aufgreifender Online-Artikel von n-tv ist unter folgendem Link zu finden: [http://www.n-tv.de/politik/Die-Maer-von-der-kollektiven-Schuld-article10014216.html Hitlers Komplizen: Die Mär von der kollektiven Schuld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material- [https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:An dieser Stelle findet sich eine vom Deutschen Theater in PDF-Format zur Verfügung gestellte Materialmappe zur Uraufführung des Theaterstücks „Terror“ von Ferdinand von Schirach. Inhaltlich spannt dieser Materialvorschlag einen Bogen zu dem bereits verlinkten Video in der Domäne „Hintergrund“ [http://mediathek.daserste.de/Hart-aber-fair/Terror-Abstimmung-Urteil-und-Diskussio/Video?bcastId=561146&amp;amp;documentId=38379958 Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!].Da in der Materialsammlung fast kein Originaltext zum Theaterstück vorhanden ist, empfiehlt sich die Arbeit mit dem Material im Anschluss an den Theaterbesuch oder den gleichnamigen Film. Besonders hervorzuheben ist, dass die Mappe speziell für den Unterricht entwickelt wurde und unter dem Punkt „Vorbemerkung“ Bezug zu Kompetenzen und weiteren Themenfeldern genommen wird. Zudem findet sich eine Empfehlung zur Eignung des Materials ab der Jahrgangsstufe zehn. Neben wesentlichen Hintergrundinformationen zur Inszenierung sind didaktische Impulse in Form von Fragestellungen, sowie Vorschläge für Übungen im Material vorhanden. Diese ermöglichen es, sich dem Inhalt aus unterschiedlichen Perspektiven zu nähern und bieten Diskussionsstoff für eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema an. Zusätzlich finden sich am Ende der Sammlung die beiden Schlussplädoyers für die möglichen Ausgänge des Stücks in Textform. Diese bieten einen guten und prägnanten Überblick über die im Stück hervorgebrachten Argumente für oder gegen eine Verurteilung des Angeklagten. Sie können am Ende der Unterrichtsreihe zur Wiederholung und Sicherung dargelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material- [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Arbeitshilfe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (materialserver.filmwerk.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Datei wird eine kleinschrittige Erarbeitung des Filmes &amp;quot;Terror - Ihr Urteil&amp;quot; (2016) nach dem Gerichtsdrama von Ferdinand von Schirach anhand von sechs Filmsequenzen des DVD-Materials vorgestellt. Inhaltlich spannt dieser Materialvorschlag einen Bogen zu dem bereits verlinkten Video in der Domäne „Hintergrund“ [http://mediathek.daserste.de/Hart-aber-fair/Terror-Abstimmung-Urteil-und-Diskussio/Video?bcastId=561146&amp;amp;documentId=38379958 Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!]. Der Film stellt die Frage nach der Unterscheidung von moralischer und rechtlicher Schuld und fordert dem Zuschauer in dem vielschichtigen Argumentationsgeflecht der Filmhandlung ein eigenes Urteil ab. Auf Seite zwei des Unterrichtsmaterials wird ein Überblick zu den thematisch eingeteilten Sequenzen des Spielfilms gegeben. Daran schließt sich eine genaue Einführung in die Geschehnisse der jeweiligen Filmszenen an und die Verknüpfungen zu den daran anknüpfenden Arbeitsblättern, die ab Seite zehn präsentiert werden. Zu jedem der Arbeitsblätter ist eine Lehrerversion beigefügt, die Lösungsvorschläge der Schüleraufgaben vorlegt. Weiterer interessante Hinweise sind die aufgelisteten Filmhinweisen zu ähnlichen Dilemmaszenarien auf Seite neun, sowie eine Verlinkung zum Kauf einer „DVD mit dem Recht zur nichtgewerblichen öffentlichen Vorführung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anwendung von Recht===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/pocket-politik/16548/rechtsstaat Rechtsstaat] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Text behandelt prägnant die Definition des Rechtsstaatsbegriffs und erklärt die wichtigsten Grundsätze und allgemeinen Kennzeichen eines Rechtsstaates, wie Rechtssicherheit und Gewaltenteilung. Zur Verdeutlichung wird ebenfalls Bezug auf den Text des deutschen Grundgesetzes genommen. Die im Artikel vorhandenen Verlinkungen bieten die  Möglichkeit, innerhalb des selben Online-Portals weiterführende Texte zu den einzelnen Komponenten eines Rechtsstaates zu sichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeit.de/2009/13/Die-Insel-13 Darf Strafe so schön sein?] (ZEIT Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der oben verlinkte Artikel der Zeitschrift „Zeit“ aus dem Jahr 2009 beschäftigt sich mit dem Gefängnis Bastøy in Norwegen. Die Autorin beschreibt einen Besuch auf der dazugehörigen Gefängnisinsel und Gespräche mit den Mitarbeitern und Häftlingen. Sie scheint dabei der Konzeption des „liberalsten Gefängnisses der Welt“ kritisch gegenüber zu stehen. Der Artikel könnte im Unterricht als Diskussionsgrundlage zum Thema der Funktion bzw. der Härte von Haftstrafen beispielsweise in Form eines Rollenspiels genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video (8min) - [http://www.spiegel.de/video/norwegischer-strafvollzug-knast-ohne-gitter-video-1141186.html: Norwegischer Strafvollzug: Knast ohne Gitter] (Spiegel online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im oben verlinkten Video wird der Häftling „Peter“ aus einem norwegischen Gefängnis einen Tag lang begleitet. Dabei liegt der Fokus auf der liberalen Handhabung des Strafvollzugs in Norwegen. Dieses Video könnte als Grundlage einer Diskussion zum Thema der Funktion von Strafe alternativ oder ergänzend zu oben genanntem Artikel gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themenübergreifendes Material===&lt;br /&gt;
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!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Unter dieser Überschrift wird eine Internetquelle aufgeführt, die eine Sammlung an Texten mit einer Vielzahl an inhaltlichen Themen beinhaltet. Aufgrund dieser allgemeinen Orientierung des Materials wurde von einer thematischen Einordnung abgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte zur Rechtsethik] (Fachverband Ethik e.V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der 2010 erstellte Reader des Fachverbands Ethik e.V. präsentiert eine bereits gekürzte Literatur- und Quellensammlung zum Themenfeld &amp;quot;Rechtsethik&amp;quot;. Auf 62 Seiten werden im ersten Teil des Dokuments Theoretische Texte aufgelistet, die von Kant und Hobbes bis Radbruch und Höffe reichen (S. 3-27). Daraufhin schließt sich eine Sammlung von Texten an, die Beispiele der deutschen und internationalen Rechtsgeschichte aufführen, in denen die Schuldfrage anhand von konkreten Fällen mit Schülerinnen und Schülern diskutiert werden kann. Ein besonderer Hinweis kann an dieser Stelle auf die tabellarische Auflistung zu gesetzlichen Rechtsgrundlagen auf Seite 31-33 gegeben werden. Dieser Einschub wird im Inhaltsverzeichnis unter den Überschriften „Modell: Bedingungen eines gerechten Urteils“ und „Acht Bedingungen eines gerechten Urteils“ eingeführt. Es bleibt zu erwähnen, dass das Layout des Word-Dokuments an einigen Stellen verschoben erscheint und es in Einzelfällen zu fehlerhaften Seitenbezeichnungen im Inhaltsverzeichnis kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13100</id>
		<title>Schuld und Strafe - Unterrichtsmaterialien</title>
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				<updated>2018-02-14T14:15:00Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Rechtliche und moralische Schuld */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
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===Willensfreiheit und Schuld===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.theeuropean.de/gerhardt-roth/4904-die-freiheit-des-willens Die Freiheit des Willens] (theeuropean.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:TheEuropen sieht sich als unabhängiges Magazin, welches zeitgenössische Themen fokussiert, mit Hilfe verschiedener Fachleute debattiert und interdisziplinär beleuchtet. Der erste Artikel [http://www.theeuropean.de/gerhardt-roth/4904-die-freiheit-des-willens „Es gibt eine falsche Bestrafungsideologie“] erklärt kurz die zugrundeliegenden philosophischen Positionen (Handlungsfreiheit-Hume, Willensfreiheit-Kant), kontrastiert diese mit dem geltenden Strafrechtssystem und plädiert für die Trennung von Verantwortlichkeit und moralischer Schuld. Der zweite Artikel [http://www.theeuropean.de/stephan-graetzel/2613-der-freie-wille-im-computertomopraphen „Keine Offenbarung in der Röhre“] sieht den freien Willen als sprachliches Phänomen, denn dieser könne nur dort festgestellt werden, wo ein handlungsbefähigender Bezug des Individuums zur Gesellschaft hergestellt werden kann. Die Sprache verbinde den Menschen mit der Welt und befreie ihn von seinen biologischen Abhängigkeiten. Der Wille sei jedoch erst dann frei, wenn er dabei die Verbindlichkeiten zur Umwelt erkenne und umsetze (Kant, Freiheit aus Pflicht). Eine andere Position in dieser Debatte bezieht der Beitrag [http://www.theeuropean.de/imke-puls/2611-der-freie-wille-zwischen-realitaet-und-fiktion „Wollen und müssen“]. Die Autorin argumentiert gegen die Widerlegung der Willensfreiheit einiger neurowissenschaftlicher Studien, wie zum Beispiel der von Benjamin Libet, welche seit den 90er-Jahren für öffentliches Aufsehen gesorgt hat. Jede Art von Verhalten sei eine Komposition von komplexen genetischen Konstellationen und exogenen Faktoren und es sei abzuwarten, ob ein mathematisches Modell menschliche Verhaltensweisen erklären könne. Schließlich verteidigt der letzte Artikel [http://www.theeuropean.de/andrea-kamphuis/2612-neuronaler-determinismus „Wir sind mehr als nur Bewusstsein“] die These, dass wir nicht trotz, sondern gerade aufgrund des neuronalen Determinismus nie freier waren. Die Autorin bezieht sich auf Friedrich Engels' Diktum von der Freiheit auf Einsicht der Notwendigkeit, denn erst mit der Erkenntnis über die Naturgesetze ergebe sich die Möglichkeit diese plan- und zweckmäßig wirken zu lassen. Die Freiheit des Willens sei demnach nichts anderes, als mit Sachkenntnis entscheiden zu können. Das Ich setze sich aus Bewusstem, Unbewusstem, den Sinnesorganen, dem Gehirn und den Entscheidungsalgorithmen und Datenbanken auf das es zugreift zusammen. Dass Entscheidungen vor der Registrierung des Bewusstseins vorbereitet werden, würden das Individuum nicht aus der Verantwortung entlassen. Jede Erfahrung erweitere die Datenbank und mache den Zugriff präziser, und den Menschen damit im Engels'schen Sinne freier.&lt;br /&gt;
:Jeder dieser Beiträge bezieht eine eigene Stellung in der Debatte. Wenn eine Einführung zu diesem Thema bereits stattgefunden hat, können die Artikel beispielsweise in Gruppen verteilt, bearbeitet, kritisiert und im Plenum vorgestellt und diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;cad=rja&amp;amp;uact=8&amp;amp;ved=0ahUKEwiN7-2417rVAhXDMhoKHYVFBREQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.fachverband-ethik.de%2Ffileadmin%2Fdaten_bawue%2Fdateien%2Funterrichtsmaterialien%2F2.Reader-Freiheit.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFqJepymeayurLp8aOfqzJlRJeWjA Determinismus und Freiheit] (Fachverband Ethik e.V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der vorliegende Link führt zu einer Word-Datei, die einige Texte und Aufgabenstellungen zum Thema „Determinismus und Freiheit“ enthält. Es sind unter anderem Texte von Pauen, Bieri, Tugendhat, Roth und Singer aufzufinden. Diese bieten eine gute Grundlage für das Thema der Schuld, da sie unter anderem die Handlungsfreiheit und Verantwortung thematisieren. Teilweise entfernen sich die Texte dabei inhaltlich zu weit vom Thema der Schuld, da sie primär Determinismus und Freiheit sowie verwandte Begriffe behandeln. Vorteilhaft ist, dass zu besagten Texten bereits Aufgabenstellungen vorhanden sind, die – angepasst an die jeweilige Klasse – übernommen werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.dasgehirn.info/entdecken/moral-und-schuld/moral-zeiten-der-hirnforschung/?p=all  Moral in Zeiten der Hirnforschung] (dasgehirn.info)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die moderne Hirnforschung lieferte bereits und liefert noch zahlreiche Erkenntnisse, die die geltenden Vorstellungen vom freien Willen zunehmend in Frage stellen. Der Artikel geht auf die Experimente von Benjamin Libet in den 1980er Jahren und ihre Auswirkungen auf die Idee eines freien Willens ein, greift die Zusammenhänge von Hirnschädigungen und vermindertem moralischem Urteilsvermögen auf, diskutiert Anomalien an der Gehirnstruktur von sogenannten „Psychopathen“ und wirft vor allem die Frage auf, was all die, in diesem Zusammenhang gesammelten Erkenntnisse für unser Menschenbild und unser Konzept der Schuldfähigkeit bedeuten. Auf diese Fragen kann der Artikel selbstverständlich keine finale Antwort liefern, doch die ethische Brisanz dieser Fragestellungen wird durch ihn klar aufgezeigt. Zudem werden die LeserInnen an neuere kritische Ansätze des Philosophen Ansgar Beckermann zur Annahme einer Dualität von Geist und Gehirn herangeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rechtliche und moralische Schuld===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.deutschlandfunk.de/eine-frage-von-recht-und-gerechtigkeit.871.de.html?dram:article_id=127444 Die Mauerschützenprozesse: Eine Frage von Recht und Gerechtigkeit] (Deutschlandfunk)&lt;br /&gt;
:Der kurze und leicht verständliche Artikel des Deutschlandfunks von Sylvia Conradt befasst sich mit den ersten „Mauerschützenprozessen“ in Berlin. Am 2. September 1991 mussten sich ehemalige DDR-Grenzsoldaten wegen tödlichen Schüsse auf Republikflüchtige erstmals vor dem Berliner Landgericht für ihr Handeln verantworten. Er legt unter Verwendung von Originalzitaten aus dem Prozess das Problem der Urteilsfindung und damit die mögliche Spanne zwischen geltendem Recht und Moral dar. Es bietet sich zudem an, in diesem Zusammenhang die Grenzen des Rechtsstaats im Unterricht zu thematisieren. Da der vorgestellte Artikel nur wenige Hintergrundinformationen anbietet, ist eine vorherige Auseinandersetzung mit dem Thema unerlässlich. Diese kann beispielsweise fächerübergreifend im Geschichtsunterricht oder durch einen vorherigen Einstieg in das Themengebiet erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [https://www.edidact.de/contentBase/edidact/vorschau/3-08-04-40-4.5.4.pdf  Schuld ... haben nicht immer die anderen](edidact.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei handelt es sich um eine Vorschau zu einem käuflich erwerbbaren, größtenteils ausgearbeiteten und mit Anleitungen und Arbeitsblättern versehenen Unterrichtskonzeptes, welches die Thematik von rechtlicher und moralischer Schuld und des Täter-Opfer-Ausgleichs behandelt. eDidact ist ein Projekt der Mediengruppe Oberfranken GmbH &amp;amp; Co. KG. Das vollständige Dokument lässt sich [https://www.edidact.de/Suche/index.htm?category=102570&amp;amp;q=D3080440454 hier] bestellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Adolf Eichmann Zitate] (Quotez)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei dieser Seite handelt es sich um eine Zitatsammlung Hannah Arendts über den Eichmann Prozess. Hannah Arendt kann vor allem in der Diskussion zum Rechtspositivismus genutzt werden. Ihre Auslegungen in ihrem Werk „Die Banalität des Bösen“ bearbeiten sehr schön die Frage nach dem Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit. Auch als eine der wenigen wichtigen weiblichen Philosophinnen der westlichen Kultur ist es sinnvoll Hannah Arendt den Schülerinnen und Schülern näher zu bringen. Die Zitate können im Zusammenhang mit dem im Jahre 2012 erschienenen Film „Hannah Arendt“ bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 Der Eichmann Prozess] (Deutschlandfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Artikel, geschrieben von Claus Menzel, befasst sich mit dem Thema des Eichmann Prozesses, ein Fall, der die Vergangenheit der NS-Zeit wieder aufrollt. In diesem Artikel werden die Fakten des Prozesses aus der Sicht der BRD zusammengefasst und dient gut als Hintergrundtext für die Diskussion nach Recht und Gerechtigkeit im Unterricht. Diese Seite ist im Allgemeinen gut geeignet, da sie einen guten Überblick über die Geschehnisse bietet und die Texte leicht verständlich verfasst worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.nzz.ch/articleE2FFU-1.28644 Das Böse in der Welt] (Neue Zürcher Zeitung)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Artikel aus einer schweizerischen Zeitung befasst sich mit dem Thema des Bösen im Zusammenhang mit der Philosophin Hannah Arendt im Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem. Der Hintergrund des Prozesses wird hier dargelegt und der Fokus auf die deutsch-jüdische Philosophin Hannah Arendt gelenkt, die ein Buch mit dem Titel „Eichmann in Jerusalem“ veröffentlicht hatte. In diesem Buch beschreibt sie das Böse und die Schuld in Zusammenhang mit Adolf Eichmann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Straftheorien===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Link der Internetseite Lawww führt zu einem Schema und zu knappen Definitionen verschiedener Straftheorien. Dabei werden jeweils der Ansatz der unterschiedlichen Theorien und die Kritik an selbigem in ein bis zwei Sätzen genannt. Außerdem wird ein Schema aufgeführt, in dem diese nochmals zu wenigen Stichworte gekürzt wurden. Diese Seite ist besonders geeignet, um einen Überblick zu den genannten Begriffen zu erhalten oder die verschiedenen Positionen inhaltlich zu strukturieren. Zur Ergebnissicherung am Ende einer Lerneinheit oder dem Lernen für eine Klausur bietet sich die Quelle an, sie kann aber keinen inhaltlich tiefgehenden Input bieten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Künstlerische und mediale Auseinandersetzung mit Schuld und Strafe===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.bpb.de/die-bpb/173284/die-frage-nach-der-schuld Erfahrungsbericht: Die Frage nach der Schuld] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1993, fast 50 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges tritt Jürgen Wiebicke, der Autor dieses Artikels seine erste Israel-Reise an. Er formuliert lebensnah und auf einem verständlichen Sprachniveau seine Erwartungen und die tatsächlichen Reaktionen der Israelis auf ihn als deutschen Staatsbürger. Wiebicke thematisiert in seinen Schilderungen die generationenübergreifende Schuldfrage. Der Artikel kann mit diesem Themenschwerpunkt als Anstoß zur Diskussion über eine mögliche Kollektivschuld des deutschen Volkes auch Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges gewertet werden. Ein weiterer, die Thematik der Kollektivschuld aufgreifender Online-Artikel von n-tv ist unter folgendem Link zu finden: [http://www.n-tv.de/politik/Die-Maer-von-der-kollektiven-Schuld-article10014216.html Hitlers Komplizen: Die Mär von der kollektiven Schuld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material- [https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:An dieser Stelle findet sich eine vom Deutschen Theater in PDF-Format zur Verfügung gestellte Materialmappe zur Uraufführung des Theaterstücks „Terror“ von Ferdinand von Schirach. Inhaltlich spannt dieser Materialvorschlag einen Bogen zu dem bereits verlinkten Video in der Domäne „Hintergrund“ [http://mediathek.daserste.de/Hart-aber-fair/Terror-Abstimmung-Urteil-und-Diskussio/Video?bcastId=561146&amp;amp;documentId=38379958 Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!].Da in der Materialsammlung fast kein Originaltext zum Theaterstück vorhanden ist, empfiehlt sich die Arbeit mit dem Material im Anschluss an den Theaterbesuch oder den gleichnamigen Film. Besonders hervorzuheben ist, dass die Mappe speziell für den Unterricht entwickelt wurde und unter dem Punkt „Vorbemerkung“ Bezug zu Kompetenzen und weiteren Themenfeldern genommen wird. Zudem findet sich eine Empfehlung zur Eignung des Materials ab der Jahrgangsstufe zehn. Neben wesentlichen Hintergrundinformationen zur Inszenierung sind didaktische Impulse in Form von Fragestellungen, sowie Vorschläge für Übungen im Material vorhanden. Diese ermöglichen es, sich dem Inhalt aus unterschiedlichen Perspektiven zu nähern und bieten Diskussionsstoff für eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema an. Zusätzlich finden sich am Ende der Sammlung die beiden Schlussplädoyers für die möglichen Ausgänge des Stücks in Textform. Diese bieten einen guten und prägnanten Überblick über die im Stück hervorgebrachten Argumente für oder gegen eine Verurteilung des Angeklagten. Sie können am Ende der Unterrichtsreihe zur Wiederholung und Sicherung dargelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material- [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Arbeitshilfe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (materialserver.filmwerk.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Datei wird eine kleinschrittige Erarbeitung des Filmes &amp;quot;Terror - Ihr Urteil&amp;quot; (2016) nach dem Gerichtsdrama von Ferdinand von Schirach anhand von sechs Filmsequenzen des DVD-Materials vorgestellt. Inhaltlich spannt dieser Materialvorschlag einen Bogen zu dem bereits verlinkten Video in der Domäne „Hintergrund“ [http://mediathek.daserste.de/Hart-aber-fair/Terror-Abstimmung-Urteil-und-Diskussio/Video?bcastId=561146&amp;amp;documentId=38379958 Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!]. Der Film stellt die Frage nach der Unterscheidung von moralischer und rechtlicher Schuld und fordert dem Zuschauer in dem vielschichtigen Argumentationsgeflecht der Filmhandlung ein eigenes Urteil ab. Auf Seite zwei des Unterrichtsmaterials wird ein Überblick zu den thematisch eingeteilten Sequenzen des Spielfilms gegeben. Daran schließt sich eine genaue Einführung in die Geschehnisse der jeweiligen Filmszenen an und die Verknüpfungen zu den daran anknüpfenden Arbeitsblättern, die ab Seite zehn präsentiert werden. Zu jedem der Arbeitsblätter ist eine Lehrerversion beigefügt, die Lösungsvorschläge der Schüleraufgaben vorlegt. Weiterer interessante Hinweise sind die aufgelisteten Filmhinweisen zu ähnlichen Dilemmaszenarien auf Seite neun, sowie eine Verlinkung zum Kauf einer „DVD mit dem Recht zur nichtgewerblichen öffentlichen Vorführung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anwendung von Recht===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/pocket-politik/16548/rechtsstaat Rechtsstaat] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Text behandelt prägnant die Definition des Rechtsstaatsbegriffs und erklärt die wichtigsten Grundsätze und allgemeinen Kennzeichen eines Rechtsstaates, wie Rechtssicherheit und Gewaltenteilung. Zur Verdeutlichung wird ebenfalls Bezug auf den Text des deutschen Grundgesetzes genommen. Die im Artikel vorhandenen Verlinkungen bieten die  Möglichkeit, innerhalb des selben Online-Portals weiterführende Texte zu den einzelnen Komponenten eines Rechtsstaates zu sichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeit.de/2009/13/Die-Insel-13 Darf Strafe so schön sein?] (ZEIT Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der oben verlinkte Artikel der Zeitschrift „Zeit“ aus dem Jahr 2009 beschäftigt sich mit dem Gefängnis Bastøy in Norwegen. Die Autorin beschreibt einen Besuch auf der dazugehörigen Gefängnisinsel und Gespräche mit den Mitarbeitern und Häftlingen. Sie scheint dabei der Konzeption des „liberalsten Gefängnisses der Welt“ kritisch gegenüber zu stehen. Der Artikel könnte im Unterricht als Diskussionsgrundlage zum Thema der Funktion bzw. der Härte von Haftstrafen beispielsweise in Form eines Rollenspiels genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video (8min) - [http://www.spiegel.de/video/norwegischer-strafvollzug-knast-ohne-gitter-video-1141186.html: Norwegischer Strafvollzug: Knast ohne Gitter] (Spiegel online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im oben verlinkten Video wird der Häftling „Peter“ aus einem norwegischen Gefängnis einen Tag lang begleitet. Dabei liegt der Fokus auf der liberalen Handhabung des Strafvollzugs in Norwegen. Dieses Video könnte als Grundlage einer Diskussion zum Thema der Funktion von Strafe alternativ oder ergänzend zu oben genanntem Artikel gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themenübergreifendes Material===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Unter dieser Überschrift wird eine Internetquelle aufgeführt, die eine Sammlung an Texten mit einer Vielzahl an inhaltlichen Themen beinhaltet. Aufgrund dieser allgemeinen Orientierung des Materials wurde von einer thematischen Einordnung abgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte zur Rechtsethik] (Fachverband Ethik e.V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der 2010 erstellte Reader des Fachverbands Ethik e.V. präsentiert eine bereits gekürzte Literatur- und Quellensammlung zum Themenfeld &amp;quot;Rechtsethik&amp;quot;. Auf 62 Seiten werden im ersten Teil des Dokuments Theoretische Texte aufgelistet, die von Kant und Hobbes bis Radbruch und Höffe reichen (S. 3-27). Daraufhin schließt sich eine Sammlung von Texten an, die Beispiele der deutschen und internationalen Rechtsgeschichte aufführen, in denen die Schuldfrage anhand von konkreten Fällen mit Schülerinnen und Schülern diskutiert werden kann. Ein besonderer Hinweis kann an dieser Stelle auf die tabellarische Auflistung zu gesetzlichen Rechtsgrundlagen auf Seite 31-33 gegeben werden. Dieser Einschub wird im Inhaltsverzeichnis unter den Überschriften „Modell: Bedingungen eines gerechten Urteils“ und „Acht Bedingungen eines gerechten Urteils“ eingeführt. Es bleibt zu erwähnen, dass das Layout des Word-Dokuments an einigen Stellen verschoben erscheint und es in Einzelfällen zu fehlerhaften Seitenbezeichnungen im Inhaltsverzeichnis kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13062</id>
		<title>Schuld und Strafe - Unterrichtsmaterialien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13062"/>
				<updated>2018-02-14T14:01:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Rechtliche und moralische Schuld */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Willensfreiheit und Schuld===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.theeuropean.de/gerhardt-roth/4904-die-freiheit-des-willens Die Freiheit des Willens] (theeuropean.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:TheEuropen sieht sich als unabhängiges Magazin, welches zeitgenössische Themen fokussiert, mit Hilfe verschiedener Fachleute debattiert und interdisziplinär beleuchtet. Der erste Artikel [http://www.theeuropean.de/gerhardt-roth/4904-die-freiheit-des-willens „Es gibt eine falsche Bestrafungsideologie“] erklärt kurz die zugrundeliegenden philosophischen Positionen (Handlungsfreiheit-Hume, Willensfreiheit-Kant), kontrastiert diese mit dem geltenden Strafrechtssystem und plädiert für die Trennung von Verantwortlichkeit und moralischer Schuld. Der zweite Artikel [http://www.theeuropean.de/stephan-graetzel/2613-der-freie-wille-im-computertomopraphen „Keine Offenbarung in der Röhre“] sieht den freien Willen als sprachliches Phänomen, denn dieser könne nur dort festgestellt werden, wo ein handlungsbefähigender Bezug des Individuums zur Gesellschaft hergestellt werden kann. Die Sprache verbinde den Menschen mit der Welt und befreie ihn von seinen biologischen Abhängigkeiten. Der Wille sei jedoch erst dann frei, wenn er dabei die Verbindlichkeiten zur Umwelt erkenne und umsetze (Kant, Freiheit aus Pflicht). Eine andere Position in dieser Debatte bezieht der Beitrag [http://www.theeuropean.de/imke-puls/2611-der-freie-wille-zwischen-realitaet-und-fiktion „Wollen und müssen“]. Die Autorin argumentiert gegen die Widerlegung der Willensfreiheit einiger neurowissenschaftlicher Studien, wie zum Beispiel der von Benjamin Libet, welche seit den 90er-Jahren für öffentliches Aufsehen gesorgt hat. Jede Art von Verhalten sei eine Komposition von komplexen genetischen Konstellationen und exogenen Faktoren und es sei abzuwarten, ob ein mathematisches Modell menschliche Verhaltensweisen erklären könne. Schließlich verteidigt der letzte Artikel [http://www.theeuropean.de/andrea-kamphuis/2612-neuronaler-determinismus „Wir sind mehr als nur Bewusstsein“] die These, dass wir nicht trotz, sondern gerade aufgrund des neuronalen Determinismus nie freier waren. Die Autorin bezieht sich auf Friedrich Engels' Diktum von der Freiheit auf Einsicht der Notwendigkeit, denn erst mit der Erkenntnis über die Naturgesetze ergebe sich die Möglichkeit diese plan- und zweckmäßig wirken zu lassen. Die Freiheit des Willens sei demnach nichts anderes, als mit Sachkenntnis entscheiden zu können. Das Ich setze sich aus Bewusstem, Unbewusstem, den Sinnesorganen, dem Gehirn und den Entscheidungsalgorithmen und Datenbanken auf das es zugreift zusammen. Dass Entscheidungen vor der Registrierung des Bewusstseins vorbereitet werden, würden das Individuum nicht aus der Verantwortung entlassen. Jede Erfahrung erweitere die Datenbank und mache den Zugriff präziser, und den Menschen damit im Engels'schen Sinne freier.&lt;br /&gt;
:Jeder dieser Beiträge bezieht eine eigene Stellung in der Debatte. Wenn eine Einführung zu diesem Thema bereits stattgefunden hat, können die Artikel beispielsweise in Gruppen verteilt, bearbeitet, kritisiert und im Plenum vorgestellt und diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;cad=rja&amp;amp;uact=8&amp;amp;ved=0ahUKEwiN7-2417rVAhXDMhoKHYVFBREQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.fachverband-ethik.de%2Ffileadmin%2Fdaten_bawue%2Fdateien%2Funterrichtsmaterialien%2F2.Reader-Freiheit.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFqJepymeayurLp8aOfqzJlRJeWjA Determinismus und Freiheit] (Fachverband Ethik e.V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der vorliegende Link führt zu einer Word-Datei, die einige Texte und Aufgabenstellungen zum Thema „Determinismus und Freiheit“ enthält. Es sind unter anderem Texte von Pauen, Bieri, Tugendhat, Roth und Singer aufzufinden. Diese bieten eine gute Grundlage für das Thema der Schuld, da sie unter anderem die Handlungsfreiheit und Verantwortung thematisieren. Teilweise entfernen sich die Texte dabei inhaltlich zu weit vom Thema der Schuld, da sie primär Determinismus und Freiheit sowie verwandte Begriffe behandeln. Vorteilhaft ist, dass zu besagten Texten bereits Aufgabenstellungen vorhanden sind, die – angepasst an die jeweilige Klasse – übernommen werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.dasgehirn.info/entdecken/moral-und-schuld/moral-zeiten-der-hirnforschung/?p=all  Moral in Zeiten der Hirnforschung] (dasgehirn.info)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die moderne Hirnforschung lieferte bereits und liefert noch zahlreiche Erkenntnisse, die die geltenden Vorstellungen vom freien Willen zunehmend in Frage stellen. Der Artikel geht auf die Experimente von Benjamin Libet in den 1980er Jahren und ihre Auswirkungen auf die Idee eines freien Willens ein, greift die Zusammenhänge von Hirnschädigungen und vermindertem moralischem Urteilsvermögen auf, diskutiert Anomalien an der Gehirnstruktur von sogenannten „Psychopathen“ und wirft vor allem die Frage auf, was all die, in diesem Zusammenhang gesammelten Erkenntnisse für unser Menschenbild und unser Konzept der Schuldfähigkeit bedeuten. Auf diese Fragen kann der Artikel selbstverständlich keine finale Antwort liefern, doch die ethische Brisanz dieser Fragestellungen wird durch ihn klar aufgezeigt. Zudem werden die LeserInnen an neuere kritische Ansätze des Philosophen Ansgar Beckermann zur Annahme einer Dualität von Geist und Gehirn herangeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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===Rechtliche und moralische Schuld===&lt;br /&gt;
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;*Online-Artikel - [http://www.deutschlandfunk.de/eine-frage-von-recht-und-gerechtigkeit.871.de.html?dram:article_id=127444 Die Mauerschützenprozesse: Eine Frage von Recht und Gerechtigkeit] (Deutschlandfunk)&lt;br /&gt;
:Der kurze und leicht verständliche Artikel des Deutschlandfunks von Sylvia Conradt befasst sich mit den ersten „Mauerschützenprozessen“ in Berlin. Am 2. September 1991 mussten sich ehemalige DDR-Grenzsoldaten wegen tödlichen Schüsse auf Republikflüchtige erstmals vor dem Berliner Landgericht für ihr Handeln verantworten. Er legt unter Verwendung von Originalzitaten aus dem Prozess das Problem der Urteilsfindung und damit die mögliche Spanne zwischen geltendem Recht und Moral dar. Es bietet sich zudem an, in diesem Zusammenhang die Grenzen des Rechtsstaats im Unterricht zu thematisieren. Da der vorgestellte Artikel nur wenige Hintergrundinformationen anbietet, ist eine vorherige Auseinandersetzung mit dem Thema unerlässlich. Diese kann beispielsweise fächerübergreifend im Geschichtsunterricht oder durch einen vorherigen Einstieg in das Themengebiet erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [https://www.edidact.de/contentBase/edidact/vorschau/3-08-04-40-4.5.4.pdf  Schuld ... haben nicht immer die anderen](edidact.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei handelt es sich um eine Vorschau zu einem käuflich erwerbbaren, größtenteils ausgearbeiteten und mit Anleitungen und Arbeitsblättern versehenen Unterrichtskonzeptes, welches die Thematik von rechtlicher und moralischer Schuld und des Täter-Opfer-Ausgleichs behandelt. eDidact ist ein Projekt der Mediengruppe Oberfranken GmbH &amp;amp; Co. KG. Das vollständige Dokument lässt sich [https://www.edidact.de/Suche/index.htm?category=102570&amp;amp;q=D3080440454 hier] bestellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Adolf Eichmann Zitate] (Quotez)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei dieser Seite handelt es sich um eine Zitatsammlung Hannah Arendts über den Eichmann Prozess. Hannah Arendt kann vor allem in der Diskussion zum Rechtspositivismus genutzt werden. Ihre Auslegungen in ihrem Werk „Die Banalität des Bösen“ bearbeiten sehr schön die Frage nach dem Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit. Auch als eine der wenigen wichtigen weiblichen Philosophinnen der westlichen Kultur ist es sinnvoll Hannah Arendt den Schülerinnen und Schülern näher zu bringen. Die Zitate können im Zusammenhang mit dem im Jahre 2012 erschienenen Film „Hannah Arendt“ bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 Der Eichmann Prozess] (Deutschlandfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Artikel, geschrieben von Claus Menzel, befasst sich mit dem Thema des Eichmann Prozesses, ein Fall, der die Vergangenheit der NS-Zeit wieder aufrollt. In diesem Artikel werden die Fakten des Prozesses aus der Sicht der BRD zusammengefasst und dient gut als Hintergrundtext für die Diskussion nach Recht und Gerechtigkeit im Unterricht. Diese Seite ist im Allgemeinen gut geeignet, da sie einen guten Überblick über die Geschehnisse bietet und die Texte leicht verständlich verfasst worden sind.&lt;br /&gt;
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===Straftheorien===&lt;br /&gt;
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;*Online-Material - [http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Link der Internetseite Lawww führt zu einem Schema und zu knappen Definitionen verschiedener Straftheorien. Dabei werden jeweils der Ansatz der unterschiedlichen Theorien und die Kritik an selbigem in ein bis zwei Sätzen genannt. Außerdem wird ein Schema aufgeführt, in dem diese nochmals zu wenigen Stichworte gekürzt wurden. Diese Seite ist besonders geeignet, um einen Überblick zu den genannten Begriffen zu erhalten oder die verschiedenen Positionen inhaltlich zu strukturieren. Zur Ergebnissicherung am Ende einer Lerneinheit oder dem Lernen für eine Klausur bietet sich die Quelle an, sie kann aber keinen inhaltlich tiefgehenden Input bieten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Künstlerische und mediale Auseinandersetzung mit Schuld und Strafe===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.bpb.de/die-bpb/173284/die-frage-nach-der-schuld Erfahrungsbericht: Die Frage nach der Schuld] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1993, fast 50 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges tritt Jürgen Wiebicke, der Autor dieses Artikels seine erste Israel-Reise an. Er formuliert lebensnah und auf einem verständlichen Sprachniveau seine Erwartungen und die tatsächlichen Reaktionen der Israelis auf ihn als deutschen Staatsbürger. Wiebicke thematisiert in seinen Schilderungen die generationenübergreifende Schuldfrage. Der Artikel kann mit diesem Themenschwerpunkt als Anstoß zur Diskussion über eine mögliche Kollektivschuld des deutschen Volkes auch Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges gewertet werden. Ein weiterer, die Thematik der Kollektivschuld aufgreifender Online-Artikel von n-tv ist unter folgendem Link zu finden: [http://www.n-tv.de/politik/Die-Maer-von-der-kollektiven-Schuld-article10014216.html Hitlers Komplizen: Die Mär von der kollektiven Schuld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material- [https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:An dieser Stelle findet sich eine vom Deutschen Theater in PDF-Format zur Verfügung gestellte Materialmappe zur Uraufführung des Theaterstücks „Terror“ von Ferdinand von Schirach. Inhaltlich spannt dieser Materialvorschlag einen Bogen zu dem bereits verlinkten Video in der Domäne „Hintergrund“ [http://mediathek.daserste.de/Hart-aber-fair/Terror-Abstimmung-Urteil-und-Diskussio/Video?bcastId=561146&amp;amp;documentId=38379958 Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!].Da in der Materialsammlung fast kein Originaltext zum Theaterstück vorhanden ist, empfiehlt sich die Arbeit mit dem Material im Anschluss an den Theaterbesuch oder den gleichnamigen Film. Besonders hervorzuheben ist, dass die Mappe speziell für den Unterricht entwickelt wurde und unter dem Punkt „Vorbemerkung“ Bezug zu Kompetenzen und weiteren Themenfeldern genommen wird. Zudem findet sich eine Empfehlung zur Eignung des Materials ab der Jahrgangsstufe zehn. Neben wesentlichen Hintergrundinformationen zur Inszenierung sind didaktische Impulse in Form von Fragestellungen, sowie Vorschläge für Übungen im Material vorhanden. Diese ermöglichen es, sich dem Inhalt aus unterschiedlichen Perspektiven zu nähern und bieten Diskussionsstoff für eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema an. Zusätzlich finden sich am Ende der Sammlung die beiden Schlussplädoyers für die möglichen Ausgänge des Stücks in Textform. Diese bieten einen guten und prägnanten Überblick über die im Stück hervorgebrachten Argumente für oder gegen eine Verurteilung des Angeklagten. Sie können am Ende der Unterrichtsreihe zur Wiederholung und Sicherung dargelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material- [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Arbeitshilfe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (materialserver.filmwerk.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Datei wird eine kleinschrittige Erarbeitung des Filmes &amp;quot;Terror - Ihr Urteil&amp;quot; (2016) nach dem Gerichtsdrama von Ferdinand von Schirach anhand von sechs Filmsequenzen des DVD-Materials vorgestellt. Inhaltlich spannt dieser Materialvorschlag einen Bogen zu dem bereits verlinkten Video in der Domäne „Hintergrund“ [http://mediathek.daserste.de/Hart-aber-fair/Terror-Abstimmung-Urteil-und-Diskussio/Video?bcastId=561146&amp;amp;documentId=38379958 Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!]. Der Film stellt die Frage nach der Unterscheidung von moralischer und rechtlicher Schuld und fordert dem Zuschauer in dem vielschichtigen Argumentationsgeflecht der Filmhandlung ein eigenes Urteil ab. Auf Seite zwei des Unterrichtsmaterials wird ein Überblick zu den thematisch eingeteilten Sequenzen des Spielfilms gegeben. Daran schließt sich eine genaue Einführung in die Geschehnisse der jeweiligen Filmszenen an und die Verknüpfungen zu den daran anknüpfenden Arbeitsblättern, die ab Seite zehn präsentiert werden. Zu jedem der Arbeitsblätter ist eine Lehrerversion beigefügt, die Lösungsvorschläge der Schüleraufgaben vorlegt. Weiterer interessante Hinweise sind die aufgelisteten Filmhinweisen zu ähnlichen Dilemmaszenarien auf Seite neun, sowie eine Verlinkung zum Kauf einer „DVD mit dem Recht zur nichtgewerblichen öffentlichen Vorführung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anwendung von Recht===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/pocket-politik/16548/rechtsstaat Rechtsstaat] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Text behandelt prägnant die Definition des Rechtsstaatsbegriffs und erklärt die wichtigsten Grundsätze und allgemeinen Kennzeichen eines Rechtsstaates, wie Rechtssicherheit und Gewaltenteilung. Zur Verdeutlichung wird ebenfalls Bezug auf den Text des deutschen Grundgesetzes genommen. Die im Artikel vorhandenen Verlinkungen bieten die  Möglichkeit, innerhalb des selben Online-Portals weiterführende Texte zu den einzelnen Komponenten eines Rechtsstaates zu sichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeit.de/2009/13/Die-Insel-13 Darf Strafe so schön sein?] (ZEIT Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der oben verlinkte Artikel der Zeitschrift „Zeit“ aus dem Jahr 2009 beschäftigt sich mit dem Gefängnis Bastøy in Norwegen. Die Autorin beschreibt einen Besuch auf der dazugehörigen Gefängnisinsel und Gespräche mit den Mitarbeitern und Häftlingen. Sie scheint dabei der Konzeption des „liberalsten Gefängnisses der Welt“ kritisch gegenüber zu stehen. Der Artikel könnte im Unterricht als Diskussionsgrundlage zum Thema der Funktion bzw. der Härte von Haftstrafen beispielsweise in Form eines Rollenspiels genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video (8min) - [http://www.spiegel.de/video/norwegischer-strafvollzug-knast-ohne-gitter-video-1141186.html: Norwegischer Strafvollzug: Knast ohne Gitter] (Spiegel online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im oben verlinkten Video wird der Häftling „Peter“ aus einem norwegischen Gefängnis einen Tag lang begleitet. Dabei liegt der Fokus auf der liberalen Handhabung des Strafvollzugs in Norwegen. Dieses Video könnte als Grundlage einer Diskussion zum Thema der Funktion von Strafe alternativ oder ergänzend zu oben genanntem Artikel gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themenübergreifendes Material===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Unter dieser Überschrift wird eine Internetquelle aufgeführt, die eine Sammlung an Texten mit einer Vielzahl an inhaltlichen Themen beinhaltet. Aufgrund dieser allgemeinen Orientierung des Materials wurde von einer thematischen Einordnung abgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte zur Rechtsethik] (Fachverband Ethik e.V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der 2010 erstellte Reader des Fachverbands Ethik e.V. präsentiert eine bereits gekürzte Literatur- und Quellensammlung zum Themenfeld &amp;quot;Rechtsethik&amp;quot;. Auf 62 Seiten werden im ersten Teil des Dokuments Theoretische Texte aufgelistet, die von Kant und Hobbes bis Radbruch und Höffe reichen (S. 3-27). Daraufhin schließt sich eine Sammlung von Texten an, die Beispiele der deutschen und internationalen Rechtsgeschichte aufführen, in denen die Schuldfrage anhand von konkreten Fällen mit Schülerinnen und Schülern diskutiert werden kann. Ein besonderer Hinweis kann an dieser Stelle auf die tabellarische Auflistung zu gesetzlichen Rechtsgrundlagen auf Seite 31-33 gegeben werden. Dieser Einschub wird im Inhaltsverzeichnis unter den Überschriften „Modell: Bedingungen eines gerechten Urteils“ und „Acht Bedingungen eines gerechten Urteils“ eingeführt. Es bleibt zu erwähnen, dass das Layout des Word-Dokuments an einigen Stellen verschoben erscheint und es in Einzelfällen zu fehlerhaften Seitenbezeichnungen im Inhaltsverzeichnis kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13058</id>
		<title>Schuld und Strafe - Unterrichtsmaterialien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13058"/>
				<updated>2018-02-14T14:00:29Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Rechtliche und moralische Schuld */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Willensfreiheit und Schuld===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.theeuropean.de/gerhardt-roth/4904-die-freiheit-des-willens Die Freiheit des Willens] (theeuropean.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:TheEuropen sieht sich als unabhängiges Magazin, welches zeitgenössische Themen fokussiert, mit Hilfe verschiedener Fachleute debattiert und interdisziplinär beleuchtet. Der erste Artikel [http://www.theeuropean.de/gerhardt-roth/4904-die-freiheit-des-willens „Es gibt eine falsche Bestrafungsideologie“] erklärt kurz die zugrundeliegenden philosophischen Positionen (Handlungsfreiheit-Hume, Willensfreiheit-Kant), kontrastiert diese mit dem geltenden Strafrechtssystem und plädiert für die Trennung von Verantwortlichkeit und moralischer Schuld. Der zweite Artikel [http://www.theeuropean.de/stephan-graetzel/2613-der-freie-wille-im-computertomopraphen „Keine Offenbarung in der Röhre“] sieht den freien Willen als sprachliches Phänomen, denn dieser könne nur dort festgestellt werden, wo ein handlungsbefähigender Bezug des Individuums zur Gesellschaft hergestellt werden kann. Die Sprache verbinde den Menschen mit der Welt und befreie ihn von seinen biologischen Abhängigkeiten. Der Wille sei jedoch erst dann frei, wenn er dabei die Verbindlichkeiten zur Umwelt erkenne und umsetze (Kant, Freiheit aus Pflicht). Eine andere Position in dieser Debatte bezieht der Beitrag [http://www.theeuropean.de/imke-puls/2611-der-freie-wille-zwischen-realitaet-und-fiktion „Wollen und müssen“]. Die Autorin argumentiert gegen die Widerlegung der Willensfreiheit einiger neurowissenschaftlicher Studien, wie zum Beispiel der von Benjamin Libet, welche seit den 90er-Jahren für öffentliches Aufsehen gesorgt hat. Jede Art von Verhalten sei eine Komposition von komplexen genetischen Konstellationen und exogenen Faktoren und es sei abzuwarten, ob ein mathematisches Modell menschliche Verhaltensweisen erklären könne. Schließlich verteidigt der letzte Artikel [http://www.theeuropean.de/andrea-kamphuis/2612-neuronaler-determinismus „Wir sind mehr als nur Bewusstsein“] die These, dass wir nicht trotz, sondern gerade aufgrund des neuronalen Determinismus nie freier waren. Die Autorin bezieht sich auf Friedrich Engels' Diktum von der Freiheit auf Einsicht der Notwendigkeit, denn erst mit der Erkenntnis über die Naturgesetze ergebe sich die Möglichkeit diese plan- und zweckmäßig wirken zu lassen. Die Freiheit des Willens sei demnach nichts anderes, als mit Sachkenntnis entscheiden zu können. Das Ich setze sich aus Bewusstem, Unbewusstem, den Sinnesorganen, dem Gehirn und den Entscheidungsalgorithmen und Datenbanken auf das es zugreift zusammen. Dass Entscheidungen vor der Registrierung des Bewusstseins vorbereitet werden, würden das Individuum nicht aus der Verantwortung entlassen. Jede Erfahrung erweitere die Datenbank und mache den Zugriff präziser, und den Menschen damit im Engels'schen Sinne freier.&lt;br /&gt;
:Jeder dieser Beiträge bezieht eine eigene Stellung in der Debatte. Wenn eine Einführung zu diesem Thema bereits stattgefunden hat, können die Artikel beispielsweise in Gruppen verteilt, bearbeitet, kritisiert und im Plenum vorgestellt und diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;cad=rja&amp;amp;uact=8&amp;amp;ved=0ahUKEwiN7-2417rVAhXDMhoKHYVFBREQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.fachverband-ethik.de%2Ffileadmin%2Fdaten_bawue%2Fdateien%2Funterrichtsmaterialien%2F2.Reader-Freiheit.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFqJepymeayurLp8aOfqzJlRJeWjA Determinismus und Freiheit] (Fachverband Ethik e.V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der vorliegende Link führt zu einer Word-Datei, die einige Texte und Aufgabenstellungen zum Thema „Determinismus und Freiheit“ enthält. Es sind unter anderem Texte von Pauen, Bieri, Tugendhat, Roth und Singer aufzufinden. Diese bieten eine gute Grundlage für das Thema der Schuld, da sie unter anderem die Handlungsfreiheit und Verantwortung thematisieren. Teilweise entfernen sich die Texte dabei inhaltlich zu weit vom Thema der Schuld, da sie primär Determinismus und Freiheit sowie verwandte Begriffe behandeln. Vorteilhaft ist, dass zu besagten Texten bereits Aufgabenstellungen vorhanden sind, die – angepasst an die jeweilige Klasse – übernommen werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.dasgehirn.info/entdecken/moral-und-schuld/moral-zeiten-der-hirnforschung/?p=all  Moral in Zeiten der Hirnforschung] (dasgehirn.info)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die moderne Hirnforschung lieferte bereits und liefert noch zahlreiche Erkenntnisse, die die geltenden Vorstellungen vom freien Willen zunehmend in Frage stellen. Der Artikel geht auf die Experimente von Benjamin Libet in den 1980er Jahren und ihre Auswirkungen auf die Idee eines freien Willens ein, greift die Zusammenhänge von Hirnschädigungen und vermindertem moralischem Urteilsvermögen auf, diskutiert Anomalien an der Gehirnstruktur von sogenannten „Psychopathen“ und wirft vor allem die Frage auf, was all die, in diesem Zusammenhang gesammelten Erkenntnisse für unser Menschenbild und unser Konzept der Schuldfähigkeit bedeuten. Auf diese Fragen kann der Artikel selbstverständlich keine finale Antwort liefern, doch die ethische Brisanz dieser Fragestellungen wird durch ihn klar aufgezeigt. Zudem werden die LeserInnen an neuere kritische Ansätze des Philosophen Ansgar Beckermann zur Annahme einer Dualität von Geist und Gehirn herangeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rechtliche und moralische Schuld===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.deutschlandfunk.de/eine-frage-von-recht-und-gerechtigkeit.871.de.html?dram:article_id=127444 Die Mauerschützenprozesse: Eine Frage von Recht und Gerechtigkeit] (Deutschlandfunk)&lt;br /&gt;
:Der kurze und leicht verständliche Artikel des Deutschlandfunks von Sylvia Conradt befasst sich mit den ersten „Mauerschützenprozessen“ in Berlin. Am 2. September 1991 mussten sich ehemalige DDR-Grenzsoldaten wegen tödlichen Schüsse auf Republikflüchtige erstmals vor dem Berliner Landgericht für ihr Handeln verantworten. Er legt unter Verwendung von Originalzitaten aus dem Prozess das Problem der Urteilsfindung und damit die mögliche Spanne zwischen geltendem Recht und Moral dar. Es bietet sich zudem an, in diesem Zusammenhang die Grenzen des Rechtsstaats im Unterricht zu thematisieren. Da der vorgestellte Artikel nur wenige Hintergrundinformationen anbietet, ist eine vorherige Auseinandersetzung mit dem Thema unerlässlich. Diese kann beispielsweise fächerübergreifend im Geschichtsunterricht oder durch einen vorherigen Einstieg in das Themengebiet erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [https://www.edidact.de/contentBase/edidact/vorschau/3-08-04-40-4.5.4.pdf  Schuld ... haben nicht immer die anderen](edidact.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei handelt es sich um eine Vorschau zu einem käuflich erwerbbaren, größtenteils ausgearbeiteten und mit Anleitungen und Arbeitsblättern versehenen Unterrichtskonzeptes, welches die Thematik von rechtlicher und moralischer Schuld und des Täter-Opfer-Ausgleichs behandelt. eDidact ist ein Projekt der Mediengruppe Oberfranken GmbH &amp;amp; Co. KG. Das vollständige Dokument lässt sich [https://www.edidact.de/Suche/index.htm?category=102570&amp;amp;q=D3080440454 hier] bestellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Adolf Eichmann Zitate] (Quotez)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Bei dieser Seite handelt es sich um eine Zitatsammlung Hannah Arendts über den Eichmann Prozess. Hannah Arendt kann vor allem in der Diskussion zum Rechtspositivismus genutzt werden. Ihre Auslegungen in ihrem Werk „Die Banalität des Bösen“ bearbeiten sehr schön die Frage nach dem Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit. Auch als eine der wenigen wichtigen weiblichen Philosophinnen der westlichen Kultur ist es sinnvoll Hannah Arendt den Schülerinnen und Schülern näher zu bringen. Die Zitate können im Zusammenhang mit dem im Jahre 2012 erschienenen Film „Hannah Arendt“ bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 Der Eichmann Prozess] (Deutschlandfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Artikel, geschrieben von Claus Menzel, befasst sich mit dem Thema des Eichmann Prozesses, ein Fall, der die Vergangenheit der NS-Zeit wieder aufrollt. In diesem Artikel werden die Fakten des Prozesses aus der Sicht der BRD zusammengefasst und dient gut als Hintergrundtext für die Diskussion nach Recht und Gerechtigkeit im Unterricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Straftheorien===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Link der Internetseite Lawww führt zu einem Schema und zu knappen Definitionen verschiedener Straftheorien. Dabei werden jeweils der Ansatz der unterschiedlichen Theorien und die Kritik an selbigem in ein bis zwei Sätzen genannt. Außerdem wird ein Schema aufgeführt, in dem diese nochmals zu wenigen Stichworte gekürzt wurden. Diese Seite ist besonders geeignet, um einen Überblick zu den genannten Begriffen zu erhalten oder die verschiedenen Positionen inhaltlich zu strukturieren. Zur Ergebnissicherung am Ende einer Lerneinheit oder dem Lernen für eine Klausur bietet sich die Quelle an, sie kann aber keinen inhaltlich tiefgehenden Input bieten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Künstlerische und mediale Auseinandersetzung mit Schuld und Strafe===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.bpb.de/die-bpb/173284/die-frage-nach-der-schuld Erfahrungsbericht: Die Frage nach der Schuld] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1993, fast 50 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges tritt Jürgen Wiebicke, der Autor dieses Artikels seine erste Israel-Reise an. Er formuliert lebensnah und auf einem verständlichen Sprachniveau seine Erwartungen und die tatsächlichen Reaktionen der Israelis auf ihn als deutschen Staatsbürger. Wiebicke thematisiert in seinen Schilderungen die generationenübergreifende Schuldfrage. Der Artikel kann mit diesem Themenschwerpunkt als Anstoß zur Diskussion über eine mögliche Kollektivschuld des deutschen Volkes auch Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges gewertet werden. Ein weiterer, die Thematik der Kollektivschuld aufgreifender Online-Artikel von n-tv ist unter folgendem Link zu finden: [http://www.n-tv.de/politik/Die-Maer-von-der-kollektiven-Schuld-article10014216.html Hitlers Komplizen: Die Mär von der kollektiven Schuld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material- [https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:An dieser Stelle findet sich eine vom Deutschen Theater in PDF-Format zur Verfügung gestellte Materialmappe zur Uraufführung des Theaterstücks „Terror“ von Ferdinand von Schirach. Inhaltlich spannt dieser Materialvorschlag einen Bogen zu dem bereits verlinkten Video in der Domäne „Hintergrund“ [http://mediathek.daserste.de/Hart-aber-fair/Terror-Abstimmung-Urteil-und-Diskussio/Video?bcastId=561146&amp;amp;documentId=38379958 Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!].Da in der Materialsammlung fast kein Originaltext zum Theaterstück vorhanden ist, empfiehlt sich die Arbeit mit dem Material im Anschluss an den Theaterbesuch oder den gleichnamigen Film. Besonders hervorzuheben ist, dass die Mappe speziell für den Unterricht entwickelt wurde und unter dem Punkt „Vorbemerkung“ Bezug zu Kompetenzen und weiteren Themenfeldern genommen wird. Zudem findet sich eine Empfehlung zur Eignung des Materials ab der Jahrgangsstufe zehn. Neben wesentlichen Hintergrundinformationen zur Inszenierung sind didaktische Impulse in Form von Fragestellungen, sowie Vorschläge für Übungen im Material vorhanden. Diese ermöglichen es, sich dem Inhalt aus unterschiedlichen Perspektiven zu nähern und bieten Diskussionsstoff für eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema an. Zusätzlich finden sich am Ende der Sammlung die beiden Schlussplädoyers für die möglichen Ausgänge des Stücks in Textform. Diese bieten einen guten und prägnanten Überblick über die im Stück hervorgebrachten Argumente für oder gegen eine Verurteilung des Angeklagten. Sie können am Ende der Unterrichtsreihe zur Wiederholung und Sicherung dargelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material- [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Arbeitshilfe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (materialserver.filmwerk.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Datei wird eine kleinschrittige Erarbeitung des Filmes &amp;quot;Terror - Ihr Urteil&amp;quot; (2016) nach dem Gerichtsdrama von Ferdinand von Schirach anhand von sechs Filmsequenzen des DVD-Materials vorgestellt. Inhaltlich spannt dieser Materialvorschlag einen Bogen zu dem bereits verlinkten Video in der Domäne „Hintergrund“ [http://mediathek.daserste.de/Hart-aber-fair/Terror-Abstimmung-Urteil-und-Diskussio/Video?bcastId=561146&amp;amp;documentId=38379958 Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!]. Der Film stellt die Frage nach der Unterscheidung von moralischer und rechtlicher Schuld und fordert dem Zuschauer in dem vielschichtigen Argumentationsgeflecht der Filmhandlung ein eigenes Urteil ab. Auf Seite zwei des Unterrichtsmaterials wird ein Überblick zu den thematisch eingeteilten Sequenzen des Spielfilms gegeben. Daran schließt sich eine genaue Einführung in die Geschehnisse der jeweiligen Filmszenen an und die Verknüpfungen zu den daran anknüpfenden Arbeitsblättern, die ab Seite zehn präsentiert werden. Zu jedem der Arbeitsblätter ist eine Lehrerversion beigefügt, die Lösungsvorschläge der Schüleraufgaben vorlegt. Weiterer interessante Hinweise sind die aufgelisteten Filmhinweisen zu ähnlichen Dilemmaszenarien auf Seite neun, sowie eine Verlinkung zum Kauf einer „DVD mit dem Recht zur nichtgewerblichen öffentlichen Vorführung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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;*Online-Portal - [http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/pocket-politik/16548/rechtsstaat Rechtsstaat] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Text behandelt prägnant die Definition des Rechtsstaatsbegriffs und erklärt die wichtigsten Grundsätze und allgemeinen Kennzeichen eines Rechtsstaates, wie Rechtssicherheit und Gewaltenteilung. Zur Verdeutlichung wird ebenfalls Bezug auf den Text des deutschen Grundgesetzes genommen. Die im Artikel vorhandenen Verlinkungen bieten die  Möglichkeit, innerhalb des selben Online-Portals weiterführende Texte zu den einzelnen Komponenten eines Rechtsstaates zu sichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeit.de/2009/13/Die-Insel-13 Darf Strafe so schön sein?] (ZEIT Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der oben verlinkte Artikel der Zeitschrift „Zeit“ aus dem Jahr 2009 beschäftigt sich mit dem Gefängnis Bastøy in Norwegen. Die Autorin beschreibt einen Besuch auf der dazugehörigen Gefängnisinsel und Gespräche mit den Mitarbeitern und Häftlingen. Sie scheint dabei der Konzeption des „liberalsten Gefängnisses der Welt“ kritisch gegenüber zu stehen. Der Artikel könnte im Unterricht als Diskussionsgrundlage zum Thema der Funktion bzw. der Härte von Haftstrafen beispielsweise in Form eines Rollenspiels genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video (8min) - [http://www.spiegel.de/video/norwegischer-strafvollzug-knast-ohne-gitter-video-1141186.html: Norwegischer Strafvollzug: Knast ohne Gitter] (Spiegel online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im oben verlinkten Video wird der Häftling „Peter“ aus einem norwegischen Gefängnis einen Tag lang begleitet. Dabei liegt der Fokus auf der liberalen Handhabung des Strafvollzugs in Norwegen. Dieses Video könnte als Grundlage einer Diskussion zum Thema der Funktion von Strafe alternativ oder ergänzend zu oben genanntem Artikel gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themenübergreifendes Material===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Unter dieser Überschrift wird eine Internetquelle aufgeführt, die eine Sammlung an Texten mit einer Vielzahl an inhaltlichen Themen beinhaltet. Aufgrund dieser allgemeinen Orientierung des Materials wurde von einer thematischen Einordnung abgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte zur Rechtsethik] (Fachverband Ethik e.V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der 2010 erstellte Reader des Fachverbands Ethik e.V. präsentiert eine bereits gekürzte Literatur- und Quellensammlung zum Themenfeld &amp;quot;Rechtsethik&amp;quot;. Auf 62 Seiten werden im ersten Teil des Dokuments Theoretische Texte aufgelistet, die von Kant und Hobbes bis Radbruch und Höffe reichen (S. 3-27). Daraufhin schließt sich eine Sammlung von Texten an, die Beispiele der deutschen und internationalen Rechtsgeschichte aufführen, in denen die Schuldfrage anhand von konkreten Fällen mit Schülerinnen und Schülern diskutiert werden kann. Ein besonderer Hinweis kann an dieser Stelle auf die tabellarische Auflistung zu gesetzlichen Rechtsgrundlagen auf Seite 31-33 gegeben werden. Dieser Einschub wird im Inhaltsverzeichnis unter den Überschriften „Modell: Bedingungen eines gerechten Urteils“ und „Acht Bedingungen eines gerechten Urteils“ eingeführt. Es bleibt zu erwähnen, dass das Layout des Word-Dokuments an einigen Stellen verschoben erscheint und es in Einzelfällen zu fehlerhaften Seitenbezeichnungen im Inhaltsverzeichnis kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13056</id>
		<title>Schuld und Strafe - Unterrichtsmaterialien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13056"/>
				<updated>2018-02-14T14:00:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Rechtliche und moralische Schuld */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
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===Willensfreiheit und Schuld===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.theeuropean.de/gerhardt-roth/4904-die-freiheit-des-willens Die Freiheit des Willens] (theeuropean.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:TheEuropen sieht sich als unabhängiges Magazin, welches zeitgenössische Themen fokussiert, mit Hilfe verschiedener Fachleute debattiert und interdisziplinär beleuchtet. Der erste Artikel [http://www.theeuropean.de/gerhardt-roth/4904-die-freiheit-des-willens „Es gibt eine falsche Bestrafungsideologie“] erklärt kurz die zugrundeliegenden philosophischen Positionen (Handlungsfreiheit-Hume, Willensfreiheit-Kant), kontrastiert diese mit dem geltenden Strafrechtssystem und plädiert für die Trennung von Verantwortlichkeit und moralischer Schuld. Der zweite Artikel [http://www.theeuropean.de/stephan-graetzel/2613-der-freie-wille-im-computertomopraphen „Keine Offenbarung in der Röhre“] sieht den freien Willen als sprachliches Phänomen, denn dieser könne nur dort festgestellt werden, wo ein handlungsbefähigender Bezug des Individuums zur Gesellschaft hergestellt werden kann. Die Sprache verbinde den Menschen mit der Welt und befreie ihn von seinen biologischen Abhängigkeiten. Der Wille sei jedoch erst dann frei, wenn er dabei die Verbindlichkeiten zur Umwelt erkenne und umsetze (Kant, Freiheit aus Pflicht). Eine andere Position in dieser Debatte bezieht der Beitrag [http://www.theeuropean.de/imke-puls/2611-der-freie-wille-zwischen-realitaet-und-fiktion „Wollen und müssen“]. Die Autorin argumentiert gegen die Widerlegung der Willensfreiheit einiger neurowissenschaftlicher Studien, wie zum Beispiel der von Benjamin Libet, welche seit den 90er-Jahren für öffentliches Aufsehen gesorgt hat. Jede Art von Verhalten sei eine Komposition von komplexen genetischen Konstellationen und exogenen Faktoren und es sei abzuwarten, ob ein mathematisches Modell menschliche Verhaltensweisen erklären könne. Schließlich verteidigt der letzte Artikel [http://www.theeuropean.de/andrea-kamphuis/2612-neuronaler-determinismus „Wir sind mehr als nur Bewusstsein“] die These, dass wir nicht trotz, sondern gerade aufgrund des neuronalen Determinismus nie freier waren. Die Autorin bezieht sich auf Friedrich Engels' Diktum von der Freiheit auf Einsicht der Notwendigkeit, denn erst mit der Erkenntnis über die Naturgesetze ergebe sich die Möglichkeit diese plan- und zweckmäßig wirken zu lassen. Die Freiheit des Willens sei demnach nichts anderes, als mit Sachkenntnis entscheiden zu können. Das Ich setze sich aus Bewusstem, Unbewusstem, den Sinnesorganen, dem Gehirn und den Entscheidungsalgorithmen und Datenbanken auf das es zugreift zusammen. Dass Entscheidungen vor der Registrierung des Bewusstseins vorbereitet werden, würden das Individuum nicht aus der Verantwortung entlassen. Jede Erfahrung erweitere die Datenbank und mache den Zugriff präziser, und den Menschen damit im Engels'schen Sinne freier.&lt;br /&gt;
:Jeder dieser Beiträge bezieht eine eigene Stellung in der Debatte. Wenn eine Einführung zu diesem Thema bereits stattgefunden hat, können die Artikel beispielsweise in Gruppen verteilt, bearbeitet, kritisiert und im Plenum vorgestellt und diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;cad=rja&amp;amp;uact=8&amp;amp;ved=0ahUKEwiN7-2417rVAhXDMhoKHYVFBREQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.fachverband-ethik.de%2Ffileadmin%2Fdaten_bawue%2Fdateien%2Funterrichtsmaterialien%2F2.Reader-Freiheit.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFqJepymeayurLp8aOfqzJlRJeWjA Determinismus und Freiheit] (Fachverband Ethik e.V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der vorliegende Link führt zu einer Word-Datei, die einige Texte und Aufgabenstellungen zum Thema „Determinismus und Freiheit“ enthält. Es sind unter anderem Texte von Pauen, Bieri, Tugendhat, Roth und Singer aufzufinden. Diese bieten eine gute Grundlage für das Thema der Schuld, da sie unter anderem die Handlungsfreiheit und Verantwortung thematisieren. Teilweise entfernen sich die Texte dabei inhaltlich zu weit vom Thema der Schuld, da sie primär Determinismus und Freiheit sowie verwandte Begriffe behandeln. Vorteilhaft ist, dass zu besagten Texten bereits Aufgabenstellungen vorhanden sind, die – angepasst an die jeweilige Klasse – übernommen werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.dasgehirn.info/entdecken/moral-und-schuld/moral-zeiten-der-hirnforschung/?p=all  Moral in Zeiten der Hirnforschung] (dasgehirn.info)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die moderne Hirnforschung lieferte bereits und liefert noch zahlreiche Erkenntnisse, die die geltenden Vorstellungen vom freien Willen zunehmend in Frage stellen. Der Artikel geht auf die Experimente von Benjamin Libet in den 1980er Jahren und ihre Auswirkungen auf die Idee eines freien Willens ein, greift die Zusammenhänge von Hirnschädigungen und vermindertem moralischem Urteilsvermögen auf, diskutiert Anomalien an der Gehirnstruktur von sogenannten „Psychopathen“ und wirft vor allem die Frage auf, was all die, in diesem Zusammenhang gesammelten Erkenntnisse für unser Menschenbild und unser Konzept der Schuldfähigkeit bedeuten. Auf diese Fragen kann der Artikel selbstverständlich keine finale Antwort liefern, doch die ethische Brisanz dieser Fragestellungen wird durch ihn klar aufgezeigt. Zudem werden die LeserInnen an neuere kritische Ansätze des Philosophen Ansgar Beckermann zur Annahme einer Dualität von Geist und Gehirn herangeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rechtliche und moralische Schuld===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.deutschlandfunk.de/eine-frage-von-recht-und-gerechtigkeit.871.de.html?dram:article_id=127444 Die Mauerschützenprozesse: Eine Frage von Recht und Gerechtigkeit] (Deutschlandfunk)&lt;br /&gt;
:Der kurze und leicht verständliche Artikel des Deutschlandfunks von Sylvia Conradt befasst sich mit den ersten „Mauerschützenprozessen“ in Berlin. Am 2. September 1991 mussten sich ehemalige DDR-Grenzsoldaten wegen tödlichen Schüsse auf Republikflüchtige erstmals vor dem Berliner Landgericht für ihr Handeln verantworten. Er legt unter Verwendung von Originalzitaten aus dem Prozess das Problem der Urteilsfindung und damit die mögliche Spanne zwischen geltendem Recht und Moral dar. Es bietet sich zudem an, in diesem Zusammenhang die Grenzen des Rechtsstaats im Unterricht zu thematisieren. Da der vorgestellte Artikel nur wenige Hintergrundinformationen anbietet, ist eine vorherige Auseinandersetzung mit dem Thema unerlässlich. Diese kann beispielsweise fächerübergreifend im Geschichtsunterricht oder durch einen vorherigen Einstieg in das Themengebiet erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [https://www.edidact.de/contentBase/edidact/vorschau/3-08-04-40-4.5.4.pdf  Schuld ... haben nicht immer die anderen](edidact.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei handelt es sich um eine Vorschau zu einem käuflich erwerbbaren, größtenteils ausgearbeiteten und mit Anleitungen und Arbeitsblättern versehenen Unterrichtskonzeptes, welches die Thematik von rechtlicher und moralischer Schuld und des Täter-Opfer-Ausgleichs behandelt. eDidact ist ein Projekt der Mediengruppe Oberfranken GmbH &amp;amp; Co. KG. Das vollständige Dokument lässt sich [https://www.edidact.de/Suche/index.htm?category=102570&amp;amp;q=D3080440454 hier] bestellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Adolf Eichmann Zitate] (Quotez)&lt;br /&gt;
:Bei dieser Seite handelt es sich um eine Zitatsammlung Hannah Arendts über den Eichmann Prozess. Hannah Arendt kann vor allem in der Diskussion zum Rechtspositivismus genutzt werden. Ihre Auslegungen in ihrem Werk „Die Banalität des Bösen“ bearbeiten sehr schön die Frage nach dem Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit. Auch als eine der wenigen wichtigen weiblichen Philosophinnen der westlichen Kultur ist es sinnvoll Hannah Arendt den Schülerinnen und Schülern näher zu bringen. Die Zitate können im Zusammenhang mit dem im Jahre 2012 erschienenen Film „Hannah Arendt“ bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.deutschlandfunk.de/der-eichmann-prozess.871.de.html?dram:article_id=125158 Der Eichmann Prozess] (Deutschlandfunk)&lt;br /&gt;
:Der Artikel, geschrieben von Claus Menzel, befasst sich mit dem Thema des Eichmann Prozesses, ein Fall, der die Vergangenheit der NS-Zeit wieder aufrollt. In diesem Artikel werden die Fakten des Prozesses aus der Sicht der BRD zusammengefasst und dient gut als Hintergrundtext für die Diskussion nach Recht und Gerechtigkeit im Unterricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Straftheorien===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Link der Internetseite Lawww führt zu einem Schema und zu knappen Definitionen verschiedener Straftheorien. Dabei werden jeweils der Ansatz der unterschiedlichen Theorien und die Kritik an selbigem in ein bis zwei Sätzen genannt. Außerdem wird ein Schema aufgeführt, in dem diese nochmals zu wenigen Stichworte gekürzt wurden. Diese Seite ist besonders geeignet, um einen Überblick zu den genannten Begriffen zu erhalten oder die verschiedenen Positionen inhaltlich zu strukturieren. Zur Ergebnissicherung am Ende einer Lerneinheit oder dem Lernen für eine Klausur bietet sich die Quelle an, sie kann aber keinen inhaltlich tiefgehenden Input bieten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Künstlerische und mediale Auseinandersetzung mit Schuld und Strafe===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.bpb.de/die-bpb/173284/die-frage-nach-der-schuld Erfahrungsbericht: Die Frage nach der Schuld] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1993, fast 50 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges tritt Jürgen Wiebicke, der Autor dieses Artikels seine erste Israel-Reise an. Er formuliert lebensnah und auf einem verständlichen Sprachniveau seine Erwartungen und die tatsächlichen Reaktionen der Israelis auf ihn als deutschen Staatsbürger. Wiebicke thematisiert in seinen Schilderungen die generationenübergreifende Schuldfrage. Der Artikel kann mit diesem Themenschwerpunkt als Anstoß zur Diskussion über eine mögliche Kollektivschuld des deutschen Volkes auch Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges gewertet werden. Ein weiterer, die Thematik der Kollektivschuld aufgreifender Online-Artikel von n-tv ist unter folgendem Link zu finden: [http://www.n-tv.de/politik/Die-Maer-von-der-kollektiven-Schuld-article10014216.html Hitlers Komplizen: Die Mär von der kollektiven Schuld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material- [https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:An dieser Stelle findet sich eine vom Deutschen Theater in PDF-Format zur Verfügung gestellte Materialmappe zur Uraufführung des Theaterstücks „Terror“ von Ferdinand von Schirach. Inhaltlich spannt dieser Materialvorschlag einen Bogen zu dem bereits verlinkten Video in der Domäne „Hintergrund“ [http://mediathek.daserste.de/Hart-aber-fair/Terror-Abstimmung-Urteil-und-Diskussio/Video?bcastId=561146&amp;amp;documentId=38379958 Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!].Da in der Materialsammlung fast kein Originaltext zum Theaterstück vorhanden ist, empfiehlt sich die Arbeit mit dem Material im Anschluss an den Theaterbesuch oder den gleichnamigen Film. Besonders hervorzuheben ist, dass die Mappe speziell für den Unterricht entwickelt wurde und unter dem Punkt „Vorbemerkung“ Bezug zu Kompetenzen und weiteren Themenfeldern genommen wird. Zudem findet sich eine Empfehlung zur Eignung des Materials ab der Jahrgangsstufe zehn. Neben wesentlichen Hintergrundinformationen zur Inszenierung sind didaktische Impulse in Form von Fragestellungen, sowie Vorschläge für Übungen im Material vorhanden. Diese ermöglichen es, sich dem Inhalt aus unterschiedlichen Perspektiven zu nähern und bieten Diskussionsstoff für eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema an. Zusätzlich finden sich am Ende der Sammlung die beiden Schlussplädoyers für die möglichen Ausgänge des Stücks in Textform. Diese bieten einen guten und prägnanten Überblick über die im Stück hervorgebrachten Argumente für oder gegen eine Verurteilung des Angeklagten. Sie können am Ende der Unterrichtsreihe zur Wiederholung und Sicherung dargelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material- [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Arbeitshilfe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (materialserver.filmwerk.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Datei wird eine kleinschrittige Erarbeitung des Filmes &amp;quot;Terror - Ihr Urteil&amp;quot; (2016) nach dem Gerichtsdrama von Ferdinand von Schirach anhand von sechs Filmsequenzen des DVD-Materials vorgestellt. Inhaltlich spannt dieser Materialvorschlag einen Bogen zu dem bereits verlinkten Video in der Domäne „Hintergrund“ [http://mediathek.daserste.de/Hart-aber-fair/Terror-Abstimmung-Urteil-und-Diskussio/Video?bcastId=561146&amp;amp;documentId=38379958 Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!]. Der Film stellt die Frage nach der Unterscheidung von moralischer und rechtlicher Schuld und fordert dem Zuschauer in dem vielschichtigen Argumentationsgeflecht der Filmhandlung ein eigenes Urteil ab. Auf Seite zwei des Unterrichtsmaterials wird ein Überblick zu den thematisch eingeteilten Sequenzen des Spielfilms gegeben. Daran schließt sich eine genaue Einführung in die Geschehnisse der jeweiligen Filmszenen an und die Verknüpfungen zu den daran anknüpfenden Arbeitsblättern, die ab Seite zehn präsentiert werden. Zu jedem der Arbeitsblätter ist eine Lehrerversion beigefügt, die Lösungsvorschläge der Schüleraufgaben vorlegt. Weiterer interessante Hinweise sind die aufgelisteten Filmhinweisen zu ähnlichen Dilemmaszenarien auf Seite neun, sowie eine Verlinkung zum Kauf einer „DVD mit dem Recht zur nichtgewerblichen öffentlichen Vorführung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anwendung von Recht===&lt;br /&gt;
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;*Online-Portal - [http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/pocket-politik/16548/rechtsstaat Rechtsstaat] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Text behandelt prägnant die Definition des Rechtsstaatsbegriffs und erklärt die wichtigsten Grundsätze und allgemeinen Kennzeichen eines Rechtsstaates, wie Rechtssicherheit und Gewaltenteilung. Zur Verdeutlichung wird ebenfalls Bezug auf den Text des deutschen Grundgesetzes genommen. Die im Artikel vorhandenen Verlinkungen bieten die  Möglichkeit, innerhalb des selben Online-Portals weiterführende Texte zu den einzelnen Komponenten eines Rechtsstaates zu sichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeit.de/2009/13/Die-Insel-13 Darf Strafe so schön sein?] (ZEIT Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der oben verlinkte Artikel der Zeitschrift „Zeit“ aus dem Jahr 2009 beschäftigt sich mit dem Gefängnis Bastøy in Norwegen. Die Autorin beschreibt einen Besuch auf der dazugehörigen Gefängnisinsel und Gespräche mit den Mitarbeitern und Häftlingen. Sie scheint dabei der Konzeption des „liberalsten Gefängnisses der Welt“ kritisch gegenüber zu stehen. Der Artikel könnte im Unterricht als Diskussionsgrundlage zum Thema der Funktion bzw. der Härte von Haftstrafen beispielsweise in Form eines Rollenspiels genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video (8min) - [http://www.spiegel.de/video/norwegischer-strafvollzug-knast-ohne-gitter-video-1141186.html: Norwegischer Strafvollzug: Knast ohne Gitter] (Spiegel online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im oben verlinkten Video wird der Häftling „Peter“ aus einem norwegischen Gefängnis einen Tag lang begleitet. Dabei liegt der Fokus auf der liberalen Handhabung des Strafvollzugs in Norwegen. Dieses Video könnte als Grundlage einer Diskussion zum Thema der Funktion von Strafe alternativ oder ergänzend zu oben genanntem Artikel gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themenübergreifendes Material===&lt;br /&gt;
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Unter dieser Überschrift wird eine Internetquelle aufgeführt, die eine Sammlung an Texten mit einer Vielzahl an inhaltlichen Themen beinhaltet. Aufgrund dieser allgemeinen Orientierung des Materials wurde von einer thematischen Einordnung abgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte zur Rechtsethik] (Fachverband Ethik e.V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der 2010 erstellte Reader des Fachverbands Ethik e.V. präsentiert eine bereits gekürzte Literatur- und Quellensammlung zum Themenfeld &amp;quot;Rechtsethik&amp;quot;. Auf 62 Seiten werden im ersten Teil des Dokuments Theoretische Texte aufgelistet, die von Kant und Hobbes bis Radbruch und Höffe reichen (S. 3-27). Daraufhin schließt sich eine Sammlung von Texten an, die Beispiele der deutschen und internationalen Rechtsgeschichte aufführen, in denen die Schuldfrage anhand von konkreten Fällen mit Schülerinnen und Schülern diskutiert werden kann. Ein besonderer Hinweis kann an dieser Stelle auf die tabellarische Auflistung zu gesetzlichen Rechtsgrundlagen auf Seite 31-33 gegeben werden. Dieser Einschub wird im Inhaltsverzeichnis unter den Überschriften „Modell: Bedingungen eines gerechten Urteils“ und „Acht Bedingungen eines gerechten Urteils“ eingeführt. Es bleibt zu erwähnen, dass das Layout des Word-Dokuments an einigen Stellen verschoben erscheint und es in Einzelfällen zu fehlerhaften Seitenbezeichnungen im Inhaltsverzeichnis kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13043</id>
		<title>Schuld und Strafe - Unterrichtsmaterialien</title>
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				<updated>2018-02-14T13:52:56Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Rechtliche und moralische Schuld */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
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===Willensfreiheit und Schuld===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.theeuropean.de/gerhardt-roth/4904-die-freiheit-des-willens Die Freiheit des Willens] (theeuropean.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:TheEuropen sieht sich als unabhängiges Magazin, welches zeitgenössische Themen fokussiert, mit Hilfe verschiedener Fachleute debattiert und interdisziplinär beleuchtet. Der erste Artikel [http://www.theeuropean.de/gerhardt-roth/4904-die-freiheit-des-willens „Es gibt eine falsche Bestrafungsideologie“] erklärt kurz die zugrundeliegenden philosophischen Positionen (Handlungsfreiheit-Hume, Willensfreiheit-Kant), kontrastiert diese mit dem geltenden Strafrechtssystem und plädiert für die Trennung von Verantwortlichkeit und moralischer Schuld. Der zweite Artikel [http://www.theeuropean.de/stephan-graetzel/2613-der-freie-wille-im-computertomopraphen „Keine Offenbarung in der Röhre“] sieht den freien Willen als sprachliches Phänomen, denn dieser könne nur dort festgestellt werden, wo ein handlungsbefähigender Bezug des Individuums zur Gesellschaft hergestellt werden kann. Die Sprache verbinde den Menschen mit der Welt und befreie ihn von seinen biologischen Abhängigkeiten. Der Wille sei jedoch erst dann frei, wenn er dabei die Verbindlichkeiten zur Umwelt erkenne und umsetze (Kant, Freiheit aus Pflicht). Eine andere Position in dieser Debatte bezieht der Beitrag [http://www.theeuropean.de/imke-puls/2611-der-freie-wille-zwischen-realitaet-und-fiktion „Wollen und müssen“]. Die Autorin argumentiert gegen die Widerlegung der Willensfreiheit einiger neurowissenschaftlicher Studien, wie zum Beispiel der von Benjamin Libet, welche seit den 90er-Jahren für öffentliches Aufsehen gesorgt hat. Jede Art von Verhalten sei eine Komposition von komplexen genetischen Konstellationen und exogenen Faktoren und es sei abzuwarten, ob ein mathematisches Modell menschliche Verhaltensweisen erklären könne. Schließlich verteidigt der letzte Artikel [http://www.theeuropean.de/andrea-kamphuis/2612-neuronaler-determinismus „Wir sind mehr als nur Bewusstsein“] die These, dass wir nicht trotz, sondern gerade aufgrund des neuronalen Determinismus nie freier waren. Die Autorin bezieht sich auf Friedrich Engels' Diktum von der Freiheit auf Einsicht der Notwendigkeit, denn erst mit der Erkenntnis über die Naturgesetze ergebe sich die Möglichkeit diese plan- und zweckmäßig wirken zu lassen. Die Freiheit des Willens sei demnach nichts anderes, als mit Sachkenntnis entscheiden zu können. Das Ich setze sich aus Bewusstem, Unbewusstem, den Sinnesorganen, dem Gehirn und den Entscheidungsalgorithmen und Datenbanken auf das es zugreift zusammen. Dass Entscheidungen vor der Registrierung des Bewusstseins vorbereitet werden, würden das Individuum nicht aus der Verantwortung entlassen. Jede Erfahrung erweitere die Datenbank und mache den Zugriff präziser, und den Menschen damit im Engels'schen Sinne freier.&lt;br /&gt;
:Jeder dieser Beiträge bezieht eine eigene Stellung in der Debatte. Wenn eine Einführung zu diesem Thema bereits stattgefunden hat, können die Artikel beispielsweise in Gruppen verteilt, bearbeitet, kritisiert und im Plenum vorgestellt und diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;cad=rja&amp;amp;uact=8&amp;amp;ved=0ahUKEwiN7-2417rVAhXDMhoKHYVFBREQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.fachverband-ethik.de%2Ffileadmin%2Fdaten_bawue%2Fdateien%2Funterrichtsmaterialien%2F2.Reader-Freiheit.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFqJepymeayurLp8aOfqzJlRJeWjA Determinismus und Freiheit] (Fachverband Ethik e.V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der vorliegende Link führt zu einer Word-Datei, die einige Texte und Aufgabenstellungen zum Thema „Determinismus und Freiheit“ enthält. Es sind unter anderem Texte von Pauen, Bieri, Tugendhat, Roth und Singer aufzufinden. Diese bieten eine gute Grundlage für das Thema der Schuld, da sie unter anderem die Handlungsfreiheit und Verantwortung thematisieren. Teilweise entfernen sich die Texte dabei inhaltlich zu weit vom Thema der Schuld, da sie primär Determinismus und Freiheit sowie verwandte Begriffe behandeln. Vorteilhaft ist, dass zu besagten Texten bereits Aufgabenstellungen vorhanden sind, die – angepasst an die jeweilige Klasse – übernommen werden können. &lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.dasgehirn.info/entdecken/moral-und-schuld/moral-zeiten-der-hirnforschung/?p=all  Moral in Zeiten der Hirnforschung] (dasgehirn.info)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die moderne Hirnforschung lieferte bereits und liefert noch zahlreiche Erkenntnisse, die die geltenden Vorstellungen vom freien Willen zunehmend in Frage stellen. Der Artikel geht auf die Experimente von Benjamin Libet in den 1980er Jahren und ihre Auswirkungen auf die Idee eines freien Willens ein, greift die Zusammenhänge von Hirnschädigungen und vermindertem moralischem Urteilsvermögen auf, diskutiert Anomalien an der Gehirnstruktur von sogenannten „Psychopathen“ und wirft vor allem die Frage auf, was all die, in diesem Zusammenhang gesammelten Erkenntnisse für unser Menschenbild und unser Konzept der Schuldfähigkeit bedeuten. Auf diese Fragen kann der Artikel selbstverständlich keine finale Antwort liefern, doch die ethische Brisanz dieser Fragestellungen wird durch ihn klar aufgezeigt. Zudem werden die LeserInnen an neuere kritische Ansätze des Philosophen Ansgar Beckermann zur Annahme einer Dualität von Geist und Gehirn herangeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rechtliche und moralische Schuld===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.deutschlandfunk.de/eine-frage-von-recht-und-gerechtigkeit.871.de.html?dram:article_id=127444 Die Mauerschützenprozesse: Eine Frage von Recht und Gerechtigkeit] (Deutschlandfunk)&lt;br /&gt;
:Der kurze und leicht verständliche Artikel des Deutschlandfunks von Sylvia Conradt befasst sich mit den ersten „Mauerschützenprozessen“ in Berlin. Am 2. September 1991 mussten sich ehemalige DDR-Grenzsoldaten wegen tödlichen Schüsse auf Republikflüchtige erstmals vor dem Berliner Landgericht für ihr Handeln verantworten. Er legt unter Verwendung von Originalzitaten aus dem Prozess das Problem der Urteilsfindung und damit die mögliche Spanne zwischen geltendem Recht und Moral dar. Es bietet sich zudem an, in diesem Zusammenhang die Grenzen des Rechtsstaats im Unterricht zu thematisieren. Da der vorgestellte Artikel nur wenige Hintergrundinformationen anbietet, ist eine vorherige Auseinandersetzung mit dem Thema unerlässlich. Diese kann beispielsweise fächerübergreifend im Geschichtsunterricht oder durch einen vorherigen Einstieg in das Themengebiet erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [https://www.edidact.de/contentBase/edidact/vorschau/3-08-04-40-4.5.4.pdf  Schuld ... haben nicht immer die anderen](edidact.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei handelt es sich um eine Vorschau zu einem käuflich erwerbbaren, größtenteils ausgearbeiteten und mit Anleitungen und Arbeitsblättern versehenen Unterrichtskonzeptes, welches die Thematik von rechtlicher und moralischer Schuld und des Täter-Opfer-Ausgleichs behandelt. eDidact ist ein Projekt der Mediengruppe Oberfranken GmbH &amp;amp; Co. KG. Das vollständige Dokument lässt sich [https://www.edidact.de/Suche/index.htm?category=102570&amp;amp;q=D3080440454 hier] bestellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm Adolf Eichmann Zitate] (Quotez)&lt;br /&gt;
:Bei dieser Seite handelt es sich um eine Zitatsammlung Hannah Arendts über den Eichmann Prozess. Hannah Arendt kann vor allem in der Diskussion zum Rechtspositivismus genutzt werden. Ihre Auslegungen in ihrem Werk „Die Banalität des Bösen“ bearbeiten sehr schön die Frage nach dem Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit. Auch als eine der wenigen wichtigen weiblichen Philosophinnen der westlichen Kultur ist es sinnvoll Hannah Arendt den Schülerinnen und Schülern näher zu bringen. Die Zitate können im Zusammenhang mit dem im Jahre 2012 erschienenen Film „Hannah Arendt“ bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Straftheorien===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Link der Internetseite Lawww führt zu einem Schema und zu knappen Definitionen verschiedener Straftheorien. Dabei werden jeweils der Ansatz der unterschiedlichen Theorien und die Kritik an selbigem in ein bis zwei Sätzen genannt. Außerdem wird ein Schema aufgeführt, in dem diese nochmals zu wenigen Stichworte gekürzt wurden. Diese Seite ist besonders geeignet, um einen Überblick zu den genannten Begriffen zu erhalten oder die verschiedenen Positionen inhaltlich zu strukturieren. Zur Ergebnissicherung am Ende einer Lerneinheit oder dem Lernen für eine Klausur bietet sich die Quelle an, sie kann aber keinen inhaltlich tiefgehenden Input bieten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Künstlerische und mediale Auseinandersetzung mit Schuld und Strafe===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.bpb.de/die-bpb/173284/die-frage-nach-der-schuld Erfahrungsbericht: Die Frage nach der Schuld] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1993, fast 50 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges tritt Jürgen Wiebicke, der Autor dieses Artikels seine erste Israel-Reise an. Er formuliert lebensnah und auf einem verständlichen Sprachniveau seine Erwartungen und die tatsächlichen Reaktionen der Israelis auf ihn als deutschen Staatsbürger. Wiebicke thematisiert in seinen Schilderungen die generationenübergreifende Schuldfrage. Der Artikel kann mit diesem Themenschwerpunkt als Anstoß zur Diskussion über eine mögliche Kollektivschuld des deutschen Volkes auch Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges gewertet werden. Ein weiterer, die Thematik der Kollektivschuld aufgreifender Online-Artikel von n-tv ist unter folgendem Link zu finden: [http://www.n-tv.de/politik/Die-Maer-von-der-kollektiven-Schuld-article10014216.html Hitlers Komplizen: Die Mär von der kollektiven Schuld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material- [https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:An dieser Stelle findet sich eine vom Deutschen Theater in PDF-Format zur Verfügung gestellte Materialmappe zur Uraufführung des Theaterstücks „Terror“ von Ferdinand von Schirach. Inhaltlich spannt dieser Materialvorschlag einen Bogen zu dem bereits verlinkten Video in der Domäne „Hintergrund“ [http://mediathek.daserste.de/Hart-aber-fair/Terror-Abstimmung-Urteil-und-Diskussio/Video?bcastId=561146&amp;amp;documentId=38379958 Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!].Da in der Materialsammlung fast kein Originaltext zum Theaterstück vorhanden ist, empfiehlt sich die Arbeit mit dem Material im Anschluss an den Theaterbesuch oder den gleichnamigen Film. Besonders hervorzuheben ist, dass die Mappe speziell für den Unterricht entwickelt wurde und unter dem Punkt „Vorbemerkung“ Bezug zu Kompetenzen und weiteren Themenfeldern genommen wird. Zudem findet sich eine Empfehlung zur Eignung des Materials ab der Jahrgangsstufe zehn. Neben wesentlichen Hintergrundinformationen zur Inszenierung sind didaktische Impulse in Form von Fragestellungen, sowie Vorschläge für Übungen im Material vorhanden. Diese ermöglichen es, sich dem Inhalt aus unterschiedlichen Perspektiven zu nähern und bieten Diskussionsstoff für eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema an. Zusätzlich finden sich am Ende der Sammlung die beiden Schlussplädoyers für die möglichen Ausgänge des Stücks in Textform. Diese bieten einen guten und prägnanten Überblick über die im Stück hervorgebrachten Argumente für oder gegen eine Verurteilung des Angeklagten. Sie können am Ende der Unterrichtsreihe zur Wiederholung und Sicherung dargelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material- [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Arbeitshilfe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (materialserver.filmwerk.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Datei wird eine kleinschrittige Erarbeitung des Filmes &amp;quot;Terror - Ihr Urteil&amp;quot; (2016) nach dem Gerichtsdrama von Ferdinand von Schirach anhand von sechs Filmsequenzen des DVD-Materials vorgestellt. Inhaltlich spannt dieser Materialvorschlag einen Bogen zu dem bereits verlinkten Video in der Domäne „Hintergrund“ [http://mediathek.daserste.de/Hart-aber-fair/Terror-Abstimmung-Urteil-und-Diskussio/Video?bcastId=561146&amp;amp;documentId=38379958 Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!]. Der Film stellt die Frage nach der Unterscheidung von moralischer und rechtlicher Schuld und fordert dem Zuschauer in dem vielschichtigen Argumentationsgeflecht der Filmhandlung ein eigenes Urteil ab. Auf Seite zwei des Unterrichtsmaterials wird ein Überblick zu den thematisch eingeteilten Sequenzen des Spielfilms gegeben. Daran schließt sich eine genaue Einführung in die Geschehnisse der jeweiligen Filmszenen an und die Verknüpfungen zu den daran anknüpfenden Arbeitsblättern, die ab Seite zehn präsentiert werden. Zu jedem der Arbeitsblätter ist eine Lehrerversion beigefügt, die Lösungsvorschläge der Schüleraufgaben vorlegt. Weiterer interessante Hinweise sind die aufgelisteten Filmhinweisen zu ähnlichen Dilemmaszenarien auf Seite neun, sowie eine Verlinkung zum Kauf einer „DVD mit dem Recht zur nichtgewerblichen öffentlichen Vorführung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anwendung von Recht===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/pocket-politik/16548/rechtsstaat Rechtsstaat] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Text behandelt prägnant die Definition des Rechtsstaatsbegriffs und erklärt die wichtigsten Grundsätze und allgemeinen Kennzeichen eines Rechtsstaates, wie Rechtssicherheit und Gewaltenteilung. Zur Verdeutlichung wird ebenfalls Bezug auf den Text des deutschen Grundgesetzes genommen. Die im Artikel vorhandenen Verlinkungen bieten die  Möglichkeit, innerhalb des selben Online-Portals weiterführende Texte zu den einzelnen Komponenten eines Rechtsstaates zu sichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeit.de/2009/13/Die-Insel-13 Darf Strafe so schön sein?] (ZEIT Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der oben verlinkte Artikel der Zeitschrift „Zeit“ aus dem Jahr 2009 beschäftigt sich mit dem Gefängnis Bastøy in Norwegen. Die Autorin beschreibt einen Besuch auf der dazugehörigen Gefängnisinsel und Gespräche mit den Mitarbeitern und Häftlingen. Sie scheint dabei der Konzeption des „liberalsten Gefängnisses der Welt“ kritisch gegenüber zu stehen. Der Artikel könnte im Unterricht als Diskussionsgrundlage zum Thema der Funktion bzw. der Härte von Haftstrafen beispielsweise in Form eines Rollenspiels genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video (8min) - [http://www.spiegel.de/video/norwegischer-strafvollzug-knast-ohne-gitter-video-1141186.html: Norwegischer Strafvollzug: Knast ohne Gitter] (Spiegel online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im oben verlinkten Video wird der Häftling „Peter“ aus einem norwegischen Gefängnis einen Tag lang begleitet. Dabei liegt der Fokus auf der liberalen Handhabung des Strafvollzugs in Norwegen. Dieses Video könnte als Grundlage einer Diskussion zum Thema der Funktion von Strafe alternativ oder ergänzend zu oben genanntem Artikel gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themenübergreifendes Material===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Unter dieser Überschrift wird eine Internetquelle aufgeführt, die eine Sammlung an Texten mit einer Vielzahl an inhaltlichen Themen beinhaltet. Aufgrund dieser allgemeinen Orientierung des Materials wurde von einer thematischen Einordnung abgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte zur Rechtsethik] (Fachverband Ethik e.V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der 2010 erstellte Reader des Fachverbands Ethik e.V. präsentiert eine bereits gekürzte Literatur- und Quellensammlung zum Themenfeld &amp;quot;Rechtsethik&amp;quot;. Auf 62 Seiten werden im ersten Teil des Dokuments Theoretische Texte aufgelistet, die von Kant und Hobbes bis Radbruch und Höffe reichen (S. 3-27). Daraufhin schließt sich eine Sammlung von Texten an, die Beispiele der deutschen und internationalen Rechtsgeschichte aufführen, in denen die Schuldfrage anhand von konkreten Fällen mit Schülerinnen und Schülern diskutiert werden kann. Ein besonderer Hinweis kann an dieser Stelle auf die tabellarische Auflistung zu gesetzlichen Rechtsgrundlagen auf Seite 31-33 gegeben werden. Dieser Einschub wird im Inhaltsverzeichnis unter den Überschriften „Modell: Bedingungen eines gerechten Urteils“ und „Acht Bedingungen eines gerechten Urteils“ eingeführt. Es bleibt zu erwähnen, dass das Layout des Word-Dokuments an einigen Stellen verschoben erscheint und es in Einzelfällen zu fehlerhaften Seitenbezeichnungen im Inhaltsverzeichnis kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13042</id>
		<title>Schuld und Strafe - Unterrichtsmaterialien</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=Schuld_und_Strafe_-_Unterrichtsmaterialien&amp;diff=13042"/>
				<updated>2018-02-14T13:52:17Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Rechtliche und moralische Schuld */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Willensfreiheit und Schuld===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.theeuropean.de/gerhardt-roth/4904-die-freiheit-des-willens Die Freiheit des Willens] (theeuropean.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:TheEuropen sieht sich als unabhängiges Magazin, welches zeitgenössische Themen fokussiert, mit Hilfe verschiedener Fachleute debattiert und interdisziplinär beleuchtet. Der erste Artikel [http://www.theeuropean.de/gerhardt-roth/4904-die-freiheit-des-willens „Es gibt eine falsche Bestrafungsideologie“] erklärt kurz die zugrundeliegenden philosophischen Positionen (Handlungsfreiheit-Hume, Willensfreiheit-Kant), kontrastiert diese mit dem geltenden Strafrechtssystem und plädiert für die Trennung von Verantwortlichkeit und moralischer Schuld. Der zweite Artikel [http://www.theeuropean.de/stephan-graetzel/2613-der-freie-wille-im-computertomopraphen „Keine Offenbarung in der Röhre“] sieht den freien Willen als sprachliches Phänomen, denn dieser könne nur dort festgestellt werden, wo ein handlungsbefähigender Bezug des Individuums zur Gesellschaft hergestellt werden kann. Die Sprache verbinde den Menschen mit der Welt und befreie ihn von seinen biologischen Abhängigkeiten. Der Wille sei jedoch erst dann frei, wenn er dabei die Verbindlichkeiten zur Umwelt erkenne und umsetze (Kant, Freiheit aus Pflicht). Eine andere Position in dieser Debatte bezieht der Beitrag [http://www.theeuropean.de/imke-puls/2611-der-freie-wille-zwischen-realitaet-und-fiktion „Wollen und müssen“]. Die Autorin argumentiert gegen die Widerlegung der Willensfreiheit einiger neurowissenschaftlicher Studien, wie zum Beispiel der von Benjamin Libet, welche seit den 90er-Jahren für öffentliches Aufsehen gesorgt hat. Jede Art von Verhalten sei eine Komposition von komplexen genetischen Konstellationen und exogenen Faktoren und es sei abzuwarten, ob ein mathematisches Modell menschliche Verhaltensweisen erklären könne. Schließlich verteidigt der letzte Artikel [http://www.theeuropean.de/andrea-kamphuis/2612-neuronaler-determinismus „Wir sind mehr als nur Bewusstsein“] die These, dass wir nicht trotz, sondern gerade aufgrund des neuronalen Determinismus nie freier waren. Die Autorin bezieht sich auf Friedrich Engels' Diktum von der Freiheit auf Einsicht der Notwendigkeit, denn erst mit der Erkenntnis über die Naturgesetze ergebe sich die Möglichkeit diese plan- und zweckmäßig wirken zu lassen. Die Freiheit des Willens sei demnach nichts anderes, als mit Sachkenntnis entscheiden zu können. Das Ich setze sich aus Bewusstem, Unbewusstem, den Sinnesorganen, dem Gehirn und den Entscheidungsalgorithmen und Datenbanken auf das es zugreift zusammen. Dass Entscheidungen vor der Registrierung des Bewusstseins vorbereitet werden, würden das Individuum nicht aus der Verantwortung entlassen. Jede Erfahrung erweitere die Datenbank und mache den Zugriff präziser, und den Menschen damit im Engels'schen Sinne freier.&lt;br /&gt;
:Jeder dieser Beiträge bezieht eine eigene Stellung in der Debatte. Wenn eine Einführung zu diesem Thema bereits stattgefunden hat, können die Artikel beispielsweise in Gruppen verteilt, bearbeitet, kritisiert und im Plenum vorgestellt und diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.google.de/url?sa=t&amp;amp;rct=j&amp;amp;q=&amp;amp;esrc=s&amp;amp;source=web&amp;amp;cd=1&amp;amp;cad=rja&amp;amp;uact=8&amp;amp;ved=0ahUKEwiN7-2417rVAhXDMhoKHYVFBREQFggnMAA&amp;amp;url=http%3A%2F%2Fwww.fachverband-ethik.de%2Ffileadmin%2Fdaten_bawue%2Fdateien%2Funterrichtsmaterialien%2F2.Reader-Freiheit.doc&amp;amp;usg=AFQjCNFqJepymeayurLp8aOfqzJlRJeWjA Determinismus und Freiheit] (Fachverband Ethik e.V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der vorliegende Link führt zu einer Word-Datei, die einige Texte und Aufgabenstellungen zum Thema „Determinismus und Freiheit“ enthält. Es sind unter anderem Texte von Pauen, Bieri, Tugendhat, Roth und Singer aufzufinden. Diese bieten eine gute Grundlage für das Thema der Schuld, da sie unter anderem die Handlungsfreiheit und Verantwortung thematisieren. Teilweise entfernen sich die Texte dabei inhaltlich zu weit vom Thema der Schuld, da sie primär Determinismus und Freiheit sowie verwandte Begriffe behandeln. Vorteilhaft ist, dass zu besagten Texten bereits Aufgabenstellungen vorhanden sind, die – angepasst an die jeweilige Klasse – übernommen werden können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [https://www.dasgehirn.info/entdecken/moral-und-schuld/moral-zeiten-der-hirnforschung/?p=all  Moral in Zeiten der Hirnforschung] (dasgehirn.info)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die moderne Hirnforschung lieferte bereits und liefert noch zahlreiche Erkenntnisse, die die geltenden Vorstellungen vom freien Willen zunehmend in Frage stellen. Der Artikel geht auf die Experimente von Benjamin Libet in den 1980er Jahren und ihre Auswirkungen auf die Idee eines freien Willens ein, greift die Zusammenhänge von Hirnschädigungen und vermindertem moralischem Urteilsvermögen auf, diskutiert Anomalien an der Gehirnstruktur von sogenannten „Psychopathen“ und wirft vor allem die Frage auf, was all die, in diesem Zusammenhang gesammelten Erkenntnisse für unser Menschenbild und unser Konzept der Schuldfähigkeit bedeuten. Auf diese Fragen kann der Artikel selbstverständlich keine finale Antwort liefern, doch die ethische Brisanz dieser Fragestellungen wird durch ihn klar aufgezeigt. Zudem werden die LeserInnen an neuere kritische Ansätze des Philosophen Ansgar Beckermann zur Annahme einer Dualität von Geist und Gehirn herangeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rechtliche und moralische Schuld===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
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;*Online-Artikel - [http://www.deutschlandfunk.de/eine-frage-von-recht-und-gerechtigkeit.871.de.html?dram:article_id=127444 Die Mauerschützenprozesse: Eine Frage von Recht und Gerechtigkeit] (Deutschlandfunk)&lt;br /&gt;
:Der kurze und leicht verständliche Artikel des Deutschlandfunks von Sylvia Conradt befasst sich mit den ersten „Mauerschützenprozessen“ in Berlin. Am 2. September 1991 mussten sich ehemalige DDR-Grenzsoldaten wegen tödlichen Schüsse auf Republikflüchtige erstmals vor dem Berliner Landgericht für ihr Handeln verantworten. Er legt unter Verwendung von Originalzitaten aus dem Prozess das Problem der Urteilsfindung und damit die mögliche Spanne zwischen geltendem Recht und Moral dar. Es bietet sich zudem an, in diesem Zusammenhang die Grenzen des Rechtsstaats im Unterricht zu thematisieren. Da der vorgestellte Artikel nur wenige Hintergrundinformationen anbietet, ist eine vorherige Auseinandersetzung mit dem Thema unerlässlich. Diese kann beispielsweise fächerübergreifend im Geschichtsunterricht oder durch einen vorherigen Einstieg in das Themengebiet erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [https://www.edidact.de/contentBase/edidact/vorschau/3-08-04-40-4.5.4.pdf  Schuld ... haben nicht immer die anderen](edidact.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hierbei handelt es sich um eine Vorschau zu einem käuflich erwerbbaren, größtenteils ausgearbeiteten und mit Anleitungen und Arbeitsblättern versehenen Unterrichtskonzeptes, welches die Thematik von rechtlicher und moralischer Schuld und des Täter-Opfer-Ausgleichs behandelt. eDidact ist ein Projekt der Mediengruppe Oberfranken GmbH &amp;amp; Co. KG. Das vollständige Dokument lässt sich [https://www.edidact.de/Suche/index.htm?category=102570&amp;amp;q=D3080440454 hier] bestellen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.quotez.net/german/adolf_eichmann.htm] (Quotez)&lt;br /&gt;
:Bei dieser Seite handelt es sich um eine Zitatsammlung Hannah Arendts über den Eichmann Prozess. Hannah Arendt kann vor allem in der Diskussion zum Rechtspositivismus genutzt werden. Ihre Auslegungen in ihrem Werk „Die Banalität des Bösen“ bearbeiten sehr schön die Frage nach dem Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit. Auch als eine der wenigen wichtigen weiblichen Philosophinnen der westlichen Kultur ist es sinnvoll Hannah Arendt den Schülerinnen und Schülern näher zu bringen. Die Zitate können im Zusammenhang mit dem im Jahre 2012 erschienenen Film „Hannah Arendt“ bearbeitet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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===Straftheorien===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.lawww.de/Library/Straftheorien/Schema.html Schema der Straftheorien] (lawww.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Link der Internetseite Lawww führt zu einem Schema und zu knappen Definitionen verschiedener Straftheorien. Dabei werden jeweils der Ansatz der unterschiedlichen Theorien und die Kritik an selbigem in ein bis zwei Sätzen genannt. Außerdem wird ein Schema aufgeführt, in dem diese nochmals zu wenigen Stichworte gekürzt wurden. Diese Seite ist besonders geeignet, um einen Überblick zu den genannten Begriffen zu erhalten oder die verschiedenen Positionen inhaltlich zu strukturieren. Zur Ergebnissicherung am Ende einer Lerneinheit oder dem Lernen für eine Klausur bietet sich die Quelle an, sie kann aber keinen inhaltlich tiefgehenden Input bieten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Künstlerische und mediale Auseinandersetzung mit Schuld und Strafe===&lt;br /&gt;
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;*Online-Artikel - [http://www.bpb.de/die-bpb/173284/die-frage-nach-der-schuld Erfahrungsbericht: Die Frage nach der Schuld] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:1993, fast 50 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges tritt Jürgen Wiebicke, der Autor dieses Artikels seine erste Israel-Reise an. Er formuliert lebensnah und auf einem verständlichen Sprachniveau seine Erwartungen und die tatsächlichen Reaktionen der Israelis auf ihn als deutschen Staatsbürger. Wiebicke thematisiert in seinen Schilderungen die generationenübergreifende Schuldfrage. Der Artikel kann mit diesem Themenschwerpunkt als Anstoß zur Diskussion über eine mögliche Kollektivschuld des deutschen Volkes auch Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkrieges gewertet werden. Ein weiterer, die Thematik der Kollektivschuld aufgreifender Online-Artikel von n-tv ist unter folgendem Link zu finden: [http://www.n-tv.de/politik/Die-Maer-von-der-kollektiven-Schuld-article10014216.html Hitlers Komplizen: Die Mär von der kollektiven Schuld]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material- [https://www.deutschestheater.de/download/10359/materialmappe_terror.pdf Materialmappe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (Deutsches Theater)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:An dieser Stelle findet sich eine vom Deutschen Theater in PDF-Format zur Verfügung gestellte Materialmappe zur Uraufführung des Theaterstücks „Terror“ von Ferdinand von Schirach. Inhaltlich spannt dieser Materialvorschlag einen Bogen zu dem bereits verlinkten Video in der Domäne „Hintergrund“ [http://mediathek.daserste.de/Hart-aber-fair/Terror-Abstimmung-Urteil-und-Diskussio/Video?bcastId=561146&amp;amp;documentId=38379958 Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!].Da in der Materialsammlung fast kein Originaltext zum Theaterstück vorhanden ist, empfiehlt sich die Arbeit mit dem Material im Anschluss an den Theaterbesuch oder den gleichnamigen Film. Besonders hervorzuheben ist, dass die Mappe speziell für den Unterricht entwickelt wurde und unter dem Punkt „Vorbemerkung“ Bezug zu Kompetenzen und weiteren Themenfeldern genommen wird. Zudem findet sich eine Empfehlung zur Eignung des Materials ab der Jahrgangsstufe zehn. Neben wesentlichen Hintergrundinformationen zur Inszenierung sind didaktische Impulse in Form von Fragestellungen, sowie Vorschläge für Übungen im Material vorhanden. Diese ermöglichen es, sich dem Inhalt aus unterschiedlichen Perspektiven zu nähern und bieten Diskussionsstoff für eine vertiefende Auseinandersetzung mit dem Thema an. Zusätzlich finden sich am Ende der Sammlung die beiden Schlussplädoyers für die möglichen Ausgänge des Stücks in Textform. Diese bieten einen guten und prägnanten Überblick über die im Stück hervorgebrachten Argumente für oder gegen eine Verurteilung des Angeklagten. Sie können am Ende der Unterrichtsreihe zur Wiederholung und Sicherung dargelegt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material- [http://www.materialserver.filmwerk.de/arbeitshilfen/AH_Terror_A4_web.pdf Arbeitshilfe zum Theaterstück &amp;quot;Terror&amp;quot; von Ferdinand von Schirach] (materialserver.filmwerk.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser Datei wird eine kleinschrittige Erarbeitung des Filmes &amp;quot;Terror - Ihr Urteil&amp;quot; (2016) nach dem Gerichtsdrama von Ferdinand von Schirach anhand von sechs Filmsequenzen des DVD-Materials vorgestellt. Inhaltlich spannt dieser Materialvorschlag einen Bogen zu dem bereits verlinkten Video in der Domäne „Hintergrund“ [http://mediathek.daserste.de/Hart-aber-fair/Terror-Abstimmung-Urteil-und-Diskussio/Video?bcastId=561146&amp;amp;documentId=38379958 Terror: Abstimmung, Urteil und Diskussion!]. Der Film stellt die Frage nach der Unterscheidung von moralischer und rechtlicher Schuld und fordert dem Zuschauer in dem vielschichtigen Argumentationsgeflecht der Filmhandlung ein eigenes Urteil ab. Auf Seite zwei des Unterrichtsmaterials wird ein Überblick zu den thematisch eingeteilten Sequenzen des Spielfilms gegeben. Daran schließt sich eine genaue Einführung in die Geschehnisse der jeweiligen Filmszenen an und die Verknüpfungen zu den daran anknüpfenden Arbeitsblättern, die ab Seite zehn präsentiert werden. Zu jedem der Arbeitsblätter ist eine Lehrerversion beigefügt, die Lösungsvorschläge der Schüleraufgaben vorlegt. Weiterer interessante Hinweise sind die aufgelisteten Filmhinweisen zu ähnlichen Dilemmaszenarien auf Seite neun, sowie eine Verlinkung zum Kauf einer „DVD mit dem Recht zur nichtgewerblichen öffentlichen Vorführung“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Anwendung von Recht===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Portal - [http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/pocket-politik/16548/rechtsstaat Rechtsstaat] (bpb)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Text behandelt prägnant die Definition des Rechtsstaatsbegriffs und erklärt die wichtigsten Grundsätze und allgemeinen Kennzeichen eines Rechtsstaates, wie Rechtssicherheit und Gewaltenteilung. Zur Verdeutlichung wird ebenfalls Bezug auf den Text des deutschen Grundgesetzes genommen. Die im Artikel vorhandenen Verlinkungen bieten die  Möglichkeit, innerhalb des selben Online-Portals weiterführende Texte zu den einzelnen Komponenten eines Rechtsstaates zu sichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeit.de/2009/13/Die-Insel-13 Darf Strafe so schön sein?] (ZEIT Online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der oben verlinkte Artikel der Zeitschrift „Zeit“ aus dem Jahr 2009 beschäftigt sich mit dem Gefängnis Bastøy in Norwegen. Die Autorin beschreibt einen Besuch auf der dazugehörigen Gefängnisinsel und Gespräche mit den Mitarbeitern und Häftlingen. Sie scheint dabei der Konzeption des „liberalsten Gefängnisses der Welt“ kritisch gegenüber zu stehen. Der Artikel könnte im Unterricht als Diskussionsgrundlage zum Thema der Funktion bzw. der Härte von Haftstrafen beispielsweise in Form eines Rollenspiels genutzt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Video (8min) - [http://www.spiegel.de/video/norwegischer-strafvollzug-knast-ohne-gitter-video-1141186.html: Norwegischer Strafvollzug: Knast ohne Gitter] (Spiegel online)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im oben verlinkten Video wird der Häftling „Peter“ aus einem norwegischen Gefängnis einen Tag lang begleitet. Dabei liegt der Fokus auf der liberalen Handhabung des Strafvollzugs in Norwegen. Dieses Video könnte als Grundlage einer Diskussion zum Thema der Funktion von Strafe alternativ oder ergänzend zu oben genanntem Artikel gezeigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Themenübergreifendes Material===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
Unter dieser Überschrift wird eine Internetquelle aufgeführt, die eine Sammlung an Texten mit einer Vielzahl an inhaltlichen Themen beinhaltet. Aufgrund dieser allgemeinen Orientierung des Materials wurde von einer thematischen Einordnung abgesehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-RECHTSETHIK.doc Textausschnitte zur Rechtsethik] (Fachverband Ethik e.V.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der 2010 erstellte Reader des Fachverbands Ethik e.V. präsentiert eine bereits gekürzte Literatur- und Quellensammlung zum Themenfeld &amp;quot;Rechtsethik&amp;quot;. Auf 62 Seiten werden im ersten Teil des Dokuments Theoretische Texte aufgelistet, die von Kant und Hobbes bis Radbruch und Höffe reichen (S. 3-27). Daraufhin schließt sich eine Sammlung von Texten an, die Beispiele der deutschen und internationalen Rechtsgeschichte aufführen, in denen die Schuldfrage anhand von konkreten Fällen mit Schülerinnen und Schülern diskutiert werden kann. Ein besonderer Hinweis kann an dieser Stelle auf die tabellarische Auflistung zu gesetzlichen Rechtsgrundlagen auf Seite 31-33 gegeben werden. Dieser Einschub wird im Inhaltsverzeichnis unter den Überschriften „Modell: Bedingungen eines gerechten Urteils“ und „Acht Bedingungen eines gerechten Urteils“ eingeführt. Es bleibt zu erwähnen, dass das Layout des Word-Dokuments an einigen Stellen verschoben erscheint und es in Einzelfällen zu fehlerhaften Seitenbezeichnungen im Inhaltsverzeichnis kommen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11498</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11498"/>
				<updated>2017-08-04T11:08:33Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Ethik der Stoa */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmidt beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt werden. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [http://www.gkpn.de/Kanitscheider_Hedonismus.pdf Hedonismus - eine naturalistische Ethik] (Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der bereits zuvor genannte Philosoph Bernulf Kanitscheider veröffentlichte im Jahr 2008 in der Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“ seinen Essay mit dem Titel „Hedonismus – eine naturalistische Ethik“. Dieser Essay, der oben verlinkt wurde, wird auf der Homepage der Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg (GKPN) als PDF-Datei zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um einen zwölfseitigen Text, der einen tiefen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Hedonismus gewährt. Zur Kontextualisierung werden zunächst Grundlagen in der griechisch-römischen Antike vermittelt. Darauffolgend wird Rezeption des Hedonismus erläutert und ein Übergang zum Utilitarismus vollzogen. Es sei darauf hingewiesen, dass der Text sehr anspruchsvoll ist und im Unterricht nur gut durchdacht eingesetzt werden sollte. Es ist zu empfehlen, den Text den Schülerinnen und Schüler in gekürzter Form vorzulegen und einzelne Abschnitte in Gruppen erarbeiten zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig, so fehlt beispielsweise die Tugend. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen. Die Form des fiktiven Interviews mit einem im Unterricht behandelten Philosophen ist außerdem eine gute Anregung für eine kreative Schreibaufgabe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online - Website [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Q2.4_-_Antike_und_moderne_Tugendethik - Antike und moderne Tugendethik] (puma.uni-frankfurt.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es wird außerdem empfohlen, auch einen Blick auf die Puma Seite &amp;quot;Antike und moderne Tugendethik&amp;quot; zu werfen, da die aristotelische Glücksvorstellung eng mit seiner Tugendethik verbunden ist. Auf dieser Seite finden sie dann entsprechende Hintergrundinformationen und eine ausführliche Materialiensammlung zum Thema &amp;quot;Tugendethik&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/epikur-einsatz-im-unterricht-100.html Unterrichtsmaterialien zum Hedonismus] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Bayerische Rundfunk stellt auf ihrer Website hilfreiche Unterrichtsmaterialien zum Thema Hedonismus u.A. für den Ethikunterricht zur Verfügung. Für den Unterricht sind drei Arbeitsblätter vorgesehen, die mithilfe einer ca. 15-minütigen Audio-Datei, die in drei Ausschnitten zur Verfügung stehen und thematisch gegliedert sind, bearbeitet werden können. Die Schüler und Schülerinnen hören gemeinsam die Audio-Datei über das Lustprinzip des antiken Philosophen Epikur sowie das hedonistische Kalkül und Wege, sich von Unlüsten wie Angst und Schmerz zu befreien. Der Informationstext „Einsatz im Unterricht“ gibt einen groben Vorschlag zum Ablauf im Unterricht. Als Zusatzmaterial ist ein Kreuzworträtsel aufzufinden. Lösungen zu den Arbeitsblättern und zum Quiz sind vorhanden. Außerdem sind Gedankenanregungen zur Nacharbeit nachzulesen. Die vorgeschlagene Nacharbeit besteht aus aktuellen Fragen der modernen Zeit. Darüber hinaus wird ein Lehrplanbezug der Thematik hergestellt und darauf hingewiesen, dass die Unterrichtsmaterialien erst ab dem 9. Schuljahr behandelt werden sollten. Für optimal gehalten wird die Durchführung in der 11./12. Klasse. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/die-stoa.pdf Die Stoa] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Lebensprinzip der Stoa liegt anstatt im Glück in der Tugend. Man kann demnach nur die Glückseligkeit erlangen, wenn man nicht nach dem Glück sucht. Die Ataraxia (Seelenruhe) folgt dann wie von selbst, der Zustand des inneren Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Skript zum Vortrag von Prof. em. Bernd Schmidt bietet nicht nur einen Einblick in die Thematik der Stoa, sondern geht auch explizit auf die Ethik und das Glück der Stoa ein. Eine ausführliche Vorstellung von Glück wird dem Leser ab Punkt 5 im Skript geboten. Die Texte im Skript sind anschaulich und verständlich, weshalb es möglich ist, den Schüler*innen einzelne Textpassagen zum Lesen herauszukopieren. Einzelne Zitate von den Philosophen der Stoa, sowie die verschiedenen Ansichten von Glück können mithilfe dieser Grundlage ebenfalls im Unterricht diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das höchste Gut bzw. der sittliche Wert nach der Stoa, wird mit der stoischen Telos-Formel beantwortet. In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. Ab Seite 152 lassen sich außerdem noch einzelne Fragestellungen finden, die auch beantwortet werden und zur Ergebnissicherung verwendet werden können. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Die Quelle ist gut für die Oberstufe geeignet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Buch - [http://www.joachimschummer.net/books/glueck-und-ethik/ Glück und Ethik] (joachimschummer.net)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel [http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/neues-schulfach-glueck-die-froehlichen-schueler-von-heidelberg-a-505005.html Neues Schulfach &amp;quot;Glück&amp;quot; - Die fröhlichen Schüler von Heidelberg] (spiegel.de) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11497</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11497"/>
				<updated>2017-08-04T11:01:02Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Ethik der Stoa */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmidt beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt werden. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [http://www.gkpn.de/Kanitscheider_Hedonismus.pdf Hedonismus - eine naturalistische Ethik] (Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der bereits zuvor genannte Philosoph Bernulf Kanitscheider veröffentlichte im Jahr 2008 in der Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“ seinen Essay mit dem Titel „Hedonismus – eine naturalistische Ethik“. Dieser Essay, der oben verlinkt wurde, wird auf der Homepage der Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg (GKPN) als PDF-Datei zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um einen zwölfseitigen Text, der einen tiefen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Hedonismus gewährt. Zur Kontextualisierung werden zunächst Grundlagen in der griechisch-römischen Antike vermittelt. Darauffolgend wird Rezeption des Hedonismus erläutert und ein Übergang zum Utilitarismus vollzogen. Es sei darauf hingewiesen, dass der Text sehr anspruchsvoll ist und im Unterricht nur gut durchdacht eingesetzt werden sollte. Es ist zu empfehlen, den Text den Schülerinnen und Schüler in gekürzter Form vorzulegen und einzelne Abschnitte in Gruppen erarbeiten zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig, so fehlt beispielsweise die Tugend. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen. Die Form des fiktiven Interviews mit einem im Unterricht behandelten Philosophen ist außerdem eine gute Anregung für eine kreative Schreibaufgabe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online - Website [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Q2.4_-_Antike_und_moderne_Tugendethik - Antike und moderne Tugendethik] (puma.uni-frankfurt.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es wird außerdem empfohlen, auch einen Blick auf die Puma Seite &amp;quot;Antike und moderne Tugendethik&amp;quot; zu werfen, da die aristotelische Glücksvorstellung eng mit seiner Tugendethik verbunden ist. Auf dieser Seite finden sie dann entsprechende Hintergrundinformationen und eine ausführliche Materialiensammlung zum Thema &amp;quot;Tugendethik&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/epikur-einsatz-im-unterricht-100.html Unterrichtsmaterialien zum Hedonismus] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Bayerische Rundfunk stellt auf ihrer Website hilfreiche Unterrichtsmaterialien zum Thema Hedonismus u.A. für den Ethikunterricht zur Verfügung. Für den Unterricht sind drei Arbeitsblätter vorgesehen, die mithilfe einer ca. 15-minütigen Audio-Datei, die in drei Ausschnitten zur Verfügung stehen und thematisch gegliedert sind, bearbeitet werden können. Die Schüler und Schülerinnen hören gemeinsam die Audio-Datei über das Lustprinzip des antiken Philosophen Epikur sowie das hedonistische Kalkül und Wege, sich von Unlüsten wie Angst und Schmerz zu befreien. Der Informationstext „Einsatz im Unterricht“ gibt einen groben Vorschlag zum Ablauf im Unterricht. Als Zusatzmaterial ist ein Kreuzworträtsel aufzufinden. Lösungen zu den Arbeitsblättern und zum Quiz sind vorhanden. Außerdem sind Gedankenanregungen zur Nacharbeit nachzulesen. Die vorgeschlagene Nacharbeit besteht aus aktuellen Fragen der modernen Zeit. Darüber hinaus wird ein Lehrplanbezug der Thematik hergestellt und darauf hingewiesen, dass die Unterrichtsmaterialien erst ab dem 9. Schuljahr behandelt werden sollten. Für optimal gehalten wird die Durchführung in der 11./12. Klasse. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/die-stoa.pdf Die Stoa] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Lebensprinzip der Stoa liegt anstatt im Glück in der Tugend. Man kann demnach nur die Glückseligkeit erlangen, wenn man nicht nach dem Glück sucht. Die Ataraxia (Seelenruhe) folgt dann wie von selbst, der Zustand des inneren Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Skript zum Vortrag von Prof. em. Bernd Schmidt bietet nicht nur einen Einblick in die Thematik der Stoa, sondern geht auch explizit auf die Ethik und das Glück der Stoa ein. Eine ausführliche Vorstellung von Glück wird dem Leser ab Punkt 5 im Skript geboten. Die Texte im Skript sind anschaulich und verständlich, weshalb es möglich ist, den Schüler*innen einzelne Textpassagen zum Lesen herauszukopieren. Einzelne Zitate von den Philosophen der Stoa, sowie die verschiedenen Ansichten von Glück können mithilfe dieser Grundlage ebenfalls im Unterricht diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. Ab Seite 152 lassen sich außerdem noch einzelne Fragestellungen finden, die auch beantwortet werden und zur Ergebnissicherung verwendet werden können. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Die Quelle ist gut für die Oberstufe geeignet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Buch - [http://www.joachimschummer.net/books/glueck-und-ethik/ Glück und Ethik] (joachimschummer.net)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel [http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/neues-schulfach-glueck-die-froehlichen-schueler-von-heidelberg-a-505005.html Neues Schulfach &amp;quot;Glück&amp;quot; - Die fröhlichen Schüler von Heidelberg] (spiegel.de) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11496</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11496"/>
				<updated>2017-08-04T10:58:44Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Ethik der Stoa */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmidt beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt werden. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [http://www.gkpn.de/Kanitscheider_Hedonismus.pdf Hedonismus - eine naturalistische Ethik] (Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der bereits zuvor genannte Philosoph Bernulf Kanitscheider veröffentlichte im Jahr 2008 in der Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“ seinen Essay mit dem Titel „Hedonismus – eine naturalistische Ethik“. Dieser Essay, der oben verlinkt wurde, wird auf der Homepage der Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg (GKPN) als PDF-Datei zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um einen zwölfseitigen Text, der einen tiefen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Hedonismus gewährt. Zur Kontextualisierung werden zunächst Grundlagen in der griechisch-römischen Antike vermittelt. Darauffolgend wird Rezeption des Hedonismus erläutert und ein Übergang zum Utilitarismus vollzogen. Es sei darauf hingewiesen, dass der Text sehr anspruchsvoll ist und im Unterricht nur gut durchdacht eingesetzt werden sollte. Es ist zu empfehlen, den Text den Schülerinnen und Schüler in gekürzter Form vorzulegen und einzelne Abschnitte in Gruppen erarbeiten zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig, so fehlt beispielsweise die Tugend. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen. Die Form des fiktiven Interviews mit einem im Unterricht behandelten Philosophen ist außerdem eine gute Anregung für eine kreative Schreibaufgabe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online - Website [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Q2.4_-_Antike_und_moderne_Tugendethik - Antike und moderne Tugendethik] (puma.uni-frankfurt.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es wird außerdem empfohlen, auch einen Blick auf die Puma Seite &amp;quot;Antike und moderne Tugendethik&amp;quot; zu werfen, da die aristotelische Glücksvorstellung eng mit seiner Tugendethik verbunden ist. Auf dieser Seite finden sie dann entsprechende Hintergrundinformationen und eine ausführliche Materialiensammlung zum Thema &amp;quot;Tugendethik&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/epikur-einsatz-im-unterricht-100.html Unterrichtsmaterialien zum Hedonismus] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Bayerische Rundfunk stellt auf ihrer Website hilfreiche Unterrichtsmaterialien zum Thema Hedonismus u.A. für den Ethikunterricht zur Verfügung. Für den Unterricht sind drei Arbeitsblätter vorgesehen, die mithilfe einer ca. 15-minütigen Audio-Datei, die in drei Ausschnitten zur Verfügung stehen und thematisch gegliedert sind, bearbeitet werden können. Die Schüler und Schülerinnen hören gemeinsam die Audio-Datei über das Lustprinzip des antiken Philosophen Epikur sowie das hedonistische Kalkül und Wege, sich von Unlüsten wie Angst und Schmerz zu befreien. Der Informationstext „Einsatz im Unterricht“ gibt einen groben Vorschlag zum Ablauf im Unterricht. Als Zusatzmaterial ist ein Kreuzworträtsel aufzufinden. Lösungen zu den Arbeitsblättern und zum Quiz sind vorhanden. Außerdem sind Gedankenanregungen zur Nacharbeit nachzulesen. Die vorgeschlagene Nacharbeit besteht aus aktuellen Fragen der modernen Zeit. Darüber hinaus wird ein Lehrplanbezug der Thematik hergestellt und darauf hingewiesen, dass die Unterrichtsmaterialien erst ab dem 9. Schuljahr behandelt werden sollten. Für optimal gehalten wird die Durchführung in der 11./12. Klasse. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/die-stoa.pdf Die Stoa] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Lebensprinzip der Stoa liegt anstatt im Glück in der Tugend. Man kann demnach nur die Glückseligkeit erlangen, wenn man nicht nach dem Glück sucht. Die Ataraxia (Seelenruhe) folgt dann wie von selbst, der Zustand des inneren Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Skript zum Vortrag von Prof. em. Bernd Schmidt bietet nicht nur einen Einblick in die Thematik der Stoa, sondern geht auch explizit auf die Ethik und das Glück der Stoa ein. Eine ausführliche Vorstellung von Glück wird dem Leser ab Punkt 5 im Skript geboten. Die Texte im Skript sind anschaulich und verständlich, weshalb es möglich ist, den Schüler*innen einzelne Textpassagen zum Lesen herauszukopieren. Einzelne Zitate von den Philosophen der Stoa, sowie die verschiedenen Ansichten von Glück können mithilfe dieser Grundlage ebenfalls im Unterricht diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. Ab Seite 152 lassen sich außerdem noch einzelne Fragestellungen finden, die auch beantwortet werden und zur Ergebnissicherung verwendet werden können. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten, herausfiltern. Die Quelle ist gut für die Oberstufe geeignet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Buch - [http://www.joachimschummer.net/books/glueck-und-ethik/ Glück und Ethik] (joachimschummer.net)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel [http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/neues-schulfach-glueck-die-froehlichen-schueler-von-heidelberg-a-505005.html Neues Schulfach &amp;quot;Glück&amp;quot; - Die fröhlichen Schüler von Heidelberg] (spiegel.de) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11481</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11481"/>
				<updated>2017-08-04T10:08:59Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Ethik der Stoa */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmidt beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt werden. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings wird darauf hingewiesen, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt werden soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [http://www.gkpn.de/Kanitscheider_Hedonismus.pdf Hedonismus - eine naturalistische Ethik] (Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der bereits zuvor genannte Philosoph Bernulf Kanitscheider veröffentlichte im Jahr 2008 in der Zeitschrift „Aufklärung und Kritik“ seinen Essay mit dem Titel „Hedonismus – eine naturalistische Ethik“. Dieser Essay, der oben verlinkt wurde, wird auf der Homepage der Gesellschaft für kritische Philosophie Nürnberg (GKPN) als PDF-Datei zur Verfügung gestellt. Es handelt sich um einen zwölfseitigen Text, der einen tiefen Einblick in die Entstehungsgeschichte des Hedonismus gewährt. Zur Kontextualisierung werden zunächst Grundlagen in der griechisch-römischen Antike vermittelt. Darauffolgend wird Rezeption des Hedonismus erläutert und ein Übergang zum Utilitarismus vollzogen. Es sei darauf hingewiesen, dass der Text sehr anspruchsvoll ist und im Unterricht nur gut durchdacht eingesetzt werden sollte. Es ist zu empfehlen, den Text den Schülerinnen und Schüler in gekürzter Form vorzulegen und einzelne Abschnitte in Gruppen erarbeiten zu lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig, so fehlt beispielsweise die Tugend. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen. Die Form des fiktiven Interviews mit einem im Unterricht behandelten Philosophen ist außerdem eine gute Anregung für eine kreative Schreibaufgabe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online - Website [http://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php/Q2.4_-_Antike_und_moderne_Tugendethik - Antike und moderne Tugendethik] (puma.uni-frankfurt.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Es wird außerdem empfohlen, auch einen Blick auf die Puma Seite &amp;quot;Antike und moderne Tugendethik&amp;quot; zu werfen, da die aristotelische Glücksvorstellung eng mit seiner Tugendethik verbunden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/epikur-einsatz-im-unterricht-100.html Unterrichtsmaterialien zum Hedonismus] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Der Bayerische Rundfunk stellt auf ihrer Website hilfreiche Unterrichtsmaterialien zum Thema Hedonismus u.A. für den Ethikunterricht zur Verfügung. Für den Unterricht sind drei Arbeitsblätter vorgesehen, die mithilfe einer ca. 15-minütigen Audio-Datei, die in drei Ausschnitten zur Verfügung stehen und thematisch gegliedert sind, bearbeitet werden können. Die Schüler und Schülerinnen hören gemeinsam die Audio-Datei über das Lustprinzip des antiken Philosophen Epikur sowie das hedonistische Kalkül und Wege, sich von Unlüsten wie Angst und Schmerz zu befreien. Der Informationstext „Einsatz im Unterricht“ gibt einen groben Vorschlag zum Ablauf im Unterricht. Als Zusatzmaterial ist ein Kreuzworträtsel aufzufinden. Lösungen zu den Arbeitsblättern und zum Quiz sind vorhanden. Außerdem sind Gedankenanregungen zur Nacharbeit nachzulesen. Die vorgeschlagene Nacharbeit besteht aus aktuellen Fragen der modernen Zeit. Darüber hinaus wird ein Lehrplanbezug der Thematik hergestellt und darauf hingewiesen, dass die Unterrichtsmaterialien erst ab dem 9. Schuljahr behandelt werden sollten. Für optimal gehalten wird die Durchführung in der 11./12. Klasse. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/die-stoa.pdf Die Stoa] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Lebensprinzip der Stoa liegt anstatt im Glück in der Tugend. Man kann demnach nur die Glückseligkeit erlangen, wenn man nicht nach dem Glück sucht. Die Ataraxia (Seelenruhe) folgt dann wie von selbst, der Zustand des inneren Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Skript zum Vortrag von Prof. em. Bernd Schmidt bietet nicht nur einen Einblick in die Thematik der Stoa, sondern geht auch explizit auf die Ethik und das Glück der Stoa ein. Eine ausführliche Vorstellung von Glück wird dem Leser ab Punkt 5 im Skript geboten. Die Texte im Skript sind anschaulich und verständlich, weshalb es möglich ist, den Schüler*innen einzelne Textpassagen zum Lesen herauszukopieren. Einzelne Zitate von den Philosophen der Stoa, sowie die verschiedenen Ansichten von Glück können mithilfe dieser Grundlage ebenfalls im Unterricht diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten, herausfiltern. Die Quelle ist gut für die Oberstufe geeignet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Buch - [http://www.joachimschummer.net/books/glueck-und-ethik/ Glück und Ethik] (joachimschummer.net)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel [http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/neues-schulfach-glueck-die-froehlichen-schueler-von-heidelberg-a-505005.html Neues Schulfach &amp;quot;Glück&amp;quot; - Die fröhlichen Schüler von Heidelberg] (spiegel.de) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11281</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11281"/>
				<updated>2017-08-03T12:42:37Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt werden. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings muss der Hinweis angeführt werden, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig, so fehlt beispielsweise die Tugend. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen. Die Form des fiktiven Interviews mit einem im Unterricht behandelten Philosophen ist außerdem eine gute Anregung für eine kreative Schreibaufgabe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/die-stoa.pdf Die Stoa] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Lebensprinzip der Stoa liegt anstatt im Glück in der Tugend. Man kann demnach nur die Glückseligkeit erlangen, wenn man nicht nach dem Glück sucht. Die Ataraxia (Seelenruhe) folgt dann wie von selbst, der Zustand des inneren Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Skript zum Vortrag von Prof. em. Bernd Schmidt bietet nicht nur einen Einblick in die Thematik der Stoa, sondern geht auch explizit auf die Ethik und das Glück der Stoa ein. Eine ausführliche Vorstellung von Glück wird dem Leser ab Punkt 5 im Skript geboten. Die Texte im Skript sind anschaulich und verständlich, weshalb es möglich ist, den Schüler*innen einzelne Textpassagen zum Lesen herauszukopieren. Einzelne Zitate von den Philosophen der Stoa, sowie die verschiedenen Ansichten von Glück können mithilfe dieser Grundlage ebenfalls im Unterricht diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Buch - [http://www.joachimschummer.net/books/glueck-und-ethik/ Glück und Ethik] (joachimschummer.net)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel [http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/neues-schulfach-glueck-die-froehlichen-schueler-von-heidelberg-a-505005.html Neues Schulfach &amp;quot;Glück&amp;quot; - Die fröhlichen Schüler von Heidelberg] (spiegel.de) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11280</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11280"/>
				<updated>2017-08-03T12:42:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Blumenbild.jpg.png|200px|thumb|left|Alternativer Text]]&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt werden. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings muss der Hinweis angeführt werden, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig, so fehlt beispielsweise die Tugend. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen. Die Form des fiktiven Interviews mit einem im Unterricht behandelten Philosophen ist außerdem eine gute Anregung für eine kreative Schreibaufgabe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/die-stoa.pdf Die Stoa] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Lebensprinzip der Stoa liegt anstatt im Glück in der Tugend. Man kann demnach nur die Glückseligkeit erlangen, wenn man nicht nach dem Glück sucht. Die Ataraxia (Seelenruhe) folgt dann wie von selbst, der Zustand des inneren Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Skript zum Vortrag von Prof. em. Bernd Schmidt bietet nicht nur einen Einblick in die Thematik der Stoa, sondern geht auch explizit auf die Ethik und das Glück der Stoa ein. Eine ausführliche Vorstellung von Glück wird dem Leser ab Punkt 5 im Skript geboten. Die Texte im Skript sind anschaulich und verständlich, weshalb es möglich ist, den Schüler*innen einzelne Textpassagen zum Lesen herauszukopieren. Einzelne Zitate von den Philosophen der Stoa, sowie die verschiedenen Ansichten von Glück können mithilfe dieser Grundlage ebenfalls im Unterricht diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Buch - [http://www.joachimschummer.net/books/glueck-und-ethik/ Glück und Ethik] (joachimschummer.net)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel [http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/neues-schulfach-glueck-die-froehlichen-schueler-von-heidelberg-a-505005.html Neues Schulfach &amp;quot;Glück&amp;quot; - Die fröhlichen Schüler von Heidelberg] (spiegel.de) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11279</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11279"/>
				<updated>2017-08-03T12:42:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Blumenbild.png|200px|thumb|left|Alternativer Text]]&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt werden. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings muss der Hinweis angeführt werden, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig, so fehlt beispielsweise die Tugend. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen. Die Form des fiktiven Interviews mit einem im Unterricht behandelten Philosophen ist außerdem eine gute Anregung für eine kreative Schreibaufgabe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/die-stoa.pdf Die Stoa] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Lebensprinzip der Stoa liegt anstatt im Glück in der Tugend. Man kann demnach nur die Glückseligkeit erlangen, wenn man nicht nach dem Glück sucht. Die Ataraxia (Seelenruhe) folgt dann wie von selbst, der Zustand des inneren Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Skript zum Vortrag von Prof. em. Bernd Schmidt bietet nicht nur einen Einblick in die Thematik der Stoa, sondern geht auch explizit auf die Ethik und das Glück der Stoa ein. Eine ausführliche Vorstellung von Glück wird dem Leser ab Punkt 5 im Skript geboten. Die Texte im Skript sind anschaulich und verständlich, weshalb es möglich ist, den Schüler*innen einzelne Textpassagen zum Lesen herauszukopieren. Einzelne Zitate von den Philosophen der Stoa, sowie die verschiedenen Ansichten von Glück können mithilfe dieser Grundlage ebenfalls im Unterricht diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Buch - [http://www.joachimschummer.net/books/glueck-und-ethik/ Glück und Ethik] (joachimschummer.net)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel [http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/neues-schulfach-glueck-die-froehlichen-schueler-von-heidelberg-a-505005.html Neues Schulfach &amp;quot;Glück&amp;quot; - Die fröhlichen Schüler von Heidelberg] (spiegel.de) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
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		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11276</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
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				<updated>2017-08-03T12:38:57Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt werden. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings muss der Hinweis angeführt werden, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig, so fehlt beispielsweise die Tugend. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen. Die Form des fiktiven Interviews mit einem im Unterricht behandelten Philosophen ist außerdem eine gute Anregung für eine kreative Schreibaufgabe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/die-stoa.pdf Die Stoa] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Lebensprinzip der Stoa liegt anstatt im Glück in der Tugend. Man kann demnach nur die Glückseligkeit erlangen, wenn man nicht nach dem Glück sucht. Die Ataraxia (Seelenruhe) folgt dann wie von selbst, der Zustand des inneren Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Skript zum Vortrag von Prof. em. Bernd Schmidt bietet nicht nur einen Einblick in die Thematik der Stoa, sondern geht auch explizit auf die Ethik und das Glück der Stoa ein. Eine ausführliche Vorstellung von Glück wird dem Leser ab Punkt 5 im Skript geboten. Die Texte im Skript sind anschaulich und verständlich, weshalb es möglich ist, den Schüler*innen einzelne Textpassagen zum Lesen herauszukopieren. Einzelne Zitate von den Philosophen der Stoa, sowie die verschiedenen Ansichten von Glück können mithilfe dieser Grundlage ebenfalls im Unterricht diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Buch - [http://www.joachimschummer.net/books/glueck-und-ethik/ Glück und Ethik] (joachimschummer.net)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel [http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/neues-schulfach-glueck-die-froehlichen-schueler-von-heidelberg-a-505005.html Neues Schulfach &amp;quot;Glück&amp;quot; - Die fröhlichen Schüler von Heidelberg] (spiegel.de) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11275</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11275"/>
				<updated>2017-08-03T12:38:41Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:IMG 2456.JPG]]&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt werden. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings muss der Hinweis angeführt werden, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig, so fehlt beispielsweise die Tugend. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen. Die Form des fiktiven Interviews mit einem im Unterricht behandelten Philosophen ist außerdem eine gute Anregung für eine kreative Schreibaufgabe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/die-stoa.pdf Die Stoa] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Lebensprinzip der Stoa liegt anstatt im Glück in der Tugend. Man kann demnach nur die Glückseligkeit erlangen, wenn man nicht nach dem Glück sucht. Die Ataraxia (Seelenruhe) folgt dann wie von selbst, der Zustand des inneren Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Skript zum Vortrag von Prof. em. Bernd Schmidt bietet nicht nur einen Einblick in die Thematik der Stoa, sondern geht auch explizit auf die Ethik und das Glück der Stoa ein. Eine ausführliche Vorstellung von Glück wird dem Leser ab Punkt 5 im Skript geboten. Die Texte im Skript sind anschaulich und verständlich, weshalb es möglich ist, den Schüler*innen einzelne Textpassagen zum Lesen herauszukopieren. Einzelne Zitate von den Philosophen der Stoa, sowie die verschiedenen Ansichten von Glück können mithilfe dieser Grundlage ebenfalls im Unterricht diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Buch - [http://www.joachimschummer.net/books/glueck-und-ethik/ Glück und Ethik] (joachimschummer.net)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel [http://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/neues-schulfach-glueck-die-froehlichen-schueler-von-heidelberg-a-505005.html Neues Schulfach &amp;quot;Glück&amp;quot; - Die fröhlichen Schüler von Heidelberg] (spiegel.de) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11104</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
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				<updated>2017-08-03T10:21:27Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Ethik der Stoa */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt werden. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings muss der Hinweis angeführt werden, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig, so fehlt beispielsweise die Tugend. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen. Die Form des fiktiven Interviews mit einem im Unterricht behandelten Philosophen ist außerdem eine gute Anregung für eine kreative Schreibaufgabe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/die-stoa.pdf Die Stoa] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Lebensprinzip der Stoa liegt anstatt im Glück in der Tugend. Man kann demnach nur die Glückseligkeit erlangen, wenn man nicht nach dem Glück sucht. Die Ataraxia (Seelenruhe) folgt dann wie von selbst, der Zustand des inneren Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Skript zum Vortrag von Prof. em. Bernd Schmidt bietet nicht nur einen Einblick in die Thematik der Stoa, sondern geht auch explizit auf die Ethik und das Glück der Stoa ein. Eine ausführliche Vorstellung von Glück wird dem Leser ab Punkt 5 im Skript geboten. Die Texte im Skript sind anschaulich und verständlich, weshalb es möglich ist, den Schüler*innen einzelne Textpassagen zum Lesen herauszukopieren. Einzelne Zitate von den Philosophen der Stoa, sowie die verschiedenen Ansichten von Glück können mithilfe dieser Grundlage ebenfalls im Unterricht diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11102</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11102"/>
				<updated>2017-08-03T10:20:50Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Ethik der Stoa */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt werden. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings muss der Hinweis angeführt werden, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig, so fehlt beispielsweise die Tugend. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen. Die Form des fiktiven Interviews mit einem im Unterricht behandelten Philosophen ist außerdem eine gute Anregung für eine kreative Schreibaufgabe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/die-stoa.pdf Die Stoa] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Lebensprinzip der Stoa liegt anstatt im Glück in der Tugend. Man kann demnach nur die Glückseligkeit erlangen, wenn man nicht nach dem Glück sucht. Die Ataraxia (Seelenruhe) folgt dann wie von selbst, der Zustand des inneren Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Skript zum Vortrag von Prof. em. Bernd Schmidt bietet nicht nur einen Einblick in die Thematik der Stoa, sondern geht auch explizit auf die Ethik und das Glück der Stoa ein. Eine ausführliche Vorstellung von Glück wird dem Leser ab Punkt 5 im Skript geboten. Die Texte im Skript sind anschaulich und verständlich, weshalb es möglich ist, den Schüler*innen einzelne Textpassagen zum Lesen herauszukopieren. Einzelne Zitate von den Philosophen der Stoa, sowie die verschiedenen Ansichten von Glück können ebenfalls im Unterricht diskutiert werden.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11097</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11097"/>
				<updated>2017-08-03T10:19:04Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Ethik der Stoa */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt werden. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings muss der Hinweis angeführt werden, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig, so fehlt beispielsweise die Tugend. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen. Die Form des fiktiven Interviews mit einem im Unterricht behandelten Philosophen ist außerdem eine gute Anregung für eine kreative Schreibaufgabe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/die-stoa.pdf Die Stoa] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Lebensprinzip der Stoa liegt anstatt im Glück in der Tugend. Man kann demnach nur die Glückseligkeit erlangen, wenn man nicht nach dem Glück sucht. Die Ataraxia (Seelenruhe) folgt dann wie von selbst, der Zustand des inneren Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Skript zum Vortrag von Prof. em. Bernd Schmidt bietet nicht nur einen Einblick in die Thematik der Stoa, sondern geht auch explizit auf die Ethik und das Glück der Stoa ein. Eine ausführliche Vorstellung von Glück wird dem Leser ab Punkt 5 im Skript geboten. Die Texte im Skript sind anschaulich und verständlich, weshalb es möglich ist, den Schüler*innen einzelne Textpassagen zum Lesen herauszukopieren. Einzelne Zitate von den Philosophen Seneca und Marc Aurel können ebenfalls im Unterricht diskutiert werden. Auf Grundlage des Textes kann man eine Diskussion über verschiedene Ansichten von Glück herbeiführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11095</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11095"/>
				<updated>2017-08-03T10:18:23Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Ethik der Stoa */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
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Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt werden. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings muss der Hinweis angeführt werden, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig, so fehlt beispielsweise die Tugend. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen. Die Form des fiktiven Interviews mit einem im Unterricht behandelten Philosophen ist außerdem eine gute Anregung für eine kreative Schreibaufgabe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/die-stoa.pdf Die Stoa] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Lebensprinzip der Stoa liegt anstatt im Glück in der Tugend. Man kann demnach nur die Glückseligkeit erlangen, wenn man nicht nach dem Glück sucht. Die Ataraxia folgt dann wie von selbst, der Zustand des inneren Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Skript zum Vortrag von Prof. em. Bernd Schmidt bietet nicht nur einen Einblick in die Thematik der Stoa, sondern geht auch explizit auf die Ethik und das Glück der Stoa ein. Eine ausführliche Vorstellung von Glück wird dem Leser ab Punkt 5 im Skript geboten. Die Texte im Skript sind anschaulich und verständlich, weshalb es möglich ist, den Schüler*innen einzelne Textpassagen zum Lesen herauszukopieren. Einzelne Zitate von den Philosophen Seneca und Marc Aurel können ebenfalls im Unterricht diskutiert werden. Auf Grundlage des Textes kann man eine Diskussion über verschiedene Ansichten von Glück herbeiführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11094</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
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				<updated>2017-08-03T10:18:11Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Ethik der Stoa */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt werden. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings muss der Hinweis angeführt werden, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig, so fehlt beispielsweise die Tugend. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen. Die Form des fiktiven Interviews mit einem im Unterricht behandelten Philosophen ist außerdem eine gute Anregung für eine kreative Schreibaufgabe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/die-stoa.pdf Die Stoa] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Lebensprinzip der Stoa liegt anstatt im Glück in der Tugend. Man kann demnach nur die Glückseligkeit erlangen, wenn man nicht nach dem Glück sucht. Die Ataraxia folgt dann wie von selbst, der Zustand des inneren Friedens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Skript zum Vortrag von Prof. em. Bernd Schmidt bietet nicht nur einen Einblick in die Thematik der Stoa, sondern geht auch explizit auf die Ethik und das Glück der Stoa ein. Eine ausführliche Vorstellung von Glück wird dem Leser ab Punkt 5 im Skript geboten. Die Texte im Skript sind anschaulich und verständlich, weshalb es möglich ist, den Schüler*innen einzelne Textpassagen zum Lesen herauszukopieren. Einzelne Zitate von den Philosophen Seneca und Marc Aurel können ebenfalls im Unterricht diskutiert werden. Auf Grundlage des Textes kann man eine Diskussion über verschiedene Ansichten von Glück herbeiführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11085</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11085"/>
				<updated>2017-08-03T10:14:26Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Ethik der Stoa */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt werden. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings muss der Hinweis angeführt werden, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig, so fehlt beispielsweise die Tugend. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen. Die Form des fiktiven Interviews mit einem im Unterricht behandelten Philosophen ist außerdem eine gute Anregung für eine kreative Schreibaufgabe. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11058</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
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				<updated>2017-08-03T09:48:10Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Ethik der Stoa */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt werden. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings muss der Hinweis angeführt werden, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/die-stoa.pdf Die Stoa] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Lebensprinzip der Stoa liegt anstatt im Glück in der Tugend. Man kann demnach nur die Glückseligkeit erlangen, wenn man nicht nach dem Glück sucht. ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig, so fehlt beispielsweise die Tugend. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11051</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
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				<updated>2017-08-03T09:34:53Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Ethik der Stoa */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt werden. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings muss der Hinweis angeführt werden, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/die-stoa.pdf Die Stoa] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Das Lebensprinzip der Stoa liegt anstatt im Glück in der Tugend. Man kann demnach nur die Glückseligkeit erlangen, wenn man nicht nach dem Glück sucht. ...&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11043</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
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				<updated>2017-08-03T09:27:05Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Ethik der Stoa */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt wird. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings muss der Hinweis angeführt werden, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Zu diesen Thesen werden einige Beispiele angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf dem Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Die stoische Vorstellung nach Glück wird knapp und übersichtlich beschrieben. Dieser nicht wissenschatlich geschriebene Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob erläutert und es fehlen noch einige vertiefende Thematiken wie z.B. Tugend. Der Artikel ist angenehm zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft verwendet werden bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11040</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11040"/>
				<updated>2017-08-03T09:22:20Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Ethik der Stoa */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt wird. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelischen Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht. Allerdings muss der Hinweis angeführt werden, dass man bei der Unterrichtsplanung darauf achten muss, ob Aristoteles' Verständnis von Glück oder von Glückseligkeit (eudaimonia) behandelt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Die Thesen werden mit einigen Beispielen angeführt. Der Podcast wird langsam und deutlich gesprochen, sodass man den Sprechern leicht folgen kann. Der Fokus liegt hier auf den Philosophen Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig. Zu einer inhaltlichen Vertiefung wird eine weitere Auseinandersetzung mit der Stoa empfohlen. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Es wird knapp und übersichtlich beschrieben, unter anderem auch wie man der stoischen Vorstellung nach das Glück erlangt. Dieser Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema und wird nicht wissenschaftlich beschrieben. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob angeschnitten und es fehlen noch wichtige Punkte wie z.B. Tugend, die tiefer in das Thema hineingehen. Der Artikel ist einfach zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft dienen bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11029</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
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				<updated>2017-08-03T09:17:28Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Hedonismus (Epikur) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
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{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt wird. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelischen Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelischen Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelische Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Online-Interview „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa an sich und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Die Thesen werden mit einigen Beispielen untermauert. Der Podcast wird langsam mit verschiedenen Sprechern deutlich gesprochen. Allerdings wird nicht explizit erwähnt, dass die Tugend zum Lebensprinzip wird und der Fokus liegt hier auf Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Es wird knapp und übersichtlich beschrieben, unter anderem auch wie man der stoischen Vorstellung nach das Glück erlangt. Dieser Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema und wird nicht wissenschaftlich beschrieben. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob angeschnitten und es fehlen noch wichtige Punkte wie z.B. Tugend, die tiefer in das Thema hineingehen. Der Artikel ist einfach zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft dienen bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11011</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=11011"/>
				<updated>2017-08-03T09:11:12Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: /* Ethik der Stoa */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellungen von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient gut als zusammenfassende Orientierung. Diese relativ einfach geschriebene Zusammenfassung der antiken Glücksvorstellungen kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt wird. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Essay - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Essay von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelische Bestimmung von Glück wird diese mit zwei unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen. Besonders interessant ist das Kapitel der ökonomischen Glücksforschung. Sein Vergleich mit der aristotelische Bestimmung von Glück ist an manchen Stellen etwas kurz gefasst. Der Vergleich der aristotelische Glücksbestimmung mit aktueller Glücksforschung wie in diesem Beitrag eignet sich auch für eine Vertiefungsphase im Unterricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Online-Interview-Artikel „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa an sich und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Die Thesen werden mit einigen Beispielen untermauert. Der Podcast wird langsam mit verschiedenen Sprechern deutlich gesprochen. Allerdings wird nicht explizit erwähnt, dass die Tugend zum Lebensprinzip wird und der Fokus liegt hier auf Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Es wird knapp und übersichtlich beschrieben, unter anderem auch wie man der stoischen Vorstellung nach das Glück erlangt. Dieser Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema und wird nicht wissenschaftlich beschrieben. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob angeschnitten und es fehlen noch wichtige Punkte wie z.B. Tugend, die tiefer in das Thema hineingehen. Der Artikel ist einfach zu lesen und kann zur Informationsgewinnung in der 11. Klasse dienen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft dienen bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

	<entry>
		<id>https://www.puma.uni-frankfurt.de/index.php?title=E1.1_-_Antike_Gl%C3%BCcksvorstellungen&amp;diff=10988</id>
		<title>E1.1 - Antike Glücksvorstellungen</title>
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				<updated>2017-08-03T08:57:18Z</updated>
		
		<summary type="html">&lt;p&gt;Tqxnh: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{|&lt;br /&gt;
!colspan=&amp;quot;2&amp;quot;|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;width: 80%;&amp;quot;|&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
Themenübersicht: [[Internetmaterialien für die Fächer Ethik und Philosophie]] }}&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Auf dieser Seite finden Sie Internet-Materialien zu dem Inhaltsfeld „Antike Glücksvorstellungen“ der Einführungsphase 1.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Ausführung findet sich zu diesem Inhaltsfeld im Kerncurriculum für Hessen:&amp;lt;blockquote&amp;gt;„Die Vorstellungen vom Glück erscheinen heute ausgesprochen ambivalent und reichhaltig. Viele Bereiche der heutigen ökonomisch geprägten Lebenswelt versprechen Glück und die Befriedigung von nahezu allen Bedürfnissen durch Produkte. Produkt- und Markenmilieus zeigen gesellschaftliche Zugehörigkeiten an, begleiten uns lösungsorientiert in beinahe allen Fragen der praktischen Lebensführung und liegen motivierend Arbeits- und – mit Blick auf das Eröffnen von Lebenschancen – oft auch Bildungsanstrengungen zugrunde.&lt;br /&gt;
Angesichts dieser Lebenswirklichkeit erscheint die Hinwendung zu Innerlichkeit und Verzicht als ideologiekritischer Akt der Befreiung eines in Arbeits- und Konsumprozessen fixierten Geistes. Die Gegensätzlichkeit der Vorstellungen mit Blick auf die Frage, was denn ein ge- lingendes, glückliches Leben sei, scheint mit Blick auf den Gestaltcharakter der Thematik „Glück“ ein reflexives Ausloten des Begriffs aus divergierenden Perspektiven nahezulegen.&lt;br /&gt;
Der Zusammenhang von Glück und dem Erlangen eines Verständnisses vom Glück hat das Thema „Glücksvorstellungen“ seit der Antike zum Gegenstand der Philosophie gemacht und sogar das Glücklichsein mit der philosophischen Einsicht selbst verknüpft, ohne den Begriff ganz aus dem Bereich des Schicksalhaften herauszulösen. Ist Glück bloß ein äußerer auf Reichtum und Besitz gerichteter Zufall oder steht es im Zusammenhang mit der seelischen Verfassung des Menschen, seiner Lebensführung, seiner Wahrnehmungsfähigkeit und seinen Tugenden? Gibt es in Glückszusammenhängen gleichsam Werkgerechtigkeit? Von diesen Fragen des menschlichen Geschicks bewegen sich glückstheoretische Überlegungen bereits in der Antike hin zur Frage nach dem Zusammenhang von Individuum und Gemein- wesen. In diesem Fragehorizont des Problemgegenstands wird nun auch die Natur des Menschen in anthropologischer Schätzung bedeutend. Kann Glück dort sein, wo der Mensch sich verfehlt?”&amp;lt;ref&amp;gt; Hessisches Kultusministerium: Bildungsstandards und Inhaltsfelder. Das neue Kerncurriculum für Hessen. Oberstufe - Gymnasium - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/kcgo-et_0.pdf] (S. 23) &amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;/blockquote&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Curriculum für Hessen findet sich außerdem die Unterteilung der Glücksethiken in die drei Hauptthemen Eudaimonia (Aristoteles), Hedonismus (Epikur) und die Ethik der Stoa. Das höchste Gut wird in der Antike unter anderem als Glückseligkeit, Freiheit, gelingendes oder gottgefälliges Leben beschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Diese Seite wurde erstellt von: Katharina Büttner, Truc Quynh Dang, Aylin Kaya&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Hintergrund==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hintergrund Unterrichtskonzeption Banner 1000px.png|center]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [https://www.fernuni-hagen.de/imperia/md/content/philosophie/textdokumente/prph1.pdf Praktische Philosophie -  Gelingende Praxis: Glückseligkeit] (Fernuniversität Hagen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Skript der Fernuniversität Hagen zur praktischen Philosophie finden Sie ab S.56 bis S. 62 einen Überblick zu antiken Glücksvorstellung von Aristoteles, Epikur und der Stoa. Dieser Überblick ist somit hilfreich für eine grobe Auseinandersetzung mit dem Themenbereich „antike Glücksvorstellungen“ im Allgemeinen. Die Darstellung der antiken Glücksvorstellung von Aristoteles dient als zusammenfassende Orientierung. Diese gut und relativ einfach geschriebene Zusammenfassung kann auch an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe ausgegeben werden. Es wird allerdings empfohlen, eine Bearbeitung dieses Materials aufgrund seiner Informationsdichte in Gruppenarbeit (beispielsweise in Expertengruppen) durchzuführen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Skript - [http://www.schmidt-bernd.eu/veranstaltungen/glueck/das-Glueck-bei-aristoteles.pdf Das Glück bei Aristoteles] (Bernd Schmidt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Die Vorstellung von Glück ist bei Aristoteles fest mit seiner Vorstellung über das sinnvolle und gelungene Leben, über Eudaimonia, und über die Tugenden verbunden. Er versteht Glück nicht als Selbstzweck, sondern als eine Folge aus einem Handeln, welches sich nach einem sinnvollen und gelungenen Leben richtet. Handlungen, die der Tugend folgen, werden dann als glückhaft empfunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Skript zum Vortrag „Das Glück bei Aristoteles“ von Prof. em. Bernd Schmid beinhaltet eine ausführliche Vorstellung der aristotelischen Glücksvorstellung. An dieser Stelle muss auf die Unterscheidung der Begriffe „Glückseligkeit“ und „Glück“ hingewiesen werden, die in diesem Skript genauer ausgeführt wird. Um Aristoteles Glücksbegriff (Punkt 5 im Skript) angemessen verstehen zu können, ist ein Verständnis seiner Vorstellungen von „Eudaimonia“ (Punkt 3 im Skript) und „Tugend“ (Punkt 4 im Skript) Voraussetzung. Es wird also dringend empfohlen, die Themen Eudaimonia und Tugend zumindest zu überfliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser umfangreiche Text bietet sich als Vorbereitungslektüre zur &amp;quot;Nikomachische Ethik&amp;quot; von Aristoteles an. Abwechselnd in Sätzen und Stickpunkten wird nach und nach die Philosophie von Aristoteles mit genauen Zitaten aus der Nikomachischen Ethik vorgestellt. Zusätzlich werden einige praktische Beispiele angeführt. Die Zitate aus der Nikomachischen Ethik können auch im Unterricht bearbeitet werden. Ausschnitte aus dem Vortrag können genutzt werden, um die Passagen des antiken Originaltextes besser zu verstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Blogeintrag - [https://kollegejansen.wordpress.com/2015/01/28/die-suche-nach-dem-gluck-im-21-jahrhundert/ Untersuchung der Aktualität Aristoteles' Glücksbestimmung ] (Jan Kästner) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieser Blogeintrag von Jan Kästner befasst sich mit der Frage nach der Aktualität von Aristoteles’ Glücksdefinition in den aktuellen Diskussionen zum Thema Glück. Nach einer Einführung in die aristotelische Bestimmung von Glück wird diese mit unterschiedlichen Beispielen aktuellerer Glücksbestimmungen verglichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.tagesspiegel.de/wissen/hedonismus-aus-dem-einen-leben-das-beste-machen/6540968.html Hedonismus - „Aus dem einen Leben das Beste machen“] (Der Tagesspiegel)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Im Online-Interview-Artikel „Hedonismus „Aus dem einen Leben das Beste machen““ von Hartmut Wewetzer, klärt der Philosoph Bernulf Kanitscheider über die Missverständnisse der „Hedonisten“ im alltäglichen Gebrauch auf. Er berichtet über die Geschichte der Theorie und erläutert, auf welcher Grundidee das hedonistische Konzept ruht. Des Weiteren werden Antworten auf aktuelle Fragen gegeben, die der Hedonismus aufwirft, z.B. Wie steht der Hedonist zur Energiewende? Es ist anzumerken, dass einzelne Abschnitte des Interviews übersprungen werden können, da sie lediglich persönliche Fragen zum Interviewpartner beantworten. Dieser Online-Artikel eignet sich in gekürzter Form gut als Unterrichtsmaterial zur Einführung in das Thema „Hedonismus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Podcast (23 min) - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/stoa-ethik100.html Lebenskunst der Stoa: Gelassenheit und Stilles Glück] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Auf dieser Seite gibt es einen Online-Podcast über die Stoa an sich und ihre Glücksvorstellungen. Es wird erzählt, wie man dauerhaft glücklich wird, wie man ein glückliches Leben führt und was überhaupt das Ziel der stoischen Glücksphilosophie ist. Die Thesen werden mit einigen Beispielen untermauert. Der Podcast wird langsam mit verschiedenen Sprechern deutlich gesprochen. Allerdings wird nicht explizit erwähnt, dass die Tugend zum Lebensprinzip wird und der Fokus liegt hier auf Epiktet. Der Podcast kann als zusammengefasste Orientierung dienen, ist aber nicht vollständig. Das dazugehörige [http://www.quisfitcrassus.de/tab/assets/br_transkript.pdf Transkript] lässt sich ebenfalls finden. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/ethik-und-philosophie/glueck-spurensuche-thema100.html Glück hat viele Gesichter] (Bayrischer Rundfunk)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In diesem Artikel wird das Thema Glück im Allgemeinen und in der antiken Philosophie erläutert. Es wird knapp und übersichtlich beschrieben, unter anderem auch wie man der stoischen Vorstellung nach das Glück erlangt. Dieser Artikel dient lediglich als Überblick über das Thema und wird nicht wissenschaftlich beschrieben. Die Glücksvorstellung der Stoa wird hier nur in einem Abschnitt grob angeschnitten und es fehlen noch wichtige Punkte wie z.B. Tugend, die tiefer in das Thema hineingehen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Artikel - [http://www.zeno.org/Philosophie/M/Seneca,+Lucius+Annaeus/Vom+gl%C3%BCckseligen+Leben Seneca: Vom glückseligen Leben] (zeno.org)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Hier findet sich ein Ausschnitt aus dem Buch ''Trostschriften'' von Seneca. In diesem Abschnitt geht es darum, wie man glückselig leben kann. Was ist gut, was ist schlecht, was für eine Rolle spielt die Seele oder die Tugend? Diese Fragen werden angesprochen und ausgeführt. Das Buch kann als Einführung für die Lehrkraft dienen bzw. als weiterführende Literatur über das Thema Glücksvorstellung der Stoa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Unterrichtsmaterialien==&lt;br /&gt;
[[Datei: Materialpool, Themenfelder - Halbjahresthemen, Rubrik Unterricht 900 x 144 px.png|center ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eudaimonia (Aristoteles)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.fachverband-ethik.de/fileadmin/daten_bawue/dateien/unterrichtsmaterialien/READER-ARISTOTELES_IM_ETHIKUNTERRICHT.pdf Aristoteles im Ethikunterricht] (Regionale Lehrerfortbildung Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Sie finden hier eine Materialiensammlung vom Fachverband Ethik zu Aristoteles, gegliedert nach Themenschwerpunkten. Von S.11 bis S.17 findet sich Material zum Themenbereich „Glück und Moral“. Nach einer kurzen Zusammenfassung der aristotelischen Glücksvorstellung folgen drei Textauszüge aus der Nikomachischen Ethik, die thematisch Aristoteles’ Vorstellung von Glück als erstes Ziel, den Fragen nach den Wegen zum Glück und Glückseligkeit behandeln. Konkrete Arbeitsaufträge für Schülerinnen und Schüler zu diesem Themenbereich findet man hier allerdings nicht. Am Ende der Materialiensammlung befindet sich eine Literatursammlung zu Aristoteles im Allgemeinen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.meier-classen.ch/interviews/aristoteles.htm Aristoteles über die Glückseligkeit] (meier-classen.ch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses fiktive Interview zwischen Meyer-Classen und Aristoteles beschäftigt sich mit Aristoteles Vorstellung von Glückseligkeit. Durch den einfachen Schreibstil und den Fokus auf die wesentlichen Inhalte der aristotelischen Glücksvorstellung kann es gut im Unterricht eingesetzt werden. Ein Vorschlag wäre, dieses Interview als Unterrichtseinstieg zu nutzen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;*Online-Material - [http://www.calwer.com/media/39/ZM_4244_Materialien_zu_Aristoteles.pdf Materialien zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles] (calwer.com)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Diese Materialiensammlung dient zur vertiefenden Beschäftigung mit Aristoteles im Unterricht. Die Schwerpunkte liegen auf der Tugendlehre, der Eudaimonia (Glückseligkeit) und den typischen Lebensformen von Aristoteles. Man findet zunächst zwei Seiten, die die den Weg zur Eudaimonia schrittweise erläutert. Diese sind als eine Art Zusammenfassung gedacht. Anschließend folgt Primärliteratur zu den oben genannten Schwerpunkten inklusive Arbeitsaufträgen. Die Arbeitsaufträge sind gut gewählt und fordern immer eine kritische Diskussion am Ende der Erarbeitung des Inhaltes. Vor allem ein Bezug zur heutigen Zeit ist besonders sinnvoll.&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material  - [https://kultusministerium.hessen.de/sites/default/files/media/umsetzungsbeispiel_kcgo_eth_1.pdf Umsetzungsbeispiel des Aspekts Eudaimonia im Unterricht] (Hessisches Kultusministerium) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Dieses Begleitmaterial der Hessischen Lehrkräfteakademie zeigt eine mögliche Umsetzung des Aspekts der „Eudaimonia“ im Themenfeld „Antike Glücksvorstellungen“. Exemplarisch wird hier die Verknüpfung dieses Themenfeldes mit den im Kerncurriculum aufgeführten Bildungsstandards/Kompetenzbereichen dargestellt. Außerdem beinhaltet es eine vorausgehende Problemstellung, die Lernaktivitäten der Schülerinnen und Schüler und eine Liste der zu verwendenden Literatur. Das Beispiel des hessischen Kerncurriculums ist sehr knapp formuliert und enthält keine konkreten Arbeitsaufträge. Der Fokus liegt primär auf der exemplarischen Darstellung der Verknüpfung eines Schwerpunktes aus einem gewählten Themenfeld mit dem Erwerb von Kompetenzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hedonismus (Epikur)===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ethik der Stoa===&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://www.ethikzentrum-klopfer.de/resources/Gl$C3$BCck+PDF.pdf Glück und Sinn des Lebens - Stoa: Glück als sittliche Selbstbestimmung] (Studienbriefe Ethik)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In dieser PDF-Datei findet man ab Seite 22 Texte zu den Glücksvorstellungen der Stoa. Hierbei wird die stoische These und die Telos-Formel angeführt. Darüber hinaus wird noch die Oikeiosis-Lehre erläutert. Die Schülerinnen und Schüler, die das Thema interessiert, können mehr darüber lesen. Die Fakten sind übersichtlich und das Wichtigste wird durch gelbe Kästen hervorgehoben. In der PDF-Datei befinden sich noch mehr Ausführungen zu anderen Glücksvorstellungen. Allerdings sollte man die einzelnen Stellen, die für den Unterricht relevant sein könnten herausfiltern. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weiterführende Links zum Thema Glück==&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In diesem Bereich werden weiterführende Links zum Thema Glück aufgeführt, die nicht unter die Kategorie „Antike Glücksvorstellungen“ fallen. Dennoch können diese für die Bearbeitung des Themas Glück im weiteren Unterrichtsverlauf von Nutzen sein. Einige Artikel und Interviews geben unterschiedliche philosophische Denkrichtungen zum Thema Glück wieder, andere setzen sich vertiefend mit der Philosophie des Glückes auseinander. &lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.gluecksarchiv.de/inhalt/philosophie_denkrichtungen.htm Philosophie und Glück - Philosophen und Denkrichtungen] (Glücksarchiv)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [http://bildungsserver.hamburg.de/der-philosoph-im-alltag/ Philosophen im Alltag] (Bildungsserver Hamburg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Portal - [https://www.4teachers.de/?action=download&amp;amp;downloadtype=material&amp;amp;downloadid=15174 Glück in der Philosophie] (4teachers.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Anmerkung: Man benötigt einen kostenlosen Account um auf die Dateien zugreifen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=2970&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=50 Lebenskunst: Seels Paradoxie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.information-philosophie.de/?a=1&amp;amp;t=218&amp;amp;n=2&amp;amp;y=1&amp;amp;c=1 Essay über Philosophie des Glücks] (information-philosophie.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Artikel - [http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-ist-Glueck-Gespraech-mit-Philosoph-Wilhelm-Schmid-2083987935 Interview - Was ist Glück] (Thüringer Allgemeine)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;* Online-Material - [http://funkkolleg-philosophie.de/files/2015/05/hr-Funkkolleg-Philosophie-Zusatzmaterial-PDF-24.pdf Macht Philosophieren glücklich?] (hr Funkkolleg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
↑ [[#top|nach oben]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Rahmen|&lt;br /&gt;
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		<author><name>Tqxnh</name></author>	</entry>

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